Kultur
Die Bucht des Todes für Tausende von Delfinen
Von Christian Schmidt. Aktualisiert am 26.01.2010 55 Kommentare
Ric O’Barry
Der heute 70-jährige Amerikaner hat sich vom Delfindresseur zum Delfinschützer
entwickelt. Er trainierte in den 60er-Jahren die Darsteller für die TV-Serie «Flipper».
«The Cove» ist kein Film über Delfine. Es ist ein Lehrstück über zeitgenössischen Umweltaktivismus, aufgezeigt am Massaker, das jedes Winterhalbjahr im japanischen Küstenort Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, stattfindet. Alle paar Tage fahren die Fischer des Ortes hinaus, treiben Delfine zusammen und jagen sie in die hermetisch abgeschottete Bucht – «The Cove». Dort sortieren sie die schönsten Exemplare zum lukrativen Verkauf an Delfinarien aus. Den grossen Rest der Tiere stechen sie ab: Das mit Quecksilber verseuchte Fleisch kommt in Supermärkte. Am Ende der Jagdsaison sind 2000 Tiere tot.
Das Blutbad ist für Tierschutzorganisationen wie die schweizerische Ocean Care seit langem ein Reizthema, und es ist ewiger Streitpunkt innerhalb der internationalen Abkommen bezüglich Meeressäuger. Denn die japanische Regierung verteidigt die Delfinjagd als kulturelle Tradition: «Wir sind der Auffassung, dass diesbezüglich eine Haltung gegenseitigen Respekts herrschen sollte», schreibt die japanische Botschaft in Bern auf Anfrage und verbittet sich jede «Einmischung» in der Frage.
Kleiner Ort, grosses Geheimnis
Jetzt aber ist dieser Film da, und er mischt sich ganz entschieden ein: Protagonist Richard (Ric) O'Barry hat mit «The Cove» sein Lebensprotokoll geschrieben. Der Amerikaner kämpft seit den Siebzigerjahren leidenschaftlich sowohl gegen den lukrativen Verkauf der Delfine wie auch gegen das Abschlachten der Tiere. Regelmässig landet er im Gefängnis. «Bastards!», «Halunken!» hat er vor wenigen Tagen aus Taiji gemailt, wohin er mehrmals jährlich reist. Fischer hatten vor seinen Augen soeben 70 Delfine in die Bucht des Ortes getrieben.
Der Film ist O'Barrys ultimativer Aufschrei – und er ist wohl auch sein letzter Pfeil im Köcher. Denn ausser dass er zum meistgehassten Ausländer in Taiji geworden ist, hat O'Barry bis anhin wenig erreicht. Protegiert von der japanischen Regierung, gehen die nicht einmal 30 Fischer von Taiji der überholten – vor Jahrhunderten aufgekommenen – Jagd auf Delfine nach. Um keine Touristen anzuziehen, findet die Schlächterei in einer mit Stacheldraht abgesperrten Bucht statt, die nur über gesicherte Tunnels zu erreichen ist. Die Fischer machen Taiji damit zu einem kleinen Ort mit einem grossen Geheimnis.
Dieses Geheimnis deckt der Dokumentarfilm auf. Er ist ein veritabler Ökothriller, spannender als alle Inszenierungen aus den Hollywood-Studios. Die Realität, die er nachzeichnet, ist nur dank der Distanz zur Leinwand fürs Publikum erträglich.
Doch weshalb beschäftigt Ric O'Barry überhaupt, was sich 12'000 Kilometer von seiner Heimat in Florida entfernt abspielt? Woher dieses Engagement bis zum Letzten, das den inzwischen 70-Jährigen einmal fast das Leben gekostet hat? «Ich habe eine Schuld zu begleichen; diese arbeite ich nun ab», sagt er im Interview via Skype.
