Kultur

Und Kuhn hat doch recht

Ex-SVP-Mann René Kuhn wirft den Schweizer Frauen nun auch schriftlich mangelndes modisches Flair vor. Nicht ganz zu Unrecht, meint Moderedaktorin Bettina Weber.

Der umstrittene Buchautor: Der ehemalige Luzerner SVP-Politiker René Kuhn beantwortet die Fragen der Medien im Juni 2009. Er kandidiert damals für den Luzerner Stadtrat.

Der umstrittene Buchautor: Der ehemalige Luzerner SVP-Politiker René Kuhn beantwortet die Fragen der Medien im Juni 2009. Er kandidiert damals für den Luzerner Stadtrat.
Bild: Keystone

Das neue Buch von SVP-Mann René Kuhn.

Das neue Buch von SVP-Mann René Kuhn.

Links

Artikel zum Thema

Ziemlich starker Tobak war das, was der Luzerner René Kuhn im Sommer in seinem Blog über die Kleidervorlieben der Schweizerinnen zum Besten gegeben hat. Von verfilzten Weibern war die Rede und davon, dass vor allem die linken Frauen, diese Emanzen und Männerhasserinnen, ihre Weiblichkeit verleugneten. Da lobte sich der SVP-Mann doch die Russinnen.

Nun hat er ein ganzes Buch darüber geschrieben, «Zurück zur Frau. Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen - ein Tabubruch», das man sich nicht antun sollte, es ist in sprachlicher Hinsicht bodenlos: Von der «Verluderung der Frau» schreibt er und von Busen, die «weitläufig» sind. Seine Glaubwürdigkeit wird auch nicht gerade dadurch erhöht, dass er das modische Flair der Russinnen preist; ganz offensichtlich verwechselt da einer offensive und häufig billige Sexiness mit Stil. Französinnen mit ihrer Klasse wären zur Untermauerung der These beweiskräftiger gewesen. Dennoch: Nüchtern und bei Lichte betrachtet, sprich, die parteipolitische Brille weggelassen, hat Kuhn im Kern Recht: Die Schweizer Frauen, nicht die linken, nicht die rechten, sondern die Schweizer Frauen an sich, haben es tatsächlich nicht so mit der Mode.

Das Bild auf den hiesigen Strassen ist ein trauriges. Man sieht vor allem die Unisex-Uniform aus Jeans und Turnschuhen und Windjacke, ein sich hartnäckig haltendes Überbleibsel aus den Neunzigern, als Calvin Klein mit seinem Parfum «One» die Androgynie neu erfand und für hip erklärte. Hohe Absätze mögen Schweizer Frauen nicht, es dominieren vor allem Bequemmodelle, Absätze gelten ja auch als so ungesund. Jupes sind inexistent. Besonders augenfällig ist die kaschierte Weiblichkeit bei beruflich erfolgreichen Frauen und bei Politikerinnen. Graue Mäuse sind das, deren Garderobe hauptsächlich aus schlecht geschnittenen Hosenanzügen besteht; elegant kann man das nicht nennen, sondern bloss unbeholfen.

Frau will kein Modepüppchen sein

Aber Nachlässigkeit gilt hierzulande als chic, wer sorgfältig auf seine Kleidung achtet, setzt sich dem Verdacht aus, seicht zu sein. Den Schweizerinnen ist die Mode zu frivol. Zu oberflächlich. Und das Land hat, wie Deutschland, wo die Misere ähnlich gross ist, keine modische Tradition. Im Gegensatz zu Italien, Frankreich und England fehlt hier das Bewusstsein dafür, dass es auch mit Höflichkeit zu tun hat, sich gepflegt zu kleiden, und vor allem: dass es sich bei der Mode nicht nur um ein Kulturgut handelt, sondern auch um einen mächtigen Wirtschaftszweig, und dass sie deshalb nicht belächelt werden sollte, mögen ihre Protagonisten noch so hysterisch daherkommen.

In der Schweiz hingegen gilt die Mode als Hobby von gelangweilten Hausfrauen mit zu viel Geld. Durch den Verzicht auf schöne Kleidung soll deshalb signalisiert werden: Ich bin eine ernst zu nehmende Frau mit Tiefgang und kein Modepüppchen, ich habe was im Kopf und nicht nur eine schöne Frisur obendrauf. Ein merkwürdiger Gedanke. Inwiefern sollen sich Kompetenz und guter Stil ausschliessen? Eine Französin würde darüber lachen, sich die Lippen nachziehen, und dann an die nächste Sitzung stöckeln. Weil sie erkannt hat, dass Mode immer eine Botschaft hat. Dass sie mit hohen Absätzen und rotem Mund schon auf den ersten Blick mehr Angriffslust und Selbstbewusstsein ausstrahlt als eine, die ungeschminkt, in einem formlosen Etwas und praktischen Schuhen auftaucht.

