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Übung 1 - Persönlichen Lerntipp einbringen
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In den ersten Monaten werden alle zwei Wochen Tages-Anzeiger-Abos, Bücher und andere Preise verlost. Nutzen Sie Ihre Gewinnchancen und machen Sie bis 12. Januar mit! Selbstverständlich können Sie auch nach diesem Datum Ihre Erkenntnisse ins Netz stellen.
Lassen Sie sich durch gute Ideen inspirieren? Motiviert es Sie, wenn andere begeistert sind? Haben Sie Lust, beim Lernen etwas Neues auszuprobieren? Dann gebe ich den Ball gleich an Sie weiter: Sie sollen – gleichsam als Anwärmübung – Ihren besten Lerntipp einbringen.
Was hat sich bei Ihnen ganz besonders bewährt? Was hilft in einem spezifischen Fach oder Fall? Was bewirkt Ihr Tun in Kopf, Herz und Hand? Formulieren Sie Ihren Tipp möglichst einladend und konkret; damit er Lust zum Ausprobieren weckt.
Ins Netz stellen und am Wettbewerb teilnehmen
Wenn Sie über untenstehendes Formular bis Dienstag, 12. Januar um 12.00 Uhr Ihre Erfahrungen aufs Messageboard geben, nehmen Sie automatisch am Wettbewerb teil (siehe Infobox). Auch spätere Einträge sind willkommen.
Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse werden anonym veröffentlicht, das heisst nur unter Angabe Ihres Vornamens (darf auch ein Fantasiename sein) sowie Ihres Alters. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren.
Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse
- Urs (64)
- Wenn ich stecken bleibe in einer Arbeit - einen Knoten habe - versuche ich mir das Problem kurz vor dem Schlafengehen noch einmal zu vergegenwärtigen. Am frühen Morgen kurz nach dem Aufwachen fällt mir meist die Lösung zu. Überhaupt der frühe Morgen: Ich brauche höchst selten einen Wecker, erwache immer zur "richtigen Zeit". Ich nehme mir dann die Zeit um die "Schätze der Nacht" einzubringen, wie ein Fischer am frühen die am Abend ausgelegten Netze. Am Morgen fühle ich mich wie ein Riese, Ideen sprudeln - ich brauche sie bloss noch aufzuschreiben. Abends fühle ich mich meist viel kleiner, öfters auch "todmüde". Es fällt mir mit dieser Erfahrung nicht schwer, jeden Morgen als kleine Wiedergeburt zu erleben, gemäss dem Sonnenmysterium der alten Ägypter, für die der Sonnengott jeden Abend starb (Atum) und als Horus jeden Morgen als ein Wunder der Schöpfung neu geboren wurde.
- Max (68)
- Vokabeln für Fremdsprachen erlerne ich am besten mit der Zettel-Methode. Kleine Kärtchen 3x5 cm (ca 200gr. Papier, also ein festes Papier)auf einer Seite Fremdsprache, Rückseite Deutsch. Nur ein Wort oder allenfalls eine Wendung pro Kärtchen. Einen Stapel davon in den Hosensack und bei jeder Gelegenheit durcharbeiten. (Im Zug, im Wartsaal, in Pausen ....) Besonders wichtig: Alle Kärtchen die ich kann, auf einen separaten Stapel (Gümmeli drum) und sich auf die noch nicht beherrschten konzentrieren. Nach Tagen oder Wochen probehalber den "gekonnten" Stapel wieder zur Hand nehmen und testen. Gibt je nachdem ein Erfiolgserlebnis oder Ansporn gründlicher zu lernen.
- Anea (17)
- Wenn ich etwas auswendig lernen muss oder schwierige Wörter lernen muss dann mach ich mir ein Lied! Ich nehme eine einfache Melodie die ich kenne oder erfinde und dann ist der Text einfach das was ich lernen muss! Das macht Spass und noch mehr wenn man das mit Freunden macht!
- Sergio (30)
- Nutze deine Freunde aus :) Während des Studiums hatte ich eine Lerngruppe (3 Personen). Jedes Themengebiet wurde fair aufgeteilt. Jeder von uns erstellte eine Zusammefassung, die er dann den anderen erklärte. Die Zusammenfassungen wurden dann an die anderen abgegeben. Ich habe dann von den Zusammenfassungen eine weitere Zusammenfassung erstellt und wenn nötig nochmals eine Zusammenfassung daraus gemacht -> REDUCE TO THE MAX. Auf diesem Weg habe ich ein 100 Seitiges Mikrobiologie-Skript in ein Mind-Map gebracht. Desweiteren weise ich auf das Parreto-Prinzip hin und auf Mut zur Lücke! :)
- Isabelle (52)
- Am besten lerne ich, wenn ich das Gelernte jemandem erzählen kann. Dann ist es wichtig für mich, den eben erlernten Stoff nochmals zu schreiben, für mich zu formulieren. So habe ich anschliessend das Meiste im Kopf und ich erspare mir, dass stundenlange Studium. Wenn ich mit Schülern arbeite, so entwickelt sich plötzlich beim Erklären eine Erklärung für mich selber - das ist immer das absolute Highlight.
- Wolf (43)
- Als ich noch als Schauspieler arbeitete, musste ich grosse Mengen Text auswendig lernen, was mir im Vergleich zu anderen KollegInnen nicht sehr leicht gefallen ist. Da es bei Monologen häufig keine Gegenüber gibt, mit dem man interagiert, ist es besonders schwierig solche Texte zu lernen. Für eine siebzigminütigen Monolog wählte ich eine Methode, die mir ein Dozent auf der Schauspielschule empfohlen hat: Ich zeichnete den Text - radikal, alles, Satz für Satz. Erst einmal war das viel Arbeit - es entstand auf einer 1m breiten Papierrolle ein 14m langes Bild, Zeile für Zeile. Aber der Lerneffekt war riesig, der Text war ohne grossen weiteren Aufwand gelernt. Wichtiger war aber noch, dass mit dieser Technik der Text schon mit konkreten Bildern verknüpft war und damit auch ein grosser Teil der eigentlichen Arbeit an der Rolle erledigt war. Das Spielen war dann wirklich ein Traum: Alles war da - Text und Subtext - und konnte ohne Aufwand abgerufen werden.
- Tala (18)
- Ganz einfach und nicht allzu zeitaufwendig lernt man, in dem man einen Spicker schreibt, den man natürlich nie gebrauchen wird ;-) Dabei arbeitet man den ganzen Stoff noch einmal auf, findet Schwachstellen und filtert dabei die wichtigen Informationen strukturiert heraus. Viele Menschen erinnern sich sowieso automatisch an den Spicker, egal welcher Lerntyp man ist. Am besten den Spicker laut vorlesen oder vorlesen lassen (damit man auf alle Arten lernt: aktiv, auditiv, visuell etc.) Zusätzlich ist es sicherlich hilfreich sich mit anderen auszutauschen. Insbesondere, wenn diese weniger vom Thema verstehen als man selbst. Auch dies hat zwei Vorteile. Einerseits hilft es einfache, klare Erklärungen zu finden und andererseits stärkt es das Selbstwusstsein und die Sicherheit den Stoff zu beherrschen!
- Stael (45)
- Willst du die meisten Fremdwörter, die du liest, im Kopf behalten??!! Beim Fremdsprachen lernen ist das Lesen von kleinen zugeschnitten Levelsbüchern eine super Lösung. Am besten tut man es vor dem Computer mit acess zu einem guten Wörterbuchprogram ohne Übersetzung zu eigenen Sprache. Jedes Mal, wenn ein Wort vorkommt, das man mit dem nicht vertraut ist, schaut man die Bedeutung im Wörterbuch nach und baut einen neuen Satz selber auf, damit man selber das neue Wort ausprobiert und "erfährt". Bestimmt, wenn man das gleiche Wort irgendwo anders wieder liest, wird man an den eigenen selbst gebauten Satz erinnern...und so funktioniert es. Es braucht natürlich Zeit, aber was gelernt wird, wird ebenfalls nicht so schnell wieder verlernt. Viel Glück !! Stael Helena
- Tobias (29)
- Lerntip für den Sommer: Schwimmen und Sonnenbaden über den Mittag. Am morgen war ich immer sehr motiviert mit lernen, weil ich wusste, dass ich bald die Sonne / Natur würde geniessen können. Am Nachmittag dann hatte ich keine Mühe mich hinzusetzen, weil ich wusste, dass ich einen schönen Mittag genossen und somit nichts verpasst habe. Viel Spass beim Ausprobieren!
- Maria Verena (78)
- Wenn ich etwas Schwieriges lernen will, so wiederhole ich es vor dem Einschlafen nochmals - und normalerweise kann ich es am andern Morgen. Aber letzthin ist folgendes passiert: ich konnte die von mir immr wieder wiederholten Namen am nächsten Morgen nicht abrufen. Ich brauchte einen Spickzettel, um bei meiner Stadtführung die Namen Exuperantius und Decius nennen zu können. Die Führung war vorbei und jetzt kommts, am nächsten Morgen wusste ich die beiden Namen ohne jegliche Mühe und weiss sie heute noch!!!!
- Simone (28)
- Ich lerne am besten, wenn ich erst alleine für mich Zusammenfassungen durcharbeite und/oder kleine Übungen löse und das Ganze danach in einer kleinen Runde von insgesamt 4 Personen durchspreche. Oftmals werden während der Lerngruppe lustige Sprüche zum Stoff geklopft, oder man hört ganz interessante Ansichten und andere Meinungen. Das kann ich dann sehr gut mit gewissen Details vom Stoff verknüpfen. An Prüfungen sind das die ersten Dinge, die mir dann sofort wieder einfallen. Ich bin für die Kombination Humor, soziale Kontakte und Lernen. ;)
- Andreas (58)
- Ich schreibe einen eigenen Lehrgang zu dem Stoff, den ich lernen muss. Dazu gehört dann immer die eigene Formulierung (was ich nicht selbst formuliert habe, hab ich vermutlich nicht verstanden), das Entwerfen von Übungen (damit auch die Suche nach Anwendungen in der Praxis), eine Vollständigkeitskontrolle (was muss alles bekannt sein, damit eine Übung gelöst, ein Konzept verstanden werden kann?) und die Suche nach bildhaften Analogien, was meist viel Spass macht.
- jasmine (41)
- Ich lerne am besten, wenn ich versuche, den Inhalt jemandem weiterzuvermitteln, der davon nichts versteht. Dann bin ich gezwungen, komplexe Sachverhalte aufs wesentliche zu reduzieren und merke auch gleich, wo ich noch Lücken habe.
- Monica (50)
- Ich lerne am besten, wenn ich mich nachher belohne. Zum Beispiel 1 Stunde lernen, einen Spaziergang an der frischen Luft, Kreuzworträtsel lösen, anschliessend neues Lernen, Kinowunsch erfüllen......
- Rosemarie (58)
- Ich lerne am besten, wenn ich das Erlernte umgehend anwenden kann. Meine nicht sorgfältigen Grundkenntnisse in Englisch konnte ich während und anschliessend an einen Englischkurs vor 1 1/2 Jahren in England inzwischen auf einen guten Stand bringen. Ich bin darauf angewiesen, Gehörtes, Gelesenes, Gelerntes auszutauschen, zu erproben, anzuwenden.
- Jacqueline (44)
- Am Besten und diszipliniertesten lerne ich, wenn ich ein Lernziel vor Augen habe, welches ich unbedingt erreichen möchte, z.B. Prüfung bestehen. Gute Erfahrungen habe ich gemacht mit - fixe und ungestörte Zeitfenster - Stoff unterteilen in kleinere Pakete - eigene Zusammenfassungen schreiben Das A und O für ein lustvolles lernen ist, wenn der Stoff interessant, praxisnah und verständlich ist.
- sara (22)
- Das Einzige, das sich in jeder Fachrichtung bei mir bewährt hat, ist Verständnis und Sinn. D.h., dass ich anfänglich etwas mehr Energie dafür aufbringen muss um zu verstehen, weshalb ich den zu lernenden Inhalt in meinem Leben brauche. So schaffe ich eine positive Lernhaltung und kann mich auf das Thema einlassen. So fällt es mir viel leichter... Das einzige Problem dabei: Scheinbar Sinnloses bleibt ungelernt. Ob das in Bezug auf mein Leben wirklich ein Problem ist bleibt dahingestellt.
- Yvette (29)
- Für alle, die keine Lust haben auf (Vokabel-)Pauken empfehle ich die Methode von Vera F. Birkenbihl. Es gibt viele Bücher dazu, auch auf dem Netz findet sich einiges.
- dusan (25)
- Bei Fremdsprachen, die man schon einigermassen beherrscht: Lesen, Wörter die man nicht versteht rausschreiben. Wieso den Spielbericht des letzten Fussballspiels immer auf Deutsch lesen? Am besten funktioniert es bei Themen die einen auch sonst interessieren, fühlt sich dann garantiert auch nicht so an wie lernen oder mühsames Vokabeln pauken.
- Stephii (18)
- Mein Tipp zum lernen: Mach Selbsttests! Z.b. muss man Wörtchen lernen, und welche Bedeutung sie haben. Dann lernt man diese erst (mein Tipp) mit Kärtchen und dann erstellt man einen Test. Entweder mit den Wörtchen und dann muss man die Bedeutung können oder andersrum. :)
- Jean (68)
- Ich habe in meinem Fach sehr viel beim Lesen der spezialisierten Literatur gelernt und das Wichtigste im Text farbig unterstrichen. Heute benütze ich Internet: ich behalte Vieles in meiner Favoriten-Liste. Für die bevorzugten Themen öffne ich eigene WORD-files im Computer, die ich farbig unterstreichen, bzw. kommentieren kann.
- Hans (54)
- Wenn ich Stoff lernen muss, damals im Studium wie heute in beruflichen Weiterbildungen, schreibe ich immer eine eigene schriftliche Zusammenfassung, die ich dann immer wieder schriftlich zusammenfassen, bis sie auf eine klienen Zettel passt. Das bleibt lange im Gedächnis.
- Hubert (56)
- Zum Sprachenlernen: Abonnieren Sie eine Zeitschrift in der Zielsprache, welche ein Sachgebiet zum Thema hat, das Sie fasziniert und das Sie gut kennen. So werden Sie regelmaessig und voellig zwangslos zur Auseinandersetzung mit der gewuenschten Sprache angehalten. Viele Luecken im Vokabular erschliessen sich Ihnen von selbst.
- Philipp (16)
- SQ3R- Methode! S= Survey -> Überblick verschaffen. Q= Question -> Fragen stellen. 3R= Read, Recite, Review -> Lesen, Nacharbeiten, Auswerten Die Methode ist sehr hilfsreich. Viel Spass beim Versuchen
- Kris (16)
- Ich bin der Meinung man sollte nicht alles auf dem letzten Moment lernen, weil man das nach einiger Zeit schon vergessen hat.
- Stefan (32)
- Bei allem Lernen sollten Grund und Ziel nicht vergessen gehen, in dem Sinne dass wir ja fürs Leben lernen.
- Anna (60)
- Ich lerne durch Tun und Experimentieren. Zwischendurch mal recherchieren und nachlesen wie es denn richtig geht, falls es mal nicht geht oder weiterführende Informationen notwendig werden.
- Angelika (52)
- Ich werde immer wieder mit neuen Namen konfrontiert, um mir so viele wie möglich merken zu können, verbinde ich sie mit einem anderem Wort z.B die Angelika arbeitet in einem Atelier, der Bernhard spielt mit einem Bär, den Claudius erinnert mich an den römischen Kaiser Claudius, der David und der Goliath.....der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, man wird mit der Zeit erfinderisch.
- Hanneloe (65)
- Ich bin wissbegierig, habe gute Lernerfahrungen und lerne gut und gerne wenn mich die Thematik interessiert. So habe ich das Studium Sozialarbeit (mit 51 J) an der Fachhochschule sehr gut abgeschlossen. Vorgehen beim Lernen: - Material gut strukturieren - gute zeitliche Planung - regelmässige Wiederholungen - gute Lernatmosphäre schaffen - genügend Pausen einbauen - Belohnungen - Austausch mit anderen Lernenden Grosse Probleme habe ich beim Lernen von Fremdsprachen. Nun möchte ich mit Italienisch beginnen. Wäre dazu für Tipps dankbar.
- Hansueli (52)
- Will ich mir etwas Wichtiges merken, denke ich mir eine Geschichte in Bildern aus (ganz abstrakt und nur für mich zu gebrauchen) und höre dazu ein ausgesuchtes Stück Musik.
- Esther (41)
- Vor dem Lernen lüfte ich den Raum, stelle mir einen Thermoskrug Tee bereit und setze mich an den Tisch mit einem gelben Tischtuch. Gelb unterstützt das Lernen! Ich gönne mir regelmässig Pausen, in denen ich in der Küche den Tee hole oder ein paar Runden Springseile. Diese Bewegungspausen bringen neue Energie und Abwechslung in den Lernprozess. Nach dem Lernen gönne ich mir etwas Kleines, z.B. ein Stück Schokolade oder Musik hören.
- Johanna (50)
- Learnig by doing. Mit überdurchschnittlichem Zeitaufwand erarbeite ich mir das Projkt. Durch das selbst erarbeitete, z.B. Prüfungs- vorbereitungen für Lernende, bin ich anschliessend sehr selbstsicher. Ich habe mich folglich vertieft und umfassend mit dem Inhalt beschäftigt.
- Jean-Claude (46)
- Lernen hat für mich immer dann funktioniert, wenn das Ziel konkretisiert war (z.B. Autofahrprüfung) und ich einen Bezug zum Lernstoff herstellen konnte. Je attraktiver die Verbindung von neuem und altem Wissen war, desto ringer konnte ich die neue Welt eintauchen, desto einfacher konnte ich mir auch das neue Wissen aneignen. Sehr negativ wirkte sich der Zwang und das Fehlen vom Sinn/Nutzen aus. Je abstrakter das Thema und je weniger ich den Bezug zu meiner heutigen Situation herstellen konnte, desto schwerfälliger ging das Lernen voran. Heute weiss ich, dass der Nutzen und der Bezug zum (Lern-)Thema für mich der wichtigste Erfolgsfaktor darstellen.
- Claudine (53)
- Ich schalte jeweils kurze Lernpausen ein, in denen ich mit drei Bällen jongliere, was ich natürlich zuerst mühsam lernen musste ... Ich habe dann den Eindruck, mein Gehirn werde aktiviert und ich könne anschliessend wieder besser denken.
- Ruth (64)
- Äusserlichkeiten können mich zu Beginn gut motivieren, d.h. die richtigen Arbeitsinstrumente bereitlegen (Marker, ein neues Heft, eine Kartei usw.). Dies zwingt auch dazu, sich zu überlegen, wie das Lernthema angegangen und strukturiert werden soll.
- Marlies (53)
- Begriffe, bei denen ich Mühe habe sie zu merken, schreibe ich auf kleine Post-it-Zettel und klebe sie an Orte, wo ich immer wieder hinsehe (Kühlschrank, Badzimmerspiegel etc.) So repetiere ich ganz nebenbei.
- Patrik (44)
- den Stoff den ich lernen muss, fasse ich in einem digitalen Mind Map zusammen. Klappe alle Äste ein und danach einen um den anderen wieder aus so kann wie bei der Methode mit den Karteikarten der Stoff repetiert worden. Wenn das ganze Mind Map sichtbar ist, hat man den Stoff übersichtlich vor sich.
- Ruth (43)
- Bevor ich mich zum Lernen hinsetze, oder in einer Lernpause, mache ich Brain-Gym-Übungen. Dies sind Körperübungen aus der Kinesiologie. Sie helfen, die Leistungsfähigkeit des Hirns zu steigern.
