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Wir simulieren Töffs und das Leben

In «Die Sims 3» taucht man in ein soziales Universum ein. Bei «SBK 09» hat man Spass bei Schräglagen in Kurven und fühlt den Geschwindigkeitsrausch.

«Die Sims 3»: In der virtuellen Stadt Sunset Valley ahmen die Spieler ein ganzes Leben nach.

«Die Sims 3»: In der virtuellen Stadt Sunset Valley ahmen die Spieler ein ganzes Leben nach.

«SBK 09»: Im Gegensatz zu SBK 08 ist das Spiel wesentlich einstiegsfreundlicher.

«SBK 09»: Im Gegensatz zu SBK 08 ist das Spiel wesentlich einstiegsfreundlicher.

«Die Sims 3»

Als das Spiel «Die Sims» vor neun Jahren in die Läden kam, glaubten nur wenige an einen Erfolg. Wer will schon ein Game spielen, in dem ein Leben von der Geburt bis zum Tod simuliert wird? Was soll an virtuellen Interaktionen verschiedener Figuren spannend sein? Offenbar einiges, beweisen die bisher über 100 Millionen verkauften Exemplare. Damit wurde «Die Sims» zu einem der erfolgreichsten Games.

Kein Wunder also, gibts nun schon die dritte Auflage dieser Aufbausimulation. Und der Test von «Die Sims 3» zeigt, dass die Entwickler praktisch nichts falsch machten, sondern nur dort Änderungen vornahmen, die in der letzten Version störten.

Wie gehabt, lässt man sich in der Stadt Sunset Valley nieder, stattet sein Haus aus und erstellt seine Persönlichkeit, den «Sim». Dazu gibt man ihm fünf Eigenschaften. Hat man einmal eine kleine Sims-Familie erstellt, entwickelt jede Person ihr Eigenleben, interagiert mit der Umgebung und will diverse Bedürfnisse befriedigt haben. So muss man, um Geld zu erhalten, arbeiten gehen. Damit ists aber nicht getan, das Schaffen muss auch Spass machen. Also stillen wir sechs Grundbedürfnisse (etwa essen, Freundschaften pflegen, schlafen usw.), was gar nicht mal so einfach ist, aber flotter von der Hand geht als noch in «Sims 2». Jeder Sim altert im Spiel, und durch Zwischenaufgaben bekommt man immer wieder neue Anreize, aktiv zu werden. Die Hauptaufgaben sind jedoch Familienplanung, Karriere und Haushalt. Erstmals ist die Umgebung aus einem Guss - die Sims-Figuren können sich frei in der Stadt bewegen und ohne Ladeunterbruch etwa vom Wohnzimmer zum Geschäft gehen.

Übers Internet können Spieler in dieser «Sims»-Version Charaktere und Gegenstände wie Möbel austauschen oder im Shop von Publisher Electronic Arts (EA) kaufen. Zudem hat EA die Möglichkeit, übers Web direkt im Game Werbung zu platzieren, allerdings nur, wenn man online spielt. Leider ist der Geschwindigkeitshunger von «Sims 3» nicht ohne - selbst auf richtig schnellen PCs kommt es immer mal wieder zu Rucklern.

Die Sims 3, für Windows, Mac, iPhone, ab 12 Jahren, ab 79 Franken, www.diesims3.de.

«SBK 09»

Im Gegensatz zu «SBK 08» ist das Spiel zum Glück wesentlich einsteigerfreundlicher, und auch die Präsentation wurde in dieser Ausgabe verbessert - wobei grafisch doch noch einiges im Argen liegt. Sind die Maschinen noch aufwendig designt, so gerieten die Strecken detailarm, vor allem die Gebäude und Zuschauer sind eine Qual fürs Auge. Auch beim Sound der Töffs dürften die Programmierer in der nächsten Version durchaus noch zulegen. «SBK 09» ist eine solide Simulation, die aber in der nächsten Version grafisch unbedingt besser werden muss.

SBK 09 für Windwos, Playstation 273, Xbox 360, PSG, ab 3 Jahren, ab 49.90 Franken, www.blackbeangames.com (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.06.2009, 14:08 Uhr

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