TV-Kritik: Kommen nach den Minaretten die Deutschland-Fahnen dran?
Von Rico Bandle. Aktualisiert am 10.12.2009 269 Kommentare
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Aufgebauschte Geschichte als Anschauungsbeispiel für die Deutschenfeindlichkeit: Das deutsche Model Alena Gerber, das die gänzlich unbekannte Internet-TV-Sendung usgang.tv moderiert. Ihr Engagement führte...
Foto: SF/Reporter
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Nicht nur der Zeitpunkt für diesen «Reporter» so kurz nach der Minarett-Initiative erscheint etwas seltsam, auch der Einstieg zur Sendung. Der Fall Alena Gerber wird nochmals aufgekocht: Eine von den Medien aufgebauschte Geschichte über SVP-Politiker, die sich angeblich über ein deutsches Playmate ereiferten, das eine gänzlich unbekannte Schweizer Internet-TV-Sendung namens Usgang.tv moderierte.
Dieser Fall, der von keinem der beteiligten Exponenten wirklich ernst genommen wird, eignet sich denkbar schlecht als Anschauungsbeispiel für eine durchaus ernst zu nehmende Entwicklung: Über Deutsche zu lästern ist ein Volkssport geworden. Reporterin Belinda Sallin meint gar, die Deutschen seien hierzulande zu einem «Hassobjekt» geworden. Nebst dem Fall Gerber zeigt sie einige tatsächlich besorgniserregende Bespiele dafür. Einerseits ist da die Radio-Moderatorin Katrin Wilde, die nach Beschimpfungen, Drohungen und einem demolierten Auto nach wenigen Monaten ihren Job bei Radio Energy aufgab und die Schweiz wieder verliess. Andererseits äussern sich zwei nichtprominente Deutsche, die üble Drohbriefe erhalten haben. «Die Kugel für Sie steht schon bereit, du elende Deutsche», heisst es auf einem Brief, der an eine Frau gerichtet ist, die schon 30 Jahre in der Schweiz lebt.
Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, dass dies keine Einzelfälle sind. Fünf Anzeigen wegen solcher Drohbriefe seien bisher eingegangen. Gut möglich, dass diese von einem «gestörten Individuum» stammen, wie der bekannte (deutsche) Psychoanalytiker und Satiriker Peter Schneider sagt. Er meint, dass die «sprachliche Nähe und doch Verschiedenheit» für das angespannte Verhältnis zwischen Schweizern und Deutschen verantwortlich sei. Dies glaubt auch SVP-Nationalrat Hans Fehr, der bei den Deutschen eine Ruppigkeit in der Sprache feststellt.
28'000 Deutsche in Zürich
Dass die Unterschiede bei Sprache und Tonalität der Sympathie nicht unbedingt zuträglich sind, dürfte durchaus richtig sein, erklärt aber nicht, weshalb die ablehnende Haltung gegenüber den Deutschen ausgerechnet in letzter Zeit so zugenommen hat. «In den letzten Jahren ist es gravierend geworden», sagt jene Frau, die seit 30 Jahren schon in Zürich lebt. Sie spricht von einem zunehmend gehässigen Ton. Liegt es an der Menge? 28'000 Deutsche leben zurzeit in der Stadt Zürich und jeden Monat werden es mehr. Liegt es in einer allgemeinen Skepsis gegenüber Einwanderern, siehe Minarett-Initiative? Oder ist die Deutschen-Feindlichkeit am Schluss gar nicht so gravierend und unsere Wahrnehmung von der Steinbrück-Affäre geblendet?
Antworten auf diese Fragen gibt es in den 25 Minuten Sendezeit keine, auch nicht ansatzweise. Empörung zu schüren ist einfacher, als den Ursachen nachzugehen. Der «Reporter» zeigt aber auf: In unserem Verhältnis zu den hier lebenden Deutschen herrscht einiges an Unbehagen und Unsicherheit. Und: Einige Unbelehrbare hätten wohl nach dem Verbot von Minaretten auch kaum etwas gegen ein Verbot von Deutschlandfahnen einzuwenden. (bazonline.ch/Newsnetz)
Erstellt: 10.12.2009, 10:25 Uhr
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269 KOMMENTARE
Meines Erachtes ist der Hauptgrund für das Unbehagen gegenüber den Deutschen die Sprache. Obwohl Deutsch Landessprache ist, haben viele Schweizer Mühe, korrekt Hochdeutsch zu sprechen. Die gute Aussprache der Deutschen wirkt deshalb für viele Schweizer arrogant bzw. weckt einen Minderwertigkeitskomplex. Deutsche Einwanderer sollten deshalb möchlichst rasch versuchen Schweizerdeutsch zu sprechen...
ich habe 10 jahre in der ostschweiz gelebt und gearbeitet. offene anfeindungen sind mir zum glück erspart geblieben. dennoch habe ich in all den jahren ein zwischenmenschliches unhehagen empfunden, das mich in meine deutsche heimat zurückgetrieben hat. ich weiss bis heute nicht warum in der so putzig erscheinenden schweiz eine solche menschliche kälte herrscht. das ist in deutschland anders.
Was sind das eigentlich für kleinkarierte Menschen, welche sich als "Deutschkritiker" profilieren? Als gebürtiger Schweizer schäme ich mich für deren Ansichten. Uebrigens bin ich seit 50 Jahren mit einer Berlinerin verheiratet und habe bis dato auf meinen vielen Reisen u.a. nach Deutschland niemals negative Kritik über die Schweiz hören müssen. Ganz im Gegenteil.
@oliver keller: Ah, da haben Sie vielleicht doch etwas zu philosophisch gefragt. Aber mit dem keltischen Ursprung haben Sie durchaus Recht. Der Herr mit den Allemannen allerdings auch. Und dann eben, wiederum und wenn überhaupt......
@Hans-Christian Müller: das Thema war doch, wenn ich nicht irre, D? Ich wollte mit meinen nichtssagenden Beispiel nur mal fragen, wer denn eigentlich ursprünglich von hier ist, mal alle Winkelrieds, Arnolds und von Attighausens ausgenommen. Ich möchte auch nicht so berühmt und berüchtigt werden wie BR a.D. Dr Blocher, dazu ist mir die CH zu klein und der Aufwand lohnt nicht.
@ Phil Decker 10.12.2009, 12:09 Uhr => soll das ein Witz sein?? Wenn in dieser deutschen Stadt 20% hochqualifizierte Schweizer aufschlagen, dann wird dort die Wirtschaft brummen, massenhaft Steuergelder eingenommen, eine super Infrastruktur existieren .... Bitte teilen Sie mir unbedingt mit, wo diese Stadt ist. Ich will da auch hin.
@ Christian Zeitler 11:42 Uhr ; Freut mich zu hören. Sie sind ja auch schon 3 Jahre hier. Warten Sie mal die nächste Fussball WM ab und kommen Sie bitte in dieser Zeit in die Stadt Zürich. Wäre spannend, wie Ihr Kommentar dann aussehen würde. Nicht mal in Italien - beim Spiel gegen Italien - wird man mit derartiger Gehässigkeit konfrontiert.
Ich habe den Verdacht, dass alte Reflexe aufkommen. Damit schaden wir uns selbst am meisten. Dagegen gibt es nur ein Mittel, das jeder für sich in Anspruch nehmen kann: GOTTVERTRAUEN. Das ganze „Aufarbeiten” ohne dieses nützt nichts. Die Weltgeschichte zeigt das immer wieder. Unser Gedächtnis ist dazu viel zu kurz.
Was einem auf den Geist geht und unser nicht soo ausgewachsenes Selbstwertgefühl auch nicht steigert, ist, dass meistens in den Medien ein Deutscher als Fachmann und Experte zu Worte kommt!
Die Gehässigkeit zeigt einfach, dass nun für einmal die Einwanderer nicht die Jobs von schlecht qualifizierten Schweizern gefährden, sonder dass die Deutschen häufig sehr gut qualifiziert und tüchtig sind, was die Jobs von Schweizer Uniabgängern "gefährdet". Man vergisst einfach, dass diese Leute mithelfen, unser Land aufzubauen und konkurrenzfähig zu halten. Deshalb: Seid willkommen Ihr Deutschen
Die Deutschen kommen doch nur in Heerscharen, weil wir heerscharen von schweizer Firmenchefs, Gschäftlimacher und geldgierigen schweizer Jobvergeber haben. Alles, alles meistens Schweizer...Wer verursacht hier das Problem? All die vielen KMU-Chefflis stellen doch lieber einen Deutschen als einen Schweizer ein und wählen vornehmlich SVP. Die Rechten begrüssen doch diese Entwiklung und lachen. hihi
Zum Glueck sind die New Yorker ein wenig toleranter gegenueber den Mitmenschen als Schweizer gegenueber Deutschen. Wir tolerieren und leben hier nicht nur mit Deutschen (die hier schon fast als Vetter gelten!) sondern auch mit Uzbeken, Eskimos, Russen Chilenen usw ohne uns gegenseitig zu bedrohen oder bedroht zu werden. Nicht nur ist dies die Norm wir fuehlen uns wohl mit diesem Zustand!
Ja passen Sie auf, oliver keller, dass Sie mit Ihren kleinen brillanten Nadelstichen nicht zuviele schlafende Lämmchen wecken. Aber über mangelndes Selbstvertrauen muss sich bei Ihnen wohl niemand Sorgen machen, oder?
Als Belgier (Flame), lernt man als vierter Sprache Hochdeutsch. Da Ich mich früher in Antwerpen selbst über nicht integrierte Holländer aufgeregte, habe Ich mich das Schweizerdeutsch beigebracht. Drohbriefe gegen Holländer gab es bei uns nicht, aber Sie waren auch nicht geliebt. Die Deutsche wurden sich viel einfacher tun, wenn man die lokale Sprache akzeptiert und auch lernt.
Da können einem die mutigen Erfinder des Reduits eigentlich nur leid tun. Kaum ist jemand eine Spur eloquenter , werden die Koffer schon wieder gepackt und gleich geht's ab ins geistige Reduiit . Ist schon beeindruckend, diese prickelnde Freundlichkeit der Eidgenossen, kaum in der Lage die elementaren Basics der sonst üblichen Umgangsformen zu praktizieren.
Ich bin jetzt drei Jahre der weisse Nigger aus dem grossen Kanton in diesem Land. Nächste Woche werden die Koffer gepackt. Bin ich froh, dass nicht jeder einen roten Pass haben und auf Dauer hier hausen muss.
Ich kenne sehr viele Deutsche in meinem privaten und beruflichen Umfeld und mache mit ihnen fast ausnahmslos gute Erfahrungen. Alle diese Anfeindungen sind eine Folge der SVP-Hetze gegen alles Nichtschweizerische. Sollen doch die Herren Schlüer, Mörgeli, Fehr und Konsorten ihr eigenes Spital möglichst auf dem Rütli mit 100 % CH-Personal bauen. Sie würden nicht behandelt werden.
@Res Schall: Der Grund warum im Kt. Zug die Wohnungen so teuer sind liegt nicht an den Ausländern sondern an der zuger Steuerpolitik. Roche in Rotkreuz hat zB. Prodiktionsteile von Penzberg (D) nach Rotkreuz verlagert. Roche hätte auch nach Penzberg verlagern können. Ich arbeite in einem Team mit 30% CH und das ist super. Die Welt gehört allen und CH ist eine Teil der Welt.
20 Jahre in der CH, Doppelbürger. Bilder vom Deutschen,CH,I,F = Vorurteile, haben nichts mit der Realität des einzelnen Individuums zu tun. 99,9% sind in der Lage, dies in der direkten Begegnung zu berücksichtigen. Es gibt aber ein (Zerr-)Bild vom Deutschen (Herrenmenschen) welches vorhanden ist. Die Medien/Politiker spielen mit diesem Bild, nur um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Verachtenswert!
Wahnsinn und das im Jahre 2009. Was sind das für menschenverachtende Personen, die so etwas machen. Da wäre es wohl an der Polizei für sich selber und für die betroffenen Personen mehr Respekt zu genieren. Schlimm ist auch, dass eine Minderheit, wiedermal unser Land diskriminiert.
Auch mir geht diese "Anti-Deutschland" Hetze auf den Geist.Am Arbeitsplatz sind sie gute Mitarbeiter, auch gute Kollegen.Gehe gern nach Deutschland.Habe auch dort keine schlechten Erfahrungen gemacht. Vielleicht ist es Neid, weil sie grösser und mächtiger sind? (nicht nur im Fussball) Kümmern wir uns lieber auf die noch kommenden Folgen wegen des Minarettverbots!!
Idioten gibt es überall auf der Welt! Leider auch hier in der CH. Mir sind die Deutschen Nachbarn&neu auch Mitbürger willkommen,solange es keine solchen sind,welche ich anfgangs beschrieb.Wenn diese Migrantenpolemik geführt werden sollten, dann müssen unsere ARBEITGEBER etwas einstecken!Leider ist der rechte Zeitgeist so geizig, dass kein Rp. in die Einheimische Bevölk. investiert wird!Shame on...
Warum nicht einmal von den Erfahrungen von CH in D reden.Verheiratet mit einem Deutschen habe ich in D gelebt.Eine Arbeitserlaubnis wurde mir als Nicht-EU Bürgerin verweigert.Mein Mann musste unterschreiben, bei einer gerichtlichen Trennung dies dem Einwohneramt zu melden.Folge:Innerhalb 30 Tagen hätte ich dann D verlassen müssen, und anderes mehr.Da geht es Deutschen vergleichsweise bei uns gut
@stephan steiger: Dann nichts wie weg, zurück nach D. Dort können sie einen wie Sie sicher gut gebrauchen.
