Kultur

Leonard Cohen in Bestform

Der kanadische Barde gastierte am Mittwoch in Basel. Das Alter merkte man ihm keine Sekunde an.

1/4 Spritzig und elegant: Cohen überzeugt in Basel.
Bild: Dominik Pluess

   

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Im Herbst 2009 war Schluss mit Schluss. Leonard Cohen kehrte nach 15 Jahren Abstinenz erstmals auf die Bühne zurück. Nun absolviert der seit langem in Kalifornien lebende Kanadier bereits eine zweite Welt-Tournee. Am Mittwochabend nun bot sich in der Basler St. Jakobshalle die Gelegenheit, die lebende Legende zu sehen. Und obwohl er inzwischen gegen 80 ist, zeigte der Musiker in Basel eine spritzige, elegenate, überzeugende Show.

Lesen Sie die ausführliche Kritik zum Cohen-Konzert in der Basler Zeitung vom Freitag.

Erstellt: 09.09.2010, 12:24 Uhr

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12 Kommentare

Hans smith

10.09.2010, 14:34 Uhr
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@Pihil Keller 0 (NULL) Playback!!! Die Setlists mögen nicht gross varieren, aber die einzelnen Songs sehr wohl! Teilweise wurden die Songs sogar sehr unterschiedlich performt 2008/09/10.Zudem waren drei brandneue Songs in Basel zu hören, die Sie also in Lörrach auch schon hörten, obwohl es sie noch gar nicht gab..., da Sie die 2 Shows bis ins letzte Detail identisch fanden!?? Ja, das sagt alles! Antworten


Lydia Stein

10.09.2010, 14:08 Uhr
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76 Jahre, das soll ihm einer mal nachmachen, wow!! Das Gerede ob es nun Playback war oder nicht und wie viel, was solls. Das Konzert war super toll. Seine Musiker perfekt. Schade nur, dass das Publikum oft zu früh in die noch nicht beendeten Lieder hineingeklatscht hat. Antworten


Gero Pfluger

10.09.2010, 12:30 Uhr
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Herr Merz/Schmuki besser kann ich meine Bewunderung für Cohen nicht ausdrücken wie Sie. Danke. Ein Künstler der sein Publikum und seine Musiker gleichwertig behandelt. Ja und Herr Keller vielleicht habe ich Sie schon im Tram gehört als jemand am Handy erklärte dass der alte Mann seine Frauen und die Musiker für sich spielen lässt. Und Ihr Playback hat Basel schon im Text!!!! LIVE Cohen is my Man Antworten


Martin Brömmer

10.09.2010, 11:16 Uhr
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Ach Herr Phil Keller, gehen Sie doch einfach nicht mehr hin und trinken stattdessen daheim ein Bier. Ich werde diesen grossartigen Künstler mit seiner wunderbaren Band bald ein drittes mal im Rahmen seiner Welttournee, die übrigens schon mehrfach verlängert wurde, sehen und ich freue mich riesig darauf!!! Es wird für mich wieder ein unvergesslicher Abend werden und hoffentlich ohne Sie. Antworten


Schmuki Michel

10.09.2010, 10:32 Uhr
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In den 60er Jahren musikalisch als Rebell, seine Unzufriedenheit mit der Religions- und Weltgeschichte mit sonorer Stimme themaitisieren - "Songs of Love and Hate"! Und heute? Abgeklärt, nicht konsterniert aber mit Einsicht, Verständnis und steter Hoffnung über der Sache stehend -"Hallelujah"- ein wunderbares Konzert, Leonard, closer to "I'm your prophet" than just "your Man". "Hallelujah" Antworten


Wolfgang Darsch

10.09.2010, 07:58 Uhr
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Ich habe die ausgefeilten Arrangements genossen, z.B. das umfangreich Vorspiel von Javier Mas zu „Who by fire“ auf der zwölfsaitigen Gitarre, einfach genial. Wir saßen in der vierten Reihe und nicht die geringste Spur ließ irgendein Playback erkennen. Was uns auf jedenfalls im Gedächtnis bleiben wird, war ein unvergesslicher Abend gestaltet von einem genialen Poeten und seiner großartigen Band. Antworten


Christian Merz

10.09.2010, 00:28 Uhr
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Wir danken ihm,dem Meister der Stimme und der Poesie.40 Jahre hat er uns in unsere eigene Vergangenheit zurückgeführt,unser Leben in seiner Musik nochmals durchfühlen lassen.Sein Auftritt, sein Geben war ein gemeinsames Gebet mit denen,die die Liebe, die Hingabe noch kennen,die noch wissen,dass man beschenkt werden kann.Man wünscht sich nur,ihn wieder zu hören,später,"drüben",woher seine Musik ist Antworten


Guy Brantschen

10.09.2010, 00:27 Uhr
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Ich konnte seinem Konzert auf der Piazza Santa Croce in Florenz beiwohnen. Es war eine großartige Performance, Cohen hat vielleicht sogar an Faszination gewonnen. Er zeigt Enthusiasmus, Intensität und starke szenische Praesenz. Forever Young. Auch wenn Suzanne nicht mehr ganz wie frueher klingt. Antworten


Heidi Gerber-Portmann

09.09.2010, 21:05 Uhr
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Ich bin fasziniert von der Präsenz dieses grossartigen Menschen. Er ist authentisch, bescheiden und hat ein grosses Herz. Ich bin reich beschenkt worden am Mittwochabend in Basel und dafür bin ich dankbar. Antworten


Peter Widmer

09.09.2010, 21:02 Uhr
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@Pihl Keller: 80 % Playback - nicht etwa 75 % oder 85 %? Also ich habe es nicht gemerkt und war vom Konzert begeistert. Es interessiert mich auch nicht, ob 10 % oder 55 %. Warum besuchen Sie überhaupt Konzerte? Aergerlich waren die vielen Freaks, die pausenlos ihre Digitalkamera in die Höhe hielten, um auch ja mit 200 unscharfen Bildern nach Hause zu gehen. Am Eingang hing ein Schild: Keine Kamera Antworten


Phil Keller

09.09.2010, 19:31 Uhr
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die Show - durchaus perfekt gemacht - war bis zum letzten Detail identisch mit der in Lörrach vor 2 Jahren. Und wie damals zu 80% Playback-gesteuert. Wieso fällt bloss nur wenigen auf, dass Cohen auf seiner Nachpleite-Tour bei jedem Auftritt haargenau klingt wie auf der DVD (siehe diverse Ausschnutte auf youtube), da ist keine Nuance in der Stimme, keine Unsicherheit, keine Variation. Antworten


Michael Vogt

09.09.2010, 12:42 Uhr
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Das war ein Konzert der Extra-Klasse! Mehr als dreieinhalb Stunden Musik auf allerhöchstem Niveau! Ein ganz grosser Gentleman der raren Sorte hat die Jakobshalle verzaubert! Es ist zu hoffen, dass er noch lange weiter auf Tournee geht, denn alt ist er - trotz seiner immer wiederkehrenden humoristischen Anspielungen auf sein Alter - noch lange nicht. Closing time is far away... Antworten



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