- Belair (52)
- Hallo, hier meine Tipps: Um etwas auswendig zu lernen, repetiere ich den Text/Inhalt in verschiedenen Lautstärken und Formen: Laut und mit Gesten deklamierend, leise flüsternd in unterschiedlicher Betonung oder lautlos im Kopf. Oder ich singe den Text und sprechen ihn auf cd, die ich beim Autofahren und vorm Schlafengehen und beim Werkeln höre - hilft alles ungemein!! Einen wissenschaftlichen Text fasse ich in eigenen Worten zusammen - dann sitzt er und ich weiß, dass ich ihn verstanden habe! Und: immer mit Stift lesen, Text markieren und Notizen an den Rand... Schöne Grüße belair
- Lotta (55)
- Ich lerne am besten beim Reden und Diskutieren - beim Socialising.
- Artemis (46)
- Texte auswendig lernen: Beim Lernen in der Wohnung herumgehen (sich bewegen); Anspruchsvolle Sachverhalte einer anderen Person erzählen; Zusammenfassungen (von Hand!) schreiben; wenn keine Lösung in Sicht ist: in den Wald gehen.
- Anna (62)
- Englisch lernen mit dem iphone (ipod) und podcasts, beim Haushalten, (Wäscheaufhängen, kochen, putzen...) oder beim Zugfahren, Fitness oder Spazieren. Jeden Tag mindestens 30 Minuten. Gute Podcasts: www.eslpod.com; www.voanews.com/specialenglish; /www.bbc.co.uk/worldservice/learningenglish; www.listen-to-english.com/
- Peter (52)
- In guten Zusammenfassungen der Dozenten die wichtigsten Stellen mit rotem Marker anstreichen und später vor Prüfungen nochmals durchlesen. Sonst aus dem Internet gute Artikel runterladen und Kernaussagen markieren. Bei komplexen Themen eine Zusammenfassung mit eigenen Worten schreiben. Dies hilft auch, wenn man später auf das Thema zurückgreifen will.
- Raffaella (39)
- Wenn ich erarbeitetes Wissen ordne und in reduzierter Form an andere weitergebe, dann bleibt es mir am besten.
- Irène (47)
- Sprachgrammatik oder Fachliteratur verarbeiten! 1. Text lesen. 2. Text nach Aufgliederung erkennen. 3. Unklare Passagen markieren. 4. Unverständliche Passagen mehrmals lesen. 5. Eselsbrücken für Passagen formulieren. 6. Eselsbrücken für einzelne Wörter formulieren (Wortpaare oder Wörter die gleich klingen). Am Ende heisst es - ohne Fleiss keinen Preis.
- Susi (63)
- Sprachen lerne ich am besten, wenn ich mich, auch mit minimalsten Kenntnissen einer Sprache, unter die Leute mische und mit dem Wörterbuch in der Hand das Gespräch suche. Klar mache ich so anfangs massenhaft Fehler, aber durch Fehler wird man klug und es gibt immer viel zu Lachen! Sobald ich etwas mehr kann, lese ich gerne Bücher, v.a. zur Erweiterung des Wortschatzes und um das Gespür für Satzstellungen zu erhalten. Hingegen bringen mich Wörtli und Regeln büffeln überhaupt nicht weiter, die gehen mir schlicht nicht in den Kopf auch mit Zettelchen etc nicht!
- Ronald (79)
- Lernen im Schlaf ist mein bester Lerntipp,aber ich bin sicher dass andere dies auch erzählen werden. Aber ein starke Verfeinerung: eine Anzahl Kernpunkte oder Fragen im Schlaf formulieren und NUMERIEREN. Am nächsten Tag beeile ich mich, Nummer für Nummer zu rekapitulieren, und wo nötig mit Wörterbüchern, Internet u.s.w. weiter zu entwickeln
- Hans-Jürgen (36)
- (1) Stoff vorlesen, (2) am Unterricht aktiv teilnehmen und Notizen machen, (3) Zuhause anhand der Notizen und dem Stoff, von Hand, eine eigene Zusammenfassung schreiben, (4) nach spätestens 2 Wochen die Zusammenfassung in den PC eingeben – so muss man sich nochmals mit dem Stoff auseinander setzen, (5) das Gelernte anwenden, und oder, anderen davon erzählen. Tipp: Mit „Google Text und Tabellen“ kann die Zusammenfassung überall und jederzeit abgerufen werden, und falls man möchte, kann das Dokument sogar für andere Lernwillige veröffentlicht werden!
- Liliane (59)
- Bei der ersten Begegnung mit einem neuen Thema - in Referaten oder Diskussionsrunden - schreibe ich mit (auch dann, wenn Unterlagen abgegeben werden). Der Schreibvorgang mit der Hand und die notwendige Verknappung auf wenige Stichworte unterstützen die Speicherung im Gedächtnis. Zur Vertiefung und Durchdringung eines Themas versuche ich den Gegenstand in einer knappen Zusammenfassung darzustellen, in einer Sprache, die eine fachfremde Person verstehen könnte. Diese Umsetzung hilft, nur der Spur nach Verstandenes zu überprüfen und zu präzisieren. Die Notizen brauche ich später meist nicht mehr - schon durchs Aufschreiben ist der Lerneffekt erreicht.
- Sonja (56)
- Für mich ist es wichtig, mit dem Gelernten oder Gelesenen sofort aktiv zu werden, sei es mit praktischer Anwendung, im Gespräch mit anderen Personen, eine Zusammenfassung zu schreiben oder Gedanken weiterzuspinnen. Wenn nur die Kopfebene zum Zug kommt, habe ich es bald wieder vergessen.
- Sonja (51)
- Lernposters gestalten, aus denen Lerinhalte dargestellt sind. z.B. Zusammenhänge darstellen, Begriffsklärungen notieren, Abläufe aufzeichnen. Diese Lernposter dann beim Lernplatz oder auch an anderen Orten aufhängen. Diese Poster nimmt man bewusst und unbewusst wahr und lernt dabei.
- eva (23)
- Wenn man im Unterricht aufpasst, mitmacht, sich konzentriert und Notizen macht, fällt einem danach das Lernen, oder besser gesagt, das Repetieren viel einfacher.
- Henri (38)
- Ich wiederhole meinen Lernstoff so oft wie möglich. Wichtig dabei sind auch die Pausen dazwischen. Wenn ich einen ganzen Tag lerne, ist ein Pause draussen in der Natur sehr zu empfehlen. Am Anfang geht das Lernen/ die Verarbeitung des Stoffes automatisch weiter, Verknüpfungen werden gelegt, später kommt dann die Erholung und ist man wieder aufnahmefähig für die nächste Runde/ Teil vom Stoff oder eben für die Wiederholung
- Waltraud (58)
- Nachdem ich den Lernstoff ein erstes Mal gelesen habe, schreibe ich aus dem Gedächtnis alles gerade so wie es mir einfällt in den PC oder ins Notebook, und zwar so schnell die Finger flitzen können (ohne Großschreibung). Während des Schreibens ergeben sich automatisch die Fragen zu meinen Wissenslücken (was ich nicht aufschreiben/ausdrücken kann, habe ich auch noch nicht verstanden). Ich ergänze und korrigiere bis alles wirklich Sinn macht. Anschließend wird alles zusammengefasst. Nach einer Lerntyp-Analyse wurde mir empfohlen: „Um gut zuzuhören ohne Bewegung (z. B. bei einem Vortrag) können Sie zum Spielen etwas in die Hand nehmen (Kugelschreiber, Büroklammer)!“. Seitdem ich diesen Rat anwende, kann ich mich viel besser konzentrieren.
- Karl (69)
- Nach dem Eintritt ins Berufsleben entdeckte die Freude am Lernen. Am besten gelang es wenn ich unter Druck stand und ich mich gleichzeitig darauf freuen konnte, das Gelernte umsetzen und sofort anwenden zu können. So konnte ich mehrere Projekte realisieren, in welchen vorausgesetzt wurde, dass ich mir zu deren Realisierung bestimmte Kenntnisse aneignen musste. Die Umsetzung der Projekte war dann die Belohnung.
- werner (62)
- ich mache mir notizen zur stärkung der aufmerksamkeit. z. b. zu einer tv-sendung wie sternstunde philosophie, die ich mir bewusst ausgewählt habe, mache ich mir im laufe der sendung notizen. das hält mich in der sendung drin. auch kann ich fachbegriffe anschliessend ev. klären.
- Franz (67)
- Den Lernstoff zusammenfassen (einen Spick schreiben oder eine Mindmap zeichnen) und einer anderen Person ganz oder in groben Zügen zu vermitteln versuchen. Mit einer Person über den Lernstoff diskutieren. Fragen zum Thema/Fall formulieren wie für ein Quiz. Sich befragen lassen wie bei einem Quiz.
- Felicitas (36)
- Fürs Sprachenlernen in der Schweiz: eineN TandempartnerIn suchen. Ich will zum Beispiel Spanisch üben, also suche ich eine Spanierin, die ihrerseits ihr Deutsch verbessern möchte. Wir treffen uns regelmässig und sprechen dabei die Hälfte der Zeit deutsch, die Hälfte Spanisch. Optimale TandempartnerInnen: ausländische SprachlehrerInnen.
- Katharina (55)
- Ich bin ja schon etwas älter, mein Lernen für die Berufsarbeit ist weniger ein Anhäufen von Faktenwissen, es geht viel mehr um die weitere Differenzierung und Präzisierung von Wahrnehmung. Beim Lesen von Fachliteratur arbeite ich mit einem Marker, bei Bedarf schreibe ich wichtige Begriffe auf Karteikarten und bringe sie so in den Speicher. Manchmal fachsimple ich im Selbstgespräch, um die Begriffe in meinem Sprachkontext zu verankern. Weiter möchte ich mein Gedächtnis in Zukunft wieder vermehrt und regelmässig mit neuen Fakten speisen, dies z.B. in der Wiederaufnahme vom Erlernen der englischen Sprache. Hier ist für mich hilfreich, neben dem einzelnen Wort kleine Satzsequenzen zu memorieren. Bei schwierigen Wörtern helfen mir Eselsleitern. Auch hier arbeteite ich mit der Lernkartei.
- Franziska (22)
- Als Studentin der Psychologie muss ich viele Informationen - v.a. aus Texten - in kurzer Zeit lernen und auch behalten. Meine persönliche Lernstrategie sieht folgendermassen aus: Wenn ich einen Text lesen muss, verschaffe ich mir zuerst einen Überblick über den Inhalt (Titel anschauen, Zusammenfassungen lesen etc). Dann erst lese ich den Text, wobei ich mit verschiedenfarbigen Leuchtmarkern arbeite (wichtige Personen blau, Titel und Untertitel violett, wichtige Begriffe rot usw.). Das erleichtert beim späteren Überfliegen des Textes das Wiederfinden von Informationen. Als Nächstes schreibe ich eine Zusammenfassung, bei der die elementarsten Passagen herausgehoben werden, und auch hier arbeite ich mit dem gleichen Farbprinzip wie beim Durchlesen. Ich versuche auch, das Geschriebene mit Illustrationen und Schemata zu veranschaulichen. Falls es ein etwas komplexerer Text ist, kreiere ich von Hand ein Mindmap auf A3-Papier zur Übersicht, das ich später beim Lernen immer neben der Zusammenfassung liegen habe. Einmal pro Woche treffe ich mich mit meiner Lerngruppe (4-er Gruppe), um mich über den gelesenen Stoff mit ihnen auszutauschen und Unklarheiten zu beseitigen. Ab diesem Zeitpunkt lese ich nur noch mit den Zusammenfassungen und kreiere mir dabei im Kopf selber mögliche Prüfungsfragen, die ich dann zu beantworten versuche. Falls zugänglich, bearbeite ich hin und wieder auch alte Prüfungen, um mich mit dem Stil der Fragen vertraut zu machen und soweit möglich mein erworbenes Wissen abzufragen. Geht es darum, einzelne Begriffe, Abkürzungen oder Zahlen zu merken, bette ich sie in kleine Geschichten ein oder kreiere Eselsbrücken dazu, die mir durch ihre skurile oder markante Art im Gedächtnis hängen bleiben. Das für mich Wichtigste ist, dass ich das ganze Semester über dran bleibe. Die letzten paar Tage vor den Prüfungen verschanze ich mich in meinem Zimmer und lege noch ein letztes Mal eine intensive Lernphase ein, bei der jedoch trotz allem Stress Pausen nicht zu kurz kommen dürfen. Am Abend vor der Prüfung überfliege ich das Allerwichtigste noch einmal seriös. Ich verzichte total auf Beruhigungs- oder Aufputschmittel (trotz sehr starker Prüfungsangst), sondern vertilge ab und zu lieber ein Schoggistängeli, um mich bei Laune zu halten!
- Hans (50)
- Wie lerne ich am besten_Ich lerne grundsätzlich nur den Stoff gut, der mich auch interessiert. Ich lese den Stoff zuerst einmal duch, erstelle ein Mind Map. Lesen dann den Stoff mit Hilfe des Mind Map nocheinmal durch.
- Bettina (38)
- Ich lerne am besten mit folgenden beiden Stufen: 1. Theoretische Auseinandersetzung (zB etwas lesen), geolgt von 2. direkter praktischer Anwendung und allenfalls wiederholter Korrektur und Einüben. Je näher die beiden Stufen zeitlich liegen, desto besser
- Gael (43)
- Das Gelernte möglichst rasch anwenden und in Zusammenhänge bringen. Da dies z.B. bei einer Fremdsprache vor allem am Anfang schwierig ist kann man sich mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten behelfen: Gebrauchsanweisungen wie z.B. Kochrezepte lesen und anwenden. Bei Fremdsprachen hilft es mir kleine Uebersetzungen zu machen, für Textmessenges, e-mails etc., auch weil man dafür meist ein Feedback bekommt.
- EOS (65)
- Kuzr vor Prüfungen schreibe ich von meinen Zusammenfassungen noch eine Kürzestversion
- Urs (53 Jahre)
- Lust zum Lernen entwickelt sich am Besten, wenn man den Mut hat, auf sein eigenes ICH zu hören und nicht einfach das lernt, was gerade die anderen tun. Das heisst auch, verschiedenes ausprobieren und dadurch auch spüren, wozu man am ehesten Lust verspührt. Mein Lerntipp heisst demzufolge: Wenn du nichts ausprobierst, kannst du auch nicht wissen, was dir am Meisten Spass macht. Und noch was aus eigener Erfahrung: Lass dir genug Zeit, denn nichts verdirbt dir die Lust mehr, als keine Zeit zu haben. Es grüsst herzlich Urs
- Macha (60)
- Ich lerne am Liebsten stehend, indem ich herum wandere in einem Zimmer - und genau zwanzig Minuten lang. Dann gibt es Wasser zu trinken und Pause von 10 Minuten - dann wieder 20 Min. lernen und so fort während drei Stunden.
- Elsbeth (65)
- Bei mir funktioniert das Sprachenlernen, indem ich feste Lernzeiten einplane. Zudem überlege ich zuhause, was wir im Kurs gerade durchgenommen haben und versuche, während der Hausarbeit eigene Sätze zu bilden und diese laut auszusprechen. Dabei liegt der Power Dicitonary griffbereit. Fehlende Wörter notiere ich sofort, um diese anschliessend zu lernen.
- Chosy (Josef-Marie (67)
- Ich lese sehr viel, zu viel glaube ich. Sehr vieles finde ich interessant und kann dann nur sehr wenig über längere Zeit im Kopf behalten. Konzentriere mich nun auf einzelne Themen, die ich mit verschiedenen Quellen zu ergänzen suche. Das farbige markieren hilft mir gewisse Texte schneller wieder zu finden. Auch schreibe ich Ergänzungen oder Zusammenfassungen, wo ich mich wieder schnell einlesen kann.
- Gabi (49)
- Gelesenes zeichne ich als Mindmap auf, in welchem ich auch Farben mit einbeziehe. So kann ich mir auf einfach Weise Zusammenhänge einprägen.
- Peter (54 Jahre)
- Was gibt es ätzenderes als Wörter lernen ? Als ich begann intensiver Sprachen zu lernen, tat ich mich am schwersten mit dem neuen Vokabular. Als grosse Hilfe erwies sich das Auswendiglernen der jeweiligen Lektüre, in welcher alle neuen Wörter enthalten waren. So lernt man nicht nur die Worte selbst. Man bekommt gleichzeitig die Position im Satzgefüge mit, und es entstehen Links zu anderen Wörtern, beziehungsweise man versteht auch gleich wo welche Präposition hin muss. Ausserdem erhält man ein besseres Gefühl für die Sprache und den jeweiligen Satzbau.
- Brigitte (51)
- zuerst muss ich dem Lernen einen Sinn abgewinnen, ich muss es als für mich lohnend bewerten. Was mir hilft beim Auswendiglernen z.b. eines Liedes in einer Fremdsprache, die ich nicht beherrsche: im Fitnesscenter aufs Velo sitzen, den Text vor mit zu haben, das Lied auf dem Ipod zum Mithören und dann solange strampeln dazu bis es gelernt ist. Die Belohnung sind 2 Erfolgserlebnisse gleichzeitig (hohe Effizienz), Fitness für Geist und Körper.
- Christina (21)
- Nur eine Brücke führt über einen grossen, reissenden Fluss. Nur Eselsbrücken führen dazu, sich Inhalte oder Wörter gut merken zu können. Verknüpft man Dinge mit Ereignissen, Erlebnissen, Personen oder Wörtern kann das Hirn sie besser speichern. z.B. über die Drüsen des Körpers merokrin = Meret, jemanden den ich kenne, Schweissdrüsen haben eine merokrine Ausscheidung, d.h. Sekret wird an Oberfläche ausgesondert holokrin = die Hölle, da geht man zugrunde --> die Zelle, welche Sekret absondert, geht selbst zugrunde dann bleibt nur noch apokrin übrig, diese Drüse sondert Sekret ab und ein Teil des Zytoplasmas schnürt sich ab und wird auch ausgeschieden... Einfach klar, oder? :-)
- simon (47)
- Sprache: Tipp 1.Wörter in einem passendem Satz auf ein Post it Zettel aufschreiben, das an verschiedenen Orten: Toilett, Bürotisch, usw. aufkleben. Tipp 2. Beginnen zu lesen (einfache aber interessante Bücher) schon mit geringen Wortschatz ohne das Wörterbuch zu benutzen. Die Wörter prägen sich automatisch ein, mann beginnt schon nach einige Seiten den Text zu verstehen. Später, für weitere Fortschritte, soll man zu Wörterbuch greifen.
- Marianne (61)
- Um die erlernten Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden führe ich Gespräche mit einer fiktiven Person, d.h. ich spiele beide Personen, ich frage und bekomme Antwort. Das lässt sich gut während Routinearbeiten praktizieren und zwingt mich dazu weiter zu lernen, wenn mir gewisse Redewendungen oder Wörter nicht präsent sind. So bleibt man aktiv am Denken, auch während man irgendwo warten muss oder Arbeit verrichtet, die weniger fordernd ist.
- Raeto (66)
- Als Berufsdolmetscher/-Uebersetzer hier mein Lerntipp zum Sprachenlernen und Perfektionieren :Man kaufe sich ein spannendes Buch in seiner Muttersprache UND in der gewünschten Fremdsprache, z.B. auf Grund von Buch-Kritiken in der Zeitung. Darin lese man täglich nur wenige Seiten der spannenden Geschichte, zuerst in der Muttersprache, danach den gleichen kurzen Text in der Fremdsprache. Sofort entdecken wir dabei die uns fehlenden Wörter, welche wir ja vom Mutterspache-Text her erkennen. Schon diese Erkenntnis allein gibt uns Ideen zum Lernen, also z.B. notieren wir die neu gelernten Wörter separat. Oder wir lesen den gleichen kurzen Text nochmals am nächsten Tag und erkennen dabei, war wir gelernt haben. Oder ich lerne z.B. nur 3 Zeilen des fremdsprachigen Textes auswendig und prüfe mich am nächsten Tag, wieviel ich davon noch kann. Nie zuviel pro Mal, aber stets lustvoll und mit dem Drang, das spannende Buch zu ende zu lesen!
