Kultur

Doch kein Hakenkreuz?

Aktualisiert am 03.08.2012 1 Kommentar

Nach seinem Rückzug von den Bayreuther Festspielen hat der Bass-Bariton Evgeny Nikitin bestritten, eine Hakenkreuz-Tätowierung getragen zu haben.

Wurde gechasst: Sänger Nikitin.

Wurde gechasst: Sänger Nikitin.
Bild: Keystone

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Es sei richtig, dass er eine vielseitige künstlerische Lebensgeschichte habe, inklusive einem Interesse an Heavy Metal und skandinavischer Mythologie, sagte Nikitin in einem von der Metropolitan Opera New York am Mittwoch veröffentlichten Statement des Künstlers. Dies sei auch die Inspiration für seine Tätowierungen. Es sei jedoch falsch zu behaupten, er hätte jemals ein Hakenkreuz getragen.

«Keine Affinität oder Verbindung»

«Ich habe absolut keine Affinität oder Verbindung zu irgendeiner Neonazi- oder Faschisten-Bewegung, noch hatte ich sie je in der Vergangenheit», sagte der Sänger. Nikitin war für die Titelrolle in Richard Wagners Oper «Der fliegende Holländer» vorgesehen gewesen. Nach Berichten über seine Tätowierungen mit nationalsozialistischen Symbolen bat ihn die Festspielleitung zum Rapport. Nikitin sagte daraufhin seinen Auftritt ab.

(dapd)

Erstellt: 03.08.2012, 08:32 Uhr

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1 Kommentar

Ali Ferkous

03.08.2012, 10:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das NSDAP-Hakenkreuz ist eine rein deutsch-österreichische Angelegenheit - oder wollen die Deutschen zukünftig auch alle Finnen ausschliessen (Hakenkreuz in der Präsidial-Standarte und auf Orden) und Inder, Japaner, etc.? Wenn Wagner ein Judenhasser war, sollte man seine Opern verbieten, nicht dem Rest der Menschheit befehlen, welche Insignien diese benützen darf. Lupenreine deutsche Heuchelei! Antworten



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