Leben

Man lebte, um zu rauchen

Rauchen war Aristokratendroge, Poesie und die beste Versicherung gegen das Leben. Jetzt ist es für Verlierer. Der Geruch von heute heisst: Schweiss.

Der letzte bekennende und trotzdem mit Respekt behandelte Raucher: Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Der letzte bekennende und trotzdem mit Respekt behandelte Raucher: Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt.
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Zigaretten helfen gegen alles. Nicht zuletzt gegen Melancholie. (Bei Krankheiten des Kopfes wie Depression oder Schizophrenie etwa hilft – medizinisch getestet – neben Chemie nur Tabak.) Doch bei der Melancholie über ihr Verbot hilft keine Zigarette mehr: Man kann sie nicht mehr rauchen.

Heute ist der letzte Tag. Der letzte der morgendlichen Dreieinigkeit von Kaffee, Zigaretten und Zeitung. Und der abendlichen Dreieinigkeit von Alkohol, Träumen und Rauch. Ab morgen früh werden die Cafés, Clubs und Bars der Stadt riechen wie ihre Fitnesscenter: nach Schweiss.

Ab morgen gibt es für Raucher nur zwei Möglichkeiten: aufhören oder ausgestossen sein. Das zeigt, dass man sich mit seiner Zigarette in schlechte Gesellschaft begeben hat.

Schlimmer als die Erbsünde

Bei allen Frechheiten meines Lebens war ich immer froh, dass ich nicht viel Mut dafür brauchte. Denn ich war gedeckt: weiss, männlich, Mittelklasse. Eine befreundete Theologin sagte einmal: «Wenn es die Erbsünde gibt, dann ist es das.» In der Tat fühlt es sich beruhigend an, Erbe von Raubzügen und Unterdrückung zu sein. Fast so wie als Erbe einer angesehenen Familie, deren Gründer das grosse Verbrechen beging.

Rauchen begann seine Geschichte als Luxus der Oberklasse; doch in den letzten zwanzig Jahren rauchten vor allem andere: Büezer und immer mehr Frauen. Seitdem stieg auch die Tabaksteuer fast jährlich. Sie ist heute mit 2 Milliarden Franken im Jahr die unsozialste aller Steuern, da sie vor allem die kleinsten Einkommen triff. (Eine Zigarette ist heute ein Häufchen Tabak, in eine Steuerrechnung gerollt.)

Kein Wunder kam aus Amerika eine Welle der Schikanen: Es ist immer gefährlich, mit Blaukragen und Frauen Vorlieben zu teilen. Verlierer werden wie Verlierer behandelt.

Das Gift des Glücks

Gleichzeitig endete in den Achtziger- jahren auch das Zeitalter des Optimismus. Statt neuer Waren entdeckte man zusehends die darin enthaltenen Gifte. Auch die Zigarette verlor die Unschuld: über 1000 schädliche Inhaltsstoffe. Jede Zigarette, rechneten Studien vor, raubt dir 22 Minuten deines Lebens. Das war zwar nicht ganz fair gerechnet: Die gleichen Studien ergaben, dass Raucher eher mehr Risiken eingehen. Oder eben eingehen müssen: in gefährlichen Berufen.

Aber die Frage bleibt: Warum führt man sich kleine Pakete Gift zu? Warum liefert man sich einer Sucht aus? Und schädigt seine Gesundheit?

Die gesunde Harmonie

Die Antwort darauf ist einfach (wie bei den Extremfällen Schizophrenie oder Depression): Es ist gesund, eine Harmonie von Innen und Aussen zu haben. Bei Liebeskummer, Schüchternheit, Ärger hilft das lähmende Gift der Zigarette, den zu gesunden Organismus dem seekranken Geist anzupassen. Aber auch alles Glück – die Verliebtheit, das Gelingen, das Denken – hat etwas Infektiöses: Etwas berührt dich: so fremd, tief und glücklich wie ein Schluck Rauch.

Die Sucht selbst war (bis genau heute) eines der klügsten Argumente der Zigarette. Denn sie war stillbar: nicht zu teuer und immer zu beruhigen. Eine Sucht, die einem also (solange man Zigaretten hatte) enorme Freiheit gab. Sie bot eine Versicherung gegen das Leben: Was immer passiert, man wird rauchen können.

Das Nichtraucher-Business

Jede Droge hat ihre Zeit – jede Zeit ihre Droge. Die Führungsschicht im harten globalen Wettbewerb greift längst zu Pillen: Ritalin, Viagra, Prozac. Aus «Mother's little helpers» sind längst «Manager's little helpers» geworden.

