Kultur

Rammstein mit Feuer, Blut und Sperma

Von Mustafa Dikbas. Aktualisiert am 14.06.2010 4 Kommentare

Die deutschen Schwermetaller standen am Greenfield Festival in Industriearbeiter-Kluft auf der Bühne. Beim Song Pussy gabs eine ganz spezielle Überraschung.

1/14 Rammstein geizten nicht mit Feuer.
Mustafa Dikbas

   

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Im Videoclip zu Pussy sind alle Bandmitglieder beim Geschlechtsakt mit Prostituierten zu sehen. Auf der Bühne verzichtete die Band auf eine genaue Darstellung der Songbotschaft («you got a pussy, I got a dick, so where's the problem, let's do it quick...») Sänger Til Lindenmann setzte sich stattdessen auf eine schneekanonenähnliche Maschine in angedeuteter Penisform und ergoss literweise Kunstsperma ins Publikum. Die Show war bis ins letzte Detail durchchoreografiert und Sänger Lindenmann sagte kein einziges Stück an. Die Fans kennen es nicht anders, und sie wollen es den Reaktionen nach zu schliessen auch genau so haben.

Vor Rammstein standen Unheilig auf der Bühne. Die Band um Sänger und Songwriter Der Graf nahm ihre Gefolgschaft mit auf eine Reise voller dunkler Romantik. Im Interview erklärt der Graf, weshalb es ihn immer wieder in die Schweiz zieht.

Eluveitie sind im Ausland erfolgreicher als in der Schweiz. Ideale Voraussetzungen also, Helvetien am Eurovision Song Contest endlich ins Finale zu befördern. Tatsächlich sei seine Band dazu eingeladen worden, verrät Frontmann Chrigel Glanzmann im Interview vor dem Auftritt am Greenfield Festival. Weshalb er auf die Gelegenheit verzichtete, vor einem Millionenpublikum zu spielen, erfahren Sie im Video-Interview. Beim anschliessenden Konzert demonstrierten Eluveitie, weshalb sie im Ausland als Headliner auftreten. Sie legten ein kompromissloses Set hin und tausende Menschen in Fan-Shirts feierten ihre Helden.

Den ersten Höhepunkt am Rock-Festival Greenfield bildete ausgerechnet eine Band, die nicht unbedingt der Rockszene zuzurechnen ist: The Prodigy. Die Briten, die eine Mischung aus Drum 'n' Bass, Electro, Trip Hop und Punk spielen, hatten 1997 mit dem Hit-Album The Fat Of The Land ihren Zenit erreicht. Das neue Album kann zwar nicht an diese Zeiten anknüpfen, live vermögen The Prodigy aber nach wie vor zu überzeugen. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.06.2010, 16:02 Uhr

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4 Kommentare

Gero Rubli

14.06.2010, 00:36 Uhr
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Toll. Das ist doch mal ein Kulturereignis. Antworten


Pascal E. Storrer

13.06.2010, 22:36 Uhr
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Es war einfach nur geil!! Wie immer bei Rammstein: Abgefahrene Show mit Licht, Feuer, Explosionen und sonstigen Überraschungen. Habe mir schon lange gewünscht, dass Rammstein ans Greenfield kommen, diesmal war es endlich auch soweit. Unvergesslich war es!! Selbst jemandem, der sonst nicht Rammstein hört, kann ich diese abgefahrene Show empfehlen! Greenfield 2010 hat gerockt!! Danke! Antworten




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