Kultur
TV-Kritik: Die graue Mauch
Von Rico Bandle. Aktualisiert am 15.01.2010 73 Kommentare
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Sie wolle hier sein, um über das zu reden, was Freude macht, sagt Corine Mauch zu Beginn des Gesprächs mit Kurt Aeschbacher. Und gibt sich alle Mühe, bei allen Fragen ein Lächeln zu bewahren. Doch ihre Mundwinkel sind verkrampft, man wird das Gefühl nicht los, sie wolle diesen Auftritt bloss schnellstmöglich hinter sich bringen.
Corine Mauch behagen solche Shows nicht. «Ich stehe gerne in der Öffentlichkeit, wenn es um eine Sache geht, nicht aber, um mich selbst zu produzieren», sagt sie. Dass sie die Einladung Aeschbachers trotzdem angenommen hat, hat einen einfachen Grund: In Zürich ist Wahlkampf und Mauch will «unbedingt» wiedergewählt werden.
Zudem könnte ihr ein Besuch bei dem immer wohlgesinnten Kurt Aeschbacher helfen, ihr Image als graue Maus loszuwerden. «Ich war das ganze Leben lang kein graues Mäuschen, man hat mich auch nicht so wahrgenommen», sagt sie entschlossen und betont die «sehr vielen interessanten Begegnungen mit verschiedensten Leuten», die sie in ihrem Amt erfahre. Und doch spricht sie andauernd von Herausforderungen. Das Regieren, der Umgang mit Kritik, ihr Beziehungsleben, die Wirtschaftskrise – alles ist «eine Herausforderung», zum Teil gar «eine sehr grosse Herausforderung».
Kulturpolitik vor Wirtschaftskrise
Auch ihre Lebenspartnerin sei von der Situation gefordert: «Mit mir kann man nicht mehr in aller Ruhe in ein Restaurant gehen». Das sei nicht einfach. «Man muss sich auseinandersetzen mit der Beziehung: Wie geht es dir, wie geht es mir, wie geht es uns miteinander.» Bei den grossen Herausforderungen der Stadt erwähnt Mauch als Erstes die Kulturpolitik: Das neue Kulturleitbild auszuarbeiten sei eine grosse Aufgabe. Erst dann spricht sie die Wirtschaftskrise an und die steigende Arbeitslosigkeit.
Dass Mauch auch bei gänzlich unkritischen Fragen oft so argumentierte, als befände sie sich in der Defensive, zeugt von ihrer Unsicherheit bei solchen Veranstaltungen. Bezeichnend ist, dass alle Gäste nach ihr – der mongolische Stammeshäuptling Galsan Tschinag, der Liedermacher Nils Althaus und der Geigenbauer Michael Rhonheimer – natürlicher und souveräner auftraten. Dennoch, Corine Mauch ist überzeugt: «Ich habe einen superspannenden Job.» (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.01.2010, 10:57 Uhr
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73 Kommentare
@Franco Berteletti: Dieser Mythos von der "seriösen, stillen Schafferin" ist doch barer Unsinn - das Stadtpräsdium besteht in allererster Linie aus Repräsentationsaufgaben; die gute Frau Mauch hat genauso wie euer Herr Tschäppat einen ganzen Stab von Leuten unter sich, die für die eigentliche Tagespolitik verantwortlich sind. Antworten
Liebe Zürcherinnen und Zürcher wollt ihr wirklich, dass euer Stadtoberhaupt eine Plaudertasche ist, welche lieber für sich schaut oder ist euch eine seriöse Schafferin, welche nicht sich persönlich in den Vordergrund stellt sondern sich dafür engagiert, die Geschicke von Zürich gut zu lenken, nicht lieber? Übrigens, ich bin nicht in der SP und Berner! Antworten
Man muss den Zürcher Stimmberechtigten zugute halten, dass Sie nur die Wahl unter 2 grauen Mäusen (Martelli und Mauch) hatten. Aber es musste ja unbedingt eine Frau sein... @Luzia Keller: Die Teilnahme an der Klimakonferenz war keine herausragende Leistung sondern eine Verschwendung von Steuergeldern. Was die Windräder angeht, war das wohl eher das Verdienst der ewz, bzw. Stadtrat Andres Türler Antworten