Und Rauchfreiheit ist heute ein mit viel Forschung unterstütztes Supergeschäft der Pharmabranche. Sie profitiert doppelt: an den Nikotinersatzstoffen und Impfungen zum Aufhören. Und an Aufputschmitteln, Betablockern und Schlankmachern, die die Suchtfreien danach kaufen.

Feldzug gegen den Glimmstängel

Der wichtigste Politiker im Feldzug gegen das Rauchen, der FDP-Ständerat Felix Gutzwiller, ein Professor für Präventivmedizin, sitzt daneben noch in rund einem Dutzend Unternehmen: Banken, Privatkliniken und Firmen der Pharmabranche.

Gutzwiller mit mindestens drei Jobs gleichzeitig teilt seine Lebensphilosophie mit dem wichtigsten Anti-Rauch-Beamten, Thomas Zeltner, einst Chef des Bundesamts für Gesundheit. Der sagte: «Ich brauche immer eine neue Ausrede, um erst um 8.01 Uhr im Büro zu sein.» Zeltner, der sein Amt pausenlos restrukturierte, fügte an, er sei «vielleicht ein wenig arbeitssüchtig».

Macht ist Fitness. Macht Fitness!

Rauch war die Droge des Industriezeitalters: Und galt als Symbol der Dynamik von der Dampflock bis zum Intellektuellen. Und Rauchen wurde auch zur kürzesten emotionalen Zeiteinheit: eine Zigarettenlänge für eine Pause, einen Flirt, einen Gedanken. Ein Zeitalter lang galt für Fabrik und Mensch: Ohne Rauch kein Feuer.

Im globalen Kampf aller gegen alle sind vom Individuum heute Härte und Flexibilität gefragt, also Drahtigkeit. Längst gehen Journalisten, Banker und Hausfrauen ins Fitnessstudio. Keine dicken Herren mit noch dickerer Zigarre sitzen an der Spitze, sondern lederne Marathonläufer: gebräunte, dynamische Männer, die wegen der vom Joggen erhaltenen Senkblase oft auf die Toilette müssen.

Die Zeit des Rauchens ist vorüber. Es war eine schöne Zeit. Eine Zeit, in der sich Rauch, Locken und Ideen kringelten. Wo Liebe und Einsamkeit, Arbeit und Träume alle denselben Geruch teilten: nach Tabak. Der Geruch der neuen Zeit ist der Geruch eines Fitnesscenters: nach dem Schweiss der Nichtraucher. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 29.04.2010, 22:14 Uhr

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68 Kommentare

Remo Nydegger

03.05.2010, 20:26 Uhr
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Wären die Nichtraucher nicht so heuchlerisch, würden sie auch ein Alkoholverbot fordern. Der ist auch schädlich, fordert Verletzte und Tote (betrunkene aggressive Ehemänner, besoffene Autofahrer jedes Wochenende usw.). Nur fordert das niemand, weil ihn alle trinken - auch diejenigen, die ein Rauchverbot fordern. Ich bin übrigens Nichtraucher! Antworten


Peter Ringger

03.05.2010, 15:20 Uhr
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Klar das ein Raucher seinen eigenen Gestank nicht riecht. Ich kann das Gejammere wegen dem angeblichen Schweissgeruch nicht mehr hören. Erstens riecht sicher nicht nur für mich Schweiss immer noch weit angenehmer als kalter Rauch, zweitens riecht frischer Schweiss überhaupt nicht und drittens duschen oder waschen sich die allermeisten Leute mindestens einmal täglich. Antworten


Rolf Auf der Maur

03.05.2010, 00:52 Uhr
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Und hier stellt sich unweigerlich die Frage über die ART des sterbens.'Sterben müssen wir allemal. Was ist humaner? Ist es humaner, wenn ich durch eine Atombombe in Asche verwandelt werde, oder durch Nikotin? Es gibt nämlich Menschen, die ein ganzes Leben Jahre geraucht haben und an etwas ganz anderem gestorben sind. Bei der Atombombe -die uns eines Tages auf den Kopf fliegt-gehts schneller... Antworten


René Schumacher

30.04.2010, 17:40 Uhr
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@Eugen Bissegger: Sie finden immer eine Gegenstudie und gegen die Gegenstudie eine andere Studie. Ich glaube, dass das Rauchen eine gefährliche Sache ist. Sie finden es anscheinend in Ordnung und eine tolle Sache. Es liegt in ihrer Verantwortung. Aber ich will ja nicht moralisieren... Antworten


