Kultur

Kurzfilm der Woche: Rache ist süss

Aktualisiert am 17.08.2012 1 Kommentar

«Bam Tchak» macht es, wenn die Hand ins Gesicht klatscht. So heisst auch der Kurzfilm von Marie-Elsa Sgualdo, in dem eine enttäuschte Frau der neuen Freundin ihres Ex-Mannes einen Besuch abstattet.

Ist Gewalt manchmal doch eine Lösung? Die Hauptfigur von «Bam Tchak» ist unsicher.

Film

«Bam Tchak», 16 Minuten. Regie & Drehbuch: Marie-Elsa Sgualdo. Produktion: Haute Ecole d'Art et de Design Genève. Schweiz 2010.

Kurzfilm der Woche

Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils mindestens 24 Stunden online.

Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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Skifahren ist nicht einfach, und Laetitia hat bald mal die Schnauze voll davon. Es läuft ihr sowieso gerade nicht so gut: Ihr Ex-Mann hat eine neue Freundin und kümmert sich nicht um die gemeinsamen Kinder. Darum beschliessen Laetitia und ihre beste Freundin, bei der Neuen des Ex vorbeizugehen und ihr einfach mal so richtig schön die «Fresse zu polieren». Haben Sie den Mut, diesen Plan wirklich durchzuziehen? Und was passiert danach?

Regisseurin Marie-Elsa Sgualdo zeigt in «Bam Tchak» eine Frau zwischen Ex-Mann, kleinen Kindern und bester Freundin und ihre Versuche, trotz Frustration und Unsicherheit mit einer schwierigen Lebenssituation umzugehen.

Die in La-Chaux-de-Fonds geborene Marie-Elsa Sgualdo studierte von 2005 bis 2007 Internationale Beziehungen an der Universität Genf. Danach ging sie an die Haute École d’Art et de Design (Head) in derselben Stadt und schloss 2010 mit einem Diplom in Regie ab. Seit 2011 absolviert sie in Brüssel am INSAS (Institut National Supérieur des Arts du Spectacle) ein Master-Studium. Für ihren Kurzfilm «Bam Tchak» gewann sie 2011 die «Swiss Made Competetion» am Kurzfilmfestival Shnit sowie den 1. Preis «Springender Panther» an den Schweizerischen Jugendfilmtagen. (lmm)

Erstellt: 17.08.2012, 09:13 Uhr

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1 Kommentar

Sandra Junker

18.08.2012, 10:36 Uhr
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Guter Film, aber nicht gerade Hochsommertauglich! Antworten



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