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Schneller suchen und besser finden mit dem iPhone
Von Roger Zedi. Aktualisiert am 18.01.2010
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Zu den grossen Errungenschaften des Internetzeitalters zählt, dass man auf praktisch alle Wissensfragen rasch eine Antwort findet. Umso praktischer, wenn man das Internet in der Hosentasche hat, etwa in Form eines iPhones. Man zückt dieses, startet den Browser, klickt ins Google-Suchfeld, tippt den Suchbegriff ein und wartet.
Doch das geht auch schneller. Eine ganze Reihe von Zusatzprogrammen helfen, die Websuche noch einfacher zu machen:
Allgemeine Suche
iClueless: Das Wunderbare an dieser App ist, dass man damit bei einer ganzen Reihe von Suchdiensten suchen kann: Wikipedia, Google, Amazon, eBay, Yahoo, Bing und noch mehr. Leider lassen sich aber keine weiteren Dienste hinzufügen, und die App sucht nur bei US-Diensten, Restaurant-Tipps für Zürich kennt sie keine. Dennoch ist die App ihre 2.20 Franken wert.
Snappy Seeker: Ebenfalls eine Universal-Such-App. Sie durchstöbert die ganze Palette von Google-Diensten, darunter Bilder, Karten, News, Produkte, die eigenen Gmails plus Wikipedia, Amazon, Ebay, Technorati, Youtube, Flickr und mehr. Auch diese App kann nicht um Suchdienste erweitert werden. Gut investierte 1.10 Franken.
Google: Die offizielle App von Google vervollständigt Suchbegriffe beim Tippen, sucht auch in den iPhone-Kontakten und kann in der lokalen Umgebung beispielsweise nach «Hotel» oder «Pizza» suchen. Ausserdem bietet sie Zugriff auf die gängigsten Google-Dienste. Viel besser als das Suchfeld in Safari und gratis.
Inquisitor: Yahoos Such-App für das iPhone ist ebenfalls gratis und macht während der Eingabe dynamisch Vorschläge, wonach man suchen könnte. Leider technisch etwas störanfällig, doch wenn sie läuft, ist sie absolut brauchbar.
iSearch!: Vervollständigt beim Tippen den Suchbegriff und ergänzt ihn mit möglichen Kombinationen. Sucht via Yahoo im Web, nach Bildern und News. Kostenlos, einfach und daher empfehlenswert.
Bing: Die iPhone-App zu Microsofts Suchdienst wird in der US-Fachpresse hoch gelobt, gar besser als jene von Google und Yahoo sei sie. Leider verweigert sie aber ausserhalb der USA ihren Dienst. Immerhin so viel können wir sagen: Sie sieht am schönsten aus.
Spezialisten
Wikipanion: Oft landet man bei Wissensfragen auf den Seiten von Wikipedia. Die offene Enzyklopädie, an der alle mitschreiben können, zählt zu den Top Ten der meistbesuchten Websites überhaupt. Die Gratis-App Wikipanion findet nicht nur Artikel, sondern stellt deren Unterabschnitte übersichtlich auf dem Handy dar und zeigt zudem thematische Querverweise an.
IMDb: Man sitzt vor dem Fernseher und fragt sich, wo man den einen oder anderen Schauspieler schon einmal gesehen hat. Die Antwort weiss IMDb, deren Website allerdings das beste Handydisplay überfordert. Viel besser fragt man die Internet Movie Data Base daher mit der gleichnamigen App ab. Leider erst im US-App-Store erhältlich, gratis.
Search.ch: Telefonnummern und Adressen, das lokale Wetter oder wann das nächste Tram fährt: Alle diese Informationen holt die neue kostenlose App der Schweizer Suchmaschine aus dem Web. Sie findet auch das nächste Indische Restaurant oder verrät, wie man die nächste Taxizentrale erreicht. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 18.01.2010, 16:24 Uhr