Höre immer wenn Deutsche in der Schweiz leben wollen, dann sollen sie Dialekt reden. Oh weia, das wäre grusig! Aber liebe Schweizer, sollten das dann Schweizer in auch in Deutschland? Leider spricht fast keiner einen Dialekt. Weder Herr Ackermann nach vielen Jahren Hessisch, noch Herr Barnetta Rheinländisch, usw. Geschweige denn, richtiges Hochdeutsch. Ausserdem, wollen viele nur kurz hier bleiben
@oliver keller: Ist es - wenn auch nur ansatzweise - denkbar, dass Ihnen Altbundesrat Christoph Blocher derart bohrend zwischen den Ohren sitzt, weil er mehr Beachtung findet als Sie? Denn, nicht wahr und rein philosophisch betrachtet, hat der Umstand, dass sein Urgrossvater Deutscher war, mit dem hier diskutierten und in keiner Weise erhärteten Phänomen nicht das mindeste zu tun.
Ja, Fr Kuenzler, der Ruetlischwur kam zustande gerade weil es keine Zuercher, Berner und Basler Beteiligung gab ;-)) In unserem Sportklub in Mostindien gibt es mittlerweile eine ca 40%ige D Beteiligung. Integration voellig gelungen. Sie sprechen Bayrisch und andere Dialekte ... wir machen dasselbe. Kein Problem - somit kein Quotenrenner.
Tatsächlich sind Models nicht die geeigneten Angriffspunkte für die Polemik. Die Frage stellt sich nämlich, ob bei der grossen Präsenz von Deutschen (die weder das Milizsystem kennen noch die direkte Demokratie) auf Lehrstühlen und in Redaktionsstuben die Schweiz plötzlich "undenkbar" wird. 1528 meinte Luther zu Zwingli "Ihr habt einen andern Geist". Aus diesem anderen Geist kommt unser System.
Es ist absolut beschämend! Als Schweizer schäme ich mich. Statt unsere Nachbarn wie Nachbarn zu behandeln, zeigen wir uns Schweizer von der unmöglichsten Seite. Ich habe viele deutsche Freunde und bin stets in Deutschland immer freundlich empfangen worden.
also liebe schweizer , was ich da so lese, wie ihr über uns deutsche denkt, hm! ich war bisher immer gerne hier. nun überlege ich ob ich nicht doch wieder in meine alte heimat zurück gehen soll. mein chef, ein eidgenosse wird nicht damit zufrieden sein. aber unter den umständen mach ich wohl besser platz für leute die sich " besser " integrieren können. wir haben euch auch nicht nötig!!!
Se non e vero, e ben trovato Damit es auch die Deutschen verstehen : Wenn's auch nicht wahr ist, ist es immerhin gut erfunden.
Liebe Schweizer Nachbarn, ich lebe in einem Dorf gut 20 km nördlich von Basel. Bi uns schwätzt mr au alemannisch. SEHR viele Familiennamen hier lassen ihren Schweizer Ursprung durchscheinen: Nach dem 30jährigen eingewandert. Das Dorf hat den Baselstab im Wappen- gehörte dem Füstbischof. Und trotzdem kenne ich nicht nur einen, der bei euch arbeitete und/oder schlechte Erfahrungen gemacht hat.
@Daniel Decurtins: Es geht gar nicht um mehr und mehr. Verzicht ist DAS Stichwort. Denn wenn wir keine Ausländer mehr reinlassen, nur weil wir uns vor ihnen fürchten, geht es mit dem jetzigen Wohlstand rasant abwärts. Ich spreche nicht von den Banken sondern vom Spital, der Schule, der Universität, dem Bauwesen...es trifft die Kleinen und nicht die SVP und ihre reichen Freunde. Die sind gesichert.
Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für Fussball. Aber an jeder WM oder EM bin ich offiziell ein Deutschland-Fan! Wieso? Weil mich diese "Gegen Deutschland" Mentalität seit über 30 Jahren einfach nur mehr ärgert. Ich verstehe diesen pauschalen Anti-Deutschland-Reflex schlicht nicht. Was soll das? (ein ziemlich konservativer Schweizer: J.K)
da ich nicht in Zürich wohne kann ich es nicht beurteilen - vielleicht sind die Zürcher tatsächlich so gehässige Zeitgenossen (obwohl angeblich toleranter - laut Minarettbefürwortern) - aber ich kann in meiner Umgebung kein Deutschenhass erkennen. Ich verstehe mich gut mit Deutschen und ich höre von ihnen, dass sie sich bei uns wohl fühlen. - Ein Zürcherproblem oder aufgebauschtes Medienfutter?
Ist das eine verbreitete Einstellung unter den Schweizern? Glaube ich kaum, denn sonst hätte man schon mal davon gehört. Bei den Briefschreibern handelt es sich wohl nur um die paar Trottel, die es in allen Gesellschaften gibt. Sie sollen jetzt als willkommenes Argument herhalten, um der Minarettinitiative dumpfe Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen.
Als Deutsche fühlen wir uns oft sehr angefeindet. Unser 10jähriger Sohn wurde oft als Nazischwein in der Schule bezeichnet, gemobbt und geschlagen. Wir werden darum wieder gehen! Obwohl wir gerade bei einfachen Menschen auch anderes kennengelernt haben. Meine Frau hat ein Schweizer Göttikind und wir haben ein paar Freunde, allerdings meist Schweizer mit ausländ. Partnern.
im moment wird jedes wehwechen eines ausländers von den medien aufgespielt und von den politschen parteien zu ihren zwecken missbraucht und das internet tut das seinige dazu , die stimmung gegeneinander aufzuheizen.natürlich gibt es antipatien unter den menschen und das auf der ganzen welt . also ruhe bewahren sonst geräht alles ausser kontrolle .
Ich bin Schweizerund habe sehr viele deutsche Freunde hier in der Schweiz. Ich habe die ganze Polemik um die sogenannten "Deutschen" satt. Keiner meiner Freunde entspricht den Klischees, die immer wieder bemüht werden. Im Gegenteil, ich habe die deutschen Kollegen als sehr offene, gastfreundliche und tolerante Menschen kennen gelernt. Eigenschaften, die vielen Schweizern auch gut stehen würden!
Als Schweizer schäme im mich schon lange über gewisse Personen in der Politik spezielle die Deutschschweizer, richtige Beünzli. Beherschen nicht mal eine zweite Landessprache verschwiegen richtig Hochdeutsch. Ein so grosses Problem gibts im französisch nicht.
warum schreiben die medien nur über das negative.........es gibt viele schweizer die mögen die deutschen...ich zum biespiel finde die deutschen liebenswert und offen.....bitte hört auf mit dieser einseitigen bericht erstattung..............nächstenliebe heisst das zauberwort......
@Kurt Schwob: Weshalb solch ich im eigenen Land nicht Schweizerdeutsch sprechen dürfen. Übrigens, mit den Romands spreche ich nicht Schweizerdeutsch, mit denen spreche ich französisch, wenn ich mich in der Romandie aufhalte, spreche jedoch Schweizerdeutsch, wenn ich eine Person aus dieser Region hier in der Deutschschweiz antreffe. Wo liegt also ihr Problem?
Sicher sind die vorliegenden Belege richtig und unfassbar. Aber auffallen tut an der ganzen Angelegenheit, dass sich offenbar diese auf den "Grossen Kanton" gerichtete Fremdenfeindlichkeit nur in Zürich abspielt. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen dass so etwas in Basel oder an anderen Grenzzonen vorkommt. Vielleicht leben wir schon so lange nebeneinnander, dass man sich daran gewöhnt hat.
@Hannelore Künzler: Na vielleicht schnell auf der Autobahn und beim Reden, aber ganz sicher sicht bei der Arbeit (Mehrheit beherrscht ja nicht mal das 10-Fingersystem) und erst recht nicht beim Autofahren in den Bergen. Übrigens, reisen sie doch mal nach Frankreich, dort werden die Deutschen mit offenen Armen empfangen. Wer dies glaubt, wird selig.
Aus vielen Kommentaren hört man heraus, dass gar nicht die Deutschen als Problem betrachtet werden, sondern die zunehmende Uebervölkerung der Schweiz. Man sollte also die unnütze Nationalitätendiskussion, die nur den Medien nutzt (höhere Einschaltquoten, Auflagen), beenden und sich dem eigentlichen Problem zuwenden, dem uferlosen Bevölkerungswachstum in diesem Land.
Mein Gott , liebe Schweizer, man muss sich ja echt schämen ein Schweizer zu sein. Mir geht es seit gestern Abend mit dem TV Beitrag so. Was würde wir nur ohne die Arbeitskräfte aus Deutschland machen- unsere Wirtschaft würde nie so blühen- das ganze Gesundheitssystem und die Hotellerie würde am Boden liegen. Herr und Frau Schweizer seit Tolerant- egal welches Land/ Herkunft der Mensch zählt.
@Luzia Keller: nicht fluchen, das bringt Unglück! (Blocher wieder in den Bundesrat ;-) Aber es ist eben schon so, dass wer seine Nachbarn nicht mag, sich weiter entfernt auch keine Freunde zu schaffen vermag. Frohes Fest!
Die Zürcher lachen über die langsamen Berner und die Basler finden die Zürcher arrogant. Jeder gegen jeden! Ich wundere mich, dass der Rütli-Schwur zustande gekommen ist. Oder auch nicht: Damals ging es gegen einen gemeinsamen Feind und Unterdrücker! Und heute werden die "schnellen Deutschen" als feindliche Ritter angesehen. H.K. (eine Deutsche!)
Der Schlüssel zum ganzen liegt darin, dass sich viele Schweizer selber nicht mal mögen, die Missgunst und der Neid gehören zur Grundausstattung fast jedes Schweizers. Wir hätten so viel, auf das wir stolz sein könnten. Lieber verschwenden wir unsere Energie mit Angst vor Fremdem(n) und allem, was uns herausfordern und weiterbringen könnte.
Vor 30 Jahren aus Südosteuropa in die Schweiz eingereist, an der Uni Deutsche Literatur studiert, Schweizer Deutsch perfekt gelernt, stolzer Schweizer Bürger geworden, seit fast 20 Jahren Lehrer an einer öffentlichen Schule und dann den "Fehler" gemacht, eine Deutsche zu heiraten und süsse Kinder gezeugt. Und dann spürt man, was es heisst, ausgegrenzt zu sein. Und seitdem ärgert und schämt man sic
'....und sie liebten und sie schlugen sich....!' Himmeldonnerwetternochmal, was geht hier eigentlich vor? Kindergeburtstage sind ja völlig harmlos dagegen. Reisst Euch bitte zusammen und umarmt Euch....es ist doch Weihnachtszeit! Schon davon gehört?
@Julian Kühne, 14.12: "Jeder Schweizer kann auch Schriftdeutsch" ... da fehlen Ihnen klare Informationen. Ich arbeite seit Jahrzehnten mit vielen Gruppen; reihenweise weigern sich Schweizerinnen und Schweizer, Hochdeutsch zu reden, Schüler ebenso wie Berufsleute, Junge noch mehr als Ältere. Sie "können" es vielleicht, aber so mit wie mit Krücken gehen. Kurt Schwob (Schweizer seit ca. 1640)
Der angebliche Hass der Schweizer auf die Deutschen ist meiner Meinung nach vor allem ein Ammenmärchen der Medien. Sicher gibt es kleinere Friktionen wie übereall zwischen Menschen. Aber es gibt bestimmt viel mehr Freundschaften. Die Medien wollen oft Probleme überspitzen damit sie Aufmerksamkeit und damit Auflagen erhöhen können. Die Deutschen sind bei weitem die wilkommenste Volksgruppe in CH.
In einem derart verknüpften Kontinent wie Europa sollte man sich vielleicht mal fragen was für eine Bedeutung eine "Staatsangehörigkeit" nun eigentlich hat; ohne das "grosse böse Deutschland" würde die Schweiz nicht so reich sein wie sie jetzt ist. Für mein Land (die Niederlande) gilt das auch, und auch dort findet man leider solchen Hass. Dass muss aber nicht sein.
So ganz verstehe ich das Gegacker um Deutsche in der Schweiz nicht. Wir haben 3 Abstimmungen zu den Bilateralen incl. Personenfreizügigkeit angenommen. Und jetzt wundert sich jemand, wenn tatsächlich auch Personen kommen? Was soll das für ein Demokratieverständnis sein? Bei der Minarettinitiative wird ja auch so sehr betont, dass die Abstimmung exakt den Willen des Volkes widerspiegelt.
Ha, es ist schon lustig. Kaum taucht in einem Artikel die Vokabel "deutsch" auf, werden binnen 2 Stunden Kommentare in dreistelliger Menge geschrieben. Abgesehen davon: Ihr Schweizer glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich eure Insel-Politik mittelfristig aufrecht erhalten lässt? Lass noch 10, max. 20 Jahre ins Land gehen, dann sind Deutsche und Schweizer ohnehin EU-Partner - und zwangsbefreundet!
