Kultur

Intellektuelle fühlen sich in der Schweiz zunehmend angefeindet

Sie seien vermehrt Hass und Beschimpfungen ausgesetzt, beklagen Schweizer Künstler. Ist die Schweiz intellektuellenfeindlich geworden?

Stellen eine zunehmende intellektuellenfeindliche Stimmung fest: Hans Läubli (Geschäftsführer des Dachverbandes Suisseculture) sowie die Autoren Charles Lewinsky und Guy Krneta.

Artikel zum Thema

Am Dienstag waren der Schriftsteller Adolf Muschg und der «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel zu Gast auf Tele Züri. Das Gespräch verlief sachlich und ruhig – bis die Zuschauer per Telefon fragen stellen durften. Anstatt mit Fragen wurde Muschg mit wüsten Beschimpfungen eingedeckt, gar aufgefordert, das Land zu verlassen.

Nun, für Adolf Muschg sind solche Anfeindungen nicht neu. Ende der 90er-Jahre erhielt er Morddrohungen, nachdem Christoph Blocher einzelne Aussagen Muschgs in Inseraten verbreitet hatte. Derzeit beklagen jedoch vermehrt Künstler das raue Klima Intellektuellen gegenüber. «Ich finde es bemerkenswert und bedrohlich, dass wir bald wieder da sind, wo ‹intellektuell› ein Schimpfwort ist», sagte Charles Lewinsky kürzlich im «Tages-Anzeiger». Der Autor hatte zuvor sein Unbehagen zur Minarett-Abstimmung kundgetan. «Man will nicht, dass nachgedacht wird. Es ist kein Zeichen von Bildungsdünkel, wenn man sich gegen Vereinfachungsdünkel wehrt», sagt er.

Ähnliches stellt der in Basel lebende Autor Guy Krneta fest. Es werde in der Schweiz eine intellektuellenfeindliche Stimmung geschürt, meinte er in einem Interview mit baz.ch/Newsnet. Hans Läubli, Geschäftsführer von Suisseculture, dem Dachverband der Kulturschaffenden, beschreibt das Phänomen so: «Wenn Intellektuelle sich zu gesellschaftlichen und politischen Themen äussern, wird dies vermehrt unter dem Label ‹elitär› verunglimpft.»

Antiintellektuelle Hetze im Internet

Dass Künstler beschimpft und verunglimpft werden, ist nicht bloss ein Schweizer Phänomen. Für den deutschen Autoren Adam Soboczynski ist das Internet dafür mitverantwortlich: «Jedem, der wachen Auges durch das Internet streift, ist die antiintellektuelle Hetze in den Kommentaren vertraut, die sich gegen angeblich Sperriges richtet, gegen kühne Gedanken, gegen Bildung überhaupt.»

Auch auf baz.ch/Newsnet fällt auf, wie bei kontroversen Themen um Künstler diese von Kommentatoren reflexartig als Schmarotzer, als Nestbeschmutzer, als Abschaum der Gesellschaft beschimpft werden. Künstler als Zielscheibe der Unzufriedenen. Was dabei oft vergessen geht: Die Kommentarspalten der Online-Medien sind keineswegs repräsentativ. Schaut man sich die Abstimmungsresultate zu Kulturthemen in den Städten an, so zeigt sich ein anderes Bild: Jene, die die Intellektuellen am liebsten mit allen kriminellen Ausländern ausschaffen würden, gehören noch immer zu einer Minderheit.

Die Voten der Unzufriedenen fliessen aber immer wieder in politische Kampagnen ein. «Die SVP funktioniert wie eine Werbeagentur und setzt auf latent vorhandene Stimmungen», meint Charles Lewinsky. SVP-Vordenker und Universitätsprofessor Christoph Mörgeli erkennt daran nichts Schlimmes. «Eine kritische Haltung und Misstrauen Intellektuellen gegenüber ist äusserst wichtig», sagt er. «Die schlimmsten Ideologien und Hirngespinste wurden von Intellektuellen erfunden und nicht von Grobianen», sagt er. Was aber nur ein Teil der Wahrheit ist. Fast in jedem totalitären Regime, auch im Dritten Reich, wurden und werden Intellektuelle verfolgt. Mörgeli spricht lieber über die Verhältnisse in der Schweiz. «Wo würden wir in der Schweiz stehen, wenn wir auf die Intellektuellen gehörte hätten?», fragt er auf Anspielung auf die EU-Freundlichkeit vieler Künstler. Und lobt das Bauchgefühl der einfachen Leute, das den Analysen der Intellektuellen oft überlegen sei. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.09.2010, 12:14 Uhr

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310 Kommentare

Fritz Hofman

26.09.2010, 18:08 Uhr
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Interesannterweise manifestieren sich Intelektuelle ja dadurch: Sie benennen und kritisieren Probleme, ohne jedoch jemals eine Lösung für selbige vorzuschlagen. Dies ist dem Fortschreiten unserer Gesellschaft offensichtlicherweise nicht hilfreich. Antworten


peter segmueller

26.09.2010, 14:29 Uhr
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den kuenstlern - die berufsbezeichnung ist allerdings nicht geschuetzt ! - ist es ueberall zu eng. undviele sind empfindlich. vielleicht verstehen einige die demokratie zu wenig oder gar nicht. ueberheblichkeit ist nicht sehr selten. einigen geht auch das verstaendnis fuer unser volk ab. ich habe noch nie von einem kuenstler gehoert, der am schuften und arbeiten gestorben ist..... Antworten


Jasmin Stock

21.09.2010, 08:34 Uhr
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Guten Morgen und Grüzzi, also das "Denken" ist ja nun nicht nur ein Privileg der sog. titulierten "Intellektuellen". Auch wenn sie sich das gerne für den Status einheimsen möchten. "Denken" kann jeder. Die Bewertung ist dann noch einmal was anderes. Aber was bringt das "Denken", wenn es in der Realität nicht zur Anwendung kommt. Höchstens geistige Umweltverschmutzung:::. THX_Frau Stock Antworten


Alfred Simonetti

21.09.2010, 02:38 Uhr
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Die Schweiz ist nicht intelektuellenfindlicher geworden; es ist umgekehrt. Antworten


Ria Frick

20.09.2010, 15:28 Uhr
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Fremdwörter-Duden: Intellekt: "das Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnisvermögen. Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens Erkenntnisse, Einsichten zu erlangen. ..." Wenn dieses "Innewerden" kombiniert ist mit logischem Denken, das auch vor eigenen Wünschen nicht einknickt, entsteht Intellektualität. Insofern braucht nicht nur die Schweiz, sondern die ganze Welt viel mehr davon! Antworten


Raschid Meier

20.09.2010, 07:21 Uhr
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ach was heisst schon intellektuel? wenn man sich mehr als drei wörter gleichzeitig merken kann? intellektuelle haben in der schweiz, wo machen mehr gilt als denken, tatsächlich einen schwierigen stand. Antworten


Urs Leutwil

19.09.2010, 21:33 Uhr
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Wo sind die jungen Intellektuellen? Wo die Frauen? Vielleicht hat die Ablehnung eher damit zu tun, dass diese Herren mehr Sorgenfalten im Gesicht als Haare auf dem Kopf haben. Antworten


Giorgio Girardet

18.09.2010, 10:09 Uhr
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Das Problem liegt in der von Frisch eingeführten Pose des "Berufsintellektuellen". Wir haben viele "Intellektuelle": Pfarrer, Juristen, Ärzte, Professoren, Unternehmer, Lehrer etc. Das Problem bilden heute die wehleidigen Subventionsliteraten, die oft militärisch und zivil "dienstuntauglich" sich als "Künstler" ein Auskommen erschnorren. Muschg war Professor und Oberleutnant. Krneta? Schweikert? Antworten


Shane Hill

18.09.2010, 02:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Lustig, wie die Kommentierenden mit Wut und Hass gegenüber diesem Artikel reagieren, der es wagt, ihnen zu unterstellen, sie würden mit Wut und Hass auf Intellektuelle reagieren. Lustig auch wie die ganzen Leute, die die hochgebildeten mit Hass und Verachtung schmähen, nach eben diesen schreien, sobald sie einen Arzt oder Anwalt benötigen. Oder geht ihr da auch lieber zum Stammtischler? Antworten


Stefan Giser

17.09.2010, 22:45 Uhr
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Also gewissen Intelektuellen wie gegenüber Herr Doktor Ch. Blocher oder Herrn Museumsdirektor Mörgeli darf man doch ruhig kritisch eingestellt sein ... Antworten


Hans Lips

17.09.2010, 21:07 Uhr
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Haben denn nicht unsere Intellos so ziemlich jede ernsthafte Diskussion über wahrlich grosse Probleme laufend und stur ignoriert: Ausländerkriminalität, extreme Zuwanderung, Zupflasterung der Schweiz, nahendes Ende aller wichtigen zivilisatorischen Leistunges dieses Landes, fehlgeleitete Multikultidiskussion, Vertreibung der Fauna, Belärmung zu jeder Tages und Nachzeit, Verschmutzung des Landes et Antworten


joe di mambo

17.09.2010, 02:28 Uhr
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Auch ich bin "Intellektuellen" gegenüber misstrauisch. Ich bin aber ein Fan von Lewinsky, liebe aber nicht seine soaps. Muschg ist ein Parasit und Kmet verstehe ich nicht. Seine "Arschlöcher" sind die, welche jeden Tag dafür verantwortlich sind, dass Fleisch, Brot, Gemüse, Früchte und Milch zur rechten Zeit für den Verbraucher am rechten Ort sind. Das ist kein Job für Intellektuelle Schlafmützen. Antworten


lutz georg

16.09.2010, 19:33 Uhr
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es gibt viele intellektuele menschen. ein teil ist dafür und der andere teil dagegen. das zeigt mir dass die intellektuellen selber nicht wissen was richtig ist, sonst gäbe es eine einheit. so kommt es mir einem stammtisch gleich, wo die einen dafür und die anderen dagegen sind. was sicher auch schaden nimmt ist die intellektualisierung der ungenauen wissenschaft. Antworten


Hans Lips

16.09.2010, 14:31 Uhr
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Den Intellektuellen traut man nicht. Die europäische Intelligentia in Frankreich und Italien hat sich durch die viel zu späte Distanzierung mit demStalinismus und Kommunismus unglaubwürdig gemacht.Die Schwizer Intellos trotten diesen um 10 bis 20 Jahre hinterher.Allein schon wohl der von linken Intellos verlangten Ueberwindung des Kapitalismus der SP sagt genug. Und Kommunisten haben wir noch.. Antworten


Hans Moser

16.09.2010, 13:31 Uhr
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Der Mensch wird immer freier und lässt sich nichts mehr vorschreiben. Intellektuelle aber diskutieren viel rum wie man heute oder in Zukunft leben muss. Das passt vielen nicht und deshalb wird gelästert... Intellektuelle sollen sich vieleicht einfach anders nennen. Blogger zum Beispiel und alles wäre I.O Antworten


Hans P. Grimm

16.09.2010, 12:26 Uhr
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Die Schweiz ist nicht intellektuellenfeindlich geworden, aber die Intellektuellen werden zunehmend schweizerfeindlich! Antworten


Christian Dürig

16.09.2010, 10:40 Uhr
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Gut das sie das feststellen. Sie sind also noch zu retten. Wie?- "Klage nicht, du hast es nicht erkannt. Nur unterm grösstem Druck entsteht ein Diamant." Leistet! Kreiert! Musiziert! Strebt nach Höherem! Wir möchten so gerne erkennen können. Das Dasein hier fällt uns allen schwer. Wieso schreibt ihr, kreiert ihr, musiziert ihr immer noch mit diesem Dasein? Hallo!---Könnt Ihr mich verstehen? Antworten


Gustav Lienhard

16.09.2010, 09:24 Uhr
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Sich als intellektuel zu bezeichnen tönt nach elitär und besserwisserisch. Tatsache ist, dass heute leider Personen, die sich in der Oeffentlichkeit exponieren, belästigt werden. Nicht nur Herr Muschg wurde beschimpft, auch Herr Blocher erhielt schon Morddrohungen oder die CVP-Nationalrätin Humbel wurde bedroht, als sie einen Diskussionsbeitrag in Sachen Krankenkassenprämien öffentlich machte. Antworten


Siegfried Schmid

16.09.2010, 04:05 Uhr
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Der Glaube, man sei als Intellektueller unanfechtbar, wenn man parteipolitische Höhenflüge in seine romanhaften subtilen Voten einbaut, ist dies noch kein Garant ein kluger Intellektueller zu sein. Wie man seine eigenen Ideen projektiv in den Wald schreit, so tönt es zurück. Wer dann kritisiert wird, findet dann das Land Intellektuellen feindlich. Bravo? Antworten


Gianin May

15.09.2010, 16:07 Uhr
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"So einfach ist es eben nicht" eine übliche Erklärung seitens der Politik. Wenn man aber nachfragt, wie es denn wirklich sei, kommt: "Das kann man nicht so genau sagen" - und wieso, sollte ich mir nun ein kompliziertes Weltbild zutun - eines, welches niemand versteht? Antworten


sidney Schnell

15.09.2010, 14:34 Uhr
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Was ist eigentlich die Definition fuer "Intellektuelen" ? Braucht es eigentlich dafuer eine Ausbildung oder nur Einbildung? Antworten


Morten Lupers

15.09.2010, 11:48 Uhr
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Das Problem bei einer reflexartigen, antiintellektuellen Einstellung ist die Weigerung, sich auch auf etwas langatmigere Gedankengeflechte hinauszuwagen, statt zu erwarten, dass man jedes Problem mit einem einfachen Hebel abschalten oder entfernen kann. Einzelne (selbsternannte) Intellektuelle mögen ja angenehm oder unangenehm sein. Aber denken sollte man nicht verlernen. Und das kann jedeR. Antworten


Michael Linden

15.09.2010, 09:12 Uhr
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Die meisten Intellektuellen stehen zur Schweiz sonst wären sie ja keine Schweizer Intellektuellen. Es ist auch völlig falsch zu glauben, es gebe "nur" linke Intellektuelle. Die ganze Minaretten Initiative wurde von "hochbegabten", rechten Intellektuellen aus dem Boden gestampft. Es gibt einfach immer weniger gute Schweizer Intellektuelle, finde ich. Man sollte diese mehr akademisch fördern. Antworten


Andy Holmes

13.09.2010, 06:36 Uhr
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@Hauser: Genau das meinte ich. Sie als Intellektuellen-Fan entscheiden also aufgrund eines kleinen Textchens, wer einen Film verstanden hat oder nicht. Sehr passend! Nur zu ihrer Info: Ich hab Moore's Comic schon gelesen, da gabs noch keinen Film. Und ja, ich hab die Anspielungen auf das Nazi-Regime sehr wohl verstanden. Nur operieren heute andere Leute mit diesen Methoden. Nicht die "Rechten"! Antworten


Abdel Thuma

12.09.2010, 12:48 Uhr
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Diese selbsternannte Elite fürchtet, dass ihr die Leitung über das thumbe Volk entgleitet. Dabei haben sie diese nie gehabt. Das Volk denkt, wie es die Aufklärung fordert, eigenständig. Wenn Intellektuelle, Politik und Medien z.B. im Vorfeld der Minarettinitiative Missstände im Islam totgeschwiegen bzw. beschönigt haben, so erreichten sie damit genau das Gegenteil von dem, was sie beabsichtigten. Antworten


Kurt Blaser

12.09.2010, 08:15 Uhr
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@Stefan Anders, nur hätten dann die ach so arroganten und selbsrverliebten Städter nichts zu Essen. Wie mann bei Ihnen mekt, wissen Sie ja nicht woher die Lebensmittel kommen, von den Universitäten, aus dem Opernhaus oder gar von der Börse ??? Antworten


Gerber Tanja

12.09.2010, 07:41 Uhr
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Kunstschaffende und Intellektuelle sollen angeblich für Frustrationen hinhalten!? Schauen Sie doch einmal genauer hin, was sich heute seit Jahr und Tag als solche/r hält und nennt und was diese produzieren. Wundert Sie da irgend etwas? Antworten


Walter Kaikoura

12.09.2010, 01:08 Uhr
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Als Kuenstler ein Thema auf einer Seite (Leinwand) darzustellen und damit Diskussionen auszuloesen, die zur Heilung der Welt beisteuern, ist mein Ziel. Antworten


Abdel Thuma

11.09.2010, 15:14 Uhr
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"Wenn Intellektuelle sich zu gesellschaftlichen und politischen Themen äussern, wird dies vermehrt unter dem Label ‹elitär› verunglimpft." Wie man in den Wald schreit, so halt es eben zurück. Im Verunglimpfen, Moralisieren, Ausgrenzen (als intellektuell gilt nur, wer ihre Meinung teilt) und Belehrenwollen sind unsere "Intellektuellen" jedenfalls Weltmeister. Antworten


Maria Weiss

11.09.2010, 12:40 Uhr
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In der Schweiz muss es für alle Meinungen Platz haben. Dann muss ausführlich diskutiert werden und zum Schluss wird ein Kompromiss gefunden. Das war immer so uns muss so bleiben. Antworten


Rüdiger Kraus

11.09.2010, 12:20 Uhr
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@Lukretia Schwarz.Googeln sie im Internet nach "why the majority of the swiss citizens do not wish to join the european union" und dann finden Sie einen Link der Swatch Group, wo Hayek Senior eine treffende Analyse macht über dieses Thema. Ebenfalls hat Hayek im Schweizer Fernsehen, in dieser Polit-Talk-Sendung mit dem NZZ-Chefredakteur, eine Analyse bez. Minarett-Abstimmung gemacht.Ohne Hohn!!! Antworten


