Film-Ticker: Thor bei Schneewittchen

Aktualisiert am 04.05.2011

Wer plant welchen Film? Was treibt die Hollywoodstars um? Die aktuellsten News rund um das Filmbusiness.

  • 04.05.2011, 09:03  

    Noch ist Chris Hemsworth als hitzköpfiger «Thor» in den Kinos zu sehen, doch bald schon könnte er Schneewittchens Jägersmann sein. Der Australier verhandelt über die Hauptrolle im Film «Snow White and the Huntsman», berichtet «Variety».

    Kristen Stewart steht bereits für die Schneewittchen-Rolle fest, Charlize Theron soll die böse Stiefmutter mimen. Doch die männliche Hauptrolle des Jägers, der im Auftrag der Stiefmutter Schneewittchen töten soll, macht dem Studio Universal noch Probleme.

    Viggo Mortensen, Hugh Jackman und Joel Edgerton waren im Gespräch, aber ein Vertrag kam nicht zustande. Mit 27 Jahren ist Hemsworth der bisher jüngste Kandidat.

    Der Australier hat sich zuvor verpflichtet, in diesem Sommer «Marvel's The Avengers» zu drehen, was zu Terminkonflikten führen könnte. Rupert Sanders soll bei «Snow White and the Huntsman» im Herbst die Regie übernehmen.

  • 27.04.2011, 09:03  

    Brad Pitt (47) wird ab Juni unter der Regie von Bond-Regisseur Marc Forster den Zombiefilm «World War Z» drehen. Gedreht wird in London, Malta und an anderen internationalen Schauplätzen, berichtet «The Hollywood Reporter».

    Die Fernsehschauspielerin Mireille Enos (»The Killing») verhandelt derzeit um die Rolle der Ehefrau von Pitts Charakter. Mit seiner Firma Plan B ist Pitt auch als Produzent beteiligt. Er hatte sich bereits 2006 die Filmrechte für das damals gerade erschienene gleichnamige Buch gesichert.

    Der Roman stammt von Max Brooks, Autor der Kultsatire «Zombie Survival Guide». Während sein Bestseller von 2003 Überlebensratschläge für eine Zombie-Invasion erteilt, spielt «World War Z» zehn Jahre nach einem Zombie-Krieg. Pitt mimt einen Forscher, der die wenigen Überlebenden eines weltweiten Angriffs durch die Monster interviewt.

    Pitt war zuletzt 2009 in Quentin Tarantinos «Inglourious Basterds» auf der Leinwand zu sehen. Mitte Juni kommt er an der Seite von Sean Penn in dem neuen Terrence Malick-Drama «The Tree of Life» in die deutschen Kinos.

  • 13.04.2011, 09:03  

    Der frühere kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will wieder vor die Kamera. Derzeit ist er im Gespräch für zwei Action-Filme, berichtet das US-Filmfachblatt Variety».

    In «Last Stand» unter der Regie von Jee-woon Kim (»I Saw the Devil») würde der gebürtige Österreicher als Sheriff einer Grenzstadt einen mexikanischen Drogenboss bekämpfen. Liam Neeson war für die Rolle im Gespräch, hat jetzt jedoch andere Pläne.

    Wenn Schwarzenegger sich für den Thriller «The Tomb» von Regisseur Antoine Fuqua (»Brooklyn's Finest») entscheidet, muss er versuchen als Sicherheitsexperte aus einem selbst entworfenen Hochsicherheitstrakt zu entkommen. Schwarzeneggers bislang letzte Hauptrolle war 2003 in «Terminator 3: Rise of the Machines».

  • 16.03.2011, 16:03  

    New York Singles aufgepasst: In ihrem neuen Film zeigt Drew Barrymore, wie man sich als Alleinstehende erfolgreich durchs Leben schlägt. Die 36-jährige Schauspielerin wird nach Angaben des «New York Magazines» in der romantischen Komödie «How to Be Single» Regie führen.

    Ähnlich wie bei vielen anderen erfolgreichen «Rom-Coms» (»Romantic Comedies») sind auch dieses Mal die Geschichten der einzelnen Protagonisten ineinander verwoben und werden parallel erzählt.

    Der Film handelt vom Leben und den Beziehungen einer Gruppe New Yorker über zehn Jahren hinweg und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Liz Tuccillo.

    Unterstützung für ihr neues Projekt bekommt Barrymore von den Drehbuchautoren Marc Silverstein und Abby Kohn, die bereits mit ihren Drehbüchern für Komödien wie «Valentine's Day» oder «He's Just Not That Into You» grosse Erfolge verzeichnen konnten. Barrymore hatte in «He's Just Not That Into You» selbst als Co-Produzentin gearbeitet.

    Der ehemalige Kinderstar aus «E.T.» ist nach zwei gescheiterten Ehen selbst Single und führt seit Jahren mit ihrem Schauspielkollegen Justin Long eine sogenannte On-Off-Beziehung.

  • 07.03.2011, 16:03  

    «The King's Speech»-Star Geoffrey Rush wird im Herbst zu Dreharbeiten in Bern erwartet. Er spielt die Hauptrolle in der Verfilmung von Pascal Merciers Bestseller «Nachtzug nach Lissabon».

    In weiteren Rollen sind in der schweizerisch-deutschen Koproduktion Bruno Ganz und Vanessa Redgrave zu sehen. Regie führt der mehrfach preisgekrönte Däne Bille August (»Pelle, der Eroberer»). Die Zürcher Produktionsfirma C-Films bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des «SonntagsBlick».

    Der Roman des in Deutschland dozierenden Berners Peter Bieri alias Pascal Mercier wurde bisher weltweit 2,5 Millionen Mal verkauft und in 15 Sprachen übersetzt.

    Er erzählt von einem biederen Berner Gymnasiallehrer, der nach der Begegnung mit einer vermeintlichen Selbstmörderin unvermittelt sein altes Leben hinter sich lässt und in Portugal einem geheimnisvollen Arzt und Dichter - und auch sich selber - nachspürt.

    Für Bern, wo vor allem auf der Kirchenfeldbrücke und am Hauptbahnhof gefilmt wird, sind zehn Drehtage im September eingeplant, für Portugal vier Wochen. Das Budget beträgt laut C- Films 11 Millionen Franken.

  • 23.02.2010, 11:01  

    Nach «Iron Man» und «Sherlock Holmes» interessiert sich Robert Downey Jr. für die Leinwandversion des Romans «Natürliche Mängel» von US-Autor Thomas Pynchon.

    Downey wird bereits im Herbst für Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson («There Will Be Blood», «Magnolia», «Boogie Nights») vor die Kamera treten, berichtet «The Hollywood Reporter».

    Downey war kürzlich von dem Fantasy-Märchen «Oz, the Great and Powerful» abgesprungen. In diesem Frühjahr mimt er einen Superhelden in dem Action-Film «The Avengers», nach einem Comic aus dem legendären Marvel-Verlag (»Spider-Man», «The Fantastic Four», «X- Man»).

    Anderson arbeitet seit längerem an der Skriptversion von Pynchons «Inherent Vice». Der Roman ist auf Deutsch seit 2010 unter dem Titel «Natürliche Mängel» auf dem Markt.

    Die Story dreht sich um einen schnoddrigen Privatdetektiv im Los Angeles der 70er-Jahre. Weil sein Kopf vom vielen Kiffen ständig vernebelt ist, nimmt er die Wirklichkeit und die bizarren Charaktere in seinem Umfeld nur in Bruchstücken wahr.

  • 09.02.2010, 13:01  

    «Ich glaube, dass 3-D in gar nicht mehr so weiter Ferne vor allem im Dokumentarfilm die neue Norm sein wird», sagte der 65-Jährige. «Man kann den Zuschauer ganz anders mitnehmen in das Leben oder die Arbeitswelt von anderen Menschen, nicht nur auf anderen Planeten, sondern eben auch auf unserem», erklärte Wenders vor der Berlinale, die am Donnerstag beginnt, gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.

