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AVO Session mit Mary J. Blige und Sheryl Crow
Aktualisiert am 25.08.2010 6 Kommentare
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Bestritten wird das Jubiläumsprogramm unter anderem von Jamiroquai, Robert Plant, dem früheren Frontmann von Led Zeppelin, oder Anastacia. Als besonderes Geburtstagsgeschenk verpflichtete die Avo Session die US-Sängerin Mary J. Blige, wie Matthias Müller und Beatrice Stirnimann als Festivalverantwortliche am Mittwoch vor den Medien bekanntgaben.
Die neunfache Grammy-Preisträgerin, die auf ihrer Tournee nur gerade fünf Konzerte gibt, tritt in Basel gleich an zwei Abenden auf. Das Festival startet am 22. Oktober mit einer fröhlichen Eröffnungsnacht. Als weltweite Premiere präsentiert dabei Jamiroquai in Basel erstmals live die Songs seines neuen Albums, das erst nach der Avo Session erscheint. Den eher melancholischen Schlussabend bestreiten am 14. November die Sängerinnen Mariza aus Portugal und Eliane Elias aus Brasilien.
14 Konzertabende
Auf dem Programm stehen im Festsaal der Messe Basel insgesamt 14 Konzertabende mit jeweils zwei Acts. Unter anderem gibt es einen Berliner Abend mit Element of Crime und 2Raumwohnung, ein Gastspiel aus «Bella Italia» mit Gino Paoli Luca Carboni oder Jazz pur mit Jamie Cullum und Dianne Reeves.
Zu Ehren kommt am Festival, das in der ersten Novemberwoche aus Rücksicht auf das Basler Tennisturnier Swiss Indoors eine Pause einlegt, auch einheimisches Musikschaffen: Angekündigt sind in dem Saal mit 1500 Plätzen der Basler Roli Frei mit The Soulful Desert sowie Ritschi und Jones aus dem Bernischen.
Breites Spektrum
Gestartet war das Basler Musikfestival 1986 als internationale Rheinknie-Jazzsession. 1998 erfolgte der Wechsel zum heutigen Namen. Standen ursprünglich Jazz, Blues und Gospel im Zentrum, ist das musikalische Spektrum heute wesentlich breiter.
Das Budget, das fürs Jubiläumsjahr um weitere 0,7 Millionen Franken aufgestockt wurde, beträgt mittlerweile 6,3 Millionen Franken. In den letzten Jahren waren die Konzerte jeweils praktisch ausverkauft. 2009 wurden 19'000 Tickets verkauft. Für die Jubiläumsausgabe beginnt der Vorverkauf am 1. September. (amu/sda/)
Erstellt: 25.08.2010, 14:13 Uhr
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6 Kommentare
Lieber Herr Di Dario Davies ist zur Zeit erfolgreich. Seine Solo-Alben landen in den Hitparaden. Sein letztes "Choral Collection" in den UK #28, ein Sampler war in DK 8 W. in den Top 15 platziert.. Zudem tritt Davies an grossen Festival (zB. Glastonbury GB, 170'000 Besucher) ) auf. Und der Award der AVO kommt nicht von umgefähr. Das ist ganz einfach Ignoranz der Medien! Antworten
@ Dieter Rohrbach - naja, die Kinks sind eben nicht mehr gefragt... Ist dasselbe wie bei meiner verehrten Marianne Faithfull - keiner nimmt sie in der Schweiz mehr. Allenfalls nach einem Album release. Und warum bloss wurde sie 2005 an der Avo Session nicht mit einem Preis gewürdigt? Ich hoffe, man lädt sie 2011 wieder an die Avo Session ein, denn im März 2011 erscheint ihr neues Album. Antworten
Wieder einmal vergessen: An den Avo-Session tritt mit Ray Davies (The Kinks) einer der verdientesten und grössten Rocklegenden auf, der auch gerade an diesen Sessions mit einem Award für sein Lebenswerk gewürdigt werden so. Dieser Mann hat Rockgeschichte geschrieben. Nur nimmt das leider niemand zur Kenntnis! Und wiedereinmal kein Wort von ihm in Vorankündigungen in der Presse. Ich bin enttäuscht! Antworten
Herr Di Dario hat Recht - es wurde Zeit, dass es wieder italienische Sänger an der Avo Session gibt. Obschon ich in Bern wohne, ist für mich die Avo Session Jahr für Jahr Pflichtprogramm. Und da ich praktisch nur italienische Musik höre, bin ich auch der Meinung, es sollten bei Euch mehr und jedes Jahr Italo-Sänger auftreten. Unvergesslich die Konzerte von Gianna Nannini und Francesco De Gregori. Antworten




Roland Di Dario
Einverstanden. Und ich liebe die Kinks auch (solo kenne ich ihn nicht), aber es ist nun mal so, dass auch Marianne nicht das zugebracht wird, was ihr zustehen sollte. Geht man nur mal nach Deutschland oder Frankreich, erfährt man gegenüber Marianne viel grössere Wertschätzung als hierzulnade. Warum bloss? Marianne ist nun mal die weltbeste Sängerin, aber über Geschmack lässt sich eben streiten... Antworten