Das Geschlecht mit Kleidung neutralisieren

Französinnen unterliegen nicht dem fatalen Irrglauben, sie müssten möglichst unweiblich daherkommen, um im Berufsleben respektvoll behandelt zu werden. Das ist wahre Emanzipation, denn wenn Frauen ihr Geschlecht mit Kleidung neutralisieren, machen sie sich klein, bevor es überhaupt jemand anders tut. Und verkennen abgesehen davon die Macht der psychologischen Kriegsführung, wobei damit nicht kurze Röcke und tiefe Ausschnitte angesprochen sind: Tamara Mellon, Chefin des Luxus-Schuhlabels Jimmy Choo und eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen Englands, trägt nicht nur aus Imagegründen stets High Heels: Sie habe einfach keine Lust, kleiner als die Männer zu sein, mit denen sie verhandle, sie wolle denen auf Augenhöhe begegnen. Selbst Alice Schwarzer hat erkannt, dass Lippenstift die Frauen nicht knechtet, sondern einfach bloss schöner macht. Und dass ein Hauch Farbe einen durchaus willkommenen Nebeneffekt hat: Einem hübschen Gegenüber hört man lieber zu. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.01.2010, 20:21 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

85 Kommentare

Vanessa Poltera

19.02.2010, 10:25 Uhr
Melden

... Wenn sich Frauen in höheren Positionen unweiblich kleiden, liegt das wohl kaum daran, dass sie kein Püppchen sein wollen. Viel mehr liegt es daran, dass die letzten Jahre durch Männer geprägt wurden und die Jobs, in denen viel Geld verdient werden kann, auch in den Fähigkeitsbereich der Männer fällt - so kleidet man sich entsprechend. Sonst läuft man die Gefahr, nicht ernst genommen zu werden. Antworten


Alexander Hamilton

21.01.2010, 23:08 Uhr
Melden

Ich habe selten einen sexistischeren Beitrag gesehen. Man hoert einer Frau also nur dann gerne zu, wenn sie huebsch aussieht. Soll sie sonst bitte schweigen und putzen? Es ist unsaeglich, Kuhns offenen Sexismus ueberhaupt zu wuerdigen. Der Typ ist unterirdisch und hat ein Frauenbild aus der Steinzeit. Liegt's am Misserfolg bei den CH-Frauen? Als SVPler muesste er doch auf CH-Qualitaet stehen ... Antworten


Sofia Mendes

21.01.2010, 11:31 Uhr
Melden

Frau Rebers Kommentar gibt der Autorin in jeder Hinsicht recht. Anscheinend schliesst Modebewusstsein anderweitige Interessen aus und vice versa. Ich bin der Meinung, dass man beides sehr wohl kombinieren kann. Stilvolle Kleidung hat nichts mit Langeweile zu tun und schon gar nicht der politischen Einstellung. In der CH braucht man aber zum "chic" sein eine gute Portion Selbstbewusstsein. Antworten


Andrei Mihailescu

20.01.2010, 19:13 Uhr
Melden

Im D-sprachigen Raum spüre ich eine systematische Entwertung der Weiblichkeit (DAS Mädchen ! DAS Mami ! DAS Omi !). Dies führt zu einer tiefen und anhaltenden Verunsicherung der Frauen. Wo sonst steigen alte Frauen als Letzte in ÖV-Mitteln ? Unscheinbares Aussehen drückt diese Verunsicherung aus: "auch wir können so grau, robust und wertvoll sein wie Männer". Das ist kein bewusster Entscheid. Antworten


Edythe Bernasconi

20.01.2010, 18:47 Uhr
Melden

Der Schweizerin liebste Accessoires: klobige mbt-Schuhe, ausgebeulte Jeans, grüngrauer Faserpelz, grausig Freitag-Tasche und auf der Nase eine rote Brille. Tagtägliche Augenfolter.... Antworten


Peter H. Kuhn

20.01.2010, 17:28 Uhr
Melden

Also, ich muss ehrlich gestehen, ähnliche Beobachtungen habe ich auch schon gemacht. So Unrecht hat Namensvetter René Kuhn denn auch wieder nicht. Ob da die politische Einstellung einen Mit-Einfluss hat? Man will sich nicht in eine Benimm-Form zwängen lassen. So ganz können seine Einwände jedenfalls nicht von der Hand gewiesen werden. Antworten


Saskia Reber

20.01.2010, 17:26 Uhr
Melden

Ich finde aufgemotzte Frauen einfach nur peinlich. Sie sind völlig fantasielos, wenn sie sich kleiden, wie die Schaufensterpuppen in der Bahnhofstrasse und es symbolisiert, dass sie ansonsten wenig zu tun haben, ausser dem neusten Schrei hinterher zu rennen. Mir sind Frauen lieber, die sich in ihrer Freizeit mit anderen Dingen beschäftigen. Sei das Politik, Wissenschaft, Psychologie oder Kunst. Antworten


Nia Müller

20.01.2010, 14:37 Uhr
Melden

Mode mit Geschmack und Gepflegtheit gleichzusetzten, ist ein Witz. Ich habe den Eindruck, dass viele Frauen, die tragen was "modisch" ist, dies gerade in Ermangelung von Geschmack und Stil tun und sich auf der sicheren Seite wähnen... Hinsichtlich Make-up ziehen die Männer in meinem Umfeld gepflegte, natürlich aussehnde Frauen den überschminkten Püppchen vor (sind allerdings auch keine SVPler...) Antworten


Daniel Eicher

20.01.2010, 13:16 Uhr
Melden

Schon interessant, was jetzt für eine Grundsatzdebatte losgetreten wird. Ursache ist, dass ein unbedarfter Lokalpolitiker einen lächerlichen Blogeintrag gemacht hat - versehen mit stillosen (!) Vorurteilen und Angriffen gegen politische Gegnerinnen. That's all... Dass man darüber noch ein Buch schreibt, zeugt von zu viel Freizeit und null Sinn für die wirklichen, gesellschaftlichen Problemen. Antworten


Jessica Levy

20.01.2010, 12:49 Uhr
Melden

Leise Enttäuschung macht sich breit - auf billige Pauschalisierungen (R. Kuhn) folgt die nächste (B. Weber); als hätte frau nur eine Uniform und ein paar Schuhe. Emanzipation bedeutet doch Freiheit und das würde Eleganz bis Schlampigkeit umfassen. Wieso muss das immer gewertet werden? Schade... Antworten


