Kultur

Starautor auf geentertem Gaza-Schiff

Er hätte heute in Zürich lesen sollen, doch der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell sitzt auf einem der angegriffenen Schiffen nach Gaza fest.

Antizionistische Haltung: Bestsellerautor Henning Mankell.

Antizionistische Haltung: Bestsellerautor Henning Mankell.
Bild: Keystone

Die «Sofia»: Auf diesem Schiff befand sich Henning Mankell. (Bild: shiptogaza.se)

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Gestern Abend hat Eva Bergman, die Frau Henning Mankells, ihren Mann zum letzten Mal am Satelitentelefon erreicht. Seither ist der Funkverkehr abgebrochen. «Natürlich sind wir besorgt», sagt sie der schwedischen Zeitung «Aftonbladet». Aber sie gibt sich auch kämpferisch. Laut der Zeitung befand sich Mankell auf dem schwedischen Frachtschiff «Sofia», das heute Vormittag um ca. 5 Uhr von der israelischen Armee geentert wurde. Gemäss der Organisation «Free Gaza» habe es Mankell erst nach einem 48 Stunden dauernden Katz-und-Maus-Spiel mit den zyprischen und türkischen Behörden in Zypern an Bord geschafft.

Ob es auf Mankells Schiff Verletzte gab, ist nicht bekannt. Auch bei seinem deutschsprachigen Verlag, dem Hanser-Verlag, weiss man nichts über den Zustand des Schriftstellers. «Wir warten sehnsüchtig auf eine Nachricht», sagt Pressesprecherin Christina Knecht gegenüber baz.ch/Newsnet. Eva Bergman steht trotz der riskanten Mission fest zu ihrem Mann: «Die Menschen an Bord dieser Boote sind Helden», sagt sie.

Zweifelt Existenzrecht Israels an

Henning Mankell hätte heute an einer Veranstaltung des «Tages-Anzeigers» in Zürich lesen sollen. Dazu kommt es nun nicht, die Veranstaltung wird später nachgeholt. Die Reise nach Gaza dürfte dann zum grossen Thema werden. Nicht nur wegen des Zwischenfalls, sondern auch wegen den antizionistischen Ansichten, die Mankell verbreitet. «Es ist, als ob das südafrikanische Apartheidsystem vom Müllplatz der Geschichte wiederauftaucht, wohin es vor 15 Jahren abgeladen wurde», sagt der Bestsellerautor über Israel. Gaza bezeichnet er als «Freiluftgefängnis». Bereits früher zweifelte er das Existenzrecht Israel an: Es gebe «keinerlei Gründe dafür», dass 1948 die Gründung Israels «eine völkerrechtlich legitime Handlung war».

Henning Mankell gehört zu den weltweit erfolgreichsten Krimi-Autoren, von seiner Reihe mit dem kauzigen Kommissar Kurt Wallander hat er weltweit mehr als 30 Millionen Exemplare verkauft. Sein humanitäres Engagement konzentrierte sich bislang vor allem auf Afrika. Mankell wohnt heute die meiste Zeit des Jahres in Mosambik. (rb)

Erstellt: 31.05.2010, 10:59 Uhr

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48 Kommentare

Martina Puls

01.06.2010, 16:31 Uhr
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Und wer liefert Kriegsmaterial in den Nahen Osten u.a. Israel und unterstützt diese Machenschaften? Wer hat die Initiative zum Verbot von Kriegsmaterialexporten durchgewunken und beteiligt sich jetzt indirekt an dieser Geiselnahme? Antworten


Heidi Schüle

01.06.2010, 12:12 Uhr
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Auch kritische Israeli sprechen von Apartheid und von Gaza als Freiluftgefängnis. Es geht doch nicht und es ärgert mich ausserordentlich, dass Kritik an Israel automatisch in die "antizionistische Schublade" fällt. Wir müssen endlich genau hinschauen und die Presse hat hier eine wichtige Aufgabe, objektiv, sachlich zu informieren! Heidi Schüle, ehem. Menschenrechtsbeobachterin EAPPI Antworten


