Leben

Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet

Von Thomas Wehrli. Aktualisiert am 03.04.2013 100 Kommentare

Die unfreiwilligen Märtyrer des 21. Jahrhunderts: Der islamische Extremismus bringt dem Christentum die grösste Glaubensverfolgung seiner Geschichte.

1/7 Saudi Arabien: Religionsfreiheit dauernd verletzt
Saudi Arabien ist einer der autoritärsten Staaten der Welt: Die Rechtssprechung orientiert sich an der Scharia, das öffentliche Praktizieren anderer Religionen als den sunnitischen Islam ist verboten. Auch die Schiiten sind davon betroffen, sie werden von den religiösen Autoritäten nicht als Muslime anerkannt. Der Bau von Kirchen, Synagogen oder anderen Gotteshäusern ist verboten. Halten sich Nichtmuslime nicht an diese Regeln, droht ihnen die Verhaftung, Auspeitschung oder die Folter.
Bild: Keystone

   

Schikanen in 50 Ländern
Wo Christen wegen ihrer Religion leiden, verfolgt oder sogar getötet werden. Die grösste Gefahr droht in islamischen Ländern. (Zum Vergrössern auf das Bild klicken). (Bild: BaZ/mm)

Bund zahlt 250 Millionen an Entwicklungshilfe

ie Schweiz unterstützt 22 der 50 Länder, in denen Christen benachteiligt, verfolgt oder getötet werden. Insgesamt flossen 2011 an die 250 Millionen Franken in diese Gebiete. Schon mehrmals hat das Parlament dies hinterfragt. In den letzten fünf Jahren reichten Nationalräte aller Couleur 16 Vorstösse zum Thema Christenverfolgung ein.

Die CVP forderte zudem 2011 explizit, Ländern, in denen Andersgläubige verfolgt werden, keine Entwicklungshilfe mehr zu gewähren. Der Bundesrat hält dies für kontraproduktiv, da eine Einstellung just jene treffe, die am stärksten unter der Situation leiden, «namentlich die Angehörigen religiöser Minderheiten».

Zu einem anderen Schluss kommen Jürgen Bellers und Markus Porsche: «Praktisch-politisch ist Entwicklungshilfe an die Achtung der Religionsfreiheit zu knüpfen», schreiben sie in ihrem Buch «Christenverfolgung in islamischen Ländern». «Staaten, die Christen verfolgen, sind international zu sanktionieren.» (thw)

Chronologie: Wider das Vergessen

100'000 Menschen werden jedes Jahr ermordet, weil sie Christen sind. Mehr als 100 Millionen werden wegen ihres Glaubens verfolgt, vertrieben, ver­haftet, gefoltert. Reine Statistik. Die BaZ gibt einigen dieser Menschen ihre Geschichte zurück.

18. April 2011. Al-Shabaab-Kämpfer zerren Hassan Adwe Adan aus seinem Haus und exekutieren ihn auf offener Strasse. Der 21-jährige Somalier war wenige Monate zuvor zum Christentum konvertiert.

16. Mai 2011. An Armen und Beinen gefesselt, der Körper mit Foltermalen und Bisswunden übersät, der Kopf fast abgetrennt. So finden irakische Polizisten den Leichnam von Ashur Issa Yakub am Strassenrand.

16. November 2011. Jameel Saawan wird im pakistanischen Karachi auf offener Strasse erschossen, weil er die Bibel predigte.

22. Dezember 2011. Ein Stosstrupp der radikal-islamischen Al Shabaab überwältigt Sofia Osman, verschleppt sie, hält sie gefangen, peitscht sie aus. 40 Hiebe. Die Zuschauer johlen, wie sie die 29-jährige Somalierin schreien hören.

24. Dezember 2011. Mehrere Männer lauern Pastor Umar Mulinde auf und überschütten den 37-jährigen Ugander mit Säure. Ein Drittel des Gesichts ist verätzt.

2. Januar 2012. In der Nähe der somalischen Hauptstadt enthaupten Al-Shabaab-­Kämpfer den 26-jährigen Zakaria Hussein Omar.

28. Februar 2012.
Shamim Bibi weigert sich, zum Islam überzutreten. Die 26-jährige Pakistanerin, Mutter eines fünf Monate alten Babys, wird verhaftet und wegen Blasphemie angeklagt. Ihr droht eine lebenslange Haftstrafe. Oder die Todesstrafe.