Ueli Baumberger

20.01.2010, 11:02 Uhr
Melden

Selten einen Beitrag gelesen, der den Nagel dermassen präzise auf den Kopf getroffen hat: "Aber Nachlässigkeit gilt hierzulande als chic, wer sorgfältig auf seine Kleidung achtet, setzt sich dem Verdacht aus, seicht zu sein. Den Schweizerinnen ist die Mode zu frivol." - ich könnte jedes Wort unterschreiben. Leider unterstreichen die vielen peinlichen Kommentare das Geschriebene überdeutlich! Antworten


Jana Roost

20.01.2010, 10:38 Uhr
Melden

Das ist eine unverschämte, unheimliche Arroganz. Ist es eigentlich noch nicht durch die dicken Schädel von sowohl René Kuhn als auch Bettina Weber und so einigen Kommentierenden hier gesickert, dass Frauen hier und heutzutage nicht zur zur Dekoration für Männer da sind sondern eigenständige Individuen mit Rechten sind, die deshalb - O Schreck - frei entscheiden können wie sie sich anziehen wollen? Antworten


Helena Müller

20.01.2010, 09:52 Uhr
Melden

Für mich ist Ausstrahlung das Wichtigste. Hier ist Schönheit. Innerer Frust zu verpacken in "sog. sexy Klamotten" und High Heels wirkt für mich barbig und billig. Ausserdem: Frauen werden mit Geschmacksbewertungen solcher Autoren erniedrigt und "behindert". Oder hat schon jemand eine Frau mit Stöckelschuhen gesehen, die sich nicht krümmen muss, wenn sie geht? Geht nicht.... Schöne Füsse sind sexy. Antworten


theo tanner

20.01.2010, 09:49 Uhr
Melden

Schweizer Frauen seien Modemuffel. Chabischäs! Gehört es nicht zum selbstverständnis aller Schweizer, sachlich zu sein. Sachlich hiesse unauffällig unaufgeregt planen, arbeiten, versichern, abwägen, beobachten. Entsprechend gestaltet ist die Mode - sachlich. Oder schliesst sich Sachlichkeit und Mode aus? Schliesst sich Sachlichkeit und Weiblichkeit aus? Antworten


Oliver Ernst

20.01.2010, 09:44 Uhr
Melden

Bravo! Man kann von Herrn Kuhn halten was man will... der Zeitungsartikel ist jedoch sehr zutreffend und absolut glaubwürdig da von einer Frau verfasst (der Vorwurf bzgl. Machogehabe gilt also nicht) - alle die schon mal in Frankreich/Italien waren, wissen genau wovon Frau Weber spricht. Antworten


Walter Sahli

20.01.2010, 09:25 Uhr
Melden

Vielleicht sollten Kuhn und Weber eher Ihre Zeit beim Optiker als mit Schreiben verbringen. Ich habe, als ausgesprochener "Augenmensch" auf der Strasse immer was zu gucken! Mir gefallen die Schweizer Frauen genauso wie sie sind! Kuhn/Weber können aber sicher aufatmen! Der kopierte MTV-Musikvideokleiderstil der jungen Frauen entspricht in seiner Billigkeit sicher deren Geschmack! Antworten


Nadine Haldemann

20.01.2010, 09:00 Uhr
Melden

@Marcel Benz: Und danke an die Männer, die Frauen statt mit einem anzüglichen, mit einem anerkennden Blick anschauen - das freut wiederum die Frauen ;-) Überhaupt: auf das "Wie" kommt es doch an. Stil hat wenig mit Mode oder Uniform zu tun, sondern ist Ausdruck von Individualität - sonst wirkt das überhaupt nicht. Und: Augenzwinkern nicht vergessen - es geht ja nicht nur um Äusserlichkeiten! Antworten


Federico Bizzarro

20.01.2010, 08:44 Uhr
Melden

Ein Tipp: morgens um 9 Uhr in der Via Nassa in Lugano. 90% top gekleidete attraktive Frauen, die zur Arbeit gehen. Nichts zu sehen vom Einheitsbrei Jeans und Windjacke, der im Artikel kritisiert wird. So beginnt Mann frohen herzens den Arbeitstag. Antworten


Sibille Meerenschwand

20.01.2010, 08:40 Uhr
Melden

Wenn alle Schweizer Frauen mehr Chic und Sexyness dazugewinnen würden - hätten die armen (langweiligen)Schweizer Männer zwar schönere Frauen auf der Strasse aber keine mehr, die sich mit ihnen abgeben würden. Denn die Schweizer Männer sind auch nicht gerade der "Schleck" und schliesslich soll doch das Schweizer Volk nicht aussterben. Antworten


VeAl Barrcou

20.01.2010, 08:17 Uhr
Melden

Hohe Absätze sollten auch verboten sein. Ausserdem: was soll diese Tirade? Will sich jemand im Modegeschäft profilieren? Eine andere Übung kann dieser Artikel ja nicht bedeuten. Die Schweizer Frauen fühlen sich wohl in ihrer Haut. Wenigstens ist das der Eindruck, den ich habe. Abgesehen davon, dass die meisten Schweizer sowieso ein wenig neurotisch sind. Deshalb: Vergesst den Schein der Russinnen Antworten


Vreni Brunner

20.01.2010, 01:16 Uhr
Melden

@ Daniel Haag-Wackernagel "das hat nichts mit der politischen Einstellung zu tun" Richtig! Aber hat es vielleicht zu tun mit der Einstellung mancher Männer, dass Frauen in erster Linie dafür da sind, das männliche Auge zu ergötzen ??? Das Mittelalter lässt grüssen! Antworten