Michael Korn

01.06.2010, 10:49 Uhr
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An alle "antizionistischen" Boykottierer: seid konsequent und boykottiert nicht nur Obst und Gemüse, sondern alle israelische (bzw. jüdische) Produkte, Erfindungen und Technologien, u.a. Medizintechnik für Diagnose und Therapie, Operationsgeräte, Medikamente usw. Viel Spaß! Antworten


Daniel Jaggi

01.06.2010, 09:16 Uhr
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Würden diese Akteure, die angeblich Lebensmittel für Gaza geladen hatten wohl auch für ein anderes Krisengebiet eine solche Aktion starten? Waren die wohl auch schon mal in Darfur, haben sich beim Menschenrechtsrat der UNO beschwert? Waren diese Gutmenschen auch schon in Tschetschenien, oder in sonst einem der vielen Konfliktherde der Welt? Wenn ja super, sonst sind es ganz einfach Antisemiten. Antworten


Gene Amdahl

01.06.2010, 02:40 Uhr
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"Zweifelt Existenzrecht Israels an"? - Welches Existenzrecht hat der Schriftsteller, die Hamas? - Wenn es um das Überleben einer Nation geht, ist es ganz klar mit was für Konsequenzen die Feinde rechnen müssen. Antworten


Martin Lienert

01.06.2010, 00:36 Uhr
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Ich glaube viele Leser kennen den Spruch: "Who is coming to a gunfight with a knife?" Nur jemand der wirklich bloed ist, oder aber kein Gewehr usw besitzt. Israel hat hier ein Verbrechen begangen und der Gaza errinnert mich mehr und mehr an ein Ghetto. Traurig das da soviel Aufwand betrieben wird um sich gegenseitig umzubringen. Antworten


Tobias Nänny

31.05.2010, 23:45 Uhr
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Palästina seit 1948: unterdrückt, die Rechte aberkannt; immer mehr zerstückeltes Land; in die Enge getriebene und enteignete Bevölkerung, ohne funktionierende Schulen (die Universität Birseit wurde durch die Israelis zwischen 1973 und 1992 für 6Jahre, 1Monat, 8Tage geschlossen!) und Wirtschaft; Gaza = Ghetto! Vermittlungsversuche untergraben; Menschenwürde missachtet; ist das Freiheit? Antworten


mandi schoenfelder

31.05.2010, 23:12 Uhr
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An Andres Benguerel. Vergessen, dass Israel selbst aus mehreren Terrororganisationen wie Irgun, Haganah und weiteren entstanden ist, oder in der Schule im Geschichtsuntericht gefehlt ? Der Mossad ist ja auch heute noch als staatliche israelische Terrorgruppe tätig. (Februar/Dubai) Und wie bitte sollen Hilfsgüter in das von Israel seit drei Jahren hermetisch abgeriegelte Gazagebiet gelangen ? Antworten


Peter Kobelt

31.05.2010, 22:21 Uhr
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Israel besetzt kein 'fremdes Land'. Die sogenannten 'besetzten Gebiete' gehörten niemandem, sie waren von Jordanien und Ägypten in Beschlag genommen worden. Die Araber haben bei der Aufteilung des heutigen Gebietes Israel und Sanaa/Judäa auf die Karte alles oder nichts gesetzt und verloren. Anlässlich von arabischen Angriffskriegen übernahm Israel das Niemandsland von den Arabern. Soviel dazu. Antworten


Ueli Eichenberger

31.05.2010, 22:04 Uhr
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Israel hat's verspielt. Der Staat ist per sofort aufzulösen und die Bürger sollen nach England und Deutschland ausreisen. Die haben's nämlich gründlich vermasselt 1948. Was Juden während WW2 angetan wurde, tun sie nun den rechtmässigen Besitzern Palästinas an. Wer israelische Produkte konsumiert, unterstützt dieses Gewaltregime. Antworten


Thomas Mäder

31.05.2010, 19:23 Uhr
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Man braucht sich ja nur mal zu fragen wieviele Israelis bei diesem Angriff zu Tode gekommen sind (ich schätze mal 0) um zu wissen ob hier Mord oder Krieg vorliegt. Ersetzen Sie doch "Israel" durch "Deutschland" und "Palästina" durch "Schweiz" und stellen Sie sich die Frage, ob nicht auch Sie gegen diese unsäglichen Tyrannen die Waffe ergreifen würden. Antworten


