Adolf Muschg schiesst scharf gegen die Schweiz

In einem Essay, der morgen in der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» erscheint, lässt der Schweizer Schriftsteller kein gutes Haar an seinem Heimatland.

«Der Schweiz ist die Selbstachtung abhanden gekommen»: Adolf Muschg.

«Der Schweiz ist die Selbstachtung abhanden gekommen»: Adolf Muschg.

Artikel zum Thema

Am nächsten Sonntag ist wieder einmal eidgenössischer Dank- Buss- und Bettag - ein Anlass für den Schriftsteller Adolf Muschg, für die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» einen Essay zur Schweiz zu verfassen. Allerdings zeigt sich Muschg darin weder besonders dankbar noch besonders demütig. Entschuldigend schickt er voraus: «Bettagsbetrachtungen sind keine politischen Leitartikel.»

Was dann aber kommt, ist nicht nur eine intellektuelle Analyse zum aktuellen Zustand der Schweiz, sondern auch eine politische Standpauke für sein Heimatland: «Ein Land, das so wenig Freunde hat, braucht keine Feinde mehr», heisst es da etwa. Er schiesst gegen die Politiker, die prinzipienlose Geldwirtschaft, die orientierungslosen «Sachwalter des Staates».

Der Schweiz, so stellt Muschg fest, sei die Selbstachtung abhandengekommen. Die Gründe dafür formuliert er so: «Eigentlich befindet sich die Schweiz schon seit dem Bergier-Bericht, spätestens seit dem Grounding der Swissair in einem kollektiven Dauerschock, an dem vielleicht das Typische, aber auch das Bedenklichste seine Verleugnung ist. Wenigstens hat die Schweiz das Problem nicht mehr, vor dem sie Keller 1862 noch glaubte warnen zu müssen: sich auf dem Lorbeer auszuruhen, den ihr andere spenden.»

Muschg fordert mehr Gemeinsinn

Muschg weiter: «Die immer noch reiche Schweiz erlebt etwas, was sie sich nicht leisten kann: Isolation. Die Rechthaberei der Glücklichen, an denen Krieg und Elend ohne eigenes Verdienst vorübergegangen sind, schlägt auf sie selbst zurück. Ob es uns passt oder nicht: Jetzt sind wir dabei - nur nicht in bester Form und unverhofft einsam. In unserem Selbstverständnis hat sich eine Lücke geöffnet, durch welche eine unverstandene Welt verdächtig mühelos einbricht, ohne einer soliden Selbstachtung zu begegnen. Die alten Grenzbefestigungen waren schon lange brüchiger, als ihre Verteidiger wissen wollten. Dass das Land sich 1992 gegen die EU so dicht wie möglich gemacht hat, war ein Fehler - was in der Politik bekanntlich schlimmer ist als ein Verbrechen. Ein paar Dutzend bilaterale Verträge sind, bei aller nötigen Pfiffigkeit, kein Ersatz für ehrliche Teilnahme und ehrenhafte Beteiligung.»

Die Schweiz, so fordert Muschg, müsse wieder in Bewegung kommen, mehr Gemeinsinn entwickeln, mehr Vorstellungskraft. Denn diese sei nicht das Vorrecht der Dichter, sondern erste Bürgerpflicht. (mcb)

Erstellt: 17.09.2009, 09:54 Uhr

79 KOMMENTARE

Res Bühlmann

17.09.2009, 20:52 Uhr

@ Marcel Zürcher, ich habe sie gut verstanden; sie sagten dass die Schweizer Wirtschaft nur auf Rosinenpickerei und Egoismus beruht. Dies ist doch eine sehr penetrante Feststellung, zumal sie zurecht das Bankgeheimnis damit meinen, aber das Bankwesen nicht nur die Schweizer Wirtschaft ist ! Übrigens lebe ich im Ausland, man nimmt die Schweiz nicht mehr oder weniger wahr als andere kleine Lánder !


MArcel Zürcher

17.09.2009, 18:53 Uhr

@Res Bühlmann, hab ich was anderes gesagt als die richtigen Tugenden wieder zu entdecken? @Heinz Frey,hab ich was von der EU gesagt? Irgendwo?@Thomas Hitz.das war knapp am Stammtisch vorbei,die 2 anderen Herren haben wenigstens Ihre Argumente vorgebracht.Wenn Sie schon mal im Ausland gelebt hätten,egal wo,wüssten Sie,dass die Schweiz von den meisten nicht mal wahr genommen wird. Quo vadis?


Paul Anderegg

17.09.2009, 17:48 Uhr

Es stände uns gut an, die Kritik von Adolf Muschg aufmerksam entgegenzunehmen und darüber nachzudenken. Wir sollten vom hohen Ross absteigen und zur Kenntnis nehmen, dass sich der Nabel der Welt nicht in der Schweiz befindet. Tatsache ist, dass wir uns mit unserem verbissenen Ringen um das Bankgeheimnis sehr viele Antipathien holen. Wir verscherzen uns damit viele Freundschaften.