Luzia Keller

20.01.2010, 01:06 Uhr
Melden

Der arme Mann hat ein Profilierungsproblem und musste seine Worte unbedingt in Buchform fassen, ansonsten sie im Alltag zwischen den Fingern zerronnen wären...Aber ich kann ihn beruhigen: eine selbstbewusste Frau bleibt sich immer treu und sieht in jeglichem Outfit noch umwerfend aus. Es kommt darauf an, wie sie ihre besondere Ausstrahlung zu versprühen versteht. Aber Chic hat was - ohne Zweifel! Antworten


Fritz Liebig

19.01.2010, 21:45 Uhr
Melden

Guten Abend! Interessant zu sehen, wie Männer ihre Frauen zum Teil "nicht attraktiv" angezogen haben möchten. - Für mich ist das relativ klar, denn dann können auch die "Männer" wie Lumpen rumlaufen. Denn dann macht keiner die Braut streitig. Einfach, oder? - Liebe Frau-schöne Kleidung wirkt nuttig-schöne Schuhe deformieren die Füße und die Haltung etc. Ich darf nur lachen!! Schönen Abend. Fr Antworten


Rena Schauenburg

19.01.2010, 21:10 Uhr
Melden

Herr Hans Müller, halten Sie von Herrn Kuhn, was Sie wollen, und nennen Sie ihn meinetwegen "Füdlibürger", aber verwenden Sie "glatzköpfig" nicht als Herabwürdigung oder Beschimpfung! Die meisten Glatzköpfigen haben ihr diesbezügliches Aussehen nicht frei gewählt. Antworten


juan dominguez

19.01.2010, 20:52 Uhr
Melden

@martin löffel sie finden ihre frau auch in mbt schuhen sexy? mein herzliches beileid...mbt ist so ziemlich das unerotischte was es gibt... Antworten


Marianne Steiner

19.01.2010, 20:27 Uhr
Melden

Corinne Päper / 18:17 .... das Resultat dürfte Herrn Kuhn nachzudenken geben. Glauben Sie? Ich habe da so meine Zweifel ..... Antworten


Koller Leoni

19.01.2010, 20:01 Uhr
Melden

@all same as kuhn thinkers: hat sich jemand von euch schon mal die frage gestellt, dass es frauen gibt, die gar nicht sexy wirken wollen? wahrscheinlich ja nicht, denn das wäre ja der niedergang des männlichen chauvinismus;-)) Antworten


Johann Kirchner

19.01.2010, 19:53 Uhr
Melden

@Bojan Antonovic: Hier läuft nichts falsch! Die unattraktiven Frauen werden aussterben. So will es die Natur, wenn sich schön und schön vermehren! Antworten


Emrah Erken

19.01.2010, 19:47 Uhr
Melden

Herr Kuhn, der meint, dass er als Mann Frauen den guten Geschmack diktieren kann, ist es offensichtlich nicht bewusst, dass die Brille, die er trägt - auch wenn es sich dabei um ein Designermodell handelt - seinem Gesicht überhaupt nicht passt. Wenn man puncto Stil selbst nicht auf einem derart sicheren Pfad wandert, sollte man keine Ratschläge puncto stil abgeben. Kein Tabubruch nur Geschwätz. Antworten


Pankraz Aeschlimann

19.01.2010, 19:41 Uhr
Melden

@Martina Ruckstuhl: kleiner Tipp: über die Grenze nach Deutschland in die nächste Stadt fahren. Dort finden Sie eine grosse Auswahl an Schuhen in Grössen, von denen man in der Schweiz nur träumen kann - und erst noch billiger. Früher musste ich (Mann) in der Schweiz jeweils "das" Paar Schuhe in meiner Grösse nehmen, das sich gerade im Laden fand. Gilt übrigens auch für Kleider. Antworten


Mauro Da Rold

19.01.2010, 19:26 Uhr
Melden

Mode, Eleganz und Stil ist nicht des Schweizers bzw. Schweizerin liebstes Steckenpferd. In der Schweiz wird Mode wie folgt definiert: ,Schutz vor Wind und Wetter'. Antworten


Jürg Kuhn

19.01.2010, 19:24 Uhr
Melden

Nun ja Klischees treffen häufig zu. Es stimmt schon das viele Frauen, vor allem über 40 jährige, keinen grossen Wert mehr auf ihr weibliches äusseres legen. Sei es nun Kleider Figur oder Haarschnitt welcher oft fast so kurz wird wie meine RS-Frisur. Antworten


Lorraine Keller

19.01.2010, 19:22 Uhr
Melden

Finde ich jetzt auch recht interessant, dass Frau Weber die Rhetorik von Herrn Kuhn übernimmt. Es gibt weder die Französin noch die Russin noch die Schweizerin. So zu argumentieren ist also schon mal etwas fragwürdig. Aus den gleichen Gründen finde ich auch René Kuhns Aussagen wenig fundiert. Als ob es auf die Nationalität ankommt, ob sich eine Frau für Mode interessiert oder nicht. Antworten


Hans Müller

19.01.2010, 19:16 Uhr
Melden

Was berechtigt eigentlich diesen biederen, glatzköpfigen Füdlibürger dazu, die Frauen derart abzukanzeln?? Antworten


karl stöcklin

19.01.2010, 19:16 Uhr
Melden

es muss auch frauen zum wegschauen geben , sonst kommt man vor lauter schönheit mit dem nachschauen nicht mehr nach Antworten


