Kultur

«Ziit fürs Bett, Monsterschätzeli»

Aktualisiert am 15.02.2016

Vom kurligen Zahnputzfilm zur Weltpremiere an der Berlinale: Ted Siegers animiertes Monstermädchen aus dem heutigen Kurzfilm kommt ins Kino.

«Ich wett nonig is Bett!»: Das Monstermädchen Molly muss Edison davon überzeugen, schlafen zu gehen. Ein Kurzfilm von Ted Sieger (2005).

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Produktion

«Molly Monster» (2005): 5 Minuten. Von Ted Sieger.

Kurzfilm der Woche

Der Kurzfilm gilt als die offenste, schnellste und oft auch mutigste Filmkunstform. Obs an der schnelllebigen Zeit liegt, in der wir leben? Auf jeden Fall erfreuen sich die Minifilme gerade an Festivals einer immer grösseren Beliebtheit – auch in der Schweiz, wo es eine lebendige Kurzfilmszene gibt. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt in Zusammenarbeit mit der Filmpromotionsagentur Swiss Films jeden Freitag einen exklusiven Schweizer Kurzfilm. Die Produktionen sind jeweils mindestens 24 Stunden online.

Swiss Films

Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und die positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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Die Sonne gähnt, der Mond übernimmt das Zepter. Während das Licht langsam verschwindet, zündet eine schlaksige Fantasiegestalt die Sterne rasch mit einer Kerze an. Es ist Schlafenszeit für die Kinder. Auf ein «Es isch Zähputz-Ziit!» der Eltern folgt das routinierte «Ich wett aber nonig is Bett!» — bis sich Molly und Edison schliesslich doch aneinanderschmiegen und einschlafen.

Monstergeschwisterchen

Mit diesem kunterbunten Kinderfilm schuf Filmemacher Ted Sieger die Figur des fröhlichen Monstermädchens Molly. Aus dem kurzen Zahnputzfilm entstand zunächst eine Vorschulserie («Die kleine Monsterin») und schliesslich ein Langfilm, der seine Weltpremiere dieses Jahr an der Berlinale feiert. Jawohl, Molly stürzt sich in ihr nächstes Abenteuer: Das Monstermädchen bekommt ein Monstergeschwisterchen.

Der lange Animationsfilm «Molly Monster – Der Kinofilm» von Ted Sieger, Matthias Bruhn und Michael Ekblad wird an der Berlinale in der Wettbewerbssektion Generation Kplus gezeigt. Die Berlinale widmet sich in dieser Sektion speziell Kindern und Jugendlichen und präsentiert Entdeckungen des internationalen Gegenwartskinos auf Augenhöhe junger Menschen. (ama)

Erstellt: 15.02.2016, 17:17 Uhr

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