Eugen Fischer

11.09.2010, 12:11 Uhr
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Solange die AkademikerInnen keinerlei Verantwortung gegen die Gesetzen und der Sache klar sich in Positionen zeigen, solange werden wir in der Schweiz weiterhin einer nächsten Krise entgegen steuern. Ebenfalls mischt sich die Angst einher, dass aus Gründen des Eigenschutzes keinerlei echte Wirkungen so entstehen erwachsen. Viele AkademikerInnen verschanzen sich in ihren kelienen Kämmerchen oder so Antworten


Tanja Gerber

11.09.2010, 10:47 Uhr
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Wann hat sich einer dieser drei Mimosen, auch Intellektuelle genannt, letztmals mit dem gesunden Menschenverstand des Volkes auseinandergesetzt? Ich kann deren kindliches Gejammer nicht verstehen. Antworten


Hubert Schmid

11.09.2010, 10:39 Uhr
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Wir sind nicht gegen die Intelektuellen sondern nur gegen Muschg, Kreis den Fernsehheini und ähnliche Konsorten. Antworten


Max Schmid

11.09.2010, 07:30 Uhr
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Das heimtückische an der SVP ist, dass sie die schlechte Stimmung erst "macht" und dann als "Retter" in ihr Hetzprogramm aufnimmt. Antworten


Beat Müller

11.09.2010, 02:16 Uhr
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Gut gibt es den Artikel 16 in der Bundesverfassung, Meinungs- und Informationsfreiheit. Die Bürger, die Intellektuellen, die Medien, alle Parteien etc. können dieses Recht nutzen. Wenn jemand Intellektuelle nicht mag, darf er sie kritisieren und wenn jemand nicht so intelligente Leute mag, darf er die auch kritisieren. Darum sind wir in der Schweiz, sonst wären wir ja eine Diktatur! Antworten


Felix Baerlocher

11.09.2010, 01:02 Uhr
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Mir gefällt die Definition von Eisenhower: "An intellectual is a man who takes more words than necessary to tell more than he knows." Antworten


Andreas Moser

11.09.2010, 00:36 Uhr
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Was die Eliten stört, ist dass die Öffentlichkeit nicht mehr allein nach ihrer Pfeife tanzt. Die meisten leben von Steuergeldern. Bald werden Gelder fehlen, um die Masse von Eliten zu beschäftigen. Das Volk wird dann Genugtuung wegen Fehlentscheiden verlangen. Gefragt werden nicht mehr diese Art von Eliten, sondern solche, die wirklich dem CH Volk dienen und nicht EU Preisdigejobs sicheren wollen. Antworten


Erich Heinz

11.09.2010, 00:25 Uhr
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Leider werden Intelektuelle in unserer Demokratie nie zu Wort kommen, Populisten schreien sie nieder. Und beim Volk sind Leute die andere schlecht und lächerlich machen populärer als Denker, die Lösungen bieten. Ist also eher ein Problem der direkten Demokratie, als der Intelektuellen. Antworten


Peter Zgraggen

10.09.2010, 22:55 Uhr
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Es gibt sogenannt Intellektuelle, die man nicht brauchen kann um einen leeren Trog auszulassen und normale Arbeiter, die die Welt positiv veränderten. Was soll das Ganze. Wir machen einfach weiter. Die Einen meinen es sei so richtig und die Anderen meinen genau das sei eben falsch. Zum Glück haben wir die direkte Demokratie. Wir bestimmen was wir wollen und wems nicht passt - Türe zu (von aussen) Antworten


Paul Weder

10.09.2010, 21:41 Uhr
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Das Problem ist ja gerade eben, dass sich einige als Elite für den Rest der Welt sehen. Das ist der Kern aller abscheuligen Denkeshaltungen. Und genau aus dieser Haltung heraus entsteht die innere Zerrissenheit unter den Menschen. Die Elite identifiziert sich nicht mit dem Menschen. Sie wollen Übermenschen sein, und lieben deshalb die Unwahrheit und die Ungerechtigkeit über alles. Antworten


Elisabeth Hasler

10.09.2010, 21:28 Uhr
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Von Muschg bin ich enttäuscht, obwohl ich ihn seinerzeit an der ETH oft hörte. Wie er das Feindbild Blocher kultiviert & nicht davon loskommt - es praktisch in jedem Buch als Negativ-Schablone einsetzt für eine CH, die nicht (mehr) die seine ist, finde ich künstlerisch schwach. Für mich unvergessen ist auch seine sehr ungerechte, im Dienst einer Ideologie erfolgte Inschutznahme gewisser Pädagogen Antworten


Martin Lerch

10.09.2010, 21:28 Uhr
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Diese pseudointellektuellen shen sich als Elite und sind eigentlich nur teuer bezahlte Besserwisser sind. Sie sind nicht die Chrampfer, die die Schweiz am Laufen halten. Sie sind nicht die grossen Steuerzahler, sondern die geldverschlingenden Profiteure. Und am Schluss wollen sie noch dem dumben Pöbel vorschreiben, was der zu denken, zu reden und an der Urne zu stimmen hat! Antworten


Roberto Conte

10.09.2010, 21:28 Uhr
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Was heisst hier intellektuell ? Andersdenkend ? Vorwärtsdenkend ? oder Kritischdenkend ? Leute wir sind eine Demokratie und jeder kann denken was er will. Wir haben auch Redefreiheit mit gewissen Einschränkungen. Also denken wir so wie es für jeden stimmt. In der EU "siehe Sarrazin" abgekanzelt und abgestempelt. Die anders Denkenden denken anders über die "nicht" Intellektuellen. Also was solls. Antworten


Richard Kunz

10.09.2010, 21:25 Uhr
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@leo schale: Hier kommt der blanke Neid zum aus dem grossen Kanton zum Ausdruck. Man kann es einfach nicht glauben, dass ein winziger Staat sogar dem grossen Kanton eine Nasenlänge wirtschaftlich voraus ist und dies ohne Krieg und Zerstörung. Einfach mit Cleverness und kreativen Köpfen, so dass auch Sie Sich an diesem Topf Heute in unserem Land genüsslich erlaben können. Soooo lächerlich ... Antworten


Kurt Bucher

10.09.2010, 21:09 Uhr
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@Susann Geyer. Bitte nennen Sie doch einige "wirklich urbane Städte" und beschreiben Sie uns Dörflern die besondern Lebens-Qualitäten dort. Antworten


Heinz Moll

10.09.2010, 21:05 Uhr
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Megyessy irrt. Dschugaschwili war für das damalige Russland überdurchschnittlich gebildet. Auch Mao Zedong und Pol Pot waren gebildete Männer. Nationalrat Mörgeli liegt durchaus richtig mit seiner Bemerkung. Antworten


Gustav Kunz

10.09.2010, 21:04 Uhr
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Diese Intellekuellen mögen ja mittelmässige Radiowanderer sein, aber von Politik haben sie keine Ahnung. Antworten


Michael Sold

10.09.2010, 20:50 Uhr
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Wenn die Intellektuellen Diskussion dahingehend geht, dass ich für oder gegen die EU bin, dann sind nicht nur die SVP weit ab vom Schuss sondern auch ganz die lieben Intellektuellen. Entschuldigung aber Intellekt hat weder mit Minarett noc mit EU zu tun, sondern mit Leuen die Vordenken. Das tun alle drei auf den Photos leider nicht und es gibt auch keine mehr seit RTL wichtiger und Intellektuell ? Antworten


Anton Stroppel

10.09.2010, 20:50 Uhr
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«Die Aussagen der so genannten ‹Intellektuellen› stehen häufig im klaren Gegensatz zum Volkswillen und gegen die direkte Demokratie» dann müssen sie hinter auch nicht wundern Wenn sie einen Sonderstatus wollen finden sie denn zum Glück nicht hier Wenn wir In der Schweiz also eine inintellektuellenfeindliche Stimmung haben sollen sich die Intellektuellen doch fragen wieso und warum das so ist ! Antworten


René Grossenbacher

10.09.2010, 20:39 Uhr
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Intellektuelle sind Therethiker und kopflastig. Meistens an Hochschulen ausge-bildet, gehätschelt und unterwiesen, dass sie einmal zur Elite der Menschheit gehören werden. Sie wissen viel und können nichts damit anfangen. Kommen sie dann in die Gesellschaft der Dumben, merken die Supergescheiten nicht, dass Wissen alleine tote Hose ist, dass 2+2 auch eienmal 5 behalte 1 geben kann. z.B. Antworten


Fred Büchi

10.09.2010, 20:38 Uhr
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Lassen wir doch die Verurteilungen und Bauchpinselungen, Links und Rechts, was viele zu meinen glauben. Fragen wir doch mal ausländische Intellektuelle, wie viele Schweizer I. sie kennen. Antworten


Christian Bänninger

10.09.2010, 20:21 Uhr
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Nicht die Schweiz ist intellektuellenfeidlich, die Linksintellektuellen sind schweizfeindlich. Dieses Satzzeichen zuvor war übrigens ein Punkt. Antworten


Peter Pfrunder

10.09.2010, 20:20 Uhr
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Andreas Noll:Sie sind offenbar wieder einer von denen, der definiert, was ein Intellektueller ist! Bei mir sind Sie inbezug auf Ihre Kritik an den Falschen geraten.Ich habe selbst niemals weder eine eigene noch eine abgeschriebene Definition dieses umstrittenen Begriffs gemacht.Nachdenken über die realen gesellschaftlichen Entwicklungen mache ich laufend und diese verheissen wenig Gutes! Antworten


Martin Sutter

10.09.2010, 20:14 Uhr
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Eine kritische Haltung und Misstrauen gegenüber der Blocherschen SVP und ihrer totalitären Ideologie ist noch wichtiger als gegenüber den "Intelektuellen". Die politische und menschliche Kultur in der CH ist mit dem Eindreschen auf Randgruppen und der reflexartigen Diffamierung von Andersdenkenden als Verräter durch ebendiese SVP auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Geschichte wiederholt sich. Antworten


Andreas Reber

10.09.2010, 20:05 Uhr
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Für mich ist Blocher ein Intellektueller! Auch wenn wohl viele protestieren werden ist genau er es, der die Dinge anders sieht als viele andere. Er macht sich eigene Gedanken und kommt zu eigenen Schlüssen. Er denkt zu Beginn anders als die Mehrheit und schafft es doch, Mehrheiten zu bilden (z.B. EWR). Die linken Künstler oder Schriftsteller denken aber nicht anders, neu, sie denken so wie die SP. Antworten


Andrea Zibung

10.09.2010, 19:00 Uhr
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@ Lukretia Schwarz: Bezüglich Minarettverbot kennen Sie wohl das Wahre und das Gute und das Richtige, was Sie auszeichnet. Falls es so ist. Ich handhabe es als intellektuelle Demokratin so, dass ich nach einer "verlorenen" Abstimmung auch in der Merheitsansicht einen Anteil Wahres und Gutes suche und dann oft auch finde. Welches Komitee soll denn für den Demokratie-Eignungstest zuständig sein? Antworten


David Uhlmann

10.09.2010, 18:50 Uhr
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@ Sandor Megyessy: Wenigstens bei Stalin müssten Sie sich weiterbilden, er war beileibe keine ungebildete Person. Jedoch ist es wichtig festzuhalten, dass Bildung nicht zwangsläufig eine positive Rückkopplung im Bezug auf das eigene Handeln hervorbringt. Stalin und Hitler waren (leider) sehr gute Strategen und Taktiker, die der Welt mit ihrem Hass ein schweres Erbe hinterlassen haben. Antworten


Alfred Kegel

10.09.2010, 18:43 Uhr
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Das Problem ist nicht, dass eine intellektuellenfeindliche Stimmung herrscht in der Schweiz. Sondern was heute alles meint, intellektuell zu sein. Antworten


Ursula Badertscher

10.09.2010, 18:41 Uhr
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Echte Intellektuelle im Sinne von kreativen Querdenkern und Visionären sind in der Schweiz leider genauso rar wie progressive systemkritische Stimmen. Dafür wimmelt es geradezu von pseudointellektuellen Betroffenheits-Demagogen, Schlagwörter-Schleudern und verstaubter Denke in rot-grüner Tarnpackung. Kein Wunder wenn das Volk langsam überdrüssig wird... Antworten


Urs Keller

10.09.2010, 18:32 Uhr
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Angefangen hat C. Longchamp als er bei seinen Darstellungen die Minarett Gegner und Befürworter der Initiative, diese als die Dummen und weniger gebildeten dargestellt hat. Damit ist durch diese Überheblichkeit Wut entbrannt, und er hat das Gegenteil seiner Wunschresultate erreicht, wie wir wissen. Nun müssen sich die linken Intellektuellen einfach fragen was sie selber falsch machen. Antworten


Bernhard Sidler

10.09.2010, 18:31 Uhr
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Für mich ist ein Intellektueller jemand, der sich über den Menschen, die Gesellschaft und die Welt mit einer gewissen Unabhängigkeit und der nötigen Distanz Gedanken macht und verborgene Zusammenhänge aufdeckt. Dies ist heute alles andere als selbstverständlich, denn die meisten stecken in ökonomischen und sozialen Abhängigkeiten fest. Es braucht dazu also etwas von der guten alten Musse… Antworten


Susann Geyer

10.09.2010, 18:17 Uhr
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@ Stefan Anders "Die schweizer Städte wären eigentlich ..." Ihre Formulierung trifft den Kern der Sache (obschon Sie mit ziemlicher Sicherheit genau das nicht sagen wollen): die schweizer Städte wären ...— sie sind aber nicht: weder weltoffen, noch fortschrittlich, noch wirklich urban. Hier herrscht ÜBERALL Dorf-Mentalität, wirkliche Städte finden sich ausserhalb der Schweizergrenze. Antworten


Ulrich Künzi

10.09.2010, 18:07 Uhr
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@Luis Deplazes: Exakt das ist es. Man kann es auch auf den "idealen" Politiker anwenden: Ein idealer Politiker wäre einer, der ohne Rücksicht auf eigene Interessen das Beste für Land UND LEUTE sucht, die eigenen und die Partei-Ansichten immer wieder einer Prüfung unterzieht, und "seine" Partei aus dem Sitzungszimmer verbannt. Auch solchen Politiker kenne ich keinen. Antworten


Karl Baum

10.09.2010, 18:06 Uhr
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Zumindest bei Muschgg werde ich den Eindruck nicht los, dass Intelligenz mit Eitelkeit/Geltungsbedürfnis verwechselt wird. Antworten


Fritz Frey

10.09.2010, 17:37 Uhr
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Wer wie unsere sogenannten Intellektuellen in die Falle des Poststrukturalismus fällt und dabei seine Identität verliert, muss sich nicht beklagen, wenn er nicht mehr ernst genommen wird. Sich aber dieser Falle bewusst zu werden und dadurch sich selber und die Gesellschaft neu zu konkretisieren, das braucht mehr, als ein staatlich sanktionierter Intellektueller zu sein. Antworten


Georg Stamm

10.09.2010, 17:37 Uhr
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Die Schweiz ist nicht intellektuellenfeindlich geworden. Die Menschen hassen jedoch Nestbeschmutzer, und das sind die sog. Intellektuellen mit ihrer schweizfeindlichen Kritik gelegentlich. Davon hat man ganz einfach genug. Vor allem als Steuerzahler, der den Herren noch die Subventionen finanziert. Antworten


Hans Mueller

10.09.2010, 16:49 Uhr
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Ob ein Intellektueller es wirklich ist, ist die eine Frage. Alle grundsätzlichen Kritiker derselben sollten sich aber jeweils fragen, ob einer, der seine ganze Zeit damit verbringt über diese Themen nachzudenken eventuell eine qualifiziertere Aussage machen kann, als einer der mal am Stammtisch darüber diskutiert hat. Zudem gehts ja nicht um EU ja oder nein, sondern um Diskussionskultur. Antworten


Reto Senn

10.09.2010, 16:40 Uhr
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Wer ist Intellektuell? Hirschhorn, der auf ein Bild von Blocher urinieren lässt? Krneta, der am 1. August von den Arschlöchern in der Schweiz zu reden? Lewinsky, der die Mehrheit der Wählerschaft wörtlich als Idioten und Edibenze verunglimpft? Für mich ist ein Intellektueller jemand, der neues andenkt. Unsere Intellektuellen aber beten nur das linke Parteiprogram herunter und verteufeln die Rechte Antworten


Henri Lapin

10.09.2010, 16:39 Uhr
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Die (Links-) Intellektuellen-Feindlichkeit, die von den hier oft genug genannten Rechten ausgeht, ist nichts weiter als billige Anbiederung an das gewöhnliche Volk. Ihm soll vorgegaukelt werden: Seht her, wir sind wie ihr. Das Ganze bei jeder Gelegenheit mit Volksmusik untermalt. Bis es vor lauter "Volk" langsam völkisch wird. . . Antworten


Matthias Keller

10.09.2010, 16:34 Uhr
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Ich finde alle untenstehenden Kommentare witzig und intellektuell. Irgendwie muss man gar nicht ein Intellektueller sein um intellektuell zu sein. Antworten


Sandor Megyessy

10.09.2010, 16:31 Uhr
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Was hier Christoph Mörgeli (selbst Historiker und Intellektueller) hier sagt ist Unfug! Adolf Hitler und Josef Stalin waren beides nicht Intellektuelle, hatten kaum Bildung. Antworten


Andreas Stofer

10.09.2010, 16:30 Uhr
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@leo schale "Intellekt war noch nie grossartig anwesend im ehemaligen Armenhaus Schweiz.": Ah ja? Und wie haben es dann die 25 Schweizer geschafft einen Nobelpreis zu gewinnen? Pro Kopf ist das sicher weit mehr als Deutschland. Die penetrant zur Schau gestellte Überheblichkeit ist doch reichlich unangebracht. Lesen Sie mal was über Euler oder Bernoulli statt sich in Ignoranz zu suhlen. Antworten