Ich bin ein im Ausland lebender Schweizer und kann es fast nicht fassen was sich da in der Schweiz abspielt. Wir waren doch ein Weltoffenes Volk das sich für Menschen aller Rassen und Klassen eingesetzt hat. Keine Angst, die Gefahr kommt nicht von aussen sondern von den eigenen Politikern welche einfach nicht mehr fähig sind. Ah, sicher geht nun kein Schweizer mehr ins Ausland in die Ferien!!!
hier in basel ist (aber hier wurde die minarett-initiative ja auch abgelehnt ... wenngleich leider nur knapp) von deutschen-feindlichkeit nicht wirklich etwas zu spüren. es sind unsere nachbarn mit marotten wie auch wir schweizer so manche haben. klar sind uns zumindest die gebildeten (in der CH + politik) deutschen sprachlich überlegen, aber ansonsten menschen wie "du + ich". welcome!
Die Schweizer sind ja sogar gegen die Schweizer selbst. Wenn ich denke wie Zürcher gegen die Aargauer schimpfen. Dann schimpfen sie gegen die Deutschen, fahren aber jedes Wochenend nach Deutschland zum Einkaufen und auswärts essen. Schauen das deutsche Fernsehen und lesen deutsche Magazine. Alles was nicht SVP ist, ist suspekt. Seien wir doch tolerant, es braucht nur ein Lächeln.
Warum haben die Schweizer ein Problem mit uns? Fehlt Ihnen dank hoher Berge der welt- und gesellschaftspolitische Weitblick ähnlich wie den Ossis vor der Wende? Die Deutschen machen Urlaub in der Schweiz und arbeiten dort. Wir sind nicht perfekt und manche von uns benehmen sich daneben. Aber das gibt es bei EUCH auch. Die Minarettabstimmung war schon peinlich genug für Euer Land. Öffnet Euch!!!
Ist doch nur dummer Populismus, offensichtlich gehen den Medien die Themen aus. Man kann den Rassismus auch künstlich herbeischwöhren. Es ist nun mal eine Tatsache, dass in der Schweiz im Verglich mit anderen Industriestaaten sehr viele Ausländer leben und viele Schweizer haben angst, dass wir eines Tages im eigenen Lande die Ausländer sind, leider nicht immer unbegründet.
Der seltsame Zeitpunkt lässt dadurch erklären, dass die SF-Gutmenschen die seit dem vorletzten WE artikulierte Ablehnung von islamischen Fundis auf die Deutschen umlenken möchten. Dieses Ansinnen liegt wohl in der irrationalen Antipathie der politisch korrekten Elite gegenüber intergrationswilligen und qualifizierten europäischen Einwandereren und ihrer Sympathie fürs genaue Gegenteil begründet.
Es gibt überall nett und weniger nette Menschen.Aber wenn ich vergleichen darf nach mein Erlebnis,dann muss ich sage ,die Schweiz ist scheu ,hilfbereit ...und keinem Fall rassistisch.ich war mit einem deutschen Arzt verheiratet.Als ich schwager war ,hatte meine Ex-schwiegermutter ihr Bedenken geäussert,ob mein Kind normal wäre.und und und . Solche Problem habe ich in der CH nicht.
Solche "Hottentotten" wie Herr Jäger beschreibt gibt es leider überall - auch einige Schweizer sind so. Doch von einigen schwarzen Schafen lässt sich ja nicht auf die Allgemeinheit schliessen. Aber die Diskussion lenkt stark von den Schweizer Problemen ab. - Denn innerhalb der Schweiz mag man sich ja auch nicht. Das sind es die "bösen Walliser" oder die "lahmen Berner" oder die "dummen Tessiner"
Mir sind Deutsche lieb (als Menschen) und teuer (als Wirtschaftsfaktor). Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe, so stelle ich fest, dass viele dieser neu eingewanderten Deutschen innert Kürze zu Freunden wurden. Bei den meisten anderen Immigranten hat das wesentlich länger gedauert. Und das liegt nicht einfach an mir - die Deutschen sind auf mich zugekommen.
Ich glaube, dass die überwiegende Mehrheit der Schweizer nicht mit den Ausländern ein Problem haben (schon gar nicht mit den Deutschen, wie die Medien in der letzten Zeit häufig durch beinahe hetzerische Schlagzeilen suggerieren wollen), sondern mit der Nichtexistenz einer kontrollierten Einwanderungspolitik. Eine schrankenlose Zuwanderung kann die einheimische Bevölkerung nicht verkraften.
Morddrohungen irgendewelcher Art müssen sehr streng bestraft werden und man nicht im Undergrund Bedrohungen ausspricht und weiterhin tut. Diese verwerflichen und feigen Personen muss das Gesetz in den Schranken weissen
Was Frau Wilde angedroht wird passiert vielen anderen auch deshalb müssten härtere Gestetze diese Drohungenunden einschränken und auch entsprechend bestraft werden da es sich um Morddrohungen handelt und auch entsprechend verfolgt werden müssen es geht ja nicht an das man anoyum das toleriert.? und Komplexe damit abbaut.
Mein Gott diese Probleme möchte ich haben.. Die Schweiz (tut mir leid für die Verallgemeinerung) ist rassistisch gegen jeden. Moslems und allgemein Personen aus dem Osten weil sie eine andere Glaubensrichtung haben, die Deutschen weil sie besser sprechen können und zum Teil gebildeter sind (ist Tatsache) und sogar unter Schweizern. Romands gegen Schweizerdeutsche.. Soooo peinlich... :(
Ich möchte eine Lanze für die Deutschen brechen. Ich bin froh und stolz auf solch vorbildliche Nachbarn! Ein herzliches Dankeschön für das konstruktive und friedliche Miteinander! Der Film zeigt untolerierbare Extrembeispiele auf. Er war damit aber einseitig und alles andere als konstruktiv. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Film über Deutsche und Schweizer, die sich blendend verstehen?
Ich schäme mich als Schweizer für solche überaus feigen und gemeinen Aktionen von Landsleuten.
Ich finde es erbärmlich von den Schweizern, so herablassend gegen die Deutschen zu sein! Ich bin viel in Deutschland und fühle mich dort immer sehr wohl. Die Gastfreundlichkeit, Tanzfreudigkeit, Gemütlichkeit, Gastronomie, Weinfeste etc.,da können die Schweizer noch viel lernen! Zudem ist Deutschland unser grösster Wirtschaftspartner. Ohne Deutschland wären wir ein Nichts!
Ich kam als Auslandsschweizer vor 20 Jahren in die Schweiz und sprach damals nur Hochdeutsch, habe dann aber diesen Missgunst von ein paar Schweizern gespürt. Ich habe diesen nie wirklich verstanden, weil Ihr auf der einen Seite die Muslims nicht mögen, auf der anderen die Deutschen nicht. Gibt es eigentlich Jemanden, den Ihr gern habt???
@Roger Jean: und wie genau wird dieses Verhältnis definiert ? 80/20? 90/10? 60/40? und wieviele vom Ausländeranteil dürfen dann Deutsche sein oder Italiener, Franzosen, Portugiesen etc.? Und dürfen dann die Romands und Tessiner noch bleiben oder sind das auch Ausländer? Die haben ja auch eine andere Kultur als wir Deutschschweizer. Die fühlen sich auch fremd an, wenn sie hier in Zürich sind...
Ich bin Deutscher und lebe seit 10 Jahren in der Schweiz, in der ganzen Zeit habe ich persönlich keine einzige negative Erfahrung gemacht.. Ganz anders stellt sich dje Situation in den Printmedien dar, hier speziell bei den Gratiszeitungen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein deutschfeindlicher Artikel zu lesen ist. Diese Medien wollen Meinung machen und nicht Meinung reflektieren.
Nach dreijähriger Nachbarschaft mit einer Deutschen Familie kann ich nur sagen, Gott sei Dank sind sie weg, zurück nach Deutschland. Obwohl beides Akademiker fehlte es beiden an minimalsten Anstandsregeln. Den Kindern wurden keine Grenzen gesetzt und wir Nachbarn hatten alles zu tolerieren. Das Chaos ums Haus war unbeschreiblich! Die meisten Deutschen finde ich aber angenehm und aufgeklärt.
Als Schweizer schäme ich mich über die Deutschenhetze. Die Nachbarn sind gut bis sehr gut ausgebildet, haben sprachlich usw. keine Anpassungsprobleme - sind Leute wie Du und ich. Wo wäre die CH-Wirtschaft dran ohne Fachleute aus D? Wo unsere Spitäler? Dort sind Pflegefachleute, Aerzte, Fachärzte aus D sehr angesehen, auch weil CH-Leute nicht verfügbar sind. Daselbe in Privatpraxen. Otto Scherrer
Huch - was?! Diese selbstbewusst klingenden Moderatoren und Moderatorinnen sind noch so jung (und unerfahren)? Und die lässt man auf die Gesellschaft los?
M.Hagendorn.Keine Panik; Ihr Worst Case Szenario wird mit Garantie nicht eintreten.Andererseits frage ich mich,wie das ging,bevor die Massenzuwanderung stattfand.Komischerweise ist die CH auch dann nicht zusammengebrochen,mit dem Unterschied,dass auch CH angestellt wurden.Man könnte meinen,ohne das goldene Kalb Deutschland geht nichts mehr.Man kann sich viel einreden,wenn der Tag ist!
egal ob schweizer deutsche türken serben slawen amerikaner iraner und was auch immer auf dieser welt rumrennt: es gibt zuviele dumme menschen auf diesem planeten!!! ...und in der schweiz scheints momentan grad überdurchschnittlich viele davon zu geben... ich schäme mich für euch alle!
@josé buetler:Komme aus dem Süddeutschen und habe mit dem verstehen des Schweizerdeutsches keinerlei Probleme.Das mal vorweg.Ich habe viele rassistische Bemerkungen bekommenWurde auf der Arbeit sehr gemobbt wg. der Nationalität. Ich versuche mich zu integrieren, bin zurückhaltender, freundlicher.Doch egal was ich mache es scheint falsch zu sein.Gibt aber auch viele nette Schweizer.Leicht ist es ni
Der Titel dieses Berichts ist genauso reisserisch aufgemacht wie es der Autor der Reportage im letzten Abschnitt vorwirft.
Als D bin ich Gast in CH. Und muss mich anpassen und mich an einiges gewöhnen. Es gibt viele Vorteile in CH, weswegen wir hier sind. Aber wo viel Licht, da auch viel Schatten. Und die Schweizer sind nun mal speziell. Sie sind, laut Wikipedia, ein Volk, das keine eigene Identität hat. Daher identifizieren sie sich darüber, anders zu sein. Und das ist genetisch. Und leider selten ausländerfreundlich
Ich bin Tessiner, Deutschschweizer Herkunft und halb Deutscher. Ich kann als Schweizer nur akzentfreies Schriftdeutsch und Italienisch. Ich musste im Militärdienst mir ein künstliches Tessiner-Akzent anlegen um akzeptiert zu werden: Grottesk! Anders im Studium: Je höher die Bildung, je geringer die Abneigung zur Deutschen Sprache.
Auch ich mag die Deutschen, hatte sogar das Vergnügen in Deutschland zu studieren. Natürlich gibt es einige, die das Gefühl vermitteln, sie hätten den "Nüsslisalat" erfunden, doch im grossen und ganzen sind auch die harmlos. Und wer schon mal in einem Ferienflieger voller Schweizer gesessen hat, weiss unangenehm diese sein können! Etwas mehr Toleranz würde uns Schweizern ganz gut anstehen, Adie!!!
Hass gegen Deutsche, nur weil sie hier arbeiten, ist dumm, ungerechtfertigt und lässt doch vielleicht gute Beziehungen nie zustande kommen. Wenn man aber diese Wut umwandeln könnte in Aktivität gegen unsere gutgläubige Politikergilde, die unsere Schweiz total ausverkaufen möchten nur um des rollenden Frankens willen, dann sind diese Wege die besseren. Also, Schweizer, aktiviert Euch gegen Bern!
Die Deutschen sind die mit Abstand problemloseste Ausländergruppe, die uns Schweizern nur gut tut. Die überwiegende Mehrheit ist nach meinen Erfahrungen anständig, charmant, humorvoll, kultiviert und sehr anpassungsfähig - nicht zu schweigen von der überdurchschnittlichen Qualifikation und Bildung. Also: Willkommen, Gäste aus Deutschland, ignoriert die wenigen Ewiggestrigen doch einfach!
Wenn ich die Beiträge lese, scheint mir, dass hier die Schweiz mit Zürich verwechselt wird. So macht man Stimmung im Volk: Man geht auf Zürichs Strassen und befragt einige Deutsche aus dem grossen Pulk, der sich hier bewegt. Auch Rowdies haben hier einen ganz anderen Nährboden als in weniger "urbanen" Landesteilen. Daraus auf Deutschenhass "der Schweizer" zu schliessen, ist nicht angebracht.
Ich bin ehrlich,die italiener und spanier und portugiesen und die aus dem nahen osten,selbst muslems sind mir einfach näher,da heissblütig und herzlich!zudem wer mal das vergnügen hatte unter deutschem chef zu arbeiten,möchte das nicht nochmals erleben!schlussendlich musste er gehen.aber grundsätzlich sind wir überall fremd.als frau bin ich mir das sowieso gewohnt!es muss noch viel ändern!
Ohne Zweifel, die Deutschen werden die nächsten sein.die Büchse der Pandora ist geöffnet.Obwohl ich absolut dagegen bin.Das Argument das es keine einheimische Fachkräfte gibt die die knapper werdende Arbeit verrichten können wird vom "sogenannten Volk" nicht mehr geglaubt. Dies ist ein Problem für die Exponenten der SVP, da sie ja die Deutschen immer bevorzugt behandelt haben.
