Digital
Konsumenten mögens dünn
LDC-Hersteller unter Kartellverdacht
Der koreanische Elektronikgigant Samsung ist ins Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft geraten. Samsung und andere Hersteller von LCD-Bildschirmen für Computer, Fernseher und Handys wird vorgeworfen für rund zehn Jahre Preisabsprachen getroffen zu haben.
Einige der japanischen, koreanischen und taiwanischen Firmen, die mit US-Partnern ein Kartell gebildet hätten, hätten sich schuldig bekannt und Strafzahlungen über 890 Millionen Dollar geleistet, teilte die Generalstaatsanwaltschaft unter Andrew Cuomo am Freitag mit.
Neben Samsung gehörten zu den beschuldigten Unternehmen unter anderem LG Display, Sharp und Toshiba Corp. Sharp und LG Display seien unter den Firmen, die bereits Strafe zahlten. Samsung wollte sich zu den Vorwürfen nicht äussern.
Dossiers
Artikel zum Thema
- Was man beim Beamer-Kauf beachten muss
- Das 3D-Kino fürs Wohnzimmer
- Sony hofft auf 3D-Geräte
- Nicht totzukriegen: Der Schwarzweiss-Fernseher
- Samsung Electronics erneut mit Rekordgewinn
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Erstmals wurden im zweiten Quartal 2010 weltweit mehr als 170 Millionen Liquid Crystal Displays (LCDs) mit einer Diagonale von mehr als 9 Zoll verkauft, wie das Marktforschungsunternehmen NPD Group mitteilte. Die NPD-Studie umfasst unter anderem die Bildschirme von Notebook-Computern, Desktop-PCs und LCD-Fernsehern.
Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug bei Notebooks 47 Prozent, bei den kleineren Netbooks und der neuen Tablet-Kategorie sogar über 50 Prozent. Die Herstellkapazitäten seien voll ausgelastet, berichtet NPD.
Die grössten Display-Produzenten
Das Geschäft mit Handy-Displays wuchs demnach im zweiten Quartal um sechs Prozent auf 400 Millionen Einheiten. Bis Jahresende werden nahezu 1,7 Milliarden Telefonanzeigen produziert werden, prognostiziert NPD.
Die grössten Display-Hersteller für Handys sind die chinesischen Firmen Tianma, Truly und die beiden kürzlich fusionierten Firmen Chimei/Innolux. Bei den Notebooks und LCD-TVs dominieren die südkoreanischen Konzerne LG und Samsung. ( 239.5 -2.17%)
Ein anderer Trend in der Unterhaltungselektronik sind dreidimensionale Filme zum Selbermachen: Auf der Internationalen Funkausstellung IFA soll der erste 3D-Camcorder für den Heimgebrauch vorgestellt werden. Ohnehin sei 3-D eines der Top-Themen der diesjährigen Messe – von TV, Camcorder und Kameras bis hin zu Spielen und Blu-Ray, sagt der Verwaltungsrat des IFA-Veranstalters GFU, Hans-Joachim Kamp. Zum 50. Mal öffnet die Messe vom 3. bis 8. September 2010 in Berlin ihre Tore.
«3-D ist noch nicht richtig Marktrealität»
Auch ein 3D-TV-Programm soll auf der Ausstellung vorgestellt werden. Kamp erklärte, 41 Prozent der Bevölkerung planten, sich in den kommenden drei Jahren ein solches Gerät anzuschaffen. «3-D ist noch nicht richtig Marktrealität: Heute hat erst ein Prozent der Haushalte 3D-Fernseher, aber wir sehen: Die Aufgeschlossenheit ist gross.» Weitere Highlights der weltweit grössten Ausstellung für Unterhaltungselektronik seien Innovationen bei Energieeffizienz, Heim-Vernetzung und Mobilität, sagte Kamp. (rek/dapd/sda)
Erstellt: 12.08.2010, 14:48 Uhr
Digital
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