Res Bühlmann

17.09.2009, 17:09 Uhr

Lassen wir doch deutlich sein,... was Muschg hier tut ist auf dem Rücken der CH sein neues Buch publizieren ! Was er sagt ist alter Kuchen. Es hat auch nichts mit Kleinbürgelichkeit zu tun als man ihn nicht aktuell findet. Schon seit Jahrzehnten hat die CH Kritiker in eigen Reihen (...wohl noch zerfleischendere als in D !) die akzeptiert sind . Das Kuschellandimago will doch keiner mehr !!!


Walter Fröhlich

17.09.2009, 16:54 Uhr

Muschg sagt, was man im Ausland über die Schweiz denkt. Wir sollten aufhören uns einzureden, wir seien in der Welt beliebt.


Pascal Volz

17.09.2009, 16:14 Uhr

Die wuetende Reaktion auf Muschgs "Aussenseitermeinung" spricht Baende! Warum nur so empfindlich? Die vielgepriesene Demokratie in unserem Land erschoepft sich in einem repressiven Klima von vorgegebenem Gesellschaftskonsens. Undenkbar, so ein Aufstand z.B. in D, wenn sich ein deutscher Autor aehnlich im Ausland aeussern wuerde. Uebrigens: Wer recht hat, steht meist alleine da (siehe Muschg).


Katharina Springer

17.09.2009, 15:43 Uhr

Manchem dieser Kommentatoren täte ein Blick aus dem Ausland auf die Schweiz ganz gut. Die CH wird nicht mehr als "Kuschelland" gesehen wie man es in Zürich oder Bern gerne hätte. Die Verfahren gegen die Banken sagen doch alles. Und wenn Alt-Bundesrat Ogi zum 1. August aufruft, die Schweiz müsse wieder geliebt werden. Ja von wem und warum?


Peer Teuwsen

17.09.2009, 15:36 Uhr

Der Artikel von Adolf Muschg, über den Sie hier so freudig debattieren, ist in der heutigen Ausgabe der ZEIT auf den Schweizer Seiten zu finden. Diese Seiten sind in der deutschen Ausgabe nicht enthalten.


Thomas Hitz

17.09.2009, 13:35 Uhr

@ Marcel Zürcher: Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie noch nicht sehr oft "draussen in der Welt" gewesen sind. Oder aber, Sie haben dies mit geschlossenen Augen getan.


Frank Hofer

17.09.2009, 13:11 Uhr

Das eigentlich armselige an der ganzen Sache ist, dass wenn Muschg unter dem Namen Blocher schreiben wuerde, die Komentare dieselben waeren. Nur die Autoren waeren vertauscht. Und das spricht nicht gegen Muschg oder Blocher.


christoph escher

17.09.2009, 13:07 Uhr

Also ich sehe kein Essay von Muschg in der ZEIT von heute. Dafür einen schönen Artikel - Das verlorene Paradies - über die Urängste der Schweizer und ihre inkompetenten Politiker, auch schön zu lesen und sehr wahr.


Klaus Rozsa

17.09.2009, 12:52 Uhr

Ich freu mich darauf, den Artikel in der "Zeit" tatsächlich zu lesen. Aber eines vorweg: Die Schweiz ist in einem desolaten Zustand. Wer dies nicht sieht, will es nicht sehen, und genau das ist das gefährliche daran. Es braucht Intellektuelle wie Muschg, die einem die Augen öffnen. Aber vor solchen intelligenten Menschen haben die Schweizer schon immer Angst gehabt! Angst, in den Spiegel zu sehen.


Christoph Wyssmann

17.09.2009, 12:47 Uhr

Die vielen, unreflektierten, oberflächlichen und zum Teil gehässigen Kommentare sind Beweis genug: Ein bisschen mehr Selbstreflexion stünde uns allen gut an! Grundsatzüberlegungen zu Themen wie was für eine Schweiz wollen wir? Für welche Werte soll unser Land in Zukunft stehen? Dann wären wir auch nicht ständig mit dem AusMERZen der Folgen unser wiederkehrenden Hoppser in Fettnäpfchen beschäftigt.


Lucien Michel

17.09.2009, 12:32 Uhr

Ein Land hat dann Probleme, wenn es Stimmen wie die von Herrn Muschg nicht mehr hören kann oder will! 'Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande' - wie wahr, doch zum Glück gibt es diese Stimmen immer wieder und sie sind lebenswichtig für jede Gesellschaft, auch wenn es grosses Geschrei gibt - oder auch wenn sie nicht gehört werden wollen.