- roy (39)
- Gerade jetzt besuche ich nach 13 Jahren als Seklehrer eine mehrmonatige Weiterbildung. Beim Lernen helfen mir ein paar einfache Massnahmen... 1. Ich arbeite handschriftlich in ein Lernjournal. 2. Ich benutze Grafikerstifte und markiere, rahme und gliedere das geschriebene mit wenigen Farben. 3. Ich erstelle immer wieder kleine Skizzen zum Text; manchmal humorvoll, manchmal ernsthaft, manchmal grafisch. 4. Aus den vielen Texten, welche ich lesen muss, suche ich mir das wichtigste heraus, formuliere es in eigenen Worten und ich gehe SEHR grosszügig mit dem Platz auf den einzelnen Seiten des Lernjournals um. 5. Manchmal brauche ich etwas Musik im Hintergrund. Dann höre ich über iTunes einen Ambient-Internet-Sender (Drone Zone). Das verlangsamt subjektiv die Zeit... Viel Spass :)
- Dominik (44)
- Lernen bedeutet in meinem sich rasant ändernden beruflichen Umfeld vor allem Wissens- und Informationsmanagement. Ständig muss ich die Relevanz der täglich auf mich niederprasselnden Informationen beurteilen, d.h. ich muss entscheiden, welche Inhalte welchen Wert und Nutzen haben, welche Inhalte ich bedenkenlos löschen kann, wo ich sie am besten speichere, um sie bei Bedarf sofort wieder zur Verfügung zu haben, was ich auf welche Weise bearbeiten, weiterleiten muss. Zum Ordnen hilft mir eine zuvor ausgedachte Strukur (z. B. Ordner, Mindmaps, Listen) am besten. Insbesondere der „Unwichtig“-Ordner in der Mailbox und auf der Festplatte spielt dabei eine grosse Rolle, weil ich ihn erfahrungsgemäss höchstens ein bis zwei Mal pro Jahr konsultieren muss. Inhalte versuche ich multimedial aufzubereiten indem ich verschiedene Ausdrucksformen mit einbeziehe: Text, Bild, Ton, Film, Zeichnung, Schemen. Je mehr Sinne dabei involviert sind, desto wirksamer kann ich den Inhalt vernetzen und damit verinnerlichen. Überhaupt scheint es mir wesentlich zu sein, alle menschlichen Ebenen anzusprechen und ganzheitlich zu denken: die Kopfebene für Zahlen, Fakten, Argumente, Strukturen, Programme; die Herzebene für Leidenschaft und Passion für der Sache; die Bauchebene für den unmittelbaren Instinkt fürs Richtige und Falsche (z. B. wird hier entschieden, was in den „Unwichtig“-Ordner gehört). Gut behalten kann ich Neues, wenn ich Bezüge zu bereits bekannten und aktuellen Themen herstelle, z.B. indem ich Zeitungs- und Zeitschriften-Artikel einem bestimmten Interessengebiet zuordne. Die Bücher in meiner Bibliothek sind voll von Artikeln, die ich mir von Zeit zu Zeit wieder vornehme und die Weiterentwicklung des Stoffes Revue passieren lasse. Ich lese nie etwas, ohne dass ich Bleistift, Gummi und verschiedenfarbige Leuchtstifte zur Hand habe. Meine privaten Bücher und Unterlagen sind voll von Anmerkungen und Hervorhebungen. Dabei reicht es mir nicht, etwas Interessantes nur anzustreichen, sondern ich versuche, meine Gedanken möglichst präzise und nachvollziehbar zu verfassen und schaffe damit für mich einen Wert. In gedankliche Regionen vorzustossen, wohin ich aus eigener Kraft gelangt bin, sozusagen durch den Wald über Stock und Stein bis über die Baumgrenze hinaus, ist überwältigend, macht glücklich und motiviert mich, die neuen Herausforderungen frohen Mutes anzupacken. Das Drehen und Wenden und kritische Hinterfragen von Inhalten führt mich ebenso weiter wie das Frage-Antwort-Spiel, womit ich mein Wissen selber teste. Kann ich etwas nicht verständlich erklären, sage ich mir, dann habe ich es selber noch nicht verstanden.
- Susanne (60)
- Ich lerne sehr gerne und effizient im Starbucks. Durch den Geräuschpegel von Musik und Stimmen bin ich gezwungen mich zu konzentrieren. Diese intensive Konzentration kann ich zu Hause, wo es sehr ruhig ist, nicht aufbringen. Ich weiss das widerspricht den gängigen Lehren aber mir hilfts.
- Chantal (16 Jahre)
- Ich lerne am einfachsten an einem Ort, wo ich nichts anderes machen kann. Wie zum Beispiel in einer Bibliothek!! Es darf kein TV und auch kein Computer in der Nähe sein... Auch gut lerne ich mit Kolleginnen zusammen! Man kann sich gegenseitig helfen und ist oft auch schneller fertig!
- Thierry (40)
- Einfach mit Bilder verbinden, geht bei mir am Bestens um es ins Gedächnis einbrennen. Ein Wort oder ein Moment oder eine Musik oder ein Gespräch direkt wenn man es speichern will mit ein Bild verbinden und dann später das Bild wieder suchen den Rest kommt von alleine.
- white (18)
- Notizzettel auf die Wc Tür aufkleben und immer wieder anschauen. Aber nicht länger als 2 wochen kleben lassen, da es sonst zur gewohnheit wird
- Eric (25)
- Zwischendurch gibt es Phasen, da muss man einfach lernen. Vorallem gegen Semesterende. Da die Motivation meist ein Problem ist, weil sie schnell abnimmt, habe ich angefangen die Netto-Lernzeit aufzuschreiben und welches Thema ich behandelt habe. Danach hab ich was anzuschauen, was mir ein gutes Gefühl gibt. Motiviert, um am Ende des nächsten Tages wieder stolz auf sich selber zu sein.
- Kathrin (29)
- Ich doziere den Stoff. Nur ist in dieser 'Vorlesung' niemand ausser mir selbst. Und 'sanfte' Musik (bei mir alles Klassik) im Hintergrund hilft mir, Geräusche von aussen auszublenden.
- annmarie (47)
- Nie zuvor hatte ich etwas so rasch und so beflügelt gelernt wie Französisch. Und der Grund: ich war die ganze Zeit verliebt und die einzige Chance herauszufinden, ob dies auf Gegenseitigkeit beruhte, war, die Sprache meines Angebeteten zu lernen. Daher mein Tip: lernen mit SEHR viel Gefühl!
- Nef (17)
- Zusammenfassungen schreiben ist sinnvoll, weil man es in eigenen Worten schreibt. Voci lerne ich mit Karteikärtchen, da man sie immer und überall zur Hand hat.
- Pascale (55)
- Mit FARBEN lernen. Beim lernen, brauche ich viele verschiedene Farbstifte und ein kariertes A5 Papierblock. Entweder unterstreiche ich in den Lehrbüchern direkt mit verschiedenen Farben oder ich schreibe auf A5 Blättern eine Zusammenfassung mit Farben, dabei schreibe ich auch wichtige Wörter mit Grossbuchstaben und rahme Wichtiges ein. Alles farbig. Bei Sprachen, zum Beispiel, können Nomen, Verben, Adjektiven, usw. in einer anderen Farbe aufgelistet werden. Man soll natürlich ein Farbsystem haben. Gleiche Kategorien von Wörtern oder Zusammenhängen, gleiche Farbe. Ich habe, als anderes Beispiel, Chinesische Medizin mit Farben studiert: Funktionskreis Leber und alles, was dazu gehört, mit grün - weil in der Fünf Elemente Theorie gehört grün zur Leber -, Funktionskreis Milz mit gelb, usw. oder Akupunkturpunkte des Lebermeridians mit grün, des Herzmeridians mit rot, usw. Mit der entsprechenden Farbe kann das Gehirn sofort einordnen. Ich kam auf dieser Idee, weil ich gerne male. Und es macht Spass, wenn das Lernen so bunt ist!
- Rita (71 Jahre)
- Die besten Erfahrungen eine Sprache besser zu lernen, habe ich beim Lesen von Texten und einfachen Büchern gemacht. Dann auch Briefe und Mails zu schreiben finde ich ziemlich gut. Wesentlich mehr Erfolg hätte ich, wenn ich meinen Wortschatz erweitern würde und alle neuen Vokabeln auswendig lernen könnte.
- Anna (46)
- Anna (46) Ich schreibe Zusammenfassungen in Kurzform: Stichworte, Merksätze. Ich stelle mir Bilder vor oder mache Skizzen oder auch Tabellen.
- Antoinette (28)
- Wenn man der visuelle Lerntyp ist: Den Lernstoff visualisieren, z.B. mit Farben verbinden (jeder Vokal oder jede Zahl erhält eine bestimmte Farbe) oder mit einer Geschichte, in der das Wort/die Zahl auf besonders humorvolle oder spezielle Art eingesetzt wird. Diese Geschichte/Farbkombination vor dem inneren Auge immer wieder durchgehen.
- Denise (45)
- am Besten lerne ich, wenn ich Karteikarten und farbige mindmaps mache. auf die Karten notiere ich Wichtiges, Fremdwörter, Spezielles markiere ich mit Farbe. Die Karteikarten nehme ich mit auf walkingtouren im Wald. ich spreche die Fragen laut vor und antworte auch laut. Die mindmaps hänge ich an eine Wand (zB Koridor), ich setzte mich dann auf einen Gymnastikball und visulaisiere die mindmaps
- Marlis (58)
- Ich lerne am besten, wenn ich ein Ziel habe. So freue ich mich beim Lernen einer Sprache darauf, sie im entsprechenden Land auf einer Reise anwenden zu können. Das Lernmaterial liegt offen herum, jedesmal wenn ich daran vorbeigehe werfe ich einen Blick darauf und repetiere, was mir ins Auge fällt.
- Ruedi (66)
- Motivation! Die Forschung zeigt, dass Lernen aus ganz verschiedenen Gründen geschehen kann: Um negative Konsequenzen abzuwehren, weil ich mir davon soziale Anerkennung erhoffe, um meine berufliche Karriere zu fördern oder aus Neugier und Spass an der Sache. Folgender Lernanreiz ist allerdings der Wirksamste: Ich lerne, um meinem eigenen Selbstbild zu ensprechen, ich nehme diese Anstrengungen auf mich, weil ich der sein will, der das kann.
- Romi (65)
- FACHLITERATUR: 4-5 farbige Marker kaufen, ihnen einen Wichtigkeitsgrad (von ‚extrem wichtig’ bis ‚eventuell auch noch wichtig’) zuordnen und damit die herausragenden Punkte eines Textes markieren (möglichst wenige). Farbe hebt die Stimmung beim Lernen. Markierungen strukturieren den Text nach den eigenen Bedürfnissen und helfen beim Speichern, später beim Wiederholen und nochmals später beim Wiederfinden vergessener Wissensbestandteile. FREMDSPRACHEN: neue Vokabeln (Einzahl, Mehrzahl, ev. Besonderheiten, ev. Satz zur Kontextualisierung) auf der Vorderseite von farbigen Zettelchen notieren. Die jeweilige Uebersetzung kommt auf die Rückseite. Meine Zettelchen sind halbierte Stücke eines 9x9 cm Notizblocks. Ich nehme jeweils ein Bündelchen überall mit und wiederhole immer wieder ein bisschen, besonders dort, wo es sonst langweilig zu werden droht (Verkehrsmittel, Wartesaal usw.). Gelernte Vokabeln werden ausgeschieden, neue kommen frisch hinzu. Nach einiger Zeit hole ich zur Festigung die bereits abgelegten wieder hervor.
- Katharina (41)
- Lernstoff, der einfach nicht im Gedächnis bleiben will: Kurz vor dem Einschlafen durchlesen und repetieren: Der Schlaf hilft ungemein, dass es dann am nächsten Tag noch abrufbereit ist (funktioniert auch sehr gut beim z.B. Vokabeln einer neuen Sprache lernen)
- Frederik (58)
- Gute Erfahrung beim Fremdsprachen Lernen (Französisch) habe ich wie folgt gemacht: In Gesprächen habe ich neue Begriffe, die sich aus dem Kontext erschlossen, möglichst schnell selber gebraucht. Einerseits konnte ich sie so selber speichern und eine falsche Anwendung löste auf jeden Fall sofort ein Feedback (Korrektur!) aus.Um diese Begriffe dann zu sichern habe ich sie anschliessend schriftlich in einem Kontext - Krzbericht festgehalten. Voraussetzung: gutes Sprachniveau (C2)
- Rainer (46)
- Einzelfakten: Wenn ich als Schüler und Student viele Einzelfakten (Vokabeln, etc.) zu bewältigen hatte, habe ich häufig mit der Lernkartei nach Sebastian Leitner (5 Fächer) gearbeitet. Wenn ich mir heutzutage eine neue Programmiersprache oder Datenbank beibringe, schreibe ich häufig als erstes eine Anwendung im Stil dieser Lernkartei und benutze sie dann zum weiteren Erarbeiten der Programmbibliotheken. Stichworte / roter Faden: Wenn ich einen Vortrag halte, merke ich mir die Gliederung meistens nach der (jahrtausendealten!) Loci-Methode. Zahlen: Wenn ich z.B.schnell mal eine Telefonnummer auswendig lernen muss (kommt heute dank Rufnummernspeicher selten vor), arbeite ich mit dem Master-System, bei dem zweistellige Ziffern in Merkworte übersetzt werden.
- Andy (49)
- Bei komplexen Themen die in langen Textpassagen beschrieben werden, zeichne ich das Gelesene immer mit Mindmaps, Blockdiagrammen oder auch Skizzen die aufzeigen, wie alles in Beziehung zueinander steht. Farben, Formen und einzelne Begriffe kommen so zu einem Bild zusammen die es mir einfach machen, mir die Zusammenhänge einzuprägen.
- anna (51)
- Eine grosse Hilfe beim Sprachen lernen sind mir die Lieder (englich, italienisch, französisch, spanisch...), natürlich vor allem die, die mir gut gefallen! Ich höre sie so oft, bis sie sich, wie richtige Ohrwürmer, im Kopf eingenistet haben. Noch bevor ich die Texte richtig verstehe, singe ich kräftig mit. Gerne versuche ich später auch - mit dem Wörterbuch - , die Wörter, Strophen zu verstehen und den Sinn zu entschlüsseln. Vor allem aber bleiben mir die Ausdrücke durch den Rhythmus und die Musik. Und zwar über Jahre!
- Kurt (62)
- Vor mehr als 30 Jahren wurde in der Berufsschule nur Theorie vermittelt, ohne Praxisbezug. Ich hatte Schwierigkeiten, das neue Fach Elektronik zu verstehen. Also organisierte ich Material und baute Versuche auf. Prinzip: Wissen durch Handeln konstruieren! Diese Erkenntnis habe ich später als Berufsbildner für meine Lernenden umgesetzt. Und es funktioniert, meistens jedenfalls.
- Eliane (54)
- Ich bin Sprachlehrerin und erinnere mich immer gerne daran, wie ich vor langer zeit in Cambridge aufs Proficiency Englisch lernte. Mein Lerntyp an meine Studentinnen kommt aus dieser Zeit: Notieren Sie neue Wörter immer in einem für das Wort typischen Zusammenhang. Lernen Sie die ganzen Sätze. Es passiert mir jetzt noch, dass mir zu einem englischen Wort der dazu passende Satz einfällt, mit dem ich es gelernt hatte.
- Katarina (31)
- Ich schlafe grundsäztlich nicht sehr viel, das heisst dass ungefähr 7 Stunden reichen müssen. Dann gehe ich ausgiebig zum Fitness und ernähre mich danach sehr gesund. Beim lernen lege ich kleine Pausen ein, am besten kurz raus an die frische Luft und die Gedanken ein bisschen frei lassen. Anschliessend geht es weiter. Wichtig ist dann eine längere Pause und am Abend dann den ganzen Stoff nocheinmal wiederholen.
- Ewrin (46)
- Für mich gilt: 1. Zeit einplanen 2. Störfsktoren so gut wie möglich reduzieren 3. Bewegung 4. Musik dazu ( Bach und Mozart eigenen sich besonders gut) 5. mit andern austauschen 6. Pausen machen 7. Belohnung nicht vergessen
- Hannes (66)
- Es ist wie beim Sport: Gehe ich eine Strecke zu schnell und zu ehrgeizig an, verpufft die Energie schon auf den ersten paar hundert Metern. Vorausgesetzt, die Motivation ist genügend stark vorhanden, versuche ich einen bestimmten Abschnitt in kleinen, möglichst lustvollen aber stetigen Schritten zu erreichen. Und ist das Erfolgserlebnis noch so klein, verleiht es Flügel für weitere Schritte!
- Martin (47)
- Eine Erkenntnis von Ebbinghaus: Testen ist besser als Lernen. So wiesen Wissenschaftler nach, dass Studenten sich an 80 Prozent von vorher gelernten Wortpaaren erinnern konnten, wenn diese zwischendurch immer wieder abgefragt worden waren. Diejenigen Studenten, die die Wortpaare statt des Abfragens wiederholt gepaukt hatten, konnten sich nur an etwa 30 Prozent des Stoffes erinnern. Für die Praxis kann man ableiten: Anstatt nochmals das Gelernte anzuschauen und wichtige Stellen zu unterstreichen, sollten die Studenten lieber versuchen, sich die zentralen Punkte aus dem Gedächtnis abzurufen und sich mögliche Prüfungsfragen überlegen.
- Chrigu (47)
- Ich lerne am einfachsten in kleinen Portionen, mit steter Wiederholung in regelmässigen Abständen (zB. täglich) bis ich es kann. Sofortige Belohnung darf sein!
- Erwin (61 Jahre)
- Den Kopf freimachen, die Veränderung als Chance sehen und eine positive Einstellung zum Neuen erarbeiten. Sich nicht durch kurzzeitige Rückschläge beirren lassen. Lernen auf der Basis von Unterrichstmaterial und durch ausprobieren.
- Robert (57)
- Unten läufts u. läuft u. läuft und oben kreisen neue Gedanken, frei vom täglichen Stress in diesen Momenten. Dann rein zu Hause oder im Fittnescenter und Notieren die Inspirationen auf einem Stück Papier. Und erst dann ab unter die Dusche. So kamen schon viele tolle Feste mit spassigen u. verrückten Einlagen zustande. Und so konnte ich schon stundenlang gewälztes vom Büro, am nächsten Morgen nur so hinblättern. Und so motiviert es mich immer wieder, draussen zu Joggen, Langlaufen und mit (Vreni!) Velofahren, wenn dann andere oder ich selber vom produzierten begeistert sind.
- Monika (23)
- Nachdem ich den Lernstoff ein erstes Mal gelesen habe, stelle ich mir zu jedem Thema oder Abschnitt Fragen. Einfache Fragen, Fragen die Gelesenes hinterfragen, oder einfach Fragen, die ein Kind/Kollege mir stellen würde, zu diesem Thema. Damit ist erst der halbe Lernerfolg erzielt - natürlich versuche ich dann die Fragen zu beantworten. Schliesslich suche ich mir eine/n Lernpartner/in und wir diskutieren über das Thema, Fragen einander, erklären und füllen uns gegenseitige Wissenslücken.
