Wirbel um gefälschte Giacometti-Skulpturen

Aktualisiert am 02.09.2010

Ein Kunsthändler hat in einem geheimen Lager in Mainz 1000 gefälschte Giacometti-Skulpturen versteckt. Nun steht der Mann mit seinen Komplizen vor Gericht.

Begehrte Kunst: Für einen echten Giacometti müssen Liebhaber viel hinblättern.

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Dem Landgericht Stuttgart steht ein neuer Prozess um gefälschte Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti ins Haus. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben vom Donnerstag Anklage gegen vier Männer und eine Frau erhoben.

Im Mittelpunkt steht ein Mainzer Kunsthändler, der schon Anfang des Jahres wegen Bandenbetrugs mit Giacometti-Fälschungen zu fast drei Jahren Haft verurteilt worden war. In der neuen Anklage wird ihm und den anderen vorgeworfen, über Jahre eine Vielzahl von Fälschungen für insgesamt neun Millionen Euro verkauft zu haben.

Im August 2009 war in Mainz ihr geheimes Lager mit rund 1000 gefälschten Giacometti-Skulpturen ausgehoben worden. (miw/sda)

Erstellt: 02.09.2010, 18:06 Uhr

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