Kultur
Oasis liessen im Hallenstadion die Soundorgien krachen
Von Fellmann Christoph. Aktualisiert am 01.03.2009 19 Kommentare
Füllten am Sonntagabend das Hallenstadion: Oasis. (Bild: Peter Laut)
«Noch zwei Shows», hatte Noel Gallagher am Tag vor dem Zürcher Auftritt in sein Online-Tourneetagebuch getippt: «Die Tour macht mich fertig. Ich brauche eine Woche frei, einen Haarschnitt, und 24 Stunden, in denen ich nüchtern bin.» Mag die Band aus Manchester auch lustlos ins Konzert am Sonntag gegangen sein: Als sie dann ab neun Uhr vor den 11'500 Zuschauern im Hallenstadion stand, spielte sie das vermutlich wuchtigste und präsenteste Konzert, das sie in der Schweiz je gegeben hat.
Neues Ventil für Masslosikeit
Mit ihrem aktuellen Album «Dig Out Your Soul» haben Oasis für die fulminante Masslosigkeit, die sie Mitte der 90er-Jahre zur grössten britischen Band machte, ein neues Ventil gefunden: in krachenden Soundorgien, die im Konzert dem neuen, tollen «Shock of the Lightning» ebenso gut anstanden, wie sie die Klassiker «Morning Glory» oder «Supersonic» zu psychedelisch geifernden Rockeruptionen erweiterten, durch die sich Liam Gallaghers Stimme in der nölenden Nonchalance seiner gefreutesten – sprich: jungen – Tage den Weg ertänzelte. Bis Oasis auch schwächere Momente, etwa die Classic-Rock-Anwandlung von «I`m Outta Time» in einem letzten Höhepunkt verrauschen liessen, in der obligaten «Champagne Supernova». (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 01.03.2009, 23:28 Uhr
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19 Kommentare
Liam hat mir ganz am Schluss sein Tamburin gegeben. er hat den Securitas weissgemacht, dass sie mir das Tamburin übergeben sollen und als dann etwa 10 Männer auf mich losgestürtzt sind, um mir das Tamburin wegzunehem und eine Schlägerei began wurde er wütend und mischte sich in das Geschehen ein bis er sicher was das ich das tamburin hatte! Wow, what an english gentleman:-) Antworten
















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