Sibylle Weiss

30.04.2010, 17:34 Uhr
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Gestorben wird so oder so. Wenn es kein Lungenkrebs ist, dann eben etwas anderes!Das Rauchverbot (vielleicht sollte man auch ein Schweissgeruchverbot einführen), wird jetzt so dargestellt,als ob dieses das ewige Leben auf Erden garantieren könnte, tut es aber nicht, was nun?? Antworten


Alain Burky

30.04.2010, 17:10 Uhr
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In der Medizin spricht man manchmal vom "french-paradox". Dass beim Rauchen nicht etwa die "revolutionaeren" Franzosen oder die "chaotischen" Italiener, sondern die Oesterreicher gegen Bruessel aufbegehren, koennte man als "austria-paradox" bezeichnen. Antworten


Alain Burky

30.04.2010, 16:53 Uhr
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Der gute Text troestet mich, aber ich befuerchte - nicht lange ... Jetzt bleibt mir auswaerts nur noch, je nach Tageszeit, starker Kaffee oder "un ballon rouge". Gepafft wird nur noch - privat ! Antworten


John Arnold

30.04.2010, 16:29 Uhr
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Wie wär's mit Sitzverboten beim Arbeiten (Stehpulte für alle), Grossraumbüroverboten, Trainingsbefehl für alle, Lebenintelligenzkursen (wie kann man mit wenig zufrieden sein), totalen Werbeverboten, Konsummässigungskursen, Abgasverboten, Plastikwegwerfverboten, Wirtschaftlobbingverboten in der Politik; Investementbankingverbot usw also ich finde man könnte unser System noch weiter "feintunen" Antworten


Dr. Peter-Paul Weissgerber

30.04.2010, 16:07 Uhr
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Eine schöne Verklärung des Rauchens. Leider hat sie mit der Realität nichts zu tun. Rauchen heißt Emphysem, Lungenkarzinom, Herztod, Schlaganfall. Einige Patienten werden nicht ma 40. Lungenkrebs trifft immer mehr die jüngeren Raucher. Vorbei ist all die Romantik des Rauchens, wenn Sie einem Menschen sagen: "Sie haben einen Lungenkrebs, wir können Sie aber nicht operieren. Es gibt keine Hoffnung." Antworten


Marc Iseli

30.04.2010, 15:49 Uhr
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Ein wunderschöner, romantischer Artikel. Requiem und Laudatio auf die Zigarette. Antworten


Ivan Casale

30.04.2010, 15:47 Uhr
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Ich bin Raucher. Ich finde es ok in öffentlichen Räumen nicht mehr rauchen zu dürfen. Aber die Penetranz mit der Nichtraucher einen solchen, wirklich schönen, Abgesang aufs Rauchen; hier in der Kommentarspalte schlechtschreiben und verschmähen - zeigt doch einfach wie provinziell diese Leute sind, und (nochmals) diese Penetranz . Diesen Artikel hättet ihr einfach in Ruhe lassen sollen. Antworten


Hans Guggelmann

30.04.2010, 14:31 Uhr
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Was mich einfach stört ist die Bevormundung der Wirte durch den Staat. Meiner Meinung nach sollte jeder Gastwirt die Freiheit haben selber entschieden zu können, ob in seinem Lokal geraucht wird oder nicht. Antworten


Hansueli Porta

30.04.2010, 14:26 Uhr
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Was selbst George Orwell nicht ahnte: Der absolute Polizeistaat, mit Embryonen-Selektion, Zwangs-Neuroregulierung und totaler Intoleranz gegenüber dem "Anderen", dem Destruktiven, dem Zynischen oder gar dem Unwissenschaftlichen wird eine "grassroots" Bewegung im 21. Jhr. sein. Von ganz, ganz unten. Sozusagen Faschismus 2.0 Gleichzeigt wird Perversität kommerziell sozialisiert (s. Artikel) Antworten


antonio schreiber

30.04.2010, 14:17 Uhr
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@Mike Carpenter: völlig einverstanden. Wohne in FR wo das Rauchen verboten ist. Aber es gibt eine subkultur vor den brasseries, auf der strasse oder irgendwo wie nie zuvor...das rauchverbot hat gleichgesinnte zusammen geführt und zu einer neuen freiheit verholfen Antworten


Erika Grüninger

30.04.2010, 13:46 Uhr
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Das mit dem Schweiss ist 'mal wieder so ein absoluter Nonsense. Wenn jemand schwitzt, so schadet es meiner Gesundheit nicht. Wenn jemand einen Raum verreicht hingegen sehr wohl. Und hier liegt der Punkt. Antworten