Thomas Schmid

10.09.2010, 16:28 Uhr
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Wissen ist Macht, "Wissen" im Sinne der Fähigkeit, Probleme zu lösen. Blocher & Co. möchten dumme Leute, die nicht merken, wie die da ohm abkassieren. Darum loben sie die Stammtischschwätzer. Antworten


Stefan Anders

10.09.2010, 16:20 Uhr
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Die schweizer Städte wären eigentlich sehr fortschrittlich und weltoffen. Schade wird unser Land von der Landbevölkerung dominiert, solche Diskussionen wie diese hier würden in einer Stadt gar nicht geführt. Dort schätzt man Kultur und Kulturschaffende. Die Dummen vom Lande können das nicht verstehen, trauern den Trachten nach, wünschen sich dass mehr gejodelt wird und wählen SVP. Antworten


Jürg Heldner

10.09.2010, 16:13 Uhr
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@ Lea Kretschmer: Ich liebe Ihr differenziertes Weltbild. Alles was multi-kulti und sozial-romantisch eingefärbt ist = gut. Jede andere Meinung am besten präventiv als Faschistoid betitteln. Es mag aus der Sicht erlebnissorientierter Wohlstandsrebellen nicht ganz einleuchtend sein, aber der linke Extremismus steht dem Rechten in nichts nach. Auch er ist intolerant und bringt nur Trauer und Tod. Antworten


yvan Oertli

10.09.2010, 16:08 Uhr
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@Tamara Vujadinovic, ich glaube weder ein linker noch ein rechter Intellektueller, kann ein Populist sein. Populisten sind Fanatiker die nur eine einzige Seite der Medalle sehen wollen. Stammtischler hingegen, KÖNNEN nur eine Seite sehen, das qualifiziert sie eben. Mich kann ein Köppel auch zum Denken anregen, und sie? Können sie über andere Ansichten Nachdenken? Antworten


Luis Deplazes

10.09.2010, 16:03 Uhr
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Dass ausgerechnet jene Leute, die ein Leben am Schreibtisch verbracht und ihr Einkommen vorwiegend aus Steuergeld bezogen haben, sich bemüssigt fühlen, uns das richtige Denken beizubringen, macht sie eben nicht beliebt. Ein Intellektueller wäre einer, der ohne Rücksicht auf eigene Interessen die Wahrheit sucht und die eigenen Ansichten immer wieder einer Prüfung unterzieht. Mir ist keiner bekannt. Antworten


Jürg Heldner

10.09.2010, 16:03 Uhr
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@ Günther Grau: "Mit Sicherheit ist ein Intellektueller kein Rechts-Populist." Da haben Sie natürlich 100% Recht Herr Grau! Lediglich Sozialisten und die politische Linke hat das moralische Recht, ja geradezu die Berufung, Intellektuelle zu stellen. Wer eine andere Meinung vertritt, kann per Definition kein Intellektueller sein. Lang lebe das rot-grüne Meinungsdiktat mit all seinen Früchten. Antworten


Mike Keller

10.09.2010, 15:57 Uhr
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Der Begriff Intellektueller wird eben asymmetrisch verstanden. Ein Linker Querdenker ist ein Intellektueller und ein Rechter Querdenker eben ein Dummer, Menschenfeind, Auslandhasser, Isolationist, Bauerntrottel, EU-Gegner und intelligenzmässig defizitär - kurz zusammengefasst ein SVP-Mitglied. Deshalb haben die sog. Intellektuellen mindestens 30% SVP Widerstand zu durchleben. Antworten


Kurt Blaser

10.09.2010, 15:56 Uhr
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Es ist nicht so das die Schweiz intellektuellenfeindlich ist, vielmehr das Intellektuelle volksfeindlich geworden sind. Wer sich zu einem Thema äussert, muss mit Kritik rechnen und damit umgehen können. Das sollten doch intellektuelle Leute gelernt haben. Antworten


Philippe Wampfler

10.09.2010, 15:46 Uhr
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Es geht hier nicht um einen Kampf - sondern darum, dass Intellektuelle und KünstlerInnen für das respektiert werden, was sie können: Zusammenhänge überdenken, Visionen gestalten, nachdenken. Es gibt nicht nur linke Intellektuelle - aber es gibt nur von der rechten Seite die Bemühung, Intellektuelle lächerlich zu machen. Blocher, Mörgeli, Köppel: Intellektuelle, die tun, als wären sies nicht. Antworten


Lukretia Schwarz

10.09.2010, 15:44 Uhr
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Darum hat wohl Aristoteles gesagt, dass die Demokratie die herrschaft der dummen ist und zu den sog. entarteten herrschaftsformen gehört. Wenn jeder abstimmen kann, obwohl er nicht weiss, um was es eigentlich konkret geht, kommen solche sachen wie das minarettverbot heraus. man sollte einen eignungstest zum abstimmen absolvieren. Man lässt ja auch niemanden ohne fahrschein auf die strasse Antworten


Thoma Meier

10.09.2010, 15:44 Uhr
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Die Schweiz braucht keinen Standesdünkel: Bei uns hat jeder das Recht sich zu äussern und am Schluss entscheidet das Volk, jeder mit seiner Stimme, egal ob Coiffeuse oder Hochschulprofessor. Dafür liebe ich die Schweiz! Antworten


Hans-Peter Gerber

10.09.2010, 15:39 Uhr
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Man sollte annehmen, jedes Volk habe (und brauche!) ein paar intellektuelle Geister, deren Denken und Schaffen sich von der breiten Masse abhebt. Allerdings zeichnet den Intellektuellen aus, dass er als solcher anerkannt ist, dass er sich der Achtung zumindest eines grösseren Teils der Bevölkerung gewiss sein kann. In diesem Sinne muss man konstatieren: Die Schweiz hat keine Intellektuellen mehr. Antworten


Eric Cerf

10.09.2010, 15:35 Uhr
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Es war und ist so, wer als tumber Eidgenosse gegen die EU war, wurde von den Intelektuellen in der CH immer in die Ecke des Dorftrottels gestellt. Mittlerweile drehte sich der Wind, selbst unter "gebildeten" Eidgenossen wächst die Erkenntnis, dass wir besser nicht in die EU gehen. Mitbestimmen? Ach wo, mitzahlen aber schon, und wie! Wir sind und bleiben nicht-Eu-kompatibel. Gut so. Antworten


sixtus hochstrasser

10.09.2010, 15:31 Uhr
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NACHTRAG! ich möchte noch bemerken, dass nicht alle intellektuellen links stehen und nicht alle rechten ( von den gescheiten, "dorftrottel genannt) in der SVP sind! bitte hirn einschalten! danke! Antworten


Adriano Salsavari

10.09.2010, 15:31 Uhr
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ZITAT:«Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Menschen, die denken, mehr den je.» Denken oder die Schweiz in die EU treiben ist wohl zweierlei! Wenn die unterschiedlichsten Pensionskassenleistungen (Staatsangestellte, Banker etc.) auf das Niveau von Otto-Normalverbraucher reduziert würden, hätten wir vermutlich unisono die gleiche Meinung: "Wir müssen für unser Land (uns) schauen". Antworten


sixtus hochstrasser

10.09.2010, 15:26 Uhr
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Sagte doch Marianne Gautschi: «Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Menschen, die denken, mehr den je.» will sie damit sagen, dass nur "intellektuelle" menschen denken können? wenn ja, wäre das ein affront gegenüber allen anders denkenden! Antworten


Jacques Mata

10.09.2010, 15:23 Uhr
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Linksintellektuelle sehen, dass Ihre Ideen nicht durchsetzbar sind, das ihnen in der SVP ein Gegner entstanden ist. Die Scheinheiligkeit der Argumente dieser Linken wird schonungslos offenglelegt. Beispiel gefällig? Sie reden immer von den Minderheiten, die man beschützen muss. Das sich aber 30 % der Schweizer Stimmbürger nur halb in diesem Bundesrat vertreten fühlt interessiert niemand. Antworten


markus sennheiser

10.09.2010, 15:22 Uhr
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Sich als intellektuell zu geben ist die bequemste einbildung sich als etwas besonders und besser aus der 0815 masse zu erheben. Eine Zeitlang auch als Volksport beliebt, darum dieses Image jezt. Sprachbegabung und Fachinteligenz heisst noch lange nicht Lebensintelligenz und Weisheit. Richtige begabte Intellektuelle gibts in der Schweiz vielleicht eine Handvoll wenn überhaupt. Antworten


Hugo Fritz

10.09.2010, 15:14 Uhr
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Ja, öffnet die Grenzen, lasst alle rein, jeder bekommt IV. Die intelektuellen Schlaumeier haben noch nie gearbeitet. Ich meine mit ihren Händen (dreckig am Abend). Also SP macht weiter so, zerstört das Land. Zum Glück bin ich schon 80 Jahre alt. Antworten


Rudolf Hauser

10.09.2010, 15:10 Uhr
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@Holmes: Herr Noll hat den Film im Gegensatz zu Ihnen schon richtig verstanden. Bücher und Kunstwerke sind im totalitären System verboten, weil sie die Menschen zum selber denken anregen könnten. Deshalb müssen sie im Film auch im Verborgenen gehortet werden. Selber denkende Menschen haben in faschistischen Staaten aber keinen Platz. (Stichwort "entartete Kunst"). Government != Intellektuelle Antworten


Fredy Zbinden

10.09.2010, 15:10 Uhr
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Die sogenannten Intellektuellen fühlen sich als höhere Kaste, welche unfehlbar ist. Sie sehen sich als urban, zeitgemäss und immer mit der richtigen ideologischen Position. Der Rest der Bevölkerung ist aus Sicht dieser Kaste hinterwälderisch, profan, tumb, eben Stammtisch. Aus diesem Grunde will ja der Club Helvetique sogar die Demokratie abschaffen, übrigens auch ein Club von Intellektuellen. Antworten


Egon Müller

10.09.2010, 15:09 Uhr
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Vielelicht darf ich den verehrten Lesern folgende Bücher empfehlen. Opium für Intellektuelle von Raymond Aron Das Elend unserer Intellektuelle von Kurt Sontheimer Priesterherrschaft der Intellektuelle, die Arbeit tun die anderen von Helmut Schelsky. Antworten


Robert Aufderlatte

10.09.2010, 15:03 Uhr
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Ich bin die Stimme Chrottes und ich sage euch, wos langgeht. Konsumiert üppig, sonst seiet ihr Ausgestossene im Auge Chrottes. Intellektualität ist nur eine Form, um dem anderen Geschlecht zu gefallen, so wie Schwarzenegger durch Muskeln gefallen wollte, sprach Chrott und verduftete wieder, um einen Sponsoring-Vertrag mit Rupert Murdoch zu unterschreiben. Antworten


Tobias Huber

10.09.2010, 15:00 Uhr
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Ein Intellektueller MUSS kritisches über sein Land sagen. Das heisst nicht, dass er die Schweiz "beleidigt", "hasst", etc. Er IST Schweizer! Gesellschaften brauchen die Selbstkritik zur Enreuerung. Blocher schimpft auch über den Staat, den unsere Urgrossväter gegründet haben! Das sei ihm frei, deswegen sagt ja niemand, Blocher hasse die Schweiz. Die hohe Kunst der Selbstkritik! Antworten


Hans Hugentobler

10.09.2010, 14:48 Uhr
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Die Schweiz scheint mir nicht intellektuellenfeindlich. Intellektuelle tun nur wieder etwas, das sie jahrzehntelang nicht gemacht haben: sie mischen sich ein, tun dies aber oft aus einer herabschauenden und rechthaberischen Attitüde, und zeigen sich bei Reaktionen als Mimosen. Sie haben einfach noch nicht den richtigen Ton gefunden, genauso wie die Politik die richtigen Besorgnisse ignoriert. Antworten


Barbara Stucki

10.09.2010, 14:47 Uhr
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In der globalisierten Welt sind wir nun alle Dorftrottel, überrollt von gierigen Finanzhaien und neuen Medien. Ermüdende Muschg-Lektüre ändert daran garantiert nichts. Kommt wenn schon aus euren Elfenbeintürmen und agiert auf der Strasse unten. Gilt auch für Sloterdjik und Co. Oder seid ihr zu alt dafür? Rede- und Meinungsfreiheit sogar für Islam-Frauenzüchtiger. Wo ist mein Beitrag? Zensuriert? Antworten


Tomas Houda

10.09.2010, 14:19 Uhr
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Es lebe die Pauschalisierung. Die Journalisten haben es halt gerne einfach: wenn Künstler, dann intellektuell, links, grün, "fortschrittlich", emanzipiert, und ökologisch. Na dann. Ich bin selber intellektuell, und Künstler wohl auch. Trotzdem fand ich die Minarettinitiative gut und als Initiierungsstoss für eine Debatte die sonst nie stattfinden würde wichtig. Und was jetzt, Doc? Antworten


Günther Grau

10.09.2010, 12:24 Uhr
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Herr Mörgeli hat scheinbar den Begriff "Intellektuller" falsch verstanden. Intellektuell hat nichts mit dem Stand der Person zu tun. Ein "Intellektueller" ist eine Person, die zu reden und zu schreiben versteht und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringt. Mit Sicherheit ist ein Intellektueller kein Rechts-Populist. Siehe E. Zolas Parteinahme in der Dreyfus-Affäre. Antworten


Lea Kretschmer

10.09.2010, 12:09 Uhr
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@ g. zbinden/ H.P..Burri/ leo schale: alles Volltreffer, vielen Dank! @ T. Steiner: Ihr letzter Satz wendet sich wieder gegen Mörgeli selbst, die wirre Reise durch die Fröntler-CH findet wieder einen Anfang. Dabei ists doch relativ einfach, wenn man sich die Fragen stellt: Wer hetzt? Wer spuckt auf die Arbeit der vielen Suppenküchen/ freiwilligen Betreuer? Und wer versucht die Armen zu schützen? Antworten


Christian Meyer

10.09.2010, 12:00 Uhr
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(Quote) «Ich finde es bemerkenswert und bedrohlich, dass wir bald wieder da sind, wo ‹intellektuell› ein Schimpfwort ist», sagte Charles Lewinsky kürzlich im «Tages-Anzeiger». Der Autor hatte zuvor sein Unbehagen zur Minarett-Abstimmung kundgetan. «Man will nicht, dass nachgedacht wird". ((Quote)) Eben. Das ist es ja. Nachdenken sollte man. Auch darüber, was im Koran steht! Antworten


Andy Holmes

10.09.2010, 11:44 Uhr
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@Hans Teiler: Wie sie hier mit einem Handstreich alle SVP-Wähler in einen Topf werfen und somit Unmenschlichkeit und Grundrassismus unterstellen... das hat schon etwas extremistisch faschistoides an sich. Schon mal über Pauschalurteile nachgedacht? Wohl eher weniger, nicht wahr. Antworten


Fabio Carrari

10.09.2010, 11:41 Uhr
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Aus internationaler politischer Sicht nicht "angefeindet" in der Schweiz, sondern beschütz und vollbringbar gemacht... Ein politisches Beispiel aus Lugano: Nur der intellektuelle Beppe Grillo wird sein Land von den politischen Ungerechtigkeiten und Gaunereien befreien, zu Gunsten aller Bürgerinnen und Bürger, die Schutz, Wahrheit und Gerechtigkeit lieben! Antworten


Rüdiger Kraus

10.09.2010, 11:39 Uhr
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@H.Teiler.Schöne Meinung haben Sie da über einen Teil Ihrer Mitmenschen.Sie reihen sich ein bei all denen,die nur mit Hohn und Spott,der Svp und deren Wählern,entgegentreten können.Anstatt mit Argumenten und intelektuell ausgeklügelten Gegenvorschlägen (wie es die politischen Gegner der Svp eigentlich tun sollten).Aber Hauptsache immer schön jammern... Antworten


Karl Szabo

10.09.2010, 11:32 Uhr
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Wenn ich jemandem die Schweiz, die SchweizerInnen erklären möchte, ich müsste nur diese Leserbriefe (neben vielen anderen)Dem oder Derjenigen zu zeigen. Es genügt, die Gesinnung und Einstellung der Schweizer und ihre Charakterzüge dadurch besser zu begreifen! Antworten


Hans Teiler

10.09.2010, 10:13 Uhr
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ich verstehe die aufregung nicht. in einem land, in dem die mehrheit der wahlberechtigten eine rechts-aussen-populistische und fremdenfeindliche partei wählt, ist es doch vollkommen klar, dass sog. intellektuelle - also menschen gelegentlich sogar versuchen, ihr hirn zu benutzen, einen schweren stand haben. Antworten


Heinz Moll

10.09.2010, 09:14 Uhr
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@ Mettler: Was Sie über Blocher behaupten, stimmt doch gar nicht. Er ist im Gegenteil oft das Ziel widerwärtigster persönlicher Angriffe - weil er unbequem ist. Seine politischen Widersacher wollen ihn zum Schweigen bringen - à tout prix. Antworten


leo schale

10.09.2010, 08:56 Uhr
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Intellekt war noch nie grossartig anwesend im ehemaligen Armenhaus Schweiz. Heute sonnt man sich hauptsächlich in, bzw mit Kapitalfluchtgeldern der Verantwortung übernehmenden europäischen Staaten. Und Emphatie kommt in diesem rückwärts gerichteten System leider auch zu kurz. Fazit: Intelligenz ist wie Weltoffenheit ein seltenes aber kostbares Gut, da es in der Schweiz zu oft unterdrückt wird. Antworten


Irene Bandle

10.09.2010, 08:06 Uhr
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Sind alle Künstler Intellektuelle? Eher zähle ich Universitätsprofessoren (Mörgeli) zu den Intellektuellen, und da staunt man oft über ihre Gedanken, Folgerungen, Strategien. Künstler sind Kopf- und Handwerker, die mit ihrem Gesamtwerk etwas ausdrücken, uns berühren oder kalt lassen, uns erfreuen oder ärgern. Antworten


