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Was das Motorola-Tablet zu bieten hat
Von Mathias Born. Aktualisiert am 20.04.2011 7 Kommentare
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Ein Jahr lang lag das iPad fast alleine in den Ladenregalen. Die Konkurrenten, die von Apples (AAPL 562.29 -0.54%) rascher Lancierung und vom Hype um das iPad überrascht worden waren, verkrochen sich eiligst in die Entwicklungslabors. Nun, da Apple bereits den Nachfolger des Erfolgsgeräts veröffentlicht hat, soll eine grössere Anzahl Tablet-PC anderer Hersteller auf den Markt kommen. Fast alle sollen unter der für Tablets optimierten Version 3 von Googles System Android laufen. Der Reigen wird nun von Motorola eröffnet.
Das Äussere des Xoom genannten Motorola-Tablets gefällt: Mit dem gläsernen Bildschirm und der metallenen Rückseite wirkt das Gerät hochwertig. Allerdings fallen diese Materialien auch ins Gewicht: 730 Gramm wiegt der Xoom. Für einen Tablet-PC ist dies wohl die Obergrenze.
Chip hat es in sich
Dafür hat es der Xoom in sich: Für die Rechenpower sorgt ein mit einem Gigahertz getakteter Doppelkernprozessor. Eingebaut sind 32 Gigabyte Speicher; er lässt sich mit Micro-SD-Karten auf die doppelte Grösse hochrüsten. Online geht man per WLAN; die teurere Version bietet zudem Zugang übers Mobilfunknetz. Eingebaut sind zwei Kameras: Jene auf der Rückseite macht Fotos mit fünf Megapixeln, jene vorne liefert solche mit zwei Megapixeln. Damit kann Motorolas PC insgesamt fast mit Apples neuem iPad mithalten.
Doch wie sieht es bei der Software aus? Zwar hat Google mit Android 3 ein solides System entwickelt. Das iOS von Apple ist indes oft noch einen Tick einfacher zu bedienen – solange man im Apple-Universum bleibt. Zudem ist die Auswahl an Zusatzapplikationen fürs iPad noch grösser.
Doch der Xoom und das Android-System zeigen: Die iPad-Konkurrenten schlafen nicht – nicht mehr.
Das Testgerät wurde von Digitec zur Verfügung gestellt. Es kostet dort 696 bzw. mit 3G 959 Franken.
(Berner Zeitung)
Erstellt: 20.04.2011, 11:54 Uhr
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7 Kommentare
Sie sagen es selbst - "solange man im Apple-Universum bleibt".
Für Leute die mit Apple nicht viel anfangen können, gibt es schon länger gute Modelle. Doch wird sich ein Liebhaber von Apple-Produkten aus Prinzip kein Apple-fremdes Produkt zulegen. Von daher bin ich immer sehr überrascht, wie Tests aus der Apple-Perspektive die Geräte vergleichen, statt aus der Sicht von Win/Linux Usern.
Antworten
schöner fanboy artikel. als ich 2000 auf apple umstieg interessierte kein mensch was apple macht (schon gar keine journalisten) obwohl apple schon damals äusserst innovativ war. heute kommen plötzlich alle, veranstalten live-ticker wenn apple schon nur quartalszahlen von sich gibt. krass. ich selbst habe nur noch ein MBP. handy kommt von google. geld für ein tablet habe ich als studi eh keins. Antworten



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