Kultur
Theater Basel bringt Händels «Alexanderfest» nach Augusta Raurica
Aktualisiert am 24.03.2010 1 Kommentar
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«Das Alexanderfest» - im Original «Alexander's Feast or The Power of Musick» - von Georg Friedrich Händel wird im römischen Theater in Augst vom 20. bis zum 25. August gegeben, wie die Römerstadt am Mittwoch mitteilte. Der Basler Theaterdirektor Georges Delnon inszeniert die Freilichtproduktion, basel sinfonietta besorgt die Musik.
2008 hatte das Theater Basel bereits den Schritt ins Baselbiet gemacht und dabei einen Grosserfolg im Römertheater erzielt: Es zeigte Carl Orffs szenische Kantate «Carmina Burana» - die Aufführungen waren schon vor der Première ausverkauft; 9000 Zuschauer und Zuschauerinnen waren an den sieben Abenden und den Proben dabei.
Römerfest und Stadtmodell
Augusta Raurica nimmt im kommenden Sommer auch wieder am «Stimmen»-Festival teil, das in Lörrach (D) und der Region über die Bühnen geht: In Augst wird dabei vom 6. bis zum 8. August keltische Musik zu hören sein. Im Übrigen gibts vom 10. bis zum 12. September im Römertheater schottische Klänge mit der Dalhousie Pipe Band.
Das Römerfest - laut den Verantwortlichen das grösste der Schweiz - findet auch 2010 wieder statt, dieses Jahr am 28. und 29. August. Höhepunkte sind Reiterparaden und eine Kochshow, dazu gibts erneut Gladiatoren und einen Handwerkermarkt. Im Laufe der Saison bietet Augusta Raurica zudem rund 60 Workshops zu verschiedenen Themen an.
Schon ab dem 24. März ist in der Ausstellung «Modellstadt - Stadtmodell» die Römerstadt auch dreidimensional zu sehen - in einem drei auf vier Meter grossen Modell. Darum herum illustrieren exemplarische Funde die Stadtgeschichte: eine Münze, ein Altar, eine Halskette, Waffen und anderes. Die Ausstellung dauert bis Januar 2012. (jg/sda/)
Erstellt: 24.03.2010, 16:20 Uhr



Yves Schneider
einfach nur super. es gibt noch viele opern die freilicht gespielt werden können. so hat neben verdi auch wagner grosses geschaffen das sich ggf. in augusta raurica inszenieren lässt. ich freue mich auf die aufführung. Antworten