Kultur

Endspurt zum Schweizer Buchpreis

Von Christine Richard. Aktualisiert am 07.11.2012

76 Bücher haben sich in diesem Jahr für den Schweizer Buchpreis beworben; fünf Werke haben es in die Endrunde geschafft.

Thomas Meyer, Sibylle Berg und Peter von Matt. (v.l.)

Thomas Meyer, Sibylle Berg und Peter von Matt. (v.l.)

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Bis Sonntag hat die Kritiker-Jury jetzt Zeit, sich über einen ­Sieger zu verständigen. Derweil darf auch das Lesepub­likum debattieren: Die fünf Spitzenkandidaten stellen ihre Werke auf der BuchBasel vor (vom 9. bis 11. November). Es treten miteinander gegeneinander an: Sibylle Berg mit einem beissfreudigen Zeitgeist-Roman; Ursula Fricker mit ­einer liebreichen Pflegefall-Geschichte; Thomas Meyer mit einer lustigen jiddischen Familien-Spezialität; Peter von Matt mit mahnenden Reden und Essays sowie Alain Claude Sulzer mit einer ­unterhaltsamen Konzert-Interruption.

Wenn dann am 11. 11. um 11 Uhr im Theater Basel der Schweizer Buchpreisträger 2012 bekannt gegeben wird, dürfte die Debatte erst recht los­brechen. Die Welt ist ungerecht, insbesondere in Gestalt einer Buchpreis-Jury. Erschwerend kommt in diesem Jahr hinzu: Unvergleichlich hervorragend ist keines der Bücher, schwer miteinander vergleichbar sind sie allemal. Hier die fünf Bewerber im Schnelldurchlauf.

Sibylle Bergs Spreng-Sätze

Sibylle Berg, der schöne Schrecken von ­Zürich, geboren 1962 in ­Weimar (DDR) und mit einem Israeli verhei­ratet, hat sehr unterschiedliche Gesellschaftssysteme von innen kennengelernt. Und dabei gelernt: Systemdenker sind prinzipiell verdächtig. Der Held ­ihres Romans ist anders, weich, unfassbar, geschlechtslos, schuldlos. Toto ist ein fetter Hermaphrodit mit begnadeter Stimme – und ohne ­eigenen Willen: «Es führt doch zu nichts, dieses Gewolle.»

Lieber nichts wollen als das Falsche. Sibylle Bergs Stärke ist ihr Generalverdacht gegen Denkschablonen. Gegen alle Regeln der Psychologie und Pädagogik behauptet die Romanhandlung: Zwei Knaben können die gleiche schlimme Kindheit im Heim haben und dennoch später völlig verschieden handeln. Toto ist total gut, Freund Kasimir böse. Der böse Kasimir, will er frei sein von Gewissensbissen, muss Toto töten. Toto, unbeirrbar, geht einen Stationenweg des ­Leidens. Am Wegrand schrillen Milieus wie teuflische Bildtafeln auf: verspiesste Landkommunen, Alt-­1968er und Schwulen-Cafés; hässliche Spitäler und hässige Seniorinnen; Sextouristen in Phnom Penh und Älpler-Idyllen aus Plastik.

Man mag dem Roman vorwerfen, er «übertreibe» und zeichne keine «echten» Menschen. Aber seit wann ist die Imitierung vermeintlicher Wirklichkeit ein Gütesiegel? Was zählt, ist die Wirkmacht der Fantasie. Und die Erschütterung, die Bergs Spreng-Sätze auslösen, ist beträchtlich. Das zählt, nur das.

Ein Beispiel? Wenn Toto, nach einer Vergewaltigung halb totgeprügelt, daheim die Haustreppe emporkriecht, sieht das so aus: «Aus ihrem Kopf ragte unter einer Blutkruste ein Stück Knochen heraus und beleuchtete den Weg, denn das Treppenhaus war dunkel, an den Schalter nicht ranzukommen, hinter den Wohnungstüren erzeugten die Augen der Nachbarn an den Spionen schmatzende Geräusche.»