Es ist typisch, dass auch hier fast nur über das Charisma von Politikern diskutiert wird. Natürlich sind politische Ämter auch repräsentative Ämter und Präsentation ist wichtig. Trotzdem ist dies definitiv nicht die Hauptaufgabe eines Stapi. Frau Mauch ist noch nicht lange im Amt und Aussagen über Erfolg, resp. Misserfolg sind verfrüht. In 4 Jahren wird ihre Leistung wirklich beurteilbar sein. Antworten
Frau Mauch profiliert sich nicht auf Kosten anderer, sondern muss erst mal die Profilierungsscherbenhaufen ihres Vorgängers aufräumen (Hardturm, Kongresshaus, Schauspielhaus). Lieber eine Stadtpräsidentin, die dafür sorgt, dass die Dinge funktionieren, als einen selbstverliebten Ankünder, der nichts auf den Boden bringt. Es scheint das Schicksal von Frauen zu sein hinterher aufräumen zu müssen. Antworten
Wenn ich sehe, wie graue Mäuse über Jahre im Bundesrat sitzen können, dann ist mir Frau Mauch als Stadtpräsidentin gerade noch recht. Mir ist im übrigen eine Bescheidene Person immer noch lieber als ein Grossmaul. Und: wer kann eigentlich Frau Mauch's bisherige Leistungen objektiv beurteilen?Ich jedenfalls nicht. Hinter einer schlechten Rhetorikerin steckt nicht automatisch eine schlechte Leistung Antworten
@ Gaby Müller: Gerne beantworte ich Ihre Frage: Der ewige Moritz ist genauso eine graue Maus und definitiv kein Leader. Mag sein, dass bspw. Merz mit Libyen rückblickend falsch gehandelt hat. Aber er hat GEHANDELT. Leuenberger agiert bspw. im Flughafendossier seit Jahren NICHT. Aber grauen Mäusen scheint ein langes Leben beschieden zu sein - wer nichts macht, macht keine Fehler... Antworten
Wieso eigentlich muss ein Stadtpräsident, eine Stadtpräsidentin, immer dem patriarchalen Anspruch einer charismatischen Führungsperson entsprechen? Wir brauchen kein Balzgehabe, sondern eine überlegte sachlich politisierende prima inter pares. Und - prima ist Corine Mauch! Antworten
Was lese ich denn da: Corine Mauch ist erst 8 Monate im Amt, war bereits in Kopenhagen an der Klimakonferenz und hat schon 27 Windmühlen für die Stadt Zürich bestellt. Ich staune über ihren Leistungsausweis in nur 8 Monaten. Um Himmels Willen, meine Damen und Herren hier, könnte es sein, dass diese Frau ein Mann sein sollte und dann wäre das ein Kraftakt in NUR 8 Monaten? Bin ziemlich verwirrt! Antworten
@Sulzberger--spielen sie doch nicht immer den schutzpatron--niemand verlangt CM müsse sich selbst in den mittelpunkt stellen--aber stapi ist nun mal ein repräsentationsamt, und da sind 30 jahre sp und immer in einem amt eben nicht genug--und "sie braucht zeit ist völlig verfehlt"--es braucht ein anforderungsprofil, wer nicht erfüllt, darf nicht gewählt werden, nicht einfach "try and error" Antworten
@Pat Sulzberger. Corinne Mauch mag eine liebe und sozial kompetente Person sein. Aber sind Sie ehrlich. Würden Sie Corinne Mauch nochmals als Stadtpräsidentin wählen und mit welcher Begründung? Einen echten Leistungsausweis kann Corinne Mauch nicht vorweisen und sind wir ehrlich. So richtig glücklich ist Corinne Mauch nicht im Amt als Stadtpräsidentin und als Repräsentatin der Stadt Zürich. Antworten
Lustig zu sehen, wie viele Strammbürgerliche Mauch als zu wenig extrovertiert empfinden, nachdem sie Frau Martelli zur Stadtpräsidentin küren wollten ... und Elmar zu fest ein König war! An Zürich leiden und über die Stadtpräsidentin spotten, das ist bürgerliches Dampfablassen. Es lebe das Bünzlitum von Seldwyla und die Engstirnigkeit mit dem SVP-Brett vor dem Kopf! Antworten
