Kultur
Das Kunst-Phantom ist im Museum angekommen
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Die Ausstellung
«Banksy Versus Bristol Museum», Bristol City Museum, bis 31. August.
Banksy war an der Eröffnung nicht dabei, aus seiner Identität macht er seit Jahren ein Geheimnis. Wer das Kunst-Phantom ist, der seine Werke meist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im öffentlichen Raum anbringt, bleibt ein Geheimnis.
Dass ein Rebell, der den Kunstbetrieb zum Narren hält, in einem öffentlichen Museum landet, tönt wie ein Widerspruch. Gemäss dem Sender BBC soll der Künstler gesagt haben: «Das ist die erste Show, die ich jemals gemacht habe, bei der Steuergeld genutzt wurde, um meine Bilder aufzuhängen, anstatt sie abzukratzen.»
Mitarbeiter wussten nichts
Banksy hat die Ausstellung «Banksy Versus Bristol Museum» selbst kuratiert. Im Zentrum steht ein mit Graffiti besprühter Glacéwagen. Davor sitzt ein Polizist auf einem elektrischen Schaukelpferd. Weiter sind rund 100 Computeranimationen, Installationen und Grafiken zu sehen.
Die Vorbereitung für die Ausstellung ist seit dem vergangenen Oktober geheim gehalten worden. Die Museumsmitarbeiter haben erst 36 Stunden vor der Eröffnung erfahren, wer da am Werk ist. (rb)
Erstellt: 19.06.2009, 13:37 Uhr
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