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Was nach Wii, iPhone und iPad kommt
Das iPhone und iPad haben Touch-Displays populär gemacht.Die Konsole Wii von Nintendo verhalf der Bewegungserkennung in Spielen zum Durchbruch. Der nächste Schritt ist jetzt die berührungslose 3-D-Bedienung von Geräten, die auch ohne Hilfsmittel wie einen Controller auskommt. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) haben jetzt einen Prototypen eines solchen Systems entwickelt, das auch noch mehrere gleichzeitige Nutzer unterstützt.
Wie das System funktioniert
Der Clou des Systems ist, dass es dreidimensional arbeitet und Finger und Hände erkennt. Deren Bewegungen werden dann in Steuersignale umgesetzt. Bei Erkennung der Gesten kommt eine 3D-Kamera zum Einsatz, wie das FIT erklärte. Diese Kamera messe für jeden Bildpunkt wie lange das Licht bis zum gefilmten Objekt und zurück benötigte und ermittele daraus die Distanz. Aus diesem Datenmaterial filtere dann ein spezieller Bildanalyse-Algorithmus die Positionen von Händen und Fingern heraus.
Erst in der Anfangsphase
Um marktfähig zu werden, müsse das System aber noch verbessert werden, räumen die Forscher ein. So könnten etwa Armbanduhren durch Reflexionen das System verwirren. Was das System aber jetzt schon kann, zeigen die FIT-Forscher auf einem eigenen Video bei Youtube.
(rek/dapd)
Erstellt: 26.07.2010, 10:07 Uhr
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