    Wenders stellt am Sonntag auf dem Berliner Filmfestival seinen neuen Film «Pina» vor, bei dem er erstmals in 3-D gedreht hat. Die Dokumentation ist eine Hommage an die 2009 gestorbene legendäre Choreografin Pina Bausch, mit der Wenders eng befreundet war.

    «Ich will ihre Stücke zeigen – nicht sagen, was sie bedeuten», sagte der Regisseur: «Das hat Pina Zeit ihres Lebens verweigert und das hätte ich ihr auch nicht angetan.» Auch für die Zukunft kann sich Wenders vorstellen, mit 3-D zu arbeiten: «Im Moment wüsste ich gar nicht, wie ich davon wieder runterkommen soll.»

  • 08.02.2010, 11:01  

    Der zweite Neueinsteiger, der Ehe-Thriller «The Next Three Days» schaffte es trotz wenig Kopien auf Platz vier. In der Romandie startete der Oscar-Anwärter «The King's Speech» mit den zweitmeisten Ticketverkäufen des Wochenendes. Die Kinogänger dort bevorzugten aber die neue Komödie von «Ch'tis»-Macher Dany Boon.

    «Rien à déclarer» über zwei verfeindete Zöllner an der französisch-belgischen Grenze wollten mehr als dreimal so viele Leute sehen wie das Sprachfehler-Drama «The King's Speech». In der Deutschschweiz startet der Grenzstreit am 9. Juni, die Sprachtherapie am 17. Februar.

    Die Tessiner waren neugierig auf Colin Firth als königlicher Stotterer. Nur das schräge Roadmovie «Due Date», das in doppelt so vielen Kinos läuft, war noch etwas erfolgreicher.

  • 02.02.2010, 11:05  

    Die Ewings aus «Dallas» sollen wieder ins Fernsehen kommen: Für den Pilotfilm sind bereits die Originalbesetzungen von J.R. (Larry Hagman), Bobby (Patrick Duffy) und Sue Ellen (Linda Gray) unter Vertrag, berichtet «The Hollywood Reporter». Die TV- Serie lief 1978-91.

    In der geplanten Neuauflage stehen J.R.s Spross John Ross und Bobbys Adoptivsohn Christopher im Fokus. John Ross wird gespielt von Josh Henderson (Edies Neffe aus «Desperate Housewives»). Jordana Brewster (die Mia aus «Fast & Furious») spielt die Geliebte der beiden Hauptfiguren.

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    An den 61. Internationalen Filmfestspielen in Berlin stehen in allen Hauptsektionen Schweizer Filme und Koproduktionen auf dem Programm. Das Festival dauert vom 10. bis 20. Februar. Der von der Zürcher Firma Vega Film koproduzierte Film «The Turin Horse» des ungarischen Altmeisters Béla Tarr läuft im internationalen Wettbewerb, wie SWISS FILMS am Dienstag mitteilte. Im Panorama ist der Spielfilm «Off Beat» von Jan Gassmann zu sehen. Thomas Imbach stellt sein neustes Werk «Day Is Done» im Forum vor.

    Im Wettbewerb Berlinale Shorts befinden sich der experimentelle Kurzfilm «Stick Climbing» von Daniel Zimmermann und der von der Tessiner Firma Archangel Film Group koproduzierte Animationsfilm «Switez» des Polen Camil Polak im Rennen. Der an den diesjährigen Solothurner Filmtagen uraufgeführte Dokumentarfilm «Mit dem Bauch durch die Wand» von Anka Schmid ist in der Sektion Generation 14plus zu sehen, während der Animationsfilm «Der grosse Bruder» von Jésus Pérez und Elisabeth Hüttermann im Programm Generation Kplus läuft.

    Der im Rahmen seiner Ausbildung an der Filmakademie Ludwigsburg entstandene lange Dokumentarfilm «Kampf der Königinnen» von Nicolas Steiner ist in der Reihe Perspektive Deutsches Kino programmiert. Im Rahmenprogramm Kulinarisches Kino zeigt die Berlinale den für den «Quartz 2011» nominierten Dokumentarfilm «Unser Garten Eden» von Mano Khalil. Weitere Schweizer Filme werden am European Film Market gezeigt, der parallel zur Berlinale stattfindenden Filmmesse im Martin- Gropius-Bau.

  • 26.01.2010, 13:05  

    Der britische Oscar-Preisträger Antony Hopkins könnte bald einen berühmten Landsmann verkörpern. Er soll den 1980 verstorbenen Meisterregisseur Alfred Hitchcock spielen, berichtet «The Hollywood Reporter».

    «Alfred Hitchcock and the Making of Psycho» dreht sich vor allem um die Dreharbeiten zum Horror-Schocker «Psycho» (1960). Hitchcock hatte das Geld für den Streifen selbst besorgt, weil die Studios zunächst vor dem makabren Stoff zurückschreckten.

    Die Buchvorlage von Stephen Rebello aus dem Jahr 1998 beleuchtet auch die Beziehung zwischen Hitchcock und seiner Ehefrau Alma Reville, die als Cutterin bei vielen Projekten mitwirkte.

    Das Drehbuch stammt von John McLaughlin (»Black Swan»). Als Regisseur ist Sacha Gervasi im Gespräch. Er hat unter anderem die Musikerdokumentation «Anvil!» inszeniert und das Drehbuch zu «The Terminal» verfasst.

  • 06.01.2010, 13:05  

    Ein leidenschaftlicher Kuss zwischen US-Star Robert De Niro und der Italienerin Monica Bellucci ist das Highlight des soeben erschienenen Trailers zur Komödie «Manuale d'amore 3. Die Szene avancierte in Italien zum Youtube-Hit, wie Medien berichteten.

    Die Komödie von Giovanni Veronesi kommt im Februar in die italienischen Kinos. De Niro spielt darin die Rolle eines geschiedenen US-Professors, der nach einer Herztransplantation nach Italien zieht. In der Toskana lernt er einen Hausmeister kennen und verliebt sich in dessen Tochter, die von Bellucci gespielt wird.

    Die Rolle des Hausmeisters übernimmt der Schauspieler und Regisseur Michele Placido. Gedreht wurde der Film in Castiglione della Pescaia, einem beliebten Badeort. De Niro stand mit einer rein italienischen Besetzung vor der Kamera und spielte auch selbst auf Italienisch. Bellucci war bereits in «Manuale d''amore 2» zu sehen.

  • 03.01.2010, 13:05  

    Der britische Charakterdarsteller Pete Postlethwaite ist tot. Der 64-Jährige starb am Sonntagabend nach einer langen Krankheit in der englischen Grafschaft Shropshire, wie sein Sprecher am Montag mitteilte. Er sei im Krankenhaus «friedlich eingeschlafen».

    Der Schauspieler mit den markanten Wangenknochen hat in vielen amerikanischen und britischen Produktionen wie «Der letzte Mohikaner», «Der ewige Gärtner» oder «Brassed Off» als wichtiger Nebendarsteller mitgewirkt. Zuletzt war er 2010 unter anderem in dem Kinohit «Inception» von Leonardo DiCaprio zu sehen.

    1993 wurde er für seine Rolle als Vater eines Kleinkriminellen in «Im Namen des Vaters» für einen Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. Der Schauspieler hatte in den vergangenen Monaten trotz einer Krebskrankheit weitergearbeitet.

    Postlethwaite hatte eigentlich Priester werden wollen, machte dann aber eine Ausbildung zum Lehrer. Schliesslich gab er seiner Leidenschaft für die Bühne nach. Seine Karriere begann er am Everyman Theater in Liverpool.

    Er war auch politisch aktiv und demonstrierte unter anderem gegen den Irakkrieg. Ausserdem setzte er sich für den Umweltschutz ein. Er hinterlässt seine Ehefrau sowie einen Sohn und eine Tochter. (sda)

  • 22.12.2010, 10:11  

    Der US-Schauspieler Robert Downey Jr (Bild) und sein britischer Kollege Jude Law werden Anfang kommenden Jahres in Frankreich zu Dreharbeiten für die Fortsetzung ihres Sherlock-Holmes- Films erwartet.