Wenn alle untätig zugucken, hilft nur Sprachgewalt, nackt und brutal, auf grausame Weise poetisch, bloss und rein wie die ­Unschuld von Toto. Sibylle Bergs wilder, wüster Zeitroman über den Niedergang der westlichen Welt spielt zwischen 1966 und 2030. Er höhnt gegen Spiesser und Sozis, ­gegen junge Mütter wie gegen alte Männer, gegen Eigenheimbesitzer wie gegen Landkommunen, gegen Verkäufer und Gekaufte, gegen die «umfassende Blödheit der menschlichen Rasse» schlechthin. Klingt hart. Aber ehrlich.

Sibylle Berg schreibt neben Theaterstücken auch Zeitungskolumnen. Wollte man ungerecht sein, könnte man jetzt loskrakeelen: Dieser Berg-Roman ist nur die längste aller Berg-Kolumnen. Positiv ausgedrückt hiesse das allerdings: Diese hochsubjektive Erzählstimme ist unverwechselbar. Und vor allem: Sie befreit. Sie ist so permanent ätzend, dass es schon wieder komisch ist. Wenn der Zeitgeist in seiner unkonventionellsten Spielart irgendwo hausen sollte, dann in diesem Roman. Sibylle Berg beweist Haltung: eine eigene Erzählhaltung.

Sibylle Berg: «Vielen Dank für das Leben». Roman. Carl Hanser Verlag, München 2012. 400 S., ca. Fr. 29.–. Lesung bei der BuchBasel: Sa, 10. 11., 15.30 Uhr, im Literaturhaus, Barfüssergasse.

Ursula Frickers Schonkost

Wieder ein Berlin-Roman mehr. Wieder ein Roman aus dem Akademikermilieu. Und wieder das Thema Pflege­fall. Sebastian (Architekt) erleidet auf der Autofahrt über Land eine ­schwere Hirnblutung. Seine Frau Katja (Archi­tektin) denkt gerade an eine Schwangerschaft und an ein kleines Kind, jetzt hat sie stattdessen ein grosses, Sebastian; sie muss ihn pflegen, und sie will ihn pflegen. Wie lange? ­Sebastian ist geistig und körperlich schwerstbehindert. Als er aus dem Koma erwacht, freut sie sich vergeblich. Er erkennt sie nicht. Er erinnert sich nicht. Und dabei sind es doch nur die Erinnerungen, die dem Paar bleiben.

Ursula Fricker taucht die Lesenden in einen Bewusstseinsstrom von Erinnerungen und quälenden Fragen: Hat sich die Krankheit angedeutet? Wie muss ich mein Leben verändern? Wo hört meine Verantwortung für den Kranken auf, weil die Verantwortung für mich selbst beginnt? Werde ich nicht selbst zur Schattenfrau, wenn ich mein gesamtes Leben einem Halbtoten hingebe? Und: Ist mein Liebster noch mein Liebster, wenn sein Gehirn kaputt ist? Katja stellt sich den Fragen und auch dem Wunsch, Sebastian wäre tot – wie vormals ihr kranker Kater.

Die studierte Sozialarbeiterin und Theatermacherin Ursula Fricker hat in einem Behindertenheim gearbeitet. Sie scheut sich nicht vor Blut, Kot und Tränen. Sie ist nah dran. Zu nah, um einen eigenen Stil zu entwickeln? ­Einerseits erzählt sie auf Tagebuch-­Niveau, dann wieder versteigt sie sich in poeti­sierende Höhenlagen. Diese ambi­tionierte ­Sprache vermeidet zwar Emotionskitsch, wirkt aber zugleich prätentiös, wenn sie etwa schreibt: «Die Welt war ein angebohrtes Auge, floss hinaus, entleerte sich …»

Man kann diesen Sorge-Roman ebenso gut lesen wie ihn unbesorgt ­liegen lassen. Gefühlskluge Bücher über Pflegenotstand, Einsamkeit und Verstörung gibt es stapelweise. Wirklich überraschend ist daran nur, dass die Buchpreis-Jury ein Lichtgewicht wie Ursula Fricker gegen drei Grosskaliber an­treten lässt. Jetzt gilts für die 1965 in Schaffhausen geborene Autorin, die heute in Berlin lebt.

