Kultur

TV-Kritik: Die Grenzen der Grosszügigkeit

Seit heute früh läuft die Aktion «Jeder Rappen zählt» auf SF 2. Wir haben uns zwischen 10 und 11 Uhr eine Stunde lang dem Wohlfühl-«Big Brother» ausgesetzt. Ein Leidensbericht.

1/8 Die drei selbst ernannten «JRZ-Helden»: Die Moderatoren Judith Wernli, Mario Torriani und Nik Hartmann werden eine Woche in dem Container wohnen und arbeiten.
SF

   

Der Bundespräsident persönlich war heute Morgen im Glascontainer auf dem Bundesplatz zu Gast und eröffnete die SRG-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» (JRZ). Die selbst deklarierten «JRZ-Helden» Judith Wernli, Mario Torriani und Nik Hartmann werden eine Woche lang im Container leben und rund um die Uhr moderieren, auf SF 2 und auf Radio DRS kann man das Geschehen live verfolgen. Doch was wird da tagein, tagaus gesendet?

Punkt 10 Uhr schalten wir das TV-Gerät ein, der Moderator kündigt die Nachrichten an, die kommen aber nicht, stattdessen Werbeeinblendungen. Gleichzeitig Radio und Fernsehen zu machen, ist offenbar nicht ganz einfach. Zurück im Container, erinnert das Ganze an die einfache Webcam, die heutzutage in fast jedem Radiostudio angebracht ist und über die man die Radiomoderatoren bei ihrer Arbeit beobachten kann. Der Unterschied: In diesem Radiostudio herrscht ein fröhliches Tohuwabohu, unzählige Leute gehen ein und aus, spielen mit dem Töggelikasten, stehen irgendwo wichtig herum. So eine «Big Brother»-Situation könnte durchaus ihren Reiz haben. Doch hier läuft wie beim Radio üblich während 95 Prozent der Sendezeit Musik, was die Leute nebst den Moderationen schwatzen, hört man nicht, auch keine anderen Umgebungsgeräusche. So müssen sich Gehörlose beim Fernsehschauen fühlen.

«Jg grüesse mi Ex Ma»

Weil das alles etwa so spannend ist wie die Übertragung der Standwetterbilder, werden am unteren Bildschirmrand SMS-Nachrichten eingeblendet. Für 2,50 Franken, die natürlich in die Spendenaktion einfliessen, kann man der Welt etwas mitteilen. So wird man mit einer Poesie beglückt wie: «Mir liebe üsi 4 Grossching vo härzä», «Ich finde di action super» oder «Jg grüesse mi Ex Ma dr Alfred us Bollige».

Und was ist mit den drei Helden? Zwischen 10 und 11 moderierten vor allem Mario Torriani und Nik Hartmann, die beiden machten eine stolzen und zufriedenen Eindruck – wie auch alle ihre Gäste. Das Bewusstsein, etwas Gutes zu tun, macht sie erhaben, auch wenn sie dafür ordentlich bezahlt werden. Lovebugs-Sänger Adrian Sieber und Rapper Greis, beide beteiligt am «Jeder Rappen zählt»-Lied, durften je in einem Satz mit ernster Miene erzählen, dass sie jemanden kennen, der schon mal Malaria hatte. Damit sind sie in den Kreis der Malaria-Problematik-Kenner aufgenommen. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass sie beim Live-Singen des Songs keinen einzigen Ton richtig trafen.

Das Konzept von «Jeder Rappen zählt» stammt aus den Niederlanden, wie schon «Big Brother», die erste weltweit erfolgreiche Container-Reality-Show. Die Spenden-Show könnte man durchaus als Wohlfühl-Abklatsch des ausgelutschten Originals bezeichnen. Das einzig Gute daran: Man kann auch spenden, ohne einzuschalten. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.12.2009, 13:17 Uhr

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48 Kommentare

Samuel Bührer

12.12.2011, 14:02 Uhr
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Erst mal einen grossen Dank an den Tagesnanzeiger für die ehrliche Kritik. Ich gehöre seit Anfang an zu den Gegnern dieser ,,Medienshow,,.Warum muss ich nicht erklären. Mich macht das ganze sehr sauer. Traurig das wir quasi das ganze mit unseren Bilag Beiträgen mitfinanzieren. Googelt mal nach ,,JRZ Kritik,,, und macht nicht einen auf ,,ist doch ne gutes Sache,,. Danke Tagesanzeiger, weiter so. Antworten