- Katrin (53)
- Logische Zusammenhänge strukturiere ich mit Mindmaps, die ich auch mit Farben und Zeichnungen versehe. Alle möglichen Vernetzungen werden so sichtbar, und das sieht gut und ansprechend aus. Danach suche ich mir 2-3 Gleichgesinnte, mit denen das Thema ausgiebig zusammengefasst und erörtet wird. Erst wenn man es erklären muss sieht man, ob man es selber verstanden hat. Bei reinem Auswendiglernen wie z.B. bei chemischen Formeln haben wir uns möglichst lustige und aberwitzige Eselsbrücken gebaut. Einige Dinge habe ich im Schaukelstuhl auswendig gelernt. Bei der Prüfung habe ich mich dabei ertappt, wie ich beim Aufsagen des Stoffes immer hin und her geschwankt bin. Also Vorsicht: so wie man es aufnimmt, gibt man es auch wieder.
- Werner (65)
- 6. Januar 2010 Sprachlernerfahrrung Voraus zu schicken ist, dass ich 30 Jahre Sek.-Schüler B u.a. in D/F/E unterrichtet habe, mit je ein- bis zweimal wechselnden Lehrmitteln. Ebenso sind mir in Erinnerung all die Versuche, auch meiner Kollegen, mit Arbeitshilfen den Wirkungsgrad des Sprachenlernens zu erhöhen und um in die oft kaum unserer Stufe angepassten Lehrmittel hinein zu unterrichten. Bald nach meiner Pensionierung vor zwei Jahren, stiess ich zufällig auf einen lächerlich billigen Anfängerkurs für Italienisch. Italien ist mein Lieblings-Reiseland und meine Frau dabei der beste Reiseleiter für unser individuelles Trampen. Ich nehme an, dass jetzt mein 65 Jahre altes Kurzzeitgedächtnis etwa der Leistungsfähigkeit und –wille eines jungen B-Schülers entspricht. Ich begann mit dem ersten Anfängerkurs, brauchte aber statt der versprochenen sechs Wochen mehr als das Doppelte, obwohl ich ca fünfmal wöchentlich je 40 bis 45 Minuten lernte. Bald bekam ich zwei weitere Italienischkurse von Bekannten geschenkt, mit extrem unterschiedlichen, pädagogischen Ansätzen – vom rein aufs Hören/Lesen von anspruchsvollen Dialogen (Birkenbühl) bis zum 30 Jahre alten Erwachsenenbildungskurs mit viel Grammatik und gestelzten Lesetexten. Inzwischen habe ich fast 4 ½ Kurse im Eigenstudium durchgearbeitet. Bei minimsten Umtrieben, kann ich täglich sowohl Repetition und Lerntempo selbst bestimmen. Sehr motivierend ist, dass jeder Neustart, mit den doch immer anders gestalteten Themen und Dialogen, einem die Fortschrittserlebnisse voll geniessen lassen, und das ohne Wörter büffeln. Dies weil das Sprachgeflecht und die Querbezüge zwischen den Kursen wie ein Sprachbad in Italien wirkt. Zudem entscheide ich, welche Satzstrukturen (inzwischen zehn Seiten) mir einprägenswert erscheinen. Für eine Alltags-Fremdsprache wie ich sie brauchen möchte, wie auch für sprachlich schwächere Schüler, scheint mir diese Methoden-Erfahrung super, mich hält sie immer noch bei der Stange.
- Antoinette (28)
- Wenn man der visuelle Lerntyp ist: Den Lernstoff visualisieren, z.B. mit Farben verbinden (jeder Vokal oder jede Zahl erhält eine bestimmte Farbe) oder mit einer Geschichte, in der das Wort/die Zahl auf besonders humorvolle oder spezielle Art eingesetzt wird. Diese Geschichte/Farbkombination vor dem inneren Auge immer wieder durchgehen.
- gina (71)
- Bei Sprachkursen finde ich es hilfreich, während des Unterrichts sich ganz aufs Zuhören zu konzentrieren und auf Geschriebenes aus Lehrbüchern u.ä. als Hilfe zu leichterem Verständnis nach Möglichkeit zu verzichten. Vom Gedruckten bleibt für die spätere Vertiefung zu hause alles erhalten; vom Gehörten nur das, was dank unsere Aufmerksamkeit hängen geblieben ist..
- Norma (39)
- Ich schlage täglich zwei, drei Begriffe in verschiedenen Sprachen nach. Hat sich bei mir fürs Auffrischen bzw. Vertiefen von Sprachen bestens bewährt. Zudem lernt es sich in kleinen Portionen besser.
- Rosmarie (63)
- Indem ich ein Lernziel z.B. für eine Woche / einen Monat realistisch ansetze, um zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Falls es mal nicht klappt erfreue ich mich am bisher Erreichten und lerne motiviert weiter.
- Antoinette (28)
- Wenn man der visuelle Lerntyp ist: Den Lernstoff visualisieren, z.B. mit Farben verbinden (jeder Vokal oder jede Zahl erhält eine bestimmte Farbe) oder mit einer Geschichte, in der das Wort/die Zahl auf besonders humorvolle oder spezielle Art eingesetzt wird. Diese Geschichte/Farbkombination vor dem inneren Auge immer wieder durchgehen.
- LIvia (42)
- Mir hift es so viele Informationen wie möglich zu beschaffen via Bücher, Vorträge, Internet und Geschprächen mit Menschen. Somit entstehen verschiedene, interessante und neue Verknüpfungen. Um mich nicht im Thema zu verlieren, halte ich mir stehts die Hauptfrage oder das entsprechende Thema vor Augen und lerne nicht mehr als 1 - 2 Std. Täglich daran, damit mir noch genügen Freiraum bleibt, für sopntane Gedanken und Ideen.
- waru (57)
- Ich empfinde Belohnung wichtig beim Lernen. Sei das die eingeplante Pause mit Abwechslung (Grüntee, Bewegung, etwas zum Naschen, Austausch, etc.), der vorbereitete Lernplatz, der mich motiviert oder die Tätigkeit danach. Eine Zusammenfassung des Gelernten am Schluss eines Sets (im Kopf, gesprochen oder schriftlich) kann für mich auch eine Belohnung sein.
- Antoinette (28)
- Wenn man der visuelle Lerntyp ist: Den Lernstoff visualisieren, z.B. mit Farben verbinden (jeder Vokal oder jede Zahl erhält eine bestimmte Farbe) oder mit einer Geschichte, in der das Wort/die Zahl auf besonders humorvolle oder spezielle Art eingesetzt wird. Diese Geschichte/Farbkombination vor dem inneren Auge immer wieder durchgehen.
- Ueli (62)
- Zum 50. Geburtstag machte ich mir ein grosses Geschenk: Spanisch lernen! Und zwar autodidaktisch. Wie? Die Regelmässigkeit zählt. Jede Woche zweimal 30 Minuten Spanische Lektüre. Das funktionierte schon zu Beginn recht gut, da mir meine Französich- und Italienisch-Kenntisse dabei halfen. Regelmässige Intervalle mit Grammatik-Futter platzierte ich zwischen die Lektüre. Mit der Zeit steigerte ich die Intervalle… bis zur täglichen Lektüre heute, kombiniert mit viel audiovisueller Begleitung. Meine Motivation für das tägliche Studium holte ich bei Katholischen Ordensbrüdern, die täglich ihr Brevier lesen müssen. Im Moment lese ich einen Roman von Vazquez Montalban. Um das Italienisch nicht zu verlieren, lese, höre, übe ich immer einige Zeit vor und nach unseren regelmässigen Ferien im Belpaese mit demselben System italienisch. Ueli Wydler, 62
- Brigitte (43)
- ich packe Stoff für 2 Lektionen ein, und spaziere an den Quai. Dort nehme ich die Fähre nach Friedrichshafen. 1 Weg sind 45 Minuten. 15 Minuten Pause. Retourweg wieder 45 Minuten für eine andere Lektion. Der gleichmässige Motor des Schiffes ist sehr beruhigend und es lernt sich sehr gut. Wenn es schönes Wetter ist bin ich auf dem Deck und kann, zum den Stoff setzen lassen, ins Blaue schauen. Das schlechte Wetter ist zwar besser, da hat es weniger Passagiere auf dem Schiff. Nachher spaziere ich heim, und bin fit für etwas anderes.
- Peter (64)
- Heute, am 6.1.2010 habe ich aufmerksam die bis anhin 145 von Ihnen publizierten Lernideen gelesen. Dabei denke ich, dass wirklich alle Möglichkeiten für nachhaltige- und erfolgreiche Lernmethoden niedergeschieben worden sind. Persönlich nehme ich mir daraus den einen- oder anderen Typ mit auf den Weg und halte mir jeweils immer ein Ziel, welches ich unbe-dingt erreichen will, vor den Augen. Besten Dank für Ihren Ansporn zum Lernen.
- Walter (62)
- Wenn ich aus einem Buch oder Artikel im Selbststudium etwas nicht verstehe, breche ich meine Arbeit nach ca. 15 Minuten ab. Das ungelöste Problem vergesse ich nie und immer wieder gehen meine Gedanken dahin zurück. Wenn ich später die Sache nochmals angehe, fällt die Lösung oft wie vom Himmel. Verstehe ich die Sache immer noch nicht, suche auch bei der Autorin oder dem Autor nach den Fehlern. Es kann ja auch an der Didaktik liegen.
- Marcel (53)
- Es ist schon länger Zeit her, dass ich systematisch lernte. Der Lerneffekt für mich konnte ich steigern, in dem ich von dem zu verarbeiteten Stoff Zusammenfassungen schrieb. In einem nächsten Schritt kombinierte ich die Zusammenfassungen nochmals extrem stark. Noch heute, nach über 20 Jahren, sind diese komprimierten Zusammenfassungen ein Nachschlagwerk für mich.
- Claudia (44)
- Ich markiere mir jeweils wichtige Sachen in einem Text mit Leuchtstift. Um Wörter in anderen Sprachen zu lernen mache ich Lernkärtchen - vorne Deutsch - hinten Fremdsprache.
- Antoinette (28)
- Wenn man der visuelle Lerntyp ist: Den Lernstoff visualisieren, z.B. mit Farben verbinden (jeder Vokal oder jede Zahl erhält eine bestimmte Farbe) oder mit einer Geschichte, in der das Wort/die Zahl auf besonders humorvolle oder spezielle Art eingesetzt wird. Diese Geschichte/Farbkombination vor dem inneren Auge immer wieder durchgehen.
- Martin (47)
- Eine Erkenntnis von Ebbinghaus: Testen ist besser als Lernen. So wiesen Wissenschaftler nach, dass Studenten sich an 80 Prozent von vorher gelernten Wortpaaren erinnern konnten, wenn diese zwischendurch immer wieder abgefragt worden waren. Diejenigen Studenten, die die Wortpaare statt des Abfragens wiederholt gepaukt hatten, konnten sich nur an etwa 30 Prozent des Stoffes erinnern. Für die Praxis kann man ableiten: Anstatt nochmals das Gelernte anzuschauen und wichtige Stellen zu unterstreichen, sollten die Studenten lieber versuchen, sich die zentralen Punkte aus dem Gedächtnis abzurufen und sich mögliche Prüfungsfragen überlegen.
- silvia (51)
- Lernziele realistisch formulieren, sich nicht überfordern, Zeitfenster reservieren, Störfaktoren ausschalten. Mir helfen gut gelüfteter Raum, viel Trinkwasser, Zitronenduft, Mindmaps, Zusammenfassungen, Themen visualisieren und über Gelerntes erzählen und zwar mit eigenen Worten. Auch Abends nochmals etwas durchlesen hilft zu vertiefen.
- Pia (51)
- Seit 3 Monaten bin ich an einer Weiterbildung und arbeite nebenbei noch 80% es ist eine intensive aber aufbauende Zeit und ich freue mich auf die folgenden 3 Jahre. Damit ich die Informationen am Schultag gut im Gedächtnis behalte, mache ich mir Notizen während des Unterrichts und unter der Woche schreibe ich diese Notizen in mein „Übungsheft“. Ich kann das erlernte so super im Gedächtnis behalten. Mein Leitsatz lautet: wenn du etwas haben willst was du noch nie hattest, musst du etwas tun was du noch nie getan hast“ Das heisst Weiterbildung ?
- Martin (44)
- Die beste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist, wenn man sich für den Stoff interessiert. Man beachte die Formulierung: Ich interessiere mich für den Stoff (aktiv) - nicht: Der Stoff interessiert mich (passiv). Durch eine entsprechende Haltung kann man auch Interesse für zunächst langweilig erscheinende Stoffe entwickeln. Mir persönlich hilft dabei die Vorstellung, ich müsse ein Thema für ein Publikum recherchieren und aufbereiten. Zu diesem Zweck notiere ich mir das Gelernte und versuche es dabei, in meinen eigenen Worten und in meiner eigenen Struktur festzuhalten (sich das Thema an-eigenen). Für grössere Themengebiete erstelle ich auf dem Computer Word-Dokumente, die ich entsprechend meinem Lernfortschritt laufend ergänze und umbaue. Tabellen und Grafiken helfen mir, den Überblick zu bewahren.
- Katharina (50)
- Mir hilft es, frühmorgens mit dem auswendig zu lernenden Text Trampolin zu springen: stückchenweise laut und rhythmisch zu sprechen; mehrere Male wiederholen und dabei den Sonnenaufgang bestaunen; eine Lieblingsmelodie hinzufügen und das Ganze mit einer Portion Freude übers Gelingen zu würzen; untertags immer mal wieder die Melodie summen und siehe da der Text fügt sich hinzu. Viel Spass!
- Hans-Peter (65)
- Wenn ich einen Inhalt vertieft lernen will, suche ich einen Kursanbieter für dieses Thema und melde mich als Lehrer für dieses Thema. Die Qualifikationen als Lehrer habe ich. Damit bin ich gezwungen, den Stoff grundlegend zu lernen (im Selbststudium), damit ich ihn unterrichten kann. Das habe ich mit Programmiersprachen und Softwareprodukten schon erfolgreich praktiziert.
- Andi (37)
- Zuerst sammle ich möglichst alles Relevante zu einem Thema. Danach sortiere ich das vorhandene Material. Als nächstes dampfe ich das Gesammelte ein und bring es zeitlich und thematisch in einen Zusammenhang, z.B. in einem Inhaltsverzeichnis und in einem zweiten Schritt in einem grossformatigen Plan. Mit dieser Übersicht im Kopf kann ich mich in die Details einarbeiten. Oft konnte ich die grosse Übersicht jedoch erst zeichnen, nachdem ich mich in die Details reingekniet habe.
- La Rocca (42)
- Mir hilft es verschiedne Informationen zu dem endsprechenden Thema zu beschaffen, via Bücher, Vorträge, Internet und Geschpräche mit Menschen. So können viele verschiedene, interessante und neue Verknüpfungen entstehen. Damit ich mich im Thema nicht verliere, behalte ich meine Hauptfrage immer vor Augen und beschäftige mich nicht mehr als1-2 Std. Täglich. Somit habe ich noch genügend Freiraum für spontane Gedanken.
- Albert (71)
- Ich übersetze deutsche Texte simultan in F, E, Sp. und I. so bleibe ich in allen Sprachen firm. Auch lese ich in allen Sprachen einfach geschriebene Bücher, der jeweilige Diktionär ist immer griffbereit. In den Abendvorlesungenan der HSG hole ich mir Anregungen für Neues und lese die empfohlenen Lektüren. Die anschliessenden Diskussionen mit den Profs. sind spannend und vertiefen das Gehörte.
- Maria (43)
- Ich plane mir Zeitfenster fürs lernen und für den Genuss ein. Ebenfalls gehört Zeit für die Vorbereitung zum lernen dazu (Ritual), z.B. mache ich mir eine Kanne Tee, Duftlicht mit entsprechender Essenz sowie aus- und abschalten was mich während dieser Zeit stören könnte. Erst jetzt kann ich mich aufs lernen einlassen. In der Pause mache ich wirklich pause und nicht den Haushalt. Am Ende der Lernphase probiere ich die neuen Perlen im Kopf zu sammeln und beende das Lernen.
- Reto (47)
- Ich lerne am einfachsten im Austausch mit anderen und in Bewegung. Das verbindet Kopf, Herz und Hand und das empfinde ich meist als anregend und motivierend. Themen werden so gut, auf vielfältigste Art und Weise und auf verschiedenen Ebenen verinnerlicht. Konzepte zusammentragen, Erfahrungen dazu austauschen und gemachte Erlebnisse erzählen, sind Beispiele hierfür. Dazu auch mal gemeinsam Lachen. Andere Ansichten erfahren und verstehen wollen, jemandem ein Wort in einer Fremdsprache erklären, sind weitere Beispiele. Das klingt ganz nach dem alltäglichen Leben. Ja, Lernen ist es zu tun und sich geistig zu bewegen, neue Wege zu beschreiten und auch die Trampelpfade weiterhin zu nutzen.
- René (77)
- Begriffe und Regeln lerne ich am besten assoziativ; d.h. ich behalte jene Inhalte am besten, die sich zusammen mit einem markanten Gesicht oder Gegenstand oder Ereignis im Hirn abspeichern. Einzelne Vokabeln wiederum präge ich mir ein durch wiederholtes Schreiben in immer neuen Zusammenhängen.
- Claudio (37)
- Um Sachverhalte zu verstehen: Jemandem das Gelernte zu vermitteln versuchen. (Falls keine Person zur Verfügung steht, genügt allenfalls auch die Hauskatze oder das eigene Spiegelbild). Indem man den Stoff in eigene zusammenhängende Sätze fassen muss, festigt sich das Wissen, zudem lernt man durch allfällige Fragen des Gegenübers den Gegenstand aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Für Faktenwissen/Vokabeln u.ä: Nach Möglichkeit in einem Kontext lernen (z.B. bei Vokabeln: Ganze Sätze bilden, oder bei Jahreszahlen: Zusammenhänge suchen). Generell ist meine Erfahrung: Aktiv ist besser als passiv: Das zu Lernende bleibt nachhaltiger im Gedächtnis, wenn es aktiv angewandt wird, als durch passives Abgefragtwerden. Dieses ist allerdings als ergänzende Methode ebenfalls von Nutzen, in dem Sinne, dass es auch wichtig ist, auf möglichst verschiedene Arten an etwas heranzugehen. So findet man auch heraus, was einem selbst am meisten hilft.
- Harold (69)
- Man lernt nur über Medien. Jeder hat Vorlieben für die Lernmedien Es gibt viele Lernmedien Einige davon sind: Verschiedene Kategorien von Bücher Das Internet Die Natur Erfahrungsaustausch unter Mensch und Tier Verschiedene Erfahrungen (Enttäuschung, Glücksfälle, Krankheit, Einsamkeit,usw) Der Brennstoff beim Lernen heisst Bewusstheit. Nur durch sie kann Freude aufkommen Bewusstheit aber fordert Energie und diese kann nur aufgebeacht werden durch Interesse, eine grundsätzliche Lebensäusserung, die einem geschenkt sein muss.
- Tanja (17)
- Ich schreibe von Hand eine Zusammenfassug, die ich anschliessend immer wieder anschauen kann, bis das Thema sitzt. Fremdwörter schreibe ich auf Lernkarteikarten, welche ich überall mitnehmen kann. :)
- Evelyne (64)
- Lerntipp: Lernen mit/durch Bewegung, z.B. beim Walking , memorieren (Verben, Vokabular) Visualisieren (Kochen, festliche Einladungen) Sprachen: Zahlen: Ball in einer Gruppe .herumgeben und Zahlen von 1 bis 100, auch rückwärts. Sprachen/Zahlen: Lotto/Bingo spielen.