«Flipper» regte Delfinarien an
Ursprung dieser Schuld ist eine TV-Serie aus den Sechzigerjahren: «Flipper» rettete Ertrinkende und schnappte Verbrecher. Der Delfin war ein Vorbild, konnte Gut und Böse unterscheiden. Die Serie war nicht nur ein Fernseherfolg. In der Folge schossen Delfinarien und Ocean Parks nur so aus dem Boden: Das scheinbar ewige Lächeln der Tiere begründete ein Milliardengeschäft.
Der Mann, der die Flipper-Darsteller trainierte, war Ric O'Barry. Er lehrte sie jene Tricks, die sie berühmt und begehrt machten, und trug zu einer falsch verstandenen Tierliebe rund um den Globus bei, die ihren Ausdruck darin findet, dass die Delfine eingesperrt werden. «Alles, was auf Flipper folgte, habe ich mitbegründet», sagt O'Barry. «Nun kämpfe ich dagegen an.»
Vom Trainer zum Schützer innert Sekunden
Der Wandel vom Delfintrainer zum Delfinschützer geschah innerhalb von Sekunden. Eines Tages – die Dreharbeiten zu «Flipper» waren abgeschlossen – stieg O'Barry wie üblich ins Bassin vor seinem Haus, wo noch ein einziges Tier verblieben war. Der Delfin schwamm auf O'Barry zu, legte sich auf die ausgebreiteten Arme des Trainers, schaute ihn an, atmete aus, aber nicht mehr ein. Minuten später war er tot.
Dieses Erlebnis hat O'Barry verändert. Gestorben sei das organisch gesunde Tier an einer durch die Gefangenschaft ausgelösten Depression, sagt er. Anstatt täglich mehrere Hundert Kilometer schwimmen und in Gruppen jagen zu können, habe es in einem kleinen Betonbecken dahinvegetieren müssen. Er sei schuld an dessen Tod.
Gefängnis nach missglücktem Befreiungsversuch
Nur Tage später wurde O'Barry aktiv und versuchte ein paar Tiere aus einem Delfinarium auf den Bahamas zu befreien. Er wurde erwischt und landete im Gefängnis. Nach der Freilassung machte er nur umso überzeugter weiter.
Ergebnis dieses Sinneswandels ist, 40 Jahre später, «The Cove». Der Film, der Anfang 2009 am renommierten Sundance-Filmfestival den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm gewonnen hat und inzwischen als Anwärter für eine Oscar-Nomination gilt, kommt jetzt in unsere Kinos.
«The Cove» ist im Prinzip nichts anderes als ein Making-of der zentralen Filmszene, des Massakers an den Tieren. Regisseur Louie Psihoyos zeigt, wie das Team um O'Barry aus Amerika nach Japan reist und die Dreharbeiten in Taiji möglichst unbemerkt vorzubereiten versucht. Doch selbst mit Frauenperücke, Lippenstift und Sonnenbrille wird O'Barry erkannt. Von nun an wird er rund um die Uhr überwacht: Spitzel stehen vor dem Hotel, im Zimmer neben O'Barry schläft die Polizei, und auch die japanische Mafia mischt mit.
Grausiger Überlebenskampf
Die Stimmung ist ebenso aggressiv wie bedrohlich. Die Vorbereitungen zu den Dreharbeiten verkommen zu einem Katz-und-Maus-Spiel. Ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten und Wärmekameras, gekleidet in schwarze Kampfanzüge, tricksen O'Barry und seine Mitstreiter in der Nacht vor dem Massaker die Verfolger aus und schicken sie in die Irre. Während ein Teil des Teams tauchend in die abgeschirmte Bucht vordringt und Unterwasserkameras positioniert, überwinden andere Teammitglieder die Zäune und stellen am Strand getarnte Kameras auf. Eine steht so nah am Geschehen, dass die Fischer am nächsten Morgen beinahe drauftreten.
Die zentrale Einstellung dauert nur kurz. Aber sie ist so lang, dass die Bilder der in ihrem Blut schwimmenden Tiere sich tief einbrennen. Es bleibt unvergesslich, wie die von den Lanzen der Fischer schwer verletzten Tiere über die Netze zu entkommen versuchen – und schliesslich, nach einem letzten Flukenschlag, im roten Schaum untergehen. Gleichzeitig werden die prachtvollsten Exemplare ausgeschieden, um – für über 100'000 Dollar pro Stück – an Delfinarien verkauft zu werden. Der Film macht klar: Für die Tiere gibt es in Taiji nur Tod oder Gefangenschaft.
