Kultur

Gründungsmitglied von Electric Light Orchestra bei bizarrem Unfall gestorben

Der Cellist Mike Edwards, ein Gründungsmitglied der britischen Rockband Electric Light Orchestra, ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Er starb durch einen riesigen herabstürzenden Heuballen.

Das Electric Light Orchestra spielt «Sweet Talkin' Woman».


Der 600 Kilogramm schwere Heuballen sei einen Hang hinabgerollt, habe ein Hecke durchbrochen und sei dann auf eine Strasse gerollt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dort sei der Heuballen gegen den Wagen des 62-jährigen Edwards geprallt, der sofort tot gewesen sei. Der Unfall ereignete sich in Devon im Südwesten Englands.

Die Polizei identifizierte Edwards anhand von Fotos und Videos auf dem Internetportal Youtube. Der Musiker war an den ersten Platten des Electric Light Orchestra (ELO) beteiligt, verliess die Rockband dann aber. ELO hat weltweit mehr als 50 Millionen Platten verkauft.

Das Electric Light Orchestra wurde 1970 in Birmingham von Roy Wood, Jeff Lynne und Bev Bevan gegründet. Das selbstgesteckte Ziel war, dort weiterzumachen, wo die Beatles mit «I’m The Walrus» aufgehört hatten: Man verband Rockmusik mit avantgardistisch-klassischer Musik. Zum Einsatz kamen auch für das Genre eher untypische Instrumente (Cello, Geige, Oboe). (phz/sda/)

Erstellt: 06.09.2010, 09:06 Uhr

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