Petra Seifert

30.04.2010, 13:03 Uhr
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@Paul Meier: Genau mit diesem Argument wird es auch Zeit für ein Verbot von Alkohol, Fastfood, extremer sportlicher Betätigung, etc., etc., etc. Merken Sie, wo das hinführt? In eine sterile Gesellschaft wo alles und jeder reglementiert wird. Das wird sicher Spass machen... Für mich: Nichraucherschutz ok, aber auch den Rauchern einen Platz geben. Antworten


Fredy Bietenhader

30.04.2010, 12:44 Uhr
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Wenn sich die Politiker nur mal wichtigeren Dingen annehmen würden als dieser "Hexenjagd" gegen die Raucher. Sie können sich auf diese Weise halt ohne grossen Aufwand profilieren und bringen erst noch die Leute gegeneinander auf, was immer von Vorteil sein kann. Wir dürfen gespannt sein, welcher Bevölkerungs-gruppe es als nächstes an den "Kragen" geht. Meine "Beiz" ist ab Morgen zuhause. Antworten


ruth leemann

30.04.2010, 12:43 Uhr
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Die Raucher wie Nichtraucher werden sich spätestens im Jenseits wieder treffen - und das ist gut so - denn keiner lebt ewig. Antworten


Ernst Buess

30.04.2010, 12:39 Uhr
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@Adrian Avilos: Nach Ihrer Meinung nach sind also alle Nichtraucher Gesundheitsfanatiker. Können Sie jetzt mit Ihrer Sucht besser umgehen wenn Sie uns diffamieren wollen? Ich meinerseits bedanke mich bei Ihnen. Das Wort Fanatismus kommt vom lat. fanaticus = göttlich inspiriert. Antworten


ueli raez

30.04.2010, 12:32 Uhr
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Von den Nikotin- Weltuntergangspropheten, die Nikotin zum Teufel No. 1 erklaeren wollen, ging auch eine Falschmeldung nach der Anderen publik. Nikotin soll ausser den positiven Effekten zur Stabilitaet der Seele in Ihrem Artikel auch hoch wirksam sein gegen chronische Reizdarm, bei Nichtraucher.n, jedenfalls kann so eine Krankheit letztlich auch zum Tod fuehren. Das Mass ist ideal bei 10-20 Stk. Antworten


cristiano safado

30.04.2010, 12:30 Uhr
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Sucht gleich nicht Sucht ? Dieselben Interessenvertreter, inkl. den linken Parteien, die sich für Rauchverbote stark machten, setzten sich damals erfolgreich für die kassenpflichtige Medikation gegen Heroin ein. Als Couchepin die Kassenpflicht gegen Nikotinabusus vom Leistungskatalog strich, waren diese Verbände nicht bereit, dagegen zu opponieren. Sucht scheint nicht für alle Sucht zu sein. Antworten


Reto Rauch

30.04.2010, 12:24 Uhr
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Weiss nicht, was an dem krebserregenden, atemschädigenden und stickigem Tabakqualm so toll sein soll; eine mehrseitige Lobeshymne an ein gesundheitsschädliches Suchtmittel und Nervengift, das alle Nichtraucher diskriminiert und deren Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigt, kann doch nur eine realitätsferne Verzerrung eines in seinen Dunstwolken schwebenden Rauchnostalgikers sein... Ein Witz! Antworten


oliver liechti

30.04.2010, 12:19 Uhr
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...und da nun im club alle angst haben werden, dass man ihren schweiss eher riechen könnte, werden sie noch mehr grässliches parfum und deodorant anstreichen, bis dann die disco nicht mehr von der parfum-etage eines warenhauses zu unterscheiden ist. Antworten


Hans Moser

30.04.2010, 12:02 Uhr
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Und übrigens: Niemand spricht von den Hunderttausenden von Zigarettenstummeln die tagtäglich auf dem Trottoir, im Gebüsch, in der Kanalisation etc landen. Die meisten Raucher schaffen es nicht einmal die Kippe wenigstens im Strassengraben zu entsorgen - auch wenn Sie nur 2 Meter davon entfernt sind. Auch hier hat die Raucherromantik eindeutig ihre Grenzen. Antworten


eugen bissegger

30.04.2010, 11:54 Uhr
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@René Schumacher: In der Sonntagszeitung vom 1.5.2005 erschien ein Bericht, Titel: Eine Studie zeigt, 95 % der Suchtkosten von knapp 10 Mia tragen die Raucher (Tabaksteuer zugunsten AHV, vorzeitiger Tod vor dem 65. Lebensjahr usw. Deshalb ist es grundfalsch von 10 Mia zu sprechen, welche die Raucher verursachen. Passt aber in die Argumentationen/Hetze und schädlichkeit passivrauchen ist eine Lüge. Antworten


