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Googles «Superphone» mit Empfangsproblemen
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Leser sind skeptisch
Würden Sie Hardware des Suchmaschinenriesen Google kaufen? Diese Fragen stellten wir unseren Leserinnen und Lesern. Das Verdikt der nicht-repräsentativen Umfrage mit 1097 Teilnehmern:
39 Prozent wollen ganz sicher kein Smartphone von Google kaufen, 29 Prozent hingegen schon. 9 Prozent würden ein Netbook kaufen, wenn Google ein solches vertreiben würde. 23 Prozent könnten sich vorstellen, sowohl ein Netbook als auch ein Smartphone zu kaufen.
Das brandneue Nexus One, das letzte Woche präsentiert worden ist, kann man derzeit nur in den USA, Singapur, Grossbritannien und Hongkong kaufen. In der Schweiz wird das Google-Handy bis auf weiteres nicht vertrieben.
Das ist nicht unbedingt eine schlechte Nachricht. Wie verschiedene Blogs und Medienartikel in den USA nämlich berichten, sind viele Käufer nicht zufrieden mit dem Smartphone. «Die Hilfeforen sind voller Menschen, die Lösungen für ihre Probleme mit Nexus One Mobiltelefonen suchen, aber keine finden», schreibt etwa «IDG News».
Google (GOOG 591.53 -2.01%) bietet keinen Support per Telefon
Die Hauptkritik betrifft den 3G-Empfang und den Kundensupport. Käufer klagen, dass der Empfang oft zwischen EDGE und dem schnelleren 3G wechselt oder sogar gar kein 3G-Empfang hergestellt werden kann. Wenn überhaupt, so der Tenor der Kritiker, sei Google nur per E-Mail erreichbar. Wie Slashgear.com berichtet, wurden viele Nutzer mehrmals zwischen T-Mobile und Hersteller HTC hin- und hergereicht.
«Wir müssen besser werden»
Andy Rubin, Entwicklungschef des Google-Betriebssystems Android, hat bereits eingeräumt, dass beim Kundenservice seines Unternehmens Handlungsbedarf besteht. «Wir müssen beim Kundensupport besser werden», so Rubin gegenüber News.cnet.com.
Google, welche das Nexus One bei der Präsentation unbescheiden als «Superphone» angepriesen hat, wird sich in der Tat einiges einfallen lassen müssen, damit die firmeneigene Hardware nicht ein ähnliches Schicksal erleidet wie viele Erfindungen der Google-Softwareentwickler. (rek)
Erstellt: 11.01.2010, 14:16 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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