Kultur
Thomas-Mann-Preis geht an Daniel Kehlmann
In der Begründung lobte die Jury den 33-Jährigen als «scharfsinnigen Essayisten und klugen Geschichtenerzähler, dessen Romane und Novellen mit artistischer Verve und in leichtfüssiger Nachfolge Thomas Manns mit Humor, Ironie und tieferer Bedeutung ihre sehr ernsten Scherze treiben». Von Daniel Kehlmann stammt das Buch «Die Vermessung der Welt».
Der mit 10'000 Euro dotierte Thomas-Mann-Preis, der 1975 anlässlich des 100. Geburtstags des Schriftstellers von der Hansestadt Lübeck gestiftet wurde, wird alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, «die sich durch ihr literarisches oder literaturwissenschaftliches Wirken ausgezeichnet haben im Geiste der Humanität, die das Werk von Thomas Mann prägte». Bisherige Preisträger waren unter anderen Uwe Johnson, Siegfried Lenz, Marcel Reich-Ranicki, Günter Grass und - als letzter Preisträger im Jahr 2005 - Walter Kempowski. (vin/ap)
Erstellt: 19.10.2008, 15:25 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.