Martin Löffel

19.01.2010, 19:09 Uhr
Melden

Nun verstehe ich die Aufregung nicht. Herr Kuhn hat vielleicht zu oft unsere Imigrantinnen mit Burka oder "nur" Kopftuch gesehen. Auch lehne, ich persönlich, High Heels beim weiblichen Geschlecht ab, denn deformierte Füsse sind alles Andere als sexy. Meine Gattin sieht genauso attraktiv aus, wenn sie ihre MBT-Schuhe trägt, so schont sie Rücken, Gelenke und auch die Füsse. Antworten


Maria Bertschinger

19.01.2010, 19:07 Uhr
Melden

Die devot in die Kamera lächelnde Frau Kuhn entspricht dem hiesigen Frauenbild der 50er/60er. Heute sind wir weiter: Auf die Situation kommt es an, ebenso auf die Kombination. Bin grauhaarige 66 und darf wie viele die Freiheit geniessen, mich nach Laune zu schminken und einfach bis elegant zu kleiden. Miefige Rundschläge à la Kuhn ("Tabubruch", dass ich nicht lache!) sind bedauernswert simpel ;-)) Antworten


julian gerber

19.01.2010, 19:07 Uhr
Melden

@ frauen: hab von etlichen frauen schon sachen gehört wie: "ja, ich zieh halt keinen rock an, weil meine beine ... und äh ich fühl mich halt nicht so". fakt ist, dass die frauen in anderen länder nicht schlanker sind aber evtl. selbstbewusster. von dem her: gebt euch weiblich, ich finds schön!! - nat. könnten männer auch was lernen, z.B. beim benehmen ... Antworten


Vreni Brunner

19.01.2010, 19:03 Uhr
Melden

Schön für Herrn Kuhn, dass er offenbar keine andere Sorgen hat als diese, dass manche schweizer Frauen sich nicht "sinnlich und sexy" kleiden und sich nicht mit make-up auftackeln. Kleine Zwischenfrage: für wen, bitte sehr, sollte sie das tun ... etwa für Herrn Kuhn????. Ich wünschte mir, das wäre das grösste Problem auf Erden ... !! Antworten


Marianne Bengtsson

19.01.2010, 19:02 Uhr
Melden

...dann solltet ihr die Schwedinnen sehen, sie sind weniger chic als die Schweizerinnen! Antworten


Ellen Tedaldi

19.01.2010, 18:55 Uhr
Melden

Ob nun hoch-modisch oder nicht: Wichtig (und ein Zeichen des Respekts gegenüber den Mitmenschen) finde ich persönlich vielmehr, dass man gepflegt daherkommt. Das muss ja nun nicht unbedingt heissen, dass man sich 50 ungesunde Chemikalien ins Gesicht streichen muss, sondern zuerst einfach mal: Sauber, angenehm riechend, gepflegter Haarschnitt, gepflegte Fingernägel und saubere Kleidung / Schuhe. Antworten


Martin Bürgin

19.01.2010, 18:54 Uhr
Melden

Die Schweizer Frauen sind voller komplexe. Sie schämen sich, sich weiblich anzuziehen und ihre Weiblichkeit zu zeigen aus Angst, sie sähen billig aus. Beim Kauf von schönen, edlen, teuern Kleidern hört man immer wieder "...und wann soll ich das anziehen? Um mit dem Velo zur Arbeit zu fahren oder für den Tanz im Festzelt?" Das ganze Umfeld in der CH ist unweiblich. Es fehlen Anlässe, Ball-Säale etc Antworten


D. Wunderli

19.01.2010, 18:46 Uhr
Melden

Nicht so auf die Kleidung zu achten kann doch auch ein Zeichen von fehlender Oberflächlichkeit sein. Und das ist zwar unsexy, aber sonst ist 'Tiefgang' gar keine so schlechte Eigenschaft. Sonst sehe ich es eher so, dass die Franzosen oder Italiener einfach grössere Machos sind. Damit die Frauen sich reelle Chancen ausmachen können, 'müssen' sie offenbar High Heels anziehen. Antworten


John Tobler

19.01.2010, 18:46 Uhr
Melden

Herr Kuhn hat schon ein bisschen recht, wie seiner Meinung nach die Frauen so rumlaufen. Und jaaaaa..., die Männer sind da auch nicht viel besser. Ihr solltet alle am Abend wieder mal raus gehen (Bar, Restaurant, Club, usw). Da sieht die Modewelt zum Glück anders aus. Antworten


Bojan Antonovic

19.01.2010, 18:44 Uhr
Melden

Ich sehe täglich weniger "Verbrechen" gegen den guten Kleidungsstil als woanders: Nirgends sind, besonders unattraktive, Frauen so eingebildet wie in der Schweiz! Von den attraktiven kenne ich -prozentual- mehr nichteingebildete als von den unattraktiven. Die Folgen: Selbst bei meinen gebürtigen schweizer Bekannten hat fast keiner eine gebürtige schweizer Partnerin. Hier läuft etwas falsch. Antworten


Barbara Eichenberger

19.01.2010, 18:41 Uhr
Melden

Haben wir wirklich keine wichtigeren Themen? Ist Mode wirklich etwas, worüber es sich lohnt zu diskutieren? Ist Mode Geschmackssache? Wer bestimmt, was Stil ist? Und: wen interessiert es? Wohl nur, wer 1. Keine andere Sorgen hat und 2. wer sieht und gesehen werden will. Somit haben Kuhn und Weber bekomme was sie wollten: Aufmerksamkeit. Antworten


Tom Berger

19.01.2010, 18:34 Uhr
Melden

Wenn man hier Fotos posten könnte, würde ich als Antwort auf das SVP- und Moderedaktorinnen-Geschreibe ein paar Bilder einstellen (selbstverständlich korrekt anonymisiert mit verpixelten Gesichtern...) von den vielen gut und originell angezogenen, sexy aber nicht billigen linken (!) Zürcher bzw. Schweizer Frauen, die ich kenne. Antworten


