Kultur
Mama verführt Jungs gleich in Serie
Von Philippe Zweifel. Aktualisiert am 26.04.2010
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TV-Serien sind längst aus dem Schatten von Spielfilmen getreten. Während hierzulande gerade mal alle paar Jahre eine neue Serie entsteht, buhlen in den USA Dutzende Produktionen um die Gunst der Zuschauer.
Bevor «Dr. House» & Co bei uns über die Bildschirme flimmern, müssen sie an den Mann respektive an die Sender gebracht werden. Dies geschieht während der L.A. Screenings, einer Veranstaltung, auf der amerikanische Produktionsstudios internationalen Kunden ihre neuen Serien vorstellen. Dazu führen sie dem Branchenpublikum Pilotfolgen vor.
Hohe Qualität
Vergangene Woche war es wieder soweit. Im Vergleich zum letzten Jahr, als wegen des Autorenstreiks praktisch keine neuen Serien im Umlauf waren, wurde heuer fleissig gehandelt: Fast 50 neue Serien warteten auf Käufer. Wie US-Medien berichten, sei die Qualität «so hoch wie schon lange nicht mehr».
Ob Anwaltsserie («Deep End»), Komödie («Cougar Town», «Glee»), Vampire («Vampire Diaries») oder Cop-Show («NCIS» mit Rapper L L Cool J): Wie immer ist die Genre-Bandbreite immens. Unter den vorgestellten Produktionen sind auffällig viele Spital- und Ärzteserien. «Three Rivers», «Trauma», «Miami Trauma» oder «Mercy» sind nur einige. Im Auge zu behalten lohnt sich auch «Nurse Jackie», eine Art weiblicher Doktor House. Die Pflegerin ist tablettensüchtig – im Gegensatz zum Zyniker House aber ein Goldschatz.
Video-Ausschnitte sowie weitere Informationen der kommenden US-Serienhighlights finden Sie in der Diashow. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.04.2010, 16:40 Uhr