Ulrich Scheidegger

10.09.2010, 07:40 Uhr
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@Manuel Nehmer, Sie meinen also mit ihrem Lorbeer geschmückten Haupte selbst ein schweizerisch anerkannter Intellektueller zu sein? Und was von Gestern ist, heisst nicht, dass es sich nicht auch in die Gegenwart projizieren lässt. Alles mit Ausnahmen natürlich -vorab eben auch die echte Intellektuallität. Antworten


Edith Habermann

10.09.2010, 05:37 Uhr
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Selbsternannte 'Intellektuelle' haben das Recht 'kritische' Meinungen zu äussern. Das 'einfache' Volk hat aber auch das Recht, diese zu kritisieren. Wollen die Intellektuellen das Faustrecht wieder einführen, wobei die Faust durch das Hirn ersetzt werden soll? Antworten


Christoph Geiser

10.09.2010, 04:09 Uhr
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Ob nun Muschg oder Sarazzin, was sollte ein Intellektueller denn sonst produzieren, als Provokation gegenüber dem status quo? Dass das Bauchgefühl dem bewussten Denken überlegen ist, ist ja bekannt. Der Bauch produziert weniger Fehler, das sollte nicht unerwähnt bleiben. Jede Meinung hat ihre Daseinsberechtigung, aber nicht jede überdauert die Prüfung durch die Zeit. Antworten


Roger Mazotti

10.09.2010, 00:25 Uhr
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Viele sog. Intellektuelle haben die Bodenhaftung verloren. Sie denken, was Besseres zu sein, und sind nicht bereit, sich in die Niederungen des "gemeinen" Volks zu begeben. Ergo entsteht ein Missverständnis. Aber dann noch über die Medien darüber zu jammern ist der Gipfel der Faulheit und der Arroganz. Zum Glück sind wir Schweizer einfach gestrickt, dass wir darauf nicht reinfallen. Muschg, ade! Antworten


Josef Fischer

09.09.2010, 23:47 Uhr
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Was soll all das Geschwätz um Intellektuelle. Wenn sie wirklich intelektuell wären, dann wären sie immun gegen die Anfeindungen. Tatsache ist, dass sie zumeinst direkt, oder indirekt, am staatlichen Tropf hangen (TV, Radio, Kunstförderung etc.) und damit ihren Anspruch auf wirliche Intellektualität verwirkt haben. Sie sind einfache Liebediener der herrschenden Kalsse, d.h. der "Classe Politique". Antworten


Gregor Zbinden

09.09.2010, 21:16 Uhr
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@ Hans Gerber: Köstlich, aus dem realen Leben gegriffen und so treffend. Alle die hier über (Links-)Intellektuelle herziehen, sollten sich vielleicht mal vorstellen, wie es wäre, wenn das Bauchgefühl solcher Stammtischler unser schönes Land regieren würde... guet Nacht am sächsi... Antworten


Hansruedi Schnider

09.09.2010, 21:07 Uhr
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Vielleicht liegt es ja auch an der Qualität der Intellektuellen. Ein wenig Selbstreflexion kann nicht schaden! Antworten


Thomas Hitz

09.09.2010, 21:00 Uhr
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Jeder hat den Ruf, den er sich erarbeitet. Und wenn sich die sogenannten Intellektuellen angefeindet fühlen, wird dies ja seine Gründe haben. Übrigens: Was sind jene Leute, die nicht zur Intelligenzia gehören? Idioten? Sich selbst als Intellektuellen bezeichnen zu wollen, ist ein Ausdruck unglaublicher Arroganz. Ein Zeichen von Intelligenz ist es, seine Intelligenz nicht zu Markte zu tragen. Antworten


Rudolf Burgener

09.09.2010, 20:59 Uhr
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Intellektuelle und "Bescheidene" hat es schon immer gegeben, schon zur Römrzeit. Schon damals wurden die Intellektuellen kritisch beobachtet. Aber Achtung, wenn ein Intellektueller etwas gegen den Kaiser sagte, warf man auch ihn, oder sie vor die Grosskatzen und Krokodilen. Das war die damalige Kritik, heute ist es harmlose verbale Kritik und das gehört zur Meinungsfreiheit. Klar? Antworten


Abdel Thuma

09.09.2010, 20:36 Uhr
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"Eine kritische Haltung und Misstrauen Intellektuellen gegenüber ist äusserst wichtig". Richtig. So ähnlich sieht es auch Kant, wenn er sagt, Aufklärung ist die Herausführung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, die auf Autoritätsgläubigkeit und Denkfaulheit bzw. -angst beruht. Die Larmoyanz dieser Intellektuellen und derer, die sich als solche sehen, ist herzerweichend. Antworten


Jonas Mettler

09.09.2010, 20:35 Uhr
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@Ungricht: Beschimpfungen bringen nichts ausser noch mehr Hass und Zorn, warum aber wenden Sie diese These dann nur auf Künstler & Linke an. Blocher & Co. die laufend andere beschimpfen & verunglimpfen, sollten sich dies auch hinter die Ohren schreiben. Wenn Sie Blocher & Co mitmeinen, bin ich Ihrer Meinung, nur sollten sie dies auch schreiben, ansonsten verlieren Sie das überparteiliche Image. Antworten


Hans Marti

09.09.2010, 20:17 Uhr
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Die Kunst sollte sich einfach selber finanzieren und das Problem wäre gelöst. Denn eine Subvention via Steuern ist einfach ungerecht. Vor allem wenn es dann so angebliche Kunst wie bei Hirschhorn ist. Voll der Schwachsinn so etwas mit Steuergeldern zu finanzieren. Antworten


Hans Müller

09.09.2010, 19:35 Uhr
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@Andreas Ungricht: Das haben Sie sehr gut geschrieben, ich teile Ihre Meinung.. Gottlob gibt es noch Menschen wie Sie, welche es genau richtig sehen, und schreiben... Antworten


Johannes Fischer

09.09.2010, 19:26 Uhr
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Verfolgung der Intellektuellen im 3. Reich. Diese Aussage stimmt so nicht. Sehr viele, ja zu viele Hochschulabsolventen machten der Karriere wegen gemeinsame Sache mit den Nazis. Man lese die richtige Literatur dazu, die zeigt, dass sogar bei der SS Intellekturelle waren. Verfolgt wurden die linken Intellektuellen, weil sie störten. Aber, wer ist denn Intellektueller und was zeichnet ihn aus? Antworten


Christian Meili

09.09.2010, 19:04 Uhr
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Man stelle isch mal folgendes Szenario vor: Eine Baustelle für ein Projekt, das alle Beteiligten nach fairem Schlüssel mitfinanzieren. Man könnte nun wollen, dass sich ein paar der Beteiligten etwas vor dem Spatenstich im Sinne des Projektes überlegen. Oder es könnten alle mal "basisdemokratisch" mit dem Hammer drauflos-"investieren"? Antworten


Peter Stalder

09.09.2010, 18:57 Uhr
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Ich bin intellektuell, ich bin Volk, ich will nicht in die EU! Die Linksintellektuellen-Basher & Wenigergutmenschen des rechten Spektrums dürfen aber gerne ins Ausland auswandern, wenn sie nicht fähig sind zum echten Dialog mit Intellektuellen, dem Staat auf der Pelle liegenden Medizinhistorikern, UNO-Befürwortern, Bauern, Grünalternativen. Merke: CH ist eine Willensnation, wer nicht will fliegt Antworten


Andreas Noll

09.09.2010, 18:51 Uhr
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@ Pfrunder: ein Studium (auch eine amerikanisches) macht noch keinen Intellektuellen... Umgekehrt, braucht es für Intellektualität auch kein Studium. Intellektuell Sein heisst selber Denken und die gewonnenen Einsichten immer wieder aufs Neue kritisch zu hinterfragen. Im Widerspruch liegt daher auch grundsätzlich was Intellektuelles, wenn er begründet wird. Das ist der Unterschied zur Beschimpfung Antworten


Roger Keller

09.09.2010, 18:42 Uhr
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Hab mich selten so amüsiert wie ab diesem Artikel. Eine vereinigung die sich selbst "eine gruppe intellektueller" nennt versucht einen Volksentscheid umzustossen weil Sie offenkundig das stimmvolk für unmündig hält und wundert sich dann, warum sie vom Volk angefeindet wird. In welcher Welt leben diese Leute eigentlich ? Antworten


Heinz Moll

09.09.2010, 18:26 Uhr
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Nationalrat Mörgeli hat schon recht. Die Intellektuellen - die selbsternannten und die wirklichen - sollten nicht so hyperempfindlich tun. Leider neigt diese Spezies zur Larmoyanz. Antworten


Andreas Ungricht

09.09.2010, 18:10 Uhr
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Beschimpfungen bringen nichts. Aber es ist halt schon so: Wer den Wind säht, wird Sturm ernten. Gewisse Künstler meinen, sie können andere Meinungen verunglimpfen - und Leute die nicht in die EU wollen, in die Pfanne hauen. Sie meinen, ihre Meinung sei die einzig wirklich wahre Meinung. Gewisse Künstler leben zudem vom Geld von ehrlichen Steuerzahlern und akzeptieren deren Meinung nicht. Antworten


reto camen

09.09.2010, 17:57 Uhr
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...............wieso muss ein Schweizer Intellektueller meistens mit Kritik gegen die Schweiz aufwarten? Ich wünsche mir Intellektuelle welche zur Schweiz stehen............................. Antworten


Peter Pfrunder

09.09.2010, 17:57 Uhr
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Peter Stadler:Ich habe an schweizerischen und amerikanischen Universitäten studiert und so gesehen bin ich ein sog. Intellektueller,Trotzdem schaue ich nicht auf das Volk herab,wie das vor allem Linksintellektuelle tun! Diese Alles- und Besserwisser,die ihre Ideen in den letzten Jahrzehnten immer aus dem Ausland übernahmen und sich mit fremden Federn schmückten,sind nur Nachplapperer u.SVP-Bashers Antworten


Thomas Hanhart

09.09.2010, 17:42 Uhr
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@Werner Graf: Danke, besser kann man nicht beschreiben, um was es eigentlich geht. Eine gewisse Hygiene und Gelassenheit im eigenen Denken zu erhalten, mag bei all den heutigen Problemen mitunter schwer sein. Es ist eine Frage des Charakters, ob man es wenigstens versucht. Man kann sich aber auch in seinem Frust weiden und zum Eiferer werden, politisch, religioes, intellektuell, sexuell. Ungesund! Antworten


Max Meier

09.09.2010, 17:40 Uhr
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Intellektuelle sind einseitig gebildete Menschen, die sich gut verkaufen können, extrem gescheit darherreden, Kritik hüben und drüben austeilen, aber bei der kleinsten negativen Kritik gegen sie selbst die beleidigte Leberwurst raushängen und höchstwahrscheinlich noch nach staatlichem Schutz verlangen. Ich bin übrigens auch ein Intellektueller! Antworten


dani meier

09.09.2010, 17:26 Uhr
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Wer bestimmt eigentlich, wer Intellektuell ist? Die Intellektuellen selber? Ist ein einfacher Bürger auch intellektuell, wenn er gewisse Sachen in diesem Land hinterfragt oder z.B. die Intellektuellen selber? Könnte man das Wort Intellektuell nicht auch mit Rosinenpickerei einiger Wichtigtuer umschreiben? Antworten


Markus Stutz

09.09.2010, 17:22 Uhr
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Für Intellektuelle ist es wie für Politiker, nämlich einfach irgendwelche theoretischen Phrasen zur Immigrationspolitik oder zu was auch immer beizusteuern. Sie sind selber ja von den Folgen in keiner Weise betroffen, deshalb ist das gemeine Volk auf diese elitären Schichten auch zunehmend wütend. Leute welche die Bodenhaftung verlieren sind nie beliebt oder besonders geistreich. Antworten


Patrick Tanner

09.09.2010, 17:14 Uhr
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@Samuel Ander obwohl ich gegen das Minarett-Verbot war, muss ich Ihnen widersprechen. Es stimmt nicht, dass die Initiative in Gegenden mit einem tiefen Muslimanteil höhere Zustimmungsraten hatte. Das Gegenteil ist der Fall: Die Initiative fand v.a. in Gegenden mit einem hohen Muslimanteil am meisten Anhänger. Übrigends leben in der CH ca. 450000 Muslime und 97% sind unproblematisch und sekular. Antworten


Christine Jänni

09.09.2010, 17:09 Uhr
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Aktuell: Wirtschaftsjournalist Beat Glogger an einer Diskussionsrunde an der Uni Zürich zum deutchen Bundespräsidenten Christian Wulff: «Herr Wulff, wie viele Akademiker braucht eine Gesellschaft?» Wulff: «Es kann nicht genug Akademiker geben». Antworten


Hans Gerber

09.09.2010, 17:07 Uhr
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Ganz zufällig gestern in einer Beiz gehört: in Ex-Jogoslavien leben alles Islamisten, die nur warten bis sie Mitglied der EU sind, um dann Selbstmordattentate auszuführen. SVP wählen sei die einzig richtige Lösung und die Linken sind an allem schuld. Es ging noch eine ganze Weile so zu und her - das Gegenteil von intellektuell eben! Antworten


Peter Stalder

09.09.2010, 16:56 Uhr
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Ernüchtert lese ich das Intellektuellen-Bashing derjenigen, die sich sonst immer über angebliches SVP-Bashing enervieren. Meist mit grammatikalischen Fehlern, die dem/r Gebildeten (nicht Intellektuellen) die Haare zu Berge stehen lassen. Zudem werden Fakten verdreht & inflationär Begriffe wie Volk, Volks-Seele od. Volksempfinden verwendet, als ob diese irgendetwas aussagen würden. Ich bin Volk ! Antworten


Otto Rettenmaier

09.09.2010, 16:51 Uhr
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Intellektuell ist kein Schimpfwort aber auch nicht das Trumpfas, man muss keinen Respekt vor dem Militär haben und auch keinen vor dem Grosskapital und ebenso wenig vor "den Intellektuellen".Ich nehme nicht an, dass "der Intellektuelle" vom Stammtisch lernen möchte, umgekehrt ist es dann halt auch nicht anders. Intellektuelle möchten in der Diskussion mehr Gewicht als Bünzlis, undemokratisch! Antworten


John J Feller, SCV

09.09.2010, 16:51 Uhr
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Dieser Pfarrer absolut das Recht das zu tun. Aber selbst wenn man das Recht dazu hat muss man es nicht unbedingt tun. Aber wo ist der Aufschrei der Gutmenschen, wenn Muslims zum Heiligen Krieg gegen Amerikaner aufrufen? Dann ist es still! Weil die Schadenfreude der linken Antiamerikaner ueberwiegt. Schuld an dieser Entwicklung hat der kniefaellige, gesaessleckende, rueckgratlose Obama. Antworten


Hans J. Rohrer

09.09.2010, 16:49 Uhr
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"Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind Intellektuelle Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen:" Im Klartext: Stammtisch auf höherer Ebene. Und da soll der Plebs schweigen? Antworten


Lucien Michel

09.09.2010, 16:41 Uhr
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'Intellektueller scheint in jedem Jahrhundert 90 Jahre lang einer mittelschweren Beschimpfung gleichzukommen; wenn man Schwein hat, drückt's während 10 Jahren auch ma ne gewisse Achtung aus. ...'. (Arno Schmidt: Caliban über Setebos) - na ja, dieses Jahrhundert dauert noch ein Weilchen.. Antworten


Rolf Schumachr

09.09.2010, 16:29 Uhr
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@Gunnarsson: Falsch. Sie sind die VORDENKER. Sie greifen Ideen aus den Sternen. Ohne VORBEREITER gäbe es keine Entwicklung. Sie bringen die Grundlagen für das gesellschaftliche Zusammenleben. Ohne sie gäbe es bloss Wilkür, Anarchie und das brachiale Gesetz der Stärkeren keine Ethik und Moral, keine Medizin, Technologie weder Schrift noch Zahl. Nichts ausser Krieg ums Ueberleben. Antworten


Walter Zaugg

09.09.2010, 16:20 Uhr
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In den Leserkommentaren liest man richtig gute Sachen (nebst den ausgeleierten Nummern). Wozu braucht es da noch Intellektuelle?? Und dieser Wichtigtuer mit seinen Eidenbenzen.... Antworten


Andy Schnyder

09.09.2010, 16:16 Uhr
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Die Intellektuellen sind halt etwas Zickig und bedürfen besonderer Pflege. Einerseits greiffen sie alles an was Ihnen nicht passt und erwarten dafür Lob, Applaus und Anerkennung vom Publikum. Andererseits spielen sie gleich die beleitigte Leberwurst wenn man sie kritisiert. Die grösste Zicklein diesbezüglich ist wohl Bundesrat Moritz Leuenberger. Eigentlich ein Verhalten von klein Kindern. Antworten


Hanspeter Guggisberg

09.09.2010, 16:16 Uhr
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Eigentlich werden nicht die Intellektuellen angefeindet, sondern die, die von den Medien als solche bezeichnet werden - das ist ein (feiner) unterschied. Antworten


Steinegger Marc

09.09.2010, 16:14 Uhr
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Es ist ja nicht die Tatsache, dass sie Intellektuelle sind, welche auf den S... geht, sondern ihre linke Selbstgerechtigkeit und undifferenzierte Betrachtungsweisen. Sie schwafeln einfach allen linken Quatsch nach. Dies beweist dass sie eigentlich gar keine Intellektuelle sind, sondern nur pseudointellektuelle Nachplapperer. Der einzig Intellektuelle ist Köppel. Der kann wenigstens selber denken. Antworten


Erich von Känel

09.09.2010, 16:12 Uhr
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Nach verlorenen Abstimmungen der Linken kann man meistens einige Zeit später die "Abstimmungs-Analysen" lesen: Zum Ergebnis beigetragen haben Leute mit niedrigem Bildungsniveau und aus ländlichen Gebieten, also das tumbe Volk. Die Intellektuellen wurden überstimmt. Dementsprechend fallen auch die Kommentare z.B. bei der Minarett-Abstimmung aus. Diese undemokratische Haltung verärgert eben Viele. Antworten


