Kultur
Schweizer Verleger akzeptieren US-Deal mit Google
Stein des Anstosses: Die Google Buchsuche.
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Die Frist, um gegen den Vergleich vorzugehen, endet Anfang Mai und wird wohl ungenutzt verstreichen. Die Verleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz wollten sich den «riesigen finanziellen und nervenzehrenden Aufwand sparen», einen Weltkonzern juristisch herauszufordern, erklärte Dani Landolf, Geschäftsführer beim Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV).
In dem in den USA geschlossenen Vergleich geht es um die Rechte an digitalisierten Büchern. Google hat ohne Einwilligung der Urheber insgesamt sieben Millionen Bücher der grössten US- Bibliotheken digitalisiert. Darunter sind auch Zehntausende deutschsprachige Titel.
Bislang produzierte die Suchmaschinenbetreiberin laut Landolf aus den Büchern vor allem sogenannte «Snipets», Auszüge für Internet-Nutzer. Gemäss Vergleich steht den Inhabern der Rechte an den digitalisierten Werken unter anderem eine Entschädigung von 60 Dollar (70 Franken) pro Buch zu, plus einen Gewissen Anteil an den Einnahmen. (rb/sda/)
Erstellt: 20.04.2009, 12:20 Uhr