Ursula Fricker: «Ausser sich». Roman. Rotpunktverlag, Zürich 2012. 255 S., ca. Fr. 26.–. Lesung bei der BuchBasel: Fr, 9. 11., 15.30 Uhr, im Literaturhaus, Barfüssergasse.

Thomas Meyers Chuzpe

Als Thomas Meyer diesen Mai an den Solothurner Literaturtagen las, soll das Publikum gelacht haben. Dass eine so harmlose Gemütsbewegung überhaupt überliefert ist, kann ebenso ein gutes Licht auf Meyers Roman werfen wie ein schlechtes auf die Solothurner Literaturtage 2012. Um es einfach zu sagen: Thomas Meyers Roman ist ganz lustig. Er berichtet von einer jüdischen «Mame» in Zürich, die auszieht, um für ihren Sohn Motti eine Frau zu finden. Dieser Mordechai «Motti» Wolkenbruch geht auf die 30 zu und den breiten Hüften seiner jüdischen Mitbürgerinnen möglichst aus dem Wege. Mit der «Jiddischkajt» hat es Motti nicht so arg, dafür umso mehr mit knackigen Rundungen in Jeans. So kommt es, wie es kommen muss: zu «Wolkenbruchs wunderlicher Reise in die Arme einer Schickse».

Nebenbei erfahren wir, wie es (vermutlich) in den orthodoxen Kreisen der jüdischen Gemeinde zugeht – einer Kultur, die am Verschwinden ist. Dass sie auch dem Autor nicht mehr geläufig ist, zeigt sich an überzogenen Einfällen. Ein Charles Lewinsky ist Thomas Meyer sowieso nicht, aber trotz heftigem Satire-­Anspruch ist er leider auch kein Maxim Biller.

Meyer ist Meyer: ein Nachwuchs­autor jüdischer Herkunft («Religion bedeutet mir nichts»), 1974 in Zürich geboren, ein «Werber und Texter», der auf seiner Homepage für sich selbst mit den launigen Worten wirbt: «In ihm treffen zwei nun doch eher unterschiedliche Stämme aufeinander: eine ukrainische Rabbinerdynastie und die Meyers, die seit dem Mittelalter in Birmensdorf bei Zürich ansässig waren. Die einen brachten Kommunisten hervor, die anderen Bankdirektoren. Und jetzt soll das mal einer aushalten.» – Thomas Meyer wird es schon hinbekommen.

Thomas Meyer: «Wolkenbruchs wunder­liche Reise in die Arme einer Schickse». Roman. Salis-Verlag, Zürich 2012. 288 S., ca. Fr. 34.–. Lesung bei der BuchBasel: Fr, 9. 11., 14 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse.

Alain Claude Sulzers Fugenkunst

Wenn Rezensenten nicht so recht wissen, wie sie einen Künstler einschätzen sollen, dann schreiben sie gerne: Sein Werk ist musikalisch durchkomponiert. Christoph Marthaler etwa wurde für durchkomponierte Theaterabende gelobt, weil man sich scheute zuzugeben, dass Marthaler tödlich langweilen kann. Auch ungeschickt arrangierten Romanen wird immer mal wieder eine feine Musikalität bescheinigt. Im Fall von Alain Claude Sulzer ist alles anders. Sein Roman «Aus den Fugen» ist nicht ungeschickt arrangiert, sondern überaus geschickt komponiert. Und: Er hat Musik nicht nur zum Inhalt, sie ist auch Formprinzip.

Zunächst zum Inhalt: Der Star­pianist Marek Olsberg bricht in der Berliner Philharmonie sein Konzert plötzlich ab – mitten in der Hammerklaviersonate, kurz vor Ende der grossen Fuge. Olsberg, fast fünfzig, ist «aus den ­Fugen» – und endlich frei. Allerdings geht es Sulzer weniger um die psycho­logische Vertiefung in eine Midlife-­Crisis als vielmehr um die fugenartige Strukturierung seines Textes.