Ueli Keller

31.05.2010, 19:05 Uhr
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Ich boykottiere schon lange Produkte aus Israel. Da muss man aber auch schon auf einiges verzichten wollen, bei Migros, das nur als Beispiel, kommen die unglaublichsten Artikel aus Israel (z.B. Bio-Kartoffeln) Also: Augen auf beim Einkauf ! Antworten


Roland Moser

31.05.2010, 18:00 Uhr
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@ Peter Züllig: Die Pal. führen seit 60 Jahren einen Befreiungskrieg. Ein Befreiungskrieg ist immer richtig, also kann er nicht unrichtig und auch kein Unrecht sein. Sie vermischen Politik und Religion: Aktuell ist der Konflikt noch ein politischer. Einheimische Pal. gegen israelischen Invasor. Ich habe Verständnis dafür, wenn die Pal. daraus einen Rel. Krieg machen, um den Invasor loszuwerden. Antworten


Bruno Suhner

31.05.2010, 17:12 Uhr
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An alle Sympathisant/innen Israels, die einmal mehr die aggressive Politik dieses Staates reflexartig verteidigen und den Kritikern Israels Antisemitismus vorwerfen: Die Palästinenser sind auch Semiten. Hört also bitte mit diesem unsäglich dummen Vorwurf auf und begreift, dass Kritik am israelischen Staat und Antisemitismus nicht dasselbe ist. Antworten


Alex Christen

31.05.2010, 15:47 Uhr
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Viele vergessen hier das Israel den Gaza-Streifen aus Gründen der Sicherheit abriegelt. Es wurden in der Vergangenheit Waffen geschmuggelt. Auch ging die Agression eindeutig von den Aktivisten aus, die israelische Soldaten attackierten. Daher erscheint mir das israelische Verhalten gerechtfertigt. Antworten


André Kaufmann

31.05.2010, 15:43 Uhr
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@Peter Gutknecht: Ich spreche nicht von der Pistole des Kapitäns, der diese auf der Brücke versteckt hat, sondern von Waffen im Sinne von Kisten voller Waffen für Terroristen. Gegen die Waffentheorie spricht aber der Umstand, dass man sich mit Messern verteidigt hat. Antworten


Peter Züllig

31.05.2010, 15:39 Uhr
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@Roland Moser und Hansjürg Meier: Wollen Sie damit sagen, dass Unrecht mit Unrecht wieder gutgemacht werden kann? Wenn auf Israelische Gewalt mit Empörung reagiert wird, auf islamistische Attentate gegen Zivilisten jedoch ein "traurig, ABER..." folgt, dann stimmt mit Ihrer Menschenrechtsauffassung meiner Ansicht nach etwas nicht. Antworten


Peter Gutknecht

31.05.2010, 14:53 Uhr
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@André Kaufmann: viele Yachten haben Waffen an Bord, und zwar legal. Wenn Sie mit einer Yacht zB unter Schweizer Flagge in internationalen Gewässern unterwegs sind, und dort von der israelischen Armee angegriffen werden, ist das völkerrechtlich dasselbe als würde die israelische Armee ein Haus in Wallisellen angreifen.In internationalen Gewässern dürfen sich Boote verteidigen, auch mit Waffen. Antworten


André Kaufmann

31.05.2010, 14:23 Uhr
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Was, falls es doch Waffen auf einem der Schiffe gehabt hätte? Antworten


rene huber

31.05.2010, 14:02 Uhr
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Das dauernde Opfer ISRAEL! Der "Geschichtsbonus" ist schon lange aufgebraucht! Antworten


Stefan Meier

31.05.2010, 13:58 Uhr
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Mankell in Ehren (ich liebe seine Bücher), aber wenn er glaubt, er könne nach Übergabe der Hilfsgüter gleichentags von der Drehscheibe Gaza International Airport einen Direktflug nach Zürich erhaschen, hat er offensichtlich wirklich null Ahnung. Antworten