Politisches Thema
«The Cove» thematisiert auch die politischen Hintergründe. So sehen wir Ric O'Barry, wie er sich – nach den Dreharbeiten in Taiji – einen Bildschirm umhängt und damit durch japanische Grossstädte läuft. Der Monitor über seinem Bauch zeigt, wie er Delfinfleisch in Supermärkten kauft und es zur Analyse in ein staatlich anerkanntes Labor nach Tokio bringt. Resultat: Einzelne Proben überschreiten die Richtwerte für Quecksilber massiv. O'Barry erklärt seinem Publikum, was das bedeutet: Die Belastung lässt sich mit dem Quecksilbergehalt jener Fische vergleichen, die Mitte des letzten Jahrhunderts bei der japanischen Stadt Minamata gefangen wurden. Das Quecksilber stammte aus industriellen Abwässern, reicherte sich in den Fischen an und tötete mehrere Tausend Menschen, die sich davon ernährten. Ein erzürnter O'Barry fragt: «Wie kann eine Regierung ihre Bevölkerung nach dieser Erfahrung erneut so gefährden?»
In der Tat vertritt Japan eine schwer verständliche Meinung in der Frage. Die Aufnahme von Quecksilber durch Delfine sei ein «natürliches Phänomen,» schreibt die Botschaft in Bern dem TA. Nur Schwangere seien gehalten, die Richtlinien zu befolgen.
Für O'Barry jedoch ist das Quecksilber der zwingende Grund, warum die Jagd in Taiji sofort verboten werden muss – ein Grund, der weit über das Thema Tierschutz hinausreicht und sämtliche Diskussionen über Tradition und Ethik überflüssig macht.
Erfolgsrezept für Aktivisten
Insgesamt ist «The Cove» ein grandios gemachter Film. Aber nicht nur das. Er zeigt auch auf, wie zeitgenössischer Umweltaktivismus daherkommen muss, damit er weite Kreise bewegt, Partei zu ergreifen: eine packende Mischung aus Thriller, Politik und Emotionen – mit einem Helden im Zentrum, der nicht an Verhandlungen und Politik glaubt, sondern getrieben von persönlicher Schuld und unbeugsamer Leidenschaft die Welt (der Delfine) zu retten versucht.
Dieser Held im Alleingang macht klar, dass Opposition jahrelange pausenlose Fronarbeit erfordert, dass der Kampf einsam macht, stets in Verzweiflung aufzugehen droht und der Ausgang entsprechend ungewiss bleibt, sich aber immer lohnt – und sei es auch nur, um dem eigenen Leben einen Sinn zu geben.
Nach dem Verhandlungsdesaster von Kopenhagen ist das eine Botschaft, die zu denken gibt.