Alex Lüscher

30.04.2010, 11:54 Uhr
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Danke Herr Seibt für den schönen Text! Antworten


Pedro Preisig

30.04.2010, 11:32 Uhr
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Sie sind sehr unpräzis Herr Seibt (was zu Kommentaren anregt). 1. Rauchen ist nicht verboten worden. 2. Raucher haben bisher leider nicht fein nach Tabak (den ich frisch geschnitten auch liebe) gerochen, sondern nach kaltem Rauch. Bei der Analyse, dass nun der Selbstbeherrscher vor dem Süchtigen auf das Podest der Ideale gehieft wird, gebe ich ihnen recht. Antworten


Kurt Steiner

30.04.2010, 11:29 Uhr
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Die Milliarden von Zigaretten, die jeden Tag weltweit geraucht werden sind sicher auch verantwortlich für Klimaerwärmung und Feinstaubbelastung! Bitte eine Studie machen! Antworten


cristiano safado

30.04.2010, 11:27 Uhr
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Karin Mettler . Es ging den Initianten des Rauchverbotes nie um den NR-Schutz, sondern immer um ein vollständiges Verbot des rauchens. Das zeigen die entsprechenden Foren, das zeigt die neue Initiative der SAN. Die repressiven Auflagen der meisten Kantone zu den Fumoirs versuchen Raucherstüblis zu verhindern und nicht die NR zu schützen. Der Volkswille aber hiess, Fumoirs JA, tot. Rauchverbot NEIN Antworten


Boris Nork

30.04.2010, 11:26 Uhr
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Wenn ich die Kommentare hier lese, bin ich versucht festzustellen, dass Nichtraucher offenbar auch keinen Humor haben. Antworten


Sandro Hauser

30.04.2010, 11:15 Uhr
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Wie wäre es mit Selbstbestimmung der Beizer? Wieso darf in einer freien Marktwirtschaft nicht jeder Beizer selbst entscheiden? Es gäbe so wohl genügend Nichtraucher-Lokale! Verbieten wir nun auch alle Autos? Ich rauche zwar, nehme aber trotzdem Rücksicht auf NR!! Ausserdem liebe NR: schonmal überlegt, woher die zusätzlich nötigen Steuergelder herkommen, wenn weniger geraucht wird? Antworten


René Schumacher

30.04.2010, 11:15 Uhr
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Diesem romantischen Dusel-Artikel müssen folgende Fakten entgegenstellt werden: 2 Mill. RaucherInnen in der Schweiz verursachen 10 Milliarden Franken direkte und indirekte Gesundheitskosten pro Jahr. Rund 30-50% aller Krankheiten in der Inneren Medizin und 15% aller Todesfälle (10‘000/Jahr) sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen. Jedes Jahr sterben 400 Passivraucher am romantischen Rauchduft. Antworten


Denise Krebs

30.04.2010, 11:15 Uhr
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Habe im Spital junge Männer gesehen mit Hirnschlag, Halbseitenlähmung und voll pflegebedürftig wegen des Rauchens. Der jüngste war 36. Seine kleinen Kinder hatten sicher riesig Freude, dass Mama nun den Papi wickeln und füttern musste, statt dass er mit ihnen Fussball spielt. Übrigens: Er hat schon im Spital wieder angefangen zu rauchen. @avilos: Dieser Mann lebt wohl noch viele Jahre mit IV-Re Antworten


Heiner Müller

30.04.2010, 11:10 Uhr
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Was für ein Gewäsch! Erstens: Es ist nicht der Tabak, der gegen irgendwelche Krankheiten hilft - er verursacht sie! -, sonder das Nikotin, und das könnte man sich auf gescheitere Weise zuführen. Zweitens: In der Diskussion um die Raucherei geht es nicht um die Raucher, die sollen sich meinetwegen zutode paffen, sondern um uns, die anderen, die nicht am Rauch der Raucher krepieren wollen. Antworten


Hans Moser

30.04.2010, 10:47 Uhr
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Ach Herr Seibt: Sie dürfen ja weiter rauchen! Sie dürfen einfach keine Mitmenschen die gesund bleiben möchten weiterhin schädigen. Rauchen SIE so viel Sie wollen - zu Hause und im Freien! Da die Leistungsfähigkeit der Geruchsnerven von Rauchern stark beeinträchtigt sind, werden Sie allfälligen Schweissgeruch eh kaum wahrnehmen. Übrigens ist am Schweissgeruch noch niemand gestorben. 1. Mai, hurra! Antworten