Heidi Hübner

31.05.2010, 13:50 Uhr
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@ Peter Kobelt. Ägypten und Isreal haben das Recht, ihre Landwege zu sperren. Der Seeweg zum Gazastreifen muss aber frei bleiben, denn dieser gehört den Palästinensern. Wie jedes Land mit Meeranstoss hat auch Palästina sein Recht auf seinen Meeranteil und kann vom internalionalen Gewässer her beliefert werden. Antworten


Roland Moser

31.05.2010, 13:49 Uhr
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@ Peter Züllig: Sie vergessen offensichtlich absichtlich, dass die Palästinenser dort zu Hause sind, also es "ihr Land" ist. Die international unterstützte Invasion nach dem 2. WK nach Palästina und dessen Besetzung und Vertreibung und Massakrierung der Einheimischen gibt es in ihrem Geschichtsbuch wohl auch nicht. Die Palästinenser führen einen Freiheitskampf, nichts anderes. Antworten


Hansjürg Meier

31.05.2010, 13:48 Uhr
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@Peter Züllig: es ist müssig darüber zu spekulieren, wie die Schweiz reagieren würde, wenn gebastelte Raketen auf ihr Staatsgebiet gefeuert würden. Die Schweiz führte keine Angriffskriege, sie besetzt kein fremdes Land und sie unterdrückt kein anderes Volk. Antworten


Stefan Meier

31.05.2010, 13:48 Uhr
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@ Walter Fuchs: Ach so, eine von 223 UNO(!) Resolutionen gegen Israel. Wieviel "Resolutionen" hat die UNO gegen den Iran, gegen Darfur, Saudiarabien, Libyen etc verabschiedet? Kaum der Rede wert! Eher schon die Schweiz, die alle Muslime hier unterdrückt und ausbeutet und ihnen das Menschenrecht auf Minarette nimmt. Tu Dir einen Gefallen und vergiss die UNO, die mit verschiedenen Masstäben misst. Antworten


Roger Gfeller

31.05.2010, 13:44 Uhr
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Egal was es für eine Ausrede dafür gibt, der Angriff auf zivile Schiffe auf internationalem Gewässer bricht jedes Gesetz. Das die topmoderne israel. Armee noch 20 Menschen dabei tötet ist unbegreifbar. Selbst Somalische Piraten sind da 'humaner'. Ich werde dieses Land boykottieren. Antworten


Gion Risch

31.05.2010, 13:31 Uhr
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Die leider wohl einzige, langsam wirkende Reaktion auf Israels Verhalten: Boykott aller Produkte aus Israel. Konsequent und gerechtfertigt, da Israels Exportwirtschaft ein einziger Raubbau auf Palästinensischem Boden ist. Es wird höchste Zeit, dass alle einsehen: der Kauf von SodaClub Produkten, Datteln etc. fördert den illegalen Siedlungsbau. Dafür sind wir als Konsumenten auch mitverantwortlich! Antworten


Andres Benguerel

31.05.2010, 13:27 Uhr
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Eine pure Propagandaaktion die von naiven Lieben,Netten, Linken etc. unterstuetzt wird die absichtlich Israel provozieren wollen. Sie ignorieren gefliessentlich dass die Hamas eine Terrororganisation ist. Die Hilfsgueter haetten auch auf eine andere Weise nach Gaza eingefuehrt werden koennen ohne Israel zu provozieren! Antworten


Peter Kobelt

31.05.2010, 13:24 Uhr
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Ginge es den Aktivisten und selbsternannten Wohltäter um aufrichtige Hilfe und nicht um pro-arabische Propaganda resp. Provokation Israels, wäre eine sogenannte Hilfslieferung auch über Ägypten möglich gewesen. Ach nein, geht ja nicht, Ägypten versperrt aus Angst vor Terroristen seinen Brüdern die Grenze, den Warenhandel und humanitäre Lieferungen. Aber Israel soll die Grenzen öffnen... Antworten


