Google Street View erzählt auch Geschichten
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Der «Robinglade Drive» in Toronto.
Foto: Google
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Nicht nur Autonummern vor Bordellen oder Stinkefinger seiner erbosten Gegner offenbart Street View seinen Nutzern. Auch Zufallskatastrophen werden vom Internet-Giganten veröffentlicht. Sie bekommen durch die zeitlich dicht gefolgten Fotografien fast dokumentarischen Charakter.
Der Lieferwagen am «Robinglade Drive» in Toronto scheint noch nicht lange zu brennen, als das Google Kamera-Fahrzeug daran vorbeifährt und wie gewohnt weiter seine Aufnahmen macht. Auf den ersten Aufnahmen ist einer der Handwerker noch konzentriert bei der Arbeit zu beobachten, während ein paar Bilder weiter bereits besorgte Nachbarn einen zum Brandherd sprintenden Arbeiter verfolgen.
Seit dem Start von Street View in verschiedenen Ballungsräumen der Welt polarisiert der Google-Dienst, der 360-Grad-Panoramaaufnahmen von ganzen Strassenzügen zeigt: Für die Kritiker ist Street View ein klarer Eingriff in die Privatsphäre von Hausbesitzern, Fussgängern und Autofahrern, für Fans hingegen ein cooles Tool, das Touristen und Besuchern von fremden Städten die Orientierung erleichtert. (rw/www)
Erstellt: 23.10.2009, 21:27 Uhr
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