«Die Bucht – The Cove», die 92-minütige Dokumentation von Louie Psihoyos, läuft am Donnerstag, 28. Januar, in den Schweizer Kinos an. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 26.01.2010, 10:05 Uhr
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55 Kommentare
Ich finde es gut, dass mal ein Film über dieses traurige Thema gemacht wurde. Es sollte verboten werden und viel mehr gekämpft für die Rechte der Tiere. Ich hoffe nur das es wenigstens ein paar Menschen dazu anregen wird dagegen anzukämpfen, courage zu zeigen und nicht einfach nur zusehen und denken "ach wie schlimm" und wieder vergessen! Tiere können sich nicht wehren! Animal Liberation !!!!!! Antworten
Die sollen nur so weiter fahren.Irgendwann ist das meer leer.dann hören sie selber auf Delphine und Wale zu jagen. Mit solchen Leuten sollte man das gleiche tun,was sie mit den Tieren tun.Damit sie auch mal wissen was sie den Tieren antun. Die meisten Delphinarien arbeiten zusammen und helfen anderen Delphinarien mit Delphinen aus.Also brauchen sie gar keine Delphine vom offenen Meer. Antworten
Sumihiro Taranaki, Ihre Beispiele ziehen nicht. Gegen Ferkelkastration ohne Betäubung wird schon länger gekämpft und Luxusware wie Gänseleber essen auch heute nur verwöhnte Ignoranten, denen das Leid der Tiere egal ist. Schächten tun nur Moslems und Juden, aber kämpfen sie mal gegen eine religiöse Tradition. Jegliches Tierleid muss bekämpft werden, egal wo auf der Welt. Antworten
Tradition- eine Ausrede primitiver Menschen. Heute verhungert niemand mehr wenn er nicht Delfine abschlachen kann. Die Norweger schlachten ebenfalls Delfine, - wieso hört man do nichts? Der span. Stierkampf ist ebenso primitiv- Tierquälerei muss einmal offen diskutiert werden- die Länder müssen sich entscheiden: Turismus, Handel- oder mutwilliges Morden- und konsequent handeln. Antworten
Sicher ist das abscheulich, was dort abgeht aber angesichts der bis zu 620'000'000 kg Fleisch (Schlachtgewicht) pro Jahr, die in der Schweiz konsumiert werden ist es oberscheinheilig, wie hier gewisse Leute den kulturellen Zweihänder bemühen. Komme mir niemand mit: die Kühe hätten ja ein schönes Leben. ->Film Tipp: We feed the world - Erwin Wagenhofer (AUT, 2005) Antworten
Der diskutierte Bericht hat einen grossen Fehler: die abgeschlachteten Delfine gehören der Art Delphinus delphis an (gewöhnlicher Delfin) während Delfinarien fast ausschliesslich mit Tümmlern (Tursiops truncatus) arbeiten. Bei den Bildern wo Delfine offenbar lebend ausgewählt werden, zeigen die Bilder tatsächlich nur Tümmler - bei den Tötungen aber nur gewöhnliche Delfine. 2 versch. Geschichten!! Antworten
@Herrn Taranaki: In einem Punkt sind wir uns einig, solange wir nicht alle zur Vegis werden, werden Tiere ihr Leben für unsere Gaumenfreude hergeben müssen. Doch gibt es immer noch die Art und Weise wie Tiere für diesen Zweck erlegt werden. Was ich vom japanischen Fischfang bisher gelesen und gesehen habe, ist absolut unerträglich und auf diese unmenschlich-bestialische Weise absolut unnötig!!! Antworten
Wer nicht vegetarisch lebt, darf sich nicht beschweren über den japanischen Fischfang. Denn: Wo ist der Unterschied zu unserer Nutztierhaltung, die beinahe ebenso brutal ist, aber das Tier sogar schon ab Geburt quält? Ferkel kastrieren ohne Betäubung, Gänseleber mästen, Schächten, etc. etc. Antworten
Der Vergleich, wir (die Europ., Amerik., Australier) würden sich das Rindfleischessen auch nicht verbieten lassen, hinkt leider: Kühe werden speziell dafür auf Farmen gross gezogen, bei Delfinen und Walen werden Wildtiere abgeschlachtet, die vom Aussterben bedroht sind. Sie möchten sich vom Westen nichts aufdiktieren lassen und lenken von andern Problem ab, die sie im Moment auch zu Hauf haben. Antworten