    Nach Angaben der Gesellschaft Film France vom Mittwoch wird der britische Regisseur Guy Ritchie in Paris und der Elsass-Metropole Strassburg Szenen für «Sherlock Holmes 2» drehen. Der 45 Jahre alte Downey spielt wie in dem 2009 gedrehten ersten Teil die Titelrolle, der 38-jährige Law den Dr. John Watson.

    Die Produktion profitiert von einer seit einem Jahr praktizierten Steuerermässigung, die zunehmend ausländische Produzenten nach Frankreich lockt. Die Steuerermässigung wurde in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 29 Filmen gewährt. (sda)

  • 21.12.2010, 15:34  

    Eric Bana («Die Frau des Zeitreisenden») muss sich im Krimi «Kin» mit einem abgehalfterten Boxer anlegen. Zusammen mit Olivia Wilde («Tron: Legacy») spielt er ein Geschwisterpaar.

    Nach einem missglückten Raubüberfall sind sie auf der Flucht. Ihr Weg kreuzt sich jedoch unglücklicherweise mit dem des früheren Schwergewichtlers, gespielt von Charlie Hunnam («Sons of Anarchy»). Die Regie übernimmt der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky («Die Fälscher») auf der Basis des Drehbuch von Zach Dean. (sda)

  • 01.12.2010, 11:07  

    Königliche Weihen für den neuen «Narnia»-Film: Queen Elizabeth II. höchstpersönlich hat die Weltpremiere von «The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader» beehrt.

    Trotz Schnee und Kälte erschien sie am Dienstagabend mit ihrem Mann Prinz Philip auf dem Roten Teppich am Londoner Kinoplatz Leicester Square. Die Premiere war als 3D-Vorstellung angesetzt. Der Streifen ist die Verfilmung des dritten «Narnia»-Buches des britischen Schriftstellers Clive Staples Lewis.

    In der Deutschschweiz kommt er am 16. Dezember in die Kinos. Die millionenschwere Filmproduktion war dieses Jahr für die sogenannte «Royal Film Performance» ausgewählt worden. Seit mehr als 60 Jahren besucht dabei ein Mitglied der Königsfamilie eine Premiere.

    Sämtliche Erlöse des Abends gehen an eine Stiftung für Filmschaffende, die krank oder in Not geraten sind. Nach Angaben der Stiftung ist es die einzige Gelegenheit im Jahr, zu der die Queen ins Kino geht. Lewis Fantasyromane erzählen von der fiktiven Welt Narnia, in der sich gute und böse Zauberwesen bekämpfen.

    Im dritten Teil werden die Helden Edmund (Skandar Keynes), Lucy (Georgie Henley) und Eustachius (Will Poulter) durch ein rätselhaftes Gemälde aus der realen Welt nach Narnia gezogen. Sie starten eine abenteuerliche Reise auf dem Schiff «Morgenröte».

  • 30.11.2010, 14:07  

    Angelina Jolie hat Vergewaltigungsopfer aus dem Bosnien-Krieg gegen sich aufgebracht. Die Vereinigung weiblicher Kriegsopfer werde sich beim UNO- Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) über Jolie als dessen Botschafterin des guten Willens beschweren, kündigte die Vorsitzende Bakira Hasecic an.

    Grund für die Wut sind Gerüchte, wonach es in Jolies Regiedebüt um eine vergewaltigte Frau geht, die sich in einem Lager in ihren Peiniger verliebt. Jolies Produzent hat die Gerüchte zurückgewiesen, die Schauspielerin selbst hat sich dazu bislang nicht geäussert.

    Sie werde einen Beschwerdebrief an das UNHCR verfassen, sagte Hasecic laut einem am Montag veröffentlichten Interview der Zeitung «Dnevni Avaz». Jolie hatte zugesagt, sich im November mit den Frauen zu treffen und sie zu den Dreharbeiten nach Budapest eingeladen. (sda)

  • 24.11.2010, 11:15  

    George Clooney und Steven Soderbergh könnten nach zahlreichen gemeinsamen Projekten wie der «Ocean's»- Trilogie wieder zusammen drehen. Gemäss «Hollywood Reporter» hat Soderbergh Interesse an der Verfilmung der TV-Serie «The Man from U.N.C.L.E.» angemeldet.

    Die Hit-Serie aus den 1960er Jahren dreht sich um die Abenteuer amerikanisch-russischer Spione. Clooney würde nach Gesprächen mit Soderbergh die Rolle des Agenten Napoleon Solo anvisieren, hiess es. Beide sind allerdings noch eine Weile mit anderen Projekten beschäftigt.

    Soderbergh dreht derzeit mit Matt Damon, Jude Law und Marion Cotillard den Thriller «Contagion». Clooney bereitet sein Regieprojekt «The Ides of March» vor, das er mit Ryan Gosling, Paul Giamatti und Marisa Tomei drehen will. In dem Politdrama wird er selbst auch eine Rolle übernehmen.

  • 15.11.2010, 13:15  

    Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird in der Fortsetzung von Todd Philips' Erfolgskomödie «Hangover» sich selbst spielen. Sein Cameo-Auftritt wurde am Samstag in Bangkok gedreht. Clinton hielt dort eine Rede über saubere Energie.

    In «Hangover II» werden wieder Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis und Justin Bartha die Hauptrollen spielen, berichtet «The Hollywood Reporter».

    Das Sequel machte kürzlich Schlagzeilen, weil es hiess, Mel Gibson habe darin einen Cameo-Auftritt. Der Schauspieler, der unter anderem wegen rassistischen Äusserungen in den letzten Jahren negativ aufgefallen ist, verlor aber den Part an Liam Neeson.

  • 3.11.2010, 16:15  

    Das legendäre Hollywood-Studio MGM ist unter seiner Schuldenlast zusammengebrochen. Am Mittwoch beantragte Metro-Goldwyn-Mayer vor einem Gericht in Manhattan die Insolvenz.

    Nach den Hoffnungen der Studiobosse soll dies jedoch nicht das Ende bedeuten, sondern den Weg für einen Neuanfang freimachen. Unter dem Schutz des US-Insolvenzrechts will sich MGM vor allem seiner rund 4 Milliarden Dollar hohen Schulden entledigen.

    Den Schritt hatten die Gläubiger selbst erst vor wenigen Tagen abgenickt. Ein alternatives Übernahmeangebot des rivalisierenden Filmstudios Lions Gate hatte MGM ausgeschlagen.

    Aus dem Hause MGM stammen unter anderen die «James-Bond»-Filme. Der 23. Teil verzögert sich wegen des Überlebenskampfs immer weiter. Der Schatz von MGM ist Hollywoods grösste Filmsammlung mit mehr als 4000 Titeln, darunter Klassiker wie «Rocky» oder «Manche mögen's heiss». Neue Filme produzierte MGM zuletzt nur noch wenige im Jahr.

    Das Studio gehört eigentlich einer Gruppe von Finanzinvestoren und Medienunternehmen, darunter der japanische Elektronikkonzern Sony und der Kabelanbieter Comcast. Sie hatten MGM 2005 für 5 Milliarden Dollar übernommen und dafür einen Kredit aufgenommen. Wie bei solchen Geschäften üblich, bürdeten sie dem Zukauf die Schulden auf.

  • 02.11.2010, 11:48  

    Ryan Kwanten, Star der amerikanischen Vampir- Serie «True Blood», wird in dem Film «The Family» den berüchtigten Massenmörder Charles Manson spielen. Gemäss «Variety» sollen die Dreharbeiten im kommenden Sommer in Los Angeles beginnen.

    Drehbuchautor Scott Kosar (»The Crazies») gibt mit der Independent-Produktion sein Regiedebüt. Laut Kosar wird es kein «Horrorfilm», der die Bluttaten in den Mittelpunkt rückt. Der Film werde vielmehr die Anhänger des Manson-Clans ins Visier nehmen.