@Hans Maurer: Seit wann vertritt denn die SVP die Interessen der Arbeiter / Angestellten? Die würden doch die sozialen Errungenschften der Schweiz am liebsten schon morgen abschaffen. Die SVP vertritt doch nur ihre eigenen Interessen. Was machen die denn aschon usser NEIN sagen? Uebrigens: Bin parteilos und auch kein Freund der SP, aber es braucht diese Partei eben trotzdem, gerade wegen der SVP. Antworten
@Michael Meier: das ist aber neu, dass eine Stapi keine 'sanften Geschicke' benötigt, um ihren Job richtig zu machen. Frau Mauch ist noch kein Jahr im Amt und schon ist Züri am verlottern? Es geht doch nur darum, sie rauszuekeln, um den Sitz bürgerlich zu besetzen, egal mit wem und welche 'Kompetenzen' diese Person denn auch immer mitbringen mag. Alle, die sich beschweren, sollens besser machen. Antworten
Heute wirken offenisichtlich nur noch Blender, Angeber und sonstige Heissluftproduzenten auf das Publikum. Frau Mauch wirkt bescheiden und unspektakulär, das ist vielen zu wenig. Gerade die aktuelle Krise hat doch gezeigt, wohin uns all diese Wichtigtuer, Grössenwahnsinnigen, und Besserwisser uns hingeführt haben, da tut mehr Bescheidenheit, und Konzentration auf das Wesentliche, sehr gut! Antworten
Jetzt wird wieder nach dem starken Leader mit Visionen gerufen, dabei ist den Zürchern bereits ein Kran am Flussufer zu visionär. Corine Mauch stellt durch ihre Kulturpolitik eben die Stadt ins Scheinwerferlicht, und nicht so sehr sich selbst. Wäre der Stadt wirklich gedient, wenn sie die Haare pink färben würde oder sich sonst selbst inszeniert? Antworten
Ich war bei der Aufzeichnung der Sendung im Studio zugegen. Der Auftritt von Frau Mauch war in der Realität noch viel farbloser und hohler als er nachher über den Sender in die Stube flimmerte. Frau Mauch hat offenbar keine Ahnung, was ihr Job wäre. Ich hoffe, die Zürcher werden es fertig bringen, sie abzuwählen. Antworten
Eine Person, dich nicht einmal sich selber repräsentieren kann, soll Zürich repräsentieren? Das dumme Geschwätz von der stillen Schafferin reicht vielleicht für's Tiefbauamt, aber sicher nicht für's Präsidium! Zudem ist sie bisher auch nicht durch Kompetenz aufgefallen, denn sie hat kein Gespür für dringende politische Fragen und keine Ahnung, wie man diese angehen muss. Überfordert von A-Z. Antworten
Die SP wird in den nächsten Jahrzehnten jeweils den Präsidenten/Präsidentin stellen. Alle grossen Städte werden zukünftig aus naheliegenden Gründen nur noch von der SP oder Grünen präsidiert. Es liegt also an der SP, gewinnende Persönlichenkeiten für das Präsidium aufzubauen. Antworten
Dass Frau Mauch im von Selbstdarstellung dominierten Politik- und Wahlkampfbereich, eher als graue Maus wahrgenommen wird, müsste sie inzwischen eigentlich gemerkt haben. Das Aktzeptieren der eigenen Person mit Qualitäten der stillen Schafferin, würde zu Authetizität führen. Sie tat mir gestern fast ein bisschen Leid, wie sie unehrlich und verkrampft einem Zerrbild von sich hinterher rannte. Antworten
Leider ist es so dass Frau Mauch als das kleinere von zwei Übeln gewählt wurde,und auch nur dank ihrer Parteizugehörigkeit.Bringt es die Linke nicht bald fertig wieder profilierte Politiker ins Rennen zu schicken,ist es nur eine Frage der Zeit bis die rot/grüne Mehrheit kippen wird.Und das wäre doch wirklich schade für diese wunderbare Stadt. Antworten