- Stefan (46)
- Ausgeschlafen lerne ich grundsätzlich besser. Zudem überlege ich mir je nach Lerngebiet die Lernstruktur und Vorgehensweise. Meistens lerne ich am Morgen leichter als am Abend. Wenn ich etwas auswendig lernen muss, lese ich es vor dem Einschlafen und dasselbe gleich wieder nach dem Aufwachen. Auch durch genaues Beobachten und anschliessend selber versuchen konnte ich schon einige Lernerfolge erzielen. Viel Spass beim Ausruhen.
- Verena (62)
- Interaktion mit Menschen, sei es als Lernende im Plenum, als Teilhaberin einer Gesprächsrunde, und in der therapeutischen Arbeit sowieso, sind für mich d i e Orte, wo der Lerneffekt am Höchsten und am Lustvollsten ist
- Silvia (52)
- Ich lerne am einfachsten, wenn ich mit Freude dabei bin. Dies ist meist dann der Fall, wenn ich zu zweit oder in einer kleinen Gruppe lerne. Wenn ich alleine lerne geht es besser in kleinen Portionen und mehreren Wiederholungen anstelle eines Marathons.
- Katharina (70)
- Ich lerne eine neue Sprache. Meine Motivation ist: Neugierde-Gier auf Neues, Anderes. Und InterEsse- Dabeisein, Land und Leute kennenlernen. Ich lerne: mit den Augen, ich lese. mit den Ohren, ich lese laut langsam und fliessend oder schnell bis zum nächsten Komma. Ich höre mir gesprochene Sprache an. mit dem Kopf, ich schreibe Wörter und Texte ab oder ich schreibe auswendiggelernte Texte auf. Ich memoriere beim Putzen, beim Abwaschen, beim Schneeschaufeln. Wörtli lernen: eine Seite Vocabulair 5x Deutsch-Fremdsprache 5x Fremdsprache -Deutsch 5x Fremdsprache -Deutsch verdeckt 5x Deutsch- Fremdsprache verdeckt. Zuerst Wörter der Reihe nach, dann durcheinander. Hurra ich kann es ! Ich lerne solang bis mir der Kopf brummt und die Augen brennen. Dann ist es Zeit, etwas anderes zu tun.
- Susanna (46)
- Leise Hintergrundmusik (klassisch) - fixer Lerntermin - fixer Lernort - Lernstoff in verschiedenen Formen lesen. zB. Googlen, Bücher etc. -Die Zusammenfassungen in verschiedenen Farben schreiben. - das hilft mir.
- Christa (58)
- Indem ich mich im Unterricht auf das Gebotene konzentriere, spare ich mir das Nachlesen im Theoriebuch. Beim Sprachen Lernen suche ich mir Eselsbrücken und Bezüge zu anderen erlernten Sprachen.
- Mika (33)
- Fesselnden Artikel gelesen, den Sie sich merken wollen oder etwas am Lernen, was auch andere interessieren könnte? Den Artikel/Lernstoff so rasch wie möglich dem Nächstbesten erzählen oder im Small Talk einbinden (womöglich sich den Merkstoff selbst erzählen im Geiste oder laut oder (stichwortartig) schriftlich). Dann dem Nächstnächstbesten nochmals auf die Nase binden, damit sich die Schublade zum Langzeitgedächtnis öffnet.
- Frauenfelder (63)
- Nachdem ich feststellte, dass ich zu lernende Fremdsprachen-Vokabeln rasch wieder vergesse, ging ich dazu über, diese handschriftlich festzuhalten und sie beim Schreiben laut vor mich hinzusprechen. Der Erfolg ist verblüffend. Wichtig ist, dass Störquellen alle Art ausgeschaltet sind. Weil man bei diesem Vorgehen selbst andere stört, wird niemand etwas dagegen haben, wenn Türen und Fenster für die Zeit des Lernens geschlossen bleiben.
- Ida (63)
- Vor dem Einschlafen sage ich mir die Dinge, die ich lernen möchte laut vor und morgens sind sie dann bereits als erstes wieder da. Motivation ist es, jeden Abend zu probieren, ob es klappt. Es klappt!
- Lernbaum (44)
- Am Besten begreife ich etwas, das ich jemandem mit Worten und Skizzen erklären kann - notfalls halt auch mir selbst.
- Marianne (30)
- Um Vokabeln einer Fremdsprache zu lernen, denke ich mir Situationen aus in denen die Wörter oder Sätze gebraucht werden könnten. Ich kann mir die Wörter im Zusammenhang mit der Situation besser merken.
- Ida (63)
- Ich gehe in Pension und möchte geistig unbedingt dabei bleiben. Wie lerne ich auf einfache, lustige Art z.B. eine Fremdsprache? Wie werde ich kreativer? Ausser Sport, was mache ich für meine Fitness? Danke
- Erika (68)
- Am besten lerne ich, wenn mich etwas interessiert. Das wichtigste aufschreiben und lautes Lesen hilft mir. Das konkrete Üben ist wichtig für mich. So habe ich mit Hilfe meines Sohnes den Computer zu benutzen gelernt. Ich lerne lieber autodidaktisch, weil ich mir sonst zu viel Druck mache und mich selber blockiere. Schwierige Wörter oder Namen merke ich mir indem ich mir Brücken baue.
- Nicole (39)
- Vor 2 Jahren habe ich das Advanced Certificate of English absolviert. Um meinen Wortschatz zu vergrössern und um das Hörverständnis zu schulen, habe ich mir unzählige Folgen von Desperate Housewives im Originalton auf DVD angeschaut. Dazu aktivierte ich die englischen Untertitel. Sobald ich auf ein unbekanntes Wort stiess, notierte ich mir auf einem Kärtli den ganzen Satz und unterstrich das neu zu lernende Wort. Auf der Rückseite des Kärtlis schrieb ich dessen deutsche Übersetzung. Beim späteren Üben der Wörter las ich zunächst den ganzen Satz, später nur das unterstrichene Wort. Nach ein paar Durchgängen sitzt das neue Wort sicher im passiven Wortschatz, meist sogar im aktiven Wortschatz. Diese Methode machte mir grossen Spass, da ich mich gleichzeitig vergnügte und ich mich nie dazu überwinden musste. Ausserdem bleibt etwas Neues besser haften, wenn man Gefühle damit verbindet. Noch heute sehe ich die entsprechenden Szenen, die ich mit einem auf diese Weise gelernten Wort verbinde, vor mir.
- Peter (65)
- Ich, gehörloser Nicht-Kunstfachmann, möchte die bildende Kunst, z.B. Malerei des Impressionismus, Fauvismus, Futurismus usw., inhaltlich begreifen und beurteilen können. Wie denn? Entsprechende Kunstbücher lesen. Doch stecke ich hier zum grossen Teil im Dunkel, was mich oft frustriert macht. Halt! Kopf hoch! Es erstaunt mich, wenn ich meine 1-jährige Enkelin genau beobachte, wie sie gehen lernt. Monatelang tagtäglich versucht sie von neuem zu gehen, obwohl sie häufig stolpert und umfällt, manchmal weint, weil sie hart zu Boden stürzt. 2, 3, 4... Monate später kann sie bald mechanisch und sicher gehen. Diese Tatsache zeigt mir, dass das Lernen erst Früchte bringt, wenn man bereit ist, aus hartnäckigen Fehlern und Misserfolgen zu lernen. Auch wenn ich 65 bin, versuche ich mein gewünschtes Ziel zu erreichen – tagtäglich, monatelang, jahrelang. Schon ein kleiner Erfolg würde mich sehr beglückend machen.
- Sonja (41)
- Am motiviertesten lerne ich, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Sei dies ein Projekt, wofür ich mir Fachkenntnisse aneignen kann und muss. Auch spreche ich mit möglichst vielen Menschen darüber, damit bekomme ich manchmal wirklich gute Tipps - fachlich oder metholisch - und das Wissen, dass andere davon Kenntnis haben bewahrt mich davor, in einer faulen Minute einfach zurück zu krebsen. Dafür ist es jedoch wichtig, die Ziele möglichst realistisch und nicht zu hoch anzusetzen - es soll ja eine Herausforderung, nicht eine Überforderung sein.
- Reto (68)
- Zu Lernendes zwei-, dreimal durchlesen vor dem Schlafengehen. Am nächsten Morgen früh den Kopf befreien durch z.B. ein 1 Std. Nordicwalking, dann nochmals durchlesen und es sitzt, garantiert! Tiger 68
- Maria (33)
- Erster Schritt für erfolgreiches Lernen: Schreibtisch aufräumen! Aber nur den Schreibtisch, sonst ist am Ende die ganze Wohnung blitz blank sauber, aber der Kopt ist immer noch leer...
- Hilde (67 Jahre)
- Am besten lerne ich in aller Stille für mich allein. Ich lese Texte immer wieder, veruche auswendig Sätze zu widerholen. Da ich seit 3 Jahren spanisch lerne habe ich Podcasts abonniert welche ich auf meinen iPod lad und immer wieder anhöre und mir dabei auch manchmal Sätze aufschreibe. Ich bin aber auch in einer Gruppe zum spanisch lernen, jung und alt gemischt. Das gibt mir ansporn mit den Jungen mitzuhalten
- Ueli (26)
- ich bin im Moment im zweiten Semester der Zweitwegmaruität. Nebenbei arbeite ich noch 80% im Gesundheitswesen. Wichtig ist für mich die sogenannten Zwischenzeiten (Warten und Sitzen im Bus...) mit Lernen zu verknüpfen. Perfekt eignet sich Vokabular der Sprachen. Lernen ist wichtig das es in kleinen aber häufigen Portionen geschieht. Des weiteren helfen mir für die Sprachen Englisch und Französisch der Alltag. Hören, Sehen, Schreiben und Zeichnen. Ein Film z.B. wird halt auf Englisch geschaut. Musiktexte (Lyric) probiere ich zu übersetzen. Jeden Tag kleine Texte in der Fremdsprache lesen. Naja... Lernen macht Spass... Ich versuche es möglichst mit dem Alltag zu verbinden.
- Helga (47)
- Mein Tipp, um Faktenwissen zu lernen: Abends vor dem Schlafengehen das zu Lernende nochmals anschauen und dann einschlafen. Am nächsten Tag ist der Stoff gut ausgeschlafen und präsent.
- Anita (51)
- eine neue Sprache lernen muss ich zuerst über die theoretischen Grundlagen. Zudem kann ich mir Worte vorallem merken, wenn ich weiss, wie sie geschrieben werden. Anwenden kann ich die Sprache auch nach einem Kurs oder einer Ausbildung noch nicht richtig. Wenn ich dann allerdings ins entsprechende Land gehe und die Sprache rund um mich höre, ist es als ob alles Wissen in meinem Kopf aus den Schubladen hervorgeholt würde und ich fange an in dieser Sprache zu denken und zu sprechen. Sogar vieles, von dem ich gar nicht wusste, dass ich bereits mal gelernt hatte.
- Fernanda (58)
- Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden hat sich für mich bewährt! Englisch lernte ich mit Krimis von Patricia Highsmith, Französisch und Spanisch im Kino (den Film mehrmals schauen bis ich alles verstehe) und Radio hören, usw. Schwierige Texte: markieren, zusammenfassen und dann jemandem (immaginärem) erzählen und erklären.
- Susanna (60)
- Vorab: Mein Kompliment für diesen Lehrgang. Ich bin gespannt und freue mich darauf! Ich lerne dann am besten, wenn ich eine klare Motivation habe oder mich eine konkrete Frage beschäftigt, auf die ich Antworten suche. Das neu erworbene Wissen bleibt mir eher erhalten, wenn ich es mit bereits Gelerntem oder früheren Erfahrungen verknüpfen kann.
- Doris (44)
- Seit einem halben Jahr, bin ich daran neben dem Job noch eine intensive Weiterbildung zu machen. Themen die ich lesen kann versuche ich mit Bewegung zu erarbeiten. Das heisst, ich gehe mit meinem Buch draussen spazieren, in einer Umgebung wo ich gefahrlos und ohne Rücksicht auf andere gehen kann. Kam mir vor wie ein Schauspieler der ein neues Stück auswendiglernt.
- Harry (81)
- Lernstoff (Gelesenes oder Gehörtes) mit andern Worten schriftlich zusammenfassen, oft eigene Erklärungen dazustellen. Anhand dieser Zusammenfassung wiederum eine neue Zusammenfassung aufschreiben, aber wieder mit andern Worten und Formulierungen. Als Junge (zwischen 15 und 20) lernte ich sehr gut, wenn ich bei der Lehrerin oder dem Lehrer Eindruck schinden wollte, wenn ich ihm oder ihr gefallen wollte und wenn ich dann gelobt wurde. Als ich später selbst Sprachunterricht erteilte, lobte ich gute Leistungen sehr und verniedlichte schlechte mit der Begründung, das sei nicht so schlimm, das komme dann schon noch, man sehe das ja bei den guten (gelobten) Resultaten. Das hat die Schüler gefreut und dazu motiviert, besser zu lernen. Das wirkt auch heute noch bei mir !
- Sonja (49)
- Am besten lerne ich, wenn der neue Stoff in der Praxis gerade angewendet werden kann oder zumindest mit Beispielen verknüpft ist. Ausserdem sind Mindmaps für mich sehr hilfreich.
- Lorian (15)
- Um das Gelernte am besten aufzunehmen, geh ich ein bisschen joggen. Es tut gut für den Körper und man ist nachher auch viel aufnahmefähiger.
- Hélène (52 Jahre)
- Im ersten Schritt, Entscheid für einen Lehrgang, sind für mich die Lerninhalte und die Lernziele das Wichtigste. So kann ich abschätzen, ob der Lehrgang meinen Bedürfnissen entspricht. Die Lernziele sind Orientierung, was von von mir erwartet wird, welche Kenntnisse ich erwerben werde und dienen auch zur Vorbereitung auf eine eventuelle Prüfung. Lernen tue ich einerseits mit Zusammenfassungen und persönlicher Darstellung der Unterlagen und andererseits auch mit Lernkärtchen. Die sind praktisch, ich kann diese überall hin mitnehmen und bei Gelegenheit den Stoff repetieren. Wichtig ist für mich auch eine gute Vorbereitung auf die nächste Lektion. Ich lese jeweils am Vorabend oder am Morgen meine Zusammenfassungen. Da ich sehr gerne lerne, ist so ein Lehrgang eine Herausforderung und spornt mich an, wenn denn Punkt 1 (Lerninhalte und Kursziele) für mich stimmen.
- patrick (17)
- vor einem test einen spick shreiben das hilft sehr.aber den spick nicht im test verwenden.
- Imihane (18)
- Wenn ich eine Sprache lerne, schreibe ich mir je etwa zehn worter auf die Kärtchen. Hinten drauf die Deusche übersetzung danacha lese ich sie jeden Tag einmal, diese anwendung funktuniert bei mir immer.
- Ruth (63)
- Namen merken: ich lege den Namen in einen Ordner im Hirn ab und gebe Eigenschaften dazu und merke mir die Unterschiede. Z.B. Marianne die schlanke/ Marianne die mit den kurzen Haaren/ Marianne die etwas andere etc. oder Ruth die Kindergärtnerin/ Ruth die vom Chor/ Ruth von der Post etc.
- natasa (17)
- danke für die tipps. sie werden mir weiterhin im meinem leben von gröster wichtichkeit sein..
- Vanessa (17)
- Ich fang immer mit de liechte sache ah. Und den gan ich is schwere übere. so macht au mier slerne spass:-D
- Bruno (59)
- Beim Fremdsprachenlernen immer wieder alle Quellen anzapfen: Strassenschilder, Werbung, Prospekte, Zeitungen, Internet, TV: Tagesschau (evtl. aufnehmen und Sätze unmittelbar nachsprechen)Fussballreportage auf TSR (Spiel bleibt sich gleich!), Gottesdienstbesuch (Gratissprachkurs, wenn Predigt stattfindet!), spontane Gespräche...
- Peter (75)
- Lernen durch Vertrauen auf den Bauch Der Kurzvortrag (oder Aufsatz), auch der längere, liegt mir auf. Das werde ich nie schaffen, meldet sich der innere .... Ich sammle weiter Ideen, Informationen - auch ausgefallene - und irgendwann überlass ich es dann der inneren Wirkstätte, daraus etwas Brauchbares zusammen zu stiefeln. Und die Erfahrung lehrt, dass dieses noetische Schwangergehen häufig ein gutes Resultat bringt. Ich schreib es dann hin oder mach mir ein PersonalBrain. Das dient mir dann als Stütze. Be well.
- Hans (60)
- Ich mag mich noch gut erinnern, wie meine Noten im Franzunterricht an der Kanti in den Keller tauchten, egal, ob ich zu Hause büffelte oder nicht. Schliesslich kam ich auf die rettende Idee: Ich beschloss, in jeder Lektion mit 100-prozentiger Konzentration alles aufzusaugen, was der gute Herr Professor von sich gab. Da der Unterricht nicht sehr spannend war, brauchte es dazu eine richtige Willensleistung. Aber die Lektionen gingen viel schneller vorbei, und die Noten wurden langsam wieder besser (vor allem bei Proben über den Stoff eines ganzen Semesters), und das, obwohl ich zu Hause nicht mehr so viel für die Prüfungen arbeitet wie zuvor.
- Martin (47)
- Lernen im Schlaf Was macht das Hirn beim Schlafen. Hippocampus: Dient als Zwischenspeicher für tagsüber Erlebtes. Frische Erinnerungen werden im Tiefschlaf nacherlebt. Dafür werden ständig neue Nervenzellen hergestellt. Präfrontaler Cortex: Entscheidend für das dauerhafte Erinnern. Hier werden Gene aktiviert und Proteine hergestellt. Nervenzellen knüpfen untereinander neue Verbindungen. Hirnstamm: Beim Abrufen und Speichern werden bestimmte Nerverzellen gehemmt, so wird die Motorik unterdrückt. Der Körper bleibt passiv. Neocortex: Rund 90% der Oberfläche des Grosshirns werden als Neocortex bezeichnet. Hierin werden die Informationen aus dem Hippocampus übertragen und zwischengelagert. Darum vor dem Schlafen lernen, den nur so werden frische Erinnerung im Schlaf nacherlebt.
- Agnes (65)
- Ich lerne ab und zu ein neues Gedicht auswendig. Dabei hilft mir, wenn ich das Gedicht laut vorlese, mir jeden Tag eine Zeile oder Vers vornehme, mir das ganze Gedicht bildlich vorstelle und es hundert mal wiederhole. Also ich struktiere das Gedicht, visualisiere es und bin immer wieder stolz, es geschafft zu haben.
- Michèle (48)
- Für Vorträge und Gespräche erstelle ich mir schriftlich erst einmal ein Konzept auf Papier. Den Inhalt lese ich mir selbst laut vor und laufe dabei z.B. im Garten, im Wohnzimmer. Wichtig für mich ist die Nacht vor dem Termin. Das Verinnerlichen, oder noch offene Probleme lösen geschehen bei mir in dieser Nacht, und am nächsten Morgen habe ich alles beisammen. It's magic und bei mir funktioniert das sehr gut.
- Yvonne (50)
- 1. Thema erfassen 2. (weiterführende) Fragen zum Thema stellen 3. Antworten suchen im eigenen Tempo (manchmal rascher, manchmal langsamer).
