Roger Köppel: «AC/DC sind wie die SVP»

Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel ist AC/DC-Fan. Wir haben mit ihm über seine Bewunderung für die australische Brachial-Rockband gesprochen.

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Das Aushängeschild von AC/DC: Gitarrist Angus Young in bekannter Teufel-Pose und mit seinem legendären Schulbuben-Outfit.
Bild: Keystone

   
Roger Köppel über AC/DC: Wie eine Motorsäge, eine gute Motorsäge.

Roger Köppel über AC/DC: Wie eine Motorsäge, eine gute Motorsäge.

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AC/DC in Zürich

AC/DC spielen am Sonntag im Zürcher Hallenstadion ihr einziges Schweizer Konzert der aktuellen Tournee. Der Gig war innert kürzester Zeit ausverkauft.

Herr Köppel, eine Proletarier-Band wie AC/DC passt so gar nicht in das Bild, das man von Ihnen hat...
Ich fand die Band in den 80er-Jahren auch nicht gut. Ich stand auf Krokus, die ja bekannterweise oft als AC/DC-Kopie bezeichnet wurden. In den 80er-Jahren gehörten AC/DC für uns in die Schmuddelecke. Die Pseudointellektuellen am Gymi hörten Punk, der Mainstream hörte Disco, ich stand auf Deep Purple, Eric Clapton oder Cream. AC/DC entdeckte ich erst viel später, als ich 1995 eine Konzertkritik für den «Tages-Anzeiger» über ihr Konzert in Zürich schreiben musste. Da habe ich alle Vorurteile, die man als Jazz-Liebhaber gegenüber den Australiern so hat, revidiert und eine sehr euphorische Besprechung abgeliefert. Danach habe ich mich systematisch in AC/DC reingehört.

AC/DC, Krokus – Der «Weltwoche»-Chef als Hardrock-Liebhaber?
Ich habe immer ein breites Interesse an der Kultur, auch an der Populärkultur, gehabt. Ich absolvierte eine Musikausbildung, spielte Schlagzeug und wollte kurzzeitig sogar Musik studieren. Ich bin kein Hardrock-Fan, aber ich habe und hatte vielfältige Interessen, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste.

Sie haben den Gitarristen Angus Young sogar einmal in Sydney besuchen dürfen. Wie kam es dazu?
Als ich Chefredaktor des «Tages-Anzeiger-Magazins» war, habe ich in meiner Euphorie einen Brief ans AC/DC-Management geschrieben und diesem mitgeteilt, wie toll ich die Band finde. Man rief mich zurück und meinte, einen solchen Brief habe man jetzt doch noch nie erhalten und lud mich zu einem Interview ein. So flog ich nach Sydney. Zuerst unterhielt ich mich mit der Managerin, bis ich den kleinen, schäbig gekleideten Mann, der in der Nähe stand, plötzlich erkannte: Es war Angus Young.

Wie haben Sie ihn erlebt?
Er ist ein sensibler, ruhiger Typ. Nicht der grosse Intellektuelle. Als ich ihn fragte, was das mit dem Schulbuben-Kostüm solle, meinte er, das habe rein marketingtechnische Gründe. Er habe alles marktwirtschaftlich analysiert und sei zum Schluss gekommen, wenn man so klein sei wie er, müsse man eben durch ein Kostüm auffallen. Das tönte so glaubwürdig, als würde einem ein Schweizer Uhrmacher seine Firmenstrategie unterbreiten.

Was macht die Faszination von AC/DC aus?
AC/DC ist die hohe Kunst, mit bewusst beschränkten Mitteln ein Höchstes herauszuholen. Die Kraft der reinen Form sozusagen. Damit haben AC/DC einen Archetypus der Musik geschaffen. Angus sagte in diesem Interview in Sydney zu mir, sie bastelten eigentlich immer am selben Song. Alle AC/DC-Kompositionen seien ein unendlich langer Song, den sie bis zur Perfektion immer weiterverfolgen. Es ist eine beachtliche Leistung, so lange top zu bleiben, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Band den Tod ihres ersten Sängers Bon Scott überlebt hat. Das schaffen nur wenige. Ich denke, es liegt daran, dass bei AC/DC nicht nur der Sänger, sondern mindestens ebenso Angus Young für die Showeinlagen verantwortlich ist. So war Bon Scott nicht das einzige Aushängeschild, und die Band hat ihren Wiedererkennungwert durch Angus Young behalten. Ausserdem ist ihre Musik so gut, dass der Sänger glaube ich keine solch grosse Rolle spielt.

