Kultur
Peter von Matt hält Laudatio beim Friedenspreis
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Grosse Ehre für den Innerschweizer Peter von Matt: Er hält am 16. Oktober 2011 in der Frankfurter Paulskirche die Laudatio auf den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Der am 20. Mai 1937 in Luzern geborene von Matt studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Zürich und Nottingham. Nach seiner Habilitation übernahm er 1976 die Professur für Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. 2002 emeritierte er.
Peter von Matt wurde vornehmlich durch seine Bücher und Essays zur Literatur und Literaturgeschichte wie «Liebesverrat. Die Treulosen in der Literatur» (1989) oder «Verkommene Söhne, missratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur» (1995) bekannt.
Zu den bisherigen Lobrednern gehörten der deutsche Bundespräsident Theodor Heuss, der Literaturnobelpreisträger Günter Grass oder der Schweizer Literaturkritiker Werner Weber. Mit dem Friedenspreis wurden seit 1950 unter anderen Max Frisch, Yehudi Menuhin und Susan Sontag ausgezeichnet. Die Preissumme beträgt heute 25'000 Euro. (net/sda)
Erstellt: 10.08.2011, 14:50 Uhr