Adrian Avilos

30.04.2010, 10:40 Uhr
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haben sich die gesundheitsfanatiker auch schon mal darüber gedanken gemacht, was sein wird, wenn die normale lebenserwartung des mensche bis weit über 100 jahren ansteigt. wenn der mensch nicht mehr an natrülichen krankheiten sterben wird. und der todgeweihte nicht mehr sterben kann/darf. die erde platzt jetzt schon aus allen nähten. übrigens, habens sie's gewusst? DAS LEBEN IST TÖDLICH. Antworten


Mike Müller

30.04.2010, 10:39 Uhr
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Ein schönes Essay. Ich teile zwar die Schweissgestank Befürchtungen nicht - und ich bin auch kein Fan von zugequalmten Räumen. Aber ein leichter Rauchgeschmack in gewissen Lokalen ist dem Ambiente keineswegs abträglich. Das Rauchen ist ungesund, keine Frage. Aber es hat doch etwas romantisches. Antworten


Markus Egger

30.04.2010, 10:25 Uhr
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Ein Hoch auf Constantin Seibt! Antworten


Sam Pirelli

30.04.2010, 10:17 Uhr
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Es wird seit langen Jahren für 20. Mio. p.a. Hass geschürt – während all die triefend selbstgerechten Nichtraucher weiterhin ungestraft mit ihren Diesel-SUVs blochen und beliebig in die Ferien jetten dürfen. Ich fliege nicht und habe kein Auto: Meine Ökobilanz ist um ein Vielfaches besser als die der meisten NR. Und, C.S., auch in Kunst und Musik rauchen fast alle – nicht nur im Proletariat. Antworten


Fabian Droxler

30.04.2010, 10:15 Uhr
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"Die Zukunft wird einmal erzählen: Im Beginne des 20. Jahrhunderts entstand das sonderbare Ideal: Wie kann man die Welt zum vollkommendsten Abbild des Spiessbürgertums machen?" Rudolf Steiner, 1917 Der Gesundheits- und Vollkommenheitswahn, der "Amerikanismus", dem Europa folgt, wird uns noch umbringen. Antworten


Mike Mitter

30.04.2010, 10:12 Uhr
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Der Geruch der neuen Zeit ist Schweiss: Deshalb stinkt es in den meisten Privatwohnungen, Poststellen, Zügen, öffentlichen Gebäuden, Büroräumen oder Nichtraucher-Sälen von Restaurants immer so extrem penetrant nach Schweiss wie in meiner Sporttasche nach dem Training! Es ist schlimm, dass man die armen Raucher nun noch mehr zur Tasche bittet, da Sie sich nun noch ein Deo kaufen müssen! Antworten


daniel keller

30.04.2010, 10:07 Uhr
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Der mit Abstand schlechteste Beitrag, den ich jemals zu dieser Thematik gelesen habe. Und ebenso der mit Abstand schlechteste Beitrag, den ich jemals von Constantin Seibt gelesen habe. Und ich bin alles andere als einer dieser militanter Nichtraucher. Antworten


Moritz Kaufmann

30.04.2010, 10:05 Uhr
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Ein schöner Text. Das darf man auch als Nichtraucher und Rauchverbotbefürworter sagen. Antworten


Lucas Villiger

30.04.2010, 10:05 Uhr
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Schöne Ode an die gute Zeit des Rauchens. Sollen sich doch alle in dieser einfältigen Zeit in Bars und Restaurants gegenseitig anöden. Ich brauche sie nicht. Antworten


Gabriel Gee-Jay Jenny

30.04.2010, 09:59 Uhr
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Wenn jemand so richtig "Schweisselet", dann riecht man das auch mit Rauch. Der Artikel beginnt und endet mit diesem lächerlichen Argument. Ausserdem habe ich, wenn ich die Qual der Wahl habe, immer noch lieber Schweiß-Geruch als Rauch-Gestank. Rauch von Glimmstengeln ist auch für Passivraucher giftig und ja der eigentliche Grund für das längst überfällige Rauchverbot. Antworten


Dani Brauner

30.04.2010, 09:59 Uhr
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Ist das nun eine Polemik oder meint der Verfasser diese Zeilen ernst? Lebt er in einem Teil der Schweiz, in dem Wasserknappheit herrscht, Deos verboten sind und Seife eine Sünde? Viel Spass beim Schwelgen in der Vergangenheit und beim Glorifizieren des Dahinsiechens durch zigarettenbedingte Krankheiten, ich blicke dagegen mit Freude in die Zukunft und auf Morgen. Wohl bekomms. Antworten