- Dorothea (45)
- Ich lerne nach dem Motto, frisch gewagt ist halb gewonnen und Fehler sind erlaubt! Ich erlebe es so spannend immer wieder Neues zu lernen, und zwar Dinge, welche mir Spass machen, ich lustvoll finde! Den Leitsatz, Stärken stärken, Schwächen schwächen, gefällt mir ebenfalls sehr gut! Weiss ich überhaupt, wo meine Stärken liegen? Kennen diese zB. meine Arbeistkollegen? Ressuorcenoroentiert zu lernen macht Freude! Wenn ich etwas Neues am lernen bin, bitte ich oft Menschen, welche in diesem Fach schon gefestigt sind , mir zu meinen Handlungen ein Feedback zu geben. So kann ich reflektieren und mit dem Festigungsprozess fortfahren. Ich lerne auch unter dem Motto, das ich lernen will und nicht das ich lernen muss. Mit dem Wort müssen werden im menschlichen Gehirn die Anpassungsverbindungen aktiviert und mit dem Wort wollen, werden Endscheidungsverbindungen aktiviert. Dies habe ich aus dem Komunikationsmodell Gerechtes Sprechen von C. Schinzilarz gelernt. Dann heisst es für mich bei allem, sei es eine Sprache lernen, eine neue Sportart lernen , ein neues Gerät bedienen lernen usw. üben, üben, üben. und zwar in Kombination von praktischen, mentalen und theoretischen Lerneinheiten.
- Rea (45)
- Ich zeichne oft Mindmaps, so kann ich mich später besser daran erinnern oder weiss zumindest, wo ich die Info wieder finde :-). Wenn ich das theoretische Wissen mit einer praktischen Erfahrung/einem Beispiel verknüpfe (es also in einen Zusammenhang stelle), bleibt das neu Gelernte noch besser haften. Als Alternative hat sich das wiederholte Anhören ebenfalls gut bewährt.
- Heinrich (62)
- Ein festes Ritual am Beginn jeder Lernphase (Lüften, Arbeitsplatz vorbereiten) stimmt mich auf das Lernen ein, und ein zeitlich fixiertes Ende der Lerneinheit.
- Käthi (56)
- Lernen durch Machen und für eine konkrete Aufgabe - das hat sich für mich bewährt, seit ich an der Uni half, Veranstaltungen zu organisieren (ich bin jetzt noch stolz darauf, dass ich mal ganz allein eine Bühne aufgebaut habe). Bei einer neuen Aufgabe sagen: «Ja, das mach ich», und dann alles daran setzen, die Aufgabe gut zu erfüllen. Ich hab jeweils Augen und Ohren weit offen und frage allen, die sich im Thema auskennen, Löcher in den Bauch. Die meisten Menschen erzählen gerne, was sie wissen. Und weil ich selber ein Ziel, eine Aufgabe habe, bleiben die Informationen viel besser haften, als wenn ich einfach so etwas lernen will.
- Beate (56)
- Lesen Hören - selbst laut lesen sehen - visualisieren .....machen! So befasse ich mich auf mehreren Ebenen mit der Materie. Und abends vor dem Einschlafen das Ganze nochmal lesen, das Gehirn arbeitet nachts weiter während der Körper entspannt.
- Ina (38)
- Leider habe ich sehr mühe mich zu konzentrieren. Ständig schaue ich aus dem Fenster oder habe sonst etwas wichtiges zu erledigen... Da hilft mir nur vom Lernstoff eine Zusammenfassung zu schreiben und diese unter Zeitdruck (Prüfung) zu lernen.
- Urs (47)
- Am besten lerne ich mit Lernkarten, vorne ein Thema/Frage und hinten die Antwort. Den wirklichen Lerneffekt habe ich aus der Repetition.
- Carolina (47)
- Gemeinsam statt einsam, Lernen als Zweier-oder Gruppenprozess gestalten. Verbindliche Abmachungen treffen, den zu lernenden Stoff aufteilen und sich gegenseitig informieren. Dies macht das Lernen spass und verantwortungsvoller.
- Mario (55)
- Banal, aber ich kann Informationen am besten memorieren, wenn ich es schaffe, eine Verbindung zu Themen die mich interessieren herzustellen.
- Silvia (30)
- Vertiefung Englischkenntnisse: Seit ich glückliche Besitzerin von Englischlernkarten bin, werden „Wartezeiten“ im Büro (PC Aufstarten, Herstellung Internetverbindung) strahlend mit Lernen überbrückt. Zwischendurch motiviere ich meine Arbeitskollegen Englisch zu sprechen und wenn abends was Interessantes in Englisch im TV läuft, schaue ich mir das an. Wörter die ich nicht verstehe, merke ich mir und frage meinen Freund oder suche diese später im Internet. (Lernerfolg hoch) Tipp: www.leo.org empfehlenswertes Lern- und Übersetzungstool für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch – da es nicht Wort für Wort sondern Sinngemäss übersetzt.
- Walter (75)
- In meinem Alter musste ich lernen Dinge sofort zu erledigen da sie sonst leicht vergessen werden. Um geistig aktiv zu bleiben, leiste ich in unserem Quartier Freiwilligarbeit. Einmal im Monat organisiere ich mit Freunden ein Essen. Angesprochen werden vor allem ältere und alleinstehende, die so zu anregenden Gesprächen, bei einem einfachen aber guten Essen, einige schöne Stunden verbringen dürfen. Ausserdem versuche ich in unserem Quartier einen Treffpunkt zu organsieren wo verschiedene Generationen und Kulturen sich in Aktivitäten austauschen können.
- Sibylle (42)
- 100% Konzentration auf Sache Störfaktoren entfernen Sich von niemandem und nichts (auch Medien) ablenken lassen
- Rainer (64)
- Zu zweit lernen. Einander vorlesen, unklare Punkte zusammen besprechen, wiederholen, Tonfall wechseln, dazu zeichnen, schreiben, Wichtiges einrahmen, mit Farben arbeiten, wieder schreiben, bequeme Sitzgelegenheit, aber auch aufstehen, gehen, sich beim Lernen bewegen, angenehme Lernatmosphäre schaffen, Humor soll nicht fehlen, einander abfragen, Pausen nicht vergesssen.
- Jörg (48)
- Leichtigkeit muss dabei, dran schnuppern, überblicken, im Stoff blättern. Aus der ¨Vogelperspektive ins Detail, dabei auf Zusammenhänge achten. Gern lese ich dazu Beispiele zum Stoff. Wenn ich dabei schon bekanntes im Stoff einweben kann - umso besser !
- roswitha (66)
- Parameter in der Sensorik,Demeter in der Mystik.Im Imperium gehts drum die Produktiosmittel zu optimieren.Im Winter wächst kein Korn,verschwunden sind die Halme auch die Blumen auf der Alme.Persepone lebt jetzt im Hades.Die Grichen sagen so war es,mit dem Werden und Vergehn.Doch Dauerkekse stehen in den Gestellen gleichbleiben frisch.So denken denn die Schweden Knäckebrot bleibt hart nach unserer Art. Denkschritte in kulturübergreifenden Schritten. Deterministisch oder Zwischenräume frei halten,für Entwicklung.
- Jelly (45)
- Beim Fremdsprachen lernen, kann ich schwierige Wörter besser verinnerlichen, wenn ich sie bei der nächsten Gelegenheit bewusst in das Gespräch einflechte.
- Katharina (70)
- Der Weg ist das Ziel. ich lerne eine neue Sprache. Meine Motivation: Neugierde-Gier auf Neues, Anderes. InterEsse-dabeisein. Sportlicher Ehrgeiz beim Trainieren des Gedächtnisses und des logischen Denkens. Wie lerne ich: mit den Augen, ich lese. Mit den Ohren: ich lese laut und höre mir gesprochene Sprache an. Mit dem Gefühl:ich lese langsam fliessend oder schnell bis zum nächsten Komma. Mit dem Kopf, ich setze das Gelesene, Gehörte in Schrift um.- Ich memoriere beim Spazieren, Abwaschen, Schneeschaufeln. Wörtlilernen: Vocabulair: Wörter laut lesen, 5xalle Wörter Deutsch-Fremdsprache 5xalle Wörter Fremdsprache-Deutsch 5xalle Wörter Fremdsprache-Deutsch verdeckt 5x Deutsch- Fremdsprache verdeckt Zuerst der Reihe nach, dann durcheinander. Hurra ich kanns ! Ich vergesse die Zeit und alle Sorgen beim Lernen.
- Rita (50)
- Eine Möglichkeit von lustvollem Lernen geht so. Man / Frau lege sich in eine warme mit Badewanne und geht das Gelernte im Geist nochmals durch. Dies geht vor allem gut, wenn es um körperliche Tätikkeiten geht. Ich habe so in meiner Ausbildung als Shiatsutherapeutin alle Meridiane visualisiert und habe faul in der Badewanne liegend alle Bewegungen und Handgriffe immer und immer wieder geübt. So ging es dann in Wirklichkeit schon fast von alleine. Zudem lasse ich meine Schülerinnen in der Handarbeit gewisse Tätigkeiten im Geiste nochmals üben. Das macht ihnen Spass und man merkt auch so beim geistigen Ueben, wo man noch unsicher ist.Für da Ueben braucht es nicht zwingend eine Badewanne, es darf auch ein anderer Ort sein, im Zug, beim Warten, bei langweiligen Sitzungen etc. Viel Spass beim Ausprobieren!
- Ruth (56)
- Lernen mit einem Stift in der Hand: Hervorheben der wichtigen Stichwörter, wenn möglich jeweils nach dem Lesen eines Absatzes - aktive Reflexion mit dem Aktivenwerden der Hand. Zur vertieften Repetition Lernkarten schreiben: Zusammenfassung erstellen kann man nur, wenn man es verstanden hat; das Schreiben vertieft die Verankerung (und das Bild der Karte bleibt besser)
- Sonja (32)
- Ich habe während des Studiums komplexe Sachverhalte am besten in einer Lerngruppe mit 3-4 Teilnehmern erfasst. Dabei haben wir einander den Sachverhalt erklärt und einander solange ausgefragt, bis wirklich das letzte Detail geklärt war. Ich habe gemerkt, dass zusammenhangsloses Wissen bloss im Kurzzeitgedächtnis haften bleibt; wenn man es dann nicht wiederholt, ist es nach einer gewissen Zeit verschwunden.
- Nina (49)
- Wenn ich mir in kurzer Zeit lesend viel neues Wissen aneignen muss, dann überlege ich mir: Was war neu? Was hat mich überrascht? Und das erzähle ich dann jeweils meinen KollegInnen beim Kaffee. Daraus ergeben sich anregende Gespräche, die mir helfen, das angelesene Wissen zu verarbeiten und zu vertiefen.
- peter (53)
- Mit Erfolg an der Gitarre: Griffwechsel (z.B) langsaaam-rhythmisch, dafür aber ganz konsequent richtig und vor allem diejenigen Stellen, die am meisten «schmerzen» immer und immer und immer wieder.
- coralie (44)
- Ich arbeite gern und oft mit Farben und kennzeichne so zusammengehörende Dinge/Zahlen/Fakten etc. Beispiel: Ich muss mir zwei, drei Kapitel Literaturgeschichte merken. Barock bekommt die Farbe Rot, Klassik Grün, Sturm und Drang Gelb etc. Sämtliche wichtigen Stichworte, Boxen, Merksätze etc. werden mit der entsprechenden Farbe Leuchtstift gekennzeichnet (oder mit Filzstift übermalt). Zudem kommen die jeweiligen Blätter in Klarsichtmäppchen der entsprechenden Farbe. Die wichtigen Passagen bleiben mit dank der Farbe besser in meinem fotografischen Gedächtnis haften. Der Lernstoff sieht besser aus und Lernen macht mehr Spass.
- Gisela (49)
- Elisabeth, 49 In meinem Beruf als Pflegefachfrau habe ich mir selber laut, deutlich und dramatisch (ich war allein im Zimmer) den Lerntext vorgelesen. Das hat mir sehr geholfen, die jeweiligen Daten zu speichern.
- Urs (50)
- Ich schreibe mir jeweils eine Zusammenfassung in Form eines mind-maps, das ich dann mit mglichst vielen anderen Items (mind-maps, dokumente, url's) verlinke. Das bringt die Sache auf den Punkt, macht Spass und konserviert das gelernteauch ausserhalbdes Gehirns, sodass man diesem damit wieder auf die Sprünge helfen kann. Ausserdem gibt das hin und wieder auch Ideen, wie das gelernte gewinnbringend angewendet werden kann
- Gisela (49)
- Elisabeth, 49 In meinem Beruf als Pflegefachfrau habe ich mir selber laut, deutlich und dramatisch (ich war allein im Zimmer) den Lerntext vorgelesen. Das hat mir sehr geholfen, die jeweiligen Daten zu speichern.
- Rene (39)
- Mein Lerntipp: Ich erstelle mir eine handgeschriebene Zusammenfassung auf einer A4 Seite. Diese kann ich jederzeit und überall (auf dem Weg zur Bahn, im Zug, in der Schule, im Büro) zum wiederholen, auffrischen und vertiefen verwenden. Das schreiben der Zusammenfassung von Hand hilft mir das Gelernte im Kopf zu verankern.
- Jacqueline (49)
- Gedächnisstütze: Beim auswendig lernen hilft es mir, verschiedene Punkte eines Themenkreises zu nummerieren. So kann ich sie, anhand dieser Zahl, auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen.
- Heidi (45)
- Mit einem Audio-Sprachkurs habe ich vor ein paar Jahren meine rudimentären Italienisch-Kenntnisse aufgefrischt, weil wir als Familie Ferien in der Toscana geplant hatten. Seither höre ich gerne beim Kochen, Wäsche aufhängen und Jäten italienische Hörbücher. Sie sind unterhaltsam und die eher langweilige Hausarbeit geht von alleine. Gefreut und angespornt hat mich natürlich, als ich mich in Italien mit den Einheimischen unterhalten konnte.
- Sylvia (56)
- Von grosser Bedeutung für mich sind: - die Tageszeit und -form und dass ich mir erreichbare (auch Zeit-) Ziele stecke - Abweichungen nicht ahnde - Tageszeit: morgens, nach leichter Kost und wenn möglich nach «frischer-Luft- Konsum». - Bewegung beim Lernen - laut vor sich hinsprechen - schriftlich zusammenfassen - Bei guter Tagesform: Schwierigeres, Anspruchvolleres anpacken - Bei weniger guten Tagesform: Erreichtes repetieren, Ordnung schaffen Freue mich auf das Unternehmen und bin gespannt wie das Projekt werden wird und ob ich mit-/durchhalte. Bitte Personendaten nicht weiterverwenden.
- Maggie (47)
- Am liebsten und besten lerne ich mit Behlohnung. Das heisst, zuerst z.b.ein guter Café in meinem Lieblingslokal, dann lernen und als Supplement etwas köstliches zum Essen oder Trinken. Man kommt aus dem Haus, sieht andere Leute und der Kopf ist frei. Die Behlohnung am Schluss ist wichtig. Nb. habe nie zugenommen :-)
- Lara (48)
- Seit ich regelmässig aerbicstunden besuche, hat sich meine Konzentrationsfähigkeit stark verbessert. Lernen kann ich am besten, indem ich mir Notizen zu den wichtigsten Themen mache, und diese dann mündlich ausformuliere. Die beste Vertiefung erreiche ich, indem ich den Lernstoff jemandem erkläre oder einer gruppe vortrage. Wiederholtes Lesen vor dem Einschlafen, das Hirn arbeitet im Schlafe weiter.
- Renate (60)
- Sudoku war eine tolle Lernerfahrung, etwas tun, was ich noch nie gemacht habe. Beim Musizieren und Gedichte lernen mache ich die Treppen methode: Takt /Vers 1, 1 wiederholen plus Takt/ Vers 2 , usw. die stetige Wiederholung lässt Unmögliches möglich machen.
- Beda (23)
- Ein etwas schmutziger Trick gegen Aufschiebitis: Es muss eine noch mühsamere Tätigkeit geben, die eigentlich dringender als das Lernen ist. Dann erscheint das Lernen als gar nicht mehr so schlimm. Und wenn man sich das dann eingeredet hat, klappts wunderbar. Armes Steueramt ;-) Und sonst: Sich körperlich überanstrengen, so eine 5-Minuten Runde am Limit. Dann genug trinken und mit mehr Wachheit zurück an den Schreibtisch. Hilft leider nur so für eine halbe Stunde, hat immerhin einen Trainingseffekt
- Hans (73)
- Nicht nur mechanisch lernen (auswenig lernen) ich begebe mich in die Situation, die mit dem Lernthema einen Zusammenhang hat. z.B. Sprache lernen: eine virtuelle Person sich vorstellen, mit der man ein Gespräch führt)
- Trizi (26)
- Vorlesungsunterlagen/Folien mit Hilfe von dazu empfohlenem Lehrbuch ergänzen d.h. eine genauere Zusammenfassung erstellen. Dann eine Zusammenfassung dieser Zusammenfassung usw. Hauptsache alles SCHREIBEN! Braucht Zeit, aber lohnt sich!
- Till (18)
- In der Schule gehe ich beim lernen eines Textes grundsätzlich immer auf die selbe Art und Weise vor. Zuerst lese ich das erste Thema/Kapitel und streiche mir während dem Lesen mit einem Leuchtstift die wichtigsten Textpassagen an. Danach lese ich den ganzen Text schnell nochmals durch. Weiter geht es dann mit den nächsten Kapitel/Themen, das selbe Vorgehen bei diesen auch. Wenn ich den ganzen Stoff durch habe, überfliege ich nochmal ganz schnell alles angestrichene etwa 5-10 Sekunden pro A4 Seite. Bis jetzt hat diese Technik für mich immer gut funktioniert.
- Nick (72)
- Die besten Erfolge stellten sich bei mir mittels programmierten / strukturierten Unterrichtsmethoden ein. Auch Gruppenarbeiten sind mein Ding.
- sven (65)
- Ich bin daran für einen 2-mtigen Bali-aufenthalt indonesisch zu lernen, oder versuchen zu lernen. Am Besten geht es, wenn ich mir wenig Worte ( max. 6-10 )vornehme, die laut wiederhole, das Heft schliesse und möglichst nach 5 Minuten nochmals wiederhole. Und nach 1-2 std schaue ich, was noch geblieben ist . . die MOtivation kommt aus dem Ansporn, in 3 Wochen in Bali wenigstens die Mitarbeiter im (bescheidenen) Hotel ansprechen zu können. Und auf dem Markt einkaufen zu können.
- Doris (42)
- Fürs Lernen bei Fremdsprachen von Kindern (oder Erwachsene) schreibe ich mir ca 15 Wörter aufs Kärtchen. Daneben das Deutsche. Das hänge ich an die Wand gegenüber vom WC. Ob man will oder nicht, die Wörter werden gelesen und man lernt sie einfach nebenbei.
- Martin (47)
- Wie gut man sich an nach dem Lernen sich daran noch erinnern kann: 10% von dem wir lesen 20% von dem was wir hören 30% von dem was wir sehen 50% von dem was wir hören und sehen. 70% von dem was wir selber sagen 90% von dem was wir selber tun
- Hans (73)
- Nachdem ich festgestellt habe, dass ich nach dem morgentlichen Zeitungslesen gar nicht mehr weiss, was ich gelesen habe, bemühe ich mich, den Inhalt eines Artikels meiner Frau oder bei nächster Gelegenheit einer anderen Person zu erzählen. Damit habe ich die Fähigkeit, bewusster zu lesen, schon bedeutend gesteigert.
