Kultur

Weltberühmt und medienscheu

Von Rico Bandle. Aktualisiert am 29.01.2010 1 Kommentar

Der verstorbene Kultautor J.D. Salinger mied nach seinem Welterfolg «The Catcher in the Rye» die Öffentlichkeit. Wir zeigen weitere weltberühmte Künstler, die nichts mit Medien zu tun haben möchten.

1/9 Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller Amerikas, doch von ihm existieren kaum Bilder. J.D. Salinger mied nach seinem Welterfolg «The Catcher in the Rye» die Öffentlichkeit, gab kaum mehr Interviews, veröffentlichte nur noch einige Kurzgeschichten. Dieses seltenene Bild von 1982 zeigt Salinger mit Schauspielerin Elaine Joyce.
Bild: Keystone

   

Sie verhalten sich völlig anachronistisch. In einer Zeit, in der jeder ins Fernsehen drängt, jeder berühmt sein möchte und sein Privatleben im Internet ausbreitet, gibt es Menschen, die zwar berühmt sind, aber völlig zurückgezogen leben und sich jeglicher Medienöffentlichkeit verweigern. Oft handelt es sich um Schriftsteller – bei ihnen ist die Personifizierung auch weit weniger bedeutend als bei Leuten, die selbst auf der Bühne stehen.

Wie in der Bildstrecke ersichtlich, gibt es selbst in der exzentrischen Modebranche, in der Popmusik und im Film Leute, die ihr Werk, nicht aber sich selbst produzieren. Die Geheimniskrämerei hat aber nicht immer damit zu tun, dass jemand unbehelligt leben möchte, oft ist sie eine bewusst gewählte Strategie: Verweigerung als Teil der Kunst. Hinzu kommt: Das Rätselraten («Was macht eigentlich...?») ist der Legendenbildung nur förderlich. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.01.2010, 10:40 Uhr

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1 Kommentar

Rolf Schumacher

29.01.2010, 16:15 Uhr
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Es ist doch allemal besser gute Kunst zu produzieren und anonym zu bleiben, als gecoverte Massenware zu produzieren und auf jeder Party aufzutauchen. Wer genial ist braucht keine WEF Platform, keine Oscarverleihung, kein TV Award sondern einen ruhigen Ort, an dem er seiner Genialität freien Lauf lassen kann. Ich bewundere diese Menschen aufrichtig. Antworten




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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.