Christoph Keller

09.09.2010, 16:09 Uhr
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Die Intellektuellen verachten die Arbeiter, die Handwerker, die einfachen Leute und die Schweiz im Allgemeinen seit Jahrzehnten in Wort, Bild und Tat. Warum sollten sie von der Bevölkerung und der Schweiz geliebt werden? Antworten


Ben Müller

09.09.2010, 15:57 Uhr
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Meine Definition eines Intellektuellen: Ein Intellektueller ist jemand der durch eine Sache die er einigermassen gut kann einigermassen bekannt wurde und deshalb ein Publikum für Ansichten zu Themen findet ,zu denen er eigentlich, da keine Ahnung, nichts zu sagen hat. Ob links oder rechts spielt dabei keine Rolle. Antworten


Olaf Gunnarsson

09.09.2010, 15:48 Uhr
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Intellektuelle sind wichtig für unser Land. Es braucht Querdenker, welche die Geschehnisse kritisch hinterfragen und Gedankenanstösse liefern. Dabei sollte man sie aber nicht allzu ernst nehmen. Denn Lösungen für aktuelle staatspolitische Probleme haben sie nämlich keine. Im Gegenteil, sie leben oft in ihrer eigenen, schöngeistigen Welt, die von der realen Welt weit entfernt liegt. Antworten


Daniel Signer

09.09.2010, 15:46 Uhr
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@Walter Krebs: Vollkommen einverstanden. Ich kann Ihre Eltern nur zur Weitergabe und Sie zur Bewahrung dieser Weisheit beglückwünschen. Vielen Dank. Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 15:44 Uhr
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@Kurt Röösli Künstler und Intellektuelle tun dasselbe. Beide arbeiten mit Ideen (noch nicht konkretisierte Materie). Schoppenhauer u.a. Philosophen bezeichneten die Künstler als Darsteller der Aesthetik. Wobei hier Aesthetik in der ganzen Bandbreite verstanden werden muss. Schauspieler stellen Archetypen dar, Musiker bringen Sphärenschwingungen auf die Erde. K. und Int. sind IDEENJONGLEURE. Antworten


Stefan Bisig

09.09.2010, 15:43 Uhr
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@Herr Richter: "Nur ein Narr beisst die Hand, die ihn füttert!" Durchaus richtig; warum aber ist dann der Staatsangestellte und Akademiker Chr. Mörgeli bei einer Partei, die entgegen der eigenen Rhetorik alles zur Abschaffung der Schweiz unternimmt? Antworten


jean albani

09.09.2010, 15:41 Uhr
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kunstschaffende die lesen und schreiben können, sind nicht wie zur zeiten Voltaire per se intellektuelle. Häufig suchen sie mit mit ihrer stellungsnahme zu tagesthemen nur medienwirksame „celebrity“ für ihre langweilige produktion. JAVA programmieren z.B. leisten auch intellektuelle arbeit, verändern die gesellschaft weit mehr als langweilige kunstschaffende, haben besseres vor als profilsucht Antworten


Anita Beeler

09.09.2010, 15:19 Uhr
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Bin Akademikerin mit Doktortitel und kann oft meine Meinung nicht frei äussern, da man ja in (einigen) akademischen Kreisen aus Prinzip links sein muss (sonst ist das eher schlecht für die Karriere). Vom nicht intellektuellen Bürger aber fühle ich mich aber gar nicht angefeindet. Ach ja, seit wann ist denn ein Künstler ein Intellektueller? Antworten


Marcel Zufferey

09.09.2010, 15:11 Uhr
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Mit Verlaub: Viele Intellektuelle haben den Kontakt zum einfachen Volk verloren- und: Die Anzahl der Feindbilder wächst sozusagen paralell zum wachsenden Kompexitätsgrad unserer Zeit. Darunter fallen offenbar auch schon Künstler. Antworten


Bernhard Vontobel

09.09.2010, 15:10 Uhr
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Die Saat scheint aufzugehen! Wenn die SVP jahrelang gegen alle wettert die anders denken und diese zum Teil sogar verhöhnt, dann wird es irgendwann salonfähig die Intellektuellen runterzumachen. Man muss aber nicht mal anders denken... schon das differenzierte denken wird von gewissen Leuten ja als Affront empfunden. Antworten


Fredi Emmenegger

09.09.2010, 15:00 Uhr
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Tatsächlich werden Kritiker (ob intellektuell oder nicht) bei uns oft per se beschimpft und gleich in die linke Ecke gestellt. Die Frage ist, ob uns auf Dauer die von gewissen Strömungen verordnete "Friede, Freude, Eierkuchen"-Mentalität weiterbringt oder eher ein (selbst-) kritischer Diskurs. Antworten


Bruno Ehrlich

09.09.2010, 14:59 Uhr
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Warum wundern sich die Intellektuellen so sehr? Sind sie Mimosen, die nur anere kritisieren dürfen, selbst aber nicht kritisiert werden wollen. Wie war es doch in Paris? War es nicht ein Intellektueller, der auf das Bild von Hr. Blocher pisste? Das hat halt schon Niveau, vorallem wenn es von der linken Presse noch bejubelt wird. Antworten


Kurt Röösli

09.09.2010, 14:57 Uhr
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Künstler ist gleich intellektuell ist sicher schon einmal ein Trugschluss. Anfeindungen und Vorurteile gegen irgend eine Berufsgruppe ob Handwerker oder Künstler hingegen sind immer ungerecht. Antworten


Ali Ferkous

09.09.2010, 14:56 Uhr
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Um in der Deutschschweiz ein Intellektueller zu sein, genügt es scheinbar, ein SP-Parteibuch zu besitzen oder von Staatsmedien oder Staatskunstbehörden durchgefüttert zu werden, vorausgesetzt, man erfüllt das Hauptkillerkriterium "nicht einer regelmässigen Arbeit nachgehend". Leute von der intellektuellen Grösse eines Michel Houellebecq gelten unter diesen Bedingungen offensichtlich als Barbaren Antworten


Samuel Ander

09.09.2010, 14:51 Uhr
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@Michael Paul, 14.16 Uhr: Verzweifelter Hilfeschrei? Kann sein - aber warum bloss? Rund 200'000 Muslime leben in der Schweiz. Das sind, wenn ich richtig rechne, etwa 2,6% der Bevölkerung. Viele von ihnen sind hier aufgewachsen, sprechen Schweizerdeutsch und besitzen den Schweizerpass. Bezeichnenderweise war die Zustimmung zu einem Minarettverbot dort am höchsten, wo die wenigstens Muslime leben. Antworten


Marco Schilling

09.09.2010, 14:44 Uhr
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Heute hat jeder eine Meinung basierend auf Fernseh und Internetartikeln und kann sich dank Internet auch derer kundtun. Sich aber tiefgruendiger mit der jeweiligen Materie befassen und nicht nur auf die reisserischen Tagi artikel reagieren heisst Intellektualitaet. Und das ist (fuer mich zumindest) muehsam, drum sind wohl auch Intellektuelle muehsam. Antworten


Patrick Ryf

09.09.2010, 14:42 Uhr
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Seit 911, den darauf folgenden illegalen Angriffskriegen mit DU-Munition und der Erosion der Bürgerrechte usw. sind für mich die westlichen Intellektuellen eine reine Bankrott-Erklärung. Ob Rechts oder Links ,sie sind zu ideologisch eingefärbten Propagandisten verkommen und sind ein Teil des Problems. Das Volk hat genug von dieser dämlichen Rechts-Links Polemik, die einer Scheuklappe gleich kommt. Antworten


Sybille Hoffmann

09.09.2010, 14:41 Uhr
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Herr Oertli hat es auf den Punkt gebracht. Nun, gewisse Medien versuchen mit dem Bereitstellen einer passenden Kneipe die Auflage zu erhöhen. Wem's zu laut wird der verlässt leise aber amStammtisch gibt man seine Meinung in kleiner Runde von sich, die Kommentarbereiche einer TZ sind kein abgeschlossener Raum und vieles was im Schutz der Anonymität gepoltert wird dringt viel zu laut nach außen. Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 14:39 Uhr
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@Nufer Denken hat kein Anfang, kein Ende und keinen Mittelpunkt. Denken ist nie absolut und stets frei. Deshalb fürchten es die Reiter jeder Ideologie. Denn Ideologien sperren Denken ein. Ob orthodox katholisch, SVP, SP, CVP, reformiert, Dr. med, phil. lic, oder Gemüseökkobauer, wer sich in Standesideologien fangen lässt, sollte sich nicht intllektuell nennen. Wahres Denken ist nicht käuflich. Antworten


Renate Traber

09.09.2010, 14:37 Uhr
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Den "Intellektuellen" kann man es nie recht machen. Sie wollen offene Grenzen, jetzt im Zeitalter von Internet sind sinnbildlich diese Grenzen auch für Normalbürger geöffnet worden. Wir müssen ihren "intellektuellen" Ramsch nicht mehr kritiklos über uns ergehen lassen. Die Meinung über diese "wertvollen" Mitglieder der Gesellscaft waren früher nicht anders, nur hatte der Bürger keine Stimme. Antworten


Manuel Nehmer

09.09.2010, 14:36 Uhr
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@Ulrich Scheidegger: Oje Herr Scheidegger. Ich bin Schweizer, mit allen Lorbeeren von einer sogenannten Elitehochschule versehen, kenne viele Nicht-Akadmeiker, Bauern, etc. aber ich bin ihnen weder suspekt, noch habe ich irgendwie das Gefuehl ihnen ueberlegen zu sein. Sorry, ihre Sicht ist ein wenig von Gestern, und koennte als versteckter Elitarismus wahrgenommen werden. Antworten


Edy Gerber

09.09.2010, 14:35 Uhr
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Wenn man zurückschaut, wie viele Kulturschaffende regelmässig die SVP polemisch anfeinde(te)n, bei der Absetzung von C. Blocher laut gejubelt haben, gleichzeitig aber einer Diskussion auf Sachebene lieber ausweichen: Wie können sie sich da wundern, wenn es aus dem Wald so zurückhallt, wie sie selbst gerufen haben ? Antworten


Ronny Hediger

09.09.2010, 14:35 Uhr
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Ich bin beim Lesen dieses Forums in eine tiefe Lebenskrise gefallen. Also: ich habe in Genf studiert , in USA einen PhD gemacht, aber ich wähle SVP. Da lese ich hier: SVP-Wähler sind wie Schafe, oder ohne Hirn oder ähnliches. Da machen sich es die Linken und Möchtegern-Intellektuellen aber 'huere' einfach. Sobald diese selbsternannte Intelligenzia leichten Gegenwind spürt, schreinen sie um Hilfe. Antworten


Alain Burky

09.09.2010, 14:31 Uhr
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Der Artikel macht es sich sehr (zu) einfach. Hier die "intelligenten" Intellektuellen - dort das "dumme" Volk. Im SPIEGEL habe ich in diesem Zusammenhang von "besonderer Wehleidigkeit" gelesen. Antworten


Andreas D. Meier

09.09.2010, 14:30 Uhr
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Herr Mörgeli meint mit dem "Bauchgefühl der einfachen Leute" wohl das sog. "gesunde Volksempfinden". Ein Begriff der in der Naziideologie sehr wichtig war.Viele sog. "einfachen Leute" mit dem "Bauchgefühl" haben im Hitlerregime brav ihre Pflicht erfüllt. Die schrecklichen Folgen diese "Pflichterfüllung" sind ja heute hinlänglich bekannt. Hitler u. Komplizen waren übrigens keine Intelektuellen! Antworten


Nils Leuzinger

09.09.2010, 14:27 Uhr
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Falls intellektuell etwas mit Intelligenz zu tun hat, und der Künstler per definitionem, vollautomatisch und sowieso zum "Intellektuellen" befördert wird, dann ist das Wort linksintellektuell garamend ein Widerspruch in sich? Also ihr Aufrechten und Empörten, husch, husch, brav in den Chor einstimmen und vor dem braunen Popanz warnen! ...äh, und wer hat Stalin so innig verehrt? Waren das nicht... Antworten


Peter Haudenstein

09.09.2010, 14:27 Uhr
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Sogenannte Intellektuelle sind meistens tolerant. Sie denken nach, sie wägen ab, sie sind Menschenfreunde. Ich kenne übrigens auch Analphabeten, die dies tun. Wie ist das möglich? Der Glaube! Soweit ich weiss, vermittelt jede Religion "Menschenfreundlichkeit". Vielleicht sind Religion und Humanismus altmodisch geworden. Aber auch nur bis zur nächsten richtig grossen Katastrophe.. Antworten


Sepp Enderli

09.09.2010, 14:27 Uhr
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"La Suisse n'existe pas" -darüber haben sich die linken Intellektuellen damals sehr gefreut. Nach der Minarettabstimmung haben sie die dummen Schweizer gemassregelt und sich für die Schweiz geschämt und in den Medien die Platform erhalten, das Volk für unmündig zu erklären. Diese Besserwisser (also Intellektuelle) spüren jetzt sowas wie Gegenwind - und das kann dieser verwöhnten Elite nicht schade Antworten


Philipp Betschart

09.09.2010, 14:27 Uhr
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Ist es nicht auch so, dass es Künstler gibt, die bewusst provozien?! Zudem kann ich es absolut verstehen, dass gewisse "Kunstwerke" (z.B. das Hafenkranprojekt) die dann noch mit Steuergeldern finanziert werden, für Kopfschütteln sorgen. Antworten


Samuel Bendicht

09.09.2010, 14:26 Uhr
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Schon erstaunlich, wie viele SvP Anhänger innert kürzester Zeit aufgetrieben werden könne, die alle im beinahe gleichem Wortlaut über diese ach so bösen, linken Intellektuellen herziehen können! Immerhin ehrt ihre Erkenntnis, dass die Intelligenz und der Kunstverstand eher auf Seite der Weltoffenen und Kritischen zu finden ist. Danke! Antworten


Franz Brunner

09.09.2010, 14:21 Uhr
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an alle dummköpfe hier (sorry, aber in diesem zusammenhang scheint mit das wirklich angebracht) die (fast) alles mit nazi und hitler etc in verbindung bringen müssen---keiner der nachfolgenden generationen kann sich wohl vorstellen, wie es war in jener zeit gelebt zu haben Antworten


wolfgang wenger

09.09.2010, 14:21 Uhr
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Rosza hat Recht: "same as it ever was"' ;) (Talking Heads) 1. Gibt es in der Schweiz vergleichsweise kaum Intellektuelle. Dies hat viele Gründe, oft wandern sie aus, beispielsweise nach .. Antworten


cristiano safado

09.09.2010, 14:21 Uhr
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Wenn Künstler den Anspruch erheben, zu den Intellektuellen und nicht zu den Elitären zu gehören, fällt mir immer die Ausstellung in Paris ein, wo ein Künstler auf einen Bundesrat gepinkelt hatte. Ausfluss eines besonderen Intellekts, bei dem allerdings das Intellekt in die Hosen fiel (und bei manchem Künstler offenkundig dort auch hängen blieb). Antworten


Michael Paul

09.09.2010, 14:16 Uhr
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Die Minarettinitiative war kein Ergebnis von Einfachheitsdünkel. Das war ein verzweifelter Hilfeschrei. Linke Kreise und eben auch Intellektuelle haben permanent eine konstruktive Islamdepatte mit der Rassismuskeule totgeknüppelt. Da war es doch klar, dass das Volk das erstbeste Ventil für seinen Unmut nutzt. Zurecht. Dieses manipulative intellektuelle Gehabe hängt mir zum Hals raus! Antworten


Gion Saram

09.09.2010, 14:15 Uhr
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Ob wohl die Intellektuellenfeindlichkeit der Schweizer eine Reaktion auf die Volksverachtung der Intellektuellen ist? Wenn man Bürger, die sich getrauen missbeliebige Parteien zu wählen oder "undenkbaren" Initiativen zum Durchbruch verhelfen, als als braune Dumpfbacken und reaktionäre Landeier abkanzelt anstatt mit intellektuellen Argumenten zu überzeugen versucht, darf man sich nicht verwundern. Antworten


Cyril Beritkov

09.09.2010, 14:15 Uhr
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Herr Lewinsky und Herr Muschg, schreiben Sie doch einmal einen Roman über einen Schweizer Familienvater, dessen etwas verträumte, halbwüchsige Tochter in eine Sek B mit 75% Ausländeranteil gehen muss. Das könnte sich als echte intellektuelle Herausforderung erweisen und an einigen Ihrer gepflegten Ideologien kratzen. Antworten


Roland Raux

09.09.2010, 14:12 Uhr
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Die sich beklagenden Intellektuellen (wie definiert man einen solchen?) und einige Forumschreiber machen es sich wieder sehr einfach: "Das Böse kommt aus der üblen SVP-Ecke, Und das dumme unmündige Volk glaubt denen mehr als uns.. Skandal! Alle haben etwas gegen uns Gscheiten, die wir doch nur unser Bestes wollen." Wacht auf Linke - das 'Volk' ist gar nicht so doof wie ihr es gerne haben wollt. Antworten


Yvan Oertli

09.09.2010, 14:11 Uhr
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Interessant, wie Inflationär der Stammtisch das Wort Volk gebraucht. @Richter, Glotz u.a. das Volk besteht nicht nur aus bierglasschwenkenden Brüllern, sondern auch aus jenen, die leisere Töne bevorzugen. Und so wie ihr das Recht habt, euch zu äussern, so haben es alle anderen auch. Das dauernde: ihr könnt ja gehen, wenn’s euch nicht passt, qualifiziert euch Stammtischler. Das VOLK seit ihr nicht Antworten