- Daniel (61)
- Vor 2 Jahren habe ich wieder intensiv mit klassischem Klavierspiel begonnen, nach 25 Jahren in einem technischen Beruf. Das Lernen eines Musikstückes bis zum Auswendigspielen erachte ich als recht komplex, insbesondere wenn ich über die vorhandenen Gaben (natürliche Musikalität, vorhandene körperlich-motorische Fähigkeiten etc.) hinausgehen möchte, um etwas ganz Neues zu erlernen. Mein Tipp: Hinten beginnen. Nach dem ersten Durchspielen mache ich mich an die hintersten Seiten bzw. den Schluss eines Teilstücks. Für jede neu erlernte Passage habe ich beim nach vorne Üben den Bonus , das Nachfolgende bis zum Ende bereits flüssig spielen zu können, was die Motivation und Spielfreude fördert.
- Udo (43)
- Ich lerne ständig in der Praxis dazu und würde mich fast als lernsüchtig bezeichnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein formaler Lehrgang gegenüber dem autodidaktischen Lernen einige Vorteile bringt: * Prüfungen wirken enorm motivierend; * Struktur und Umfang des Stoffs ist vorgegeben; * Austausch mit Gleichgesinnten. Nicht unwesentlich ist, wenn es um die Karriere geht, die Anerkennung von Abschlüssen durch Arbeitgeber.
- Christine (59)
- Mein Tipp betrifft die Haltung zu mir selbst, sozusagen die Meta-Ebene aller Lerntricks: Ich schaue mir zu, mit Wohlwollen und Neugier. Ich will wissen, wie es diese Christine diesmal wohl schafft, jene neuen komplizierten Dinge zu lernen. Das befreit erstens vom verkrampften „Ich muss das doch endlich ....“ und zweitens mobilisiert es wie von selbst die Erinnerung an alle nützlichen Tricks, die man je nach Situation anwenden kann (zum Beispiel: ein Rap mit schwierigen Fremdsprachenwörtern, das reale oder vorgestellte Weitergeben des Gelernten, das bildhafte Darstellen des Lernstoffs, oder alle die Tricks fürs Dranbleiben). Und drittens bringt diese wohlwollende, neugierige Haltung auch die nötige Gelassenheit, wenn es denn doch nicht so schnell klappt und man einen neuen Anlauf braucht, denn es hält die Freude aufrecht.
- Fritz (70)
- Lernen kann ich heute was mir Freude macht. Allerdings beschränke ich mich dabei auf das Wesentliche, das mir und möglichst vielen einen Nutzen bringt. Der Computer und die neuesten Programme brauche ich zwingend beim digitalisieren von Liedern. Das Ergebnis hilft mir dann enorm beim erlernen der Lieder. FB
- Christa (52)
- Je schneller ich das Gelernte in der Praxis anwenden kann, desto weniger geht mir etwas verloren.
- Marco (46)
- Just do it. Einfach mit der Arbeit, mit dem Lernen beginnen, sofort, gleich jetzt. Nicht lange warten oder aufschieben. Vor allem dann, wenn es einem schwer fällt. Und noch etwas: Genau hinschauen, vor allem bei Kindern, und schauen, wann und wie das Lernen passiert. Es geht nicht nur um Vokabeln und Formeln, sondern um Schlüsselkompetenzen.
- Verena (65)
- Wenn ich Fachbücher oder Artikel lese welche mich interessieren, schreibe oder zeichne ich anschliessend die ESSENZ davon auf einen Flipchart. Dieses 'Plakat' hängt dann einige Tage an einer Bürowand und ich schaue gezwungenermassen immer wieder darauf, wenn ich in diesen Raum komme. Besonders bleiben mir die gezeichneten Darstellungen: d.h. Mann- oder Frauöggeli in unterschiedlichen Situationen. Wenn ich vor dem Schlafengehen nochmals darauf schaue, vertiefen sich die Erkenntnisse über Nacht im Schlaf. Toll!
- Paul (59)
- Wozu lerne ich? Diese Frage steht für mich am Anfang. Lernen ist für mich ganz klar ein aktiver Prozess. Ich unterrichte Oberstufenschülerinnen/-schüler und verbessere in meiner Freizeit mein klassisches Gitarrenspiel sowie meine Gesangsstimme, indem ich möglichst regelmässig Gitarre spiele und singe, ganz nach meinem Motto, das auch alle meine Schüler verstehen: Schwimmen lernt man im Wasser. Übrigens bin ich auch dabei, meinen Schwimmstil zu verfeinern. Dreimal wöchentlich schwimme ich etwa einen Kilometer und achte dabei auf die Bewegungen und die Wasserlage. Und oft spüre ich, dass ich im Wasser gleite; ein wunderbares Gefühl. Tipp 1: Nimm die Gitarre in die Hand, singe laut mit der richtigen Atmung und Haltung, wenn du Gitarre spielen oder singen lernen willst. Fang an, egal was Du lernen willst. Sprachen lernen: zuhören, verstehen, sprechen und auch schreiben. Richtig sprechen kann ich nur das, was ich genau gehört, verstanden und entsprechend wiedergeben kann. Tipp 2: Lerne zuhören. Wirklich zuhören. Zuhören bedeutet auch Beziehungen eingehen. Und bei der Wiedergabe setze ich alles ein, was bewusstes wie auch spontanes Sprechen ausmacht. Einen fröhlichen oder zumindest optimistischen Text spreche ich mit freundlicher, aufgehellter Miene. Was ich sage, unterstreiche ich mit Gesten. Dazu gehört die entsprechende Körperspannung. Grossen Wert lege ich auf die Stimme. Eine sonore, wohlklingende Stimme beruht auf der richtigen Atmung. In den Bauch atmen, das Zwerchfell trainieren, so lerne ich es beim Singen. Ob Muttersprache, ob Fremdsprache oder eben neu zu erlernende Sprache: Ich bin herausgefordert mit all meinen Sinnen, mit meinem ganzen Körper und meiner Absicht, die neue Sprache anwenden zu können in vielfältigen Gesprächssituationen. Ich selbst diskutiere gerne mit Menschen im geselligen Beisammensein über Gott und die Welt. Tipp 3: Lerne mit Leib, Seele und allen Sinnen.
- Harry (67)
- Ich lerne am besten mit einem Ziel vor Augen. Z.B. Italienisch für die nächsten Ferien in 5 Monaten. Ich will 100 neue Wörter können und die wichtigsten Verben so benützen können, dass ich mich im Alltag verständigen kann. Geräte lerne ich schlecht mit dicken Manuals. Ich probiere und spiele und schaue hin und wieder ins Manual. Das macht mehr Spass und bleibt besser hängen.
- Daniel (61)
- Vor 2 Jahren habe ich wieder intensiv mit klassischem Klavierspiel begonnen, nach 25 Jahren in einem technischen Beruf. Das Lernen eines Musikstückes bis zum Auswendigspielen erachte ich als recht komplex, insbesondere wenn ich über die vorhandenen Gaben (natürliche Musikalität, vorhandene körperlich-motorische Fähigkeiten etc.) hinausgehen möchte, um etwas ganz Neues zu erlernen. Mein Tipp: Hinten beginnen. Nach dem ersten Durchspielen mache ich mich an die hintersten Seiten bzw. den Schluss eines Teilstücks. Für jede neu erlernte Passage habe ich beim nach vorne Üben den Bonus , das Nachfolgende bis zum Ende bereits flüssig spielen zu können, was die Motivation und Spielfreude fördert.
- Ruth (56)
- Wörter nicht mehr vergessen: Ein schwieriges Wort mit der linken Hand mehrere Male notieren. Sätze, Zitate nicht mehr vergessen: Die Sätze in Bewegung bringen, d.h. tanzend und singend wiederholen.
- SlowFlow (54)
- Eine charismatische Lehrkraft hilft viel, das Thema lieben zu lernen, aber zuviel Charisma kann vom Thema ablenken. Ich bevorzuge genaues Hinhören, Notizen machen, bei Demos zuschauen und der Austausch mit Lernpartnern. Sehr wichtig ist es, selber aktiv werden zu können, ansonsten die Materie in der Theorie hängen bleibt. Zur Vertiefung und Verankerung im Langzeitgedächtnis bleibt nur die Repetition durch Lesen, Hören, (Musik)Spielen, Bewegungsabläufe einüben (Gymnastik). Dies ist der einsamere Teil des Lernens. Um die Repetition nicht zum langweiligen Drill verkommen zu lassen lohnt es sich sehr, nach jeder Lektion gleich damit zu beginnen. Dies hat den erfreulichen Effekt, dass aufgrund der soliden Basis immer nur wenig Neues dazugelernt werden muss und man sich mit wenig Anstrengung auf einen intellektuellen Höhenflug begibt.
- sonya (38)
- meine schönsten lernerfahrungen haben mit überwindung und trotzdem weitermachen zu tun. zu beginn von etwas neuem gelingt es mir nicht, es ist anstrengend, am liebsten möchte ich aufgeben und zum altbewährtem zurück. zum beispiel geschieht mir das regelmässig mit neuer technik. ein neues handy - wie mühsam, nichts geht zu beginn, weil ich es nicht kenne. mit der zeit lerne ich die funktionen kennen und bin glücklicher als vorher, weil vieles besser ist als vorher. nicht aufgeben beim ersten berg! dies war ein einfaches beispiel, aber es ist übertragbar auf komplexere lernvorgänge. wichtig sind hilfen, damit man nicht gleich aufgibt, zeit und erfolgserlebnisse. mit freundlichen grüssen
- Peter (55)
- Prioritätenliste&verdaubare Lernportionen aufschreiben. Überblick schaffen duch Aufschreiben und Strukturieren der Aufgaben in geniessbare Happen. Mit etwas Einfachem beginnen. Mit Lust durchstreichen, was man erledigt und kapiert hat.
- Hermann (65)
- Meine zwei wichtigsten Tipps: 1. Nicht einfach einen Stoff büffeln, sondern sich eine konkrete Aufgabe stellen, für deren Lösung einem das Wissen noch fehlt. Beispiele: Als Nicht-Koch gute Freunde für den übernächsten Monat zu einem einfachen 3-Gänger einladen oder statt mühsam französische Vokabeln zu büffeln, Scrabble (unter gelegentlicher Zuhilfenahme eines Wörterbuchs) in Französisch spielen. 2. Einen Stoff, den man noch nicht voll beherrscht, jemand anderem zu vermitteln versuchen. Keine Methode offenbart Lücken besser und verankert den Füllstoff besser im Gedächtnis.
- Stephanie (23)
- In meinem Studium muss ich grosse Stoffmengen auswendiglernen. Besonders bewährt hat sich bei mir folgende Methode: 1. Ich lese den Stoff einmal rasch durch 2. Ich gehe den Stoff nochmals durch, diesmal versuche ich aber vor dem Lesen, alles was ich bereits darüber weiss mir selber zu erhählen. Das ist sehr motivierend, da ich selber meist erstaunt bin, wieviel ich bereits gelernt habe im ersten Durchgang.
- Beat (51)
- Mein Lernziel erreiche ich hauptsächlich visuell. Wenn ich Fremdwörter lerne die als Gegenstand in einem Zimmer(Tisch,Stuhl, Bild, etc.)vorkommen so ist es einfach diese zu Zeichnen und mit der Fremdsprache zu versehen. Auch benutze ich Passwörter mit den schwierigsten Wörtern. So kann ich Sie mir schneller merken. Vor dem schlafen gehen noch einmal lesen hilft mir auch sehr.
- Eva (69)
- Ich lerne im Austausch, ich lerne von Bildern, Ich lerne durch das Leben, durch das Lieben, durch Interessen, durch Wachheit, durch Zuhören, durch Freude, nur.... Namen bleiben mir halt dann trotzdem nicht.
- Ruth (56)
- Ich lerne seit Jahren Spanisch. Zuerst in einem Kurs auf die traditionelle Mehode und nun nach sechs Jahren gehe ich einmal pro Woche in einen privaten Konversationskurs. Meine ständigen Begleiter sind ein Notizbuch und ein elektronischer Uebersetzer. Ich notiere mir fast täglich Sachen, welche ich ins Spanisch übersetzen will und mache mir dazu selber Uebungen, das heisst, ich suche zu einem Wort, verwandte Wörter oder wie es angewendet wird. Die Notizen lockere ich mit passenden spanischen Filmbesprechungen oder Liedertexten auf, sodass das Heft auch bildlich attraktiv ist, dies animiert mich, es immer wieder zur Hand zu nehmen und das Notierte zu lernen und zu ergänzen.
- Michael (35)
- Mir hilft es ungemein, wenn ich ein konkretes praktisches Ereigniss (welches auch Spass machen soll) plane, bei dem ich das Erlente benötige. z.B.: Sprache -> Kurzurlaub/ neue Sportart -> Amateurwettkampf. Dadurch hab ich das Ziel immer vor Augen und den nötigen Druck um zu lernen.
- michèle (45)
- ich nehme am meisten lerninhalte über das ohr auf. ich habe viele jahre lang, ohne zu wissen, dass ich über 80% ein auditiver lerntyp bin, mir texte aufs band gesprochen und sie drei bis 5mal gehört um zu lernen, was viel mehr wirkung zeigte als lesen oder schreiben. selbst wenn ich heute reden vorbereite, spreche ich sie auf band und übe sie vor dem spiegel, dann bleibt es hängen und ich kann gut frei sprechen, auch ohne notizen.
- Barbara (69)
- Ich habe immer versucht, das zu lernende nochmals aufzuschreiben, wenn möglich in einer leicht geänderten Form. Das aktiviert die Ueberlegungen zum Inhalt, macht das Thema leichter fassbar, hilft dem Gedächtnis.
- Martin (47)
- Ich lerne autodidaktisch. Das erfordert Disziplin, Ausdauer, und Geduld. Ich lerne pro Tag ein Kapitel. Was ich am Tag gelernt habe, wiederhole ich direkt vor dem Schlafen. Wiederholen heisst sich erinnern was man gelernt hat. Ich sage das laut auf an das ich mich erinnere. In meinen Büchern hat neben dem Inhaltsverzeichnis eine detaillierte Auflistung der Themen im Buch. Mit dieser Auflistung finde ich heraus was das bedeutet und sage das wieder laut auf. Zudem betriebe ich Mentaltraining, ich stelle mir im Geiste vor ich hätte die Prüfung schon bestanden. Wenn man direkt vor dem Schlafen wiederholt wird das gelernte ins Langzeitgedächtnis transferiert. Am nächsten Morgen erinnere ich mich daran was ich am Vortag gelernt habe und sage das wieder laut auf. Und immer wieder sage ich laut auf was ich gelernt habe. Eine Woche vor der Prüfung lege ich eine Lernpause ein. An Vortag der Prüfung zu wiederholen ist nicht zu empfehlen.
- Mirjam (67)
- Durch Lernen vermehre ich Wissen und Können, was mich stärkt, zufrieden macht, meine Neugier stillt und neue Wege in Beruf und privat ermöglicht.
- margrit (58)
- Am besten lerne ich durch beobachten, reflektieren und ausprobieren. Als Szenische Gestalterin mit grossem Interesse an Lichtgestaltung lerne ich Licht und Schatten zu hinterfragen. So komme ich zu neuen Techniken. Diese Art von themenzentriertem Lernen bringt mir immer wieder Glücksgefühle und Stolz über das erreichte neue Wissen.
- Alain (45)
- Während meiner Schulzeit habe ich zum lernen immer Spickzettel kreiert, dabei habe ich mich immer Fragen überlegt, die der Lehrer stellen könnte. Heute noch überlege ich mir Fragen zu einem Stoff den ich lernen möchte und versuche diese dann für mich zu beantworten. Diese Methode hat mir geholfen auf eine spezielle Weise sich mit der Materie auseinanderzusetzen und es hat mir auch Spass gemacht. Übrigens kamen die Spickzettel nur ganz selten zum Einsatz.
- Anita (40)
- Am einfachsten gehts, wenn ich den Stoff als eine Geschichte abspeichern kann, die ich schon erlebt habe. Finde ich zu einem abstrakten Thema, einem Ablauf oder auch nur für einen Begriff ein Erlebnis, bleibt es haften. Test dazu: die Geschichter erzählen oder jemandem bildhaft erklären.
- Esther (61)
- Gratulation! Eine Superidee! Mein Mann und ich sind beide pensioniert. Er schon seit 4 Jahren, ich ab 1.1.2010. Das erste, was wir taten ist, uns hinzusetzen und ein Programm aufzuschreiben, was wir gerne lernen würden, wie wir es zeitlich einteilen und wie lange wir es durchführen wollen. Natürlich ist es bei uns so, dass wir gar nie aufgehört haben, Kurse zu besuchen und wir beide schon im Lernprozess sind. Ich finde es wichtig, dass man etwas gemeinsam tut, auch wenn wir verschiedene Interessen haben und es verschiedene Kurse sind, die nicht an gleichen Tagen stattfinden müssen. Über das Gelernte kann kommunizieren werden. So geht der Gesprächsstoff schon mal gar nicht aus bei uns und wir können uns bei Aufgaben behilflich sein. Allen viel Spass beim Lernen. Esther
- vincent (42)
- Ich lerne am besten durch aufschreiben, zusammenfassen, zusammenfassen und nochmals zusammenfassen. Das klappt so ganz gut. Ausser bei den Namen von Personen - da versagen alle lerntechniken.
- Sandro (25)
- Unabhängig von der schlussendlich gewählten Lernmethode, tragen die Lernbedingungen viel zum Erfolg bei. Aufgeräumte Umgebung (jedes herumliegende Papier schreit nach Aufmerksamkeit), individuell produktive Uhrzeit und ruhiger Ort. Das Gehirn wird konditioniert; d.h. wer immer am gleichen Ort, +/- zur selben Zeit mit der gleichen Methode lernt, lernt schneller und besser.
- katharina (53)
- Grosse Stoffmengen übersichtlich und lernbar machen (Vortragsvorbereitung oder für eine Prüfung): Dabei hat mir Mind mapping schon oft sehr gute Dienste geleistet! Indem ich die Mind map erstelle, strukturiere ich den Stoff und verinnerliche ihn gleichzeitig schon in einem gewissen Masse. Die Mind map stellt dann sozusagen ein Konzentrat dar, das die Schlussphase des Lernens vergleichsweise einfach macht.
- Ines (57)
- Lesen, Filme oder TV sehen, Radio hören in einer Sprache, die ich lernen oder auffrischen will, bringt mich mit viel Spass weiter. Muss ich mich wieder einmal durch den Dschungel der griechischen oder römischen Mythologie kämpfen, dann zeichne ich mir halt ein Comic mit den entsprechenden Göttern und ihren Schwächen. Das lässt sich auf manch anderes Lerngebiet übertragen und ist auch so eine Art Mindmap.
- Andreas (49 Jahre)
- Ich lerne Vokabeln oder Buchinhalte, indem ich sie als Bild und nicht als Text in meinem Gehirn abspeichere. Bei Vokabeln kann es das Wortbild selbst sein. Schwierige Schreibweisen kann ich gedanklich rot markieren oder bestimmte Buchstaben vergrössern. Bei umfangreicheren Inhalten stelle ich mir bestimmte mir bekannte Räume vor und hänge die Lerninhalte an verschiedene Punkte des Raumes auf. Wenn ich die Inhalte wieder abrufe, laufe ich durch die Räume und blicke in die verschiedenen Ecken (Standuhr, Garderobe, Ablage, Tisch usw.) und erinnere mich an das Gelernte. Diese Lerntechnik stammt übrigens nicht von mir, sondern wurde bereits schon etwa von Cicero angewandt. Diese Technik wenden übrigens auch unsere Kinder (12, 15 und 17 J.) an.
