In Zürich lebender Autor gewinnt Bachmannpreis

Aktualisiert am 28.06.2009

Für seinen Text «Bis dass der Tod» hat der in Zürich lebende Deutsche Jens Petersen den begehrten Literaturpreis bekommen.

Literaturtage in Klagenfurt: Sie enden jeweils an einem Sonntag mit der Vergabe des Bachmannpreises.

Literaturtage in Klagenfurt: Sie enden jeweils an einem Sonntag mit der Vergabe des Bachmannpreises.
Bild: Keystone

Arbeitet als Arzt in Zürich: Der gebürtige Hamburger Jens Petersen.

Arbeitet als Arzt in Zürich: Der gebürtige Hamburger Jens Petersen. (Bild: Reuters)

Es ist das erste Mal seit 1994, dass die renommierte Auszeichnung in die Schweiz geht. Damals gewann Reto Hänny. Der 33-jährige deutsche Neurologe Petersen wird von den Veranstaltern als Schweizer geführt, weil er in Zürich lebt und arbeitet. Der Bachmannpreis ist mit 25'000 Euro (38'000 Franken) dotiert.

Der zweite Preis, der Kelag-Preis in Höhe von 10'000 Euro (15'000 Franken), ging an den deutschen Physiker und Autor Ralf Bönt für «Fotoeffekt». Den 3sat-Preis (7500 Euro/11'375 Franken) bekam Gregor Sander für «Winterfisch», den Ernst-Willner-Preis (7000 Euro/10'600 Franken) Katharina Born für «Fifty Fifty».

Publikumspreis für Krampitz

Der Publikumspreis, der per Internet-Abstimmung ermittelt wurde, ging an den Berliner Karsten Krampitz für «Heimgehen»; er ist ebenfalls mit 7000 Euro dotiert.

Die beiden weiteren Schweizer Teilnehmer Lorenz Langenegger und Karl-Gustav Ruch waren nicht unter den sieben Finalisten. (oku/sda)

Erstellt: 28.06.2009, 13:51 Uhr

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