11. März 2012. Immer wieder rasen in Nigeria Selbstmordattentäter in Kirchen und lassen Bomben hochgehen. In Rayfild sterben drei, in Bauchi wenige Wochen später 15 Gläubige.

8. Mai 2012. Jackson Kioko und Benjamin Juma, zwei kenianische Pastoren, werden auf offener Strasse überfallen, mit Benzin überschüttet und angezündet. Sie sterben qualvoll.

6. August 2012. Mehrere Männer stürmen die Kirche in Okene (Nigeria), schiessen wild um sich. 19 Personen sterben.

11. Oktober 2012. Der indische ­Pastor John Samuel Kim wird von 20 Männern angegriffen und mit Stöcken und Steinen malträtiert. Er wird mit gebrochener Rippe und Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert.

8. November 2012. Adris Ali Mo­-ham­med, ein 31-jähriger Konvertit, stirbt im Gefängnis, weil bei ihm Malaria nicht behandelt wird. Er ist kein Einzelfall.

25. Dezember 2012. In mehreren Ländern kommt es zu Anschlägen auf Kirchen. Allein in Nigeria sterben an Weihnachten 40 Gläubige.

15. Januar 2013. Die türkische Polizei verhaftet 14 Personen. Sie wollten Pastor Emre Karaali ermorden.

7. Februar 2013. Im kenianischen Garissa schiessen Unbekannte auf Pastor Ibrahim Makunyi und Abdi Welli. Welli stirbt, der Pastor wird schwer verletzt.

17. Februar 2013. Zwei Attentäter lauern Pfarrer Evaristus Mushi vor seiner Kirche im Norden Tansanias auf. Als er vorfährt, eröffnen sie das Feuer. Der 64-Jährige ist sofort tot.

28. Februar 2013.
85 Christen werden in der letzten Februarwoche in Eritrea verhaftet. Sie werden be­schuldigt, «gegen den Frieden und die Einheit» im Land zu arbeiten.

8. März 2013. Die Behauptung, ein Christ hätte den Propheten Mohammed beleidigt, versetzt 3000 pakistanische Muslime in Aufruhr. Sie stürmen eine christliche Kolonie und brennen 150 Häuser nieder. (thw)

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Korrektur-Hinweis

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Gefangen, gefoltert, getötet. Die Bilder schockieren. Jenes der jungen Christin etwa, noch keine 20, an Händen und Füssen ans Bett gefesselt, malträtiert, das Kreuz durch den Mund gerammt. Tot. Erlöst. Die Welt schweigt. Sieht weg.

Friede, Freude, Eierkuchen. Am kommenden Sonntag, an Ostern, dem Fest der Auferstehung, wird Papst Franziskus die Welt einmal mehr zu Frieden mahnen, zu Toleranz auch, zu Solidarität. Die Bilder werden um «urbi et orbi», um Stadt und Erdkreis, gehen. Die Welt hört zu. Schaut hin.

Entführt, entehrt, enthauptet. Alle drei bis fünf Minuten wird irgendwo auf der Welt ein Mensch getötet. Nicht, dass er etwas verbrochen hätte, um Gottes Willen, nein, es reicht, dass er Christ ist.Sein Todesurteil ist sein Glaube. Von 105'000 Glaubenstoten pro Jahr spricht Soziologe Massimo Introvigne, Antidiskriminierungsbeauftragter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Von bis zu 170'000 gehen die amerikanischen Soziologen Brian Grim und Roger Finke aus.

Nigeria auf Rang 13 des Weltverfolgungsindex

65'000 Opfer mehr oder weniger. Welch Detail. Nero, der alte Römer, hätte an beiden Zahlen seine helle Freude gehabt – an der exerzierten Grausamkeit nicht minder. Er, der Antichrist, er, der Brandstifter, liess die Christen verfolgen, verhaften, verbrennen, kreuzigen oder im Kolosseum den Tieren vorwerfen. Seit seiner Zeit wurden laut David B. Barrett vom amerikanischen «Center for the Study of Global Christianity» 70 Millionen Christen ermordet, starben, wie einst Stephanus, den Märtyrertod, starben ihn, anders als der erste Märtyrer, selten bis nie aus Passion. Das Erschreckende: 45 Millionen waren es allein im 20. Jahrhundert.

