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Simpel und super

Von Simone Meier. Aktualisiert am 11.10.2012 3 Kommentare

Jennifer Lopez gab gestern ihr erstes Schweizer Konzert im Hallenstadion. Und die Party fetzte.

1/4 Schüttelte alles, was sie hat: Jennifer Lopez mag zwar keine gute Sängerin sein, ...
Bild: Keystone

   

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Die Erwartung, dass Jennifer Lopez eine wunderschöne Frau mit einem beachtlichen Füdli, einer nicht sonderlich beachtlichen Stimme und einer anhaltend fantastischen Laune sein würde, also quasi die Luxusanimateurin schlechthin, die wurde gestern Abend im Hallenstadion voll und ganz erfüllt. Sie eröffnete ihr erstes Schweizer Konzert überhaupt mit dem Thema «Old Hollywood Glamour», was sich selbstverständlich nicht musikalisch niederschlug, denn da klingt sie ja einfach immer wie eine etwas angenehmere Variante des Eurovision-Song-Contest-Sounds – live allerdings immer noch besser als das Playback des Schreckens am letzten Samstag in «Wetten dass...?».

Aber nein, darum ging es auch gar nicht so sehr, sie hat ja zum Glück selbst oft genug gesagt: «Ich bin keine gute Sängerin, aber eine tolle Performerin.» Weshalb sich denn der Glanz des alten Hollywoods in Kostümen und Choreografien äussern musste, in Federn, einem grandiosen Pelzhut, in Pailetten ohne Ende, Feuerwerk und befrackten Tänzern.

Schreien wie am Spiess

Die Stimmung: ganz gross. Wenn sie Zürich befahl: «Screeeeeaaaam!», dann screamte Zürich wie am Spiess, wenn sie fragte, ob Zürich mit «Jenny From The Block» in die Bronx zurück wolle, dann wollte Zürich zurück in die Bronx. In der Bronx, da gabs dann lustige Homeboys auf der Bühne und sexy Latina-Mädels, und die Chefin steckte in einem pailettenbesetzten Trainer. Sie schüttelte voller Überzeugung alles, was sie hat, Haare, Füdli, Busen, und nur ihre leicht überdefinierten Bauchmuskeln verrieten, dass sie, die gelernte Tänzerin, eine ähnlich durchtrainierte Bühnenexistenz führt wie Madonna.

Messages hatte Jennifer Lopez, die aktuell Obama unterstützt und auf ihrer Homepage immer einen Latino oder eine Latina der Woche vorstellt und sich mit Amnesty International gegen die Gewalt in Mexiko einsetzt, keine für Zürich. Also nicht wie Madonna, die im Letzigrund für Pussy Riot wetterte.

Auf der Suche nach dem Choreografen-Freund

Ihre einzigen Botschaften waren, dass die Liebe und die Party quasi zwei Gottesgeschenke seien. Und bei Überhits der Dancefloors wie «Let’s Get Loud» und «On The Floor» oder einer Kalenderwahrheit wie «Love Don’t Cost a Thing» konnte man ihr auch gar nicht widersprechen. Das fetzte und pumpte bei aller Schlichtheit schon sehr schön.

Die Frage, ob ihr derzeitiger Freund und Babysitter Casper Smart, der sich auffällig gerne in Schwulenclubs aufhält, in Zürich mit auf der Bühne war, kann hier leider nicht beantwortet werden. Es gab schlicht zu viele Tänzer, die aussahen wie er. Und seit er ein Gschleik hat mit der Chefin, ist er ja auch von Tänzer zum Choreografen aufgestiegen. Ein klassischer Hochschläfer eben. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.10.2012, 22:21 Uhr

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3 Kommentare

Gustav Gans

11.10.2012, 08:25 Uhr
Melden 7 Empfehlung 3

ja der freund war auf der bühne und zwar beim allerletzten song! erkennbar an den tatoos am oberkörper! Antworten


Cinzia Kofler

11.10.2012, 09:10 Uhr
Melden 6 Empfehlung 4

JLo und das Konzert waren der Hammer! Einfach eine super Show. Jennifer Lopez ist ganz klar ein Profi-Tanzfüdli mit allem was dazu gehört! Und ja, der Freund war zusammen mit Jennifer Lopez beim Lied "Dance Again" (wie bei Wetten dass...?) gegen Ende des Konzerts auf der Bühne inkl. Back Flips! Nur schade, dass das Konzert etwas kurz war. But oh well... Antworten



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