Als verwurzelter Schweizer habe ich während dreieinhalb Jahren in Frankfurt gearbeitet. Ich war nicht nur geduldet und habe obendrein auch viel in Sachen Streitkultur gelernt. Herr Blocher wird das kennen, er hat seine Wurzeln ja auch in Deutschland. Schön, dass man heute auch in unserem Land wieder heftig diskutiert – konstruktiv wäre eigentlich angesagt – beispielsweise über die Deutschen.
@O. Keller: mir schleierhaft, in was für Zusammenhängen Sie denken. Jedenfalls habe ich in der Regel nichts gegen Deutsche. Und Blocher ist für mich ein irrelevanter Kläffer. Aber Sie überbewerten die Deutschen, während Sie die Schweizer klein machen. Und daher glaube ich, Sie sollten mal ihr eigenes Selbstvertrauen kritisch überprüfen.
... also wenn man hierzulande so über uns deutsche spricht muss sich niemand in der schweiz wundern wenn der deutsche sich von derschweiz distansiert und dieses kleine land irgendwann seinem schicksal überlässt. ohne deutschland bricht das kleine edelweiss nämlich unweigerlich zusammen. die schweizer sollten sich daran erinnern welche rolle sie in deutschland spielt.
Wie traurig ist es, dass man Menschen nach so unausagekräftigen Kriterien wie Herkunft und Nationalität beurteilt. Fällt uns da nichts besseres ein? Kann man nicht erst über eine Person urteilen, wenn man sie kennt? Habt ihr wirklich das Gefühl, dass man nur wegen den Landesgrenzen sich einem Genfer näher fühlen sollte als einem Lörracher? Zu was nationalistisches Denken führen kann, wissen wir ja
Schön, dass die meisten in diesem Forum vernünftig argumentieren. Was genau macht denn Angst? Die "Gastarbeiter" aus Italien, Spanien, Portugal in den 60er Jahren waren herzlich willkommen, denn sie machten uns die Dreckarbeit. Die Zeiten ändern sich. Man kann sich nicht ewig abschotten vom Rest der Welt und sich dabei einbilden, man sei als Schweizer etwas Besseres.
Ich bin Schweizer. Meine Mutter ist in den 50er Jahren aus Norddeutschland in die Schweiz gezogen. Ich konnte darum schon früh beobachten, was bei Schweizern abgeht, wenn jemand Hochdeutsch spricht. Dabei spielt nicht nur die Sprache an sich eine Rolle sondern auch die Direktheit der Aussagen. Wer sich allerdings diesbezüglich ein wenig zurücknimmt, sollte auch mit Schweizern klarkommen.
Als in Deutschland lebender Schweizer (davon gibt es nicht wenige) kann ich nur sagen: Hinsichtlich der Aspekte Wohlstand, Gleichheit, Rechtssicherheit., Toleranz zusammen ist Deutschland zum leben und wohnen das beste Land der Welt!
Die Reportage des Schweizer Fernsehens hat mich schockiert, wobei ich anfügen muss, dass diese Drohungen nicht verallgemeinert werden dürfen. Grundsätzlich sind die Deutschen bei uns willkommen und ich denke, dass sie dies auch so auffassen. Es wäre interessant, hier viele Kommentare von direkt Betroffenen, also Deutschen, zu lesen! Wie fühlt ihr euch hier? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht????
Meine Schwester lebt und arbeitet als Schweizerin in Deutschland- also mal die umgekehrte Version. Sie ist dort sehr willkommen, man findet ihr Schweizerdeutsch niedlich. Ihr gefällt es sehr und sie möchte nicht zurückkommen. Ich glaube, die Deutschen sind einfach viel Selbstbewusster als wir und stehen auch dazu, mit dem haben wir manchmal wohl etwas zu beissen.
In einer Zeit wie der heutigen, da werden einfach Buhmänner gesucht. Wenn z.B. in München 50 % Berliner kämen, dann hätten die Bayern wahrscheinlich auch so ihre Probleme. Und umgekehrt doch auch in Berlin. Und so ist es halt mit allem, zu viele Türken oder Leute vom Balkan, da hat halt der Einheimische auf einmal so seine Berührungsängste. Und das hört dann auf, wenn Leute sich assimilieren.
Das Geschrei wuerde ich ja gerne mal hoeren, wenn RTL, PRO 7, SAT 1 mal abgestellt werden?!? Das ist genau dieser intellektuelle Durchschnitt, der hier Deutschenhetze propagandiert!! .. Oder die 5koepfigen Familien, die aus Geldnot froh sind bei LIDL, ALDI & Co. einkaufen zu koennen?!?
Mein Eindruck: die Gemüter sind überhitzt! Bei zu vielen Schweizern, Deutschen, Moslems, Christen, Bünzlis, Besserwissern und bei all jenen, die alles glauben, was in der Zeitung steht und im TV ausgestrahlt wird. Ein bisschen Coolness täte jedem gut, der sich mal gründlich überlegt, mit wem in seinem Umfeld er überhaupt ein Problem hat. Ich bin mitten drin im Kuchen und fühle mich jedenfalls wohl
@Marco Lardi Naja, in der Regel bekomme ich meinen Job in höherer Position nicht, weil ich das so will (das wäre ja herrlich) sondern weil ich dementsprechend qualifiziert bin. Als ich in der Schweiz war, musste der Arbeitgeber noch nachweisen, dass er keinen gleichqualifizierten Schweizer auf dem Markt findet. Insofern ist ihre "Theorie", dass das über das Wollen geht, etwas weit hergeholt!
Ja...ja...nun sind sie ja bereits da, die Geister die ihr gerufen habt! Aber wer weiss vielleicht ist das mal ganz gut so, es gibt so manchem Hirn etwas Stoff zum darüber nachdenken. Als Doppelbürger D/CH mit Aufenthalt in München und Basel sehe ich das Ganze differenzierter und würde sagen in wenigen Tagen reden wir schon wieder über andere, viel wichtigere Dinge...wetten!
Die Sendung war interessant und bezüglich der Drohbriefe auch ziemlich erschreckend. Allerdings frage ich mich, wieso nur die Deutschen zur Sprache kamen, mich hätten auch Schweizer Stimmen und Meinungen (ob positiv oder negativ) zum Thema interessiert. Es gilt immer beide Seiten zu hören...
@ Markus Hagedorn. Nein, die Schweiz würde nicht kollabieren.Genausowenig wie sie es in den letzten Jahrzehnten ohne soviele Deutsche getan hat.Und Ihr Verweis auf die Spitäler ist kurzsichtig.Wenn sie die ausländischen Ärzte wegdenken,müssten Sie auch die ausl. Patienten wegdenken.Die Schweiz sollte vielmehr den Numerus Clausus und den Ärztestopp aufheben, ja selber wieder vermehrt ausbilden.
Für mich ist jede ausländische Person, die sich in der Schweiz aufhält in Ordnung. Aber wenn "Hochnäsigkeit" von welchen auch immer angesagt ist, stellt es mir ab. Ich denke, es ist arrogant und es ziemt sich nicht, sich in einem anderen Land so aufzuführen - auch für mich nicht, wenn ich im Ausland in den Ferien bin!
@ Joachim Was soll das beweisen? Wenn ich jetzt böse wäre würde ich sagen dass die Schweizer Firmen nur so viel Geld in Deutschland investieren und dort Arbitsplätze schaffen, weil in Deutschland die Arbeitskräfte noch billiger sind als Deutsche in der Schweiz.
noch etwas: Die Schweiz ist für mich das beste Land der Welt und ich kenne viele Länder. In keinem anderen Land kann man so leicht einwandern und arbeiten vor allem jetzt aus der EU und in keinem anderen Land sind die öffentlichen Ämter so hilfsbereit.. Wo kann man vom Schnee in die Palmen in 3 Stunden und 4 Sprachen und viele Kulturen in kurzer Zeit erleben? Die Schweiz ist eben die wahre EU
Die Schweiz ist momentan mitten im Erkenntnisprozess, dass sie doch wesentlich stärker vom Ausland abhängig ist als es ihr lieb sein mag. Lassen wir den Menschen die Zeit, denn es bedeutet auch mit Ängsten umzugehen lernen. Im Gegensatz zu den EU-Europäern können die Schweizer doch gar nicht vergleichbar weit sein in diesem Prozess. Ach ja, und: Ventilklausel ist gut - Fremdenfeindlichkeit nicht!
Wor liegt Ihr Problem Frau Dickey? Sie sind im and zu Hause, genau so wie viele Nichtschweizer in der Schweiz zu Hause sind. Wenn das Problem bei der Sprache liegt, immerhin sprechen Deutsche und Oesterreicher auch Deutsch wie wir Schweizer, dann kann ich nicht verstehen, weshalb Sie sich aufregen. Ihre Muttersprache in auch Deutsch und NICHT Schweizerdeutsch.
Vorweg: ich wähle SVP und habe nur gute Erfahrungen mit Deutschen gemacht. Der TV-Bericht schien mir einseitig. Trotzdem glaube ich, dass die Probleme - sei dies nun bei der zunehmend negativen Sichtweise auf Deutsche oder die Minarettabstimmung - v.a. damit zusammenhängt, dass das Mass bei der Einwanderung verlohren geht. Vor 10 Jahren gab es solche Probleme nicht. Die Massfrage ist der Schlüssel
ich finde Deutsche auch super...vorallem die in Deutschland!
Also ich freue mich über die Deutschen. Selten konnte ich in meinem Betrieb so günstige und produktive Mitarbeiter anstellen. Sie wohnen bescheidener, fahren oft keine Autos - einfach super aus Sicht des Unternehmers. Die Schweizer haben eben Wohlstandsspeck und müssen sich daran gewöhnen, dass es nun halt für sie bergab geht. Die Industrie - also ich - nutzen das selbstverständlich aus.
Mit dieser Gelegenheit grüsse ich alle meine Kolleginnen aus Deutschland. Alles tolle Mitarbeiterinnen. Horror was sich da so in unserer Gesellschaft zusammenbraut. Traurig. Krank. Mensch zu sein ist ein Geschenk. Keiner kann sich die Wiege aussuchen. Älter, wird jedoch eine gewisse Toleranz von Allen erwartet. Zuviel ? Wenn ja, gehen sie zur Grippeimpfung !!!
@Joachim Schippers: Sie sollten bei dieser (richtigen) Statistik auch nicht vergessen, dass ein nicht unerheblicher Teil der "Schweizer" Firmen, die in Deutschland investieren, eigentlich Deutsche, Amerikanische, Englische .... Firmen sind, die nur in der Schweiz ihren Sitz haben und hier Steuern zahlen obwohl das Geld anderswo verdient wird.
Nichts gegen Deutsche an sich, und auf dem Land siehts wohl anders aus, aber ich lebe im Zentrum von Zürich und die Dichte an Deutschen ist hier einfach enorm. Zur Wirtschaft die die Personenfreizügigkeit über alles lobt sage ich nur, dass ich als Firmenchef auch froh wäre wenn ich Deutsche zu 3/4 des Lohnes eines Schweizers anstellen kann. Zumindest im Bereich Architektur ist das eine Realität.
Bin seit 1963 (!) in der Schweiz und habe mich seit dem 1. Tag an bis heute hier giga-wohl gefühlt. Obwohl ich immer noch den EU-Pass habe, fühle ich mich hier daheim. Der CH-Pass würde mich nicht zu einem anderen Menschen machen. Ich denke, das Problem liegt darin, dass sich nicht nur viele Italiener, Ex-Jugosl. nicht anpassen wollen, sondern auch viele Deutsche meinen, das wäre nicht nötig.
Ich bin seit 25 Jahren in der Schweiz und hatte selbst noch nie Probleme und auch einen CH-Pass. Allerdings habe ich auch nur Schweizer Freunde/innen. Man sollte aber die kleinen feinen Unterschiede in der schweiz akzeptieren und auch die Art und Weise des Lebens. Egal in welches Land man emigriert, die Probleme von zu Hause nimmt man mit und diese muss man vorher lösen und nicht in der Fremde.
Ich "oute" mich jetzt auch mal als Deutscher welcher schon seit mehreren Jahren in der Schweiz lebt. Bisher bin ich immer sehr freundlich aufgenommen worden und es freut mich hier auch mal etwas positives über die bösen Deutschen zu lesen.
Die Schweizer die ich kenne, welche ständig über die Ausländer (auch die Deutschen) bei uns motzen, sind komischerweise genau die, die jede Woche ihren Wocheneinkauf in Deutschland machen...
@Karin Ida Dickey: Wenn Sie ursprünglich aus der Deutschschweiz stammen, dann ist "Deutsch" leider Ihre "Muttersprache". Das können Sie in der Verfassung nachlesen. Steht da wirklich!
... ich finde uns Schweizer manchmal so was von peinlich. Gerade in dieser Debatte. Was ein Mensch taugt hat sehr wenig mit seiner Herkunft zu tun, dafür mit seiner Person. Das gilt sogar für uns Schweizer. Andere Menschen kennenzulernen ist ungemein spannend - wirklich! Man kann dabei sogar etwas lernen. Unser Lieblingshobby "Sundenbocksuche" hängt mir zum Halse heraus. Deutsche, bleibt hier!
Ich lebe seit 7 Jahren nicht mehr in Deutschland (Gott sei Dank) und seit nun mittlerweile 1.5 Jahren in der Schweiz. Davon abgesehen, dass ich noch keine negativen Erfahrungen mit Schweizern gemacht habe und das hier alles gar nicht so recht glauben kann. Wenn es so ist liebe Eidgenossen, wir Deutschen können doch nichts für Euren (meiner Meinung nach total unbegründeten) Minderwertigkeitskomplex
@lieschen müller, auf der Suche nach einem besseren Leben als in D nämlich in der CH? Zum Glück kommen nicht alle auf diese Idee, die Schweiz ist definitiv nicht gross genug um halb Europa aufzunehmen, irgendwann ist gut und genug.Über 20 % Ausländer, ich mag nicht mehr.