Gefeiert, gelobt, gesegnet. Papst Benedikt wünschte in seiner letztjährigen und damit letzten Osterbotschaft in Nigeria die notwendigen Energien, «um den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft wiederaufzunehmen, welche die Religionsfreiheit respektiert». Ein frommer Wunsch. Die Realität ist eine andere. Regelmässig wird das westafrikanische Land zum «Schauplatz blutiger terroristischer Überfälle» (Benedikt), verübt von der islamistischen Gruppe «Boko Haram», verübt an Christen.

Auf dem Weltverfolgungsindex, den das überkonfessionelle Hilfswerk «Open Doors» seit 1993 Jahr für Jahr herausgibt, belegt Nigeria Rang 13. Es ist damit eines von 50 Ländern, in denen Menschen einzig aufgrund der Tatsache, dass sie Christen sind, schikaniert, gemobbt, verfolgt, ins Gefängnis geworfen, ins Arbeitslager verfrachtet oder getötet werden. Rund 100 Millionen Katholiken, Reformierte und Orthodoxe, so schätzt die Organisation, haben nichts zu lachen. Weil sie katholisch, reformiert oder orthodox sind. Von 200 Millionen spricht das katholische Hilfswerk Kirche in Not. Fast jeder zehnte Christ also.

Unerbittliche Verfolgung

Ein trauriger Doppelrekord. Zum einen wurden noch nie so viele Menschen einzig wegen ihres Glaubens verfolgt wie heute. Zum anderen ist das Christentum damit die mit Abstand am stärksten verfolgte Religion. «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden, sind 80 Christen», weiss man bei Kirche in Not: «Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen.»

Zugegeben: Die Christen stellen mit 2,3 Milliarden Zugewandten auch die klar grösste Glaubensgruppe. Aber bei 1,6 Milliarden Muslimen und einer Milliarde Hindus ist eine Verfolgungsquote von 80 Prozent, wenn man es statistisch-­nüchtern besieht, doch exorbitant.

Aufgegriffen, ausgepeitscht, aufgespitzt. Die Verfolgung der Christen trägt in ihrer Massierung, ihrer Grausamkeit, ihrer Unerbittlichkeit fast immer den einen Namen: islamischer Extremismus. Acht der zehn schlimmsten Länder auf dem Index sind islamisch geprägt. Nordkorea, das unter dem jungen Führer Kim Jong Un noch energischer gegen Gläubige vorgeht, sie zu Tausenden in Arbeitslager steckt, Nordkorea, das zum elften Mal in Folge den unrühmlichen ersten Platz belegt, ist kommunistisch-totalitär; im Gemischtglaubens­laden Eritrea, der Nummer 10 auf der Liste, liegt die Hauptursache in der Paranoia seines marxistischen Diktators Isaias Afewerki.

Christen - Bürger zweiter Klasse

In den anderen acht Top-10-Staaten, darunter dem Ferienparadies Malediven, stellen Muslime zwischen 88 und 99,9 Prozent der Bevölkerung und sind auch an der Macht; in 24 der 30 führenden Ländern, so bilanziert «Open Doors», geht die Gewalt von islamistischen Extremisten aus – «entweder als amtierende Regierung oder als Oppositionsgruppe».

Zufall? Mitnichten. «Christen droht die grösste Gefahr von der seit den 1980er-Jahren langsam und stetig voranschreitenden Islamisierung», weiss man bei Open Doors, dem Hilfswerk, das die Entwicklung seit 1955 beobachtet. Christen, einst willkommen, werden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, werden «subtil ausgegrenzt», wenn es gut geht, werden aus Jobs gemobbt, werden offen geächtet, werden zur Auswanderung animiert.

In Saudiarabien lernen bereits die Schüler: Gewalt gegen Ungläubige ist okay. Und ausgerechnet der arabische Frühling, der den Menschen in Nordafrika die Freiheit bringen sollte, ist für die Christen zum bitterkalten Winter mutiert. Die Umstürze haben die Islamisten hochgespült – und spülen die Christen weg. So paradox es auch tönen mag: Unter den Gewaltherrschern, Revolutionsführer und Diktatoren – egal, ob sie nun Saddam Hussein, Muammar al-Gaddhafi oder Hosni Mubarak hiessen – lebten die Christen oft sicherer.

«Zur Flucht gezwungen»

Beispiel Ägypten: Seit die Muslimbrüder das Sagen im Land haben, müssen sich die Christen ducken. Letzten Dezember stimmten die Ägypter der neuen Verfassung von Präsident Mursi deutlich zu. Sie ist schariakonform. Damit kann einem Muslim, der zum Christentum konvertiert, die Todesstrafe drohen.