    Manson scharte in den 1960er-Jahren in Kalifornien eine Gruppe um sich, die als «The Family» bekannt wurde. Im August 1969 richteten Anhänger in Los Angeles ein Blutbad an. Dabei wurden die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, und sechs weitere Menschen brutal umgebracht.

  • 26.10.2010, 09:35  

    Jean-Luc Godard wird seinen Ehrenoscar nicht selbst entgegennehmen. Godard werde Mitte November nicht für die Übergabe den Oscar für sein Lebenswerk nach Los Angeles reisen, teilte die «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» am Montag mit.

    Godard bedaure die Absage, erklärte die Academy, die keine Gründe für die Absage nannte. Godard, der als Sohn von Schweizer Eltern in Paris geboren und 1953 in Gland VD eingebürgert wurde, kam mit seinem ersten Langfilm «Ausser Atem» mit Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg 1960 zu Ruhm.

    Sein Lebenswerk umfasst Filme wie «Alphaville» und «Elf Uhr nachts» (beide 1965), «Passion» (1982) und «Notre Musique» (2004). Der 79-jährige Regisseur trat zuletzt kaum mehr öffentlich in Erscheinung.

    Am Filmfestival von Cannes Mitte Mai, wo sein neuestes Werk «Film Socialisme» Weltpremiere feierte, hatte er sich mit einem Brief entschuldigt, in dem er seine Abwesenheit mit Problemen «griechischen Stils» begründete.

    In Los Angeles wäre Godard zusammen mit drei weiteren Filmschaffenden geehrt worden: Hollywood-Schauspieler Eli Wallach, der britische Filmhistoriker Kevin Brownlow und Starregisseur Francis Ford Coppola. Bereits im September hatte die Academy erklärt, es sei noch unklar, ob Godard teilnehmen könne.

  • 21.10.2010, 12:35  

    Der Roman «Ruhm» des Bestsellerautors Daniel Kehlmann kommt ins Kino. Die Dreharbeiten haben am Donnerstag begonnen, teilte der WDR in Köln mit. Der Berner Schauspieler Stefan Kurt hat eine der Hauptrollen, Zürich ist einer der Drehorte.

    Hier und in Köln, Buenos Aires, Kiew, auf der Krim und nahe Cancun wird Regisseurin Isabel Kleefeld die sechs miteinander verbundenen Geschichten des Romans inszenieren, deren Figuren sich zu einem verblüffenden Gesamtbild vereinen. Der Kinostart ist für Herbst 2011 geplant.

    Kehlmann (35) wurde vor allem mit dem Bestseller «Die Vermessung der Welt» bekannt. Sein Roman «Ruhm» verkaufte sich laut WDR mehr als 500'000 Mal.

    In den Hauptrollen werden bekannte Gesichter zu sehen sein: Senta Berger spielt eine Todkranke; Justus von Dohnányi einen Elektroingenieur, der auf seinem neuen Handy Anrufe bekommt, die gar nicht ihm gelten, und Heino Ferch gibt einen Schauspieler, dessen Telefon plötzlich nicht mehr klingelt.

    Stefan Kurt mimt einen Schriftsteller, der sich mit seiner Freundin, gespielt von Julia Koschitz, auf Lesereise durch Südamerika begibt. Gabriela Maria Schmeide wiederum geht als Krimiautorin auf einer abenteuerlichen Tour in Zentralasien verloren.

    Produziert wird der Film von Sönke Wortmann und Tom Spiess (»Das Wunder von Bern»).

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    Die neue Folge um das Chaosteam von Johnny Knoxville steht seinen Vorgängern «Jackass – Der Film» und «Jackass Nummer 2» an derben und geschmacklosen Gags nicht nach. Dreidimensional hat sich das Startergebnis nach ersten Schätzungen von Paramount Pictures allerdings im Vergleich zu den ersten Folgen ungefähr verdoppelt. «Jackass 3-D» läuft am 28. Oktober in der Deutschschweiz an.

    Robert Schwentkes neuer Film, «R.E.D.», landete auf Platz zwei der US- und kanadischen Kinocharts. Die Actionkomödie nach einem Comic verhalf Bruce Willis zu seinem besten Premierenergebnis seit «Stirb langsam 4» vor drei Jahren.

    Der Facebook-Film «The Social Network» hielt sich mit 11 Millionen Dollar auf Platz drei und kann nunmehr ein Gesamteinspiel von 63,1 Millionen vorweisen.

  • 14.10.2010, 16:35  

    Das Regiedebüt von Hollywood-Star Angelina Jolie wühlt in Bosnien die Emotionen auf: Am Mittwoch entzogen die bosnischen Behörden nach Protesten von Vergewaltigungsopfern die Drehgenehmigung für den Film zurück, doch die US-Schauspielerin will nicht aufgeben.
    Die in Sarajevo ansässige Produktionsfirma Scout Film, die für das Projekt mit Jolie zusammenarbeitet, versuchte am Donnerstag, doch noch die Erlaubnis für den Dreh über eine Liebesgeschichte während des Bosnienskrieges zu erhalten. Sie habe dem bosnischen Kulturministerium eine Kopie des Drehbuchs übergeben und hoffe nun auf eine positive Reaktion, teilte die Firma mit.

    Nach Berichten bosnischer Medien handelt der Film von der Liebesgeschichte zwischen einer im Bosnienkrieg vergewaltigten Muslimin und ihrem serbischen Vergewaltiger. Opferverbände hatten daraufhin heftig protestiert. Es gebe aber in dem Skript keine Geschichte über ein muslimisches Mädchen, das sich in ihren serbischen Vergewaltiger verliebt, versicherte Edin Sarkic von Scout Film nun der Nachrichtenagentur AFP. «Niemand hat das Drehbuch gelesen.»

    Derzeit dreht die US-Schauspielerin in Ungarn, im November wollte sie die Arbeiten eigentlich in der Region von Sarajevo und Zenica im Zentrum Bosniens fortsetzen. (sda)

  • 13.10.2010, 08:18  

    Der in Rios Favelas spielende Polizeithriller «Tropa de Elite 2» ist in Brasilien wenige Tage nach seinem Kinostart zum Kassenschlager geworden. Die Fortsetzung des 2008 in Berlin mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten ersten Teils lockte bereits rund 1,3 Millionen Zuschauer an.

    Das ist nach Angaben des Kinoportals Film B ein Rekord für Filme aus brasilianischer Produktion. Nach Medienberichten von Dienstag könnte der Streifen, der den brutalen Polizeialltag in Rios Armenvierteln zeigt, bereits am nächsten Wochenende mit 2,45 Millionen Zuschauern das Gesamtergebnis des ersten Teils übertreffen.

    «Tropa de Elite 2» trägt den Untertitel «Der Feind ist jetzt ein anderer». Hauptprotagonist ist wie im ersten Teil Polizeikommandant Nascimento. Der ist mittlerweile zehn Jahr älter, hat Karriere gemacht, trifft aber im Kampf gegen Drogengangs und Milizen auf undurchsichtige Machenschaften, auf Gewalt und vor allem: auf unkalkulierbare Korruption bis in die höchsten Politikerebenen.

    Anders als bei Teil 1 trafen die Produzenten diesmal massive Sicherheitsvorkehrungen gegen illegal gebrannte DVD-Raubkopien. «Tropa de Elite 2» gebe es nur als Film, die Rollen seien nummeriert und die Boxen mit Mikrochips ausgestattet, die per GPS-Satellitensystem geortet werden können, sagte ein Sprecher der Filmgesellschaft. «Das ist einmalig in Brasilien und vielleicht auf der Welt.»

  • 12.10.2010, 14:18  

    Regisseur Oliver Stone bedauert, dass der krebskranke Michael Douglas ihn nicht bei der Präsentation des neuen «Wall Street»-Films durch Europa begleitet. «Sein Zustand ist besorgniserregend», sagte der dreifache Oscar-Preisträger am Dienstag in Berlin. Zwar sehe der 66-jährige Douglas gut aus, «aber er leidet». Es sei nicht leicht für den Hollywood-Filmstar, der in dem neuen Film «Wall Street: Geld schläft nicht» (Kinostart: 21. Oktober) wie bereits 1987 die Rolle eines skrupellosen Finanzhais spielt. Bei der Premiere in New York sei Douglas dabei gewesen, danach aber leider nicht mehr, sagte der 64-jährige Regisseur.