@Roger Jean: 78% Schweizer und 22% Ausländer ist doch ein Verhältnis. Welches hätten Sie denn gerne? Machen Sie doch eine Initiative in der steht: Es dürfen sich maximal soundsoviele Deutsche, Muslime usw. in der Schweiz aufhalten. Das wäre immer noch sinnvoller als der Unsinn mit den Minaretten.
Ich zucke auch heute noch zusammen, wenn ich hier im Restaurant, im Laden oder auf Ämtern in zackigem Hochdeutsch angesprochen werde.
also ich habe absolut keine Probleme mit den Deutschen. Es gibt arrogante Deutsche aber auch arrogante Schweizer auch? Von wegen Job wegnehmen, wenn so eingie Kommentare lese, frage ich mich nicht, weshalb ein Deutscher den Job bekommt...also nehmt Euch Schwätzer mal selbst an der Nase....
Als Schweizer in Berlin - ja, umgekehrt gibt es auch - kann ich nur lachen. Der Standartsatz meiner deutschen Bekannten ist:"Ich find die Schweiz super. Aber ihr mögt uns da ja nicht besonders.." Meine Standartantwort:"Mach Dir nichts daraus, in der Schweiz ist nicht mal der Aargauer in Zürich, der Zürcher in GR, der Bieler in Bern, der Lausanner in Genf usw. willkommen.."
Ende 2007 haben D-Firmen ca. 20Mrd.€ in die CH investiert. Knapp 1.800 D-Unternehmen beschäftigen ca. 95.000 Mitarbeiter.Umgekehrt ist die CH mit 27Mrd.€, etwa 1.900 Unternehmen und ca. 220.000 Beschäftigten sechstgrösster Auslandsinvestor in Deutschland. Quelle:http://www.auswaertiges-amt.de/ Was soll also diese alberne Diskussion?
Das krampfhafte Einteilen der Personen in Inländer / Ausländer, Deutsche, ex-Jugoslawen usw. ist eine bürokratische Aktivität. Die SVP als typische Bürokratenpartei ist darum in dieser Disziplin besonders aktiv.
Durch meine berufliche Tätigkeit oft in Deutschland empfängt mich immer eine offenene Freundschaft zur Schweiz und deshalb werden unsere Produkt aus diesen Grund bevorzugt und ich bin sehr gerne dort auch der Hassprediger CB hat seine Wurzeln in Deutschland ?? wie lange schauden die Deutschen noch zu ??
Ich bin sogenannte "Auslandschweizerin". In den letzten Jahren, wenn ich jeweils "heimkomme", muss ich mehr und mehr Hochdeutsch anhoeren. Es geht mir sehr auf die Nerven, und ich weigere mich, Deutsch zu sprechen. Im Ausland spricht ja auch niemand meine Muttersprache mit mir, ich muss mich TOTAL ANPASSEN. Wenn die Deutschen in der Schweiz wohnen wollen, sollen sie sich bitte SOFORT anpassen.
....... und ich werde nächstes Jahr eine solche "böse" Deutsche heiraten:-) Darauf bin ich hammer stolz, weil diese Frau viel umgänglicher und unkomplizierter ist als 80% der CH-Frauen!! Ich denke aber es liegt am Land, den Landschaften prägen Leute. Bei so vielen Bergen und Tälern muss man ja ein wenig engstirnig und eigen werden. Vielleicht zeigen uns die Deutschen wie man Party macht....:-)
Also ich mag die Deutschen. Naja, kommt vielleicht auch daher, dass ich seit Jahren mindestens soviel mit ihnen zu tun habe, wie mit Schweizern! Der grossteil meiner Wurzeln ist Deutsch (3 von 4 Grosselternteilen) und Deutschland wär für mich definitiv das erste Land, wohin ich auswandern würde. Es ist toll, "beides" zu sein.
Man kann die Zuwanderung auch als Chance und Möglichkeit sehen, andere Zivilisationen kennenzulernen. Viele Vorurteile nehmen wir ja aus den Medien auf ohne selber damit konfrontiert zu werden.
Ich erlebe die Deutschen sowas von freundlich (Buschauffeur, Gastronomie) und habe sehr viele deutsche Freunde hier. Wenn die Minarett-initiative nicht gewesen wär, die mich ein wenig an den Mitschweizern zweifeln lässt, würde ich die "Dütsche zZüri"-Frage als reines Medienhirngespinst abtun. Na, ich hoffe die Deutschen lassen mich nicht mit den Schweizern allein...
Ich erlebe die Deutschen sowas von freundlich (Buschauffeur, Gastronomie) und habe sehr viele deutsche Freunde hier. Wenn die Minarett-initiative nicht gewesen wär, die mich ein wenig an den Mitschweizern zweifeln lässt, würde ich die "Dütsche zZüri"-Frage als reines Medienhirngespinst abtun. Na, ich hoffe die Deutschen lassen mich nicht mit den Schweizern allein...
Auf die Frage, wie er als Schweizer in Deutschland behandelt werden wollte, antwortete ein Schweizer Trainer in Deutschland kürzlich mit "Nicht wie ein Deutscher in der Schweiz". Interessant.
Was ich an den Deutschen störend find, sie wollen gleich eine "höhere" Stellung haben. Ihnen käme nie in den Sinn, mal unten anzufangen. Im Reden sind sie Weltmeister aber im Rest..................Das Arbeiten haben sie nicht erfunden.
Da gibts auch ein Missverständnis. Deutsche sind kein Problem, im Gegenteil, 10 mal lieber als andere Ausländer...Aber 23% Ausländer sind ein Problem, verstopfter Arbeits- und Wohnmarkt, verstopfte Arbeitswege und Züge, fast alles konzentriert im kleinen Mittelland, sinkende Löhne und mehr Profit für wenige eh schon Reiche...steigender Unmut und Kriminalität. Hier liegen die Probleme.
@Thomas Felber Bei solchen Äusserungen frage ich mich immer weshalb wir immer mehr verdienen müssen. Immer mehr, mehr, mehr. Weshalb können wir nicht einfach mal zufrieden sein mit dem was wir haben? Soll die Wachstumsspirale denn ewig so weitergehen? Denn wenn das unser Ziel ist, muss id SBB ständig ausbauen und unser Land noch mehr schluken. Das kann keine Lösung sein. Stichwort Spekulationsbl.
Liebe Deutsche... bitte lasst uns mit solchen Schweizern nicht alleine in diesem Land... ein dankbarer Stadtzürcher
@Pascal Winnen: Wohl eher zum Erschöpfen des menschlichen Geistes. Seien Sie gefälligst nicht so herablassend.
Ich finde einfach das es in der Schweiz ein Gleichgewicht geben muss. Für mich funktioniert das gute und einvernehmliche nebeneinander nur wenn die Relationen stimmen. Sprich: Das Verhältnis Ausländer / Schweizer muss stimmen sonnst wirds schwierig.
Die Deutschen sind mir die liebsten Einwanderer. Das Thema wird medial aufgebauscht und ist schon lange ausgelutscht. Habe noch nie gehört dass Deutsche negativ auffallen wie andere Einwanderer. Also, lasst die Deutschen in Ruhe Ihren Job machen in der Schweiz.
Es ist schön zu lesen, dass wir hierzulande keine anderen Sorgen haben!
Res Schall: Da haben Sie mich missverstanden. Ich habe nicht gemeint, dass 70% aller Schweizer nicht Hochdeutsch können, sondern dass 70% in der Dienstleistungsbranche arbeiten und Sprache dort eben wichtig ist.
Die Deutschen sind schon OK, aber das Boot ist jetzt voll! Habe selber schon miterlebt, wie Deutsche (weil billiger aber weniger qualifiziert) bei Jobs bevorzugt wurden! So geht's nicht!!! Das Volk sendet klare Zeichen des Misstrauens. Die Politiker sind jetzt gefordert Lösungen zu finden! Australien hat auch klare Kontingente für Einwanderer! Keiner betitelt AUS deswegen ausländerfeindlich!
@ Chris Steinegger!! Das finde ich ja absolut genial! Von dieser Seite habe ich unsere Politiker noch nie gesehen....speziell die einer gewissen Partei!
@Andreas Meier: "Wachstum ist wichtig, weil Stillstand im wirtschaftlichen Sinn Rückschritt bedeutet". Das haben Sie schön auswendig gelernt. Wenn ich 100 brauche, und ich verdiene 120, muss ich nicht wachsen bis ich 140 verdiene. Mit diesem "Stillstand" wachst mein Wohlstand trotzdem. Ihre Logik von unendlichem Wachstum führt nur zum Kollaps und Erschöpfung der natürlichen Ressourcen
Ich habe als Deutscher selbst 3 Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet, und nein, ich bin nicht eingewandert, sondern wurde von einer Schweizer Firma aus meinem deutschen Job abgeworben. Nach 3 Jahren hatte ich die Nase voll, mich permanent erklären zu müssen, was ich denn hier wolle und ähnlichen Kinderkram. Keiner in D. käme auf die Idee, einen Schweizer so herablassend zu behandeln.
Man darf nicht vergessen, dass die Zuwanderer nicht unbedingt representativ für ihre Herkunftsnation stehen. Oft sind es Leute, die schon daheim mit Gesetz und Lebensweise nicht zurechtkamen und deshalb eine neue Chance suchen. So oder so ist es aber völlig daneben, Deutsche mit Muslimen zu vergleichen. Da wünsch ich mir doch ganz klar mehr Deutsche für die Schweiz!!
Der grund wieso viele die Deutschen nicht mögen ist der gleiche weswegen man früher den Klassenbesten als "streber" hänselte. Die einwandernden Deutschen sind die Streber, die etwas erreichen wollen und die Schweizer Minimalisten, die nur ihren Besitzstand wahren wollen. Die deutschen Minimalisten bleiben in Deutschland. So, genug Verallgemeinerung für heute:-)
@Pascal Winnen: Wachsen? Es gilt den Standard halten zu können. Dank der bürgerlichen und Spar- und Privatisierungspolitik zerbröselt das gelobte CH-Bildungs- und Gesundheitssystem zusehends. Lehr-, Pflege- und Forschungspersonal (sprich Wissen) wird zur absoluten Mangelware. Wir haben kein Öl. Wir brauchen die Ausländer um das Niveau halten zu können und international wettbewerbsfähig zu bleiben.
@Anita Fisker: Das die Wirtschaft um jeden Preis wachsen muss wird jedem eingetrichtert und nicht mehr hinterfragt. Was sollen die Steuereinnahmen dem einzelnen bringen ? Dort wo sich die Firmen als steuerlichen Gründen zu Hauf niederlassen sinken die Steuern und steigen die Mieten. Während die Steuern Einkommensabhängig sind werden die Mieten für schwache Einkommen zum Klumpenrisiko.
@Anita Fisker: Das die Wirtschaft um jeden Preis wachsen muss wird jedem eingetrichtert und nicht mehr hinterfragt. Was sollen die Steuereinnahmen dem einzelnen bringen ? Dort wo sich die Firmen als steuerlichen Gründen zu Hauf niederlassen sinken die Steuern und steigen die Mieten. Während die Steuern Einkommensabhängig sind werden die Mieten für schwache Einkommen zum Klumpenrisiko.
Ich mag die Deutschen überwiegend, weil ich der hochdeutschen Sprache fast gleich mächtig bin wie sie. Würde ich reden wie ein Schweizer Parlamentarier hätte ich wahrscheinlich auch Komplexe.... :-)
Das ist ja echt doof, dass Deutsche mit Muslimen verglichen werden. Ich erlebe Deutsche als angepasst und hilfsbereit. Wo sie nicht gern gesehen sind, ist der Schweizer Minderwertigkeitskomplex nicht fern... Hingegen weiss ich nicht, woran ich bin mit den Muslimen: Vom Koran distanzieren können sie sich ja wohl kaum. Das heisst, dass das tiefste Mittelalter befürwortet wird. Gute Nacht dann!
@Andreas Meier: Sie haben ein Problem mit 70 % der Schweizer zu kommunizieren ? Das Thema nervt mittlerweile gewaltig. Die Deutschen nerven, die Engländer nerven - die Schweizer nerven mich als Schweizer am meisten. Stereotype bis zum Ueberlauf. Deutsche Chefs die nerven ? Wann haben Chefs schon nicht genervt ? Tüchtige Deutsche ? Vielleicht hier - die Faulen machen in D Freitags ab 14:00 schluss.
Man hätte die Zuwanderung aus Deutschland schon im vorletzten Jahrhundert stoppen sollen, dann wäre uns ein gewisser Ex-Bundesrat erspart geblieben - aber Jux beiseite: so etwas wie einen "typischen Schweizer" kann es bei uns ja gar nicht geben, haben doch bei uns Kelten, Alemannen, Römer und viele Durchzüger ihre genetischen Spuren hinterlassen. Schon von daher ist dieser Fremdenhass lächerlich.
Ich möchte mach an dieser Stelle einmal bei allen Zugewanderten - und insbesondere bei den Menschen aus Deutschland - ganz herzlich für ihr freundliches Auftreten und ihre professionelle Arbeit bedanken, welche sie hier leisten. Ihr seid toll! Ich bin oft in Deutschland unterwegs und habe da auch schon gearbeitet. Stets waren die Menschen in unserem Nachbarland äusserst zuvorkommend und herzlich!