Wie in einer Fuge beginnt er mit der Exposition einzelner Stimmen und Schicksale, danach begleitet er diverse Männer- und Frauenpaare parallel in den Konzertsaal, um im zweiten Teil zu erzählen: Was löst der ungeplante Abbruch des Klavierkonzerts aus?

Eine vorzeitig heimkehrende Gattin entdeckt, dass ihr Mann sie betrügt. Ein Leihkellner wird beim Diebstahl er­wischt. Eine alkoholkranke Frau und ihre verwöhnte Patentochter kommen sich näher. Ein Geschäftsmann entdeckt in der Escort-Lady die Tochter seines Studienkollegen. Und Marek spielt auf dem Barpiano Chopin für seinen neuen Freund. «Sein Leben war aus den Fugen geraten» – tut gut.

Kritiker mögen nun beklagen, das Fugenthema sei bei Sulzer überinstrumentiert. Sie können sich auch an Vergleichen stossen wie: «Es schien, als müsste er den Flügel wie einen Berg bezwingen, der ihm doch technisch nicht den geringsten Widerstand bot.» Aber solche Formulierungs-Patzer sind im Roman die Ausnahme. Alain Claude Sulzer, 1953 in Riehen geboren, ist ein versierter Erzähler. Er hat sich Buch für Buch ein immer grösser werdendes Lese­publikum erschliessen können. Gäbe es zur Klassifikation von Autoren ein Schichtenmodell, würde Sulzer zur oberen Mittelklasse gehören. Seine ­Romane sind, schlicht gesagt, perfekt gebaute Instrumente. Jetzt muss er nur noch frei spielen.

Alain Claude Sulzer: «Aus den Fugen». Roman. Verlag Galiani, Berlin 2012. 231 S., ca. Fr. 25.–. Lesung bei der BuchBasel: Sa, 10. 11., 14 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse.

Peter von Matts vitales Wissen

Germanistikprofessor Peter von Matt findet, was Philologen oft vergeblich ­suchen: Gehör über den Fach­bereich hinaus. Wie schafft er das? ­Seine Ausführungen als Literaturwissenschaftler sind politisch genug, um anregend auch für Nicht-Akademiker zu sein, und sie sind wissenschaftlich genug, um den akademischen Betrieb nicht nachhaltig zu verstören. Kurz: ­Peter von Matt schenkt nicht scharf ein, aber wo ein Schuss Politik gebraucht wird, damit es prickelt, ist er zur Stelle.

Seine abwägende Haltung, misstrauisch gegen Scharfmacher jeglicher Couleur, leitet jetzt auch «Das Kalb vor der Gotthardpost», eine Sammlung gehaltener Reden und bereits gedruckter Essays.

Peter von Matt redete auf dem Rütli am 1. August 2009 über die Kraft von Mythen bei der politischen Willens­bildung. Er redete zum 225-jährigen Bestehen der NZZ über «Die Sprache in der Demokratie». Er redete zum 100. Geburtstag von Max Frisch über «Die Schrecken der Vollkommenheit».

Der Germanist von Matt besitzt einen doppelten historischen Sinn für Differenzen: Er leitet die Texte grosser Schweizer Dichter nicht nur aus ihrer Epoche her, sondern, politisch ungleich brisanter, er misst unsere Gegenwart an den Idyllen und Idolen, die Schweizer Künstler früher vordachten. Zum Beispiel: Welche Wunschkraft steckt in den Naturschilderungen von damals – und warum sind diese Wünsche nach heiler Natur bis heute nicht erfüllt?