Gerber Edy

31.05.2010, 13:14 Uhr
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Alles passt wunderschön zusammen: Friedenaktivisten mit Messern und Beilen. Wer an einer solchen "Friedensaktion" teilnimmt, soll sich nicht wundern, wenn er in Mitleidenschaft gezogen wird. Man weiss ja längst, dass die Palästinenser aus allem möglichen (z.B. Nitraten aus Düngemitteln) Sprengstoff herstellen. Humanitäre Lieferung ? Antworten


Tom Meier

31.05.2010, 13:11 Uhr
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Wer sich auf so ein Schiff begibt im Glauben, von den Israeli einfach so durchgewunken zu werden, muss reichlich naiv sein. Das Resultat war absehbar. Nun läuft wieder die Anti-Israel-PR. Alles wie gehabt! Antworten


Roland Moser

31.05.2010, 13:11 Uhr
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Der Völkermord an den Palästinensern durch Israle dauert nun schon seit 1948. Die UNO schaut zu und handelt nicht dagegen, wegen mangelnder demokratischer Strukturen. Wenn dich die Vorgänge richtig interpretiere, soll Palästina nun endlich befreit werden, indem man einen Religionskrieg (Islam vs. Judentum) daraus macht. Ob des 60-jährigen Völkermords an den Pal. erstaunt mich das nicht. Antworten


Anastasia Charpova

31.05.2010, 13:09 Uhr
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Okay und wann geht so ein Konvoi nach Darfur, oder in den Kongo??? Gegenden auf der Welt die wirklich nötig haben. Palästina existiert , zum Glück, nocht nicht und ist trotzdem ein "Failed State". All die Israel-Kritiker hier, sollten sich mal überlegen,wann sie das letzte mal für die Leute in Tibet,auf Sri Lanka, in Darfur oder im Iran protestiert haben. Antworten


Peter Züllig

31.05.2010, 13:04 Uhr
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@ Ruth Goldenstein: Richtig, es mag in Israel so einiges schief laufen. Aber immerhin dürfen Muslime dort noch Minarette bauen. Man stelle sich vor, wie die Schweiz reagieren würde, würde sie permanent von Islamisten mit Raketen beschossen, von Selbstmordattentätern bedroht oder bspw. der Zentralrat der Muslime in der Schweiz in seinen Statuten offiziell die Vernichtung der Schweiz zum Ziel hätte. Antworten


Peter Müller

31.05.2010, 13:02 Uhr
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Der Mut dieses Mannes ist in unserer Zeit viel zu selten anzutreffen! Ich schliesse mich einem der Kommentare an und werde keinerlei israelische Produkte mehr kaufen! Auch werde ich alles, in meiner Macht mögliche tun, alle meine Freunde und Verwandte von dieser Idee zu überzeugen!! Antworten


walter fuchs

31.05.2010, 13:02 Uhr
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@stefan meier: ein studium der 223 uno-resolutionen gegen israel könnte dir zum verständnis der situation helfen. falls dir das zu viel ist lies den goldstone report. antizionismus ist kein vorurteil - es ist das resultat der erfahrungen. Antworten


Stefan Spoerri

31.05.2010, 12:48 Uhr
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Komisch nur dass Mankell sich laut eigenen Angaben nicht auf dem geenterten Schiff in Gaza befindet sondern auf einem der beiden Schiffe der zweiten Welle welches noch in Zypern im Hafen liegt weil bei beiden Schiffen, wohl wegen Sabotage, die Steuerung ausfiel. Antworten


Sara Rein

31.05.2010, 12:48 Uhr
Melden

Leider wird weder Shalits Vermittlungsversuch noch die Bemühung Israels, die Ware in Ashdod zu kontrollieren & dann nach Gaza (dessen Grenze zu Ägypten ebenfalls abgeriegelt ist!) zu bringen, erwähnt. Beide Angebote wurden von den Aktivisten ausgeschlagen. Die Aktivisten suchten die Provokation - und fanden sie. Israel gilt nun als böse, die Hamas sind die Lieben. Wenns nur so einfach wäre.. Antworten