Das Charisma von Angus Young, Bon Scott und dessen Nachfolger Brian Johnson macht aber auch viel von der Faszination aus, finden Sie nicht?
Ich glaube, ihre Musik ist entscheidend, nicht der Auftritt der Band. Chris von Rohr sagte einmal zu mir: Ein AC/DC-Konzert ist, als ob lauter 100er-Nägel in den Bühnenboden genagelt würden. Der Kern von AC/DC ist Musik, das Kostümtheater hat einen reinen Marketingeffekt. Ohne die harte Arbeit der Young-Brüder, mit der die beiden immer wieder die Drogenabstürze der anderen Bandmitglieder auffingen, wäre AC/DC nie so weit gekommen. Ich würde ihre musikalischen Skills über alles andere stellen: Wie Drummer Phil Rudd als Präzisionsmaschine hinter den anderen sitzt und alle vorantreibt. Die Musiker greifen ineinander wie Zahnräder. AC/DC ist eine Motorsäge, aber eine gute Motorsäge.

Sie sehen AC/DC auch gern als Familienunternehmen.
Das stimmt. AC/DC ist ein Familienunternehmen. Die Brüder Young haben die Band ins Leben gerufen, die Schwester Young den Namen gefunden. Die ganze Familie Young war musikalisch, das bekamen die Brüder mit auf ihren Lebensweg. Doch sie mussten sich raufkämpfen. Sie sind ein typisches KMU.

Aus Ihren Worten spricht Bewunderung.
Man merkt, dass die Band sich nicht dazu verleiten liess, zu tun, was gerade angesagt war. Während in den 90ern alle Crossover machten, wollten AC/DC ihre Musik eben nicht vermantschen. Wie die SVP haben sich AC/DC gegen den Zeitgeist gestellt, gingen zu ihren Wurzeln zurück und wuchsen daraus. Deshalb kann man ihre Musik auch heute noch hören, sie ist keine Modeerscheinung, sondern ein Klassiker ihres Genres.

AC/DC sind wie die SVP?
Durchaus! Das sind Organisationen, die sich nicht ums Image kümmern, sondern auf urtümliche Weise ihrer Sache auf den Grund gehen. Beide sind auf ihre Art authentisch und hecheln nicht dem Zeitgeist hinterher.

Welches sind Ihre Lieblingsalben von AC/DC?
Sicher «Stiff upper Lip», das damals bei meinem Besuch bei Angus gerade aktuell war. Und dann natürlich das Live-Album «If you want Blood», welches sehr gut ist. «Back in Black» und «Highway to Hell» darf man auch nicht vergessen. Das neue Material gefällt mir nicht mehr so.

Gehen Sie deshalb am Sonntag nicht ans Konzert in Zürich?
Ich bin eigentlich in den Ferien und habe auch sonst keine Zeit wegen meiner Hochzeit und allem. Ausserdem: Inzwischen finden alle AC/DC gut – und wenn alles etwas gut finden, werde ich misstrauisch.

(baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.03.2009, 13:48 Uhr

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47 Kommentare

oliver keller

07.12.2009, 09:19 Uhr
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Hauptsache die Auflage der WW steigt, egal wie. Dass Köppel es aber sein liess mit Musik machen, ist ihm hoch anzurechnen, wenn man sich nur vorzustellen versucht, was für Töne herausgekommen wären, wie er sie schreibt... grauenhaft! Was mich erstaunt ist aber, dass er als 400%-Schweizer nicht für kleine, feine CH-Bands auf die Pauke haut. Antworten


Schnider Reinhard

07.12.2009, 09:00 Uhr
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Guten Tag Herr Köppel Ich brwundere Ihre Wachsamkeit und es hat mir sehr viel Freude bereitet, Ihre Diskusion auf Radio 1 mit Roger Schawinski anzuhören. Es zeigt doch einmal mehr, wie unrealistisch einige Medien mit diversen wichtigen Punkten umgehen und auch verbreiten. Machen Sie es wenigstens mit der Weltwoche besser und auch Ihr "Musikgeschmack" hat mich total überzeugt. Weiter so !!! Danke Antworten