Heinz Frey

17.09.2009, 12:26 Uhr

@ Marcel Zürcher. Welche Rosinenpickerei? Die 500 Mio, die wir der Ost-EU zahlen? Die 24 Milliarden für die NEAT? Die hunderttausenden von Jobs, die wir hier EU-Bürgern anbieten? Baut die EU auch für 1,7 Billionen etwas in der Schweiz (=CH-Neatkosten auf die Grösse der EU hochgerechnet)? Oder unterstützt sie die ärmeren Kantone? Engagiert sich die EU in irgend einer Weise finanziell in der CH?


Res Zaugg

17.09.2009, 11:05 Uhr

Mein Gott, lass die Kulturschaffenden Kultur machen und halte diese fern von Politik und Wirtschaft. Muschg und seine Theorien sind nicht nur praxisfremd sondern auch noch peinlich.


Rainer Maier

17.09.2009, 10:56 Uhr

Und was genau hätte uns ein EU Beitritt gebracht? Wir haben keine 20% MwSt wie unsere Nachbarn, wir müssen uns nicht den Entscheidungen einer 25 Köpfigen "Komission" beugen (erinert ans ZK der UdSSR), wir habe immer noch die direkte Demokratie, unsere Arbeitslosigkeit ist geringer, D, I und UK stehen kurz vor dem finanz. Kollaps, wir unterwerfen uns nicht dem unsäglichen Lissabon Vertrag usw...


Res Bühlmann

17.09.2009, 10:49 Uhr

@ Marcel Zürcher, ich weiss nicht ob sie dies in der "ach so guten übrigen Welt " auch schon entdeckt haben , aber die heutige Rosinenpickerei ist leider Bestandteil der Weltwirtschaft ! Es hilft nicht, wenn der Schweizer sich geistig selber auffrisst. Die ganze Menschheit muss umdenken ! Enorme Umweltprobleme liegen auf der Lauer ! Warum sollte hier nicht Schweizer Technologie helfen können.


Manuel Kuederli

17.09.2009, 10:49 Uhr

Die Schweiz unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von anderen Industrienationen - sie versinkt in Banalität und Bürokratismus. Viele messen und kommentieren - keiner tut was. Das gabs schon einige Male in der Geschichte der Menschheit. Spontan kommt mir das römische Reich vor dessen Untergang in den Sinn...


Rolf Gassmann

17.09.2009, 10:14 Uhr

"Eigentlich befindet sich die Schweiz in einem kollektiven Dauerschock... Es ist wunderbar zu erfahren, wie Prof.Muschg immer wieder, immer wieder den "Puls" der schweizerischen Befindlichkeit erspürt und sie in wohlwollend, väterlicher Art kommentiert und beschreibt. Ein echter Landesvater, der Herr Muschg, man sollte ihn in den Bundesrat wählen. Aber lassen wir ihn doch, Papier ist geduldig.


Marcel Zürcher

17.09.2009, 09:48 Uhr

An alle welche die ach so schweizerischen Tugenden hervorheben. Die funktionieren nur so lange, wie es unser Umfeld zulässt. Und jetzt lässt's es nicht mehr zu. Irgendwann hat jeder die Nase voll von der dauernden Rosinpickerei und dem puren Egoismus welchem diesen schönen Lande so zu eigen ist. Manchmal muss man in die Welt hinaus um hinein zu sehen. Man sähe dann die waren Tugenden wieder.


Alexandra Weber

17.09.2009, 09:37 Uhr

Ja Herr Musch recht haben Sie, die Schweiz braucht mehr Gemeinsinn!! Doch dies vorerst in unserer eigenen Regierung, im Bundesrat. Bei dem seit längerer Zeit herrschenden Chaos - orientierungslosen Hühnerhaufen kann niemals an eine Angliederung Europas gedacht werden. Zuerst Ordnung im eigenen Stall und dann weiter vorwärts schauen ok? aw


Margrit Kropf

17.09.2009, 09:30 Uhr

Uiui, Herr Demuth, zwar sind wir uns wohl in der Sache einig, aber zurück bis zum Rütlischwur möchte ich nicht mit Ihnen gehen. Bedenken Sie, dass die Schweiz sich von 1291 bis heute ja erst mal zu dem entwickeln musste, was sie heute darstellt. - Herr Saurenmann hat recht: Die Welt ist im Umbruch, und damit haben nicht nur wir Schweizer Mühe.


Frank Haydon

17.09.2009, 09:26 Uhr

Adolf Muschg gefällt sich einmal mehr in der Rolle des intellektuellen Kritikers. Zum Teil mag er richtig liegen. Doch all' diesen ewigen Nörglern sei gesagt: Wo auf der Welt läufts denn besser? In Deutschland? USA? England? Die Schweiz hat sicherlich ihre Probleme, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Danke Herr Muschg, aber sie sollten Bücher schreiben und nicht Politik betreiben!


