Kultur

Kurzfilm der Woche: Süsse, traurige erste Liebe

Aktualisiert am 21.08.2012

In «Summertime» bringen Sommerhitze und Schulferien das Blut eines Teenagers in Wallung.

«Summertime» von Anna Luif.


Film

«Summertime». Regie und Drehbuch: Anna Luif. Dschoint Ventschr, 2000.

Kurzfilm der Woche

Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils mindestens 24 Stunden online.

Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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In den Sommerferien zu Hause bleiben – die Höchststrafe für einen Teenager. So langweilt sich die 13-jährige Nadia tödlich, bis sie den älteren Michael sieht und sich zum ersten Mal unsterblich verliebt. Allerdings muss sie bei ihren darauffolgenden Stalking-Übungen merken, dass dieser ein Verhältnis mit ihrer Mutter hat. Doch Nadia gibt nicht auf und es kommt zum Eklat.

Der 27-minütige Kurzspielfilm stammt von Anna Luif, die später mit «Little Girl Blue» das Thema Pubertät abendfüllend ausleuchtete. Bereits in «Summertime» ist Luifs Talent fürs Tragikomische erkennbar. Etwa wenn Nadia verzweifelt versucht, den Liebhaber ihrer Mutter zu verführen.

(phz)

Erstellt: 27.07.2012, 14:27 Uhr

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