Kultur

Tickets für Van-Gogh-Ausstellung: Einzelverkauf harzt

Der Verkauf von Einzeltickets für die Van-Gogh-Ausstellung harzt. Bisher haben sich aber 370 Gruppen für Führungen angemeldet. Das Basler Kunstmuseum zeigt sich zufrieden.

Kunstmuseum. Tickets für die im April beginnende Schau sind schon zu haben.

Kunstmuseum. Tickets für die im April beginnende Schau sind schon zu haben.

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Der Vorverkauf für die grosse Van-Gogh-Ausstellung im Basler Kunstmuseum ist bereits angelaufen. Freuen Sie sich auf die Ausstellung, die Ende April startet?

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Die Van-Gogh-Schau werde «das wichtigste Kunstereignis Europas 2009». Diese Headline ziert die Website, die das Basler Kunstmuseum eigens aufgeschaltet hat. Ein solches Ereignis – soll es zur «self-fulfilling prophecy» werden – muss seine Schatten voraus werfen: Auf der Website lassen sich bereits heute Tickets vorbestellen – für eine Ausstellung, die erst in zwei Monaten beginnt und erst in sieben Monaten endet.

Interessierte Besucherinnen und Besucher müssen bei der Online-Bestellung gleich angeben, an welchem Tag sie ins Kunstmuseum pilgern werden und zu welcher Stunde sie in die heiligen Kunsthallen eintreten möchten.

Diese Präzision ist gewollt und hat System. Wie Kunstmuseums-Verwaltungsdirektor Urs Reimann gegenüber der BaZ erläutert, wolle man damit einerseits lange Wartezeiten an Kasse und Eingang vermeiden. Anderseits gehe es auch darum, nicht mehr als rund 420 Personen pro Stunde in die Ausstellungsräumlichkeiten zu lassen. Eine dichtere Menschenmasse wäre dem Kunstgenuss nämlich nicht zuträglich.

Dieses System bringt es aber auch mit sich, dass es mit den Einzelverkäufen im Vorverkauf, der seit der ersten Dezemberwoche läuft, noch harzt. Mit Einzelbuchungen seien die Kunstfreunde und Van-Gogh-Liebhaber noch «zurückhaltend», sagt Reimann. Eine genaue Zahl will er nicht nennen. Für viele potenzielle Besucher sei es noch zu früh, sich so lange im Voraus den Tag und die Stunde zu reservieren. Dies werde sich aber vier bis fünf Wochen vor Ausstellungsbeginn – also Anfang April – ändern, ist Reimann überzeugt.

«Schöne Zahl» vorgebuchter Führungen

Bereits jetzt kann das Museum aber bei den angemeldeten Gruppen einen Zwischenerfolg melden. Laut Urs Reimann haben sich bis Donnerstag 373 Gruppen für eine Führung angemeldet, das sind rund drei vorgebuchte Führungen täglich. Dies sei «eine schöne Zahl», sagt Reimann. Bei van Gogh würden maximal vier Führungen pro Stunde durchgeführt. Zum Vergleich: Bei der «Venedig»-Schau in der Fondation Beyeler wurden 870 Führungen gemacht.

Auch personell hat das Kunstmuseum vorgesorgt: Es seien rund 60 Personen zusätzlich als Führer verpflichtet worden, sagt Reimann. Ausserdem wird die Crew des Kunstmuseums-Bistros durch das internationale Catering-Unternehmen Kofler & Kompanie verstärkt. (Basler Zeitung)

Erstellt: 30.07.2009, 12:42 Uhr

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1 Kommentar

adolf wolf

22.02.2009, 04:22 Uhr
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Das Kunstmuseum zeigt sich sehr oft und sehr schnell zufrieden...Kunststück, denen kann es ja schnuppe sein, die haben Ende Monat ihren Lohn in der Tüte,... so oder so! Fragt sich nur, wie lange noch! Antworten



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