Orchestra della Svizzera Italiana: Kooperation mit Pletnev beendet

Das Orchestra della Svizzera Italiana (OSI) hat schnell auf die Vorwürfe aus Thailand gegen seinen Gastdirigenten Mikhail Pletnev reagiert.

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Die Zusammenarbeit mit dem russischen Musiker, der einen 14-jährigen Jungen missbraucht haben soll, wird ausgesetzt. Die Massnahme gelte vorderhand, bis die thailändische Justiz die Anschuldigungen geklärt habe, sagte Pietro Antonini, der Präsident des OSI-Stiftungsrates am Mittwoch. Dies hätten der Stiftungsrat und die Direktion des Orchesters so beschlossen.

Die Vorwürfe gegen Pletnev wögen sehr schwer, so Antonini. Die Stimmung im Orchester sei von Schmerz und Bedauern über die Ereignisse geprägt, zumal die künstlerische Zusammenarbeit mit Pletnev ausgezeichnet gewesen sei. Die nächsten Konzerte des OSI mit seinem Gastdirigenten waren für November in Locarno geplant.

Im Rahmen der Migros-Kulturprozent-Classics sollte im Januar und Februar des Jahres 2011 eine Schweizer Tournee stattfinden. Falls Pletnev nicht in den kommenden Wochen von allen Vorwürfen freigesprochen werde, so erklärte Antoninin weiter, müsse für die Konzerte im Herbst und Winter ein «Plan B» mit einem anderen Dirigenten entwickelt werden. (raa/sda)

(Erstellt: 07.07.2010, 14:57 Uhr)

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