Derek Richter

09.09.2010, 14:10 Uhr
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Offensichtlich schliessen sich Intellektuell und Intelligenz aus; Nur ein Narr beisst in die Hand, die ihn füttert. Antworten


Rudi Bucher

09.09.2010, 14:06 Uhr
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In einer Welt, wo alles offen ist, wo Grenzen wegfallen, wo geheiratet oder getauft wird, ohne dass zugehört wird, was vorne gesagt wird, wo geschieden wird, wenn's gerade eine Krise gibt, wo dank Internet und Flugzeug fast jeder Punkt der Welt erreichbar wird - in einer solchen Welt suchen die Menschen von selbst Leitplanken und Schutzzonen, weil Schwimmen im offenen Meer zu bedrohlich erscheint. Antworten


Walter Krebs

09.09.2010, 14:05 Uhr
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Und man verwundert sich. Wenn ich zuhöre oder lese, was gewisse Intellektuelle für Ansichten habe, läuft es mir kalt den Rücken hinunter. Schade, dass es so schwer ist eingebildete Intellektuelle von den wirklichen zu unterscheiden. Um doch einigermassen unterscheiden zu können, haben mir meine Eltern folgendes mitgegeben: „Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden. Intelligenz tritt zurück um zu sehen“. Walter Krebs, Bern Antworten


Samuel Bendicht

09.09.2010, 14:04 Uhr
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@ Hans Ineichen: Sie stehen links, sind also Sozialist und schreiben allen Ernstes, dass die Errungenschaften der letzten 50 Jahre nur den Schweizern gehören? Dies klingt eher nach Nationalist, aber bei der Zusammensetzung der Worte wird ja wieder ein Schuh draus. Ich befürchte, bei dieser Intellektuellenhetze aus dem Nationalen Lager wird es nicht mehr lange dauern, bis wieder Bücher brennen!!! Antworten


Roger Nufer

09.09.2010, 14:04 Uhr
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Es wird immer beser ;-) "Intellektuelle neigen immer zu Spinnereien." Helmut Schmidt, alt Bundeskanzler Antworten


Simon Knuchel

09.09.2010, 14:02 Uhr
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Es ist schon witzig - die Intellektuellen meinen, sie können die ganze Zeit austeilen und kritisieren. Wenn Sie selber in der Kritik stehen, fühlen sie sich gleich tüpiert und schmollen in peinlicher Manier. Antworten


Martin Fricker

09.09.2010, 14:02 Uhr
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Die Dummen haben keine Vorbehalte gegenüber den Intellektuellen, weil sie gar nicht merken, dass sie und ihre Welt von diesen hinterfragt werden. Die Intelligenten schätzen die Intellektuellen, denn sie werden von ihnen herausgefordert. Nur die Mittelmässigen haben Angst vor den Intellektuellen, denn sie merken, dass sie hinterfragt werden, können aber nichts Konstruktives entgegensetzen. Antworten


Roger Nufer

09.09.2010, 14:00 Uhr
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Ich fand noch folgendes lesenswertes Zitat von einem Intellektuellen, für Intellektuelle: "Hoffen wir, daß eines Tages die Intellektuellen aufhören, sich als "links" und "rechts" darzustellen, als ob sie sich einen unverzichtbaren Adelstitel anhefteten, der ihnen Reinheit der Gefühle und Unfehlbarkeit des Urteils garantiert. Die Zuordnung allein macht den Denker nicht aus." André Glucksmann Antworten


Patrick Tanner

09.09.2010, 13:56 Uhr
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@Zurbuchen, dass Sie Herrn Schwarzenbach und die Republikaner mit den Frontisten gleich setzen, zeigt, dass Sie nichts von der Geschichte wissen. Herr Schwarzenbach hat in den 30er und 40er Jahren in diversen Schriften, immer gegen den Faschismus, die Nazis und Frontisten geschrieben. Der später linksintellektuelle Friedrich Dürrenmatt hingegen war Sympatisant und Mitglied der Frontisten-Partei. Antworten


Marianne Gautschi

09.09.2010, 13:55 Uhr
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Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Menschen die denken mehr den je. Ob wir sie Intellektuelle nennen ist nebensächlich. Zu oft wir der Mund geöffnet, bevor das Gehirn eingeschaltet ist! Nachdem ich "Seichtgebiete" von Michael Jürgs und nun "Das Ende der Geduld" von Kirsten Heisig gelesen habe ist mir eher mulmig zumute. Nur zu gerne vernehme ich die Rufer in der Wüste - viel Erfolg! Antworten


Ulrich Scheidegger

09.09.2010, 13:53 Uhr
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Ja die Schweiz hat grosse Mühe mit Intellektuellen, vielfach sind diese nicht einmal geduldet. Denken wir an zum Beispiel nur an Albert Einstein. Es mag vielleicht an den Urgenen von uns Schweizer liegen. Denn wenn jemanden über eine höhere Intelligenz als unsere normale Bauernschläue besitzt, wirkt er auf uns schon als Suspekt. Antworten


Adrian Strässle

09.09.2010, 13:52 Uhr
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Ist wohl kaum ein Zufall, dass bei Revolutionen von links oder rechts erst mal Richter, Politikerärsche, Schmierfinken und selbstverliebte Intellektuelle an die Wand gestellt werden... Antworten


Marcel Meier

09.09.2010, 13:51 Uhr
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@Rolf Schumacher: Sie haben Recht. Obwohl ich weniger mit den Politikern Mitleid habe die tief im Dreck wühlen um ihre Wählerschaft zu erreichen. Ich bedaure mehr den Sumpf der die SVP tatsächlich wählt in der Meinung schweizerische Werte zu schützen. Irgendwann werden sie merken, dass sie als Wasserträger für die reiche, neoliberale Elite missbraucht wurden. Antworten


Roman Hirt

09.09.2010, 13:50 Uhr
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Es erstaunt halt immer wieder, wie kritisch und manchmal gar staatsfeindlich Links-Intellektuelle sich äussern, und dies, obwohl viele von ihnen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind oder waren (Subventionen, Beiträge, Stipendien etc.). Aber diesen Personen scheint staatliche Autorität häufig ein Dorn im Auge zu sein (ist ja klar, verträgt sich halt nicht immer mit dem freien Geist). Antworten


Tom Liebermann

09.09.2010, 13:50 Uhr
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Gestatten? Ich bin auch ein Intellektueller. Allerdings stelle ich dies, anders als die erwähnten pseudo-elitären Herren, nicht derart breit öffentlich zur Schau und gebe mich als "Krönung der Gesellschaft" aus. Übrigens, darauf habe ich kein Patent - darf also ruhig nachgemacht werden... Antworten


Stephan Baumann

09.09.2010, 13:49 Uhr
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Geht es um Intellektuelle oder um Künstler oder sind einfach Linke gemeint? Ich brauche Studi nicht als Kompliment, interessiere mich nicht wirklich für Künstler bin aber ein Linker, was gilt da für mich? In totalitären Regimen werden Menschen verfolgt, unabhängig ihrer Ausbildung. Sind Leute die Mörgeli doof finden Intellektuellen feindlich? Was will dieser Artikel aussagen? Antworten


stephan schwan

09.09.2010, 13:48 Uhr
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In der Schweiz herrscht eine Kultur der Unkultur. Was über intellektuelles Mittelmass hinaus geht, wird als „oberlehrerhaft“ und elitär angefeindet. Während in Deutschland ein gewisser Esprit (interessant ausgedrückte gute Ideen) zum Volkssport gehört und von den Medien hofiert wird, haben es solche Leute schwer in der Schweiz. Die Schweiz ein Bauernvolk, nur gut im Kartoffeln (Geld) zählen?Schade Antworten


Mathias brodmann

09.09.2010, 13:48 Uhr
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Als 1. mal die Begriffserklärung "Inktelektueller": (auszug Unipedia) Ein Intellektueller ist eine Person, die in der Literatur, Kunst oder Wissenschaft tätig ist, soziale und politische Vorgänge hinterfragt, analysiert, kritisiert und dadurch deren Entwicklung beeinflusst. (Ende Auszug) D.h: Gerade das Anecken und die Kritik belegen, dass die Intelektuellen noch gehört werden und bewegen. Antworten


Marc Altheer

09.09.2010, 13:48 Uhr
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Das Problem der Intellektuellen ist dass sie immer nur vom "Differenzieren" reden und gleichzeitig nicht verstehen was die Volksseele bewegt. Wenn eine klare Mehrheit der Bevölkerung gegen Minarette ist, dann wird das einfach immer nur weggeschoben und als "diffuse Angst" behandelt. Aber es ist halt so, dass Ueberfremdung nicht erwünscht ist. Punkt! Minarette in der Türkei, Kirchen in Europa! Antworten


Simon Sieber

09.09.2010, 13:47 Uhr
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ich kann nicht verstehen, wo ein Kontext von Intellektuell und Künstlern liegen soll. Zudem ist es ein Kreislauf der Geschichte (Pendelwirkung), dass sich Parasiten erst dem Wirt bedienen und sich dann vollgesaugt von diesem entfernen möchten. Antworten


Monika Rein

09.09.2010, 13:47 Uhr
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Für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung ist es an der Zeit, dass mehr und insbesondere auch gebildete Menschen sich wieder für die Gemeinschaft einsetzen im aktiven Dialog und der Argumentation. Mir scheint , dass eine grosse Mehrheit sich unreflektiert hinter ihrer Arbeit (oder wo immer) verschanzt und sich weder privat noch öffentlich meinungsbildend einbringt. Antworten


Peter Meier

09.09.2010, 13:46 Uhr
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"Früher war alles besser". Diesen Quatsch glauben neuerdings auch einige Intelektuelle. Antworten


Moritz Zumbühl

09.09.2010, 13:45 Uhr
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man sollte nicht auf mörgeli hören, denn er ist ein Intellektueller und meiner meinung einer der äusserst gefährlicher! Antworten


Stefan Flüeler

09.09.2010, 13:45 Uhr
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Der Hass à la SVP gegen die Intellektuellen entspringt einem tiefsitzenden Unterlegenheits- oder Minderwertigkeitsgefühl. Weil in der Geschichte stets der Fortschritt über die Tradition gesiegt hat. Die Denker beschreiben die Welt von morgen, sie führen den Vergangenheitsmenschen und Spiessbürgern den bevorstehenden Verlust ihrer Macht vor Augen. Das löst bei diesen Menschen extreme Aengste aus. Antworten


Lukretia Schwarz

09.09.2010, 13:45 Uhr
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Adolf Hitler hat auch zuerst alle intellektuellen zum schweigen gebracht und danach die juden ermordet. und heute fragt sich die welt warum das volk, millionen von menschen, nichts gemerkt haben will. Unwissenheit ist heutzutage ein Attribut mit dem es sich gut lebt. Denn wer nichts gewusst hat, dem kann man nichts vorwerfen. Aber Unwissend ist nicht gleich Unschuldig Antworten


Andreas R. Schulthess

09.09.2010, 13:45 Uhr
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Wenn sich die selbst-ernannten Intellektuellen wenigstens an das Zitat von F. Piacaba, den franz.Maler/Schriftsteller halten würden, der sagt: "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.", dann wäre schon viel gewonnen. Eventuell hilft auch die Aussage von S.Somaruga im heutigen Radio-Interview weiter: "Vielleicht hat auch der Andere Recht." Bemerkenswert von einer SP-Frau! Antworten


Georg Höriger

09.09.2010, 13:44 Uhr
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@Stefan Bisig: Also, wenn ich auf Mörgeli und Blocher höre und frustriert bin, wähle ich die SVP nicht; bin ich aber nicht frustriert, wähle ich die SVP. Habe ich Sie richtig verstanden? Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 13:42 Uhr
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Müller: Hirschhorn hat gleiches mit gleichem vergolten. (Blocher hat verbal so manchem schon ins Gesicht gepinkelt). Hirschornsaktion hatte also sogar alttemstamentarisches Ausmass (Auge um Auge, Zahn um Zahn). Man müsste sie folglich sogar der Metaphysik zuordnen. Und da der Lehrsatz Auge um Auge und Zahn um Zahn auch im Koran vorkommt, kann die Aktion sogar als kulturverbinden betrachte werden. Antworten


Rolf Baumann

09.09.2010, 13:42 Uhr
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Tatsache ist, dass zB der moderne Antisemitismus Ende des 19.Jhdt von Intellektuellen erfunden wurde, einer davon ein Geschichtsprofessor. Durchgesetzt haben sich diese Ideen nur aufgrund des Bauchgefühls von Grobianen, die dann Mitte der 1920er Jahre Begriffe wie Intellekteller, Jude, Sozialdemokrat und Bolschewiki synonym verwendeten und immer das Gleiche damit meinten: Mensch der denTodverdient Antworten


peter haber

09.09.2010, 13:40 Uhr
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Ich denke schon dass man intellektuelle und künstler trennen sollte: nicht jeder intellektuelle ist künstler, und nicht jeder künstler ist intellektuell. Sonst glaub ich schon dass dieser artikel recht hat. Es ist natürlich vor allem die "volksnahe" SVP, die behauptet alleine das volk zu vertreten und jeder der kein SVP anhänger ist beschimpft. Der vergleich mit dem 3ten reich liegt leider nahe. Antworten


Lars Mazzucchelli

09.09.2010, 13:39 Uhr
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Herr Mörgeli sollte sich mal die Geschichte von Pol Pot und Kambodscha angucken. Dort durften nur noch Arbeiter und Bauern leben. Aber halt - das waren ja Kommunisten, dann ist ja Herrn Mörgelis Welt wieder in Ordnung. Antworten


robert mueller

09.09.2010, 13:37 Uhr
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Ein Intellektueller ist ein Verstandesmensch,ein Nachdenkender oder auch ein Wissenschaftler. Diese Leute deswegen als Elite zu bezeichnen, müsste hinterfragt werden.Das Problem dieser Leute ist, dass sie - zum Beispiel gegenüber mir einen Bekanntheitsgrad aufweisen und somit ernster genommen werden als meine Meinung. So gesehen hat jeder seine Meinung zu einer Sache ohne bewertend zu sein. Antworten


Lucien Michel

09.09.2010, 13:35 Uhr
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"Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." K. Tucholsky. Dies Worte bleiben nach wie vor aktuell und je lauter es aus den braunen Sümpfen quackt, desto nötiger hat unser Land die Intellektuellen vom Schlage eines Muschgs, Lewinskys, Krnetas und vielen andern . Antworten


Stefan Flüeler

09.09.2010, 13:35 Uhr
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Der Hass à la SVP gegen die Intellektuellen entspringt einem tiefsitzenden Unterlegenheits- oder Minderwertigkeitsgefühl. Weil in der Geschichte stets der Fortschritt über die Tradition gesiegt hat. Die Denker beschreiben die Welt von morgen, sie führen den Vergangenheitsmenschen und Spiessbürgern den bevorstehenden Verlust ihrer Macht vor Augen. Das löst bei diesen Menschen extreme Aengste aus. Antworten


Daniel Gerber

09.09.2010, 13:35 Uhr
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Von den radikalen Zuständen, die einige Schreiberlinge hier darstellen, sind wir sehr weit entfernt... Die Bezeichnung "Intellektueller" bezieht sich vorwiegend auf die belehrenden, moralisierenden und besserwissenden Gestalten - früher, bevor es "soziale" Zünfte gab, wurde die Rolle der heute sogenannten Intellektuellen von Hofnarren gespielt... die musste man auch nicht zu 100% ernst nehmen... Antworten


peter zuellig

09.09.2010, 13:35 Uhr
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Deren eigene Entscheidung, sich mit der Parole "wir sind umzingelt" gegenüber des Mainstream ins Abseits zu stellen. Wer austeilt muss man auch einzustecken können, dies besonders in Anbetracht der Finanzierung der Bohemiens durch den Bourgeois. Weiteres zum Thema: Ich gehe davon aus, dass die Herren CB und Mörgeli ebenso mit Drohungen eingedeckt wurden. Intellektuelle sind doch etwas einäugig. Antworten


Marco Bloch

09.09.2010, 13:34 Uhr
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Wenn ich die Kommentare der rechtsorientierten Seite lese, kommen mir immer die Schafe vom Buch "Animalfarm" in den Sinn..... Antworten


Roger Nufer

09.09.2010, 13:33 Uhr
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Ich kann keine antiintellektuelle Stimmung feststellen. Was ich aber sehe, ist eine politische Auseinandersetzung, die teilweise mit harten Bandagen geführt wird. Leute, die sich offenbar zur intellektuellen Elite zählen, fühlen sich berufen, vor und nach gewissen Abstimmungen das Stimmvolk masszuregeln. Aber das Volk hat ein feines Gespür für Bevormundung und reagiert dementsprechend. So what? Antworten


Reto Huber

09.09.2010, 13:33 Uhr
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Künstler und Intelektueller ist kein geschützter Begriff das merkt man dieser Diskussion mal wieder an. Leute die unser Land und damit uns laufend schlecht machen und beleidigen, brauchen sich nicht zu wundern wenn sie angefeindet werden. Wer austeilt muss auch einstecken können. Wenn die gleichen Leute das in anderen weniger demokratischen Ländern machen würden, hätte das ganz andere Konsequenzen Antworten


Regula Frei

09.09.2010, 13:33 Uhr
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Demonstrativ ungebildet sein ist eben locker und wird überall vorgelebt, im Ausgang, in der Gratispresse, im Staatsfernsehen! Jemand, der etwas weiss, ist ein Stimmungstöter oder ein Streber. Gefragt ist dafür der subjektive "gesunde Menschenverstand". Eine gefährliche Entwicklung. Antworten


Bruno Schnider

09.09.2010, 13:31 Uhr
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Noch nicht der Märchenwelt entstiegen? Immer noch das simple Schema "Intellektuell = links = ethisch gut" in der Seele eingraviert? Ich stelle fest: Nachkriegsjugend mit Böll in der Linken und Adorno im Bauch durch die Pubertät gestrampelt; heute wohlstandsdekadent und weinerlich in Selbstmitleid versinkend. Zeit, dass diese Generation abtritt. Antworten