Der Sammlung vorangestellt ist ein neuer Beitrag über «Die Schweiz zwischen Ursprung und Fortschritt – zur Seelengeschichte einer Nation». Aber wie kann die mehrsprachige Schweiz, diese Willensnation, eine gemeinsame «Seelengeschichte» haben? Ganz einfach: Peter von Matt dampft den «typischen Schweizer» auf den Deutschschweizer ein. Wenn er von kollektiven «Ursprungsfantasien» spricht, ist Peter von Matt als Innerschweizer auf Deutschschweizer Mythen fixiert und mystifiziert selber.

Wenngleich häufig aus dem Tag ­geboren, sind seine Beiträge von nachhaltigem Wert. Er zeichnet eine «post­heroische» Schweiz, ihre Zerrissenheit, ihre Angstlust am Fortschritt, ihre Verunsicherung durch den Zerfall natio­naler Symbole. Er fühlt (!) und befürwortet das «Behagen im Föderalismus» und warnt zugleich vor der Verlang­samung politischer Prozesse.

Der Föderalismus, sagt er, sei wie ein «Huhn, welches goldene und faule Eier durcheinanderlegt». Dies ist nur eine von vielen starken Formulierungen. Indem Peter von Matt sein Wissen anschaulich aufs Bild bringt, gibt er der Dichtung eine Realpräsenz in der Öffentlichkeit und sich selbst als Germanist Gewicht.

Peter von Matt: «Das Kalb vor der Gotthardpost. Zur Literatur und Politik der Schweiz». Carl Hanser Verlag, München 2012. 368 S., ca. Fr. 29.–. Lesung bei der BuchBasel: Sa, 10. 11., 17 Uhr, Literaturhaus, Barfüssergasse.

Der Schweizer Buchpreis, dem Deutschen Buchpreis nachempfunden, ist bis dato der kommerziell bedeutsamste ­Literaturpreis der Schweiz. Er fördert den Absatz auch im Ausland und schärft das Qualitätsbewusstsein. Nachdem ein Sponsor abgesprungen war, konnte das Preisgeld dank dem Berner Mäzen Jobst Wagner wieder auf insgesamt 40 000 Franken aufgestockt werden.

In diesem Jahr wird der Schweizer Buchpreis zum fünften Mal verliehen. Die bisherigen Sieger – Rolf Lappert, Ilma Rakusa, Melinda Nadj Abonji und Catalin Dorian Florescu – nahmen den Preis noch in der trubligen Messe Basel oder zuvor in der kalten E-Halle in Empfang. Jetzt steht erstmals das Theater Basel für Verleihung, Apéro und DRS2-Live-Sendung bereit – und damit endlich ein würdiger Rahmen, der nationalen Bedeutung des Preises angemessen.

Hinter den Kulissen wartet schon das Bundesamt für Kultur (BAK) – allerdings nicht, um den Schweizer Buchpreis aufzustocken oder um ihn mit dem nötigen Sachbuchpreis zu ergänzen, sondern um einen eigenen, den Eidgenössischen Literaturpreis zu ­lancieren. Mit 800 000 Kulturfranken sollen die Autoren aller Landesteile und Literaturgattungen bedacht werden. Noch diesen November will die Jury, überwiegend Universitätsangehörige, die Shortlist bekannt geben. Im Mai 2013 schreitet Franziska Burkhardt, Leiterin der Abteilung Kulturschaffen, zur Erstvergabe des Eidgenössischen ­Literaturpreispakets.

Im Mai, das heisst: nicht November; nicht bei der BuchBasel wird der grosse neue Preis vergeben, sondern vermutlich in Solothurn bei den Literatur­tagen. Inwieweit entwertet der neue BAK-Nationalpreis den gut eingeführten Schweizer Buchpreis, entstanden als Privatinitiative? Und: Konkurrieren bald nicht nur Autoren gegen Autoren um einen Schweizer Buchpreis wie ­üblich, sondern Schweizer Buchpreise gegen Schweizer Buchpreise um Schweizer ­Autoren – Jury gegen Jury? Die Diskus­sion beginnt erst. (Basler Zeitung)

Erstellt: 07.11.2012, 15:06 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

BaZ Tennis

Tickets zu gewinnen

10 FRAGEN an Ken Follett