Kultur
Millionär Bobo schiesst gegen Banker
Artikel zum Thema
- «Solch exorbitante Boni zeigen, dass etwas aus den Fugen geraten ist»
- UBS-Chef Grübel verteidigt Rekord-Boni der CS
- Lob für Bonisysteme in der Schweiz
- SP beisst mit Boni-Steuer auf Granit
- Boni-Steuer nun auch in der Schweiz?
Stichworte
«Die Boni sind so pervers, so dekadent, so abstrus und so ungerecht, dass ich sogar um den sozialen Frieden in der Schweiz fürchte. Ich wundere mich, dass noch nie etwas passiert ist, dass noch nie ein Banker eins in die Fresse gekriegt hat … oder noch schlimmer», sagt der Musiker in einem Interview mit der «Mittelland Zeitung». Der Schweizer Superstar fürchtet wegen den hohen Banker-Boni um den sozialen Frieden in der Schweiz.
Die Höhe dieser Boni habe «gar nichts mit der Leistung dieser Herren zu tun». «Ich ärgere mich vor allem auch als KMU», sagt BoBo weiter, «als Unternehmer trage ich mit meiner Firma ein grosses finanzielles Risiko. Dagegen kassieren die Banker nur.» Die Diskussion müsse «so lange weiter geführt werden» bis diese Ungerechtigkeiten korrigiert seien. Er sei «kein Anhänger von staatlichen regulatorischen Massnahmen», aber hier müsse «eingegriffen werden».
(cpm)
Erstellt: 12.04.2010, 00:03 Uhr