Wolfgang Neugebauer

31.03.2009, 00:08 Uhr
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Als langjähriger AD/DC-Fan ärgerte ich mich schon über den Beitrag in der Weltwoche vom 26.4.07. Wieso muss gerade Hr. Köppel darüber schreiben. Damals blieb wenigstens der Vergleich mit der SVP aus. Nein, diese Person passt nicht ins Bild von AC. Schade auch, dass er Gelegenheit hatte, mit Angus zu sprechen. Wäre dieser aufgeklärt gewesen, hätte er ihm wohl nicht die Ehre gegeben. Antworten


daniel kern

30.03.2009, 16:14 Uhr
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Vergleich AC/DC - SVP ist absoluter Mist ! Die SVP sollte mal ein bisschen Mehr mit dem Zeitgeist gehen wen Sie sich nicht weiterhein lächerlich machen will....bei Musik muss das nicht sein...zum glück nicht...aber Politik sollte sich an der Gegenwart orientieren, nicht im Mittelalter..... Antworten


Stephan Eisler

30.03.2009, 11:42 Uhr
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So ein Schmarren! AC/DC mit der SVP zu vergleichen, ist ja wohl der jämmerlichste Versuch, Politpropaganda in ein Gespräch von anderem Kontext einzubinden. Der Herr Köppel hat es wohl nötig, zu jeder Zeit zu politisieren. Wer anders denkt, ist dann auch gleich noch pseudointellektuell. Aber zum Glück haben wir den Köppel. So verbleibt uns wenigstens noch ein intelligenter Mensch in der Schweiz ;-) Antworten


Stephen Lafranchi

30.03.2009, 11:26 Uhr
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Wenn AC/DC wie die SVP sind, sind dann The Exploited wie die FDP? Antworten


Henrique Couto

29.03.2009, 20:31 Uhr
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Habe American pyscho gestern nochmals gesehen und mich an das Interview erinnert: Punkto Mittelmass und Oberflächlichkeit stimmen sie beiden eins zu eins: Da ist eine Szene, wo bevor er ein Massaker ausübt, macht er digressionen über Hew Lewis and the News mit vorfertige und auswendig gelerne Kommentare über die Band, die ähnlich sind zu den prätenziösen Kommentaren von Herrn Köppel Antworten


Thomas Läubli

29.03.2009, 17:38 Uhr
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Ich bin György-Ligeti-Fan. Krieg ich jetzt auch ein Interview mit dem Tagi? Antworten


Daniel Schwer

29.03.2009, 16:39 Uhr
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Wenige bringen es so einfach fertig, den Widerspruch (bei der SVP) zu definieren und es selbst nicht zu merken. Bravo, Herr Köppel. "...meinte er, das habe rein marketingtechnische Gründe..." (zu AC/DC und zum Image) und "beides Organisationen, die sich nicht ums Image kümmern..." (zu AC/DC und SVP). Besser kann man sich selbst nicht widersprechen. Antworten


Herbert Berger

29.03.2009, 16:33 Uhr
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Jetzt ist auch klar, warum ich so eine abgrundtiefe Abneigung gegen diese weichgespühlten Pseudo-Rocker schon immer hatte... Und seien wir ehrlich: Wer sich Klöppel im frisch gebügelten Hemd und in einer Lederhose mit Bügelfalten an einen AC/DC-Konzert vorstellt, der kann doch weder ihn noch die Band noch je mehr ernst nehmen ;-) Antworten


Thomas Müller

29.03.2009, 12:51 Uhr
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Dieser Artikel beweist es: Man liest die Weltwoche trotz Herrn Köppel und nicht wegen Herrn Köppel. Antworten


roberta schaad

29.03.2009, 12:38 Uhr
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mir ist unverständlich wieso der tagi solch neoliberalen rechten noch immer eine plattform bietet. die zeiten haben sich geändert, der kapitalismus zeigt seine hässliche fratze und delegitimiert sich selbst. die svp ist passé. also bitte, lassen Sie uns in ruhe mit diesem faschistenschleimer. danke. Antworten