was berechtigt denn uns massenmord an hühnern und kühen auszuüben? haben delphine in japan oder robben in kanada mehr recht zu leben weil sie süss aussehen? um klarzustellen: ich bin gegen diese delphin schlachterei aus vielen gründen, hauptsächlich weil delphine sehr intelligent sind und mehr wahrnehmen können als die meisten anderen tierarten.. soll nur ein denkanstoss sein. Antworten
"Mensch, auch du bist NUR ein Lebewesen dieser Erde, genauso wie jeder Delphin auch" Jedes Lebewesen ein perfekt funktionierendes Ganzes. Das eine schwimmt im Meer, das andere geht auf der Erdoberfläche. Jedes vollkommen in seiner Art. In der Begegnung könnten wir uns so viel geben und von einander lernen... wie sieht diese Begegnung im hier und jetzt aus - jetzt schäme ich mich, Mensch zu sein! Antworten
Natürlich sind Artenschutz, artgerechte Haltung und eine schmerzfreie Tötung bei der Fleischproduktion immer einzuhalten. Aber wenn wir anderen Länderen vorschreiben wollen, dass sie keine Delphine, Affen, Hunde und Katzen essen sollen, dann handelt es sich um kulturelle Arroganz. Oder würden wir uns von den Muslimen das Schweinefleisch und von den Indern das Rindfleisch verbieten lassen? Antworten
Es sei noch angefügt, dass die isländischen Walfänger gemerkt haben, dass man mit den Walen Geld verdienen kann, ohne sie zu töten, in dem man Walsafaris anbietet. Wenn es also gelänge, erstens die Nachfrage nach Delfinen zu eliminieren (z.B. keine Delfinarien besuchen) und man den Fischern eine andere Perspektive geben könnte zu überleben, wäre dieser Misstand nachhaltig zu lösen. Antworten
Bei der völlig berechtigten Empörung bitte ich doch zu bedenken, dass es "die Japaner" nicht gibt. Auch in der japanischen Bevölkerung gibt es - trotz aller vermeintlicher Homogenität - verschiedene Ansichten, auch zum Umgang mit Traditionen. Hier geht es aber wohl mehr um die Existenz der "Fischer", genauso wie bei der Robbenschlachterei die Robbenjäger um ihr Auskommen kämpfen. Antworten
Jetzt fallt nicht mit Vorurteilen über das japanische Volk her. Der normale Schweizerbürger hat auch nichts mit den Banken ,die Steuerhinterzieher unterstützen, gemeinsam. Ich bin sicher, dass die meisten Japaner über diese Delfinabschlacherei genaus soviel wissen wir vor diesem Film. Nämlich kaum etwas. Und das normal japanische Volk findet dies sicher auch nicht toll. Antworten
Ich habe das Buch "Behind the Dolphin Smile" von Ric O'Barry gelesen und es auch von ihm anlässlich eines Besuches in Zürich vor vielen Jahren signieren lassen. Danke an Menschen wie ihn und Sie Herr Roth. Ich hoffe, dieser Film rüttelt die Menschheit auf. Tiere haben unseren Respekt verdient. Antworten
Der Skandal ist ja nicht unbedingt, dass Delfine geschlachtet werden. Kühe und andere Tiere werden auch geschlachtet und das Fleisch anschliessend gegessen. Das Problem ist die Art und Weise. Delfine werden nicht geschlachtet, sondern regelrecht abgeschlachtet! Und das ist leider eine Tierquälerei der schlimmsten Sorte! Brutal und grausam! Antworten
China ist das schlimmste Land, in allen Belangen. Aber endlich weiss jeder, was man schon auf You Tube sehen konnte und noch kann. Jetzt wo die ganze Welt darüber informiert ist, muss das hier ein Ende haben sowie die Stierkämpfe und vieles mehr. Wir sind Menschen, keine Monster und als Mensch ist die Pflicht zur Menschlichkeit ein muss, unsere Stumme für die Stummen, besten Dank!!! Antworten