Sibylle Hunziker

09.01.2011, 15:53 Uhr
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Gott sei Dank, die diesjährige Tränendrüsenaktion ist vorüber. DRS3 hat Von mir aus ein paar Spenden mehr gesammelt, aber garantiert EINE Hörerin weniger. Ich habe von diesem heuchlerischen Gutmenschen-Schmus die Nase voll und würde es definitiv begrüssen, wenn stattdessen ein paar Franken mehr an unseren Steuergeldern abgezapft und nach Afrika transferiert würden. Antworten


Beat Ryser

04.10.2010, 15:34 Uhr
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Freut Euch ....die Selbstinszenierung beginnt von Neuem. Konsequenzanalyse-Privatradios Antworten


Ramon Sacher

21.12.2009, 15:31 Uhr
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Alle paar Sekunden stirbt ein Kind in Afrika an Hunger. Alle paar Minuten eines an Malaria. Irgendwie ist das schon bizar. Da sammelt man tagelang Geld, um Kinder vor der Malaria zu schützen, damit sie nachher den Hungertod sterben. Antworten


Daniela Koelliker

21.12.2009, 12:56 Uhr
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Ich verstehe nicht ganz weshalb ich hier so viele neg. Komentare lesen darf. Es war und ist jedem selbst überlassen ob er spenden wil oder nicht. Es ist auch jedem selbst überlassen wo er spendet. Was soll das.. Neid???? Ich bin stolz auf jeden der gespendet hat, egal für welches Projekt. Danke Judith, Nik und Mario!!!!!! Und vergesst nicht liebe Schweizer uns geht es sehr gut in unserem Land! Antworten


petra haechler

16.12.2009, 12:44 Uhr
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tsssssss! war das eine malaria-mücke? nein, "nur" ein wenig miesmacher-mief. man muss nicht mit allem einverstanden sein, was andere leisten. doch besser ETWAS tun als gar nichts, oder? und nebst informationen und geld sammeln wird auch viel freude vermittelt. bravo! Antworten


Stefan Gubser

15.12.2009, 13:17 Uhr
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Auf einen eher negativen Tagesanzeiger Bericht folgen negative Kommentare. Schade! Denn es ist eine tolle Aktion! Aber immer schön "jammern" und "schlecht machen". Neid? Missgunst? Antworten


Ulrich Bremer

14.12.2009, 22:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Glaskontainer auf dem Bundesplatz mehr gekostet hat, als die Aktion einnehmen wird... Antworten


Erich Becker

14.12.2009, 21:24 Uhr
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ich fand das auch schlimm, würde das aber niemals laut sagen. die wollen doch die welt retten. Antworten


Peter Sommer

14.12.2009, 20:54 Uhr
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Das ganze ist nichts anderes als eine landesweite DRS3-Werbekampagne, bezahlt mit Gebührengeldern auf Kosten der Malariakranken. krank. Antworten


Thomas Müller

14.12.2009, 20:46 Uhr
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Das ganze ist billige Propaganda für die SRG die damit versucht die überteuerten Billag Gebühren zu rechtfertigen!!! Antworten


anrdre tschudi

14.12.2009, 20:10 Uhr
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ich bin voll überzeugrt ,das mindestens 20% der spenden für malariahilfe ausgegeben wird,der rest wird wohl für umtriebe draufgehen Antworten


Peter Schmid

14.12.2009, 19:37 Uhr
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Radio DRS 3 hat für mich nicht die Glaubwürdigkeit für eine solche Aktion. Tagein tagaus kommen die Moderatoren/innen dieses Senders locker-flapsig daher und wollen ewige Fröhlichkeit verbreiten. Und dann widmen sie sich plötzlich einem so ernsten Thema. Das geht nicht auf. Ich habe den Eindruck, dass es sich bloss um eine weitere narzisstische Inszenierung der Moderatoren/innen geht. Antworten


Marcello Passiveri

14.12.2009, 18:33 Uhr
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Diese penetranten Spendenaufrufe gehen mir auf die Nerven. Z. B. Roland Jeanneret am Sonntagmorgen: Stellt Fragen über Fragen - warum eigentlich? Wenn die Gelder die Richtigen erreichen ist jegliche Fragerei doch unnötig? Übrigens, dieser Herr ist pensioniert. Die Stimme bleibt der Glückskette erhalten - weil man sie kennt ... Antworten