Frau Mauch zu wählen, war einer meiner grössten Fehler. Aber Fehler mache ich nicht zweimal. Aber nicht einfach, weil die Frau nichit "auftreten" kann. Sondern weil sie genau da, wo sie sich so stark sieht, eben auch nicht überzeugt. Sie ist eben auch keine pragmatische Schafferin. Aber zur Wahl stellt sich ja in Zürich nicht gerade eine zufriedenstellende Schar von potentiellen Exponenten. Antworten
leider scheint Frau Mauch nicht viel dazuzulernen---vor etwa 2 monaten DRS 3 sendung mit Corinne Mauch--"welche fähigkeiten" es denn für dieses amt brauche? (längere pause als bei andern fragen) "die freude am amt"---als wäre das eine fähigkeit----und jetzt schon wieder "sie wolle hier sein, um über das zu reden, was freude macht"---sie wurde nicht gewählt um das zu machen was freude bereitet Antworten
Ich eröffne die Geschlechterdiskusison, weil die Kritik an Frau Mauch typisch dafür ist. Möglicherweise bin ich blind, aber bislang ist mir nichts aufgefallen, was sie sträflich falsch gemacht hätte. "Graue Maus" hat überhaupt nichts mit Qualifikation zu tun... Welcher Mann wurde je als "Graue Maus" betitelt? Helfen Sie mir weiter und überzeugen Sie mich, dass dies keine Geschlechter-Sache ist :-) Antworten
Was macht ein Schreiner? ...er arbeitet mit Holz! Was macht ein Automechaniker? ...er arbeitet mit Auto's! Was macht ein Politiker? ...er/sie arbeitet mit Worten, e/sie kann reden! Schön, aber, wir (die meissten von uns) können auch reden. Das bei Frau Mauch die Kulturpolitik vor der Wirtschaftskriese kommt, sagt alles! Antworten
Ich staune über die Vorstellungen über das Stapi-Amt. Wir brauchen keine Heldin sondern eine Schafferin. Corine Mauch trat es nach überstürztem Abgang Ledergerbers vor erst 8 Monaten an. Auch Sepp Estermann stand in den ersten zwei Jahren (!) unter gleicher Kritik und war nach 12 Jahren beliebter denn je! Geben wir Stapi Mauch also auch die gleiche Chance, ihre Gestaltungskraft voll zu entfalten! Antworten
Es war von Beginn an klar, dass eine Wahl des kleineren Übels sein würde. Es interessierte sich offenbar einfach kein valabler Kandidat für das Amt. Es ist schwer zu glauben, dass jemals Nostalgie nach "König Elmar" aufkommen würde, aber wenigstens war dieser, bei aller Arroganz, nicht durch sein Amt überfordert. Frau Mauch ist privat sicher nett und alles, aber das reicht eben nicht. Antworten
Bestimmt ist das Amt "Stadtpräsidentin" eine grosse Herausforderung. Was jedoch immer wieder vergessen geht: Die Chefin muss nicht die beste Sachbearbeiterin sein! Der Anforderungskatalog für die Nachfolgerein sollte frühzeitig überarbeitet und bereinigt werden, damit Personen mit Charisma, Motivationsfähigkeit und Macherqualitäten angesprochen sind. -> Personen wie: Hans Stöckli Stapi von Biel Antworten
Doch, Her Silva, es ist eine Geschlechterdiskussion, wenn ich die männlich-überheblich-dummen Sprüche hier lese. Wenn Frau Mauch für alle alles richtig machen würde, dann wäre definitiv etwas falsch. Es braucht in der Politik Macher und keine Cüpli-SI-Grossmaul-Politiker, die nichts tun. Frau Mauch macht ihren Job sehr gut, den Anfeindungen aller Möchtergern-Stapis & -Weltstadtbewohnern zum Trotz. Antworten
Es bereitet mir sorgen wie Ahnungslos die ganze Stadtzürcher SP mit Frau Mauch im Stadtpräsidium richtung Wand fährt. Noch grössere Sorgen bereitet mir dass nach den Wahlen, welche unter diesen Umständen der SVP/FDP auftrieb verleihen werden der grosse Katzenjammer bei den Genossen beginnen wird. Bittte reagiert jetzt und kompetent. Danke ein regelmässiger SP wähler. Antworten