@Andreas Meier Selten so einen Blödsinn gelesen! Jeder Schweizer kann auch Schriftdeutsch und jeder hatte sogar französisch in der Schule. Und die paar wenigen, die das tatsächlich nicht können, sind alt, ungebildet und bestimmt nicht in der Dienstleistungsbranche zu finden.
Lieber TAGI: Diese elende Diskussion geht einem ja mittlerweile dermassen auf den Senkel.HÖRT DOCH ENDLICH DAMIT AUF! Man kann aus jeder Mücke nen Elefanten machen.Es wird immer irgendwelche Ignoranten geben,die etwas gegen Ausländer haben.Gabs immer,wirds immer geben.NA UND?Mit der ewigen Berichterstatterei wirds nicht besser.Vernunft und nicht mögl. hohe Verkaufszahlen für eine seriöse Zeitung!
Ich möchte hier klar Stellung beziehen für meine deutschen Freunde, die ich überaus schätze. Lasst euch von der Medien-Hetze nicht beirren. Leider gibt es auch negativ-Beispiele, die für die Probleme verantwortlich sind. Wenige Deutsche glänzen durch Übereifer und vorauseilenden Gehorsam, oder machen als Porsche fahrende Besserwisser einen auf dicke Hose, was hier gaaanz schlecht ankommt...
ich kann es bald nicht mehr hoeren! stellt euch nur mal vor,wir schmeissen nur mal die D raus..die CH wuerde kollabieren wegen wegfall von steuern,wegfall von arbeitskraeften in allen arbeitsbereichen.ich moechte ja mal die sehen,wenn sie wuessten,dass die liebe oma im spital vor sich hin vegetiert,weil der D rausgeschmissen worden ist!also schoen leise sein und nicht alles der SVP nachplappern!!!
Zu der ganzen Diskussion über Ausländerfeindlichkeit, Überfremdung etc. bleibt nur zu sagen: "Schweizer kauft nur schweizer Bananen".
Was mich extrem nervt, sind die Sprüche, dass wir Deutschen den Schweizern die Arbeit wegnehmen würden: Ich habe im zurückliegenden Jahr dank eigener Kontakte für meine Schweizer Firma mehrere Aufträge aus Deutschland in die Schweiz geholt. Allein mit dem grössten dieser Aufträge ist mein Lohn und der von zwei Schweizer Kollegen für 2010 und 2011 bereits gesichert! Arbeit "wegnehmen" geht anders!
Gespaltenes Bewusstsein & Hassliebe! Moralisch überlegen, da keine Kriege. Schlechtes Gewissen aufgrund Trittbrettfahrertum. Profiteur beim Steuerdumping. Abschottung und Privilegien sehr stark im Denken verankert (wir hier drinnen, die da draussen). Ausgeprägte materielle Orientierung. Generelle Zurückgezogenheit und vorsichtige Wort und Tonwahl. Geschlossene Gesellschaft.
@Pascal Winnen: Zur Frage, warum Wachstum wichtig ist: Vereinfacht gesagt, Wachstum ist wichtig, weil Stillstand im wirtschaftlichen Sinn Rückschritt bedeutet. Wenn sich eine Firma oder eine Nation - in einer sich ständig verändernden Welt - nicht weiterentwickelt, dann ist sie bald nicht mehr konkurrenzfähig.
Wir produzieren Güter, die wir hier gar nicht brauchen (für den Export) mit Menschen, die wir hier nicht haben und deshalb aus der ganzen Welt in die Schweiz holen. So wird es hier immer enger und enger und enger... Da kommt mir der Frosch in den Sinn, der in der Pfanne sitzt und nicht merkt, wie das Wasser immer heisser wird.
Ich ziehe Deutsche Arbeitskräfe vor, sind sie doch besser ausgebildet und verlangen weniger Lohn!
Ich habe hatte viele Kontakte in Deutschland. Ich bin immer sehr gut mit ihnen zu Recht gekommen. Verstehe diesen Hass absolut nicht. In unserem Land gibt es viele andere, welche uns nur ausnützen und schaden, die man schon gestern auf den Mond hätte schiessen müssen!!
Meines Erachtens wurde der "Hass auf die Deutschen" von den Medien so um 2006/2007 herum massiv geschürt und so richtig salofähig gemacht. Fast täglich erschienen neue Zahlen, wieviele nun hier leben oder noch kommen. Vermutlich ging es nur darum, ein Sommerloch zu füllen, aber in Gratis-Zeitungen erinnerte der Ton fast an ein Pogrom.
@Roman Meier: Ich glaube nicht, dass eine starke Schweizer Zuwanderung in Deutschland ein Problem wäre. 1. Wir sehen weder Österreicher noch Schweizer als "Ausländer" an, höchstens als Deutsche mit Dialekt. 2. Ich denke die meisten Deutschen haben sich inzwischen mit dem Gedanken angefreundet, dass Deutschland nicht "uns" gehört, sondern allen Europäern. Das meine ich übrigens nicht als Scherz.
Hier wird oft gefragt, warum Deutsche bei Jobs bevorzugt werden. Einer der Gründe (für mich als Unternehmer) ist die Sprache. Als (hoch)-deutsch sprechender Deutscher, kann man problemlos mit über 100 Millionen Menschen in Europa sprechen. Wenn ein Schweizer "nur" Schwyzerdütsch kann, ist das für ein Dienstleistungsland wie die Schweiz (ca. 70% der Angestellten) ein echtes Problem.
Ich lese immer: wir brauchen Zuwanderer, damit wir "wachsen" können. Aber wieso "müssen wir wachsen", habt ihr dann zu wenig? Und wie lange wollt ihr dann "wachsen", bis wir mit 8 Millionen sind, oder 10, oder 15? Die Logik von ungebremsten Wachstum kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Was soll das! Damit wollen Sie schaden vermindern oder. Ich bin Muslim und habe mit JA gestimmt, ich arbeite bei ÖV und da ich etwas dunkel bin werde ich jeden Tag mit "selam aleyqym" angesprochen und immer wird etwas verlangt. Das die Deutschen nicht gerne gesehen ist ja auch normal oder ?! Schließlich ich mag mich nicht erinnern welche emigrierte Volksgruppe hier gerne gesehen wurde???
@Tom Müller: die Helvetier waren leider Kelten, Sie haben also noch Verwandte in Wales, Schottland und in Irland ;-) @markus könig: wir sollten doch die Deutschen geradezu versessen lieben, Blochers Grosseltern stammen doch von dort. Wie könnte er sonst so redselig sein?
Hans Meier Sie haben Unrecht: Diese Drohungen zeigen niemals den Willen der Mehrheit! Die Mehrheit verurteilt diese Drohungen, denn sie ist unakzeptalbles kriminelles Verhalten. Es tut mir sehr leid um jeden Fremden, der in der Schweiz aufgrund seiner Nationalität angefeindet wird. Eine ehrliche offene Diskussion ist momentan nicht möglich, er regiert das S/W Denken und die Polemik.
Die Deutschen sind vermutlich die vorbildlichsten Ausländer in der (Deutsch)Schweiz. Das Unbehagen vieler Schweizer (von mir nicht) dürfte vermutlich auf die grosse Zahl der Einwanderer zurückzuführen sein. Würden plötzlich sehr viele Schweizer nach Deutschland auswandern, würde das dort wahrscheinlich zu ähnlichen Reaktionen führen (wie vermutlich in jedem Land der Welt auch).
@Roland Moser... "Dass die Sprache der Alemannen wurde übernommen, nicht aber die Kultur"... ist wohl die Sprache nicht ganz korrekt uebernommen worden ;) Zur gleichen Musik von Samedan bis Genf.. muss ich schmunzeln. Da haben Sie tatsaechlich recht.95% der gehoerten Musik ist englisch, von Ost bis West.Aber evt sollte man das verbieten und nur noch Laendler hoeren
Allein die Menge macht das Gift. Ein zu starkes Wirtschaftwachstum hat zur Folge, dass Infrastruktur und Umwelt auf der Strecke bleiben. Wohnraum wird rar und die Strassen werden verstopft. In Zug ist das so. Wachstum sollte deshalb nicht nur auf Zuwanderung beruhen!
Werte Leser Ueberlegen wir uns doch mal was wirklich wichtig ist im Leben..... Ich selbst wünsche mir so sehr, dass man nicht mehr von Ausländern und Schweizern spricht, sondern von Bürgern diese Erde. Wir haben uns jederzeit gegenseitig zu respektive und zu helfen. Es sollte NIE entscheidend sein, woher man kommt, sondern wie man sich in die Gesellschaft einbringt.
Als Auslandschweizer macht es mir Angst,wie Auslaender in der Schweiz als unwillkommen behandelt werden.Ueber 400'000 Schweizer arbeiten alleine in EU Laendern, ueber 670000 total.Ich hoffe sehr, dass ich in meinem Wohnland nie so behandelt werde,wie das in der CH der Fall ist,nur weil man Angst hat vor dem Fremden.
Arbeitet ein Deutscher besser oder effizienter als ein Schweizer,soll der Deutsche den Job bekommen, so einfach ist das. Unser Staat profitiert mehr von einem fleissigen Deutschen als einem faulen oder schlecht qualifizierten Schweizer. Kritik finde ich nur dann berechtigt,wenn Ausländer auf dem Arbeitsmarkt bloss deshalb bevorzugt werden, weil sie günstiger arbeiten als Schweizer und nicht besser
Guten Tag, Ja es ist erschreckend. Meine Tochter 19 Jahre alt und Schülerin (halb Schweizerin/halb Algerierin in der Schweiz geboren und zur Schule gegangen) fühlt sich ausgegrenzt und nicht wirklich akzeptiert. Da Ihre Augen einen orientalischen Schnitt haben, kann Sie noch so bestimmt sagen, dass sie Schweizerin ist. Es ist immer die gleiche Frage: "aber woher bist Du wirklich"? Sehr traurig
Ich bin in 5 Jahren nur zwei mal bedroht worden. Und immer von mänlich, 18-25 vom Balkan in einer Grppe von 3-5 Leuten. das finde ich Klasse. Kommen, Asyl haben wollen, Sozialhilfe kassieren und Deutsche beschimpfen weil sie die "guten Jobs" wegnehmen. Ich habe 19 Jahre auf der Schulbank gesessen und 18 Jahre Berufserfahrung. Mich holt man nicht für einen Job den ein Ungelernter 20jähriger machen.
Ich habe vor 15 Jahren in Berlin gelebt und hatte immer sehr angenehmen Kontakt mit den Deutschen. Man hatte als Schweizer immer so einen gewissen "jöö"-Faktor, sobald man (absichtlich) mit Akzent sprach. (Ich spreche auch akzentfrei, dann wurde ich jeweils wie jeder andere Deutsche behandelt). Auch hier spielt Sprache eine entscheidene Rolle. Lernt Schweizerdeutsch, dann klappts auch mitm Nachbar
Der Kopf möchte für sich allein alle Vorteile, das Herz möchte teilen. Es gibt auch eine Intelligenz des Herzens. Wir haben viel bekommen, es ist an der Zeit zu teilen, sonst stehen wir mit unseren klugen Argumenten bald alleine da.
Die grosskotzigen deutschen Europolitiker sollten vielleicht für ihre so gut ausgebildeten Arbeitnehmer, endlich anständige Jobs kreieren, damit sie sich nicht in der so rassistischen Schweiz verdingen müssen. Jedem, der für die Personenfreizügigkeit gestimmt hat, darf man ja noch Eigenverschulden unterstellen, wenn er den Job verloren hat, die anderen sind Opfer unserer unfähigen Politiker.
Als nächstes wird wohl von gewissen rechtspopulistischen Kreisen ein Schweizertums-Nachweis gefordert. Je nach dem ist nur der kleine oder der grosse Nachweis gefordert. Wehe dem, der vor 12 Generationen ausländisches, nicht-schweizerisches Blut im Stammbaum hat. Und es wird bestimmt auch bald obligatorisch werden, Mitglied einer bestimmten Partei zu sein.
Hätten die verantwortlichen auch nur ein klein wenig Gerütz im Hirn, hätten sie diese sicher qualifizierte nette Dame niemals eingestellt. Hätten sie eine Ansagerin mit Süddeutschem oder Bayrischen Akzent eingestellt, hätte sich kein Mensch aufgeregt. Eine Zürischnorre hat in Deutschland auch keine Chance.
@ Tom Müller: Die Schweizer sind Helvetier, die Helvetier sind ein keltischer Stamm. Dass die Sprache der Alemannen wurde übernommen, nicht aber die Kultur. Sonst hätten wir nicht von Genf bis Samedan die gleiche Musik usw. Ich glaube nicht, dass die Deutschen an und für sich das Problem sind, sondern eher der Effekt: "Nein! Die wollen wir nicht auch noch". Grund: Überbevölkerung und Überfremdung.
Ich hab keine Probleme mit Deutschen. Ich habe aber Probleme damit, dass immer mehr Firmen immer noch mehr Ausländer im besten Erwerbsalter den Einheimischen vor die Nase setzen. Die riesige Flut ist unzumutbar geworden, Schweizer werden ruiniert. Die Wirtschaft ist zu faul, bequem oder profitgierig, um mehr Einheimische anzulernen. Das schürt dann auch Abneigung gegen "Fremde".
Die armen Schweizer sind halt soooo neidisch weil viele Deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger gescheiter sind als die lieben Schweizer Langsam schäme ich mich Schweizer zu sein. Das ist ganz ehrlich gemeint!!!!!!!
es wird Zeit,das wir uns in der Welt(und bei den Deutschen)für unsere peinliche Borniertheit entschuldigen !