    Bei Douglas war Anfang August ein bösartiger Tumor an der Zungenwurzel entdeckt worden. Er unterzog sich gerade einer Bestrahlungstherapie. Kürzlich hatte er angekündigt, nach der Krebsbehandlung eine Weltreise mit seiner Familie machen zu wollen.

    1988 hatte Douglas für seine Darstellung eines habgierigen Aktienhändlers im New Yorker Finanzdschungel einen Oscar erhalten. 22 Jahre später ist er wieder in der Rolle der Kultfigur Gordon Gekko zu sehen. (dapd)

  • 28.9.2010, 15:18  

    Kate Winslet, Christoph Waltz, Jodie Foster und Matt Dillon werden die Hauptrollen in Roman Polanskis Film «Der Gott des Gemetzels» übernehmen. Das meldet die Internet-Filmdatenbank imdb.com. Die Vorarbeiten hatte Polanski während seines Hausarrests in Gstaad erledigt.

    Zusammen mit der französischen Stardramatikerin Yasmina Reza hatte er deren Theaterstück für die Leinwand adaptiert. Obwohl die Handlung in Brooklyn angesiedelt ist, werden die Dreharbeiten im Februar in Paris starten, da Roman Polanski weiterhin nicht in die USA einreisen kann.

    Der 77-Jährige war im September 2009 aufgrund eines US- Haftbefehls während des Zurich Film Festivals verhaftet worden, weil er 1977 eine minderjährige Amerikanerin vergewaltigt haben soll. Nach monatelangem gerichtlich auferlegtem Hausarrest lehnte es die Schweiz im Juli ab, Polanski an die USA auszuliefern.

    «Über das Filmprojekt haben wir schon vor seiner Festnahme diskutiert», erklärte Yasmina Reza gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Da Polanski sich in Frankreich «sicher aufhalten darf», so Reza, wird der Dreh in einem Studio realisiert, produziert von der deutschen Produktionsfirma Constantin Film. (sda)

  • 27.9.2010, 13:15  

    Krach zwischen Gewerkschaften und Regisseur könnte Neuseeland als Drehort für die beiden geplanten «Hobbit»-Filme gefährden. Regisseur Peter Jackson (Bild) drohte seinem Heimatland mit dem Abzug der Produktion nach Osteuropa.

    Schauspielergewerkschaften hatten zu einem Boykott des Films aufgerufen, weil nicht organisierte Schauspieler angeheuert werden sollten. «Ich glaube, hier ist ein Machtspiel im Gange», schrieb Jackson in einem geharnischten offenen Brief, der am Montag veröffentlicht wurde. Der dreifache Oscar-Gewinner («Herr der Ringe») bezeichnete die australische Schauspielergewerkschaft Media, Entertainment and Arts Alliance (MEAA) als Bully und warf ihr vor, in Neuseeland nur stärker Fuss fassen zu wollen.

    Die Gewerkschaft habe Schauspieler wie Sir Ian McKellen, der in den «Herr der Ringe»-Filmen den Gandalf spielte, und Cate Blanchett auf ihrer Seite, berichtete die Wellingtoner Zeitung «Dominion». Beide seien für die Verfilmung der Vorgeschichte zu «Herr der Ringe» im Gespräch, unterstützen aber nach Angaben der MEAA den Boykottaufruf. Laut MEAA entgingen nicht organisierten Schauspielern Gewinnbeteiligungen. Jackson wies das zurück.

    Für Neuseeland wäre es eine Blamage, wenn die Hobbit-Filme anderswo gedreht würden, meinte Jackson. Zu einem Casting für Hobbit- Rollen waren erst am Sonntag 240 Freiwillige in Wellington vermessen worden. Sie durften nicht grösser als 1,58 Meter sein. Die Produktionsfirma betonte allerdings, dass es noch kein grünes Licht für die Dreharbeiten gebe. Geldprobleme bei MGM Studios haben den Drehstart mehrfach verzögert. (sda)

  • 21.9.2010, 15:35  

    Der indische Mischkonzern Sahara will dem angeschlagenen Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) zu Hilfe eilen, wie die Financial Times berichtet. MGM musste kürzlich aus Geldmangel sogar die Pläne für einen neuen James-Bond-Streifen auf Eis legen.

    Sahara India Pariwar verhandle derzeit über einen Einstieg bei dem hoch verschuldeten Traditionsstudio, wie die Financial Times erfahren haben will. Filmklassiker wie «Vom Winde verweht» und die «James Bond»-Reihe gehören stammen aus dem Studio. Sahara sei bereit, bis zur Hälfte jener 3,7 Mrd. Dollar zu bezahlen, die an Verbindlichkeiten drücken und fordere dafür eine Aktienbeteiligung.

  • 17.9.2010, 15:35  

    Der britische Schauspieler und Komiker Sacha Baron Cohen («Borat», links) kommt als Queen-Sänger Freddie Mercury auf die Leinwand. Der 38-Jährige wird den Künstler in einem Kinofilm über die Rockband verkörpern, der sich auf die Zeit bis zu ihrem umjubelten Live-Aid-Auftritt 1985 konzentrieren wird. Die Dreharbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen, wie das Branchenblatt «Daily Variety» (Internetausgabe) berichtete. Das Drehbuch schreibt Peter Morgan, der für seine Bücher zu den Filmen «Die Queen» und «Frost/Nixon» bereits zwei Oscar-Nominierungen eingeheimst hat. Cohens Kunstfigur Borat sieht Mercury erstaunlich ähnlich.

    Queen-Gitarrist Brian May sagte im BBC-Interview, für viele Leute werde es vermutlich «ein Schock» sein, dass Cohen Mercury spiele, die Entscheidung sei aber reiflich überlegt. Erste Gespräche hätten schon vor einigen Jahren mit Cohen und Drehbuchautor Morgan stattgefunden. May und Queen-Schlagzeuger Roger Taylor werden für die Musik im Film verantwortlich sein. Neben Queen-Songs sollen dabei den Angaben zufolge auch Titel von Mercury als Solokünstler zu hören sein. Ansonsten wollten Taylor und er sich aus den Dreharbeiten aber «so weit wie möglich» heraushalten, kündigte May an.

  • 17.9.2010, 10:04  

    Regisseur und Schauspieler Casey Affleck hat zugegeben, was schon vermutet worden war: Seine Dokumentation über Joaquin Phoenix war ein Schwindel. Der Film «I'm Still Here» (Bild aus dem Film) folgte Phoenix, wie dieser seinen Rückzug von der Schauspielerei verkündete und eine Karriere als Rap-Musiker startete. Der Star aus «Walk the Line» machte mit einem merkwürdigen Auftritt in der Talkshow von David Letterman Schlagzeilen und trat bei kleineren Konzerten auf. Affleck, der Phoenix' Schwager ist und Regie bei der vermeintlichen Dokumentation führte, sagte nun der Zeitung «New York Times», dass alles gespielt war. Phoenix habe «den Auftritt seiner Karriere» hingelegt. Affleck erklärte, er habe sogar Filme aus der Kindheit seines Schwagers gefälscht. Er habe jedoch niemanden hinters Licht führen, sondern einfach nur einen verrückten Film machen wollen. (dadp)

  • 16.9.2010, 14:12  

    Washington Die US-Schauspielerin Eva Longoria Parker hat die weitverbreitete Kinderarbeit auf Bauernhöfen in den USA angeprangert. Longoria, Parker, die auf einer Farm in Texas aufwuchs, präsentierte am Mittwoch in Washington den Dokfilm «The Harvest» von Robin Romano. Laut dem Film arbeiten rund 400'000 Minderjährige auf US-Farmen, etwa ein Viertel des in den USA konsumierten Obsts und Gemüses wird von ihnen geerntet. Die Kinder stammen demnach häufig aus lateinamerikanischen Einwandererfamilien.

