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Leicht zu durchschauen, dieses Handy

Aktualisiert am 06.06.2011

Der japanische Elektronikkonzern TDK startet mit der Serienproduktion von durchsichtigen Handy-Bildschirmen. Die OLED-Displays könnten der erweiterten Realität zum Durchbruch verhelfen.

Mehr als ein Prototyp: Das neue TDK-Display geht in Serie. Ein mögliches Anwendungsgebiet ist Augmented Reality - das Einblenden von Daten auf den Bildschirm.<br>
Quelle: Tdk.com

Mehr als ein Prototyp: Das neue TDK-Display geht in Serie. Ein mögliches Anwendungsgebiet ist Augmented Reality - das Einblenden von Daten auf den Bildschirm.
Quelle: Tdk.com

AR-Apps für das iPhone

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Realität statt Abbildung

Das südkoreanische Unternehmen LG bringt die weltweit erste 3D-Augmented Reality-App aufs Handy. Dies schreibt LG Electronics in einer Medienmitteilung. LG kooperiert dabei mit dem österreichischen Unternehmen Wikitude. Der weltweit erste dreidimensionale AR-Browser von Wikitude soll im Juli gemeinsam mit dem Smartphone LG Optimus 3D, in der Schweiz vorgestellt werden.

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Wer sich noch an den Sound der 80er Jahre erinnern kann, kennt auch TDK. Die Musikkassetten des japanischen Elektronikkonzerns galten zusammen mit Maxell als das Mass aller Dinge, was das Preis-Leistungsverhältnis betraf. Nach einigen eher ruhigen Jahren macht das Tokioter Speicherträger-Unternehmen dieser Tage wieder mal Schlagzeilen: TDK geht mit einem durchsichtigen Handydisplay in Serienproduktion.

Beim Bildschirm handelt es sich Firmenangaben zufolge um ein sogenanntes OLED-Display mit einer Durchlässigkeit von 40 Prozent. Um die Privatsphäre des Nutzers zu schützen, sollen Inhalte auf dem Bildschirm nur von vorne sichtbar sein.

Das heisst OLED

OLED ist die Abkürzung für Organic Light-emitting Diode, also organische Leuchtdiode. Die hochauflösende Technologie wird bislang vor allem in Kleingeräten wie Smarpthones und Kameras eingesetzt. Die Pluspunkte des selbstleuchtenden Bildschirms sind unter anderem brillante Farben und keine Beeinträchtigung der Lesbarkeit bei verschiedenen Blickwinkeln.

Die Auflösung des Displays namens UEL476 beträgt allerdings nur 240 x 320 Pixel - die Technik eignet sich nicht für grössere Smartphone-Bildschirme. Dennoch ist die TDK-Erfindung für viele Handyhersteller sehr interessant. Denn sie könnte der sogenannten Augmented Reality (AR = erweiterte Realität) zum Durchbruch verhelfen.

Die bekanntesten AR-Apps

Die erweiterte Realität führt die virtuelle mit der realen Welt zusammen, indem man zum Beispiel durch die Kamera eines Multimedia-Handys ein Objekt anschaut und dann am Bildschirm dank einer speziellen Software Detailinformationen dazu erhält. Entwickler haben diverse AR-Programme für Smartphones produziert.

Die bekanntesten unter ihnen sind die Apps Wikitude, Layar und Junaio, die sowohl auf Google- (Android-) als auch Apple-Handys laufen. Schweizer Nutzern dürfte ferner SwissPeaks ein Begriff sein: Die iPhone App zeigt auf dem Bildschirm dank GPS- und Kompassfunktion Name, Höhe und Entfernung von Schweizer Bergen an. (rek)

Erstellt: 06.06.2011, 14:57 Uhr

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