Ich möchte mich als Deutscher, der in Zürich wohnt, bei allen Schweizer bedanken, die hier in einer so positiven Weise über die Deutschen hier geschrieben haben. Wir sollten uns nicht abgrenzen, unsere beiden Kulturkreise sind derart vergleichbar, dass es absurd ist solche Hasstiraden von einigen zu vernehmen.
Liebe Deutsche, lasst Euch von einm paar ewiggestrigen nicht beirren, ich freue mich über jeden neuen von Euren Landsleuten der zu uns kommt. Die, die Euch anpöblen sind meistens unterste Schubölade und nicht ernst zu nehmen, also Kopf hoch, ich heisse Euch willkommen und wünsche Euch ein schönes Wiehnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Grüsse vom Jüge.
Man denke nur mal an das Debakel der von vielen sogenannten Patrioten vielgepriesenen Swissair, von Schweizern gemanaget. Dank gut qualifizierten Deutschen fliegt die Swiss Airline heute sehr erfolgreich. Haben wir wirklich in der Schweiz Idioten, die Ausländer, welche hier gute und grosse Leistungen vollbringen, aus unserm Land hinausekeln wollen?
@Pascal Volz Das ist einer der vielen "Irrglauben" der Deutsch-Schweizer. Es ist keineswegs so, dass "die Deutschen" hochdeutsch reden. Tatsächlich tut das nur eine Minderheit. Es gibt deutsche Dialekte, bei denen ein Schweizer fast kein Wort mehr versteht. Man muss sich hier auf Schwiizerdüütsch nicht so viel einbilden. Und Alemanisch? Was reden die Leute nördlich der Grenze Ihrer Meinung nach?
Ich wohne nun seit einem Jahr in Zürich und bin die Diskussionen eigentlich Leid. Ich bin immer sehr freundlich von Schweizern behandelt worden. Hoffentlich bleiben mir andere Erlebnisse erspart. Wenn ein Schweizer einmal für den Lohn einiger Berufsgruppen in Deutschland arbeiten gehen müsste, würde es verstehen, wieso wir auf der Suche nach einem besseren Leben in der CH sind.
Ich hatte zwei Deutsche als Vorgesetzte - eine Katastrophe aus diversen Gründen. So was prägt sich leider relativ tief ins Bewusstsein ein, obwohl ich mehrheitlich sehr gute Erfahrungen mit den deutschen Mitbürgern machen durfte. Schlussendlich bleibt das Fazit, dass es überall Solche und Solche gibt.....Eines weiss ich aber mit Sicherheit: nie wieder ein Deutscher als Chef!
Wow! So viele positive Kommentare über "uns Deutsche"! Das ist Balsam auf die geschundene Seele. Toll, dass sich endlich diejenigen zu Wort melden, die nicht deutschenfeindlich denken. Ich finde es nicht in Ordnung, dass Herr Hans Fehr (SVP) grinsend zugibt, dass Alena Gerber als prominenter Sündenbock herhalten musste, um auf "das Problem mit den Dütschen" hinzuweisen. Das ist übelster Populismus
Eigentlich mag ich die Deutschen sehr gerne. Das Einzige was mich nervt, ist Ihre manchmal überhebliche und arrogante Art. Natürlich nicht von allen, dazu stört mich auch, dass Sie das Gefühl haben, die Schweiz sei ein Schlaraffenland. Z.B. arbeite ich in der Vermietung, der Deutsche hat da sehr hohe Ansprüche, obwohl man in Deutschland selber sogar Kühlschrank und Backofen selber mitbringen muss.
Diese Drohungen zeigen leider den Willen der Mehrheit. Solange die SVP mit ihrer xenophoben Politik von Wahlerfolg zu Wahlerfolg schreitet, wird sich auch nichts ändern.
also sorry: ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich die deutschen nicht mag. der deutsche kann nicht alleine irgendwo hingehen sondern überrennt ein gebiet in massen! wird ein schweizer entlassen, wird er durch einen deutschen ersetzt. ich will kein hochdeutsch hören, weil dies mein zuhause ist. ich sage offen: ich finds NICHT toll, dass es die deutschen hier gibt.!
Das primitive Hass-Schüren gegen Deutsche und andere Ausländer in der Schweiz wird zunehmend zur Retourkutsche für Schweizer selbst. So werden mittlerweile Schweizer im Ausland dezidiert gemieden und ignoriert. Auch kehren immer mehr Deutsche und andere Auslandsgäste dem Ferienland Schweiz den Rücken und bevorzugen Destinationen, wo Höflichkeit und Gastfreundschaft noch selbstverständlich sind.
Ich bin Deutscher und bin in die Schweiz gekommen, weil ich von einer Schweizer Firma in D abgeworben wurde. Die Schweiz habe ich schon immer als ein schönes, freundliches Land angesehen. Was hier im Blog geschrieben wird, bestätigt mein Denken. Danke an Alle, die den Deutschen nicht negativ gegenüber eingestellt sind und hier so positive Meldungen geschrieben haben.
Es ist ganz einfach: Wenn der Deutsche sein Altpapier sauber bündelt, den Waschplan befolgt, nach 22 Uhr still ist, nicht öffentlich für die DFB fant, sich nicht anbiedert – «Grützi!» –, aber auch nicht von oben herab rumkommandiert – «Nennen Sie mich gefälligst Herr Doktor!» – und nicht ein Job-Beschaffer für seinesgleichen ist, dann sollte der Deutsche hier keine Probleme haben. *ironie*
Vorallem die Zuwanderung von Wirtschafts-Flüchlingen / Verkehr / Wohnraum / us. sind ein zunehmendes Problem für die Schweiz - . ansonsten sind mir unsere direkten Landes-Nachbarn lieber als solche die aus einer anderen Kultur kommen und sich nicht integrieren / anpassen können.
Hallo Leute, wacht doch endlich auf. Statt hinter jedem und allem einen Feind zu sehen, währe es angebracht unsere Worthülse Demokratie wieder mit leben zu füllen - befasst Euch mit den echten Problemen und lasst nicht allen Politikern freie Hand um nachher jammern zu können. Wenn wir unsere eigenen politischen Probleme lösen wollen, haben wir keine Zeit mehr für solch ein reisserisches Thema.
Ist das Verhalten der Schweizer jenes der abstimmenden Volksmehrheit oder haben wir es hier isoliert mit einem "Zürcher-Problem" zu tun? Etwas gar viel Fremdenhass in letzter Zeit. Wenn unser Isolationismus nur nicht von Wob- und andern Hampelmännern zu weit getrieben wird.
Tja, darum sollte man sich eben möglichst viel Wissen aneignen, gut in der Schule sein, sich dann immer weiterbilden, an seiner Persölichkeit arbeiten, etc.! DIE SCHWEIZ BEWEGT SICH AUF EINEM HOHEN NIVEAU! Löhne, Warenkorbpreise, Miete, etc. das kommt nicht von ungefähr sondern von unserer starken Wirtschaft, diese basiert auf klugen Köpfen. Wer Angst hat, hat's nicht begriffen oder resigniert...
Habe leider auch schon sehr häufig mir anhören müssen wie arrogant, im Umgang unanständig und laut die Deutschen sind. Ich denke wir müssen bei uns selbst beginnend, auch in unserem Freundeskreis STOPP sagen. Das ist keine gesunde Entwicklung. Sich über die Deutschen aufzuregen und zu lästern und dann zu verurteilen was andere machen ist eine Doppelmoral, die im Moment leider sehr verbreitet ist.
Ich muss zugeben, dass es in der Romandie nicht gerade viele Deutsche gibt - arbeite jedoch mit einigen zusammen und das ohne Probleme. Ich finde die Deutschen echt ok - wenn man möchte findet man klar auch solche die höllisch nerven. Aber mal erhlich; es gibt haufenweise Schweizer die mich abgöttisch nerven. Diese Diskussion ist an den Haaren herbei gezogen.
Den Schweizern Fremdenhass vorzuwerfen ist fertiger Blödsinn. Schliesslich gibt es kein Land mit einem derart hohen Ausländeranteil von 22 Prozent. Zählt man die Eingebürgerten dazu, sind es gegen 30 Prozent. Das Problem ist, dass jetzt eine Grenze erreicht ist, die nicht überschritten werden sollte. Viele Schweizer fühlen sich bereits heute als Fremde im eigenen Land.
Es gibt sicher ganz "normale" Animositäten, wie es sie überall auf der Welt gibt. Und es gibt auch historisch gewachsene. Aber es gibt auch Fehler, die gemacht wurden. Vor allem sollten die Führungskräfte von schweizer Unternehmen endlich sagen, warum sie für bestimmte Funktionen Deutsche bevorzugen. Das könnte mehr Sachlichkeit in die Diskussion bringen und irrationale Auswüchse verhindern helfen
Der Stimmungsbarometer ist wohl ähnlich wie vor der AM-Abstimmung: Vorne redet man freundlich-reserviert von den "deutschen Freunden". Doch ginge es um eine Wahl, würden man die Deutschen sofort vor die Türe setzen. Immer ein weisses Hemd an aber unterschwellig..... Das ist die Mentalität.
Die Deutschen in Zürich sollten sich mal überlegen wie es wäre, wenn es in einer deutschen Grossstadt 20%+ Schweizer gäbe...
ausländer und ausl. firmen sollten mal für 2 wochen ihre arbeit still legen und dem ch-volk zeigen wie das land zum stillstand kommt. dann wäre vielleicht diese bald 50jährige ausländer hetzerei entlich mal vom tisch.
ach ihr lieben schweizer. ich verstehe euch. jetzt habt ihr die moslems anversiert und können nicht noch zusätzlich uns deutsch attackieren. das wär ja zvil, nöd wahr? eigentlich mögt ihr uns nicht, aber das ist auch i.o. wir mögen euch auch nicht besonders. aber wir können auch ohne liebe, gemeinsam leben. eine vernunftehe, quasi.
Erfreuen tut mich, dass in den Kommentaren kein Deutschland-Hass auftaucht, so wie ich es in meinen 5 Jahren in ZH am eigenen Leib erlebt habe. Das relativiert meine negative ZH-Erfahrung. Denn das ist ja das dumme, dass man nach negativen Erfahrungen dazu neigt zu pauschalisieren, zu denken, alle Schweizer sind Rassisten, aber so ist es gottseidank nicht, wie man an den Kommentaren sieht. Danke!
Die Situation führt wohl daher, dass DE-Bürger CH-Arbeitnehmern vorgezogen wurden, weil billiger. Die Firmenchefs, die um jeden Preis sparen wollen, sind schuld an der Misere. Das sind keine Einzelfälle sondern tagtägliche Fakten. Zusätzlich laben sich vereits wieder arbeitslose Deutsche an unserer Arbeitslosenversicherung. Halt besser als Hartz4. 6 Monate Bezugsrecht und wieder weg wenn kein Job
Aufgebauschtes Medienspektakel. Ich lebe jetzt 3 Jahre in der Schweiz als Deutscher und habe auch je 3 Jahre in London und 3 Jahre in Lyon verbracht - ich spüre keinen Unterschied in Bezug auf eine spezielle Deutschenfeindlichkeit in der Schweiz. Wobei, hier in Genf werde ich eher ungläubig gefragt ob ich denn etwa aus der Deutschschweiz komme. Das ist hier genauso "schlimm" wie Deutschland...
Ich schliesse mich der Aussage von Ben Müller an. Werte Deutsche, lasst euch nicht beirren, ich finds toll dass es Euch gibt!
Mich stören die Deutschen in der Schweiz nicht. Bessere Einwanderer (Sprache, Kulturkreis...) kann man sich gar nicht wünschen. Manche Schweizer sollten endlich über ihren Minderwertigkeitskomplex gegenüber den Deutschen hinwegkommen. Das in gewissen Berufsfeldern die Deutschen überverteten sind, ist ein hausgemachtes Problem.
Ich bin Hamburger und mancher Stadtteil hat einen Ausländeranteil von 40%. Niemand würde hier auf die Idee kommen, von einem Ausländer zu verlangen, Hamburger Platt zu sprechen, Hochdeutsch genügt. In meinen 5 Jahren in ZH wurde ständig von mir verlangt, endlich Züridütsch zu sprechen und das ich Deutscher bin, das wurde mir täglich mehrere male klargemacht. Bin heilfroh, wieder in HH zu sein.
Grundsätzlich schätze ich unsere deutschen Mitbürger sehr. Man kann sich in jeder Hinsicht auf sie verlassen und mit Ihnen auch noch jede Menge Spass haben. Wie überall gibt es aber auch unter ihnen solche und solche. Konflikte beginnen, wenn z.B. ein deutscher Abteilungsleiter wird und dann nur noch deutsche (Kollegen) einstellt, während gleichzeitig langjährige Mitarbeiter entlassen werden.
@Tabea Müller; ich stimme Ihnen zu - sie sind Konkurrenten. Aber ohne Konkurrenz kämen wir ja wirklich nirgends hin. Ich arbeite mit so vielen Deutschen zusammen und mache dabei SEHR GUTE Erfahrungen! Und all jene die denken, sie hätten einen Job wenn die Deutschen ihn nicht hätten; wenn Sie sich da mal nicht täuschen!!
...Das hat hat wohl auch sehr viel mit der SVP zu tun. Angst und Hass wird gesäht. Tia, und ein Teil glaubts auch noch. Gefährlich ist Eine Partei in der Schweiz und nicht unsere ausländischen Mitbürger und Freunde. So werden wir noch alle vergraulen.
