Kultur
Schweizer Fernsehen: Mattscheibe bei Schweinegrippe?
Von Reto Hunziker. Aktualisiert am 07.08.2009
Das Schweizer Fernsehen ist bei einer Schweinegrippe-Pandemie doppelt gefordert: «Erstens müssen wir als Service Public den Programm- und Sendebetrieb aufrechterhalten. Und zweitens müssen wir als betroffenes Unternehmen präventive Schutzmassnahmen ergreifen», sagt Max Gurtner, Leiter der Unternehmenskommunikation der SRG.
So könnte es etwa vorkommen, dass die SRG grössere Konferenzen absagen müsste. Doch auch die Zuschauer und Radiohörer könnten das zu spüren bekommen: «Kommt es zu dem Punkt, wo Grossveranstaltungen abgesagt werden müssen, können wir Sendungen mit physischer Publikumsbeteiligung nicht mehr machen», so Gurtner. Das würde bedeuten: Kein «SF bi de Lüt», kein «1 gegen 100» und «Sportpanorama» ohne Publikum.
Nachrichten verschwinden zuletzt
Welche Sendungen es zuerst treffen würde, ist nicht festgelegt, sondern wird «im konkreten Fall» entschieden. Klar ist jedoch: Die Nachrichtensendungen trifft es als Letzte. Auch ob anstelle der temporär abgesetzten Sendungen Mattscheibe, Testbild oder Wiederholungen über den Bildschirm flimmern, ist unbekannt. Allenfalls müssten jedoch Redaktoren ressortübergreifend arbeiten und einzelne Redaktionen zusammengelegt werden.
Noch ist man bei der SRG jedoch gelassen. Die Mitarbeiter seien umfassend informiert und sensibilisiert worden, heisst es. Derzeit sind Gurnter auch keine Schweinegrippe-Fälle innerhalb der SRG bekannt. Doch: «Möglich ist, dass es auch bei uns welche gibt.» (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.08.2009, 15:39 Uhr
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.








