Leben

Mit 110 Millionen Franken gegen «kalte Betten»

Aktualisiert am 03.05.2011 3 Kommentare

Das Grand Hotel Regina im Berner Oberland baut für rund 110 Millionen Franken aus. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Totalrenovation bis 2015 abgeschlossen sein.

1/5 Das Grandhotel Regina in Grindelwald.
Bild: Fritz Lehmann

   

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Das einzige Fünfsternhotel im Berner Oberländer Ferienort Grindelwald will für rund 110 Millionen Franken ausbauen. Neben 60 neuen Zimmern, einem grossen Wellnessbereich und Restaurants sollen auf dem Gelände des Grand Hotels Regina auch fünf Chalets mit 50 Apartements entstehen.

Mit dem Verkauf dieser Apartements an gutbetuchte Kunden wollen die Verantwortlichen die Totalrenovation und die Erweiterung des Hotels finanzieren, wie sie am Dienstag mitteilten.

Kalte Betten sollen vermieden werden

Die Apartements sollen für eine bestimmte Zeit des Jahres dem Hotel zur Vermietung überlassen und hotelmässig bewirtschaftet werden. Damit sollen nach Angaben der Verantwortlichen der Regina Holding AG «kalte Betten» vermieden werden.

Die Finanzierung des Grossprojekts ist noch nicht gesichert. Derzeit laufen Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern. Bis spätestens im Herbst sollen die Finanzierungsfragen geklärt sein, zeigte sich Tobias Reinhard, Verwaltungsratspräsident der Regina Holding AG und Projektleiter laut Mitteilung zuversichtlich.

Für den Bau der zusätzlichen Hotelzimmer in einem Annex-Gebäude zum Hotel braucht es eine Überbauungsordnung und damit die Zustimmung der Stimmberechtigten. Die übrigen Bauaktivitäten werden im Baubewilligungsverfahren erledigt.

Wenn alles nach Plan läuft, soll der Ausbau bis 2015 über die Bühne sein. Das Grand-Hotel wird während der Planungs- und Bauzeit so weit wie möglich weitergeführt. Geschlossen wird das Hotel voraussichtlich während der Umbauzeit des Altbaus vom Frühling bis Herbst 2012. (mrs/sda)

Erstellt: 03.05.2011, 12:31 Uhr

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3 Kommentare

Giovanni Bernasconi

03.05.2011, 21:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Diese kalte Betten werden nicht wegen mangelden Nachfrage "kalt" sein, sondern wegen den viel zu hohen Preis.
Die CH-Hotellerie ist schon heute viel zu teuer und leider immer schlechter in der Qualitaet.
Qualitaet hat mit guter Fuehrung und nicht mit den ewig als Ausrede benuetzten CH-Fr.
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Michael Przewrocki

04.05.2011, 05:39 Uhr
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Wie es scheint gibt es doch noch Weitsichtige. Das Geld in sinnvollere Projekte stecken als fremdes Geld an der Börse zu verzocken. Antworten




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