Ich schäme mich für diese kleinkarierten Schweizer, welche nicht über den nächsten Hügel sehen können... Was kann man gegen Deutsche haben? Deutschland ist ein grosses, vielseitiges Land - es gibt ihn nicht, DEN Deutschen. Die Deutschen sind genau so unterschiedlich, wie wir Schweizer. Wenn es ein Problem gibt, dann liegt es in Bern und nicht bei den Menschen, die zu uns kommen.
Villeicht überlegt sich mal manch sogenannter "Deutsch-Hasser", ob in seinen Adern aufgrund seiner Vorahnen nicht evtl. auch deutsches Blut fliesst? Man denke da mal an die vielen Deutschen, die nach dem 2. Weltkrieg nach Zürich und in andere Gegenden der Schweiz gezogen sind und sich mit Schweizern vermischt haben. Eine solche Diskussion ist völlig absurd.
Bin auch Deutscher und in Zürich geboren und hier in die Schule gegangen. Meine besten Freunde sind logischerweise alle Schweizer. Habe aber in der Schule auch ziemlich viel negatives erlebt. Es gibt einige die über die schei... Deutschen fluchen bis man sagt: Ich bin auch einer, nachher ist es ihnen peilich und sie versuchen sich da irgendwie wieder rauszureden. Es gibt aber viel mehr andere.
Liebe deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger: ich habe keinerlei Probleme mit euch und kenne in meinem Umfeld auch niemand der das hat. Manchmal denke ich dass der Wahnsinn in diesem Land überhand genommen hat.
@Res Schall: Wollen sie damit sagen, dass es besser wäre, wenn beispielsweise die Pharmaindustrie, als einer der entscheidenden Schweizer Wirtschaftszweige mit tausenden ausländischer, hochqualifizierter Forscher und weiterer Knowhow Träger, übrigens dem einzigen Schweizer "Rohstoff" ins Ausland abwandern würde? Deutschland würde sich für gesuchte Fachkräfte jedenfalls bedanken.
Das wird ja langsam bedenklich! Dass die Angst vor den militanten Moslems da ist, kann ich ja verstehen, und ist vielleicht auch gerechtfertigt. Aber dass man jetzt Stimmung gegen Deutsche und sonstige Europäer macht, ist unter allem Hund! Diese Menschen haben die gleiche Kultur, denselben Hintergrund, ja die meisten von uns sind ursprünglich in die Schweiz eingewandert.
IN ZH verdient man gut sonst würden nicht zig Tausende jeden Tag dort zum schaffen gehn, das jetzt schon 28000 Deutsche dort wohnen ist ja logisch wenn gutausgebildete Deutsche einen Job suchen und den in der Schweiz finden meistens eben grad in ZH dann zieht man weg von DE. übrigens ich wohn in Basel und schaff in DE. Vorteil für mich: günstig einkaufen nach dem Feierabend. was will ich mehr?
Ursache und Wirkung werden gerne verwechselt : Die Unterschiede in der Alltagssprache sind nicht der wahre Grund fuer die grosse Distanz, sondern nur Ausdruck einer gefuehlten Andersartigkeit. Der Ursprung des in der Deutschschweiz anerzogenen "Anti-Teutonismus" liegt in den beiden Weltkriege. Die allemanischen Mundarten starben hier daher nicht aus, sondern dienen seither der Abgrenzung.
diese notorische Abgrenzerei gegen unseren europäischen Freunde ist lächerlich. Die CH ist keine Insel und die die auf einer solchen wohnen möchten sollen sich eine suchen ! Ich wohne an der Grenze und fühle mich als Europäer. Ich habe viele deutsche Freunde und Arbeitskollegen, sie sind mir oft sympatischer als zurückgebliebene Zentralschweizer.
@Res Schall: Genau! Alle blöden Firmen hier raus aus dem schönen schweizer Land. Sieht auch im Landschaftsbild nicht schön aus. Nur womit finanziert sich die Schweiz dann, wenn nicht auch mit Steuereinnahmen von wachsenden Firmen?? Das Wirtschaftswachstum erhält den Wohlstand.
seien wir doch mal ehrlich. wir haben alle angst unsere arbeitsplätze an die deutsche und anderen ausländer zu verlieren. das thema ist einmal mehr geld und job. deutsch-sein, moslem-sein, das sind auch themen, aber randthemen.
@ res schall: blödsinn. nur dank ausländischen arbeitern haben wir überhaupt so einen hohen lebensstandard. und der fiele drastisch, wenn die firmen begännen auszuwandern; generell mache ich mir sorgen. ausländerhass ist wieder gesellschaftlich annerkannt. das ist eine sehr gefährliche und traurige entwicklung für die ich mich schäme, gerade als stolzer schweizer. toleranz ist unser höchstes gut!!
Das tut mir leid für die deutschen mitbürger hir in der schweiz und unseren nachbarn. das haben sie nicht verdient. für mich stimmt's, dass in den letzten paar jahren - vor allem in zürich - viel zu viele aus deutschland kamen. sie wurde in denen branchen wo ich tätig bin, auch klar gegenüber den bereits hier wohnhaften (nicht nur schweizer) bevorzugt. da kommt der unfriede her!
Witzig ist ja, dass in Deutschland selbst die gleichen Probleme diskutiert werden, einfach mit Ost/West und nicht Deutschland/Schweiz. Was Schweizer über Deutsche erzählen habe ich schon von Süd-Deutschen über Nord-Deutsche erzählen hören. Es sind doch hauptsächlich die 20 bis 50 Jährigen, die einwandern und in direkter Konkurenz stehen. Da werden teilweise örtlich sogar über 100% Zuwachs erreicht
ich bin deutsche und muss sagen, dass ich teilweise verunsichert bin und das gefühl habe, mich nicht immer "natürlich" verhalten zu können, da meine sprache mich "entlarvt". mit den ganzen "ratgebern", sendungen, kommentaren etc. was es eben nun alles gibt, wird das nicht besser. ich glaube, dass es bei manchen leuten mit einem sprach-komplex zu tun hat, dass sie die deutschen nicht mögen. schade!
Das ist schlicht und einfach Fremdenhass. Die Deutschschweizer sollten sich schämen (und vielleicht das Gleiche tun wie die Deutschen in der Schweiz: hart arbeiten und sich nicht auf der faulen Haut ausruhen).
Ich finde Deutsche super und freue mich, wenn sie in unser Land kommen. Drohbriefe, Sachbeschädigung oder offene Feindseligkeit finde ich des Schweizers unwürdig und diametral im Widerspruch zu meinem Selbstverständnis als Bürger dieses Landes.
@Willi Bär, ich denke Sie haben nicht unrecht ... für mich ist jede Deutsche und Deutscher eine Bereicherung für unser Land solange sie nicht in der Überzahl sind ... die Angst vor der Masse als solche ist sicher präsent ... doch die Deutschen können sich gut anpassen und sind gut integriert, die Geschichte wirft leider einen unberechtigten Schatten über die heutige Generation von Deutschen
@ Oliver Keller: Weder Deutsche noch Schweizer sind Kelten, wir sind alle Germanen. Die Schweizer stammen vom germanischen Stamm der Allemannen ab, während Deutschland viele germanische Stämme vereinigt.
@O. Keller: wenn es Ihnen wirklich graust, steht es Ihnen frei zu gehen. Und wenn Sie Ihre pauschale Aussage "weil sie sich besser vermarkten können und uns rethorisch überlegen sind" ernst gemeint haben, sollten Sie über Selbstbewusstsein nachdenken.
Es liegt an der Menge. Auch bei Italienern, Spaniern oder Grönländern würde sich Widerstand regen (oder hat sich früher schon), wenn die Anzahl gefühlt oder tatsächlich zu sehr ansteigt. Das gilt auch für Muslime oder Thurgauer oder was auch immer. Gleich verhält es sich auch in den Herkunftsländern all dieser Individuuen. Die Menge stört, nicht der Einzlne
Wir waren auch "Auswanderer". Wir lebten in Bremen. Nicht nur die Stadt war einfach super, auch die Bewohner! Wir fanden Freunde dort, die Menschen waren freundlich, aufgeschlossen. Eine Zeit, an die wir uns immer noch gerne und fast mit Heimweh erinnern. Warum nur können einige Schweizer nicht auch liebenswürdig sein, wenn sie deutschen Einwandern gegenüber stehen? So schade!
Die subtile Hetze gewisser politischer Kreise gegen alles, was nicht "schweizerisch genug" ist führt zu immer unheimlicheren und unheilvolleren Taten, wie die Drohbriefe beweisen. Einmal mehr darf ich sagen, dass ich ausschliesslich gute, ja sogar tolle Erfahrungen im täglichen Umgang mit Deutschen in der Schweiz mache. Es ist zu hoffen, dass die Volksverhetzer zur Rechenschaft gezogen werden.
Ich habe Kontakt mit vielen Deutschen. Manche leben seit geraumer Zeit in der Schweiz, andere sind eben erst gekommen. Da wir die (fast..) gleiche Sprache reden und aus einem vergleichbaren Kulturkreis stammen gibt es überhaupt keine Probleme. Dies kann man von unseren Schweizer Mitbürgern nicht immer behaupten.
Sehr bedenklich das Verhältnis zu den Deutschen.Offene Ablehnung,eher schon Rassismuss!Ich befürchte,da hat man Geister hervorgelockt welche man nicht mehr abschütteln kann.Aus der Geschichte wohl nichts gelernt.Das werden die Deutschen sehr wohl registrieren.Die Schweiz hätte ja die Berliner Mauer übernehmen können um sich endgültig vor der Bedrohung aus dem "Ausland" abzuschotten.
Ich kenne viele Deutsche Staatsbürger, die hier in der CH wohnen und arbeiten, und mich grausen die Eidgenossen je länger, je mehr! Die Deutschen sind unsere nächsten keltischen Verwandten, sind wir nun auf so ein tiefes Niveau herabgesunken, neidisch zu sein, weil sie sich besser vermarkten können und uns rethorisch überlegen sind? Um andere akzeptieren, muss man sich erst selber leiden können.
Jetzt macht aber mal einen Punkt. Bei den Minaretten ging es um die Erhaltung unserer abendländischen Kultur und um notorisch anpassungsunwillige Immigranten. Diese Probleme stellen sich mit den sehr angenehmen Freunden aus Deutschland überhaupt nicht.
@Freddy Spitz: Nein WIR brauchen keine zusätzlichen Einwanderer. Gewisse Firmen sind darauf angewiesen, aber die können von mir aus mittlerweile wegziehen. Das Wirtschaftswachstum geht auf Kosten der Allgemeinheit (höhere Mieten, tiefere Löhne). An den Haaren herbeigezogen ? Im Kanton Zug war diese Entwicklung schon in den 80er absehbar....
Was soll das alles? Meine besten Freunde sind Deutsche! Was da abgeht ist Rassismus pur! Da sind Menschen die nie Probleme machen, keine Raser, keine Kravalle, keine Schlägereien! Aber Konkurrenten! Strengen wir uns lieber an. Wir brauchen Ausländer bei uns! Welche wollen wir denn? wir können wählen: Angepasste oder andere.
Ich finde Alena Gerber sehr erfrischend. Sie macht das gut. Emil war doch auch in Deutschland und sehr beliebt.
Es ist ja schon unglaublich was in unsrem Land zur Zeit abgeht. Wo führt das noch hin? Jedem Nörgler sollte mal klar gemacht werden, dass wir ohne die Deutschen Arbeistkräfte z.b. im Gesundhwietswesen oder in der Gastromie ein grosses nein ein sehr grosses Problem hätten.
Anoyme Drohbriefverfasser sind meist Einzeltaeter und ihrerseits ebenfalls gesellschaftliche Aussenseiter mit starken Minderwertigkeitskomplexen. Sie fuehlen sich (irrtuemlich) von der Mehrheit getragen und glauben dabei nur das umzusetzten, wozu sich andere nicht trauen. Gleichwohl: Derart paranoide Aktionen koennen leider nur in einem gesellschaftlichen Klima des Minderheitenhasses gedeihen.
Wieviele SchweizerInnen leben eigentlich in Deutschland? Ich bin jedenfalls eine davon, und in der bayerischen Kleinstadt, wo ich lebe, gibt es noch ca. 10 weitere. Noch nie wurde ich hier angefeindet oder auch nur als Ausländer betitelt. Ich schäme mich für die Schweizer, die sich derart gegen unsere nördlichen Nachbarn äussern und sie gar mit Drohbriefen terrorisieren!
wir sollten uns in der aktuellen debatte anerkennen, dass wir letztlich qualifizierte zuwanderer brauchen. da mögen uns manche deutsche in der täglichen retorik ganz schön auf der nase tanzen, doch sonst erfüllen sie doch alle wunscheigenschaften! sollten wir nicht viel mehr auf greifbare selektionmechanismen achten, um gering qualifizierte und kulturell schwierig integrierbare abzuhalten?
Ja, da zeigt sich mal wieder ! Gleiches verträgt sich nicht ! Wir tun immer mehr dafür im Ausland möglichst unbeliebt zu werden !
die wohl unbegründete Angst vor den Deutschen ist immer noch auf den 2. Weltkrieg zurückzuführen. Als Nachkriegskind kann ich mich noch gut erinnern wie "alles Böse" aus Deutschland und "alles Gute" aus den USA kam. Persönlich habe ich mit Deutschen gute Erfahrungen gemacht und mich in Deutschland als Gast immer willkommen gefühlt.
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