  • 15.9.2010, 10:12  

    Mickey Rourke hat eine spannende Rolle ergattert: Wie das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter» berichtet, wird er in «Ice Man: Confessions Of A Mafia Contract Killer» einen Mann spielen, der über Jahrzehnte hinweg ein Doppelleben führte.
    Er war ein gefährlicher Auftragskiller der Mafia und zugleich ein fürsorglicher Familienvater in einem Vorort im US-Staat New Jersey. Die wahre Geschichte des US-Amerikaners Richard Kuklinski wird von David McKenna (»American History X») als Skript verfasst. Als Vorlage dient ein Buch von Philip Carlos. Rourke war zuletzt an der Seite von Sylvester Stallone in dem Actionspektakel «The Expendables» und als Bösewicht in «Iron Man 2» zu sehen.

  • 14.9.2010, 13:12  

    Die «grossartige Geschichte» der 33 unter Tage eingeschlossenen Bergarbeiter in Chile will Regisseur Rodrigo Ortuzar in einem Film erzählen. «Wir müssen das Ende abwarten, aber was bis jetzt geschah, ist unglaublich. Da gibt es eine grossartige Geschichte zu erzählen», sagte Ortuzar der Nachrichtenagentur AFP. Die 33 Bergleute sind in der Kupfer- und Goldmine seit mehr als einem Monat in 700 Metern Tiefe gefangen. Die Retter versuchen über zwei Bohrungen zu ihnen vordringen, die Rettung dürfte mindestens zwei Monate dauern. Das Filmplakat und den Titel hat Ortuzar bereits im Kopf: Die Werbung soll das Foto eines Arbeiters zeigen, der durch einen dunklen Tunnel auf einen Lichtfleck am Ende des Tunnels zugeht. Heissen soll der Streifen «Die 33». Die Geschichte solle nicht nur das Eingesperrtsein der 33 in einem dunklen und feuchten Stollen beschreiben, «sondern auch die Wiedergeburt, die die Arbeiter erleben werden, wenn sie wieder an die Erdoberfläche kommen». In «Camp Hope», dem Zeltlager der Angehörigen, die in der Atacama-Wüste bis zum Tag der Rettung ausharren wollen, laufen bereits Ortuzars Kameras, die die Geschehnisse genau dokumentieren sollen. Auch was die Länge des Films betrifft, hat der Regisseur genaue Vorstellungen: «Er wird eine Stunde und 33 Minuten dauern.» (afp)

  • 13.9.2010, 16:08  

    US-Kinocharts. «Resident Evil - Afterlife», der 4. Teil der Horror-Action-Serie, hat am Wochenende an den nordamerikanischen Kinokassen abgeräumt. Das in 3D gedrehte apokalyptische Spektakel spielte nach vorläufigen Studioschätzungen 27,7 Millionen Dollar ein.

    Basierend auf den bekannten Videospielen führte Paul W.S. Anderson (»Death Race») wie schon beim Original im Jahr 2002 erneut Regie. Milla Jovovich übernahm wiederum den Part der Heldin Alice.

    Der vierte Teil, der ab Donnerstag auch in den Deutschschweizer Kinos läuft, legte damit ein deutlich besseres Kinodebüt als seine Vorgänger hin. «Resident Evil: Extinction» war im September 2007 mit rund 23 Millionen Dollar an den Start gegangen.

    Der Actionfilm «Takers» über eine Diebesbande landete mit 6,1 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz der Charts. In drei Wochen verdiente er nun schon 48 Millionen Dollar. «Takers» mit der Ensemble-Besetzung von Hayden Christensen, Matt Dillon, Chris Brown und Idris Elba läuft Mitte November in der Deutschschweiz an.

    Den dritten Rang sicherte sich George Clooney mit «The American» in der Rolle eines Killers, der sich in einem italienischen Bergdorf versteckt hält. Der Spitzenreiter vom vorigen Wochenende brachte auf dem dritten Rang weitere 5,9 Millionen Dollar in die Kassen.

  • 10.9.2010, 10:25  

    Der britische Regisseur Clive Donner ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 84 Jahren. Das berichteten britische Medien, unter anderem die BBC.

    Zu Donners bekanntesten Werken gehört die Komödie «What's New, Pussycat?» von 1965. Donner starb in seiner Heimatstadt London. Er hatte jahrelang an der Alzheimer-Krankheit gelitten.

    Donner war vor allem für seine Filme aus den 60er Jahren bekannt und zählte mit einigen Werken zur «New Wave» des britischen Films. Für den «Pussycat»-Film mit vielen Stars wie Peter Sellers, Peter O'Toole, Ursula Andress und Romy Schneider schrieb Woody Allen das Drehbuch und wirkte auch mit. Den Titelsong sang Tom Jones.

    Clive Donner verfilmte 1963 das Theaterstück «The Caretaker» des späteren Literaturnobelpreisträgers Harold Pinter. Ab den 70ern produzierte Donner, der nicht mit dem US-Regisseur Richard Donner verwandt war, auch Werbespots und inszenierte am Theater. Seine Frau, die Kostümbildnerin Jocelyn Rickards, starb bereits vor fünf Jahren.

  • 7.9.2010, 15:57  

    Der schweizer Regisseur Jean-Luc Godard («Ausser Atem») wird seinen Ehren-Oscar nicht persönlich entgegennehmen. «Es sind nicht die Oscars», habe der 79-Jährige seine Ablehnung begründet, sagte seine Lebensgefährtin Anne-Marie Mieville der australischen Zeitung «The Sunday Times». Vielmehr werde der Filmemacher zu alt für derartige Veranstaltungen, sagte Mieville: «Würden Sie nur für ein Stück Metall so weit reisen?» Die Ehrenpreise der Academy of Motion Picture Arts and Sciences werden nicht während der Oscar-Verleihung, sondern bereits am 13. November beim sogenannten Governors Awards Dinner in Los Angeles übergeben.

  • 06.09.2010, 14.16  

    Nach seinem Kassenschlager «Avatar» will der kanadische Star-Regisseur James Cameron einen 3D-Film über Ureinwohner des brasilianischen Amazonas-Gebiet drehen. Er plant, sich noch dieses Jahr mit Anführern des Xikrin-Kayapo-Stammes zu treffen.

    «Ich möchte eine 3D-Kamera mitnehmen, um zu filmen, wie sie leben und wie ihre Kultur ist», sagte Cameron in einem Interview mit der brasilianischen Zeitung «Folha de São Paulo» vom Sonntag. Cameron besuchte das Amazonas-Gebiet bereits zwei Mal.

    Er bekundete dabei seine Unterstützung für den Widerstand der Ureinwohner gegen den Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte am Xingu, einem Zufluss des Amazonas. Für den Bau des drittgrössten Staudamms der Welt sollen tausende Menschen umgesiedelt werden.

    Während seiner Besuche drehte Cameron einen Kurzfilm über den Widerstand der Ureinwohner, der auf der Ende des Jahres erscheinenden DVD seines Spielfilms «Avatar» zu sehen sein soll.

    «Avatar» befasst sich mit einer ähnlichen Problematik: Das Volk der Na'Vi, das auf dem Planeten Pandora im Einklang mit der Natur lebt, setzt sich gegen eine Invasion der Menschen zur Wehr.

  • 03.09.2010, 14.52  

    Nicht nach Hollywood, aber immerhin ins Fernsehen schafft es Charlotte Roches Bestseller «Feuchtgebiete». Das ZDF will das umstrittene Buch verfilmen. Der Sender habe ein Drehbuch in Auftrag gegeben, bestätigte ZDF-Spielfilmchef Norbert Himmler am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Über Besetzung und Regie würden Gespräche geführt.