Res Bühlmann

17.09.2009, 08:58 Uhr

Die Ereignisse der letzten Jahre haben glaube ich die Schweizer genug wach gerüttelt. Jetzt brauchen wir ein paar neue Gesetze, innovative Menschen , Vertrauen in unsere Qualitäten....aber wir brauchen sicher keinen Adolf Muschg !!!


Mateo Prosper

17.09.2009, 08:11 Uhr

Auch der Herr Muschg soll und darf seine Gedanken äussern, wo er auch immer gerade ist. Aber es lohnt sich bestimmt, darüber nach zu denken, was er eigentlich sagen will, auch wenn künstlerisches Schaffen sich bekanntlich hinter dem Anspruch versteckt, nicht konstruktiv sein zu müssen. Was nicht heisst, dass es nicht sein könnte, indem es zB die Konstruktivität anderer weckt...


leo schale

17.09.2009, 08:03 Uhr

Recht hat er - und das ohne wenn und aber - da nützt alles Gekeife nichts!


Kurt Aegeri

17.09.2009, 07:35 Uhr

Damit Muschgs Denkansatz nicht zur Farce wird, hätte er - gerade hier, heute, jetzt - nicht ins Jammern verfallen sollen, sondern - kritisch notabene gerne - einen kreativen Ausblick wagen. Immer nur bekritteln und rumnölen kann jeder. Was der Schweiz nämlich wirklich fehlt, ist das kreative Suchen und Finden von Möglichkeiten und Lösungen! Und da unterscheidet sich die CH nicht von andern Ländern


Anton Deutsch

17.09.2009, 00:11 Uhr

Wer ist Muschg? Und vor allem, warum will er mir sagen wie ich mich fühlen soll in der Schweiz?


Hans Saurenmann

16.09.2009, 23:36 Uhr

Adolf Muschg, sein Gehirn und seine Gedanken haben der Zahn der Zeit arg zugesetz. Wir normalen Schweizer haben das Links- Rechts Schema schon lange abgelegt. Soziale Verantwortung ist gefragt, und nicht politische Wirrkoepfe gleich welchen Alters. Die Welt ist im Umbruch seit mindestens 20 Jahren und wir muessen uns zuerst mit den neuen Gegebenheiten zurechtfinden, mehr Gerechtigkeit ist angesagt


Ueli Hoch

16.09.2009, 23:09 Uhr

@Robert Mathys. Ob etwas gut oder schlecht ist, misst man in der Regel an Fakten. Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt, sie ist gemäss WEF das wettbewerbfähigste Land, sie hat 2 Weltkriege mehr oder weniger unbeschadet überstanden,.... und da kannst du aller ernstens behaupten die Schweiz habe kein leistungsfähiges Staats- und Regierungssystem. Sorry, ich vertehe deine Logik nicht.


Samba Bugatti

16.09.2009, 23:06 Uhr

Muschg hat nicht ein Problem mit der Schweiz sondern mit sich selber. Ist er doch bekanntlich am Zürichberg aufgewachsen. Diese Saturiertheit, diese Selbstgefälligkeit, das ist er, Adolf Muschg. Seine Hasstiraden auf die Schweiz sind nichts als seine Projektionen. Seine Probleme wurden ja schon hinlänglich von Fritz Zorn in Mars beschrieben. Liest überhaupt jemand Muschgs Bücher?


A Haldimann

16.09.2009, 22:40 Uhr

Die blumige Sprache kann die unüberzeugende Argumentation nicht übertünchen. Mein Mitleid mit diesem verbitterten, schweizfremden "Intellektuellen" der nur noch mit Provokation Aufmerksamkeit findet.


Peter Peter Reber

16.09.2009, 22:38 Uhr

Muschg spricht mir aus der Seele. Schade nur, dass solch harte, aber wahre Worte nicht gehört werden wollen. Es werden wieder die sein, an welche Muschg appelliert, die sich am meisten gegen diese Aussagen verwahren werden und weiter auf den zitierten, Keller'schen Lorbeeren ausruhen wollen. Wirklich ändern wird Muschgs Aufschrei nichts und die tiefe Wahrheit wird erst in der Zukunft erkannt werde


Erich Deiss

16.09.2009, 22:35 Uhr

Anstatt Bücher zu schreiben, die kaum einer liest, hätte Muschg halt Politiker werden sollen, um dabei die Schweiz etwas nach seinen Vorstellungen zurechtzubiegen.


Franz Steiner

16.09.2009, 22:12 Uhr

Ein typischer Kaviarsozialist, der noch nicht begriffen hat, dass die Angriffe gegen die Schweiz ihren Ursprung in der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Konkurrenz zwischen den Staaten hat.


