Kultur

Eurovision-Out: Lovebugs fallen in Moskau durch

Aktualisiert am 12.05.2009 21 Kommentare

Im Halbfinal des 54. Eurovision Song Contests sind die Teilnehmer aus der Schweiz erwartungsgemäss ausgeschieden.

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Zu wenig eingängig: Lovebugs-Sänger Adrian Sieber.
Bild: Keystone

   

Den Final des Eurovision Song Contests (ESC) in Moskau erreichten Türkei, Schweden, Israel, Portugal, Malta, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Armenien und Island. Im ersten der beiden Halbfinals waren 18 Gruppen respektive Sänger und Sängerinnen gegeneinander angetreten. Auch das mit einem Popsong des erfolgreichen deutschen Komponisten Ralph Siegel angetretene Montenegro schaffte nicht den Sprung in die Endrunde. Im zweiten Halbfinale am Donnerstagabend werden weitere zehn Finalisten ausgewählt.

Automatisch qualifiziert sind die grössten Geldgeber des Wettbewerbs - Spanien, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich - sowie Vorjahressieger Russland. Der ESC-Final findet am Samstag statt.

Final ohne Schweiz - das hat Tradition

Wie schon in den Vorjahren hatte der Beitrag aus der Schweiz keine Chance beim Eurovision Song Contest. Zuletzt scheiterten DJ Bobo und vor einem Jahr Paolo Meneguzzi. Dieses Jahr versuchten es die Lovebugs mit dem Song «The Highest Heights». Die Basler Popgruppe bot einen soliden Auftritt, der aber nicht ausreichte, um das vornehmlich osteuropäische Publikum zu überzeugen.

Von den in den letzten Jahren meist so erfolgreichen osteuropäischen Staaten kamen zunächst nur drei zum Zuge. Bereits ausgeschieden sind neben Montenegro und der Schweiz auch Tschechien, Weissrussland, Bulgarien, Mazedonien sowie Belgien und Andorra.

Das Halbfinale in der Olimpiyskiy Arena Moskau wurde live in die Eurovisionsländer übertragen und von Millionen Zuschauern verfolgt. Noch selten beteiligten sich so viele bekannte Grössen wie Andrew Lloyd Webber, Ronan Keating oder Patricia Kaas am Wettbewerb. (vin)

Erstellt: 12.05.2009, 23:59 Uhr

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21 Kommentare

Felix Bollschweiler

13.05.2009, 09:52 Uhr
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Dwe Auftritt war auch keiner Qualifikation würdig. Es genügt einfach nicht mehr, mit "altmodischen" Körperverrenkungen einiger mittelmässigen Gitarristen Stimmen zu erhalten. Schon seit Jahren zeigt sich, dass man ohne einige knapp bekleidete Tänzerinnen im Teenager-Alter keine Chance hat, in den Final zu gelangen. Was hat dieser Auftritt die SRG gekostet? Ein Verzicht wäre zu überlegen. Antworten


Adrian Frey

12.05.2009, 23:32 Uhr
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Schade, die Band und der Song waren SPITZE, keine Frage. Aber die Schweiz will man einfach nicht dabei haben, auch nächstes Jahr nicht... Antworten




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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.