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Befreit von der Band, versklavt von der Technik

Herbie Hancocks Auftritt an der AVO Session ging kräftig in die Hose. Hancock wirkte verloren wie ein alter Mann, der mit der Radio-Fernbedienung das TV-Programm zu wechseln versucht. Mehr...

Von Stefan Strittmatter.

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5 Kommentare

Nick Martin

01.11.2012, 20:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Wie im Artikel geschrieben, hätte ich mir zwar auch gewünscht, Hancock hätte nach ersten Technikproblemen sofort an den Flügel zurückgewechselt. Den grandiosen Beginn des Konzerts hat der missglückte zweite Teil aber nicht geschmälert. Und das Gebastel war dann zwar weniger schön, doch trotzdem auch aufregend; wann erlebt man einen eingespielten Könner noch beim Basteln, statt in seichter Routine? Antworten


Andreas Zbinden

30.10.2012, 11:10 Uhr
Melden 0 Empfehlung 3

Irritierend: Die Zuschauer verliessen während Hancock's Darbietung in Scharen den Saal. Hancocks Darbietung kann höchstens mit dem Titel Hancock's Experience beschrieben werden. Und da fehlte die musikalische Klasse. Die Veranstalter sollten sich eine Faustregel betreffend Jazz- und Bluesmusiker zu Herzen nehmen. Lasst sie nie solo auftreten! Melody Gardot's Auftritt dagegen war überzeugend. Antworten


Nick Martin

01.11.2012, 20:47 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Allerdings sind schon bei "Footprints" viele gegangen, was völlig unverständlich war, da es eine fabelhafte Interpretation war. Zudem wurde für Hancock mit der Plattitüde geworben, dass er sich "immer wieder neu erfindet". Ich hatte fast ein wenig Schadenfreude, dass es wirklich anders herauskam als gedacht. Aber natürlich wäre es schön gewesen, es hätte sich auf dem Niveau des Anfangs gehalten.


Uwe Pilz

30.10.2012, 09:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

Melodie Gardot verstand es eine ultimativ professionelle Atmosphäre zu erzeugen und die Zuschauer in eine träumerische Stimmung und Verzügung ob ihrer professionellen Leichtigkeit zu versetzen. Ich hätte danach nach Hause gehen sollen! Hancock hat die Session zu einem Freitagnachmittag Probenraum verkommen lassen in dem er zum ersten Mal mit Material und Maschinen experimentiert. Sehr, sehr schade Antworten


André Rösti

29.10.2012, 22:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

Hancocks Auftritt war schlicht eine Zumutung, an Peinlichkeit kaum zu übertreffen. Zum Schluss hat er mir richtig leid getan - und die finale Preisübergabe verkam zur Farce... einfach nur schade alles. Antworten



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