Beispiel Mali: Seit dem Militärputsch vor einem Jahr wird der Norden des Landes von einem Al-Qaida-Ableger kontrolliert. «In kürzester Zeit errichteten die Islamisten einen islamischen Staat unter Scharia-Recht», rapportiert Open Doors. «Viele Christen wurden zur Flucht gezwungen und ihre Kirchen verbrannt.»

Beispiele Tansania, Kenia, Uganda, Niger: Diese afrikanischen Staaten tauchen erstmals auf dem Index auf. Andere wie Äthiopien, Libyen oder Eritrea haben im Index einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Sie alle stehen für die ­«islamische Erweckung», diesen Wecker, der Afrika mit seinen schrillen Tönen von Norden bis Süden durchrüttelt.

Schöpfungen des Satans

Vertrieben, verbrannt, vernichtet. Wer sagt, das seien alles Zufälligkeiten, wer glaubt, das seien nur Momentaufnahmen, der irrt. Oder will irren. Der Islam, so friedlich er auch dreinblicken kann, hat in seiner radikalsten Ausprägung ein anderes Gesicht. Eine hässliche Fratze ist es, die kein Pardon kennt, die nur eines im Blick hat: die Weltherrschaft. «Juden und Christen sind dem Schweissgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt», sagte Ayatollah Khomeini, sagte es offen, sagte es laut. «Alle nicht muslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.»

Ungläubige, diese minderwertigen Kreaturen, diese gottlosen Geschöpfe, gehören bekehrt. Oder ausgelöscht. Erst recht, wenn sie vom einzig «richtigen» Weg abgekommen sind. Das sagt nicht ein Extremist, sondern die Lehre. An rund 200 Stellen im Koran, an etwa 1800 Stellen im Hadith, den Überlieferungen, ist von Verfolgung der Ungläubigen die Rede, von ihrem Tod auch.

Mehrheit der Muslime ist friedlich

Der Islam kennt, unbestritten, eine (beschränkte) Kultusfreiheit und anerkennt andere Religionen, zumindest ihre Existenz. Christen und Juden sind jedoch nur «Dhimmi», «Schutzbefohlene», man kann auch sagen: zweitklassige Bürger. Die Mehrheit der Muslime ist, ebenfalls unbestritten, friedlich. Doch war das nicht auch im Dritten Reich so? Waren es nicht auch dort die wenigen, welche die vielen kontrollierten, sie ideologisierten und sie letztlich beherrschten?

Es ist ein gefährlicher Irrtum, zu glauben, die Mehrheit der Muslime sei wegen des Islams friedlich; sie ist trotz dem Islams friedlich. «Der Koran ist genauso rassistisch wie Hitlers ‹Mein Kampf› und müsste sofort verboten werden», urteilt Alice Schwarzer, unüberhörbare Feministin, die mit Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz nun wirklich nichts am Hut hat. Gequält, geschrien, getötet. Die Welt bleibt stumm. Ein Schweigen der Lämmer ists. Passt ja zu Ostern.

Nachträgliche Korrektur vom 3. April: Der Autor hat die beiden Zitate von Michael Mannheimer, die in der ursprünglichen Version des Artikels publiziert waren, zurückgenommen, da es sich bei Mannheimer um Karl-Michael Merkle handelt, der in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht steht. (Basler Zeitung)

Erstellt: 29.03.2013, 08:27 Uhr

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100 Kommentare

Bruno Waldvogel-Frei

29.03.2013, 09:54 Uhr
Melden 341 Empfehlung 37

Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass dieser Dauerbrenner für einmal so ausführlich dargestellt wird. Herzlichen Dank! Wir setzen uns seit Jahren für diese verfolgten Christen ein und erleben immer wieder höchst frustrierende Dinge, auch mit den Behörden. Viele Leute haben einfach keine Ahnung. Antworten


michael giger

29.03.2013, 08:41 Uhr
Melden 339 Empfehlung 69

Richtig Es ist an der Zeit die Dinge beim Namen zu nennen. Und es ist an der Zeit in Sachen Immigration die richtigen Schluesse zu ziehen und uns selber zu schuetzen Die Verantwortlichen an diesem Wegschauen sind ganz offenkundig die 68er Linke, fuer die die Christen und Juden nicht ins Opferschema passen. Eine feige Humanitaet die nur an Ideologie interessiert ist Antworten



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