marc frey

30.04.2010, 09:56 Uhr
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ich lebe in einer "rauchfreien" stadt und finde es sehr angenehm. aber ich frage mich ernsthaft, wohin uns das alles führt. logische folgeschritte wären verbote gegen weitere gesundheitsschädliche und direkt oder indirekt auch mitmenschen schädigende stoffe wie alkohol, koffein, zucker usw. paracelsus: "alles ist gift...". lebwohl eigenverantwortung, ges. menschenverstand, rücksichtnahme, freiheit Antworten


cristiano safado

30.04.2010, 09:55 Uhr
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In diesem guten Artikel vergisst die TA zwei Gewinner des Nichtraucher-Mainstreams. Es ist dies die Siegfried AG, Zofingen, Herstellerin von Nikotin-Entwöhnungsmittel, in der NR Felix Gutzwiler im Verwaltungsrat sitzt und all die Subventionsbezüger (z.B. Lungenliga) die sich aus der Tabaksteuer alimentieren, die an und für sich für die AHV vorgesehen wäre. Antworten


Hans Lippuner

30.04.2010, 09:51 Uhr
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Raucher stinken nicht nur, sie schwitzen auch. Wie wärs mit einem Deodorant? Antworten


Patrick Tscherrig

30.04.2010, 09:41 Uhr
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Constantin Seibt ist der neue Marlboro Man! Antworten


Patrick Schär

30.04.2010, 09:17 Uhr
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@H. Post: Auch die Äusserungen im Forum hier empfinde ich häufig als belästigend, dennoch würde ich sie nicht verbieten. Der Grund für Rauchverbote nennt sich angeblich Gesundheitsschädigung und nicht Belästigung.. @B. Dobler: Der Schweissgeruch entsteht z.B. im Club, nicht in ihrem Wohnzimmer. Der Unterschied: in ersterem tanzt man in letzterem weniger. @A. Müller: Dann verbieten wir auch Autos Antworten


hans scholl

30.04.2010, 09:12 Uhr
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weshalb heisst es eigentlich (fast) überall: "mit zigarretenrauch kein schweissgeruch" resp. umgekehrt "rauchverbot = schweissgeruch"? 1. dürfte schweissgeruch gesamthaft weniger schädlich sein, 2. konnte jemand der (ob als aktiv- oder passivraucher) nach schweiss "gerochen" hat soviel mit rauch umgeben gewesen wie er/sie wollte ... es war unangenehm ... daran ändert sich also nichts. Antworten


Paul Meier

30.04.2010, 08:59 Uhr
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Neben Alkohol, stellt Nikotin die 2.grösste Gruppe vom Kostenverursachern für das Gesundheitswesen dar. Neben Todesopfern durch Alkohol sterben am 2.meisten Menschen an Nikotinmissbrauch, auch in der CH. Der Artikel ist weitgehend schwachsinnig. Man bolzt auf den KK- und den IV.-Kosten herum und verursacht ungestraft einen extrem grossen Teil deren Kosten. Öffnet die Augen liebe Suchtkranke!!! Antworten


Dani Kobler

30.04.2010, 08:51 Uhr
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Welch schöne Ode an die Zigarette. Ich kann mich noch gut an meinen Grossvater erinnern, wie er jeweils minutenlange Hustenanfälle hatte und dabei, so schien es uns jedenfalls, dabei fast erstickt ist. Aber solche Erinnerung hat der Texter natürlich nicht. Sein Grossvater sitzt am Lagerfeuer, einen Kaffee in der linken, die Zigarette in der Rechten und am Horizont geht die Sonne unter. Antworten


Mike Carpenter

30.04.2010, 08:49 Uhr
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Die Ausgrenzung beglückt uns Raucher mit weiteren romantischen Aspekten. Wir sind urbane Piraten, geächtet und vogelfrei. So wird die leicht bräunliche, etwas krumme selbstgedrehte Zigarette mit dem schweren Rauch zum Statement und wir haben endlich wieder etwas, womit wir uns abheben können. Wo doch heute langes Haar zum Anzung passt und Ueli Maurer am Stones-Konzert anzutreffen ist. Antworten


Karin Mettler

30.04.2010, 08:47 Uhr
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Natürlich verdient immer jemand an irgend etwas, die Beizer z.B. an Alkohol und Tabak (die sich physiologisch wunderbar ergänzen). Beim Rauchverbot in öffentl. Räumen (und nicht überall!!) geht es weder um VR-Mandate von Gutzi noch um die Einschränkung von Privatautonomie, sondern einzig um den Schutz (auch der Angestellten) vor Passivrauch! Antworten