Kurt Aegeri

19.01.2010, 18:26 Uhr
Melden

Ob Kuhn oder selbsternannte Mode-Kennerinnen in irgendwelchen Redaktionen: Mode ist doch langweilig. Stil ist interessant! Und der lässt sich weder in Kuhns noch in Modekenner-Argumenten erklären. Und definiert sich nicht über High Heels. Man hat ihn oder man hat ihn eben nicht. Kuhn ist und bleibt ein arroganter Schnorrer. Sorry, dieses Wort muss erlaubt sein, wenn einer so austeilt. Antworten


Alexander Meier

19.01.2010, 18:25 Uhr
Melden

Frau Weber: Wirklich seicht ist das Clustering nach Nationalitäten auch bei Ihnen. Meine Frau ist Russin und ich habe bestens Einblick in die Denke... was zumindest stimmt: ostwärts scheint das Mode-BEWUSSTSEIN zuzunehmen. Ihre Qualifizierung hingegen gründet sich in Ihrem persönlichen Geschmack und ist für die Leserschaft (zumindest für mich) keinen Deut interessanter als die von Herrn Kuhn Antworten


Simone Ryan

19.01.2010, 18:23 Uhr
Melden

wie wahr! Ich habe die ersten 25 Jahre in der Schweiz verbracht, dann ein paar Jahre in Italien gelebt und bin nun seit wiederum ein paar Jahren in Irland: die frauen kleiden sich weiblicher als in der Schweiz! V.a hat man die Wahl - auch Jeans können sexy sein - während man in der Schweiz schnell mal schräg angeguckt wird, wenn man mit Jupe und Stöckelschuhen im Büro rumläuft. schade eigentlich. Antworten


Daniel Haag-Wackernagel

19.01.2010, 18:23 Uhr
Melden

Ich habe mit der SVP nicht soviel am Hut. Das Buch von Herrn René Kuhn hat mich allerdings sehr amüsiert! Er nennt die Dinge beim Namen, welche sich jeder Mann ohnehin denkt. Das hat nichts mit der politischen Einstellung zu tun. In Frankreich z.B. ziehen sich linke Studentinnen äusserst sexy an, ohne ihre Weiblichkeit aufs Spiel zu setzen. Ich bewundere Herrn René Kuhn für seinen Mut. Chapeau! Antworten


Peter Pauli

19.01.2010, 18:20 Uhr
Melden

Ich finde die Schweizer Frauen, die schönsten auf der Welt! Naja, die Israelinnen sind noch ein bisschen sinnlicher. Und als Mann lasse ich mich vom Charme, vom Humor und von der Intelligenz einer Frau betönern, als von Stöggelischuhe und sonstigem "Bschiss"-Zeugs. Antworten


Andre Lebon

19.01.2010, 18:19 Uhr
Melden

Mann oh Mann, hat der Mann und die CH Probleme. Welche Partei interessiert sich fuer das Potenzial des Mannes, der von der SVP verschmaeht ? Ein Analytiker dieser Extraklasse gehoert in den Bundesrat. Antworten


Thomas Brigger

19.01.2010, 18:18 Uhr
Melden

Ich möchte Frau Weber herzlich gratulieren. Verallgemeinerungen gelten nicht und von den Herren sprechen wir nicht! Sieht man aber doch schon an den 4 Kommentaren, dass es die Schweiz nicht so mit der Mode hat. Die gesuchten Ausreden zeigen einmal mehr, dass die Schweiz eigentlich modisch sein möchte es aber irgendwie nie richtig schafft! Nicht mühsam, schade, ich verdien mein Leben gut damit! Antworten


Corinne Päper

19.01.2010, 18:17 Uhr
Melden

Wie wärs, wenn der Tagi alle Frauen befragt, wie es um die Sexiness von Herrn Kuhn bestellt ist? Das Resultat dürfte wohl zu reden - und Herrn Kuhn nachzudenken geben. Antworten


Bertha Sonnenhaus

19.01.2010, 18:12 Uhr
Melden

Wieso um Himmels willen sollte man Frauen, die keine hochhackigen Schuhe tragen wollen, in irgendeiner Weise daraus einen Strick drehen? Highheels ruinieren die Füsse, man ist nicht mobil mit ihnen, kann kaum Laufen und hat Probleme beim Gang auf unebenem Boden. Aus dem ganzen Artikel spricht ein vollkommen veraltetes Frauenbild, nach dem jede Frau verpflichtet ist, in erster Linie gut auszusehen. Antworten


Lukas Stoyanov

19.01.2010, 18:07 Uhr
Melden

Wenn ich Herrn Kuhn so ansehe, wuerde ich gerne ein Buch "Zurück zum Mann" schreiben. Gutes Aussehen, Witz und Charme scheinen mir nicht unbedingt Stärken von SVP-Männern zu sein. Antworten


Macel Benz

19.01.2010, 18:06 Uhr
Melden

Kann den Artikel nicht ganz nachvollziehen. Gerade im Moment kleiden sich doch viele Frauen sehr sexy, mit Stiefeln, Strümpfen oder Leggins und kurzen Röcken. Etwas farbiger dürfte es aber schon noch sein. Ich möchte mich jedoch an dieser Stelle bei allen Frauen bedanken, die sich jeden Tag hübsch anziehen und das männliche Auge erfreuen! Antworten