Gaby Müller: Wieso eröffnen sie eine Geschlechterdiskussion?? Das ist unsachlich und ziehlt am Thema vorbei. Wir haben viele charismatische Frauen in der Politik wie z.b. unsere Bundesrätinnen oder auch eine Verena Diener und Rita Fuhrer. Das Problem ist, nicht dass Frau Mauch eine Frau ist sondern dass sie das nötige Charisma nicht besitzt. Antworten
Das musste ja schon vor der Wahl jedem klar sein, dass Frau Mauch in Sachen Auftreten dem alten Stapi nicht das Wasser reichen kann. Wenn die Stadt-Zürcher ihre Stadt gerne als Weltstadt sehen möchten, dann haben sie mit Frau Mauch eine ungünstige Wahl getroffen (naja, die Alternativen waren auch nicht gerade das Gelbe vom Ei) Was die Prioritäten angeht,naja, siehe Parteizugehörigkeit, noch Fragen Antworten
Nicht vergessen: Die Alternative wäre Martell gewesen... Politiker, die nicht nur Selbstdarsteller sind (wie schon oft) und sich bescheiden in den Dienst der Stadt stellen, sind mir tausendmal lieber. Sie hat es nicht nötig zu bluffen. Sie ist kompetent und macht einen tollen Job. Das ist viel wichtiger. Antworten
es ist gut, wenn der tagi auch kritisch gegenüber sozis ist. den das ist auch dringend nötig zum wohle der stadt zürich. frau mauch, eine representantin ohne ausstrahlung, ohne botschaft, vision. sie kann kein bild einer besseren stadt zeichnen, deren grauen farbe von immer mehr gutgemeinten und wohlwollenden verboten für das glück der bürger kommt. gay sein ist eben keine farbe oder qualität. Antworten
Wahrlich ein absolutes Armutszeugnis, dass eine Stadt wie Zürich mit ihren internationalen Beziehungen, ihrem Finanzplatz und tausend anderen spannenden Seiten keine bessere Besetzung für so ein wichtiges Amt findet als Frau Mauch, welche offensichtlich ungeeignet und auch unmotiviert ihr Amt absitzt. Antworten
Finde alle Kommentare hier haben ein wenig recht. Meiner Meinung nach ist Mauch persönlich ziemlich sympathisch, aber als Stadtpräsidentin eine klare Fehlbesetzung. So ein Amt verlangt eine bestimmte Persönlichkeit und die hat sie definitiv nicht. Besonders attraktiv scheint die Position nicht zu sein, wenn man sieht wer sich bewirbt... Antworten
Frau Mauch hat nicht das Profil für einen solchen Job. Zürich braucht einen charismatischen Leader und Macher, egal ob von links oder von rechts. Aber sicher kein graues Verwaltungsmäuschen, das sich am liebsten hinter hohen Papierbergen verstecken würden. Bitte wählt die Dame ab, sie hatte ihre Chance. Antworten
Frau Mauch sollte vielleicht ihr Amt mit einer Person splitten, die sich gerne exponiert. Frau Mauch ist definitiv zu intro für diese Position - das allein schürt leider schon Verdacht, zumal an einer Stelle mit solcher Leuchtturmfunktion. Bestimmt würde sichdazu - diese Auskunft erfolgt ohne Honorar - ein Mann sehr gut eignen, denn dadurch wäre auch ein höchst sachlicher Stil gewährleistet. Antworten
Mauch, Odermatt, Nielsen.... diese Politiker werden in der künftigen Stadtregierung sein, obwohl sie in ihrem Denken weit entfernt vom Arbeiter und Angestellten sind. Diese werden sich wohl leider noch vermehrter der SVP zuwenden.... Wo bleiben in unser Stadt die echten "Sozis" mit der so dringend nötigen Verbundenheit mit der Basis. Von der Kultur haben die Büetzer weiss Gott nicht gelebt.... Antworten