Martha Minder

30.04.2010, 08:47 Uhr
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Kann mir einmal jemand erklären, wo all dieser Schweiss plötzlich herkommen soll?! Musste sich schon mal jemand im Coop, im Kino, an der Uni Zürich oder im Tram die Nase zuhalten weil es so nach Schweiss stank?! Andererseits schafft es ein Raucher mit einem letzten Zug an der Zigi vor dem Aufspringen aufs Tram, das ganze Tram zu verpesten. NR wurden jahrelang von Gestank belästigt! Vorbei! Hurra!! Antworten


Werner Schweizer

30.04.2010, 08:42 Uhr
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Ich bin Raucher und werde weiterhin rauchen. Ich habe eine Mitgliederkarte für einen legalen Raucherclub sowie eine, bis auf weiteres gültige, Fümoarkarte. Somit kann ich für die nächste Zeit in unkomplizierten und gemütlichen Lokalen mit gleichgesinnten Personen zusammen sitzen. Antworten


Christian Bolliger

30.04.2010, 08:38 Uhr
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Herr Seibt, bei aller Eloquenz ihres Essays. Studieren Sie doch bitte einmal die Medizinaltstatistiken. Die Gefahr des Rauchens ist nicht vergleichbar mit Weissbrot essen, Gummibärchen saugen oder mangelnder Fitness. Rauchen ist so gefährlich wie Tuberkulose ohne Antibiotika, regelmässiger ungeschützter Sex in Südafrika oder ein Leben als Söldner in schmutzigen Kriegen. Antworten


Aleksandar Tatalovic

30.04.2010, 08:28 Uhr
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die zigarette war immer symbol der freiheit, und sie bleibt es auch: wer heute qualmt, wehrt sich gegen einen extremistischen gesundheitsfanatismus, wie er zu beginn des 20. jh. schon einmal menschen in tiere verwandelt hat. wer heute qualmt, kämpft für sein recht auf kontrollierte selbstzerstörung. vielleicht gibt's ja bald ein fkk- und wandervogel-revival. retro war schon immer des teufels. Antworten


Christian Herz

30.04.2010, 08:17 Uhr
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Ein schöner Text... danke! Antworten


Peter Meier

30.04.2010, 08:09 Uhr
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Danke! Da spricht mir endlich mal jemand aus dem Herzen und sieht die ganze Thematik mal in einem breiteren Zusammenhang! Gut zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die sich dem Erfolg= Schweiss, Arbeit und Ellbögelen Gedanken widersetzt..! Antworten


Adrian Müller

30.04.2010, 08:09 Uhr
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Ich wünsche allen Menschen, die das Rauchen rechtfertigen oder gar verklären, dass sie einmal mit ansehen müssen, wie ein Mensch, der an Lungenkrebs erkrankt ist, buchstäblich vor sich hin verreckt, über Monate, langsam und qualvoll. Ich habe es erlebt, und die damit verbundenen Spitalbesuche waren entsetzlich und haben sich mir unauslöschlich in das Gedächtnis eingebrannt. Antworten


Daniel Fässler

30.04.2010, 08:06 Uhr
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Ein Hoch auf den Gesundheitsfaschismus und die Gleichmacherei. Bis 1939 dauert es nicht mehr lange. Alle im Gleichschritt Marsch. bin ich hier eigentlich beim Stürmer? Antworten


walter schöb

30.04.2010, 08:06 Uhr
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es ist nicht nur die zeit des (öffentlichen) rauchens vorüber, es scheint, dass die zeit der individuellen freiheiten abgelaufen ist, mit schlagkräftiger unterstützung des FREISINNS. dafür sorgt der herr professor präventiv. Antworten


Patrik Eschle

30.04.2010, 07:51 Uhr
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Lieber Constantin Seibt - wer ausser dir könnte so schön über das Rauchen schreiben? Als Nichtraucher und Rauchverbieter habe ich wohl etwas verpasst. Und empfehle Espresso und dunkle Schoggi als Seelendoping in allen Lebenslagen. Antworten


Bernhard Dobler

30.04.2010, 07:40 Uhr
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Die wiederkehrende Sorge eines Rauchers um den Schweissgeruch - eine scheinbar unsausweichliche Konsequenz, sollte sich der ekelhafte Schleier des kalten Rauches lüften - ich finde das nicht mal mehr amüsant. Herr Seibt, ich rauche nicht und mein Wohnzimmer ist dank 'Seife' frei von Schweissgerüchen - kein Rauch->Schweiss->Gestank ist nur für wenige unter uns eine Gewissheit -der Rest wäscht sich! Antworten


Hedvika Post

30.04.2010, 07:31 Uhr
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Irgendwie vergisst Herr Seibt vor lauter Romantisierung, dass die Raucher jahrelang Nichtraucher belästigt haben und dass es darum zum Rauchverbot gekommen ist Antworten



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