Leo Ruegg

31.05.2010, 12:43 Uhr
Melden

Der Terrorschlag auf diese Schiffe ist vergleichbar mit dem ebenfalls barbarischen und unnoetigen Ueberfall auf das israelische Olympiakomitee in Muenchen. Die Folgen fuer die Israelis werden fatal sein. Ob wer, wann wohin wollte ist doch eigentlich uninteressant. Antworten


ruth goldenstein

31.05.2010, 12:35 Uhr
Melden

selbst wenn die aktivisten mit messern bewaffnet wären, dann ist mir schleierhaft, dass diese von der angeblich besten armee der welt nicht entwaffnet werden konnten. aber der angriff passt bestens in die wertevorstellung der israelis. man sperrt andersgläubige in grosse lager ein, entzieht ihnen die lebensgrundlage und lässt sie langsam aushungern. was für eine perverse gesellschaft ... Antworten


Dario Piemontese

31.05.2010, 12:31 Uhr
Melden

Für mich als Privatperson steht klar: Kein Konsum mehr von Israelischen Produkten. Antworten


Jan Holler

31.05.2010, 12:31 Uhr
Melden

Ach, schon wieder ein selbsterklärter Antizionist, der das Existenzrecht Israels anzweifelt? Es ist der moderne linke Antisemitismus, der sich mit dem Feigenblatt Antizionismus kleidet. Völlig unverhohlen werden dort alte antisemitische Positionen vertreten. Typisch ist die einseitige Sichtweise und die Fokussierung auf eine Weltgegend. Unrecht, das wo anders geschieht, interessiert dabei nicht. Antworten


hans marti

31.05.2010, 12:16 Uhr
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dies ist wieder mal ein absurder artikel. aussage: mankell kann heute nicht in zürich lesen, weil sein boot von den israelis geentert wurde: denken sie im ernst mankell wäre heute in zürich gewesen, wenn das boot ohne problem in den gazastreifen gekommen wäre? die reise vom gaza nach zürich dauert ein paar stunden...und er hätte wohl noch geholfen ein bisschen antiisraelische propaganda zu treiben Antworten


andre born

31.05.2010, 11:53 Uhr
Melden

Wann merkt auch die offizielle Schweiz, dass ihre Politik der wirtschaftlichen Interessen den Überzeugungen und Werten unserer Bevölkerung nicht gerecht wird? Die Unterstützung von völkerrechtswiedrig handelnden Regimes in Afrika, Israel oder China mag sich für die Exportindustrie lohnen, aber die Glaubwürdigkeit unserer Regierung leidet massiv. WIR wollen das nicht und WIR sind bereit zu zahlen. Antworten


Meret C. Bertschinger

31.05.2010, 11:49 Uhr
Melden

Mission erfüllt, kann man da nur sagen. Ziel war ja wohl von Beginn weg, eine Eskalation zu provozieren, und das ist eindrücklich gelungen. Der Druck auf Israel wird so enorm steigen, die Hamas steht plötzlich auf der Sonnenseite und die Israelis sind jetzt die grausamen Gewalttäter. Das ganze Spiel im Nahen Osten ist zutiefst verabscheuungswürdig. Antworten


Edith Habermann

31.05.2010, 11:40 Uhr
Melden

Ich habe gewisse Zweifel, ob Henning Mankell wirklich nach Zürich kommen wollte. Wenn er am Morgen früh, bevor das Schiff von den Israelis gestürmt wurde, auf einem Schiff vor Gaza war, reicht die Zeit schlicht nicht, um am gleichen Tag im noch in Zürich aufzutreten. Ist es nur ein Marketing Coup des Autoren und seines Verlegers, um ihm Heldenstatus zu verschaffen? Etwas durchschaubare Aktion! Antworten


adrian wehrli

31.05.2010, 11:36 Uhr
Melden

Die Geschichte lehrt uns, dass immer der Stärkere obsiegt, so wird Israel auch seinen Weg gehen. Der zurzeit eingeschlagene, wird aber lang und steinig sein, wenn sich Israel immer wieder gegen die Völkergemeinschaft stellt. Was Mankel mit der ganzen Sache zu tun hat ist mir schleierhaft und gleicht doch eher einem Egotrip. Antworten


Stefan Meier

31.05.2010, 11:35 Uhr
Melden

Es gibt auch keinen völkerrechtlich legitimierten Grund, ständig Quassam-Raketen nach Israel abzufeuern. Antworten



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