Immer wieder ernüchternd, wie bei Frauen erst das Aussehen und Auftreten gewertet wird und erst dann - mit härterem Massstab als bei Männern - ihre Leistung. Die Sie hier so schnell mit der Kritik zur Hand sind: Machen Sie's doch besser. Immerhin wurde sie von den Zürcher/innen gewählt und hat ihr Amt nicht im Lotto gewonnen. Männer blenden gern um zu überzeugen. Frauen sind einfach zu ehrlich. Antworten
Gigantische Steuerausfälle der Banken. Dammbruch in der Kriminalität. Schweizer Mekka des Sozialmissbrauchs. Rasant steigende Arbeitslosenzahlen. Intergrationsprobleme mit Moslems. Verhärtete Fronten im Parkplatzstreit. Hooligans statt Fussball. Frau Mauch fokussiert sich auf die Kulturpolitik und findet Geld ausgeben spannend. Sie ist stolz auf ihre "First Lady". Wann erwacht das Wahlvolk? Antworten
Eine richtige Grossstadt würde sich doch eigentlich für ihr höchstes Amt jemanden mit Ausstrahlung und Eloquenz wünschen, der in den Medien jeweils souverän auftritt. Nur einigermassen sympathisch zu sein, genügt meiner Meinung nach nicht. Aber Zürich ist wohl einfach keine wirkliche Grossstadt. Oder gibt es nur keine solchen Persönlichkeiten (mehr) hier? Antworten
Frau Mauch wäre sicher eine gute Stadträtin, aber als Stadtpräsidentin fand ich Sie bisher nicht überzeugend. Zürich braucht eine dynamische Persönlichkeit wie Ledergerber, Estermann oder Jositsch. In der SP sind solche Leute leider ziemlich rar resp. gelten als suspekt. Die SP ist drauf und dran Ihre Sitze im Stadtrat zu verpspielen. Antworten
Aha, eine Frau als Politikerin soll also immer adrett aussehen, sich 'gut' vermarkten, immer nett lächeln und dürfte dafür ein bisschen dumm sein? Und bei Männern genügt bereits eine Krawatte, um zu wissen, wo vorne ist?? Mir ists lieber andersrum, es ist entscheidend, wie eine Person politisiert! Frau Mauch macht ihre Arbeit hervorragend und greift auch gesellschaftspolitisch heikle Fragen auf. Antworten
Obwohl ich die politische Arbeit von Frau Mauch nicht beurteilen kann, staune ich als Nichtzürcher und (Parteiloser) schon, dass das pulsierende und weltoffene Zürich keine bessere Alternative zu Frau Mauch hatte! Ein positives und selbstbewusstes Auftreten ist doch das A und O eines/r Spitzenpolitikers/in ! Antworten
Bin sicher, dass Frau Mauch mit ihrem Auftreten resp. ihrer Kommunikationstechnik in keinem Privat-Unternehmen einen mittleren bis höheren Kaderjob bekommen würde, bei dem Kommunikations-, Verhandlungs- und Präsentationsfähigkeiten verlangt werden. Auch nur in der Politik ist es ja möglich, dass nach der Wahl Ämter/Departemente etc. geführt werden, ohne vorgängige Führungspraxis... Antworten
Ich danke Fr Mauch für diesen peinlichen Auftritt, denn selten hat es jemand geschafft sich selber so schlecht zu verkaufen! Seit beginn an höhrt und liest man nur negatives über Fr Mauch. Ich bin der Meinung, dass ZH eine Persönlichkeit verdient, die würdig ist diese wundervolle Stadt zu vertreten. Und keine, die kurz nach Amtsantritt, während einer Wirtschaftskrise, 4 Wochen in die Ferien geht. Antworten




Kurt Stierli
Ob Frau oder Mann, ob links oder rechts, in erster Linie hat der oder die Stadtpräsident/in eine extrovertierte Verkäufer Personlichkeit zu sein, Ledergerber und Tschäppat waren und sind Glücksfälle. Bei der letzten Wahl hatten die Wähler in dieser Beziehung keine Auswahl. Obwohl mein Herz links schlägt, vom Naturell wäre Karl Zweifel der Richtige für dieses Amt, Power und Dynamik, ein Reisser. Antworten