Jan Senner

16.09.2009, 22:07 Uhr

Die Schweiz ist eines der reichsten, offensten, innovativsten, wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Die Schweiz ist das demokratischste Land der Welt. Die Schweiz ist das Zuwanderungsland Nr. 1 der Welt - vor den USA! Aber wenn man unbedingt in die EU will wie Hr. Muschg, dann negiert man halt alles - und opfert auch gerne das einzige, was hier einzigartig ist - nämlich die direkte Demokratie.


Heinz Frey

16.09.2009, 22:02 Uhr

Der immer wiederkehrende, bemühende und monotone Vorwurf an die Schweiz, sie sei "einsam", "alleine", eine Insel basiert einzig auf der persönlichen Enttäuschung vieler Linker wie De Weck oder Muschg, dass die Schweiz nicht in der EU ist. Der Niedergang der AUA oder der Verlust des Bankgeheimnisses in Österreich zeigt, dass auch eine EU nicht hilft. Die Welt ist übrigens viel Bunter als nur die EU


Fritz Demuth

16.09.2009, 21:58 Uhr

Ich habe ihn so ganz anders in Erinnerung und gehe mit Margrit Kropf einig . Gibt es etwas Erstrebenswerteres ? Sollen wir auch Tonnen von Milch auskippen ? Jaehrlich Steuern erhoehen ? Wirtschaftsfoerderung verstaatlichen ? Und das alles Staatlich von Beamten regulieren lassen ? Es ist wirklich langsam Zeit , sich wieder an Willhelm Tell , den Ruetlischwur und an 1291 zu erinnern !!!


Peter Imhof

16.09.2009, 21:27 Uhr

Adolf Muschg - ein Auslaufmodell? Wer sich noch heute (65 Jahre nach Kriegsende) auf den Krieg bezieht arbeitet mit Cliches. Sind wir wegen des Krieges reich? Oder haben wir vielleicht eine bessere Finanzpolitik? Tiefere Steuern - aber wir verschrotten unsere Autos auch nicht mit 5 Mia Euros Steuergeldern. Ist das ein Vorbild? Sollen wir unser Truppen auch nach Afganistan senden? Ist das modern?


Simon Vonlanthen

16.09.2009, 21:24 Uhr

Mir ist es total egal, wenn wir gemäss Muschg keine Freunde haben. Ich reise mehr als er, sowohl in Europa als auch in Asien und den USA. Ich möchte die Verhältnisse mit keinem Land tauschen. Und denkt er wirklich, die Länder in Europa seien so eng miteinander befreundet? Soll er doch mal jjunge (!) Holländer fragen, was sie von Deutschland halten, oder junge Englander, ob sie Frankreich mögen!


Richard Marti

16.09.2009, 21:16 Uhr

Aber, aber Herr Muschg - die Schweiz ist nicht nur SVP. Sie sähen es zwar gerne so - stimmt aber nicht! Klar wenn Sie in der Zeit, eine Ode an die Schweiz gebracht hätten, würde ein solches Essay noch weniger gelesen. Ich werde es lesen, ich bin gespannt - die im Tagi vorab gedrucktenZitate sind schon eher Plattitüden, schon etliche Male woanders gelese, und so gar nicht mehr orginell. Ruhestand?


andré meier

16.09.2009, 21:11 Uhr

was ich mich hier schon frage: wie kann man einen artikel kommentieren (in diesem forum), wenn man ihn ja gar nicht selbst gelesen hat (sondern nur eine online-notiz ÜBER den artikel)? seltsam, dass man sich so eine meinung bildet, resp. sich auf diese art und weise sich mit einem thema beschäftigt... also eher: ZEIT kaufen, lesen, nachdenken und DANN diskutieren!?


Didier Kümin

16.09.2009, 21:10 Uhr

Was Muschg sagt, ist nicht aus der Pfeife gesogen. Was jetzt abläuft an erodierender Swissness und an fliegenden Bumerangs für verlogene Selbstbildnisse, bringt unser Bundesrat aus dem Appenzell so unfreiwillig träf auf den Punkt.: Es fehlt dem Land an eigener Identität. Die Auswahl an bisherigen war nur behauptet. Die aber zerbröckeln nun an ihren Rändern Stein für Stein, zum Schlechtseinwerden.


Nikola von Brauchitsch

16.09.2009, 20:28 Uhr

Die Schweiz präsentiert sich gern als kosmopolitischer, interaktiver Staat mit vorbildlicher Sozial- und Wirtschaftsstruktur. Unterstrichen wird dies durch zahlreiche internationale Organisationen mit Sitz in der Schweiz. Wird dem Schweizer aber der Spiegel vorgehalten, in dem sein Innerstes zum Antlitz kommt, zerkratzt er dieses Spiegelbild, denn den dortigen Unhold mag er nicht anschauen.


