Kultur

Musikalisches Kräftemessen zu St. Jakob

Aktualisiert am 24.06.2011 13 Kommentare

Am Donnerstagabend eröffnete im Basler St. Jakob das zweitägige Heavy-Metal-Festival Sonisphere. Für einen ersten Höhepunkt sorgten Judas Priest.

1/13 David Coverdale und seine Whitesnake rockten am Donnerstag die St. Jakobshalle...
Bild: Dominik Plüss

Kräftemessen zu St. Jakob

   

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Das Sonisphere-Festivalgelände vor der Eröffnung

Das Sonisphere-Festivalgelände vor der Eröffnung
In wenigen Stunden öffnet das Sonisphere-Festival auf dem St. Jakob-Areal seine Tore. Wir haben uns umgesehen und sind auf ein paar weit gereiste Metal-Fans gestossen.

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Schwarze Totenkopfshirts, mit Aufnähern zugepflasterte Jeans-Vesten und zwischendurch ein paar zerrissene Netzstrümpfe – die St. Jakobshalle war am Donnerstagabend fest in der Hand tausender Heavy-Metal-Fans. So war die Halle denn auch ordentlich gefüllt, als die britischen Metal-Grossmeister von Judas Priest gegen 21.30 Uhr loslegten und für den Schluss- und Höhepunkt des Abends sorgten. Dass die Band nicht erst seit gestern zu den Big Names der Szene gehört, zeigte der Altersdurchschnitt – dieser lag wohl eher bei 30 als bei 20.

Dass ein gesetzter Mann über 40 wild jauchzend wie ein Kind loshüpft, wenn einer der Hits aus seiner Jugend angestimmt wird (beobachtet von seiner schmunzelnden Frau), war an diesem Abend keine Seltenheit. Nach zwei Zugabeblöcken und ausgiebiger Interaktion mit dem euphorischen Publikum beendete Judas-Priest-Sänger Rob Halford um 23:45 Uhr mit den Worten «heavy fuckin' metal» den ersten Sonisphere-Abend in Basel. Dann ging in der Halle zu Queens «We Are The Champions» das Licht an und die Metal-Fans strömten mit Champion-Grinsen im Gesicht an die frische Luft.

Headliner im Leichtathletikstadion stratt im Joggeli

Wie Outfield Productions bekannt gab, wurden im Vorverkauf 18'000 und an der Abendkasse 9000 Tickets abgesetzt; dennoch gilt als sicher, dass die Zweitausgabe des Heavy-Metal-Grossevents weit weniger Zulauf findet als der Einstand im vergangenen Jahr: Ins sanktgallische Jonschwil waren über 45'000 Fans gepilgert – allerdings war das Lineup damals mit Metallica, Slayer, Megadeth und Motörhead einen Tick hochkarätiger besetzt als heuer in Basel. Im Mai hatte das Festival für das Sonisphere 2011 die Erwartungen bereits auf 30'000 gesenkt und die Hauptbühne vom Fussballstadion St. Jakob-Park in das Leichtathletikstadion verlagert, wo heute Freitag mit Slipknot und Iron Maiden zwei der ganz Grossen der Szene auftreten. In der St. Jakobshalle gehört heute Alice Cooper zu den Höhepunkten.

Am Donnerstagabend heizten dort vor dem Headliner Judas Priest unter anderen die britischen Hardrock-Urgesteine Whitesnake um Sänger David Coverdale ein. Am Freitag treten am Sonisphere weitere 30 Formationen im musikalischen Kräftemessen gegeneinander an. Anders als 2010, als in Folge von heftigem Regen ein logistisches Desaster drohte, scheinen die Wettergötter den Rockern heuer freundlich gesinnt. (mat/jg/BaZ)

Erstellt: 24.06.2011, 10:02 Uhr

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13 Kommentare

Heide-Rose Decurtins

24.06.2011, 19:20 Uhr
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Ich frage mich welcher Höhrgeräte-Hersteller da gesponsert hat. Heute Mittag fibrierten die Gewächshäuser bei dem Kutschermuseum in Brügglingen. Die Schafe waren total durcheinander von anderen Tieren nicht zu sprechen. Wo sind denn da die Naturschützer ? Für Mensch und Tier in der Umgebung eine totale Zumutung. Antworten


Cecere Vito

24.06.2011, 23:34 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Endlich ist es laut in Basel ich habe extra meine Balkontüre offen damit ich die Musik hören kann.
Denn Basel hat es bitter nötig laut zu sein.Denn all die Veranstaltungen sind einafch nur für dei höheren 10000.
Hört doch mal auf immer zu reklamieren(Lärmbelästigung) und lasst dem Heavy Metal auch sein Platz.Es gibt nicht nur die Fasnacht.Toleranz ist angesagt denn sonst bleibt Ihr Provinz
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