Kultur
Jetzt spricht Hegemanns Plagiatsopfer
Aktualisiert am 17.02.2010 87 Kommentare
«Das Buch entspricht meinem literarischen Stilempfinden und hat seinen Erfolg verdient», sagte Airen dem Magazin «Stern» laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. «Genau gesagt, hat es mich geflasht, dass eine 17-Jährige so ein intensives Werk verfasst.»
Trotz seiner Begeisterung besteht der Blogger allerdings auf seinem Urheberrecht - obwohl sein Roman ein Milieu schildert, das vom Remix lebt. «Im Milieu der elektronischen Musik werden bei Mash-ups und Remixen immer der Remixer und die Originalquelle angegeben. Warum sollte es in der Literatur anders sein?», sagte der 28-Jährige, der wegen seiner rauschhaften Vergangenheit am Rande der Legalität anonym bleiben möchte, in dem E-Mail-Interview.
Der Ullstein Verlag, in dem «Axolotl Roadkill» Ende Januar erschienen ist, hat versprochen, in der nächsten Auflage ein Quellenverzeichnis nachzureichen. (phz/ddp)
Erstellt: 17.02.2010, 17:01 Uhr
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87 Kommentare
eher peinlich?- Wenn Kritiker auch nicht mehr lesen und sich weiterbilden wie kann man dann etwas bewerten? An unserer Uni wäre ein Student glatt herausgeflogen wenn man ihn beim Plagiat erwischt hätte- jetzt wird die Authorin noch berühmt und gefeiert? Ein neuer Tiefpunkt in der Literatur. Antworten