Rainer Hohn

09.09.2010, 13:31 Uhr
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Wieso werden hier Künstler mit Intellektuellen gleichgesetzt? Viele Künstler sind erfahurngsgemäss eher einfache gemüter, die sich höchstens mit sich selbst auseinandersetzten. Intellektuelle sind in der Wirtschaft oder Politik zu finden als in der Kunst. Viele Künstler haben Ihre Sicht der Dinge ja bei der Verhaftung von Polanski offengelegt, und das hattte nicht viel mit dem Intellekt zu tun. Antworten


Nils Leuzinger

09.09.2010, 13:29 Uhr
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Tja, nach der Lektüre obigen Artikels bleibt einem ja beinahe nichts anderes übrig als brav auf die SVP ein zu dreschen und sich bei unseren bedrohten Intellektuellen mit einem empörten Blog-Beitrag anzubiedern. Ansonsten man sogleich als wenig intellektueller Intellektuellen-Hasser und gar hinterwäldlerischer Finsterling entlarvt wird... Antworten


Franz Brunner

09.09.2010, 13:29 Uhr
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was heisst eigentlich intellektueller? wie ist der begriff definiert? wenn sich die intellektuellen angefeindet werden ist das natürlich unangebracht--aber wenn svp politiker angefeindet werden, dann sind die selber schuld, weil so wie ein svp-ler darf man ja nicht sein Antworten


Nicole Meier

09.09.2010, 13:28 Uhr
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Ohhhhhhhhhhh, die armen Intelektuellen. Wie man sich bettet so liegt man. Schon komisch, gegen Bürgerlich hetzen und dabei ein Weltfremder Linker sein. Aber auch die Bürgerlich denkenden Menschen sollen ihre Ergüsse kaufen. Wem es in der Schweiz nicht passt, der soll seine sieben Sachen packen und sich einen Ort suchen der ihm genehm ist. Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 13:26 Uhr
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@Alle wer gegen Mörgeli und Blocher intellektuell nicht punkten kann, ist kein geistiges Schwergewicht! Also ich fühle mich sauwohl im Ring mit tumben Rechtspopulisten. Mit tumb meine ich nicht dumm, sondern bewusst plakativ einfältig. Manchmal tun mir diese Herren sogar leid, dass sie sich für ihr Wählvolk in derartigen Morast begeben müssen. Antworten


Dominik Portmann

09.09.2010, 13:24 Uhr
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Ich finde diejenigen Künstler am sympathischen, die das Realitätsdenken bewahren konnten, mit anderen Worten die nicht intellektuellen Künstler. Alles andere sind Tagträumer. Antworten


Stephan Hanhart

09.09.2010, 13:24 Uhr
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Natürlich eine Frage, was man unter "intellektuell" versteht. Sind unsere Intellektuellen intellektuell? Nein, Sie sind es nicht. Der Anspruch Leonpold von Rankes: autonomos, abasileutos, apolis gilt unseren Möchtegernintellektuellen schon lange nichts mehr. Lepenies spricht nicht umsonst vom Niedergang der Intellektuellen. Ideologie zählt da mehr als Wahrheit. Antworten


Klaus Rózsa

09.09.2010, 13:22 Uhr
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1. Gibt es in der Schweiz vergleichsweise kaum Intellektuelle. Dies hat viele Gründe, oft wandern sie aus, beispielsweise nach Berlin...2. Die noch nicht ausgewanderten Intellektuellen benehmen sich nicht wie solche: Sie zeichnen sich durch Schweigen aus; was etwas wenig ist. 3. Nein, die Schweiz ist nicht "intellektuellenfeindlich geworden", sie war es schon immer. Antworten


lisa tschudin

09.09.2010, 13:22 Uhr
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herr lewinski vesteht das einfache volk und schreibt ihm schöne lieder wie "frau küenzi echli gwaggle müenzi" mit seinen essays will er uns dann belehren, irgendwie überheblich. kulturschaffender zu sein bedeuted nicht automatisch einen hohen iq zu haben, und nicht alle leute im "volk" sind blöd und verführbar! Antworten


Christophe Diederich

09.09.2010, 13:22 Uhr
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Es ist tatsächlich so, hat man eine Meinung, lebt man gefährlich. Das zieht sich durch von der Uni und in den Beruf. Besonders ungefragt sind Meinungen zu wichtigen regulatorischen Themen, wie der Einsatz von staatlicher Waffengewalt im Ausland. Dabei sind gerade dies die Themen, wo Apathie tödlich sein kann. Aber nein, es zählt nur der Zaster im Unwissen, das auch das Geschäft auf dem Geist fusst Antworten


Bruno Bänninger

09.09.2010, 13:21 Uhr
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Interssant wäre zu wissen, wieso Künstler gerne Intellektuelle sein wollen. Was verstehen diese Leute unter Intellekt und Intellektuelle Anschauungen? Mit Vorliebe verdammen gewisse Intellektuelle die herrschende Meinung der Mehrheit des "dummen" Volkes und sind dann enttäuscht und erbost, wenn sie überhört und übersehen werden. Antworten


cristiano safado

09.09.2010, 13:19 Uhr
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Künstler versuchen zunehmend Einfluss auf die Politik zu nehmen. Wer sich jedoch in die Politik einlässt, muss mit Gegenreaktionen rechnen. Muschg, der sich seit Jahren zu politischem Geschehen teilweise agressiv äusserte, darf sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern. Ueber ein Kunstwerk, das einem nicht gefällt, kann man hinwegsehen. Politik jedoch, geht vielen direkt ans Eingemachte. Antworten


Daniel Leu

09.09.2010, 13:19 Uhr
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Habe nicht gewusst dass es in der Schweiz noch Intellektuelle gibt, oder nennt man heutzutage diejenigen so, die dieses Land am liebsten unter einer Flut von Einwanderern oder dem Diktat der EU zerstört sehen wollen ? Antworten


Rodrigo Gimenez

09.09.2010, 13:18 Uhr
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Da hat Herr Prof. Dr. Ch. Mörgeli für einmal recht, und auch Herr Dr. iur. Ch. Blocher wird ihm da wohl beipflichten: Es waren immer Intellektuelle, die die schlimmsten Ideologien und Hirngespinste erfunden haben...... Antworten


Reto Friedrich

09.09.2010, 13:18 Uhr
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Wie geschrieben kommt Kultur nach wie vor gut an und findet Mehrheiten. Was an den Künstlern persönlich stört ist der Anspruch dieser, da Sie (ungefragt) etwas für die Gemeinschaft tun, vom Kollektiv finanziert zu werden. Insofern ist auch das "Gejammer" der Künstler billiges Marketing zu eigenen Gunsten. Aber wie gesagt: Kultur findet Mehrheiten und kann (muss) Diskussionen aushalten. Antworten


Thomas Baier

09.09.2010, 13:18 Uhr
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Wenn Leute wie Lewinsky oder Krneta als "Intellektuelle" bezeichnet werden, ja - dann ist intellektuell ein Schimpfwort. Solche Leute betätigen sich nicht als Intellektuelle, die pro und kontra einander gegenüberstellen, sondern sie sprechen als Priester einer serbelnden Multikulti- und EU-Religion, deren Leichen schon zu lange aus dem Keller stinken. Antworten


Andreas Noll

09.09.2010, 13:18 Uhr
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2. Und wer den Nutzen von Intellektuellen nicht versteht, der sollte sich mal den Film "V for Vendetta" ansehen: "I've witnessed first hand the power of ideas, I've seen people kill in the name of them, and die defending them... but you cannot kiss an idea, cannot touch it, or hold it... ideas do not bleed, they do not feel pain, they do not love..." "Ideas are bulletproof." Antworten


Walter Maurer

09.09.2010, 13:17 Uhr
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Der intellektuelle Sarrazin wird von Medien, Politik und anderen Intellektuellen fertig gemacht. Im "Pöbel" geniesst er grössten Rückhalt. Hier zeigt sich, warum die Intellektuellen nicht mehr beliebt sind: Bei den Intellektuellen darf nur noch in eine Richtung gedenkt werden. Die eigentliche Rolle der Intellektuellen, verschiedene Denkrichtungen auf den Tisch zu bringen, existiert nicht mehr. Antworten


Reto Derungs

09.09.2010, 13:17 Uhr
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Wer als Intellektueller wahrgenommen werden möchte, muss linksintellektuell sein. Ob er Brauchbares von sich gibt oder nur Unverständliches daherschwafelt, ist nebensächlich. Wer bürgerlich denkt, Klartext schreibt und verständlich spricht, dem wird das Etikett des demagogischen Vereinfachers, der ewiggestrigen Dumpfbacke umgehängt. Man nenne mir nur einen einzigen Rechtsintellektuellen! Antworten


Renate Traber

09.09.2010, 13:16 Uhr
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Würden wir diesen selbsternannten Ikonen des Denkens blind folgen, wären wir schon lange in den Abgrund gefallen. Die Schweiz wäre abgeschafft. Antworten


Alexander Müller

09.09.2010, 13:16 Uhr
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Ich hoffe, dass man Thomas Hirschhorns Pinkelaktion gegen Blocher nicht als intellektuelle Meisterleistung betrachtet. Wer sich solch geschmacklose Unverschämtheiten erlaubt, die noch dazu von einer mit Steuergeldern subventionierten Stiftung (Pro Helvetia) bezahlt werden, muss mit heftigen Gegenreaktionen rechnen. Antworten


Andreas Noll

09.09.2010, 13:15 Uhr
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Wer also kein Schmarotzertum will, muss all die Aufgaben inskünftig selber wahrnehmen: Seine Strassen selber bauen, seine Feuer selber löschen, seine Krankheiten selber behandeln, sich selbst vor Verbrechen schützen. Antworten


Marcel Meier

09.09.2010, 13:15 Uhr
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Wenn kümmert es was Mörgeli denkt und sagt. Es ist bloss die Meinung eines intellektuellen Uni-Professors, Mitglied der Classe Politique, der aus dem Elfenbeinturm heraus Analysen verbreitet - quasi ein Linker und Netter :-) Antworten


Jürgen Kohler

09.09.2010, 13:14 Uhr
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Das Schlimmste ist, dass die sog. Vordenker der SVP (Blocher, Mörgeli, ...) Doktorentiteln tragen und deshalb auch intellektuell sind. Nur geben sie dem Nicht-intellektuellen Volk vor, dass sie ihresgleichen sind. Und die glauben das tatsächlich. Dabei verfolgen sie ihre ganz eigenen (elitären) Ziele, die keineswegs mit denen der Allgemeinheit übereinstimmt. Antworten


Rüdiger Kraus

09.09.2010, 13:14 Uhr
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Ich habe nichts gegen Intellektuelle. Meiner Meinung nach, nennt sich ein Intellektueller aber nicht selber intellektuell. Ein richtig "Grosser", wird von den Leuten als das angesehen und so benannt, aber hat es nicht nötig sich so zu nennen/verhalten. Aber es sollte jeder sagen dürfen, was er meint ohne gehetzt zu werden... Antworten


Simon Liebermann

09.09.2010, 13:13 Uhr
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Man sollte einfach aufhören, die Kommentatoren von tagesanzeiger.ch als Gradmesser für die angebliche Stimmung im Volk zu nehmen. Antworten


Claire Treber

09.09.2010, 13:13 Uhr
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Intellektuelle werden nicht zunehmen angefeindet. Das Durchschnittsvolk ist es aber unterdessen wohl leid, nach jedem umstrittenen Abstimmungsergebnis von eben dieser Intelligenzija als tumbe Masse dargestellt zu werden, die - so könnte man meinen - nach deren Meinung kollektiv Bevormundet gehört. Das ruft starke Reaktionen hervor. Antworten


Andreas Wyler

09.09.2010, 13:13 Uhr
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Jöö, arme Intellektuelle und Künstler! Wohnin mögen sie nun wohl fliehen? Vielleicht irgendwohin wo sie keiner beachtet, was ihre Lage auch nicht besser macht, oder woanders hin, wo sie wegen ihres Schaffens gefoltert und umgebracht werden? oder doch besser in der Schweiz bleiben und sich leid tun weil man bemerkt wird.? Antworten


sandro gasser

09.09.2010, 13:12 Uhr
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intellektuelle sind nicht a priori intelligent und weise, haben immer recht. daher ist's ein reifezeugnis der gesellschaft wenn sie kritisiert werden und auch kritisiert werden müssen. das weinerliche getue der links- intellektuellen allerdings ist lächerlich, im austeillen gegen andersdenkende nehmen sie auch lieber den zweihänder als das florett. siehe moritz leuenberger! Antworten


Andreas Noll

09.09.2010, 13:10 Uhr
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Wer menschliches Zusammensein mit den Begriffen Schmarotzer und Ausbeutung in Verbindung bringt, erweist sich demnach als ungesellig. Die Intellektuellen würden ihn einen Misanthropen nennen. Antworten


alexander müller

09.09.2010, 13:09 Uhr
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Intellektuelle haben in der Schweiz keinen Sonderstatus und das ist gut so. Wir brauchen keinen Standesdünkel. Jeder, der eine Position vertritt, muss mit Anfeindungen von Leuten, die anderer Meinung sind rechnen. Das hat mit der vorherrschenden Streitkultur zu tun. Ich unterscheide immer zwischen ernsthafter Kritik und Äusserungen von Mitläufern, die sich wichtig machen wollen. Antworten


Andreas Noll

09.09.2010, 13:06 Uhr
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1. Allen kommen die Steuern zugute. Strassen, Krankenhäuser, Müllabfuhr, Strafverfolgungsorgane, Polizei. Wir sind in dem Sinne alle "Schmarotzer". Das ist ja gerade der Witz einer Gemeinschaft: Jeder profitiert ein Stück weit vom anderen und wird ein Stück weit "ausgebeutet". Antworten


Vinc Philippi

09.09.2010, 13:05 Uhr
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SP Links... SVP Rechts... sind wir doch froh gibt es beide Parteien. Denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Immer recht, haben beide nicht! Würde nur der SP oder SVP Weg beschritten könnte man das Land sowieso begraben. Gut gibt es noch eine gebildete, kritisch hinterfragende Mitte. Die Fähnchen im Wind halten das Land zusammen nicht der Populismus der von links und rechts her weht. Antworten


heinz zurbuchen

09.09.2010, 13:04 Uhr
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Der gehässige Antiintellektualismus à la SVP, der die moralische Überlegenheit der Durchschnittlichkeit unterstreicht und Volksnähe vorgaukelt, ist tief in der Geschichte verwurzelt. Die mit Presse- und Lehrerfeindlichkeit gewürzte Strategie ist eine historische Grundkonstante des eidgenössischen Rechtspopulismus und an so manchem Stammtisch anzutreffen. Fröntler und Schwarzenbach lassen grüssen. Antworten


Nils Leuzinger

09.09.2010, 13:03 Uhr
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Tja, nach der Lektüre obigen Artikels bleibt einem ja beinahe nichts anderes übrig als brav auf die SVP ein zu dreschen und sich bei unseren bedrohten Intellektuellen mit einem empörten Blog-Beitrag anzubiedern. Ansonsten man sogleich als wenig intellektueller Intellektuellen-Hasser und gar hinterwäldlerischer Finsterling entlarvt wird... Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 13:01 Uhr
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@Stähli: Shakespere hat möglicherweise seine Stücke nicht selber geschrieben (Pseudonym?), Twain war ein notorischer Lügner, Wilde ein Dandy der gern mal Drogen konsumiert hat, Nietzsche endete in einer Psychiatrischen Klinik, Kan war ein kranker Eigenbrödler, Goethe litt unter Grössenwahn und Schiller unter Minderwertigkeitskomplexen. Hmmm? Deren Schriften sind trotzdem nicht schlecht, oder? Antworten


Heinz Frey

09.09.2010, 13:01 Uhr
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Ja, unsere linken Intelektuellen fühlen sich angefeindet. Selber aber bezeichnen sie Gegner und Andersdenkende (das Feindbild liegt v.a. bei der SVP,FDP) als Idioten, Verfassen ganze 1.August-Reden über die "Arschlöcher" in der Schweiz, meinen BR Maurer habe "eine Ziege von hinten gef***", reden von Edibenzen, von der primitiven SVP etc. Verlogenheit nennt man das wohl. Antworten


Maria Manzoni

09.09.2010, 13:00 Uhr
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Und wie lange wurden EU-Gegner, Direktdemokraten und Neutralitätsfreunde als hinterwäldlerische Dorftrottel hingestellt? Geschätzte 20 Jahre. Es ist eher ein Generationenproblem, dass der 68er-Intelligenzia die Meinungshoheit entgleitet. Die "Trau keinem über dreissig"-Generation zieht sich langsam ins Maiensäss zurück. Die unter 30jährigen stehen politisch nicht mehr geschlossen am linken Rand. Antworten


Peter Stutz

09.09.2010, 13:00 Uhr
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Bei vielen Schweizer Künstlern beschränkt sich doch die intellektuelle Leistung darauf, sich über die SVP und das tumbe Volk, das diese SVP wählt, zu mokieren. Publizität ist einem damit gewiss, weshalb auch noch kreativ sein? Antworten


David Frei

09.09.2010, 12:59 Uhr
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Es ist halt so, dass - vor allem dank/wegen Internet - jeder seinen Senf dazugeben kann. Das wäre wohl auch früher so gewesen, nur war es nicht so praktisch und einfach seine Meinung kund zu tun wie heutzutage. Das darf und sollte man nicht überbewerten, sondern muss einfach lernen damit umzugehen. Antworten


martin stehli

09.09.2010, 12:59 Uhr
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Kurze Zwischenfrage: Ist eigentlich jeder Künstler gleich auch ein Intellektueller??? Antworten