Peter Gross

14.12.2009, 18:10 Uhr
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Ich frage mich, wie viele derjenigen, die sich hier über die Aktion aus dem Grund aufregen, weil man auch ohne diesen "übertriebenen Medienrummel" spenden könne, tatsächlich schon einmal gespendet haben. Antworten


Marco Egeter

14.12.2009, 17:51 Uhr
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DRS 3 höre ich erst wieder wenn diese Aktion vorbei ist. Ich finde den Spendenaufruf gut aber zuviel ist zuviel. Lieber unterstütze ich die betroffenen Regionen indem ich dort Ferien mache. Antworten


Gilbert Projer

14.12.2009, 17:48 Uhr
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warum haben solche Spendenaktionen kein Budget mit einem Ziel (soundsovile Franken am Schluss und nicht mehr). Hier werden einfach x- Franken an den anderen Hilfsorganisationen weg gespendet, denn ich spende- aber nicht an x-vielen und beliebigen Aktionen. somit könnte man den "Gewinn" auch weiter spenden an andere Organisationen. Antworten


michael przewrocki

14.12.2009, 17:44 Uhr
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Der Leidensdruck auf den Radio+TV-Etagen ist zuwenig gross um auf wirklich kreative Ideen zu kommen. Antworten


Cavegn Rudolf

14.12.2009, 17:24 Uhr
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Sammeln für die Not ist gut. Das Problem ist die Ueberbevölkerung, dort muss man ansetzen.Wenn immer mehr Leute dazukommen wird die Armut immer grösser. Auch bei uns in der Schwez werden diese Probleme immer grösser. Die Minaretinitiative wurde nur angenommen aus angst v or zu grosser Einwnderung .Es is nicht lage her,dass die Schweiz noch 6Mil. Einwohner zählte,heute sind es bereits 7,8Mil. Antworten


Martin Lerch

14.12.2009, 17:04 Uhr
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So leid es mir tut, die Freude zu stören. Mit der Bekämpfung der Malaria haben diese Leute nicht einem einzigen Menschen geholfen. Stirbt er nicht heute an Malaria, dann in drei Jahren an Cholera, in 9 Jahren im Bürgerkrieg, innert der nächsten 15 Jahren an Hunger. Mit Geld kann man Korruption und Misswirtschaft nicht beseititen in diese Ländern! Antworten


rolf zürcher

14.12.2009, 16:53 Uhr
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Herr Thomas Renggli:und wieso sollte man nicht spenden für ein projekt für die malariabekämpfung?ihre ansicht ist schon etwas egoistisch..es gibt viele, fast zuviele aktionen die unser land betreffen.da könne SIE ja spenden.zudem bezieht das halbe land irgendeine form von sozialhilfen, ist ja auch eine art "spende" Antworten


Roger Crislack

14.12.2009, 16:48 Uhr
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So, DRS3 läuft jetzt mindestens diese Woche nicht mehr bei uns im Büro, mal schauen, ob wir danach wieder zurück wechseln.... ist ja nicht mehr zum aushalten.... :-( schade, habe früher gerne DRS3 gehört.... und spenden kann man auch ganz still und unauffällig, so handhabe ich das zumindest. Antworten


Werner Frankenthal

14.12.2009, 16:13 Uhr
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die schweiz ist das einzige land der welt, in welchem es mehr VIPs gibt, als normalbürger. dadurch sind die plattformen für die selbstinszenierungen eher spärlich gesät. also nutzen alle diese wichtigen vorzeige-VIPs, von moderatoren über sonstige radiowanderer und weitere, jede möglichkeit, die sich ihnen bietet. SF spielt dabei die rolle des kreativen ermöglichers. wahnsinnig spannend und gut! Antworten


Marko Cevic

14.12.2009, 16:13 Uhr
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Wenn jeder Sozialarbeiter in der Schweiz als Einstieg in die Sammelaktion Fr. 100 beisteuert, jeder "Radiomann" Fr. 200, jede/r Politiker/in Fr. 1'000, jeder CEO Fr. 800, jeder CFO Fr. 500 - so kann die Sammelaktion bestimmt mit einem sehr guten Sammelergebnis abgeschlossen werden. Antworten


Thomas Renggli

14.12.2009, 16:02 Uhr
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Torriani, Hartmann und Co. vertrage ich langsam nicht mehr! Bei jeder Ansage der Jingle "jRz", das NERVT unheimlich! Selbstverliebte Kommentatoren, nein danke!!! Wir wechselten die Station, es gibt ja genügend Alternativen! Besser für einen Staats-Sender wäre wenn, statt nach Afrika, das Geld für Projekte in der Schweiz gesammelt würde. Auch hier gibt es genügend unterstützungswürdige Projekte. Antworten