Wer und was berechtigt die Japaner, solche Massaker an Delfinen auszuüben. Vermutlich werden die Delfinschlächter beim nächsten Massenmord an diesen wunderbaren Meeressäugern in der Bucht von Taiji unvergesslichen Besuch erhalten, vom weltbekannten, unerschrockenen Sea Shepherd und seiner ebenso mutigen Mannschaft. Antworten
Abgesehen von Netzen und Delfinarien, ist das Abschlachten in Taiji zur Zeit der weitaus der sinnloseste und grausamste Akt von Menschen gegenueber Delfinen - ihr Fleisch enthaelt hohe Mengen an Quecksilber und ist sehr giftig fuer den Menschen. Den Japanern genug internationalen Druck machen, um mit dem sinnlosen Abschlachten dieser wichtigen Meeresjaeger aufzuhoeren, kann und muss moeglich sein. Antworten
Die unmittelbarste Gefahr für Wale und Delfine sind die kilometerlangen Treib-, Schlepp- und Stellnetze der Fischer. Wenn sich die Tiere darin verfangen, ersticken sie qualvoll, weil sie unter Wasser keine Luft bekommen und zum Atmen nicht an die Wasseroberfläche können. Antworten
In der Schweiz gab es tatsächlich 2 Delphinarien. Eins Knie-Kinderzoo Rapperswil. Diese Delphine wurden vor einigen Jahren nach Spanien verkauft. Leben heute in schlechten Bedingungen (Betonbecken viel zu klein) Heute noch eins in Lipperswil wie gennant. Nur die Bedingungen sind total anders. Kein Beton. Grosszügiges Bassain (Lagunenähnlich) Delphine Vermehren sich selbsständig, Mehrere Junge. Antworten
Meine persönliche "Tradition" ist es schon seit einiger Zeit (wegen der Jagd der Japaner auf Wale), möglichst kein japanisches Produkt zu kaufen. Insbesondere kein Auto und keine Elektronik. Weil ich mit solchen "Geschäftspartnern" auch indirekt nichts zu tun haben will. Eine gute Tradition, finde ich. Antworten
Es ist skandalös, dass man Japan bei seiner lebens- und umweltfeindlichen Abschlachtung von Delfinen und Walen, aber auch dem Fangen von Haien, denen lediglich die Flossen abgeschnitten und deren Körper anschliessend wieder ins Meer geworfen werden, gewähren lässt! Hier wären wohl andere Tierschutzorganisationen aus GB besser als WWF und Greenpeace geeignet diesen Horror aktiv zu bekämpfen..! Antworten
Der Hinweis auf die angeblich unverrückbare Tradition zieht nicht. In der Schweiz war es lange Jahre Tradition, dass die Frau am Herd steht, heute haben wir Frauenstimmrecht und Politikerinnen zuhauf. Im Mittelalter haben Europäer als Volksvergnügen Katzen zu Tode gequält. Heute ist das strafbar. So einen Wandel kann auch Japan erreichen. Bei den Griechen sind Delphine heilig... Antworten
@J. Kirchner: Sie mögen keine Problemchen mit Zahlen zu haben, jedoch mit der Verknüpfung von Tatsachen: Woher kommen den die Delphine in Lipperswil? Vielleicht aus Taiji?? Die Delphinarien sind mit ein Grund, dass diese Tiere dort abgeschlachtet werden. Gäbe es keine Delphinarien, hätte möglicherweise das Abschlachten ein Ende weil es nicht mehr lukrativ ist. Antworten
@Johann Kirchner. Das ganze war auch gar nicht als Angriff auf dieses einzige Delfinarium in der Schweiz gedacht, und natürlich stehen die Zahlen in keinem Verhältnis zu dem was unsere japanischen Kollegen anrichten. Nur, wenn man den Japanern den Wal und Delfinfang verbieten möchte müsste man den Spaniern ja auch den Stierkampf wegnehmen. Traditionen sind leider nicht immer was positives. Antworten
Jap. Botschaft in Bern verlangt Respekt, für eine Tradition? Respekt vor Mitgefühl, der Menschlichkeit und dem Bewusstsein der Menschen darüber, dass diese Tiere wie wir Todesangst, Schmerz und Leid fühlen, wäre wohl angebrachter. Wie wollen wir Menschen weiter wachsen, wenn wir das hier weiter, wie vieles andere auch, stillschweigend tolerieren??? Antworten