Paul Thürig

16.09.2009, 20:28 Uhr

Der Adolf Musch von der Zürcher Goldküste sollte seinen persönlichen Frust und seine offensichtlich bestehenden Probleme besser diskreter abreagieren,beziehungsweise lösen...


Thom Dahinden

16.09.2009, 20:16 Uhr

Denn statt auf Druck von aussen zusammen zu stehen, wie es in anderen Ländern üblich ist, nutzen diese Leute die Situation aus, um die Schweiz, die mehrheitlich nicht gemäss ihrer linken Ideologien tickt, zu destabilisieren und schlecht zu reden. Zumindest versuchen sie es, meist zum Glück erfolglos - noch ist die CH nicht in der so hoch gelobten EU. Geistige Landesverteidigung täte aber not.


Lucien Michel

16.09.2009, 20:13 Uhr

Ein Land hat dann Probleme, wenn es Stimmen wie die von Herrn Muschg nicht mehr hören kann oder will! 'Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande' - wie wahr, doch zum Glück gibt es diese Stimmen immer wieder und sie sind lebenswichtig für jede Gesellschaft, auch wenn es grosses Geschrei gibt - oder auch wenn sie nicht gehört werden wollen.


Timo Tanner

16.09.2009, 20:03 Uhr

Die Schweiz hat gerade deswegen sehr viele Freunde, weil wir uns immer wieder entschieden haben, der Furcht zu trotzen und unseren eigenen Weg als Nation zu gehen. Es ständig allen recht zu machen, bringt keine Freunde, das weiss man. Ja, unsere Selbstachtung ist schon angeschlagen, aber eben u.a. wegen solchen Menschen wie Herr Muschg, der solche Gedanken, ohne nachzudenken öffentlich ausspricht.


Margrit Kropf

16.09.2009, 19:56 Uhr

Die Kritiken an der Schweiz sind sicher nicht aus der Luft gegriffen. Wieso kommen diese aber gerade zum jetzigen Zeitpunkt? Es ist ja nichts Neues dazugekommen; alles war schon längst bekannt, geduldet, fröhlich genützt. Weder will die Schweiz Vorbild noch Prügelknabe für die Welt sein. Die Schweiz ist ziellos, weil noch nichts Erstrebenswertes in Sicht ist. Ein EU-Beitritt ist keine Lösung.


Robert Mathys

16.09.2009, 19:37 Uhr

Leider sind die Texte Frischs zur Lage und Perspektive der Schweiz nach 40 Jahren noch aktuell. Ein Land, das nicht nach vorne, sondern zurückschaut. Keine Visionen, dafür viel Rückbesinnung (auf was genau, eigentlich ..?). Leider wurde bei der "Einigung der Kantone" 1848 das stabilste, nicht das leistungsfähigste Staats- und Regierungswesen geschaffen (sonst gäbs heute schon keine Kantone mehr..)


Andy Heber

16.09.2009, 19:25 Uhr

@Otto Frey : "Nirgends in Europa sprechen soviele Einwohner mehrere Fremdsprachen und reisen so viel." Mag stimmen. Ein Lernprozess ist jedoch nicht auszumachen. Konsum pur! Schade! Ich Jahrgang 61 nehme die Schweiz in der ich aufgewachsen bin als Auslaufmodell wahr. Muschg-bashing scheint salonfähig zu sein. Wie wärs mit Selbstreflektion...Übersteigt wohl den durchschnittsintellekt.


Peter Zurbrügg

16.09.2009, 19:14 Uhr

Wer ist eigentlich dieser Muschg? Ich finde er schiesst da überhaupt nicht scharf gegen die Schweiz! Er meint es doch nur gut, mit seinen Landsleuten. Es ist ein Armutszeugnis, wenn wir Kritik als Angriff und Beleidigung sehen. Zum Glück haben wir noch solche Leute, die uns aus dem Wohlstandsschlaf zu holen versuchen!


Peter Waldner

16.09.2009, 19:14 Uhr

So bloss mal aus diesem Artikel: Bergier ist einseitig - wer es allzu ernst nimmt, ist selber Schuld. Deswegen ist hier niemand im "Dauerschock". Und die Behauptung, der Krieg sei "ohne eigenes Verdienst" an der Schweiz vorbeigegangen, ist pure Ignoranz. Der Umkehrschluss wäre ja, dass er das Vaterland der "Die Zeit" auch so ganz "ohne eigenes Verdienst" nicht verschont habe. Nicht ernst zu nehmen


chris meier

16.09.2009, 19:12 Uhr

Wie bereits erwähnt, zuerst den Artikel lesen und dann eine Meinung bilden. Zum Glück haben wir noch interessante Persönlichkeiten in der Schweiz, wie Muschg, Hayek, Ziegler, die sich nicht scheuen, in die Nesseln zu setzen und sowohl kontrovers zu denken und zu schrieben. Ein typisches Abbild sind zahlreiche Reaktionen in diesem Forum. Vermutlich jung, aber im Denken bereits satt und alt.