Stefan Bisig

09.09.2010, 12:57 Uhr
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Wo Herr Mörgeli recht hat, hat er recht: Stalin war ein Intellektueller, Mao war ein Intellektueller, Pol Pot und Idi Amin waren welche, ebenso McCarthy, A. Pinochet und Alfredo Stroessner. Übrigens: auch er selbst und sein Vorbild C. Blocher sind Intellektuelle... Wenn wir auf die Intellektuellen gehört hätten, hätten wir keine frustrierten, die SVP wählen. Antworten


Ali Ferkous

09.09.2010, 12:57 Uhr
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Intellektuelle sind (nach de.wikipedia) Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht … vor allem in ihrem Störpotenzial - Wie kann man also Intellektueller sein und gleichzeitig nach einer Kuschel-Atmosphäre lechzen? Antworten


Christoph Müller

09.09.2010, 12:56 Uhr
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Linke Nestbeschmutzer die damit noch Geld verdienen (leider) sind also Intellektuelle? Hmm..wer ist eigentlich Herr Muschg? Aber ich bin ja nur ein dummer normaler Bürger..der nicht studiert hat...und somit automatisch als SVP Sympathiesant gilt (vermutlich)...ach ihr armen, armen Möchtegern Intellektuellen..ihr tut mir ja so Leid...aber beim Links/Grünen Sumpf werdet ihr ja gehört... Antworten


Mike Albrecht

09.09.2010, 12:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Unsinn, es ist genau umgekehrt! Die Schweizer Intellektuellen sind leider schweizfeindlich geworden. Sie brandmarken gesunden Patriotismus als Bünzlitum und fühlen sich erst als EU-Befürworter und Globalisierer so richtig weltmännisch. Dabei geht es um ganz banale Interessenvertretung: Intellektuelle Eliten gewinnen durch die Globalisierung. Die grosse Mehrheit der Schweizer aber verliert dabei. Antworten


Danny Suhner

09.09.2010, 12:52 Uhr
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@thomas müller: es stimmt, das sich dank internet jeder informieren kann. aber kreti&pleti (wie sie es nennen) ist in der regel nur an oberflächlichen fast-food-infos interessiert. sobald mann/frau sich aber tiefer mit einem thema befassen müsste (!) ist die lust dazu schnell dahin ! warum verlieren "tages-bezahl-zeitungen" immer mehr leser + "kurzfutter" gratisblätter boomen dagegen ?!?! Antworten


Reto Senn

09.09.2010, 12:52 Uhr
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Komisch, komitsch, dass sich die Intelektuellen beschimpft fühlen...sind es doch gerade sie, die selber fortwährend "schimpfen" - gegen das Land, gegen die Identität, gegen alles. Wer sich so mimosenhaft gibt, sollte dann wenigstens nicht selber so austeilen wie die "Intelektuellen". Der sich hier beklagende Lewinsky hat z.B. alle Ja-sager zum Minarettverbot als Idioten, Edibenze beschimpft. Antworten


Andreas D. Meier

09.09.2010, 12:51 Uhr
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Alle populistischen Parteien, bzw. die Milliardäre die sie finanzieren, versuchen die Intelektuellen mundtot zu machen, siehe Berllusconi in Italien usw. Selbständig denkende Menschen sind ihnen verhasst, sie brauchen brave Befehlsempfänger und Ausführende, mehr nicht. Im Übrigen bezieht Hr. Mörgeli ein sattes Professorengehalt vom "bösen" Staat, den er so gerne und oft beschimpft! Antworten


Walter Zaugg

09.09.2010, 12:50 Uhr
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An Ernst Pauli und an alle linken Blindeli's: Bei jedem rechten Pieps gleich mit Bücherverbrennung und Hatz Quatsch kommen und diese schreckliche SVP und dieser böse Blocher, und überhaupt... Linke können sich alles erlauben, wehe wenn dem entgegengehalten wird. Bitte etwas weniger naiv durch's Leben gehen Herr Gutmensch und alle Menschen sind Brüder Mann. Antworten


Hugo Stiglitz

09.09.2010, 12:49 Uhr
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Das Gros der Intellektuellen lebt vom Erbe der Vorfahren (ob das Geld mit sauberen Methoden beschafft wurde, ist eine andere Frage), bezieht Staatsaufträge (bildende KünstlerInnen) oder ist in einem gesicherten Anstellungsverhältnis (gestaltende KünstlerInnen). Dass ausgerechnet Staatsangestellte und Kapitalismusgewinner das System kritisieren, wirkt nicht wirklich glaubwürdig. Vielleicht darum. Antworten


Alexander Meikirch

09.09.2010, 12:49 Uhr
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Hass und üble Beschimpfungen gegen Künstler sind sicher nicht schön, aber - die Künstler sind manchmal auch nicht unzimperlich. Sie entfernen sich immer mehr vom normalen Volk, sie leben oft elitär in einer anderen Welt, haben keinen Zugang zum Volk und machen oft die Schweiz schlecht. Der normale Schweizer liebt aber sein Land! Antworten


marie berner

09.09.2010, 12:49 Uhr
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Mittelmass und Wirtschaftsfilz hat in der Schweiz schon immer das Sagen gehabt. Da sind Intellektuelle bloss Störenfriede, die den Spiegel vorhalten können. Kein Wunder, passt das manch einem im Filz nicht. Antworten


Richard Marti

09.09.2010, 12:45 Uhr
Melden

Das dünnhäutige Gejammere dieser sich selbst als "intelektuell" bezeichnenden Personen ist nicht grad "intellektuell", eher peinlich und dumm. Aber klar es erhöht das Selbstwertgefühl und den Marktwert (bspw. wenn man grad ein Autor ist), wenn man sich als verfolgte Gattung präsentieren kann. Antworten


Hans Glotz

09.09.2010, 12:45 Uhr
Melden

@Sven E. dem gibt es nichts beizufügen. @Samuel Bendicht: als hätten wir nicht schon genügend Maulkörbe. Die Linke tut sich einfach schwer damit, andere Meinungen zu tolerieren. Wir brauchen keine Nestbeschmutzer. Wem's in der Schweiz nicht passt, kann ja gehen. Antworten


urs schneider

09.09.2010, 12:44 Uhr
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@Rene Meier: Ihrer Grammatik nach hat's bei Ihnen genützt... :-)) Antworten


Derek Richter

09.09.2010, 12:43 Uhr
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Die Aussagen der so genannten "Intellektuellen" stehen häufig im klaren Gegensatz zum Volkswillen und damit gegen die direkte Demokratie. Diese selbstgerechte Kaste hat nicht die Weisheit für sich exklusiv gepachtet. Wenn dieser "geistigen Elite" der Horizont zu eng sein sollte -bitte, sie sind frei zu gehen wobei anderen Ortes die Subventionen weniger üppig sprudeln. Antworten


Rolf Schumacher

09.09.2010, 12:42 Uhr
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Der verbale Schlagabtausch ist eine der höchsten intellektuellen Künste. Eine platonische Akademie ohne Disput wäre genauso langweilig wie die hegelsche Dialektik unmöglich wäre. Ich bin Mörgeli, Blocher (allen Populisten) dankbar ich fühle mich herausgefordert ;-)) In einem Land in dem jeder zweite studiert (sich intellektuell schimpft) ist es gut möglich, dass einige unfähig sind sich zu wehren. Antworten


Walter Niedermann

09.09.2010, 12:42 Uhr
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Da sich in der medialen Schweiz leider immer mehr Dummheit und Anfeindung breit macht, werden die o.g. Herrn wohl noch einiges Überstehen müssen. Die Schweiz ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Ängste vor jedem und vor allem bestens in Stimmung umwandeln kann. An welcher Stelle das von den Machern zuende Gedacht ist, bleibt wohl ewig unergründbar, wie immer eigentlich bei rechter Polemik. Antworten


Patrick Schär

09.09.2010, 12:42 Uhr
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Hier die Wikipedia Definition: http://de.wikipedia.org/wiki/Intellektueller Nach Schumpeter sind wir Forenschreiber quasi alles Intellektuelle, da wir öffentlich über etwas schreiben, von dem wir keine Ahnung haben. Wer seine Meinung kundtut eckt gelegentlich an, ob er nun Intellektuell ist oder nicht. Der gestresste Erich Hess kriegt auch Drohungen und ist wohl nicht ein Intellektueller. Antworten


Peter Pfrunder

09.09.2010, 12:42 Uhr
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R. Meier:Machen Sie doch nicht schon wieder SVP-Bashing! Die Intellektuellen und Künstler diskretitieren sich doch selbst!! Wenn z.B. Kretna nur noch Fäkaliensprache in seinem Werk verwendet,muss man sich nicht wundern,dass die Bevölkerung dafür kein Verständnis¨hat.Bei Muschg weiss man,dass er ein komisches Verhältnis zu CB hat (Neid?).Dazu kommt,dass viele dieser Leute von Steuergeldern leben! Antworten


Max Kronzucker

09.09.2010, 12:41 Uhr
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@Rene Meier: Ich finde, wer VOLK mit 2 L und mit CK schreibt, der sollte sich mit Aussagen über Bildung und Wissen zurückhalten, sonst wird das ganze nämlich peinlich. Antworten


Marc Jenal

09.09.2010, 12:41 Uhr
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Nein, falls mit intellektuell Eigenschaften/Begriffe/Verhalten gemeint ist, wie gebildet aber trotzdem nicht in der Theorie gefangen, sondern praxisorientiert, anpackend, pragmatisch, Vorbild, usw. verknüpft werden. Ich denke eher die Bedeutung des Begriffes hat sich geändert. Heute werden mit dem Begriff eher Leute bezeichnet die stark von der Realität abgehoben, praxisfern wirken. Antworten


Dietmar Huber

09.09.2010, 12:41 Uhr
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Was heisst den intellektuell? Und wer darf sich als intellektuell bezeichnen? Ich finde es auch elitär, wenn eine Gruppe Menschen sich so bezeichnet ohne gefragt worden zu sein. Es gibt bodenständige Leute, die einen reichen Erfahrungsschatz aus dem Leben mitbringen und auch intellektuell sind. Nur mit einem Uni-Abschluss ist kein Intellekt hervorgerufen. Antworten


Mike Keller

09.09.2010, 12:41 Uhr
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Das Problem liegt darin, dass Links-Denker und EU-Befürworter mit ein wenig Fantasie oft als Intellektuelle bezeichnet werden. Rechts-Denker und EU-Gegner mit dem gleichen Ausmass an Weitblick sind dann eher die Bauern und Dummen ja sogar Rechtsradikale und Menschenhasser. Die Beschimpfungen und die Abneigung gegenüber den sog. Intellektuellen ist kein Zufall. Antworten


Daniel Jaggi

09.09.2010, 12:39 Uhr
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Die Intellektuellen sind sicher keine Gefahr für die Schweiz, wie manchmal geschrieben wird, im Gegenteil. Kritische Stimmen muss es geben, und es allen Recht machen kann niemand. Das Verunglimpfen anderer Meinungen egal ob LInks oder Rechts, ist gefährlich und eines demokratischen, freiene Landes unwürdig! Wir wollen keine Diktatur! Antworten


Daniela Meierhofer

09.09.2010, 12:39 Uhr
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Hitler Zitat: Was für ein Glück für die Regierenden, dass das Volk nicht denkt! Ich sage: Was für ein unglückliches Volk, das nicht denkt und nicht fühlt! Antworten


Werner N Staub

09.09.2010, 12:38 Uhr
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Zuerst müsste man sich einmal fragen, wer ist ein Intellektueller oder ein Star. Bestimmen diese selber wer zu ihnen zählt und wer nicht. Es ist dann eben nicht verwunderlich, wenn diejenigen, die von den vermeintlichen Intellektuellen als weniger wissend hingestellt werden sich auf ihre Art wehren. Und dabei ergeben sich dann eben zum Teil ungehobelte Ausdrücke beim Frust ablassen. Cool bleiben Antworten


Tristan Leclerc

09.09.2010, 12:38 Uhr
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Ja Muschg wurde mit Beschimpfungen eingedeckt. Vielleicht sollten sich die Medienschaffenden mal überlegen für welches Zielpublikum dieser Boulevardsender ausgerichtet ist. Dann muss man sich auch nicht wirklich wundern, wenn irgendwelche Anrufer Adolf Muschg beschimpfen. Intellektuelle schauen bestimmt nicht TeleZüri, dieser Sender ist vom Niveau her unterirdisch. Antworten


Stephan Huber

09.09.2010, 12:36 Uhr
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Der Begriff "Intellektueller" war einmal eine Art Ehrentitel, der gewissen Personen von einer kulturell offenen Gesellschaft quasi verliehen wurde. Heute ist es so, dass sich viele Leute von eigenen Gnaden mit dieser Bezeichnung schmücken. Die Definition ist am Rande sehr offen und die Gefahr der Selbstverklärung gross. Auch Intellektuelle müssen sich irgendwann mal dem einfachen Volk erklären. Antworten


Stefan Mueller

09.09.2010, 12:35 Uhr
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Ich bin auch ein Intellektueller und fühle mich pudelwohl! Vermutlich hängt es damit zusammen ob man ein linker oder rechter Intellektueller ist, wobei mir klar ist, dass gerade linke Intellektuelle die rechten Intellektuellen nicht als solche akzeptieren können. Antworten


Stefan Amuletti

09.09.2010, 12:34 Uhr
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Wo würden wir heute stehen, wenn in allen europäischen Ländern auf das Bauchgefühl gesetzt worden wäre und es die europäische Gemeinschaft nicht gäbe? Die heutige Stabilität, der Wohlstand und Frieden ist ein Traum auf diesem kriegerischen Kontinent. Zum Glück gibt es zusätzlich zur Stammtischmeinung auch intelligente Menschen mit Visionen und Ideen. Antworten


Robert Schuman

09.09.2010, 12:33 Uhr
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Das muss jedem auffallen. In letzter Zeit bildet sich wirklich eine intelektuellenfeindliche Stimmung heraus. Jeder der es wagt Einwände zu äussern soll sofort das Land verlassen. Am absurdesten ist aber die Beschimpfung der Eliten durch die Eliten. Wenn Maurer und Blocher über die Elite herziehen frage ich mich schon wieso sie sich nicht selbst dazuzählen. Sie sind eine politische Elite. Antworten


Thomas Müller

09.09.2010, 12:33 Uhr
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Kann es sein dass sich einige um ihren Status fürchten da Wissen und Informationen nicht mehr nur einigen wenigen Intellektuellen zur Verfügung stehen sondern über das Internet quasi Kreti & Pleti kostenlos an solches rankommt? Wir brauchen keine Vordenker sondern Mitdenker. Also los, meine Brüder und Schwestern des gemeinen Pöbels: Geht los und informiert euch! Antworten


Peter Gubler

09.09.2010, 12:33 Uhr
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@Hauser: Wenn diese Leute Missstände in der Gesellschaft anprangern, die tatsächlich vorhanden sind, werden sie von Ihnen ganz einfach als Nestbeschmutzer diffamiert. @Sven E.: Die Leute haben mehr drauf als Sie, Herr E. (?) Antworten


Pat Merz

09.09.2010, 12:32 Uhr
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Es ist wohl eher dem Umstand zuzuschreiben, dass meist nur diese wenigen Stimmen wahrgenommen werden, die am lautesten brüllen. Wegen Solchen gleich von "intellektuellenfeindlicher Stimmung" in der ganzen Schweiz zu sprechen finde ich übertrieben. Antworten


Florian Graf

09.09.2010, 12:29 Uhr
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Das Bauchgefühl von Herrn Mörgeli sagt also, dass das Bauchgefühl richtig liegt? Wenn das Thema nicht eigentlich ernst wäre und die Spiessbürgerliche Verdummungs Partei (SVP) nicht echtes Leid erzeugen würde, gäbe es wirklich viel zu lachen. Antworten


Kurt Aegeri

09.09.2010, 12:26 Uhr
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"SVP-Vordenker Christoph Mörgeli..." Ja, das sagt doch eigentlich schon alles. Vordenker der SVP! Ein Lacher. Andererseits ist halt in Gottes Namen nicht alles, was sich "Künstler" oder "intellektuell" nennt, auch wirklich Künstler/in oder Intellektuelle/r. Einmal mehr gilt: wer selber denken kann, ist eindeutig im Vorteil. Ich jedenfalls verzichte dankend auf "Vordenker". Jeglicher Couleur. Antworten


Samuel Bendicht

09.09.2010, 12:26 Uhr
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Wäre echt mal interessant, wenn die IP-Adressen dieser Grobiane mit veröffentlicht würden, denn erstens würden die Kommentare sofort viel weniger hetzerisch und zweitens könnte man sehen, dass die grössten und schlimmsten Ausfälle und Hetzreden meistens aus der Internet-Schreibstube einer ganz bestimmten, sehr gut organisierten Partei stammen. - Wäre übrigens mal eine interessante Reportage! Antworten


Reinhard Maag

09.09.2010, 12:22 Uhr
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'Die Schweiz' war dem als Tagedieb und Taugenichts empfundenen Intellektuellen oder Künstler gegenüber schon immer skeptisch bis ablehnemd, ja feindlich gesinnt. In einer schon Jahre alten Schrift zeigt es z.B. ein Intellektueller, der jetzt tot ist auf: "Engnis der Enge". Wenns kümmert, der kennt seinen Namen, wer hasst, soll ihn nicht denunzieren können auch noch nach seinem Tod. Antworten


Ernst Pauli

09.09.2010, 12:22 Uhr
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Jetzt sind wir wieder soweit, dass Bücher verbrannt werden (Koran) und wir merken nicht einmal, in welche unsägliche Schleife wir reingeraten. Nach weiteren 50 Jahren werden dann wieder einige wenige verurteilt und man nimmt sich vor, dass "so was nie mehr passieren darf". Antworten



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