Beat Merkli

29.03.2009, 11:33 Uhr
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Was soll denn dieses Interview!!!Wollt Ihr Köppel einen Heiligenschein aufsetzen? Antworten


Axel Schweiss

29.03.2009, 10:49 Uhr
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Der Herr Köppel ist derart intellektuell, dass er sich "systematisch" reingehört hat. Wie gut, das zu wissen... Antworten


Tommy Kiefer

28.03.2009, 16:13 Uhr
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Rein vom Musikgeschmack her ist mir der Mann sympathisch. Wobei zu sagen ist, dass Krokus schon immer besser - sprich: abwechslungsreicher - als ihre Vorreiter waren. Aber über Geschmak soll man bekanntlich nicht streiten. Antworten


andreas furrer

28.03.2009, 12:02 Uhr
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noch einmal: wer ist der glückliche? (irgendwie scheint ja eine zivilstansänrerung im gang zu sein) ich bin übrigens ledig! andreas furrer Antworten


Albert Inglin

27.03.2009, 22:47 Uhr
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Ich bin sehr beeindruckt vom Musikverständnis von Frau Beeli. Wenn man einen Song von AC DC gehört hat, kennt man nachher sicher alle. Trotzdem find ich sie auch heute noch gut. Weil Sie eben wie die Rolling Stones - oderauch ABBA - jedem Mainstream trotzen und ihre Musik heute noch begeistert und sogar von Fans gehört werden, die bei der Gründung noch nicht einmal geboren waren. Antworten


Urs Pfister

27.03.2009, 21:26 Uhr
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Ach Gott, Herr Köppel: Provokationen der Provokation wegen sind irgendwann einmal anstrengend. AC/DC mit der SVP gleichsetzen?!? Und was bieten Sie nun für Metallica? Ansonsten ein perfektes Interview. Antworten


Moll Heinz

27.03.2009, 19:48 Uhr
Melden

@ Kurt Heller: Ihr miefiger Beitrag belegt, dass die Namenswahrheit heute auch kein verlässlicher Wert mehr ist. Antworten


ch. vetsch

27.03.2009, 17:58 Uhr
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Köppel funktioniert immer nach dem Motto: anders als andere wie ich. Deshalb ist er wohl auch der einzige AC/DC-Fan, der "systematisch reinhört". Na, vielleicht schafft er es, AC/DC zu überreden, "dirty deeds done cheap" mit Blocher als Gastsänger nochmals aufzunehmen. Antworten


susanne beeli

27.03.2009, 14:59 Uhr
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Ach, AC/DC haben alles bis zu Beginn der 80'er Jahre vorgetragen, was sie zu bieten haben. Nach Bon Scott's tod war auch die Band zu Ende. Was seither herauskommt ist zwar besser produziert als damals, aber gleich gespielter und schlecht-gesungener kalter Kafi. Mainstream, eben. Wie Abba oder die rollenden Steinen. Allerbeste Scheibe: "Let There Be Rock". Antworten


Pascal E. Storrer

27.03.2009, 12:42 Uhr
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@ W. Ammonn: Genau so ist es! :) Ist auch klar, dass sie ihren Frust los werden wollen, nach all den kantonalen Wahlsiegen der SVP seit der Abwahl Blocher. Was macht denn die direkte Konkurrenz? Sie verliert! Aber bleibe dabei: Gelungenes Interview und toller Vergleich. Antworten


Bernd Möller

27.03.2009, 12:32 Uhr
Melden

Ein wahrhaft intellektueller Vergleich: AC/DC wie SVP. Und SVP wie Nutella? Braun und immer mit der gleichen Rezeptur?! Antworten


Klaus Bucher

27.03.2009, 12:28 Uhr
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Ein Weltwoche-Abo ist immer noch besser als die unsaeglichen Kommentare. Antworten


Patrick Kenel

27.03.2009, 12:18 Uhr
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Interessanter Satz am Schluss: "Wenn alle etwas gut finden, werde ich misstrauisch" - So hält Köppel es auch mit der SVP: Weil nicht alle sie gut finden, tritt er vehement für sie ein. Wenn diese Partei alle gut fänden, müsste er ja misstrauisch werden. Antworten