Roland Fankhauser

16.09.2009, 19:08 Uhr

Als hätten wir nicht schon genug Probleme im Ausland, giesst Herr Muschg nun auch noch Oel ins Feuer. Würde er sich im Inland äussern, könnte man sich zumindest wehren oder öffentlich darüber diskutieren und nach Lösungen suchen. Er schreibt im Ausland, hinter der Grenze und unterstützt damit keineswegs ein baldies Finden von guten Lösungsansätzen für unsere Unbeliebtheit in Europa.


Johann Kirchner

16.09.2009, 19:04 Uhr

Sehr geehrter Herr Muschg, schön, dass Sie mit Ihrem Artikel auch noch Geld verdienen. Gratis hätte Sie ja so etwas sowieso nicht gemacht und, ist doch toll, wenn man immer und immer wieder mit "Steinen werfen" kann, auch wenn's nur verbale sind. Muss ein gutes Gefühl sein! Aber etwas hab ich doch noch gelernt. Man kann auch wirklich immer nur alles ganz SCHWARZ sehen, wenn man will!


Achim Sucher

16.09.2009, 19:02 Uhr

Das hat Roger de Weck doch längst viel treffender und vor allem nüchterner formuliert mit der Globalisierung der Staaten, die nun auf die Globalisierung der Wirtschaft folge. Mit Freundschaft hat das Ganze leidlich wenig zu tun, sondern mit handfesten Interessen. Anders als in wirtschaftlichen Dingen sind kleine Staaten hier zwangsläufig im Nachteil. Der Bonsai ist ein einsames Gewächs, Hr. Muschg


Toni Gysin

16.09.2009, 18:58 Uhr

Roger de Weck ist auch ein Querdenker, aber immerhin macht er konstruktive Vorschläge, wie sich die Schweiz reformieren könnte. Der Zürcher SP-Mann Muschg hingegen macht es sich einfach, indem er einfach unsere Schweiz im Ausland schlecht darstellt statt konstruktiv zu kritisieren. Und dies alles aus der Feder eines alternden Schriftstellers, der mit fragwürdigen Mitteln nach Publizität sucht!


Bernhard Lehmann

16.09.2009, 18:48 Uhr

Endlich ein Schweizer, der den Kopf nicht aus reiner Gewohnheit in den Sand steckt, sondern Fähigkeit und Mut besitzt, die reale Situation der Schweiz unverblümt darzustellen. Natürlich tut das weh, vor allem denjenigen,die vor lauter Selbstherrlichkeit Weitblick und Objektivität verloren haben!


bruno waldvogel-frei

16.09.2009, 18:43 Uhr

Herr Muschg hat viel giftiges Wasser auf die eigenen literarischen Mühlen laufen gelassen. Dies gehört sich ja angeblich für einen schweizerischen Literaten. Ich bin auch Literat und bekomme oft wenig oder gar keine Gelder des politisch-literarischen Establishment. Trotzdem bin ich unverdrossen dankbar für mein Land und schätze es. Wer nicht aus Liebe redet, sollte vielleicht besser schweigen.


David Elsasser

16.09.2009, 18:24 Uhr

@Dino Heimann: Leider sehe ich das auch so aber ich sehe auch die andere Seite! Was hat den Frankreich und Italien betreffend ihrer Befreiung schon angestellt? Dass Frankreich innert 42 Tagen überrant wurde, würde ich betreffend Selbstachtung als hinderlich betrachten. Was die EU betrifft, so hat sie die Ostererweiterung nicht im Griff - am wenigsten die Kriminalität und die Korruption.


Robert Marek

16.09.2009, 18:18 Uhr

Muschg hat seine künstlerische (schriftstellerische) Potenz schon vor einigen Jahren verloren. Jetzt verlegt er sich halt - was schon andere vorgemacht haben - auf's "politisieren" und moralisieren.


Maria Halder

16.09.2009, 18:08 Uhr

Die Schweiz ist Nr.1 in Sachen Innovation, hat weniger Arbeitslose und bessere Sozialleistungen als die meisten anderen Laender, besonders die EU. Sicher ist nicht alles perfekt und das Land hat im Moment ein Problem mit den Angriffen anderer. Ich sehe das als Futterneid und finde die Schweiz hat allen Grund Stolz zu sein. Vielleicht sollten Schweizer einfach aufhoeren sich selbst zu zerfleischen.


Samuel Gerber

16.09.2009, 18:04 Uhr

Wer viel Zeit zum "hirnä" hat, klingt meistens pessimistisch... Ein Markenzeichen der "Intellektuellen". Das heisst aber nicht, dass sie der Realität näher sind oder je ein Problem haben selber lösen können. Welches Land hat den nur Freunde? Welches, der angeblich offenen Länder ist den auch glücklich darüber? Eben... Einzelgänger zu sein braucht mehr Kraft und Charakter als ein toter Fisch...