Reto Huber

19.01.2010, 18:05 Uhr
Melden

Prima Artikel. Eine Frau schreibt das und korrigiert den Holzhackerstil des Herrn Kuhn. Aber meiner Meinung nach können sich die Schweizerinnen weiter im quadratisch praktischen Mammi Lock oder als graue Mäuse rumlaufen. Es sind ja die inneren Werte auf die es ankommt. Antworten


olga baumgartner

19.01.2010, 18:05 Uhr
Melden

Warum diese Diskussionen über das Äussere der Personen? Sind wir froh, dass wir so verschieden sind! Wir sind ja keine Chinesen, denen Alles vorgeschrieben wird. Auch über die Russen könnte man lange diskutieren. Und eben auch über das Erscheinungsbild vom Autor des Buches! "Jedem Tierchen sein Manierchen" Es gibt dringendere Diskussionen im Zusammenleben auf unserer vielfältigen Welt! Antworten


Stefan Meyer

19.01.2010, 18:01 Uhr
Melden

Falsch Frau Weber! Sie beschreiben nicht die Schweizer, sondern die Deutschschweizer Frauen. Aber dem Rest stimme ich Ihnen zu und sehr gut getroffen ist die folgende Aussage: "(...)Das ist wahre Emanzipation, denn wenn Frauen ihr Geschlecht mit Kleidung neutralisieren, machen sie sich klein, bevor es überhaupt jemand anders tut." p.s. Auch den CH-Männern täte ein bisschen Stilberatug gut Antworten


Anton Erni

19.01.2010, 17:59 Uhr
Melden

Dachte ich finde heute im Tagi vielleicht eine gute Buchbesprechung, dann diese Futilitäten, dieser humorlose Graue-Maus-Schurnalismus... Antworten


Marc Schmid

19.01.2010, 17:58 Uhr
Melden

Danke Frau Weber! Endlich können diese betrüblichen Tatsachen nicht mehr einfach als Ergüsse eines reaktionären SVP-Machos abgetan werden. @Grüeninger: Es gibt in der Tat verschiedene Stilrichtungen: langweilig-bieder oder eher sportlich mit unpassenden Farben. Wenn ich in der Schweiz eine attraktiv gekleidete und frisierte Frau sehe, dann ist es meist eine Ausländerin oder eine Seconda. Antworten


Regula Schweizer

19.01.2010, 17:56 Uhr
Melden

Die Autorin kritisiert erst dass Hr. Kuhn 'die Schweizerinnen' gegen ein Russinnen-Klischee vergleicht, dann macht sie es ihm gleich: 'Die Schweizer Frau' gegen 'die Französin'... diese Analyse hat auch nicht viel Tiefgang. Antworten


Mike Hamilton

19.01.2010, 17:50 Uhr
Melden

"passende Strumpfhosen" Bitte keine StrumpfHOSEN, bitte, bitte, bitte. "wieso eigentlich dürfen die Schweizer Männer so verlumpt herumlaufen, wie sie wollen?" Einverstanden, trotzdem, Maenner sind im Berufsalltag doch vielfach besser (nicht modischer) angezogen... Antworten


Mike Hamilton

19.01.2010, 17:44 Uhr
Melden

"Ist der legère Casual Look nicht sexy?" Nein. "keine High Heels in Grösse 43" Sie sind wohl eher eine Ausnahme. "ich sehe nicht ein, wieso Weiblichkeit immer noch mit Stöckelschuhen gleich gesetzt wird" Macht nix, gibt genuegend andere die dies tun ;-) Antworten


eugen bissegger

19.01.2010, 17:40 Uhr
Melden

Ja, ja, Kleider machen Leute. Und was hat dann aufgepeppt, Frau herumstöckelnd, Mann aufgegockelt sonst noch zu bieten? Die "Welt" hat wichtigere Probleme. Wer Frau / Mann aufgrund der Kleidung und Schuhe schubladisiert hat ohnehin ein paar Schrauben locker. Hat das mit Minderwertigkeitskomplex oder mit narzisstischer Gestörtheit zu tun? Antworten


Johannes Darnuzer

19.01.2010, 17:39 Uhr
Melden

Ich schliesse mich Sarah Grüeninger an. Wieso muss denn eine Frau, um weilblich zu sein, Jupes, High Heels oder Lippenstift tragen? Müssen die Frauen nicht eine gewisse Natürlichkeit wahren können? Ist eine Frau, die in,sagen wir mal "einfacher, bequemer Kleidung" schon sexy daherkommt, nicht viel anziehender als die vielen völlig überschminkten und bunt überkleideten Gossipgirls?! Antworten


Marion Beney

19.01.2010, 17:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein Antworten


nino Tim

19.01.2010, 17:35 Uhr
Melden

Liebe Damen; zeigt wieder Bein - mit Jupes! Auch mit Stiefeln ........ Antworten


Lukas Grossenbacher

19.01.2010, 17:34 Uhr
Melden

@Sarah Grüeninger: Klares NEIN...Turnschuhe und Jeans sind definitiv nicht sexy... darum geht es ja im Artikel. Die Frauen hierzulande haben grösstensteils gar keine Ahnung was es heisst sich gut zu kleiden, eine These die Sie mit ihrer Aussage bestätigen. Antworten


Giulia Trisone

19.01.2010, 17:32 Uhr
Melden

Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich nicht streiten. So zitiere ich in dieser Modedebatte bloss meine italienische, 70jährige Mama (Nachkriegsgeneration, Arbeiterklasse). Sie kommt mich ab und zu besuchen und meint: So wie ihr hier (in der Deutschschweiz) in die Stadt einkaufen geht würde ich mich zuhause (in einer mittelgrossen Provinzhauptstadt) nichtmal im Treppenhaus zeigen. Antworten


Brigitte Hollinger

19.01.2010, 17:30 Uhr
Melden

Es gibt Themen, die sind so etwas von egal. Und dies ist eines. Ignore. Delete. Forget. Antworten