    Die heute 32-jährige Roche machte mit dem Roman vor zwei Jahren Furore, weil die Hauptakteurin, die 18-jährige Helen Memel, darin sehr offen über ihr Verhältnis zum eigenen Körper berichtet. (sda)

  • 03.09.2010, 14.29  

    Der wegen mutmasslicher Steuerschulden in Australien festsitzende «Crocodile-Dundee»-Star Paul Hogan darf das Land wieder verlassen. Bei einem Treffen zwischen den Anwälten des 70-jährigen Schauspielers und Vertretern der australischen Steuerbehörde sei eine Einigung über eine Ausreise Hogans in die USA erzielt worden, teilte sein Anwalt Andrew Robinson am Freitag mit. Hogan lebt mit seiner Frau und seinem zwölfjährigen Sohn in Los Angeles. Der allgemeine Steuerstreit zwischen der Behörde und seinem Mandant sei jedoch noch nicht abschliessend geklärt, erklärte Robinson.

    Hogan war Ende August zur Beerdigung seiner Mutter nach Australien gereist und wegen ausstehender Steuerschulden in zweistelliger Millionenhöhe mit einem Ausreiseverbot belegt worden. Die Steuerfahndung wirft ihm vor, Einnahmen aus seinen international erfolgreichen «Crocodile Dundee»-Filmen in Steueroasen untergebracht zu haben.

    Der Schauspieler bestreitet dies. In einem Interview in der australischen Fernsehshow «A Current Affair» erklärte Hogan, nicht einmal zehn Prozent der geforderten Steurnachzahlungen leisten zu können. Gegen ihn wurde bislang keine Anklage erhoben.

  • 03.09.2010, 08.15  

    Die Amerikanerin Cammie King Conlon, die als Kind in dem Film «Vom Winde verweht» die Tochter von Rhett Butler und Scarlett O'Hara spielte, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Ihr Freund Bruce Lewis teilte mit, Conlon sei am Mittwoch in ihrem Haus in Nordkalifornien an Lungenkrebs gestorben. Ihr Sohn Matthew Ned Conlon sei bei ihr gewesen.

    Conlon spielte eine kleine, aber wichtige Rolle in dem 1939 erschienenen Film «Vom Winde verweht». Sie war die vierjährige Bonnie Blue Butler, die bei einem Sturz vom Pony stirbt, was die Ehe von Rhett und Scarlett unwiederbringlich schädigt. Drei Jahre später gab Conlon in dem Disney-Film «Bambi» dem jungen Reh ihre Stimme. Es war ihre letzte Filmrolle.

  • 01.09.2010, 10.00  

    John Cusack, der zuletzt in Roland Emmerichs Katastrophenfilm «2012» in den Schweizer Kinos zu sehen war, wird den amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe (1809- 1849) spielen.

    Regisseur James McTeigue (»V wie Vendetta») will im Herbst in Serbien mit den Dreharbeiten beginnen, berichtet «Variety». Der Thriller «The Raven» handelt von den letzten fünf Tagen im Leben des Krimi-Autors, als ein Serienmörder die Stadt Baltimore in Angst versetzt.

    Der Mörder inszeniert seine Verbrechen nach dem Vorbild von Poes Romanen. Für Poe und einen jungen Detektiv ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, um den Mörder vor seiner nächsten Tat zu finden.

    «The Raven and other Poems» zählt zu Poes bekanntesten Werken. Es wurde 1845, vier Jahre vor seinem Tod, veröffentlicht. Poe starb im Alter von 40 Jahren in Baltimore.

  • 30.08.2010, 12.00  

    Isabella Rossellini (Bild) wird die Jury-Präsidentin der Berlinale 2011. Festivaldirektor Dieter Kosslick lobte die 58-jährige Schauspielerin und Regisseurin am Montag als «vielseitige kreative Filmkünstlerin mit umfassenden Erfahrungen im europäischen, amerikanischen und internationalen Kino». Die 61. Internationalen Filmfestspiele 2011 dauern vom 10. bis zum 20. Februar.

    Rossellini ist die Tochter der schwedischen Schauspielerin Ingrid Bergman und des italienischen Regisseurs Roberto Rossellini. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Modedesignerin und Journalistin. International als Schauspielerin bekannt wurde sie durch ihre Rollen in David Lynchs Filmen «Blue Velvet» (1986) und «Wild at Heart» (1990). Sie war zu dieser Zeit auch Top-Model in der Kosmetikbranche. (sda)

  •  

    Der gescheiterte Putschversuch rechtsgerichteter Militärs vor knapp 30 Jahren in Spanien (Bild aus dem Parlament) kommt ins Kino. Der Regisseur Chema de la Peña dreht einen Film über die dramatischen Stunden am 23. Februar 1981.

    Damals hatten Putschisten unter der Führung des Oberstleutnants der Guardia Civil, Antonio Tejero, das Parlament gestürmt und die Regierung sowie die Abgeordneten als Geiseln genommen. König Juan Carlos forderte die Militärs auf, in ihre Kasernen zurückzukehren, und trug damit entscheidend zur Rettung der Demokratie bei.

    Wie die Zeitung «El País» berichtete, erteilte das Parlament für den Streifen erstmals einem Filmemacher eine Dreh- Genehmigung in den Sälen des Abgeordnetenhauses. Der Film unter dem Titel «23-F» soll am 23. Februar 2011, dem 30. Jahrestag des Putschversuchs, uraufgeführt werden. (sda)

  • 26.08.2010, 15.50  

    «Crocodile Dundee»-Darsteller Paul Hogan (Bild) hat derzeit mit einem gefährlicheren Gegner als Krokodilen zu kämpfen: Wegen ausstehender Steuerforderungen in Höhe von umgerechnet rund 26 Millionen Euro darf der 70-jährige australische Schauspieler derzeit seine Heimat nicht verlassen. Hogan, der mit Frau und Kind in Los Angeles lebt, war am Freitag zur Beerdigung seiner Mutter nach Australien geflogen und dort von der Entscheidung des Finanzamts überrascht worden. Er sei ausser sich, sagte sein Anwalt Andrew Robinson am Donnerstag. «Er sitzt hier und dreht Däumchen und hofft, sie werden wieder zur Vernunft kommen.» Er hoffe auf eine Einigung in den nächsten Tagen, sagte der Anwalt der Nachrichtenagentur AFP. «Klappt es, kommt er möglicherweise schon in der nächsten Woche hier raus - wenn nicht, dann bleibt er wahrscheinlich einige Jahre hier.»

    Hogan liegt schon seit fünf Jahren im Clinch mit den Behörden, die ihm Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vorwerfen. Dem «Daily Telegraph» aus Sydney zufolge verdächtigen sie Hogan, seinen Kollegen John Cornell sowie den Buchhalter Tony Stewart, die wahren Einnahmen aus der «Crocodile Dundee»-Trilogie verschleiert zu haben. Hogan bestreitet dies. Nach Angaben seines Anwalts war er in den vergangenen Jahren mehrmals in Australien, blieb aber bislang stets unbehelligt. (afp)

  • 25.08.2010, 09.39  

    Hollywood-Komiker Jim Carrey kann sich auf ungewöhnliche Co-Stars freuen. Gemäss «Variety» hat Carrey die Hauptrolle in der Verfilmung des US-Kinderbuchklassikers «Mr. Poppers Penguins» übernommen. Die Original-Geschichte aus den 1930er Jahren drehte sich um einen Anstreicher, der eine Schar Pinguine in seinem Haus aufnimmt, die sein Leben auf den Kopf stellen. In der Filmversion unter der Regie von Mark Waters ist Popper ein New Yorker Geschäftsmann, dessen teure Stadtwohnung plötzlich zur Pinguin-Herberge wird. In dem tierischen Chaos erkennt er am Ende, dass Freundschaft und Familie viel wert sind. Carrey war zuletzt in «I Love You Phillip Morris» auf der Leinwand zu sehen. Die Pinguin-Dreharbeiten sollen noch in diesem Jahr in New York beginnen.