Anna Miller

16.09.2009, 18:04 Uhr

Erst Essay ganz lesen, dann unvoreingenommen darüber nachdenken, erst dann vielleicht Kommentar schreiben. Danke.


paul-dieter mehrle

16.09.2009, 18:00 Uhr

Mit ihren Kommentaren richten sich Herr Mathys und Herr Meier selbst . Da ohne jegliche Ausnahme j e d e s Volk Stärken und Schwächen hat : Welches sind dann nach Meinung der beiden Herren die oft anzutreffenden Schwächen in maßgebenden Kreisen ihres Landes , der Schweiz ,wenn nicht die von Herrn Muschg diagnostizierten ? Hat Herr Muschg nicht auch noch von zu wenig Selbstkritik gesprochen?


Nadine Binsberger

16.09.2009, 17:58 Uhr

@Heimann 16:51: das sehe ich genauso. Vielen Dank, Hr. Muschg!


Dominik Friedli

16.09.2009, 17:32 Uhr

die Reaktion der Kommentatoren bestätigt frapant die These von Muschg.Jedem der es sich erlaubt Kritisch zu sein,wird umgehend angeraten das Land zu verlassen,oder schlimmeres.Dies ist ja wohl genug Beweis dafür,wie unreiff grosse Teile unserer Bevölkerung ist.


Reto Huber

16.09.2009, 17:28 Uhr

Muschg analysiert eine Situation wie schon Hundert andere. Lösungen kommen keine. Schwache Leistung - Schade. Zeigt auch auf das wir keine besseren "Intelektuellen" mehr haben. Die EU-Staaten sind neidisch auf den Erfolg der Schweiz und es ärgert sie dass der eigene Laden nicht läuft . Man hat sich ja nun gerächt. Anstatt der EU hinterherzurennen sollte wir die USA und Russland als Freunde haben.


Schmid Kurt

16.09.2009, 17:16 Uhr

Wir lassen uns doch nichts von Brüssel vorschreiben! Bei uns bestimmen die Bosse der Banken und Versicherungen, die Nestlé, die Novartis und und – unsere Volksvertreter? Nein die kuschen längst und zittern vor den Drohungen eines Exodus wenn sie sich mucken, das es auch noch etwas in die Parteikasse gibt, ist ein schönes Geschenk – nein wir brauchen keine fremden Vögte, wir haben eigene.


Otto Frey

16.09.2009, 17:12 Uhr

Bedenklich, wenn Herr Muschg nicht versteht, was die Schweiz leistet. Warum stellt er sich nicht hier der Diskussion? Ist er so weltoffen, weil seine Frau aus Japan kommt? Nirgends in Europa sprechen soviele Einwohner mehrere Fremdsprachen und reisen so viel. Schweizer übertreiben mit Ihrem Understatement OK; beser als das Gegenteil. Gemeinsinn wird nicht durch Angriffe aus D vermittelt!


Jakob Brändli

16.09.2009, 17:01 Uhr

Lieber Herr Muschg, ich pflichte Ihnen in allen Punkten bei. Leider kann Ihnen nicht Jedermann/frau zustimmen, da diese Personen nicht dasselbe Weltbild haben wie Sie. Ich finde es aber sehr gut, dass alle die Zugang zum Internet haben, direkt miteinander kommunizieren können.


hans sbinden

16.09.2009, 16:53 Uhr

unbedingt mitmachen ist wichtiger als sinnvoll wirtschaften, die wirtschaft zeigt uns wie riesigen gebilde gross und schwerfällig werden, mit der zeit gehen sie dann unter oder der staat kommt dann zu hilfe, wir brauchen keine leute die in unkenntnis unserer lage von weitweg für uns entscheiden


Dino Heimann

16.09.2009, 16:51 Uhr

Leider hat der gute Herr Muschg recht. Und es tut immer weh wenn der Finger auf die Wunde gelegt wird (siehe giftige Kommentare) ;)


Kurt Hauser

16.09.2009, 16:35 Uhr

Mit solchen Essays hat er (und andere) versucht, die Selbstachtung der Schweizer zu untergraben!


T Kunz

16.09.2009, 16:33 Uhr

Alles was einmal Frisch war, wird irgendwann einmal Muschg


christian Mathys

16.09.2009, 16:29 Uhr

Ein weiterer Fall von Aroganz der Kulturschaffenden. Dieser Gilde sollten jegliche öffentliche Gelder gestrichen werden.


Peter Meier

16.09.2009, 16:15 Uhr

Die Gedanken eines 75jährigen mögen manchen erheitern, doch hat niemand darauf gewartet.



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