- Trix (27)
- Ich hatte, zum meinem grossen Glück, nie Probleme mit Lernen. Meine Lernende im Geschäft hadert aber leider ziemlich stark. Wir haben gemeinsam herausgefunden, das ihr das Lernen und Behalten am einfachsten fällt, wenn sie den Stoff jemandem erklären kann oder aufzeichnen muss. Wir setzen uns zusammen und sie versucht als 'Lehrerin' mir zu erklären um was es geht. Dadurch ist sie angespornt, mir eine möglichst umfassende Erklärung abzugeben und auch möglichst alle meine Fragen beantworten zu können. Ich glaube, das so Repetierte bleibt länger haften als blosses Auswendiglernen. Manchmal sieht man auf ihrem Gesicht plötzlich 'Ahaaa' aufleuchten wenn sie einen Zusammenhang mit einem anderen Fach entdeckt. Ihre Noten haben seit unseren 'Schulstunden' einen deutlichen Aufwärtstrend.
- Ernst (67)
- Ich habe vor einigen Jahren angefangen Russisch zu lernen. Wichtige Wörter schreibe ich mir auf ein Kärtchen, vorne Russisch, hinten deutsch. Für die Ablage der Kärtchen habe ich drei Kistchen: neu, soso-lala und ok. Die neuen lerne ich dreimal, die mittleren einmal wöchentlich und die dritten einmal monatlich.
- Trix (27)
- Ich hatte, zum meinem grossen Glück, nie Probleme mit Lernen. Meine Lernende im Geschäft hadert aber leider ziemlich stark. Wir haben gemeinsam herausgefunden, das ihr das Lernen und Behalten am einfachsten fällt, wenn sie den Stoff jemandem erklären kann oder aufzeichnen muss. Wir setzen uns zusammen und sie versucht als 'Lehrerin' mir zu erklären um was es geht. Dadurch ist sie angespornt, mir eine möglichst umfassende Erklärung abzugeben und auch möglichst alle meine Fragen beantworten zu können. Ich glaube, das so Repetierte bleibt länger haften als blosses Auswendiglernen. Manchmal sieht man auf ihrem Gesicht plötzlich 'Ahaaa' aufleuchten wenn sie einen Zusammenhang mit einem anderen Fach entdeckt. Ihre Noten haben seit unseren 'Schulstunden' einen deutlichen Aufwärtstrend.
- Micky (46)
- Mein Rezept für lustvolles und erfolgreiches Lernen: 1. Etwas wirklich lernen/können wollen: Es muss ein innerer Antrieb da sein. 2. Was will ich können/wissen: Ich muss mein Lernziel kennen. 3. Meine Ziele müssen in meiner Reichweite sein, d.h. ich muss wirklich daran glauben können, dass ich es mit unter 100% Einsatz schaffen kann. 4. Ein Lernplan muss her: Ich plane meine Route auf den Gipfel, immer mit einer gewissen Reserve für Eventualitäten. 5. Ich überlege mir, welche Bedingungen da sein müssen, damit ich mich immer wohlfühle, auch wenn Probleme auftauchen und etwas knorzig wird. 6. Ich muss Fortschritte und Lernerfolge würdigen, auch wenn sie klein und nicht Weltrekordniveau haben. 7. Es muss Freude machen!
- Doris (60)
- Erreichbare (Teil-) Ziele formulieren; Allein oder zusammen mit andern lernen? (Motivation oder Bremswirkung??!!); 'Stundenplan' grob schriftlich festhalten; Für Abwechslung und Pausen sorgen (auch das gehört in den 'Stundenplan).
- Peer (53)
- Als eher visueller Mensch habe ich hervorragende Erfahrungen mit mind-tool gemacht. Mit diesem Hilfsmittel kann ich Gedanken übersichtlich in drei Dimensionen anordnen; so meistere ich heute beinahe jede Aufgabe, weil ich alles klar strukturiert und bildlich vor mir sehe.
- Marti (59)
- Normalerweise bin ich es mir gewohnt, als Psychotherapeut mein Wissen immer auf den neusten Stand zu bringen. Auch während der Arbeit kommt man nicht umhin, dauernd lernbereit zu sein. Meine Beziehung zum Lernen hat sich aber vor drei jahren radikal verändert. Vor drei Jahren bin ich durch eine Aortadissektion beinahe gestorben und wurde mit der Tasache konfrontiert, dass ich nur noch beschränkt arbeitsfähig war. Einerseits wurde ich mit der Angst konfrontiert, jederzeit zu sterben, denn man weiss ja plötzlich nicht mehr, ob ein solcher Vorfall noch einmal stattfindet und andererseits hatte man eine grosse Angst, durch die Veränderung in ein grosses Loch zu fallen. Lesen und Lernen hat mich gerettet: Ich stürzte mich richtiggehend in Fachliteratur und Belletristik. Ich füllte mein Loch mit Lesen und Lernen. Noch nie in meinem Leben habe ich einen Lernprozess so lebensspendend und erfrischend erlebt wie zu dieser Zeit. Ich tauchte in neue Welten des Wissens ein. Dadurch verlor ich die Angst vor dem Tod. Das Damoklesschwert, das mich anfangs so belastete, verlor seine dauernde Bedrohung. Ich merkte, zu was ich fähig war und gewann eine Selbstsicherheit durch Wissenserwerb. Ich bekam meine Kontrolle wieder. Ich fühlte mich wieder selbstbestimmt und nicht mehr hilflos dem Schicksal ausgelifert. Wissen und Bildung ermöglichen eine enorme Steigerung des Selbstwertes und befriedigt das Kontrollbedürfnis. Man ist ein Stück weit wieder selbstbestimmt. Besonders toll war das Gefühl, sich mit schwierigen und unbekannten Gebieten vertraut zu machen und das Gefühl zu haben, etwas verstanden zu haben. Die Gefahr einer üblichen Depression bei einer solchen schweren Erkrankung war gebannt. Weiter hat sich der Riss der Aorta resorbiert und dies gleicht einem Wunder. Eine Operation musste nicht mehr riskiert werden. Durch diese Eigenleistung fühle ich mich wie neugeboren. Dass der Tagi eine solche Aktion startet, finde ich eine geniale Idee. Mit freundlichen Grüssen Martin Miller.
- Simon (22)
- Ich gehe am Wochenende gerne (was auch immer - das Leben) feiern. Wenn ich aber lernen oder für die Uni arbeiten muss, blieb ich meist zuhause, um früh aufzustehen und ohne Kater usw... Immer öfter aber stehe ich nach einer durchtanzten Nacht spät und ausgeschlafen auf, um am Sonntag bis spät in die Nacht zu lernen oder zu arbeiten, dann mitunter sehr effizient. Zuhause geblieben komme ich oft in eine passive, ideenlose Stimmung, nach dem Austoben fühle ich mich zwar nicht körperlich, dafür geistig fit und aktiv - lebendig. Wecker um 6 Uhr und Wellnesstee sind zum Lernen nicht notwendig.
- Pierre (61)
- Ziele setzen! Ein Examen oder gewissen Kapitel/Lektionen in einer gewissen Zeitspanne erreichen. Die Vorbereitung des täglichen Lernens ist wichtig; Ruhe, sorgfältige Auswahl der Medien, sich Zeit nehmen und vor allem ungestört und konzentriert an die Aufgabe gehen. Ganz wichtig ist natürlich das gesunde Interesse an der Sache. Was mich generell nicht interessiert wird zum Lernproblem.
- Michele (46)
- Lernen ist Zusammenarbeit / Kommunikation. Dabei denke ich nicht unbedingt an das Fakten-lernen (Franzwörtli oder Fachbegriffe) oder prozedurales - lernen (Radfahren oder Snowboarden),sondern eher an das Konzept -lernen (Warum dreht sich die Erde um die Sonne - und nicht umgekehrt / Heliozentrisches Weltbild). Das Konzeptlernen gehört aus meiner Sicht zu den schwierigeren Lerndisziplinen . Am einfachsten fällt mir das Konzeptlernen im direkten Gespräch mit einer vertrauten Person, die im Bezug auf das zu erwerbende Konzept nicht extrem viel mehr weiss als ich ( Wygotzky umschrieb diese Lernform im Rahmen seiner Ausserungen zu 'Zone of Proximal develpoment' -> siehe Wikipedia). Wenn ich keine Gelegenheit habe, mich mit Freunden oder Kollegen zu unterhalten, kann ich diese Form von Zusammenarbeit auch 'simulieren' indem ich mit Hilfe von Medien aktiv die Kommunikation mit gleichgesinnten suche und mich austausche (z.B. über Foren, Newsletters Chats etc.). Die Möglichkeiten des Austausches mit Gleichgesinnten und ähnlich gebildeten ist in der klassischen Lernsituation 'Schule' gegeben. Seit dem aufkommen des partizipativen Internets (auch Web 2.0 genannt), kann man auf einfache Weise mit gleichgesinnten zusammenarbeiten und kommunizieren und dadurch 'Lernen' (--> Konnektivisten:George Siemens: Knowing Knowledge-> Englische Wikipedia).
- Daniela (48)
- Mein Typ für Fremdsprachen: einfache DVD's kaufen und ansehen. Der Handlung kann man folgen, auch wenn man das Gesprochene nicht versteht. Aber es hilft ungemein, nur schon die Satzmelodie zu hören.
- Christina (46)
- Spickzettel! ...wenn ich Schwieriges lernen soll, mache ich mir erst mal eine Zusammenfassung des Lernstoffes auf Spickzettel - zuerst auf mehrere Zettel verteilt und dann immer komprimierter, bis das Wissen ganz verdichtet nur noch auf einem Zettel Platz findet. Den Spickzettel verwende ich natürlich nicht zum Spicken - das ist gar nicht mehr nötig! Denn bis ich alles Wissen so komprimiert auf den Zettel gebracht habe, habe ich mich schon x-mal mit dem Stoff so intensiv auseinandergesetzt, dass ich das Wichtigste verstanden habe und quasi nur noch die Quintessenz mit Schlüsselworten auf den Zettel/evtl. Karteikarte bringen muss. Das reicht mir dann, mich - auch langfristig - ans Wesentliche zu erinnern.
- Otti (70)
- Ich lernte, das unangenehme Gefühl, das bei kreativen Prozessen immer mal wieder hervorkriecht, willkommen zu heissen. Es führt dazu, eine neue Frage zuzulassen und sich nicht mit einer vorschnellen Antwort zufrieden zu geben. Fazit: Das Unangenehme ist förderlicher als das Angenehme.
- Emile (81 )
- Wissen ist Macht und ich möchte immer mehr wissen... und um in jeder Hinsicht, auch in meinem Alter, immer stärker zu werden.
- Peer (53)
- Als eher visueller Mensch habe ich hervorragende Erfahrungen mit mind-tool gemacht. Mit diesem Hilfsmittel kann ich Gedanken übersichtlich in drei Dimensionen anordnen; so meistere ich heute beinahe jede Aufgabe, weil ich alles klar strukturiert und bildlich vor mir sehe.
- Fritz (55)
- Wenn ich etwas lernen will, schreibe ich es mir auf. Das genügt (meist), danach könnte ich das Geschriebene fortwerfen. Der Grund ist wahrscheinlich, dass das Niederschreiben keine mechanische Tätigkeit ist, sondern mit Überlegen, Ordnen und Strukturieren verbunden ist. Häufig verstärkt sich dies dadurch, dass ich meine Neugier durch Nachforschungen (über das Lernthema hinaus) ergänze, mich also aktiv mit dem Lernthema auseinandersetze. Zusammenhänge schaffen führt oft auch auf frühere Lernthemen zurück, was die Erinnerung weiter verstärkt. Und es ist spannend!
- Patrik (46)
- Neues Wissen sich nachhaltig anzueignen, ist immer wieder einen Herausforderung für mich. Ich lerne am effektivsten mit meinen eigenen Lernkarten. Auf der vorder Seite die Frage oder das gesuchte Wort, und auf der Kehrseite die Übersetzung oder die Erläuterung dazu. Karten die ich beherrsche, werden aussortiert. Ich bin gespannt, was ich in den nächste Wochen oder Monaten hier neues erfahren darf. Ich persönlich finde dieses Workspace eine super Idee. Viel Erfolg bei diesem Projekt!
- Markus (46)
- Das Buch unter das Kopfkissen legen: Dieser alte Spruch funktioniert. Das zu lernende (Buch, Unterlagen), mit ins Bett nehmen, nochmals langsam und konzentriert durchlesen. Wenn man fertig ist, das Licht löschen und einschlafen. Das so Gelernte wird über Nacht im Hirn richtig einsortiert und gespeichert. Dies ersetzt allerdings nicht vollständig vorhergehendes lernen.
- Ruth (44)
- Fähigkeiten mal Möglichkeiten mal Bereitschaft = Leistung z.B. mit durchschnittlichen Fähigkeiten kann ich eine grosse Leistung erbringen, wenn ich alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutze und die volle Bereitschaft/Einsatz dafür gebe. Je nachdem wie gross die einzelnen Faktoren sind, desto grösser ist die Leistung. Wenn nur einer der 3 Faktoren Null ist, ist die Leistung auch Null!!!! Tipps für den Lernerfolg: Genug früh anfangen mit Lernen, über mehrere Tage ein Thema lernen oder dran arbeiten, wichtige Dinge aus Texten hervorheben mit verschiedenen farbigen Markern. Das Ganze wird übersichtlicher und man kann sich alles besser merken. Eine Seite lernen und laut vor sich hin repetieren und wieder kontrollieren obs stimmt. Bevor man am Abend das Licht im Bett ablöscht nochmals wichtige Dinge repetieren. Am Morgen weiss man noch alles! Fleissiger arbeiten als die anderen. Sein Bestes geben. PS: Ich bin heute Mutter und Hausfrau. Habe aber meine Lehre als Bankkauffrau als eine der Besten abgeschnitten (5,4). Ich habe nur durchschnittliche Fähigkeiten und habe dieses Resultat erreicht, weil ich mehr gelernt habe, als der Durchschnitt und nie etwas anbrennen liess. In der Stunde nachfragen, falls möglich ist auch ein guter Tipp. Sich nicht davor scheuen! Sage ich auch immer meinen Teens. Mein Sohn startet im Sommer eine Lehre als Bankkaufmann und meine Tochter ist im 5. Gymnasium an der Kantonsschule Glattal. Im Uebrigen haben meine Kinder die Schule mit eher mässigen Noten gestartet in der Schule und habe sie auch immer wieder mit meinen Tipps versorgt. Heute sind sie erfolgreiche Schüler
- Ursula (57)
- Ich lerne am besten, indem ich den zu lernenden Stoff auf A5-Karteikarten strukturiert und mit verschiedenen Fraben aufschreibe und diese Karten überall mitnehme (Manteltasche, Jackentasche, Handtasche). Zudem nehme ich die Karten mit auf den Hometrainer, auf dem ich eine Stunde lang strample und meine Karten parallel dazu verinnerliche.
- Gregor (43)
- Mindmaps! Komplexe Stoffinhalte kann ich so strukturieren und auf das Wesentliche reduzieren. Dabei durchpflüge ich den Lerninhalt und komprimiere Skripte von ca. 50 A4-Seiten und mehr auf ein A3-Format. Auch ideal zum mitnehmen und zum repetieren. Freemind ist dazu eine ausgezeichnete Gratissoftware (OpenSource).
- Nora (60)
- Recently I was stimulated by a lecture at a University. I prefer seeing, hearing or touching something new. It's difficult for me to remember things I read. I also prefer experiencing something with another person. Now I have the time to learn something new but don't know where to start. It or they should also be meaningful and for the greater good. Thanks in advance for your advice or tips. My written German is not great but reading is OK.
- José (53 Jahre)
- Bei langatmiger Theorie verfasse ich eine strukturierte gegliederte Zusammenfassung, nur mit Stichworten und -punkten. Nach deren Erstellung ist schon jede Menge reproduzierbar in meinem Gehirn. Dann muss ich nur noch Zahlen und Ähnliches möglichst mit Brücken hinzufügen, fertig ist der Lernprozess. Je homogener und umfassender die Brücken sind, desdo mehr bleibt auch über längere Zeit in meinem Gedächtnis hängen.
- Monika (48)
- Ich lerne in mehreren Schritten. Zuerst lese ich den Stoff langsam, sehr aufmerksam und konzentriert, ja Wort für Wort durch. Bei einem zweiten Durchgang, schreibe ich mir das Wesentliche, die wichtigen Begriffe und Zusammenhänge auf ein separates, sauberes Papier in Stichworten heraus. Dann überfliege ich das nochmals oder auch mehrmals, denn Wiederholung hilft, zumindest beim auswendig lernen, z.B. von Wörtern oder geografischen Begriffen. Es ist auch wichtig, dies auf verschiedene Tage zu verteilen. Früher in der Oberstufe habe ich mir jeweils am Morgen vor der Prüfung noch schnell einen ganz kleinen Spickzettel geschrieben mit allen wichtigen Bergriffen und Stichworten. Ich habe ihn dann bei der Prüfung nicht gebraucht. Es war sehr effizient. Wichtig ist auf jeden Fall immer die Konzentration auf den Lernstoff, aber dennoch entspannt zu bleiben, sozusagen mit einem offenen Geist. Dann sind die Sinne sehr offen und aufnahmefähig.
- Jolanda (47)
- Mein fast 18-jähriger Sohn steht kurz vor seiner Matura. Seine Lerntechnik ist einfach und bestechend. In unserer Wohnung ist es möglich im Kreis zu gehen, das heisst, er spaziert stundenlang im Kreis herum, immer mit seinen Blättern und Büchern in der Hand. Ich versuche diese Technik zu übernehmen. Gerade jetzt muss ich einen dänischen Text auswendig lernen. Wahrscheinlich ist es ein sehr einfacher Text, aber ich kenne diese Sprache nicht und so ist er recht schwierig für mich. Also: Bewegung und lernen, eine gute Kombination.
- Markus (31)
- Ich möchte hier nur einen von vielen kleinen Tipps teilen, den ich erstaunlich wirksam fand. Wenn man zum Beispiel Wörter oder etwas ähnliches lernt, gibt es ja immer solche, die man sich besonders schlecht merken kann. Mit einem einfachen Trick kann man aber auch die lernen, so ganz nebenbei ohne viel Aufwand. Man schreibt das Wort oder den Begriff mit grossen Lettern auf einen kleinen Zettel und klebt ihn irgendwo in der Wohnung, wo man sich mehrmals am Tag aufhält, hin. Also zum Beispiel neben das WC, an den Badezimmerspiegel, über das Spülbecken in der Küche, oder an den Einschaltknopf der Stereoanlage, einfach so, dass man ihn sicher 1-3 mal täglich lesen wird, weil man ihn gar nicht übersehen kann. Ich kann heute, nach fast 15 Jahren, immer noch die Begriffe in Latein und Italienisch, die ich so gelernt habe, während ich viele andere bereits vergessen habe. Natürlich sollte man das nur mit den schwierigsten Begriffen tun, Ziel ist ja nicht, die Wohnung zu tapezieren. Viel Erfolg!
- Reto (47)
- Als Hausarzt lerne ich aus Beispielen! Interessante praktische Erfahrungen regen mich zum Nachlesen an (meistens elektronisch in Fachmedien oder Wikipedia). Erlebtes bleibt besser haften. Im weiteren lerne ich am besten zb in der Vorbereitung zu Vorträgen, auch für mich selbst (oft wiederholt,sich selbst vorlesen etc). Im übrigen Gratulation zum interessanten Vorhaben!
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Erstellt: 04.03.2010, 13:25 Uhr





































































































