@Diego Petraccini: Sie scheinen mit Zahlen Ihre Problemchen zu haben. Wir sprechen wir von 2'000 Delfinen, die jährlich abgeschlachtet werden. @Fabio Rossi: Dasselbe gilt für Sie. Klar, es sind angeblich 4 Delfine, die dort verendet sind, aber diese Zahl steht in keinem Verhältnis zu den 2'000 in Japan. Antworten
Vorab: Ich habe keinerlei Bedürfnis, Delfinfleisch zu essen. Doch Delfine sind keineswegs vom Aussterben bedroht, es gibt Millionen davon. Ein Japaner würde niemals ein Kaninchen essen, ein Inder niemals ein Rind (nehme ich an), es geht bloss um unsere kulturelle Empörung und NICHT um den Umweltschutz! Von daher wäre z.B. der Schutz von Walen und Wäldern sehr viel wesentlicher!!! Antworten
Bitte eines beachten: Was Flipper den Delphinen "angetan" hat, ist nicht ganz so schlimm was der Weisse Hai den Haien angetan hat, denn sterben die Haie, stirbt das Meer. Leider sind diese aber nicht ganz so knuddelig... Empfehlenswert ist hier der Film "Sharkwater - Wenn Haie sterben", der wohl dem gleichen Genre zugewiesen werden kann. @Roland Peter: Conny-Land in Lipperswil Antworten
Falls jemand denkt, Delfinarien gebe es bei uns nicht! - In der Schweiz gibt es tatsächlich noch Delfine in Betonbecken gehalten - im Connyland im Thurgau wird damit noch immer eine Freizeitparkmaschinerie tüchtig am Laufen gehalten ... Nur so viel zum suggerierten Gedanken von Roland Peters Kommentar, wir seien besser! Dass unsere Supermärkte frei von Delfinfleisch sind, hoffe ich doch schwer ... Antworten
Es geht hier nicht um Tradition, dies ist nur ein Erklärungsversuch. Es ist leider so, dass die meisten asiatischen Kulturen einen völlig anderen Bezug zu Tieren haben als wir. Das ist schwierig für uns nachzuvollziehen und erfüllt uns mit Wut aber leider können wir so gut wie gar nichts dagegen machen. Trotzdem gut das es Menschen gibt die darauf aufmerksam machen. Antworten
Die japanische Wirtschaft lebt vom Export. Würden alle Kunden japanischer Produkte beim Einkauf selektiver sein und dies den Importeuren auch kommunizieren, würde sich sehr rasch was ändern. Die grossen japanischen Exportfirmen wären nicht bereit sich ihr Geschäft von 30 Delphinfischern vermiesen zu lassen. Erinnern wir als Konsumenten immer wieder daran, dann tut sich auch etwas! Antworten
Schade wird dieser Film kein Kassenknüller wie AVATAR! Unsere Gesellschaft geht lieber mit aufgesetzter Brille sich was schönes anschauen, als sich Gedanken um unser " Konsum" Verhalten zu machen. Geschweige denn, irgendetwas im Konsum Verhalten zu ändern. Sprich: auf etwas Überfluss zu Verzichten... Antworten
Es ist schlimm was die Bestie Mensch diesen hoch intelligenten Tieren antut. Die Japaner mischen immer an vorderster Front mit. Beim Walfang langen sie zusammen mit den Norwegern auch kräftig zu. Die Japaner politisch unter Druck zu bringen wird nichts einbringen. Die machen was ihre Tradition verlangt. Zu was Sanktionen bei diesem Volk führen können hat man vor knapp 70 Jahren erleben dürfen. Antworten
Ich habe Ric O.Barry anlässlich eines Besuches in der Schweiz vor Jahren kennen lernen dürfen. Habe sein Buch "behind the dolphin smile" gelesen und bin fasziniert von diesem Mann und seinem Engagement für diese Tiere. Es ist fürchterlich was wir Menschen den Tieren antun. Es braucht mehr solche Menschen wie Ric. THANK YOU RIC!!! Antworten





Roland Zürcher
Möge den netten Nationalisten , Traditionisten endlich ein neues Bewusstsein am Horizont aufgehen damit endlich das Sinnlose abschlachten der Meerestiere gestoppt wird Bedenkt die Tierwelt hatt auch seine Form den Inhalt und den Sinn Antworten