W. Ammonn

27.03.2009, 12:15 Uhr
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Gratulation zum aufschlussreichen Interiew mit Roger Köppel. Neben seinen musikalischen Vorlieben ist der Vergleich AC/DC / SVP bemerkenswert. Auf diese Weise können sich die SVP-Gegner in diesem Forum wieder mal so richtig austoben und ihren Frust auf die SVP los werden. Wohl bekomm's! Antworten


Maswaldo Maswaldinio

27.03.2009, 11:46 Uhr
Melden

Wenn ich als pseudointellektueller Punk die Wahl habe mich mit einem Proleten zu besaufen ziehe ich Angus Young den Toni's vor... Antworten


Kurt Heller

27.03.2009, 11:41 Uhr
Melden

AC/DC mit der SVP zu vergleichen ist schon starker Tobak. AC/DC haben Ihren Rum & Reichtum mit jahrzehntelangem chrampfen ehrlich erarbeitet , hätten Sie lediglich Sprüche geklopft, gebe es diese Band schon lange nicht mehr. Antworten


Patrick Arnet

27.03.2009, 11:30 Uhr
Melden

@ R. Müller! Schön wissen wir jetzt durch Ihren Kommentar wer die wahren Revolutionäre waren! Manchmal sollte man sich mit persönlichen Ansichten etwas zurückhalten! Und vorallem dann noch Jimi Hendrix zu vergessen in Ihrer Auflistung zeigt doch wie relativ alles ist! Elvis hätte es so ohne Chuck Berry nicht gegeben..und so weiter und so fort! Gruess Antworten


urs berger

27.03.2009, 11:25 Uhr
Melden

es gibt pseudointellektuelle, mainstream und Köppel. "Die Pseudointellektuellen am Gymi hörten Punk, der Mainstream hörte Disco, ich stand auf Deep Purple, Eric Clapton oder Cream." Wow, und die Weltwocheleser gehören Wahlweise zu den Pseudointellektuellen oder zum Mainstream:-). Danke Herr Köppel. Antworten


Erich Hofstetter

27.03.2009, 11:24 Uhr
Melden

AC/DC, Gleichstrom/Wechselstrom, Schwarz/Weiss, ja, das ist SVP! Und die singen ja auch schon seit Jahrzehnten dasselbe Lied. Antworten


Alfredo Garcia

27.03.2009, 11:18 Uhr
Melden

...und auf dem Weltwocheklo zieht er heimlich die Lederjacke an, der Herr Köppel. Antworten


Andreas Jud

27.03.2009, 11:06 Uhr
Melden

Erstaunlich, dass Herr Köppel selbst bei einem Interview zu AC/DC sein Glaubenskenntnis zur SVP herunterbetet. Wahrscheinlich sieht er auch in einem Schinken-Käse-Sandwich oder einem Duschmittel noch die SVP. Antworten


Steinegger Marc

27.03.2009, 11:05 Uhr
Melden

Auch ich finde sowohl AC/DC als auch die SVP einfach cool ! Auf jeden Fall cooler als die linken Heuchler und untenstehenden Kommentatoren... Antworten


Brad Wurst

27.03.2009, 11:03 Uhr
Melden

Es stimmt ja wenigstens zur Hälfte, sie haben die gleich primitiven Texte ;-) Antworten


Pascal Lachenmeier

27.03.2009, 11:02 Uhr
Melden

Nur gut, dass sich Herr Köppel AC/DC nicht kaufen kann. Es ist schmerzlich genug, dass man die Weltwoche kaum mehr lesen kann... Antworten


Pascal E. Storrer

27.03.2009, 10:57 Uhr
Melden

Sehr gelungenes und interessantes Interview! Roger Köppel ist für mich einer der besten Redakteure. Sein Vergleich zwischen der SVP und ACDC ist genial und wahr. Beide lassen sich nicht so schnell von der Bildfläche vertreiben. Antworten


Mark Gabe

27.03.2009, 10:48 Uhr
Melden

Das hätt er wohl gerne, der Hausschreiberling der SVP. Ist aber nicht so denn AC/DC sind nach all den Jahren nämlich immer noch cool, was auf die SVP so überhaupt nicht zutrifft und nie zutraf. Antworten