Moni Hubacher

14.12.2009, 15:49 Uhr
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Genau dieses Fasten der JRZ-Helden kann ich gar nicht verstehen. Wem bitte soll das was nützen? Sie werden nicht hungern, dafür sorgt die Ernährungsberatung die ihnen Früchtedrinks und Suppen mixt, nicht frieren. Trotzdem wird immer wieder betont dass sie auf Nahrung und allen möglichen Luxus verzichten. Genau diese Haltung zeigt dass das alleinige Ziel dieser 3 ist sich selber zu beweihräuchern. Antworten


eva zwerg

14.12.2009, 15:44 Uhr
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ist schon gut, was soll dies? der herr Bundespräsident hätte ja mal 10 millionen locker machen können- peatnuts im vergleich zur bankenspende................. Antworten


Dominik Iseli

14.12.2009, 15:31 Uhr
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Im Grundsatz finde ich die Aktion gut - auch wenn man nach den letzten Wochen DRS3-Präsenz den Song nicht mehr hören mag. Interessant aber, dass ein solcher kritischer Artikel gerade von der Konkurenz, TA Media veröffentlich wird. Und an alle Lästerer: einfach umschalten. @Kurt Tanner: soviel ich weiss fasten die Moderatoren ebenfalls wie in Belgien. Antworten


Roland Vetsch

14.12.2009, 15:25 Uhr
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Dass sich andere Hilfswerke aufregen, finde ich unnötig. Denn diese verschleudern Spendengelder durch unnötige Gegenstände, die sie möglichen Spendern zukommen lassen, auch wenn seit Jahren kein Rappen gezahlt wurde. Und von der Aids Hilfe Schweiz bekomme ich jedes Jahr eine Spendenbescheinigung von Fr. 0.00... Dazu konkurrenzieren sich Hilfswerke gegenseitig, anstatt zusammenzuspannen. Antworten


michi müller

14.12.2009, 15:17 Uhr
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Furchtbar das Ganze! Bei mir im Büro ist nur DRS3 zu empfangen und nun muss ich den ganzen lieben langen Tag Mario Torriani zuhören, während man sich ob seiner kindlichen Art ständig fragt, wieso dieser nicht 1,2 oder 3 oder dann halt das Guetnachtgschichtli moderiert. Aber dafür hat ja Superschwiegersohn Nik immer viel Verständniss in seiner Stimme, solange er nur selber im Mittelpunkt steht.. Antworten


peter hablützel

14.12.2009, 15:08 Uhr
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Solidarität und Hilfe für die benachteiligten Menschen in der Schweiz „Entwicklungshilfe“ im eigenen Land, in der Schweiz, für die Menschen die es dringend nötig haben, für die Weihnachten kein Fest der „Freude“ sein wird, weil sie es sich einfach nicht Leisten können. Wieso unterstütz die SRG nicht auch diese Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, mit derselben Medienpräsenz? Antworten


Marco Bernasconi

14.12.2009, 14:53 Uhr
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pro infirmis wäre die alternative variante für spenden... was nicht alles so mit gebührengeldern betrieben wird.. der aufwand pro spendenfranken ist meiner meingung nach zu hoh. besser dieses geld gespart und gespendet Antworten


Hans Willi

14.12.2009, 14:53 Uhr
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Heute morgen vorbei gezappt und während etwa 15 Minuten versucht heraus zu finden, was das alles soll..... Habe leider noch immer nicht herausgefunden, wo das Geld hingeht. Scheint mir, als wäre das "drumherum" wesentlicher als das "wofür"..... Antworten


Roger Kündig

14.12.2009, 14:47 Uhr
Melden

Ich kann das unsägliche "Jeder Rappen zählt" auch nicht mehr hören. Den Radiosender habe ich ausgetauscht. Jetzt ist auch noch der Fernsehsender dran. Antworten


Andreas Steiner

14.12.2009, 14:14 Uhr
Melden

Die ganze Aktionswut hat mich die letzten Wochen auf DRS3 extrem genervt - warum dieses ganze Spektakel? Viele spenden auch ohne diese masslos übertriebene Aufmerksamkeitserhaschung. Ich bin dann mal Weg - auf Radio 1 oder Radio Zürisee ... Antworten