Josef Hofstetter

19.01.2010, 17:16 Uhr
Melden

In vielem hat er doch recht. Es ist doch eintrauriger Anblck, wieviele sich tatsächlich katastrophal kleiden. . Es ist nicht immer das Portmonnaie, denn man kann sich auch mit wenig Geld gut kleiden. Was mich zusätzlich stört sind viele Junge (Burschen) welche die Hosen so weit unten tragen, dass sie sich fast nicht mehr vorwärts bewegen können. Dass Lehrer oder die Schulbehörde dies toleriert! Antworten


Eric Greney

19.01.2010, 17:15 Uhr
Melden

Diese Schwärme von Berater, in Mode, Lifestyle und People, sind allesamt sowas von Überflüssig. Da wird hochgejubelt, was ein Designer X hervorbringt, auch wenn es den leztzten Sch..... ist, .da werden Menschen die der Gesellschaft rein gar nichts bringen zu Vorbilder hochstylisiert, da gibts es "Helden" die eher Parasiten gleichen.... Viel BlaBla aber sonst nichts. Und das dumme Volk träumt... Antworten


John Falstaff

19.01.2010, 17:09 Uhr
Melden

1) Vielleicht sind unsere Frauen wirklich Vogelscheuchen. Aber damit passen sie sich nur den Männern an. So what? 2) Esprit kann man nicht kaufen. Da bringen ein paar Kleider & Stilberatung gar nix. Da Eleganz hier nur eine Maskerade wäre, wären Burkhas, Turbane und lange Bärte eigentlich adäquater. Armleuchter Kuhn ist ja das beste Beispiel dafür. Ein Taliban, der sich kompetent fühlt. Antworten


Friedli Zgraggen

19.01.2010, 17:05 Uhr
Melden

Dieser jämmerliche Artikel ist noch nicht einmal die kleinbürgerliche Debatte wert, die hier gleich losgetreten wird. Antworten


Doris Bregger

19.01.2010, 17:04 Uhr
Melden

Eine Frage die viel grundsätzlicher Natur ist: weshalb erscheint es uns so unglaublich wichtig unser Geschlecht mittels Kleidung, Bewegung und Allüren zu unterstreichen? Wäre es nicht eine grosse Entlastung, wenn wir alle in erster Linie als Mensch wahrgenommen würden und nicht als Frau oder Mann, Mädchen oder Junge? Es würde jedenfalls der Gleichberechtigung grossen Schwung verschaffen! Antworten


Markus Niederberger

19.01.2010, 17:01 Uhr
Melden

"Einem hübschen Gegenüber hört man lieber zu." Stimmt. Nur, was der Gesprächspartner als hübsch empfindet, ist so individuell wie das Gegenüber selbst. Und die normative Gewalt der Mode walzt diese Individualität platt. (Ich fange lieber nicht von billig-glänzenden Daunenjacken an...) Was ist geworden aus "Es soll jeder nach seiner Façon glücklich werden!"? Antworten


Markus Keller

19.01.2010, 17:00 Uhr
Melden

Ich selber finde es traurig wie dauernd gleich die Frauen herumschlendern. Es sieht aus wie ein Standardmodell vom Typ 1,2 oder 3. Wer sich anders anzieht als der Rest exponiert sich. Sich zu individualisieren benötigt Persönlichkeit und Charakter die die meisten nicht haben. Selbstbewustsein entspringt nicht der Masse in der man untertaucht. PS. Wer Uniform will soll in die Armee gehen. ;) Antworten


Kong Lilith

19.01.2010, 16:53 Uhr
Melden

Wir Frauen investieren wohl eher zu viel Geld und Zeit in unser Äusseres. Und wozu? Damit uns Herr Kuhn und Geschlechtsgenossen in den Ausschnitt glotzen? Antworten


Martina Ruckstuhl

19.01.2010, 16:45 Uhr
Melden

So lange es in der Schweiz keine High Heels in Grösse 43 und aufwärts gibt, die bezahlbar sind, bin ich gezwungen flache Schuhe zu kaufen! Denkt mal darüber nach!!! Denn: Wenn Frauen einen Rock anziehen, dann braucht es passende Strumpfhosen und natürlich schöne Schuhe. Also endet der "Anzieh-Plan" bei mir schon wenn ich denke, welche Schuhe ich anziehen soll! Mühhhsam!!! Antworten


Sarah Grüeninger

19.01.2010, 16:45 Uhr
Melden

Bedeuten Jeans und Turnschuhe gleich Graue Maus? Warum muss Frau sich immer in Jupes quetschen und hohe unbequeme Schuhe tragen? Ist der legère Casual Look nicht sexy? Der Schweizer Stil ist nich einheitlich und nicht zu definieren, das stimmt. Aber ich sehe kreative und eigenständige Kleiderstile an den schweizer Frauen. Und das ist auch gut so... Antworten


sepp zuercher

19.01.2010, 16:44 Uhr
Melden

DIE französinnen, DIE engländer, Die schweizerinnen. es grüssen die klischees. die von frau weber noch schlimmer als jene von herr kuhn. Antworten


Luna Deluisa

19.01.2010, 16:42 Uhr
Melden

ich sehe nicht ein, wieso Weiblichkeit immer noch mit Stöckelschuhen gleich gesetzt wird. Wenn das weiblich wäre, wären wir mit Absätzen geboren worden! Und wieso eigentlich dürfen die Schweizer Männer so verlumpt herumlaufen, wie sie wollen? HIER müsste man den Rotstift ansetzen! Antworten



Sponsored by:

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Lokale Suche

Marktplatz