Sepp Moser

27.03.2009, 10:46 Uhr
Melden

Der gute Herr Köppel wird in letzter Zeit verdächtig oft erwähnt beim Tagi. Dass dies etwas zu bedeuten hat, ist wohl klar. Würd' mich nicht wundern, wenn der WeWo-Verlag bald zum Tagi gehört.... Antworten


Thomas Brunner

27.03.2009, 10:45 Uhr
Melden

"Die Pseudointellektuellen am Gymi hörten Punk, der Mainstream hörte Disco, ich stand auf Deep Purple, Eric Clapton oder Cream." Alles klar, Köppel war natürlich auch im Gymi der einzig intellektuelle Kopf. Er musste ja gegen den Strom schwimmen. Deshalb ist er ja heute umso mehr SVP-Fan. Bitte, verschont uns in Zukunft von den "intellektuellen" Ergüssen dieses Möchtegern-Rebellen. Antworten


Peter Diener

27.03.2009, 10:42 Uhr
Melden

Gut zu wissen, dass Herr Köppel wenigstens in Sachen Musik den guten Geschmack noch nicht verloren hat ... Antworten


Oliver Amberg

27.03.2009, 10:40 Uhr
Melden

AC/DC mit der SVP zu vergleichen grenzt ja an Rufmord. Da läuten die Hell Bells sturm, und die stiff upper lipp hängt schlaff herunter. Nein, Herr Köppel, es reicht ja, dass Sie Ihre Gedankenwelt wöchentlich in Ihrem Blatt präsentieren können, aber lassen Sie gute Musik, gute Musik sein. Merci! Antworten


Stefan Schneider

27.03.2009, 10:38 Uhr
Melden

Was die Authentizität von AC/DC betrifft hat Herr Köppel recht, bezüglich derjenigen der SVP nicht. Letztere ist nicht authentisch, sondern das raffinierte Lügengebäude des Herrn Blocher: Vorne Blut und Boden, hinten skrupellos aufs Eigeninteresse bedacht, in Kauf nehmend, dem Land von 1993 - 2004 einen volkswirtschaftlichen Schaden von über 100 Milliarden zu bereiten mit der Ablehnung des EWR. Antworten


Daniel Odermatt

27.03.2009, 10:37 Uhr
Melden

AC/DC und die SVP, "Organisationen, die sich nicht ums Image kümmern", trotz Schulbubenkostüm und Geissbockmontur? Da macht die Analogie aber schön s Böckli für den Herrn Köppel und die real nicht existierende Imagepflege. Antworten


Marcel Aegerter

27.03.2009, 10:30 Uhr
Melden

Ha! Da ist mir der Mann als Weltwoche-Macher eh schon sympathisch, weil er mit seinem Blatt noch bald einzig stellvertretend für so etwas wie Unabhängigkeit steht, und dann ist er auch noch AC/DC Fan. Den Mann muss man doch einfach mögen! Werde mein Weltwoche-Abo gleich um ein Jahr erneuern. Zum Vergleich mit der SVP fällt mir da nur noch ein: Chapeau! Antworten


R. Müller

27.03.2009, 10:26 Uhr
Melden

Wenn Köppel doch nur immer die SVP erwähnen kann. Das ist alles nur noch lächerlich. Was ist eigentlich daran so schlecht, zu tun, was angesagt ist? Die wahren Revolutionäre sind in dieser Reihenfolge: Chuck Berry, Elvis Presley, The Beatles, Led Zeppelin, The Stooges, Miles Davis, Kraftwerk, Joy Division und Grandmaster Flash. Ohne diese Leute ist jede andere Band unvorstellbar. Antworten


adi meier

27.03.2009, 10:26 Uhr
Melden

Zitat: @Herr Köppel: "Das neue Material gefällt mir nicht mehr so" Der vergleich mit der SVP finde ich gut :-) Das neue Programm bei der SVP gefällt mir ebenfalls nicht mehr so! Ich finde es ausserdem so richtig SVP like die Punker als "Pseudointellektuelle" zu bezeichnen und sich selbst als heimlicher AC/DC Fan zu bezeichnen! Antworten



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