Eva Sundin

14.12.2009, 14:14 Uhr
Melden

Mir ist dieses unablässige Malaria-Geschwafel eigentlich schon vor heute Morgen verleidet! Ich bin mir nicht so sicher, ob es da nicht etwa um die Medienpräsenz gewisser Moderatoren/innen und andern selbsternannten Experten geht, oder wirklich um Malariaopfer in Afrika? Wie gut: Spenden kann man auch ohne einzuschalten. Antworten


Tom Berger

14.12.2009, 14:05 Uhr
Melden

Dann kaufen die naiven Europäer Moskitonetzte und wollen Afrika retten und die Schwarzen gehen fischen damit. Afrika muss lernen sich selber zu helfen. Ressourcen sind genügen vorhanden, nur müssten einmal die korruptenEliten und Regierungen verschwinden. Antworten


Franz Brunner

14.12.2009, 14:01 Uhr
Melden

dekadenz pur---es geht uns ja sooooo schlecht, dieser mangel an überfluss ist fast nicht mehr auszuhalten Antworten


sandy meier

14.12.2009, 13:56 Uhr
Melden

ich finde die aktion toll. über malaria habe ich schon lange nichts mehr gelesen. auch finde ich es spannend, mal zusehen zu können, wie die radiocracks arbeiten. Antworten


Markus Stutz

14.12.2009, 13:52 Uhr
Melden

Lasst sie doch machen! Natürlich ist es peinlich und der Song grottenschlecht aber wenn dafür jemandem geholfen wird ist das doch okay. Wir sollten nicht immer über alles Maulen, wir müssen uns den Müll am TV ja nicht anschauen und den Radiosender können wir auch wechseln. Antworten


Heiny Dürr

14.12.2009, 13:38 Uhr
Melden

Und für was, wenn man bescheiden fragen darf, soll die ganze Spendenaktion sein ? Bisher ist diese Message nicht gut genug durgegeben worden. Antworten


Patrick Meier

14.12.2009, 13:27 Uhr
Melden

Dieser Song alleine würde alle Malaria-Mücken vertreiben. Antworten


Hans Ulrich Suter

14.12.2009, 13:26 Uhr
Melden

Malaria-Forschung wurde lange vernachlässigt. Hauptsächlich weil zuwenig Geld involviert war und die chemische Industrie lieber Medikamente für Zivilisationskrankheiten entwickelt hat. Aber unterdessen ist die Malariamücke aber wieder in Italien aufgetaucht und jetzt(!) sammeln wir Geld. Das wirkt auf mich nicht sehr menschenfreundlich. Antworten


Dominic Koch

14.12.2009, 13:12 Uhr
Melden

Es reicht also nicht, dass dieses unsägliche Lied zur Aktion schon permanent auf DRS3 läuft, nun darf man das Elend auch noch sehn ... jä nu. Ich hoffe, die Aktion leidet nicht unter diesem sehr schlechten Song. Antworten


Kurt Tanner

14.12.2009, 13:10 Uhr
Melden

Die Glaubwürdigkeit dieser Aktion steht und fällt mit der Glaubwüdigkeit der ModeratorInnen. Wahrscheinlich war auch den Schweizer Nachahmern bekannt, dass diese Aktion jährlich in Belgien stattfindet und die MorderatorInnen dort eine Woche lang fasten (keine feste Nahrung zu sich nehmen), aber das wäre für unsere radebrechenden DRS3ler wohl zu viel der Glaubwürdigkeit gewesen. Antworten


Robert Aeschlimann

14.12.2009, 13:10 Uhr
Melden

Schön wenn es Spass macht in einem Glascontainer zu sitzen.Ich sehe einfach den Sinn nicht ganz?Vor Weihnachten wird man übersättigt mit diversen Spendenaufrufen.Man muss sich fragen ,was hier spezieller sein soll? Antworten


peter meier

14.12.2009, 13:01 Uhr
Melden

da gefällt mir der letzte Satz dieses Berichtes am besten " das einzig Gute daran: man kann auch spenden, ohne einzuschalten..... Antworten


Simon Schmid

14.12.2009, 13:01 Uhr
Melden

Yess! Danke für diesen Beitrag! Muss schön sein, sich so selbst zu beweihräuchern und sich selbst auf die Schultern zu klopfen; die anderen Hilfswerke zahlen die Zeche. Irgendwie erinnert es an frühere Jahrzehnte, wo es auf einmal Schick war für die armen Negerlein in Afrika zu spenden. Es gäbe bei uns viele Leute, die um eine solche nationale Hilfskampagne auch froh wären! Antworten



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