  • 24.10.2010, 15.39  

    Angelina Jolie will im Herbst ihren ersten Film drehen. Es handele sich um eine Liebesgeschichte, die im Bosnien-Krieg spielt. Eine politische Botschaft werde der Film nicht haben, die Mitwirkenden kämen aus allen ethnischen Gruppen Bosniens, hiess es. Laut dem bosnischen Rundfunk wird Jolie auch die Hauptrolle übernehmen.

  • 23.10.2010, 18.39  

    Die tanzenden Studenten aus «Step Up 3D» und die verfolgte Agentin «Salt» haben am Wochenende in der Deutschschweiz die Kindsköpfe aus «Grown-Ups» vom Spitzenplatz der Kinocharts verdrängt.
    In der Romandie wollten die Kinozuschauer am liebsten das dort neu gestartete «Karate Kid» mit dem niedlichen Jaden Smith sehen. Der von den Deutschschweizern favorisierte Tanzfilm und die in den USA so fulminant gestarteten Muskel-Oldies von «The Expendables» kamen auf der Beliebtheitsskala nur auf Rang drei und vier.

    Vor ihnen rangierten die Traumspione von «Inception». Der Film mit Leonardo Di Caprio hatte den ersten Platz immerhin drei Wochenenden lang behauptet.

  • 23.10.2010, 16.39  

    Der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel (Bild) hat die Dreharbeiten zu seinem ersten und wahrscheinlich auch letzten Film beendet. Havel hat sein vor zwei Jahren uraufgeführtes Theaterstück «Abgang» fürs Kino adaptiert. Die weibliche Hauptrolle spielt seine Frau Dagmar. Die Dreharbeiten seien am Samstag abgeschlossen worden, sagte Havels Sprecherin Ivana Reichlova. Die Zeitung «Mlada fronta» Dnes schrieb am Montag, Havel habe gesagt, es sei vermutlich sein letzter Film.

  • 23.10.2010, 11.03  

    US-Kinocharts. Sylvester Stallone hat mit «The Expendables» (Bild) erneut den Spitzenplatz der amerikanischen Filmcharts in Beschlag genommen. Nach einem Debüt mit über 35 Millionen Dollar verdiente der Streifen um einen Trupp schiesswütiger Söldner weitere 16,5 Millionen.

    «The Expendables» mit Mickey Rourke, Dolph Lundgren, Jason Statham und Stallone, der auch Regie führte, läuft an diesem Donnerstag in den Deutschschweizer Kinos an.

    Die Vampirparodie «Vampires Suck - Beilight: Biss zum Abendbrot» nahm am Wochenende den zweiten Platz der US-Kinohitliste ein. Der Liebeskampf eines Vampirs und eines Werwolfs um die schüchterne Becca mit völlig unbekannten Schauspielern brachte 12,2 Millionen Dollar in die Kassen. In der Schweiz ist der film noch nicht programmiert.

    Hollywoodstar Julia Roberts war den Vampiren mit «Eat Pray Love» dicht auf den Fersen. Nach einem Kinostart mit knapp 24 Millionen Dollar spielte der Streifen an seinem zweiten Wochenende weitere 12 Millionen Dollar ein.

    Als frisch geschiedene Frau auf der Suche nach dem Sinn des Lebens zieht Roberts durch Italien, Indien und Indonesien und lernt Essen, Religion und Liebe neu kennen. Deutschschweizer Zuschauer müssen sich noch bis zum 23. September gedulden. (sda)

  • 20.08.2010, 14:51  

    Paris Nach dem Film-Debüt von Frankreichs Première Dame Carla Bruni-Sarkozy wird auch ihr Mann bald auf den Kino-Leinwänden zu bewundern sein. Denis Podalydès verkörpert den Staatschef in einem Film über den politischen Aufstieg Nicolas Sarkozys (Bild).

    Die Dreharbeiten von «La Conquête» («Die Eroberung») haben in Saint-Denis bei Paris bereits begonnen, wie am Freitag die Zeitung «Le Parisien» berichtete. Der Film zeichnet Sarkozys Aufstieg vom Innenminister zum Präsidenten in den Jahren 2002 bis 2007 nach.

    Er soll Ende 2011 in die Kinos kommen - wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl im Frühling 2012. Bei der Präsidentschaftswahl 2007 hatte der Schauspieler Podalydès öffentlich Sarkozys Gegenkandidatin Ségolène Royal unterstützt. (sda)

  • 20.08.2010, 09:45  

    Der an Krebs erkrankte US-Schauspieler Michael Douglas kann den «Golden Icon»-Preis, den er vom Zurich Film Festival für sein Lebenswerk erhält, nicht selber entgegennehmen. Für ihn reist sein Freund und Kollege Danny DeVito (Bild) Anfang Oktober nach Zürich.

    Douglas und DeVito hätten sich während des Studiums das Zimmer geteilt und seien seither eng befreundet, schreibt das Zurich Film Festival (ZFF) am Freitag in einem Communiqué. Im Ehedrama «The War of the Roses» (1989) spielte Douglas unter der Regie von DeVito.

    Mitte der 80er Jahre standen die beiden in den Abenteuerfilmen «Romancing the Stone» und «The Jewel of the Nile» gemeinsam vor der Kamera. Eine seiner ersten Filmrollen hatte DeVito 1975 in «One Flew Over The Cuckoo's Nest», den Douglas produzierte. Der Film wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet.

    1988 holte sich Douglas zudem den Oscar als bester Hauptdarsteller in «Wall Street». Der 65-jährige ist in zweiter Ehe mit Catherine Zeta-Jones verheiratet. Mit ihr hat er zwei Kinder. Douglas' Ärzte, die den Schauspieler wegen eines «Tumors im Hals» behandeln, erwarten eine vollständige Genesung des Schauspielers.

    Ich bin sehr optimistisch», erklärte Douglas Mitte August. Den Kinostart seines neues Films «Wall Street: Money Never Sleeps» soll die Krebserkrankung nicht beeinflussen. Der Streifen werde wie geplant am 24. September in den amerikanischen Kinos anlaufen, teilte das Studio Twentieth Century Fox mit.

    Douglas werde trotz seiner Erkrankung auch für den Film werben, hiess es. In «Wall Street: Money Never Sleeps» ist der Star erneut in seiner Paraderolle als Gordon Gekko auf der Leinwand zu sehen. In der Deutschschweiz läuft der Film am 21. Oktober an. (sda)

  • 19.08.2010, 14:12  

    Sofia Der US-Botschafter in Bulgarien, James Warlick, probt die Kunst des Schauspielens. In einem bulgarischen Serienfilm wird er den amerikanischen Botschafter in Sofia spielen, wie die Zeitung «24 Tschassa» am Donnerstag in Sofia berichtete. Seit Ende Juli pauke der Diplomat bereits seine Rolle aus dem Drehbuch. Botschafter Warlick habe seine Teilnahme an dem populären Familiendrama «Glashaus» des Fernsehsenders bTV selbst angeboten.

  • 19.08.2010, 11:39  

    Für die Originalmusik zum Spielfilm «180»° wurde den Geschwistern Diego Baldenweg (Komponist), Nora Baldenweg (Songwriterin) und Lionel Vincent Baldenweg (Musik Produzent) der Preis der Suisa-Stiftung für Musik 2010 verliehen. Neben der Rahmenhandlung eines Amoklaufes enthält der Film Episodengeschichten, in deren Zentrum Menschen stehen, die vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt werden.

  • 18.08.2010, 14:37  

    Jennifer Love Hewitt («Ghost Whisperer») begibt sich für das Drama «The Last Valentine» auf die Spuren der Vergangenheit. Als junge Journalistin arbeitet sie an dem Porträt einer alten Dame, deren Ehemann seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wird. Betty White («Golden Girls») übernimmt die Rolle der Witwe in der Verfilmung nach dem gleichnamigen Buch von James Michael Pratt. Die Dreharbeiten beginnen im Herbst in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia, ausgestrahlt wird der Film Anfang 2011.

Erstellt: 04.05.2011, 09:01 Uhr

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